Bus: BVG Diese Busse machen Busfahrer krank – Quelle: http://www.berliner-zeitung.de

http://www.berliner-zeitung.de/berlin/bvg-diese-busse-machen-busfahrer-krank-25050600?dmcid=nl_20161108_25050600

Mit einem bestimmten #Bus-Typ haben Fahrer der Berliner Verkehrsbetriebe (#BVG) ein massives #Problem. „In diesen Bussen wollen wir nicht mehr arbeiten“, sagt einer von ihnen. „Kollegen klagen über Kopfschmerzen, Augenreizungen, Hautreizungen, Kurzatmigkeit, Magenprobleme. Einige mussten sich übergeben.“ Sie haben das Gefühl, dass die Fahrzeuge sie #krankmachen.

Jetzt ließen zwei Fahrer Blut und Urin in einer Uniklinik untersuchen. Das Ergebnis ist alarmierend: „Es wurden Substanzen gefunden, die im Dieselkraftstoff vorkommen.“ Stoffe, die Müdigkeit auslösen und als gesundheitsschädlich gelten.

„Ich kenne Kollegen, die sich weigern, wenn sie einen solchen Bus fahren sollen. Sie verlangen, dass das Fahrzeug getauscht wird“, erzählt der BVGer. Bei diesem Bustyp „ist es vorgekommen, dass man einen Kollegen wegen Atemnot vom Fahrzeug holen musste. Zudem beschwerten sich Fahrgäste, weil sie den Eindruck hatten, dass jemand in die Ecke gepinkelt hat.“ Das Problem trete nicht in allen Bussen dieses Typs auf, aber in einem Teil der Flotte.

Liegt es am Dieselkraftstoff?

Es geht um Busse des niederländischen Herstellers #VDL. Die 110 VDL #Citea LLE sollten dem Landesunternehmen Kosten ersparen, weil sie leichter sind als andere Zwölf-Meter-Wagen. Viel Kunststoff wurde verbaut, was Dieselverbrauch und Abgase verringern soll. Doch statt alte Probleme zu lösen, bescherten die Leichtbaubusse der BVG ein …

 

U-Bahn + Schiffsverkehr: U5 in Mitte BVG lässt Baustellen-Hafen wieder zuschütten – Quelle: http://www.berliner-zeitung.de/

http://www.berliner-zeitung.de/berlin/verkehr/u5-in-mitte-bvg-laesst-baustellen-hafen-wieder-zuschuetten-25010724?dmcid=nl_20161101_25010724

Aus ihm könnte etwas werden: eine #Anlegestelle für Ausflugsschiffe, eine #Marina für Touristenboote oder ein #Gestaltungselement für den Park nebenan. Doch keiner dieser Pläne hat derzeit eine Chance, verwirklicht zu werden. Denn die Berliner Verkehrsbetriebe (#BVG) haben angekündigt, dass sie ihren #Baustellenhafen am Marx-Engels-Forum in Mitte zuschütten lassen.

Dem Vernehmen nach wird das etwas mehr als eine Million Euro kosten. „Wir haben das Ausschreibungsverfahren gestartet“, sagte Jörg Seegers, Technik-Chef der Projektrealisierungsgesellschaft #U5. Das BVG-Unternehmen leitet den Weiterbau der U-Bahn-Linie U 5, für den der Hafen entstand. Aus dem Projekt wurde ein weiteres Problem bekannt: Der U-Bahnhof Brandenburger Tor, der erst 2009 eröffnet wurde, muss saniert werden.

80 Meter lang und neun Meter breit: So groß ist das Becken in der Spree, das vor fünf Jahren gegenüber der Schlossbaustelle gebaut worden ist. 1,5 Millionen Euro hat es gekostet. Gedacht war es nicht für Jachten oder Rundfahrtsdampfer, sondern für Güterschiffe – um die Straßen zu entlasten. Sand, Schlamm und Steine, die bei der Bohrung des U-Bahn-Tunnels zutage kamen, landeten in Kähnen. Auch Teile von „Bärlinde“, wie die Tunnelbohrmaschine hieß, wurden in dem Spreehafen verladen.

„Verschwendung von Steuergeld“

Schon als das Hafenbecken angelegt wurde, dachte manch einer darüber nach, ob aus der temporären Verkehrsanlage nicht eine dauerhafte werden könnte. Der nötige Ausbau würde dem Vernehmen nach rund 600.000 Euro kosten.

Wasser in der Stadt habe eine große Anziehungskraft, sagte der damalige (und künftige) Baustadtrat in Mitte, Ephraim Gothe. „Man kann durchaus darüber nachdenken, ob der Hafen künftig bestehen bleiben kann“, meinte er. Der #Reederverband der #Personenschifffahrt äußerte Interesse, dort eine Anlagestelle …

 

Bus: Sicher, pünktlich, freundlich! aus BVG

http://unternehmen.bvg.de/de/index.php?section=downloads&cmd=180&download=2234

Freche Rotzgören, mürrische Fahrer, überfüllte Busse, die allenfalls nach dem
„Eichhörnchen-Prinzip“ zufällig mal pünktlich kommen. So oder so ähnlich
lauten vermutlich die negativsten Klischees über den #Schülerverkehr der #BVG.
#Denkste!, sagt jetzt der #ADAC. In einem bundesweiten #Schulbus-Test des
Automobilclubs belegt Berlin den #Spitzenplatz, bekommt Bestnoten für Pünktlichkeit,
Sicherheit, Barrierefreiheit, Fahrgastinfo und die Freundlichkeit der
Fahrerinnen und Fahrer.
„Wir freuen uns sehr über das Ergebnis“, sagt Torsten Mareck, BVGBereichsleiter
Bus. „Die Berliner Schülerinnen und Schüler liegen uns besonders
am Herzen, das zeigen auch unsere vielfältigen Aktivitäten zum Thema
Verkehrssicherheit. Ein besonderer Dank gilt den Kolleginnen und Kollegen
am Steuer, die Tag für Tag mit großer Professionalität, Umsicht und einer guten
Portion Humor dafür sorgen, dass die jungen Fahrgäste sicher und zuverlässig
zur Schule und wieder nach Hause kommen.“
„Die erfreulichen Testergebnisse in Berlin zeigen, dass die BVG ihre Verantwortung
für die Schülerinnen und Schüler sehr ernst nimmt“, betont Jörg Becker,
Fachbereichsleiter Verkehr und Technik im ADAC Berlin-Brandenburg.
„Die insgesamt gute Bewertung ist auch Resultat der konstruktiven Zusammenarbeit
aller Verantwortlichen in den Verkehrssicherheits-Netzwerken in
unserer Stadt.“
Die ADAC-Tester waren im ersten Halbjahr 2016 unangekündigt und inkognito
auf Schulbuslinien in ganz Deutschland unterwegs. In Berlin nahmen sie neben
dem Einzelsieger, der Buslinie M46, auch die Linien M82, X10, 122 und
249 unter die Lupe. Bewertet wurden mehr als 100 Einzelkriterien. Alle getesteten
BVG-Linien schnitten mit dem Gesamturteil „sehr gut“ ab.
Mehr zum ADAC-Schulbus-Test unter
https://www.adac.de/infotestrat/tests/verkehrsmittel/schulbus/2016

Bus + Radverkehr: Fahrradmitnahme im BVG-Bus – die Schnapsidee von Herrn Müller, aus DBV

Auch ohne gleich wieder überheblich zu sein, gibt es doch ganz kleine Unterschiede zwischen dem Busverkehr auf Rügen, im Rems-Murr-Kreis und in Berlin. Dies scheint der Regierende Bürgermeister von Berlin, Michael Müller, vergessen zu haben. Die #Fahrradmitnahme im #Stadtbus mag eine nette Idee sein. Wer täglich in Berlin im #BVG-Bus unterwegs ist, kann sie eigentlich nur als Schnapsidee bezeichnen.

Die #Fahrradmitnahme im #Bus ist grundsätzlich eine gute Sache und sie fordert auch der DBV seit vielen Jahren. Aber bitteschön auf dem Land – nicht in einer Millionenstadt. Durch eine Fahrradmitnahme im BVG-Bus werden keine Verkehrsprobleme gelöst. Im Gegenteil. Es entstehen neue! Wo sollen die Räder praktisch in den sowieso schon übervollen Bussen untergebracht werden? Auf dem Dach? Im Fahrgastraum? Am Heck?

Lieber Herr Müller, Ihre Ideen mögen noch so ernst gemeint sein. Die Berliner Umwelt-, Siedlungs- und Verkehrsprobleme lassen sich nicht dadurch lösen, dass in jedem Bus zwei oder drei Fahrräder – wie auch immer – transportiert werden. Bauen Sie soviel wie möglich Straßenbahnstrecken in der Innenstadt und sorgen Sie dafür, dass Busspuren und Haltestellen freigehalten werden. Wenn dann noch an der Peripherie zu Brandenburg ausreichend sichere Unterstellmöglichkeiten für Brandenburger Pendler hinzu kommen, ist das die halbe Miete.

Und weitere Ideen liefern Ihnen gerne die ehrenamtlichen Vereine, die sich um die Fahrgäste, Fußgänger und Fahrradfahrer kümmern.

Pressekontakt: Frank Böhnke, stv. Landesvorsitzender, Ruf 01 77 / 8 93 43 94

Bus: Öffentlicher Nahverkehr in Berlin BVG fehlen Fahrer und Fahrzeuge Bei mehreren Berliner Buslinien häufen sich regelmäßig Verspätungen. Besonders betroffen: der M 29. aus Der Tagesspiegel

http://www.tagesspiegel.de/berlin/oeffentlicher-nahverkehr-in-berlin-bvg-fehlen-fahrer-und-fahrzeuge/14701180.html

Die #BVG hat eine ihrer besonders #verspätungsanfälligen Buslinien nach Angaben von Mitarbeitern noch #unpünktlicher gemacht. Bei der Linie #M29 (Roseneck–Hermannplatz) sei der Fahrplan inzwischen „komplett kaputtgemacht“ worden, sagte ein entnervter Fahrer. Der Grund: Die BVG hat zwei Busse aus dem Liniendienst der M 29 genommen, weil, wie BVG-Sprecherin Petra Reetz sagte, beim Tochterunternehmen Berlin Transport, das für die Fahrten der M 29 zuständig ist, Fahrer fehlten. Auf die Pünktlichkeit habe sich dies aber nicht ausgewirkt.

Wer derzeit mit der M 29 fährt, stellt allerdings schnell fest, dass es bei den Fahrten häufig große Lücken gibt und Fahrgäste noch länger als sonst auf einen Bus warten müssen. Fahrer führen dies auf die gestrichenen Fahrten zurück. Dadurch habe sich die sogenannte Wendezeit an den Endhaltestellen erheblich verkürzt; am Roseneck etwa von 13 Minuten auf nur noch 7 Minuten. Diese Zeit reiche nicht mehr aus, um Verspätungen auszugleichen, sagte ein Fahrer. Sie setzen sich dann von Fahrt zu Fahrt fort. Ähnliches gelte für den Hermannplatz.

Ersatzverkehr verursacht Fahrermangel

Reetz begründete den Fahrermangel im Liniendienst mit einem umfangreichen Ersatzverkehr bei Bauarbeiten für die U- und Straßenbahn. Im Winter, wenn weniger gebaut werde, entspanne sich die Lage wieder. Dann sollen auch auf der M 29 wieder mehr Busse eingesetzt werden können. Die jetzt gestrichenen Fahrten seien ein zusätzliches Angebot zum Liniendienst gewesen. Es hat nach Angaben von Fahrern aber den Fahrplan stabilisiert.

Auf der Linie 101 (U Turmstraße–Zehlendorf, Sachtlebenstraße) habe die BVG gezeigt, was mit zusätzlichen Fahrten zu schaffen sei, sagen Fahrer. Nachdem dort Fahrgäste manchmal bis zu 40 Minuten auf einen Bus gewartet haben, habe man ein zusätzliches …

U-Bahn + Straßenbahn + Bus: Fahrgastsprechtag BVG 2016 aus Bahninfo.de

http://www.bahninfo.de/artikel/11046/fahrgastsprechtag-bvg-2016/

Am 04.10.2016 fand auf dem #Betriebshof Lichtenberg der vom Berliner Fahrgastverband #IGEB veranstaltete #Fahrgastsprechtag #BVG statt. Nach ihrem Einstand im letzten Jahr gab auch dieses Mal die Vorstandsvorsitzende der BVG Dr. Sigrid Evelyn #Nikutta in der ersten Hälfte der Veranstaltung zunächst einen Überblick über das aktuelle Geschehen bei der BVG. Anschließend stellte sie sich den Fragen und der Kritik des Publikums, allerdings aus Termingründen nur für kurze Zeit. Nach Nikuttas Abschied übernahmen ihre Kollegen aus den Bereichen Infrastruktur, U-Bahn, Straßenbahn, Bus und Angebotsplanung, darunter der von vielen vergangenen Sprechtagen bekannte Helmut Grätz.

Rückblick

Das Jahr 2015 bescherte der BVG einen Rekord. Mit 1.010 Millionen Fahrgästen wurde die #Milliarden-Marke erstmals übersprungen. Auch die Mitarbeiterzahl stieg an. Für die BVG arbeiteten Ende 2015 ca. 14.000 Personen. Durch mehr Fahrgäste, ein erweitertes Angebot und einige Fahrpreiserhöhungen haben sich die wirtschaftlichen Leistungen der BVG seit 2008 kontinuierlich verbessert. Die #Fahrgelderträge stiegen von 493 Millionen Euro in 2008 um 36,3 Prozent auf 672 Millionen Euro in 2015 an. Die Abonnentenzahl hat sich seit 2008 fast verdoppelt. Waren es 2008 noch 225 Tausend sind es 2015 429 Tausend gewesen, ein Plus von 90,7 Prozent. Zwischen April 2014 und April 2016 wurden 92 Angebotsmaßnahmen auf 78 Linien umgesetzt, wofür zusätzliche 161 Vollzeitarbeitsplätze im Fahrdienst und 31 Fahrzeuge benötigt wurden. 1.500 Fahrdienste wurden hierfür neu erstellt oder verändert. Dies entspricht etwa der Verkehrsleistung von Städten wie Jena oder Bremerhaven.

Auf der Buslinie TXL ist die Pünktlichkeit im ersten Halbjahr deutlich gesunken. Verspätungen bis zu 30 Minuten und Pulkbildungen waren Alltag auf dieser Linie. Hauptursache hierfür sind bzw. waren der hohe Verkehr in der Innenstadt, die EM-Fan-Meile und die zahlreichen Baustellen. Die BVG hat daraufhin im Sommer die Linie vom Alexanderplatz zum Hauptbahnhof zurückgezogen, erst sporadisch und unangekündigt, schnell dann "offiziell" und bis auf weiteres. Mit dieser Maßnahme konnte die Zuverlässigkeit auf dem verbliebenen Abschnitt zum Flughafen Tegel wieder gesteigert werden. Gleichzeitig hat sie damit, wenn auch nicht offiziell, den Druck auf die Verkehrslenkung Berlin und den Senat erhöht, endlich …

U-Bahn: Wohnung in Lichtenberg verwandelt Die U-Bahn aus dem elften Stock – Quelle: http://www.berliner-zeitung.de

http://www.berliner-zeitung.de/berlin/wohnung-in-lichtenberg-verwandelt-die-u-bahn-aus-dem-elften-stock-24834704?dmcid=nl_20161002_24834704

Wer sich in dem Lichtenberger #Plattenbau die 187 Stufen nach oben quält (oder den Fahrstuhl benutzt) und bei Czech die Klingel drückt, landet in einer anderen Welt.

Kaum geht die Wohnungstür auf, steht der Besucher mitten in einem echten #U-Bahn-Wagen. Rechts die Notbremse in Alarmrot, darunter ein Notsitz mit Feuerlöscher.

Mit etwas Fantasie kitzelt der Geruch vergangener Zeiten in der Nase, man hört das Knarren des Fußbodens und das Gequietschte, wenn der Zug sich in die Kurve legt. Sigmund Czech (68) ist #BVG-Fan und liebt alles, was mit U- und #Straßenbahnen zu tun hat. Das beste Stück seiner Sammlung aber ist dieser echte U-Bahnwagen von 1928.

Hier fühlt sich der Elektromeister in seine Kindheit zurückversetzt. Wie er mit sechs Jahren zum ersten Mal durch einen U-Bahn-Tunnel fuhr, wie ihn die Lichtreflexe an den dunklen Wänden begeisterten, das Rappeln und Schlingern des Zuges und das flackernde Licht im Abteil. „Keiner, der nicht die gleiche Macke hat wie ich, kann das verstehen.

Meine Verwandtschaft und meine Freunde halten mich für irre. Aber sie meinen es verdammt nett. Sie sind sozusagen positiv erschüttert. Selbst der Paketbote und der Heizungsableser bleiben schon mal ein Momentchen länger.“ Kein Wunder, denn im Waggon „128 712-8“ geht es manchmal auch hoch her.

„Wir haben schon so manche Feste im Zugabteil gefeiert und schöne Stunden mit Buletten, belegten Schrippen und Korn verbracht. Wenn es zu eng wird, ziehen sich unsere Frauen ins Wohnzimmer zurück.“

„Anfangs war mir die U-Bahn nicht so ganz geheuer"

Hinter der Wandverkleidung direkt über der roten Kunstlederbank (reserviert für Schwerbeschädigte) stehen Miniflaschen …

 

S-Bahn: Berliner S-Bahn Oldies auf Achse Am Tag der Einheit rollen Ost- und West-Veteranen der S-Bahn ein letztes Mal auf der Stadtbahntrasse. aus Der Tagesspiegel

http://www.tagesspiegel.de/berlin/berliner-s-bahn-oldies-auf-achse/14632138.html

Wer die deutsche #Einheit schnell und trotzdem intensiv erleben will, kann das auf der #Stadtbahntrasse. Die führt quasi im ersten Obergeschoss vom Ostbahnhof zum Westkreuz – mit Blick auf Wesentliches: East Side Gallery, Alex, Reichstagufer, Spreebogen, Bahnhof Zoo. Alltägliche Berliner Weltgeschichte eben. Wobei nur Eingeweihten bewusst ist, dass es diese besondere Tour sowohl mit Ost- als auch mit West-Fahrzeugen gibt. Genauer gesagt: gab. Denn wie Bahnfans in Onlineforen munkeln und die S-Bahn auf Anfrage bestätigt, werden die Ossis und die Wessis am langen Einheitswochenende letztmalig zwischen Ost und West unterwegs sein – als S 5 und S 75. Um dann das Feld den Nachwendekindern zu überlassen. Ein historisches Ereignis für manche Bahnfans, die für alle anderen gut an ihren Kameras erkennbar sein dürften. Oft werden sie auch „Stoffbeutelträger“ genannt, sind aber als solche keinesfalls mit den technisch eher unbedarften Hipstern zu verwechseln.
Wer jetzt nur Bahnhof versteht: Das lässt sich erklären (Achtung: Jetzt kommt Jungskram). Die Ossis bei der S-Bahn tragen Nummern, die mit #485 beginnen. Sie sind in der #DDR entwickelt und um die Wendezeit gefertigt worden. Erkennungszeichen: Mittig geteilte Frontscheibe, außen vorgesetzte Türen, deren Kanten bei der ersten Schneeflocke garantiert bombenfest vereisen, sodass man dann vergeblich auf dem quadratischen Öffnungstaster herumdrückt.
Wie im richtigen Leben sind auch bei der S-Bahn die Ossis schon mal voreilig ausgemustert worden, was später bereut wurde: Die 485er waren teils schon auf dem Schrottplatz angekommen zu jener Zeit, als der Vorstand der S-Bahn aus Juristen und Kostendrückern bestand, die ohne Reserven auszukommen glaubten und den Laden 2009 vor die Wand fuhren. Dann folgte die große Wiederbelebung von rund 80 Doppelwagen.
Die Wessis dagegen heißen alle was mit #480 – romantischer wird’s bei der S-Bahn leider nicht – und wurden ab 1984 für die #BVG entwickelt, nachdem die die West-Berliner Rudimente der DDR-Reichsbahn-betriebenen S-Bahn übernommen hatte. Die 480er sind die mit den trapezförmigen Frontscheiben und den mordslauten Motoren, in deren Innenräumen es kein vernünftiges Gepäckabteil gibt, sondern nur jene Nische mit den zwei Klappsitzen und dem Längsparkplatz für ein Fahrrad, das beim Beschleunigen und Bremsen fast …

Straßenverkehr + BVG + Fahrplan: Verkehrsbeeinträchtigungen durch Berlin-Marathon, aus Senat

www.berlin.de

Verkehrsinformationszentrale Berlin (VIZ) der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt informiert über die #Verkehrslage

Berlin wird am kommenden Wochenende wieder zum Schauplatz der größten #Laufveranstaltung Deutschlands: Zum 43. Mal treffen sich Skater, Rollstuhlfahrer und Läufer in der Hauptstadt und werden von rund einer Million Zuschauern zu Bestleistungen angefeuert.

Die Route der Läufer führt über den Ernst-Reuter-Platz nach Alt-Moabit, über Torstraße zum Strausberger Platz. Richtung Süden geht es weiter nach Kreuzberg, über Kottbusser Tor nach Neukölln und an der Hasenheide vorbei wieder Richtung Westen. Das Rathaus Schöneberg passierend laufen die Teilnehmer über Wilmersdorf weiter nach Zehlendorf am Platz am Wilden Eber vorbei. Hier führt die Strecke wieder stadteinwärts über den Hohenzollerndamm und am Wittenbergplatz vorbei zum Potsdamer Platz. Die letzten vier Kilometer führen am Gendarmenmarkt vorbei zur Zielgeraden Unter den Linden. Das Ziel passieren die Sportler am Brandenburger Tor.

Den Auftakt des Sportwochenendes macht am Samstag der 6 km lange Frühstückslauf vom Schloss Charlottenburg zum Olympiastadion ab 09:30 Uhr und die Wettbewerbe für Kinder und Jugendliche am Gleisdreieckpark in Höhe Möckernstraße im Lauf des Vormittags sowie der Mini-Marathon ab 15:10 Uhr von der Potsdamer Straße zur Straße des 17. Juni. Darauf folgt ab 15:30 Uhr der Inlineskating-Marathon über die gesamte Distanz. Das Eintreffen des letzten Skaters wird gegen 18:20 Uhr erwartet.

Am Sonntag beginnt der Wettkampf mit den Rollstuhlfahrern und Handbikern um 08:50 Uhr, das Hauptfeld der Läufer folgt ab 09:15 Uhr in drei Wellen. Die letzten Marathonteilnehmer erreichen voraussichtlich gegen 16:15 das Ziel.

#Sperrungen:
Bereits ab dem heutigen Dienstag, 20.09.2016, 06:00 Uhr ist die Straße des 17. Juni zwischen Yitzhak-Rabin-Straße und Brandenburger Tor gesperrt. Die Ebertstraße bleibt durchgängig befahrbar. Diese Sperrung wird zur Sicherung der Marathon-Veranstaltung bis Montagnacht, 26.09.2015, aufrechterhalten.

Ab Donnerstag, 22.09.2016, 06:00 Uhr wird die Sperrung der Straße des 17. Juni bis zum Großen Stern ausgeweitet und umfasst dann auch die Yitzhak-Rabin-Straße.

Ab Freitag, 23.09.2016, 06:00 Uhr werden rund ums Brandenburger Tor einschließlich der Ebertstraße zwischen Behrenstraße und Scheidemannstraße sowie zusätzlich ab 18:00 Uhr der Bereich zwischen Bundeskanzleramt und Reichstag gesperrt.

Diese Sperrungen gelten ebenfalls bis Montagmorgen, ca. 06:00 Uhr.

Am Samstag, 24.09.2016:

zwischen 09:00 Uhr und ca. 10:15 Uhr der Spandauer Damm in Charlottenburg ab Luisenplatz Richtung Westen (nördliche Fahrbahn)
zwischen 10:00 Uhr und 19:00 Uhr in Tiergarten der Matthäikirchplatz sowie die Sigismundstraße zwischen Potsdamer Straße und Hitzigallee
zwischen 13:30 Uhr und 19:00 Uhr die Potsdamer Straße zwischen Stresemannstraße und Reichpietschufer
zwischen 14:30 Uhr und 20:00 Uhr die Straße Unter den Linden zwischen Pariser Platz und Glinkastraße
ab 14:30 Uhr bis ca. 19:00 Uhr die gesamte Laufstrecke für den Skater-Marathon

Am Sonntag, 25.09.2016:

ab 06:00 Uhr bis zur Streckenfreigabe der Kurfürstendamm zwischen Olivaer Platz und Uhlandstraße
von 07:15 Uhr bis ca. 17:00 Uhr der Pariser Platz und die Straße Unter den Linden bis Friedrichstraße
ab 07:30 Uhr bis ca. 16:30 Uhr die gesamte Marathon-Strecke

Am Samstagnachmittag und Sonntag sind vor allem in Tiergarten und Mitte die Straßen der #Marathon-Strecke fast durchgehend bis zum Veranstaltungsende gesperrt. Außerdem kommt es zu Straßensperrungen in Friedrichshain, Kreuzberg, Neukölln, Schöneberg, Steglitz, Wilmersdorf und Zehlendorf. Informationen, wann welche Streckenabschnitte planmäßig gesperrt werden, sind auch auf der Marathon-Website unter http://www.bmw-berlin-marathon.com zu finden.

Für den #Autoverkehr stehen folgende #Querungsmöglichkeiten zur Verfügung:

Im Westen Berlins kann die Strecke vor allem über die A 100 (Stadtring) gequert werden. Während der Läufe sind jedoch die Anschlussstellen Hohenzollerndamm und Innsbrucker Platz gesperrt. In diesen Bereichen kommt es regelmäßig zu Staubildungen.
In Mitte und Tiergarten können die Autofahrer den Alexanderplatz-Tunnel und den Tiergartentunnel benutzen. Beide bleiben während der gesamten Veranstaltungszeit offen.

Während der Marathon-Tage gibt es kaum Parkplätze in der Nähe der Strecke, außerdem führen die Straßensperrungen zu erheblichen Einschränkungen für den Autoverkehr. Eine gute Alternative sind U- und S-Bahn, außerdem können die verschiedenen Punkte an der Marathon-Strecke auch gut mit dem Fahrrad erreicht werden.

Fahrrad- und Fußgängerverkehr:
Der Fahrradverkehr wird soweit möglich entlang der gesamten Strecke aufrechterhalten. Ein eigenmächtiges Mitfahren auf dem abgesperrten Bereich während der Veranstaltungen ist jedoch streng untersagt. Dem Fußgängerverkehr stehen für die Querung der Strecke auch die Straßenunterführungen der U-Bahnhöfe entlang der Strecke zu Verfügung. Diese können natürlich auch von Radfahrern genutzt werden, die ihr Fahrrad auf der Querung schieben.

Verkehrsmeldungen der #BVG:
Auch bei Bussen und Bahnen kommt es zu zahlreichen Änderungen.

Für die An- und Abfahrt zu den Laufveranstaltungen werden die Züge der U-Bahnlinien verlängert und bei Bedarf durch Sonderzüge verstärkt.

Die ersten Umleitungen von Buslinien beginnen am Freitagnachmittag, 23.09.2016. Zur Vorbereitung bzw. zum Abbau der Sperrmaßnahmen wird die Linie 100 zwischen S+U Brandenburger Tor und Großer Stern unterbrochen.

Wegen der zahlreichen Straßensperrungen während der Laufveranstaltungen sind umfangreiche Anpassungen bei den Bus- und Straßenbahnlinien notwendig. Diese Maßnahmen beginnen am Samstag, 24.09.2015 gegen 14:00 Uhr und am Sonntag bereits gegen 06:00 Uhr. Nach der Freigabe von Streckenabschnitten durch die Polizei werden die betroffenen Buslinien angepasst.

Verkehrsmeldungen der #S-Bahn:
S41/42, S45, S47, S8 und S9: nach dem Ende Skater-Marathonlaufs ab ca. 19:00 Uhr wird bis zum Betriebsende auf der Ringstrecke ein Ersatzverkehr mit Bussen zwischen Schönhauser Allee und Treptower Park eingerichtet. Zwischen Treptower Park und Neukölln bzw. Baumschulenweg verkehrt ein Pendelzug im 20-Minutentakt.

Zwischen Schöneweide und Neukölln bleibt der Zugverkehr mit der Linie S46 aufrechterhalten.
S41/42, S8 und S9: Am Sonntag zwischen 06:00 Uhr und 16:00 Uhr ist zwischen Ostkreuz und Landsberger Allee ein Busersatzverkehr eingerichtet. Teilnehmer und Besucher sollten deshalb für die Anreise eine längere Fahrzeit einplanen.

Weitere Veranstaltungen an diesem Wochenende:

Baumschulenweg:
Aufgrund einer Veranstaltung in den #Späth'schen Baumschulen ist am Samstag und Sonntag mit erhöhter Staubildung auf dem Straßenzug Späthstraße – Baumschulenstraße zu rechnen.

Westend:
Am Samstagabend ab ca. 17:30 Uhr wird aufgrund einer Veranstaltung in der #Waldbühne (Beginn 19:00) ein erhöhtes Fahrzeugaufkommen auf der Heerstraße erwartet. Besucher, die mit den öffentlichen Verkehrsmitteln anreisen, beachten bitte die Sperrung des S-Bahnringes zwischen Schönhauser Allee und Treptower Park.

Die Verkehrsinformationszentrale Berlin versorgt Sie wie gewohnt auch am Wochenende ausführlich und aktuell mit allen Neuigkeiten zu verkehrsrelevanten Ereignissen im Internet über https://viz.berlin.de und im Straßennetz über die digitalen Anzeigetafeln im Stadtgebiet.
Bilder: 
Berlin-Marathon; Foto: SCC EVENTS/Camera4

Rückfragen: Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt

BVG: Experimentieren erwünscht Wie sieht die Haltestelle der Zukunft aus? Mit dieser Frage befasst sich die BVG in den kommenden rund eineinhalb Jahren., aus BVG

http://unternehmen.bvg.de/de/index.php?section=downloads&cmd=180&download=2196

Wie sieht die #Haltestelle der #Zukunft aus? Mit dieser Frage befasst sich die
#BVG in den kommenden rund eineinhalb Jahren. Gesucht sind moderne #Lösungen,
um die bisherigen #Fahrgastinformationssysteme sinnvoll zu ergänzen
oder langfristig zu ersetzen. Die BVG schafft dafür ein #Experimentierfeld, das
bewusst vielen #Innovationen auf dem Weg zur „grünen Haltestelle“ Raum bietet.
Der Name des Projektes verrät es schon: Neben zeitgemäßer Information
steht der Umweltaspekt im Vordergrund des Pilotversuchs. Egal ob mit EPaper-
Lösungen, energiesparenden Displays oder Solarzellen zur „Selbstversorgung“
– die Systeme sollen Papieraushänge ersetzen und deutlich weniger
Strom verbrauchen als bisherige elektronische Anzeiger.
„Die #digitale Zukunft hat bei der BVG längst begonnen“, sagt Dr. Sigrid Evelyn
#Nikutta, Vorstandsvorsitzende und Vorstand Betrieb. „Mit diesem Pilotprojekt
verbinden wir jetzt moderne Fahrgastinformation mit einem weiteren unserer
Hauptanliegen – unsere Stadt umweltfreundlicher und damit noch lebenswerter
zu machen. Wir sind sehr gespannt, wie sich die verschiedenen Systeme
im Alltag bewähren und wie sie bei unseren Fahrgästen ankommen.“
In einem EU-weiten Verfahren haben sich neun Hersteller aus vier Ländern
gemeldet, die die BVG und die Berliner Fahrgäste mit ihren Lösungen überzeugen
wollen. Alle Firmen stellen ihre Anlagen kostenlos für den Testlauf zur
Verfügung. Einen ersten Eindruck gibt es schon ab morgen. Zwei Hersteller
montieren ihre Systeme zur Fachmesse Innotrans erstmals an Bushaltestellen
der BVG. Neugierige können sie an den Haltestellen Masurenallee/ZOB, Messegelände/
ICC und S Messe Nord begutachten. Nach der Innotrans ziehen
zwei mobile, solarbetriebene Anzeiger um und sorgen dafür, dass Fahrgäste
beim Ersatzverkehr für die wegen Bauarbeiten in Rudow unterbrochene U7
gut informiert sind. Standorte sind dann die Ersatzbus-Haltestellen an den
Bahnhöfen Zwickauer Damm und Rudow. Der fest montierte TFT-Monitor
bleibt auch nach der Messe an der Haltestelle Masurenallee/ZOB montiert.
Noch in diesem Herbst sollen weitere Testanlagen folgen und zeigen, ob sie
auch im Berliner Winter zuverlässig funktionieren. Die Haupttestphase läuft
dann im kommenden Jahr während der Internationalen Gartenausstellung IGA
Berlin 2017. Dann werden 22 verschiedene Anzeiger vor allem an Bushaltestellen
im Umfeld des Ausstellungsgeländes, aber auch im weiteren Stadtgebiet
sowie bei der Straßenbahn und U-Bahn in Betrieb sein.