Der nach dem #Brand vom Juli 2000 im #U-Bahnhof #Deutsche Oper beschlossene Bau von zweiten #Ausgängen in Stationen der U-Bahn bleibt bisher im Gerangel der Verwaltungen stecken. Von elf Bahnhöfen, die für dieses Programm vorgesehen sind, gibt es bisher nur eine #Baugenehmigung für die Station #Viktoria-Luise-Platz an der Linie #U4. Die Arbeiten sollen demnächst beginnen. Den Schwarzen Peter für die Verzögerung schieben sich die #BVG und die #Stadtentwicklungsverwaltung gegenseitig zu.
Der #Bahnhof#Michendorf ist wieder ein repräsentatives #Eingangstor zur Stadt. Im Rahmen eines Sofortprogramms für #Personenbahnhöfe hat die Deutsche Bahn rund 220 000 EUR in die Station investiert. So wurden u.a. die Fassade ausgebessert, geputzt, #Bahnhofshalle und #Tunnel gestrichen, neue Beleuchtungen und #Wegeleitsysteme installiert. Die Rückseite des Gebäudes soll noch in diesem Jahr ebenfalls fertig werden.
Die Züge durchfuhren die Station, ohne zu halten. Nach Angaben der S-Bahn hatten sich die #Zugabfertiger am Donnerstag wegen des #Geruchs an die #Betriebsärztin des Unternehmens gewandt. Da diese eine Gesundheitsgefahr nicht ausschließen wollte, wurde der unterirdische Bahnhof am Freitag von der Bahn vorsichtshalber geschlossen. Am Nachmittag lag dann das Ergebnis der #Luftproben vor: Die #Grenzwerte wurden weit unterschritten. Am Abend installierte die Bahn Lüfter, die Züge sollten ab 22 Uhr wieder halten.
punkt 3-Gespräch mit Gerd Jacob, Fachbereichsleiter #Infrastrukturmanagement der S-Bahn Berlin GmbH
Wie viele S-Bahnhöfe werden in diesem Jahr mit einem #Aufzug ausgestattet?
Bis zum Jahresende 2002 werden an 14 S-Bahnhöfen die Arbeiten zum Einbau von Aufzügen abgeschlossen, an zwei weiteren begonnen sein. Das planen wir gemeinsam mit DB #Station&Service – dieser Bereich baut die Aufzüge – und der Arbeitsgruppe „#Behindertengerechte Stadt“ der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung.
Der Rest, der einst den ehemaligen #Zentralviehhof komplett überquerte, ist abgerissen. Doch erst jetzt verdient sie sich den Namen wirklich, denn die Fußgänger müssen vom S-Bahnhof Storkower Straße zur #Eldenaer Straße einen Umweg in Kauf nehmen, entweder über die #Thaerstraße oder die #James-Hobrecht-Straße.
Sicherheit, Sauberkeit, Atmosphäre – gute Gründe für klare Regeln: Neuer Qualitätsstandard ab 13. Oktober
Die S-Bahn Berlin GmbH und die DB Station & Service AG haben bereits im April diesen Jahres ihre sechs Tunnelbahnhöfe zwischen Nordbahnhof und Anhalter Bahnhof zu rauchfreien Berei-chen erklärt. Damit konnten weitere Möglichkeiten ausgeschöpft werden, die Brandsicherheit im Nord-Süd-Tunnel zu erhöhen. Zigarettenkippen im Gleis tragen nachweislich zu einem höheren Brandrisiko bei. Insbesondere auf den stark frequentierten Bahnhöfen Friedrichstraße und Potsdamer Platz verbesserte sich die Sauberkeit und die Luftqualität erheblich.
Die Einführung des Rauchverbots wurde von den Fahrgästen weitgehend positiv aufgenommen. Mit provokativen Plakatmotiven, unübersehbaren Bodenaufklebern am Fuß der Zugangstreppen und Ansagen des Bahnsteigpersonals konnten sich auch „Vergessliche“ den neuen Regeln selten entziehen. Fahrgäste, die dennoch mit brennender Zigarette auf dem Bahnsteig angetroffen werden, müssen auch weiter damit rechnen, wiederholt persönlich angesprochen zu werden.
Mit Wiederinbetriebnahme des sanierten Nord-Süd-Tunnels und der neugestalteten unterirdischen Station Friedrichstraße am 13. Oktober wird die Rauchfreiheit im Untergrund ein weiterer Quali-tätsstandard für die Fahrgäste der S-Bahn Berlin GmbH sein. Auch auf den oberirdischen Bahnhöfen im Netz ist das Rauchen unerwünscht. Gegenseitige Rücksichtnahme sollte in jedem Falle selbstverständlich sein.
Der #Umbau des Ostkreuzes tritt in die entscheidende Phase. Gestern hat die Senatsbauverwaltung die Pläne für das seit zehn Jahren diskutierte 350-Millionen-Euro-Projekt offiziell bekannt gemacht. Jetzt können Berliner dazu Kritik und Einwendungen einreichen.
Den Plänen zufolge soll die #Station, die werktags von 100 000 Fahrgästen frequentiert wird, komplett neu geordnet werden. Künftig gibt es für die Fahrt in jede #Himmelsrichtung jeweils nur einen so genannten #Richtungsbahnsteig – das bedeutet: Am Bahnsteig D werden alle #S-Bahnen nach Westen, am Bahnsteig E die nach Osten halten. In der neuen, 132 Meter langen und die #Stadtbahn überspannenden #Ringbahnhalle gibt es jeweils einen Bahnsteig Richtung Süden und Norden. Umständliches #Treppensteigen zwischen den Bahnsteigen entfällt somit künftig.
Die #S-Bahnstrecke zwischen #Zoologischer Garten und #Charlottenburg bleibt länger #gesperrt als geplant. In der nächsten Woche wolle der Vorstand der Deutschen Bahn entscheiden, ob das Teilstück im März oder sogar erst Mitte April wieder eröffnet wird, bestätigte der Sprecher der Bahn #Projekt GmbH, Michael #Baufeld, dem Tagesspiegel. Eigentlich sollte die Strecke, die seit dem 24. Februar #saniert wird, zum Jahresende wieder befahrbar sein.
Täglich steigen Hunderte aus, nur um den neuen #Lehrter Bahnhof zu sehen
Berlin ist zweifelsohne um eine #Attraktion für #Touristen und #Bahnfreunde reicher: Der Lehrter Bahnhof zieht Tag für Tag Hunderte interessierte Besucher an, die nur kommen, sich die gigantische #Baustelle anzusehen oder einmalige Fotos zu schießen.
Grandiose Blicke in den neuen #Lehrter Bahnhof können Fahrgäste aus den seit gestern wieder über die Stadtbahn fahrenden #Regionalexpresszügen erhaschen. In den #Steuerwagen an der #Zugspitze kann man dem #Zugführer nämlich über die Schulter schauen. So lässt sich die Fahrt durch das kathedralenartige #Glasgewölbe aus erster Reihe miterleben. Nach fünftägiger Sperrung der Stadtbahn hatte gestern der erste #Regionalzug den Bahnhof um 4.54 Uhr durchquert. Wenig später folgte der erste #ICE.