Bahnhöfe: Automat statt Abfalltonne: Startschuss für „Rettomaten“ am Zukunftsbahnhof Bornholmer Straße DB bietet gerettete Lebensmittel an • Kooperation mit Berliner Start-Up SIRPLUS, aus DB

https://www.deutschebahn.com/pr-berlin-de/aktuell/presseinformationen/Automat-statt-Abfalltonne-Startschuss-fuer-Rettomaten-am-Zukunftsbahnhof-Bornholmer-Strasse-4818398

In Deutschland werden jährlich mehrere Millionen Tonnen Lebensmittel weggeworfen. Am #S-Bahnhof #Bornholmer Straße können Reisende und Besucher ab sofort noch genießbare Lebensmittel vor der Abfalltonne bewahren. Die DB testet gemeinsam mit dem Berliner Start-Up SIRPLUS und dem Automatenbetreiber Geile Warenautomaten GmbH zwei sogenannte Rettomaten.

Die beiden Automaten bieten kleine Bio- und Superfood-Snacks wie Nüsse oder Proteinriegel, die unmittelbar vor Ablauf des #Mindesthaltbarkeitsdatums stehen oder überschüssig sind. Abgelaufene Lebensmittel werden vor Verkauf von #SIRPLUS stichprobenartig auf ihre Genießbarkeit geprüft. Die beiden #Verkaufsautomaten finden die täglich 50.000 Reisenden und Bahnhofsbesucher auf den Bahnsteigen 1/2 und 3/4. Die Automaten laufen rund um die Uhr.

Zusätzlich hat am Berliner Ostbahnhof in Kooperation mit SIRPLUS ein Rettermarkt eröffnet. Hier können Besucher an sieben Tagen in der Woche auf 90 m² gerettete Lebensmittel erwerben.

Der Bahnhof Bornholmer Straße ist einer von deutschlandweit 16 Zukunftsbahnhöfen. An diesen ausgewählten Bahnhöfen testet die DB bis Ende 2020 neue Konzepte für Reisende und Bahnhofsbesucher, um herauszufinden, welche Ideen die Zufriedenheit der Kunden erhöhen. Die DB investiert rund 17 Millionen Euro in die Zukunftsbahnhöfe.

Am Zukunftsbahnhof Berlin Bornholmer Straße haben bereits im Sommer 2019 zwei neue DB Service Store Selection-Pavillons auf den Bahnsteigen eröffnet. Sie bieten den Kunden frisch zubereitete Backwaren, gesunde Snacks und Kaffeespezialitäten in Fairtrade-Qualität sowie Hot Dogs als warmen Snack.

Wie alle weiteren Zukunftsbahnhöfe wird der Bahnhof Berlin Bornholmer Straße mit 100 Prozent Ökostrom betrieben.

Weitere Informationen unter bahnhof.de/zukunftsbahnhof

SIRPLUS ist ein deutschlandweit agierendes Impact-Startup, das überschüssige Lebensmittel in Rettermärkten und im Onlineshop zurück in den Kreislauf bringt. Durch die direkte Zusammenarbeit mit 700 Produzentinnen und Produzenten und Großhändlerinnen und -händlern rettet SIRPLUS wertvolle Lebensmittel, die die Tafeln nicht abholen, die aber bestens genießbar sind. Gemeinsam mit seinen Kundinnen und Kunden und Partnerinnen und Partnern leistet SIRPLUS einen wichtigen Beitrag zu nachhaltigem Konsum und Klimaschutz.

S-Bahn: S-Bahn Berlin: So läuft die Sanierung für schwere Fälle der Baureihe 481 Im Projekt „Langlebigkeit“ wird die Baureihe für rund weitere zehn Jahre fit gemacht, aus DB

https://www.deutschebahn.com/pr-berlin-de/aktuell/presseinformationen/S-Bahn-Berlin-So-laeuft-die-Sanierung-fuer-schwere-Faelle-der-Baureihe-481-4821146

Die #Sanierung der Baureihe #481 steht bei der #S-Bahn Berlin in diesem Jahr im Mittelpunkt: Rund 90 Fahrzeuge sollen allein 2020 runderneuert aus dem #Werk in #Schöneweide rollen. Ziel ist, sie für den #Weiterbetrieb von rund zehn Jahren fit zu machen. Gebaut zwischen 1997 und 2004 werden sie nach ihrem #Facelift der neuen Baureihe #483/484, die 2021 in Betrieb geht, zum Verwechseln ähnlich sehen. Doch Aussehen ist nicht alles – vor allem für einen zuverlässigen Weiterbetrieb wird vieles neu gemacht.

Einige Fahrzeuge müssen voraussichtlich besonders aufwändig saniert werden, da deren #Langträger – also die Fundamente der Wagenkästen – starke #Korrosionsschäden aufweisen. Nach vorläufiger Einschätzung wird etwa jeder 20. der insgesamt 500 #Doppelwagen dieser Baureihe davon betroffen sein.

Dabei steht die vorgefundene Korrosion in keinem Zusammenhang mit dem Fahrzeugalter oder der Produktionscharge. Das Voranschreiten der Korrosion ist von anderen Faktoren abhängig wie z.B. Undichtigkeiten im Fußboden der Einstiegsbereiche. Durch die sehr hohe Anzahl an Türöffnungs-
und -schließvorgängen im täglichen Betrieb kommt es zu Feuchtigkeitseintritt in diesen Bereichen, was die Korrosion begünstigt – bei einem Fahrzeug mehr, bei einem anderen weniger. Bei der Mehrzahl der Fahrzeuge sind die sogenannten Abzehrungen aber sehr klein, so dass eine Behandlung mit Korrosionsschutzauftrag ausreicht.

Die stärker von Korrosion betroffenen Fahrzeuge müssen von einem darauf spezialisierten Unternehmen, MSG Ammendorf in Halle (Saale), saniert werden. Dazu wurde das #Baumusterfahrzeug bereits Ende vergangenen Jahres per Lkw-Schwerlasttransport dorthin gebracht.

Für die Sanierung wird der Wagenkasten nach Demontage aller Inneneinrichtungs- und Unterflurteile in eine Spezialvorrichtung gespannt, damit er sich nicht verzieht, denn das Heraustrennen des Langträgers ist ein großer Eingriff in die Fahrzeugstruktur. Angrenzende Stahl-Bauteile wie Seitenwände, Türportale und Hauptquerträger werden abgetrennt, anschließend das von Korrosion betroffene Langträger-Stück mit einem großen Trennschleifer herausgeschnitten und ein neues Stück an die Stelle eingeschweißt. Schließlich wird der Wagenkasten vermessen, gegebenenfalls gerichtet, ausgespannt und lackiert. Im Berliner S-Bahnwerk folgt dann der weitere Umbau wie bei allen anderen Fahrzeugen der BR 481.

Den kompletten Umbau von vorerst 309 Viertelzügen in Höhe von 155 Millionen Euro ermöglichen die Länder im Rahmen des Interimsvertrages.

Die S-Bahn selbst hat Geld und viel #Manpower in das Projekt investiert:

  • Etwa 360 Handwerker im Werk Schöneweide sind vorerst bis 2023 ein Drittel ihrer Zeit ausschließlich mit den Arbeiten für das Projekt Langlebigkeit beschäftigt.
  • Rund 50.000 Engineering-Stunden wurden in das Projekt investiert.
  • Für die Ausrüstung der Schleif- und Klebehalle im Werk Schöneweide wurden zwei Millionen Euro aufgebracht.

Für die Berliner S-Bahn sind neben der Baureihe 481 derzeit noch zwei weitere Baureihen im Einsatz: Zur BR 480 (Baujahre 1990 bis 1994) gehören 70 Doppelwagen. Sie wurde bereits umfangreich ertüchtigt, um stabil bis 2023 weiter eingesetzt werden zu können. Aktuell wird geprüft, wie ein Einsatz über 2023 hinaus möglich ist. Die älteste Baureihe, die BR 485, umfasst 80 Doppelwagen und wurde in den Jahren 1988 bis 1992 gebaut. Sie wird mit der Inbetriebnahme der neuen S-Bahnzüge (BR 483/484) ab Januar 2021 nach und nach ausgemustert. Die 191 Zweiwageneinheiten der Neubaureihe erhöhen die Kapazität der S-Bahnflotte in Zukunft um mehr als 40 Viertelzüge.

 

Die fünf Metropol-S-Bahnen der DB sind ein zentraler Baustein im Angebot von DB Regio. Bundesweit fahren knapp 1,3 Milliarden Fahrgäste jedes Jahr mit einer der S-Bahnen in Berlin, Hamburg, Stuttgart, Rhein-Main und München. Das ist mehr als die Hälfte aller Reisenden im Nah- und Fernverkehr. Die 6.200 Mitarbeiter der S-Bahnen halten Großstädte und Regionen mit insgesamt 24,5 Millionen Einwohnern in Schwung und schaffen mit ihrer Kilometerleistung sechs Erdumrundungen am Tag – Tendenz steigend. Mit Multi-Millionen-Infrastruktur- und Qualitätsprogrammen macht die DB die Metropol-S-Bahnen fit für die Zukunft und arbeitet an Lösungen für aktuelle und künftige Herausforderungen.

Bahnindustrie: Neuer Gerichtstermin im Streit um U-Bahnen für die BVG, aus Berliner Zeitung

https://www.berliner-zeitung.de/mensch-metropole/neuer-gerichtstermin-im-streit-um-u-bahnen-fuer-die-bvg-li.4977

Fahrgäste warten darauf, dass die #Wagenflotte endlich vergrößert wird. Nun geht die mündliche Verhandlung vor dem Kammergericht weiter

Der #Rechtstreit um die geplante Beschaffung von bis zu 1500 #U-Bahn-Wagen für die Berliner Verkehrsbetriebe (#BVG) geht in eine weitere Runde. Für den 17. Februar um 10.30 Uhr hat das #Kammergericht eine zweite mündliche Verhandlung anberaumt, teilte die Justiz am Mittwoch mit. Ob dann schon eine Entscheidung fällt oder erst später, sei noch nicht absehbar, hieß es. Beobachter gehen auf jeden Fall davon aus, dass sich der ursprüngliche Zeitplan, wonach die ersten U-Bahnen Mitte 2021 geliefert werden, nicht mehr halten lässt. In dieser Wahlperiode werde kein neuer Zug kommen.

Der Bahnhersteller #Alstom klagt gegen die Entscheidung der Berliner Verkehrsbetriebe (BVG), #Stadler Pankow den Drei-Milliarden-Euro-Auftrag zu geben. Bei dem #Vergabeverfahren sei vieles nicht mit rechten Dingen zugegangen, hatte Alstom-Anwalt Alexander Csaki während der ersten mündlichen Verhandlung …

Deutsche Bahn Milliardenpaket für das Schienennetz, aus Tagesschau

https://www.tagesschau.de/wirtschaft/bahn-553.html

Der Bund und die Deutsche Bahn wollen das teilweise marode #Schienennetz in den kommenden zehn Jahren massiv stärken. Dazu sollen bis 2030 insgesamt 86 Milliarden Euro fließen. Kritiker sind skeptisch, ob das ausreicht.

Der Bund will das Schienennetz der Deutschen Bahn mit einem langfristigen #Milliardenpaket für das geplante Passagier- und Güterwachstum rüsten.

Verkehrsminister Andreas #Scheuer, Bahnchef Richard #Lutz und Bahn-Infrastrukturvorstand Ronald #Pofalla unterschrieben im Beisein von Finanzminister Olaf #Scholz ein Abkommen, nach dem bis 2029 gut 86 Milliarden Euro unter anderem in Signalanlagen, Weichen und Brücken investiert werden sollen.

Scheuer hofft auf schnelle Verbesserungen
Der Bund zahlt in der neuen #Leistungs- und #Finanzierungsvereinbarung 62 Milliarden Euro. Dies ist ein Plus gegenüber der 2019 ausgelaufenen Vereinbarung von fast 60 Prozent. Die Bahn selbst soll die übrigen gut 24 Milliarden Euro aus eigenen Mittel aufbringen, sowie über …

BVG: Wie werde ich U-Bahn-Fahrer/in?, aus Berliner Morgenpost

https://www.morgenpost.de/wirtschaft/karriere/article228019341/Wie-werde-ich-U-Bahn-Fahrer-in.html

Von wegen #unterirdisch! Fachkräfte für #Fahrbetrieb lernen in ihrer Ausbildung, Busse sowie U- und Straßenbahnen sicher zu steuern. Die Tür zur #Fahrerkabine steht auch #Quereinsteigern offen.

Fahrgäste sicher und möglichst pünktlich von A nach B fahren: Das ist der Job von Niko Bandura. Der 21-Jährige hat vor kurzem seine Ausbildung als #U-Bahn-Fahrer bei der Münchner Verkehrsgesellschaft (MVG) abgeschlossen.

Dass er bei der Arbeit kein Tageslicht sieht, macht ihm nichts aus. Im Gegenteil: „Ich konzentriere mich auf die Strecke und überlege mir Ansagen, am liebsten mit Pepp“, sagt Bandura. „Auch die Kunden sind amüsiert und lachen, wenn sie nicht nur die Standardtexte hören.“

U-Bahn-Fahrer kann man auf zwei Wegen werden. Der eine führt über eine dreijährige #Berufsausbildung zur Fachkraft im Fahrbetrieb, „die in der Perspektive nicht nur den Fahrdienst bei der U-Bahn, sondern auch bei Bus und #Straßenbahn abdeckt“, erklärt Eike Arnold vom Verband Deutscher Verkehrsunternehmen (VDV) …

Bahnindustrie: Die Bahn im Jahr 2020 Eine einzige große Baustelle, aus Spiegel

https://www.spiegel.de/wirtschaft/unternehmen/deutsche-bahn-in-2020-der-bahn-steht-die-totalrenovierung-bevor-a-1301932.html

Die Bahn hat 2019 vor allem durch Verspätungen und #Pannen von sich reden gemacht. Das wird sich auch 2020 nicht ändern.

Mehr #Kunden, weniger #Verspätungen, #Aufbruch ins digitale Zeitalter – was die Deutsche Bahn sich für das nächste Jahr vorgenommen hat, taugt auf den ersten Blick kaum für Schlagzeilen. Und doch muss man nicht einmal zu den Vielfahrern zählen, um ermessen zu können, welches Ausmaß diese Aufgaben haben.

Knapp 30 Prozent betrug im vergangenen Jahr die Quote der Züge, die nicht pünktlich ans Ziel kamen, das #Bordbistro musste oft passen, wenn man Kaffee oder ein warmes Essen bestellte. Weil schlicht das Personal fehlte, um den Service überhaupt anbieten zu können. Reisen mit mehreren Umsteigestationen gerieten häufig zum Glücksspiel, weil Anschlusszüge nicht warten konnten. Und der darauffolgende Zug ausfiel, oder der Zugführer nicht losfuhr, weil die Waggons komplett überfüllt waren.

Hinzu kamen Petitessen, wie ausgefallene #Reservierungssysteme, umgekehrte #Wagenreihungen und verschlossene Toiletten – von #Gleisänderungen am Bahnhof, unverständlichen Durchsagen und nur noch rudimentär vorhandenen Informationstafeln …

Potsdam + Straßenbahn: Potsdam will 19 neue Trams kaufen Durch Potsdam sollen in den kommenden Jahren 19 neue Straßenbahnen rollen. , aus PNN

https://www.pnn.de/potsdam/finanzierung-noch-ungeklaert-potsdam-will-19-neue-trams-kaufen/25368472.html

Potsdam – #Potsdam will in den nächsten Jahren insgesamt 19 neue #Niederflurstraßenbahnen anschaffen. Das geht aus einer entsprechenden #Ausschreibung im Amtsblatt der Europäischen Union hervor. Dort wird noch bis zum 20. Januar eine sogenannte #Markterkundung ausgeschrieben. Die Beschaffung selbst soll dann anschließend, also gleich im nächsten Jahr, folgen – sofern der Aufsichtsrat zustimmt. Es wäre die größte Neuanschaffung von Trams in Potsdam seit der Wiedervereinigung.

Auf PNN-Nachfrage erklärte der Verkehrsbetrieb, er strebe die Beschaffung von bis zu insgesamt neunzehn normalspurigen #Niederflurtrams an. „14 davon stellen die Grundbestellung dar und sind voraussichtlich schrittweise ab 2024 zu liefern“, so Sprecher Stefan Klotz. Zudem sei vorgesehen, dass Optionen auf die Herstellung und Lieferung von fünf weiteren #Niederflurstraßenbahnfahrzeugen für Krampnitz enthalten sind. Bekanntlich soll die Neubaustrecke nach einer Verschiebung spätestens 2029 ans Netz gehen und nicht wie früher geplant 2025.

Bevor es soweit ist, will der Verkehrsbetrieb wissen, ob er für das von ihm gewählte Vergabe- und Vertragsmodell überhaupt Partner auf dem Markt findet. „Das von der #ViP gewählte Vergabe- und #Vertragsmodell besteht im Wesentlichen darin, dass der Auftrag in drei Verträge unterteilt wird“, heißt sein der Ausschreibung. Der erste davon betreffe die Herstellung und …

Bahnverkehr: ICE im S-Bahn-Takt? Wer seinen Fernzug verpasst, soll künftig nicht lange auf den nächsten warten müssen, aus MDR

https://www.mdr.de/nachrichten/politik/inland/bahn-iplant-ice-im-s-bahn-takt-kapzitaeten-gleise-bahnhoefe-100.html

Die Bahn plant einen #30-Minuten-Takt im #Fernverkehr und investiert Milliarden in neue Züge. Sie rechnet mit Millionen neuen Kunden. Doch genügen #Gleise und #Bahnhöfe den Anforderungen?

Zwischen den größten deutschen Städten plant die Bahn künftig einen Fernverkehr im #Halbstundentakt. Der Vorstand für Personenverkehr, Berthold Huber, nennt als Ziel eine „metropolenverbindende S-Bahn“.

Den 30-Minuten-Takt für die großen Städte hatte die Bahn bereits im Sommer angekündigt, als erstes zwischen #Hamburg und Berlin für 2021. Heute sind es tagsüber jeweils drei Züge in zwei Stunden. Ab 2025 ist das dann für die Strecken von Stuttgart nach München sowie von Frankfurt nach Köln und Hamburg geplant.

30 zusätzliche #Hochgeschwindigkeitszüge
Dafür investiert die Bahn Huber zufolge bis 2026 rund zwölf Milliarden Euro in ihre Züge. Die Hälfte der Summe entfällt auf den ICE4. Hinzu kommen neue Eurocity-Züge vom spanischen Hersteller #Talgo und #Doppelstock-Intercitys. Ein Teil der Züge ist bereits im Einsatz. Außerdem will die Bahn nach 2022 zusätzlich 30 weitere Hochgeschwindigkeitszüge kaufen. Auf Hauptrouten soll es dann 20 Prozent mehr …

Bahnindustrie: Deutsche Bahn will mit Lok- und Waggonverkauf rote Zahlen verhindern Die Bahn will Güterloks und Waggons an eine Verleihfirma veräußern. , aus Handelsblatt

https://www.handelsblatt.com/unternehmen/handel-konsumgueter/verkehr-deutsche-bahn-will-mit-lok-und-waggonverkauf-rote-zahlen-verhindern/25354436.html?ticket=ST-44312679-djoDArAxxlLj5WEQhezU-ap5

Trotz milliardenschwerer Staatshilfen im Zuge des Klimapakets wird sich die Lage bei der Deutschen Bahn in den nächsten Jahren internen Papieren zufolge zuspitzen. Die #Gewinnplanung bis 2024 wurde gegenüber dem vergangenen Jahr um mehrere Milliarden Euro gestutzt, wie die Unterlagen zeigen, die der Nachrichtenagentur Reuters vorlagen. Die Umsätze werden demnach nur leicht um jährlich durchschnittlich etwa drei Prozent steigen und 2023 unter bisherigen Planungen liegen.

Um den Absturz in rote Zahlen zu verhindern, schlägt Bahnchef Richard Lutz den massenhaften #Verkauf von #Loks und #Waggons der #Güterbahn #DB Cargo vor.

Im ersten Schritt sollen 150 Loks und 5000 Waggons in eine neue Firma geschoben und an einen Investor verkauft werden. Davon erhofft sich der Konzern Erlöse von einer Milliarde Euro. Dafür müssen dann Loks und Waggons #zurückgemietet werden.

Der Steuerzahler stützt die Bahn bereits über eine jährliche Kapitalerhöhung von einer Milliarde Euro bis 2030 …

Bahnindustrie: Zwölf Milliarden Euro für neue Fahrzeuge DB-Personenverkehr mit Rekordinvestitionen in rollendes Material , aus DB

https://www.deutschebahn.com/de/presse/pressestart_zentrales_uebersicht/Zwoelf-Milliarden-Euro-fuer-neue-Fahrzeuge-4653042

DB-Personenverkehr mit Rekordinvestitionen in rollendes Material • DB-Konzernvorstand Berthold Huber: „Jeder Euro für mehr Schienen und moderne Züge ist gut investiert.“

Die Deutsche Bahn (DB) investiert in den kommenden Jahren mehr als zwölf Milliarden Euro in ihre Fahrzeugflotte. „Das ist eine Rekordsumme in der Geschichte der DB“, so Personenverkehrsvorstand Berthold Huber. Allein das Beschaffungsvolumen zur laufenden Modernisierung des DB-Fernverkehrs umfasst bis zum Jahr 2026 8,5 Milliarden Euro. Zusätzlich investiert auch DB Regio in den kommenden Jahren massiv in neue Fahrzeuge: In die Flotten der fünf großen S-Bahnen Deutschlands fließen rund 2,7 Milliarden Euro für das Redesign und die Neubeschaffung von Fahrzeugen. Darüber hinaus wird DB Regio auch im Regionalverkehr weiter moderne Fuhrparks auf die Schiene bringen. In den nächsten zwei Jahren investiert DB Regio rund eine Milliarde Euro in die Modernisierung der Flotte mit über 350 Neufahrzeugen.

Neben den großen Flotteninvestitionen steht für die DB die Ausweitung des Angebots im Mittelpunkt. Seit Ende 2018 werden beispielsweise zwischen München und Berlin zusätzliche Fahrten und täglich zusätzlich 3000 Sitzplätze angeboten. Dadurch ist die Nachfrage auf dieser Verbindung 2019 weiter gestiegen – um vierzehn Prozent mehr im Vergleich zum Vorjahr. Die DB baut das Angebot zwischen München und Berlin im Fahrplan 2020 weiter aus.

DB-Konzernvorstand Huber: „Jeder Euro für mehr Schienen und moderne Züge ist gut investiert. Attraktive Verbindungen zwischen den Metropolen, leistungsstarke Mobilität in unseren Städten und auf dem Land sind tragende Säulen der Verkehrswende.“