Die Senatsverwaltung für Stadtentwicklung hatte die Betriebsgenehmigung für den Flughafen Berlin-Tempelhof widerrufen und den Wirksamkeitszeitpunkt des Widerrufs in Anlehnung an den Vergleichsvorschlag des Gerichts vom 21. Dezember 2006 auf das Ende der #Sommer-Flugplanperiode 2008 (30. Oktober 2008, 24:00 Uhr) festgelegt. Insgesamt hatten fünf Airlines sowie acht Unternehmen für Geschäftsflüge Klage erhoben.
Auch nach 2010, wenn die derzeit laufende #Verkehrsbestellung ausläuft, sollen weiterhin #Straßenbahnen zwischen #Berlin-Friedrichshagen, #Schöneiche (bei Berlin) und #Rüdersdorf fahren. Damit scheint die „#Wackelpartie“ vorerst beendet, nachdem immer wieder das Aus für die fast 15 Kilometer lange Strecke am östlichen Stadtrand von Berlin gekommen zu sein schien. Die nunmehr von den #Miteigentümern, den Landkreisen Märkisch-Oderland und Oder-Spree sowie den Gemeinden Schöneiche und Rüdersdorf verabschiedete Erklärung enthält die Feststellung, dass die #Straßenbahn „weiterhin als ökologisches und nachhaltiges Verkehrsmittel eine bedeutsame #Verkehrsfunktion in der Region haben werde.“
Der „Vater“ des #InterRegio, Professor Karl-Dieter #Bodack, hatte zu einer gemeinsamen #Abschiedsfahrt aller Freunde des InterRegio von Berlin nach #Chemnitz (IR 2285) und zurück (IR 2282) aufgerufen. Da es leider keine originalen #IR-BordBistro- oder #IR-BordCafe-Wagen mehr gibt, wurde erfreulicherweise ein originaler #Bundesbahn-Restaurant-Wagen der Eisenbahnfreunde #Oberhausen organisiert. Damit genug des Positiven.
#S-Bahn nach #Falkensee, #Regionalverkehr auf der #Stammbahn – das sind nur die bekanntesten von mehreren #Wiederaufbauprojekten, bis zu deren #Realisierung zwar noch ein weiter Weg ist, aber über die wenigstens lebhaft diskutiert wird. Von solcher Debatte können die Fahrgäste der #Heidekrautbahn nur träumen. Sie sollen auf unabsehbare Zeit mit den Folgen des Mauerbaus gestraft bleiben und nur nach #Berlin-Karow fahren können.
Das #Gutachten zur #S-Bahn-Wiederinbetriebnahme von #Berlin-Spandau nach #Falkensee ist endlich fertig und wird in Kürze vorgelegt. Das erfreuliche Ergebnis: Der sogenannte #Nutzen-Kosten-Faktor für den #Wiederaufbau liegt mit rund 1,5 deutlich über dem erforderlichen Wert von 1,1. Deshalb müssen der Bund und die Länder Berlin und Brandenburg jetzt alle Signale auf Wiederaufbau stellen, damit auf der mit dem Mauerbau 1961 eingestellten Strecke bald wieder S-Bahnzüge rollen.
An den rechtlichen Voraussetzungen für diesen vom Land Berlin bestellten #Neubau – als #Ersatz für #Berlin-Karlshorst – wird derzeit gearbeitet.
Die Strecke Berlin— #Frankfurt/Oder wird für #160 km/h ausgebaut und für den Abschnitt in Köpenick läuft derzeit das #Planfeststellungsverfahren. Geplant ist, parallel zum bestehenden #S-Bahnsteig in Köpenick, einen #Regionalbahnsteig zu errichten. Dieser wird als #Mittelbahnsteig ausgeführt und 120 Meter lang, etwa 7 Meter breit und 76 cm hoch sein. Er liegt über der Brücke #Bahnhofstraße und bekommt zur westlichen Straßenseite sowie in den bestehenden #Personentunnel je einen Zugang, letzterer mit #Aufzug. Ausgeführt wird der Bahnsteig mit Modul-Fertigteilen. Am westlichen Ende mit dem Zugang ist ein Dach von 90 Metern Länge vorgesehen.
Neue Zugänge Für den S-Bahnsteig ist ebenfalls ein zusätzlicher Zugang von der westlichen Straßenseite aus vorgesehen, der mit einer #Fußgängerbrücke zwischen den S-Bahngleisen mit dem bestehenden Bahnsteig verbunden wird, der unter Denkmalschutz steht. Ebenso wird ein Aufzug eingebaut.
Am heutigen Mittwoch, den 07.09.2005 stellen die Parlamentarische Staatssekretärin im Bundesministerium für Verkehr, Bau und Wohnungswesen, Iris Gleicke und die Berliner Senatorin für Stadtentwicklung, Ingeborg #Junge-Reyer die umfassend modernisierte #Tunnelleitzentrale Berlin (TLZ-BE) in #Berlin-Tegel der Presse vor.
Nach dem Ausbau ermöglicht die Tunnelleitzentrale Berlin (#TLZ-BE) die Beobachtung der wichtigsten Berliner #Bundesfernstraßentunnel und die Bedienung aller #Überwachungssysteme zentral von einer Stelle aus. Dies bildet die Grundlage, um sehr schnell auf Störfälle in den wichtigsten Tunnelanlagen reagieren und Einfluss nehmen zu können. Damit erhöht sich die Sicherheit aller Verkehrsteilnehmer auf diesen Verkehrsadern.
Die Kosten für die Anbindung ans #Schienennetz wurden von Verkehrsminister Manfred Stolpe (SPD) auf rund 500 Millionen Euro beziffert. Davon will der Bund mit 436 Millionen Euro den weitaus größten Anteil übernehmen.
Der neue #Hauptstadt-Flughafen soll 2011 auf dem Gelände des heutigen Flughafens #Berlin-Schönefeld in Betrieb gehen. Die Gesamtkosten werden derzeit auf rund zwei Milliarden Euro geschätzt. Experten gehen aber davon aus, dass der Endpreis um einiges höher liegen könnte. Wegen der Klagen von Anwohnern gilt derzeit noch ein weitgehender Baustopp. Das #Bundesverwaltungsgericht Leipzig wird vermutlich bis Mitte 2006 endgültig über das Milliardenprojekt entscheiden.