Tarife: 365-Euro-Ticket aus Senat

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www.berlin.de

Frage 1:
Welche Erkenntnisse liegen dem Senat hinsichtlich der #Kosten für die Umsetzung eines #365-Euro-Tickets
nach Vorbild Wiens vor (sofern möglich bitte auch die einzelnen Kostenblöcke auflisten, z.B.
#Mindereinnahmen, #Betriebskosten etc.)?
Antwort zu 1:
Derzeit ruht die Finanzierung des Öffentlichen Nahverkehrs (#ÖPNV) in Berlin auf zwei
Säulen: im Jahr 2019 stammten etwas über 50 % der für den ÖPNV aufgewendeten rund
2,7 Mrd. Euro aus #Fahrgelderlösen, den Rest trug die öffentliche Hand. Derzeit kostet eine
#Umweltkarte Berlin AB im Abonnement mit monatlicher Zahlung 761 Euro/Jahr. Eine
Preisabsenkung um etwa 52 % auf 365 Euro/Jahr würde eine deutliche Erhöhung der
ÖPNV-Ticketpreise an anderer Stelle oder zusätzliche notwendigen finanziellen Mittel
bedingen.
Zur Höhe der hierdurch entstehenden Kosten eines 365-Euro-Tickets lassen sich zu
diesem Zeitpunkt nicht exakt beziffern. Voraussetzung dafür wäre die Entwicklung eines
Konzeptes für ein 365-Euro-Ticket für Berlin im Verkehrsverbund Berlin-Brandenburg
(VBB) mit einer genauen Untersuchung zu Auswirkungen auf Fahrgastentwicklung,
Inanspruchnahme und zu Wechselwirkungen mit bestehenden Tarifprodukten sowie eine
modellhafte Ermittlung der Erlösentwicklung im gesamten VBB-Fahrscheinsortiment des
VBB.
Grundsätzlich ist davon auszugehen, dass die Kosten für die Umsetzung eines 365-EuroTickets in Berlin zum weitaus größten Teil aus Ausgleichsleistungen für Mindererlöse
bestehen. Hinzu kommen ggf. zusätzliche Aufwendungen für Controlling und Management
des spezifischen Tarifprodukts beim VBB. Bislang liegen lediglich grobe Schätzungen der
Berliner Verkehrsbetriebe AöR (BVG) und des Verkehrsverbundes Berlin-Brandenburg
(VBB) zur Höhe der zu kompensierenden Mindererlöse vor. Diese gehen für ein 365-Euro-
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Ticket in Berlin von einem zusätzlichen Zuschussbedarf von 270-300 Mio. Euro pro Jahr
aus. Hierbei ist eine weitere Absenkung der Preise für Produkte von bisher tariflich
besonders unterstützten Bevölkerungsgruppen noch nicht berücksichtigt (z.B.
Transferleistungsempfänger mit Ticket S, Senioren mit Abo 65plus, Auszubildende,
Studierende). Diese durch ein solches Sonderticket entstehenden Mindereinnahmen
wären entweder aus Mitteln des Landeshaushalts zusätzlich zu den bisherigen
Aufwendungen für den Berliner ÖPNV zu tragen oder sie müssten auf Basis eines neuen
Finanzierungsinstrumentes in Form einer dritten Finanzierungssäule ausgeglichen
werden.
Mit der Einführung eines 365-Euro-Tickets ist vielerorts die Erwartung verbunden,
zusätzliche Nutzerinnen und Nutzer für den ÖPNV gewinnen zu können. Dies konnte
durch das in der Fragstellung genannten Vorbild Wien bislang nicht bestätigt werden. Dort
hat sich der Modal Split des ÖPNV seit Einführung des 365-Euro-Tickets 2011 lediglich
um 1 % (2018) erhöht.
Berlin, den 17.11.2020
In Vertretung
Ingmar Streese
Senatsverwaltung für
Umwelt, Verkehr und Klimaschutz

S-Bahn + Regionalverkehr: Bombenentschärfung am 18. November in Oranienburg Von 8 Uhr bis voraussichtlich 15.30 Uhr Einschränkungen im Zugverkehr, aus DB

https://www.deutschebahn.com/pr-berlin-de/aktuell/presseinformationen/Bombenentschaerfung-am-18-November-in-Oranienburg-5728798

Am Mittwoch, 18. November, wird in #Oranienburg eine #Bombe #entschärft. Es kommt zu Fahrplanänderungen und Zugausfällen im Fern-, Regional- und S-Bahnverkehr.

#Regionalverkehr

Die Züge der Linie #RE5 (Rostock/Stralsund-Berlin–Elsterwerda) fallen ab circa 9.30 bis circa 15.30 Uhr zwischen Berlin Gesundbrunnen und Oranienburg aus. Fahrgäste von/nach Oranienburg benutzen zwischen Berlin Gesundbrunnen und Birkenwerder die Züge der Linie S1 und zwischen Birkenwerder und Oranienburg den eingerichteten Ersatzverkehr.

Einige Züge der Linie RE5 halten zusätzlich in Löwenberg (Mark) und Dannenwalde.

Die Züge der Linie RB20 (Potsdam Hbf-Oranienburg) fallen ab circa 9.55 bis circa 15.30 Uhr zwischen Birkenwerder und Oranienburg aus. Fahrgäste von/nach Oranienburg benutzen zwischen Birkenwerder und Oranienburg den eingerichteten Ersatzverkehr.

S-Bahn

Der Zugverkehr der Linie S1 Oranienburg-Wannsee wird ab circa 8 Uhr zwischen Oranienburg und Birkenwerder unterbrochen.

Fahrgäste nutzen bitte den Schienenersatzverkehr mit Bussen zwischen Birkenwerder und Oranienburg.

Die Busse fahren in Oranienburg sechs Minuten früher als fahrplanmäßig ab. Damit wird der Anschluss zur S-Bahn in Birkenwerder sichergestellt. Der Bahnhof Lehnitz kann leider nicht angefahren werden, da er im Sperrkreis liegt. Der Bahnhof Borgsdorf wird angefahren.

Fernverkehr

Züge der IC-Linie 17 (Warnemünde–Berlin–Dresden) werden von Rostock Hbf bis Berlin Hbf über Wittenberge–Schwerin–Bützow umgeleitet. Ausfall der Verkehrshalte Waren (Müritz), Neustrelitz, Oranienburg und Berlin Gesundbrunnen. Zu erwartende Umleitungsverspätung rund 15 Minuten.

Weitere Informationen unter www.sbahn.berlin, www.bahn.de/aktuell und DB Navigator.

#bus #4596 , ein #scania , sagt als 109er #danketxl am 08.11.2020

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U-Bahn + Bahnhöfe: Onkel Toms Hütte: U3 nach Brand in benachbarter Ladenpassage weiter unterbrochen, aus BVG

Nach dem Brand in der Ladenstraße neben dem U-Bahnhof Onkel Toms Hütte bleibt die Linie U3 im Süden weiterhin unterbrochen. Die Fachleute der BVG haben den Schaden heute ausgiebig begutachtet.

„Wir gehen davon aus, dass es mindestens einige Tage dauern wird, bis wir dort wieder fahren können“, sagte U-Bahn-Bauchef Uwe Kutscher am Montagnachmittag. „Selbstverständlich hat die Sicherheit unserer Fahrgäste oberste Priorität. Wir prüfen derzeit, welche Maßnahmen – neben einer Reinigung – notwendig und möglich sind, um einen sicheren Betrieb wieder aufzunehmen.“

Die Ladenstraße neben dem U-Bahnhof Onkel Toms Hütte gehört nicht der BVG. In der Ladenstraße war am Sonntagabend ein Brand ausgebrochen, der das Bahnhofsdach beschädigt hat. Der U-Bahnverkehr muss deshalb zwischen den Bahnhöfen Freie Universität (Thielplatz) und Krumme Lanke weiterhin unterbrochen werden. Auf diesem Abschnitt sind ersatzweise Busse unterwegs. Zwischen Breitenbachplatz und Freie Universität (Thielplatz) fährt ein Pendelzug im 15-Minuten-Takt. Die BVG informiert schnellstmöglich, wenn es Änderungen am Verkehrsangebot auf der südlichen U3 gibt.

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Mit freundlichen Grüßen

BVG-Pressestelle

Tel. +49 30 256-27901

www.bvg.de/presse

pressestelle@bvg.de

Güterverkehr: Großauftrag: DB Cargo investiert für Stahlriesen ArcelorMittal in Eisenhüttenstadt, aus DB

https://www.deutschebahn.com/de/presse/pressestart_zentrales_uebersicht/Grossauftrag-DB-Cargo-investiert-fuer-Stahlriesen-ArcelorMittal-in-Eisenhuettenstadt–5724276

Zehn-Jahres-Vertrag für einen der größten deutschen Stahlstandorte • Bis Sommer 2021 entsteht modernste Anlage in Europa
DB #Cargo schließt mit #ArcelorMittal, dem weltgrößten #Stahlhersteller sowie größten Stahlproduzenten Europas, einen Zehn-Jahres-Vertrag für die Versorgung des Hochofens in #Eisenhüttenstadt ab. DB Cargo sichert damit bis 2031 die #Rohstofflieferungen für einen der größten deutschen Stahlstandorte.

DB Cargo investiert für seinen Kunden in Spitzenlogistik: Für den Transport von #Erz, #Koks und #Kalkstein beschafft die #Güterbahn bis Sommer nächsten Jahres 352 multifunktionale Doppelwagen mit insgesamt 1.408 Spezialcontainern. Der Logistikanbieter Innofreight hat sie speziell zum Transport dieser Rohstoffe konzipiert und ihr Ladevolumen optimiert. DB Cargo lässt von seinem Partner außerdem bis Sommer 2021 zwei teilautomatisierte Entladeanlagen im Werk Eisenhüttenstadt errichten und wird diese selbst betreiben. Direkt im Anschluss starten die neuen Verkehre. Insgesamt können dann jährlich bis zu 4,2 Millionen Tonnen an Rohstoffen gefahren werden.

Zukünftige Container

„Als Rückgrat der deutschen Wirtschaft versorgen wir seit vielen Jahren ArcelorMittal mit Rohstoffen und transportieren den produzierten Stahl zu den Kunden, insbesondere für die Autoindustrie und den Anlagenbau. Für diese seit Jahren bewährte Zusammenarbeit nehmen wir nun ordentlich Geld in die Hand: Unsere neuen Wagen für ArcelorMittal zeichnen sich durch einen langlebigen Unterbau aus, der abnehmbare Aufbau ist dagegen flexibel auf häufigeren Austausch hin konzipiert. Der Clou: Den Aufbau können wir individuell an die sich ändernden Anforderungen anpassen“, erklärt Pierre Timmermans, Vertriebsvorstand von DB Cargo.

„ArcelorMittal Eisenhüttenstadt implementiert hier eine der modernsten Rohstofflogistiken Europas“, sagt Sybille Klipstein, Lead Buyer Rail bei ArcelorMittal. „Mit dem Einsatz spezieller, auf die unterschiedlichen Eigenschaften von Erz, Koks und Kalkstein optimierter Behältertypen können wir die Nettozuladung je Zug um rund 20 Prozent steigern und benötigen dadurch deutlich weniger Züge. Das schont die Umwelt und reduziert unseren Rangieraufwand im Werk. Zudem bietet die automatisierte Entladung den Mitarbeitern einen staubarmen und lärmgeschützten Arbeitsplatz. Damit setzen wir neue Maßstäbe hinsichtlich Effizienz, Umweltschutz und Arbeitssicherheit.“

#bus #237 der #atb verabschiedet am 8.11.2020 den #flughafen #Tegel #danketxl

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#bus #1242 der #atb verabschiedet den #flughafen #Tegel #danketxl am 8.11.2020

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Potsdam + Flughäfen: In weniger als einer Stunde von Potsdam zum BER Vom Potsdamer Hauptbahnhof gibt es zwei Direktverbindungen zum neuen Flughafen, aus PNN

https://www.pnn.de/potsdam/direktverbindung-mit-bus-oder-bahn-in-weniger-als-einer-stunde-von-potsdam-zum-ber/26622010.html

Potsdam – Momentan sind die Möglichkeiten für Flugreisen wegen der Corona-Pandemie zwar beschränkt, das dürfte aber nicht von Dauer sein. Reisende können dann sozusagen schon am Potsdamer Hauptbahnhof durchstarten. Wie das Potsdamer Busunternehmen Anger mitteilt, fährt nämlich seit der Eröffnung des neuen Flughafens BER ein direkter Expressbus von Potsdam zu den neuen Terminals 1 und 2 am BER. „Seit dem 31. Oktober 2020 fahren 15 mal täglich zwei neue und umweltfreundliche Mercedes Busse ab 4.30 Uhr vom Potsdamer Hauptbahnhof bis kurz vor Mitternacht.“

Der neue Shuttlebus verkehre an allen Tagen des Jahres. Zwischenhalte gibt es in Stahnsdorf und Teltow. Zu erkennen sei er am „frischen Design mit den Silhouetten der Landeshauptstadt“, hieß es. Zusätzlich zum neuen Terminal 1/2 werde auch weiterhin der alte Flughafen Schönefeld angefahren, der jetzt unter dem Namen BER Terminal 5 firmiert. Mit 56 Minuten Fahrzeit sei der Shuttlebus eine bequeme und preiswerte Alternative zum Auto und den ortsüblichen Parkgebühren am Flughafen.

Der Direktbus gehört zwar zum Verkehrsverbund Berlin Brandenburg (VBB), kostet allerdings mehr. Zusätzlich zum nötigen VBB Ticket für das Tarifgebiet …

Straßenverkehr: „Wald statt Asphalt“ Hunderte Fahrradaktivisten blockieren Berliner Stadtautobahn, aus Der Tagesspiegel

https://m.tagesspiegel.de/berlin/wald-statt-asphalt-hunderte-fahrradaktivisten-blockieren-berliner-stadtautobahn/26625030.html

Um gegen den Bau neuer Autobahnen zu protestieren, zogen mehrere Hundert #Fahrradfahrer am Samstagnachmittag durch Berlin.

Wegen einer #Fahrraddemo wurde die #Stadtautobahn #A100 am Samstagnachmittag auf einem Abschnitt im Berliner Süden gesperrt. Eine Polizeisprecherin nannte eine Teilnehmerzahl „im hohen dreistelligen Bereich“. Hintergrund der Demo war der Protest gegen den Ausbau von Autobahnen in Hessen und Berlin.

Aufgerufen zu der Demonstration hatten Gruppen von #Klimaaktivisten wie Ende Gelände oder die #BUND Jugend. „Wir sind mitten in der Klimakrise: Da ist es völlig absurd noch weiter neue Autobahnen zu bauen“, hieß es in dem Aufruf. Die Aktivisten kritisierten den Weiterbau der #A100 in Berlin und #A49 in Hessen.

Die Route sollte vom Hermannplatz Richtung Süden zur A100 und auf der westlichen Seite des Tempelhofer Felds wieder nach Norden verlaufen. Eine Abschlusskundgebung war vor der hessischen Landesvertretung nahe des Potsdamer Platzes geplant. Einige Teilnehmer hatten Schilder mit Aufschriften wie „Wald statt Asphalt“ und „Stopp …

U-Bahn: Neue U-Bahn-Strecke soll Anfang Dezember starten Das Großprojekt ist halbwegs im Zeit- und Kostenrahmen geblieben., aus Berliner Zeitung

https://www.berliner-zeitung.de/mensch-metropole/in-wenigen-tagen-bekommt-berlin-eine-neue-u-bahn-strecke-li.118658

So viel steht fest: Eine große #Eröffnungsparty wird es nicht geben. „Wegen Corona wird die Feier sehr klein ausfallen“, sagt Ute #Bonde, Finanz-Geschäftsführerin der BVG Projekt GmbH. Ein Treffen mit wenigen Gästen in rund 14 Meter Tiefe im #U-Bahnhof #Unter den Linden – mehr wird nicht möglich sein. Doch eines ist klar: Kurz danach soll auf dem neu gebauten Abschnitt der U-Bahn-Linie #U5 in Mitte der Verkehr beginnen. Vom Mittag des 4. Dezember an, so ist es geplant, fahren die Züge aus #Hönow über den #Alexanderplatz hinaus weiter bis zum #Hauptbahnhof. Für die Fahrgäste bedeutet die neue #Ost-West-Strecke zusätzliche Direkt- und Umsteigeverbindungen.

Der Aha-Effekt kam, als Ute Bonde vor einigen Wochen mal wieder im Tunnel war. „Ich sah zum ersten Mal, wie eine #U-Bahn über unsere Strecke fuhr. Eine richtige U-Bahn! Erst da wurde mir wirklich bewusst: Wir haben es geschafft. Die neue U5 funktioniert“, so die 53-jährige Finanzchefin. „So richtig kann ich es mir immer noch nicht vorstellen, dass alles fertig ist“, sagt ihr Mitstreiter Jörg #Seegers, der den Weiterbau der U5 als technischer Geschäftsführer seit sechs Jahren begleitet hat.

Und doch: Der #Countdown für die Eröffnung der 2,2 Kilometer langen Strecke hat begonnen. Bei #Schulungsfahrten machen sich 480 Fahrerinnen und Fahrer …