Bahnhöfe: BVG will U-Bahnhöfe nicht mehr für Obdachlose öffnen Das Unternehmen fürchtet um die Sicherheit der Mitarbeiter – und der Menschen, die dort im Winter übernachten., aus Berliner Morgenpost

https://www.morgenpost.de/berlin/article215345045/BVG-will-U-Bahnhoefe-nicht-mehr-fuer-Obdachlose-oeffnen.html

Noch ist es warm in der Hauptstadt, aber der #Winter naht und damit auch ein Phänomen, das in den vergangenen zwei Wintern massiv aufgetreten ist: Die Zahl der Menschen, die Berliner #U-Bahnhöfe als #Nachtlager nutzten, hat enorm zugenommen. Ein Sicherheitsproblem für die Berliner Verkehrsbetriebe (#BVG), die als Konsequenz daraus nun von ihrer jahrelangen Praxis abweichen wollen, in Winternächten zwei bis drei Bahnhöfe für Obdachlose zu öffnen.
Auch nachts #Starkstrom in den Gleisen eingeschaltet

„Wir müssen uns die Frage stellen, ob wir bei der veränderten Situation noch guten Gewissens diese Verantwortung tragen können“, begründet BVG-Chefin Sigrid #Nikutta diesen Schritt gegenüber der Berliner Morgenpost. Nachts bleibe der Starkstrom im Gleisbereich eingeschaltet, denn auch nachts fahren wegen Bauarbeiten und zum Rangieren Züge. „Bei nicht selten mehreren Dutzend Menschen im Bahnhof, die oft unter Alkohol- oder Drogeneinfluss stehen, ist das buchstäblich lebensgefährlich“, sagte Nikutta.

Auch aus #Fürsorgepflicht gegenüber den BVG-Mitarbeitern sehe sie sich zum Handeln gezwungen. „Sie müssen diese Menschen, die aufgrund ihres Alkoholkonsums und wegen Sprachbarrieren nur schwer zu erreichen sind, bitten, die Bahnhöfe zu verlassen“, sagte Nikutta. Sonst werde es schwierig, die Sicherheit zu gewährleisten und die notwendigen Reinigungs- und Wartungsarbeiten vorzunehmen.

Andere Übernachtungsmöglichkeiten gegeben

Berlin habe in den vergangenen Jahren so viele #Übernachtungskapazitäten aufgebaut, dass es keinen Bedarf mehr für Bahnhöfe als letzte #Zuflucht

Straßenverkehr: Stadt baut neuen Park-and-ride-Platz an der Nuthestraße Ein Drittel des Verkehrs in Potsdam machen Berufspendler aus. , aus PNN

https://www.pnn.de/potsdam/verkehr-stadt-baut-neuen-park-and-ride-platz-an-der-nuthestrasse/23078128.html

Ein Drittel des Verkehrs in #Potsdam machen #Berufspendler aus. Die sollen nun einen neuen Umsteigeanreiz bekommen – an der wichtigsten Straße der Stadt.
#Umsteigen, bitte! Das Auto am Stadtrand stehen lassen und dann mit Tram, Bus oder Fahrrad zur Arbeit fahren – das wünscht sich die Stadt von möglichst vielen Berufspendlern. Um das zu erreichen, hatte das Rathaus bereits vor drei Jahren ein Konzept für den massiven Ausbau von #Park-and-ride-Plätzen entwickelt. Zuletzt wurden an der Tramwendeschleife am Campus #Jungfernsee 92 Auto- und 28 Fahrradstellplätze geschaffen. Jetzt hat die Stadt den Bau eines #P+R-Platzes an einem weiteren wichtigen Standort ausgeschrieben. Ein Überblick über den Stand der Dinge.
#Wetzlarer Straße

Der Bau eines P+R-Platzes an der Wetzlarer Straße ist eine der wichtigsten Maßnahmen im Konzept der Stadt. Jetzt hat die Stadt die Planung für das Projekt ausgeschrieben, das südlich der Nuthestraße, mit Anbindung an die Tramhaltestelle Betriebshof ViP, verwirklicht werden soll. 140 Stellplätze sind dort zunächst geplant, bei entsprechendem Bedarf könnte die Zahl noch um weitere 160 aufgestockt werden. Der P+R-Platz soll möglichst viele Pendler von der Nuthe- und der Großbeerenstraße abziehen, beide zählen zu den wichtigsten Routen für Berufspendler in Potsdam. Allein 70 000 Fahrzeuge täglich passieren die Stadtgrenze auf der Nuthestraße, sind also Ein- oder Auspendler. Für den Bau der ersten 140 Plätze rechnet die Stadt mit einer halben Million Euro, die Erweiterung schlüge noch einmal mit …

Potsdam + Straßenbahn: Test mit autonom fahrender Straßenbahn in Potsdam startet aus Berliner Morgenpost

https://www.morgenpost.de/brandenburg/article215352223/Test-mit-autonom-fahrender-Strassenbahn-in-Potsdam-startet.html

So mancher Potsdamer wird sich in den letzten Wochen gefragt haben, was das für eine seltsame #Straßenbahn ist, die da durch die Stadt fährt. Die Tram im Grün-Weiß des heimischen Verkehrsbetriebs bimmelt wie eine normale Bahn, hält auch an jeder Haltestelle, nur die Türen bleiben zu: Ein- oder Aussteigen nicht möglich.
Am Montag wurde das Geheimnis gelüftet

In #Potsdam wird die laut Hersteller #Siemens „erste #autonom fahrende Straßenbahn der Welt“ erprobt. Am Montag wurde das Projekt erstmals einer größeren Öffentlichkeit vorgestellt. Anlass ist die Bahntechnikmesse Innotrans 2018, die am heutigen Dienstag in Berlin auf dem Messegelände am Funkturm eröffnet wird.

Der Potsdamer Verkehrsbetrieb ViP stellte für das Projekt eine seiner 54 Bahnen zur Verfügung. Teststrecke ist ein sechs Kilometer langer Streckenabschnitt, über den ganz regulär Trams der Linien 92 und 96 fahren. „Wir sind stolz, dass die weltweit erste autonom fahrende Straßenbahn gerade hier in Potsdam getestet wird“, sagte Oberbürgermeister Jann Jakobs (SPD) vor dem Start einer gemeinsamen Probefahrt. Der öffentliche Nahverkehr spiele in der Stadt eine große Rolle, da liege es nahe, die neue Technik hier in der Stadt auszuprobieren. Er hoffe, dass von Potsdam ein großer Innovationsschub ausgehen werde.
Straßenbahn mit viel Hightech

Der Testzug ist keine komplett neu entwickelte Tram, sondern eine Straßenbahn vom Siemens-Typ #Combino, die bereits seit …

Messe + Bahnindustrie: Neue Trends auf der Innotrans In dieser Woche startet in Berlin die Innotrans – die weltweit größte internationale Messe für alles rund um die Bahn. aus inforadio.de

https://www.inforadio.de/programm/schema/sendungen/wirtschaft_aktuell/201809/271172.html

Nach der #Energiewende will die Bundesregierung die Verkehrswende anschieben, um wegen der Klimaziele Treibhausgas #CO2 einzusparen. Erste Bahnen und Technik dafür wird auf dem #Messegelände präsentiert. Gerd Dehnel berichtet.
Mehr als zehn Milliarden Euro Umsatz, 50.000 Beschäftigte und ein Auftragsberg für mehrere Jahre – etwa 200 #Bahnindustrie-Unternehmen in Deutschland kämpfen um ihre weltweite Technologieführerschaft. Hauptrivale ist der weltweit größte Bahnkonzern #CRRC in China. Mit umgerechnet fast 40 Milliarden US-Dollar Jahresumsatz hat er europäische Konkurrenten klar abgehängt und drängt auf ihre Märkte. Jeder zweite Zug aus Deutschland wird exportiert, die Hälfte der Branche hängt am umkämpften Auslandsgeschäft und damit auch am Schaufenster #Innotrans.

Mit der geplanten  Zusammenlegung ihrer Zugsparten kämen #Siemens und der französischen Konzern #Alstom gemeinsam auf etwa 15 Milliarden Euro Jahresumsatz. Sie könnten der asiatischen Konkurrenz besser …

Straßenverkehr + Radverkehr: Radweg statt Parkstreifen Parkplätze an der Schönhauser Allee sollen verschwinden, aus Berliner Morgenpost

https://www.morgenpost.de/bezirke/pankow/article215335441/Radweg-statt-Parkstreifen-auf-der-Schoenhauser-Allee.html

Auf schmalen Wegen drängen sich täglich Tausende #Radfahrer auf der #Schönhauser Allee, quälen sich hinauf und hinab. Väter mit #Lastenrädern neben Frauen auf #Citybikes und Studenten auf #Rennflitzern – dieses Durcheinander auf engstem Raum ist Alltag. Im August wurde klar: An dem Ist-Zustand wird sich so bald nichts ändern. Und das, obwohl ein #Umbau der Schönhauser Allee zugunsten von Radfahrern als Paradeprojekt der rot-rot-grünen Landesregierung galt.

Doch bei den Voruntersuchungen mit einem Planungsbüro stellte die Senatsverwaltung für Verkehr fest: Einen der beiden Fahrstreifen der Schönhauser Allee in Richtung Pankow als breiten Radweg auszuweisen und den motorisierten Verkehr auf eine einzige Fahrspur zu beschränken, hätte gravierende Folgen. Selbst auf dem kurzen Abschnitt zwischen Stargarder und Wichertstraße könnte die Verengung auf eine Pkw-Fahrbahn, die sich Autos dann auch noch mit der Straßenbahn teilen müssten, zum Verkehrskollaps führen. Außerdem stellte sich heraus, dass die Finanzierung des Projekts aus einem Förderprogramm der Bundesregierung nicht funktioniert.

Nach dieser Vollbremsung folgt jetzt ein neuer Anlauf. Statt den fahrenden Autos Raum wegzunehmen, sollen die Verkehrsbehörden die Möglichkeit prüfen, alle #Parkplätze am Rand der Schönhauser Allee zu streichen – zunächst zwischen Stargarder und Wichertstraße in Fahrtrichtung Norden. So haben es die Bezirksverordneten in Pankow mit den Stimmen der rot-rot-grünen Zählgemeinschaft beschlossen. Der gewonnene Platz käme dann den Radfahrern zugute. Und den bisherigen Radstreifen auf dem Bürgersteig könnte man danach den Fußgängern …

Bahnverkehr: Sonderzug nach Zielona Gora Berliner SPD will schnellere Zugverbindungen nach Polen, aus Der Tagesspiegel

https://www.tagesspiegel.de/berlin/sonderzug-nach-zielona-gora-berliner-spd-will-schnellere-zugverbindungen-nach-polen/23074172.html

Die schnellste #Bahnfahrt seit 79 Jahren: Die Berliner Genossen werben mit einer #Sonderzugfahrt für bessere Verbindungen zwischen Berlin und #Polen.
Die Berliner SPD zeigt der Deutschen Bahn, wie schnell die Züge sein könnten. In gut zwei Stunden reiste eine Parlamentariergruppe am Sonnabend von Lichtenberg nach #Zielona Gora, dem früheren Grünberg. Reguläre Züge benötigen zweieinhalb bis dreieinhalb Stunden. Fast 30 Jahre nach dem Mauerfall und 14 Jahre nach dem Beitritt Polens zur EU sind die #Schienenverbindungen ins Nachbarland mehr als dürftig. Die #Ostbahn ist eingleisig, ebenso die Strecke nach #Stettin. Direkte Züge gibt es kaum.
„Wir kämpfen für das zweite Gleis auf der Ostbahn“
„Zusammenarbeit setzt Erreichbarkeit“ voraus, sagte die Abgeordnete Ülker Radziwill nach der Ankunft des Sonderzugs in Polen. Sie erinnerte daran, dass Grünberg und Landsberg, das heutige #Gorzow, „zwei benachbarte Großstädte“ Berlins seien. In den einen Ort fährt morgens ein direkter Zug, in den anderen nur abends einer, der für Tagesgäste aus Berlin ungünstig ist.

Auf der Rückfahrt in der Nacht zu Sonntag brach der SPD-Sonderzug auf der Ostbahn sogar einen Rekord: In 94 Minuten ging es mit zwei Stopps bis Lichtenberg. Bislang war der D-Zug #Memel–Berlin der schnellste – mit 99 Minuten im Jahr 1939. Derzeit dauert es regulär zwischen 132 und 170 Minuten.

Der SPD-Verkehrsexperte Jürgen Murach hatte den Fahrplan für die Fahrt …

Radverkehr: Diese Regeln gelten für Radfahrer auf dem Gehsteig Auf dem Fußweg sind Radfahrer die Gefährder., aus Der Tagesspiegel

https://www.tagesspiegel.de/berlin/verkehr-in-berlin-diese-regeln-gelten-fuer-radfahrer-auf-dem-gehsteig/23073720.html

#Gehwege dürfen nur benutzt werden, wenn sie durch das weiße #Zusatzschild#Radfahrer frei“ freigegeben sind. Dort muss Schritttempo gefahren werden. Kinder müssen bis zum achten Geburtstag den Gehweg benutzen, bis zum zehnten dürfen sie – neuerdings einschließlich erwachsener Begleitung. Auf Fußgänger muss Rücksicht genommen werden; bei Gefährdung durch „unangepasste Geschwindigkeit“ gibt es sogar einen Punkt in Flensburg.
Halten am Bus, Absteigen vor dem #Zebrastreifen
An Haltestellen von Bus und Tram haben ein- und aussteigende Passagiere Vorrang. Radfahrer müssen bremsen und notfalls warten, sonst bekommen sie bei einem Unfall die …

Taxi + Tarife: TARIFERHÖHUNG Taxifahren in Berlin soll teurer werden, aus Berliner Morgenpost

https://www.morgenpost.de/berlin/article215330729/Taxifahren-in-Berlin-soll-teurer-werden.html

Noch in diesem Jahr wird die #Kartengebühr von 1,50 Euro gestrichen, doch die #Tarife werden wohl angehoben.
Die Zusatzgebühr bei Kartenzahlung in Berliner Taxis soll noch in diesem Jahr entfallen. Das teilte der Sprecher der Senatsverkehrsverwaltung, Matthias Tang, am Freitag auf Anfrage der Berliner Morgenpost mit. „Wir sind in den letzten Zügen, eine entsprechende Senatsvorlage ist bereits im Mitzeichnungsumlauf“, sagte Tang und bestätigte damit einen Bericht der „Berliner Zeitung“. Wie lange genau es dauern wird, bis der Senat den Wegfall des 1,50-Euro-Aufschlags beschließt, wollte Tang nicht sagen. Es könne sich aber nur noch um wenige Wochen handeln. Aus Taxifahrerkreisen ist zu hören, dass es schon ab Oktober für Fahrgäste keinen Aufpreis mehr geben soll.

Auch die #Taxiverbände ärgert das lange Verfahren
Eigentlich gilt bereits seit Mitte Januar eine EU-Regelung, der zufolge die Kartenzahlung für den Kunden kostenfrei zu sein hat. Berlin aber ließ sich sehr viel Zeit, um sie umzusetzen. Zuletzt hatte deshalb die Berliner FDP-Bundestagsabgeordnete Daniela Kluckert angekündigt, bei der EU-Kommission Beschwerde gegen den Senat einzureichen.

Auch die Taxiverbände ärgert das lange Verfahren. „Wir haben bereits im April einen Vorschlag für eine Tarifanpassung mit entsprechendem Wegfall der Gebühr gemacht“, sagte Detlev Freutel vom Taxi Verband Berlin Brandenburg (#TVB) der Morgenpost. „Geschehen ist dann aber lange nichts, was ich für unverantwortlich seitens der Verwaltung halte.“ Ursprüngliche Idee der Verbände war, die Gebühr abzuschaffen und gleichzeitig die Tarife zu erhöhen. „Da das aber zu lange dauert, wurden die Verfahren getrennt“, so Tang. Der #Gebühren-Wegfall wird nun zuerst beschlossen, die Verhandlung über eine #Tarifanpassung

Bus: BUSSTATION Das ist Berlins letztes Pop-Art-Wartehäuschen aus den 70ern, aus Berliner Morgenpost

https://www.morgenpost.de/bezirke/reinickendorf/article215330571/Das-ist-Berlins-letztes-Pop-Art-Wartehaeuschen-aus-den-70ern.html

Reinickendorfer befürchten den Abriss der einzigartigen Halle. Das #Landesdenkmalamt prüft nun die Schutzwürdigkeit.
Tausende kommen täglich auf dem Weg zum und vom Flughafen Tegel an der #Bushaltestelle#Luftfracht“ vorbei und haben die #Wartehalle wahrscheinlich noch nicht als besonderes Relikt wahrgenommen. Alexander Schulz, Mitarbeiter der Berliner Verkehrsbetriebe (BVG), schon. Denn in Reinickendorf steht das letzte rote #Bus-Wartehäuschen der 1970er-Jahre. Viele von ihnen prägten einst das Stadtbild West-Berlins. „Ich kenne das poppige, rote Wartehäuschen schon eine Ewigkeit. Es steht hier sehr unauffällig“, sagt der 34-Jährige. Hobbymäßig beschäftigt er sich mit dem Öffentlichen Nahverkehr und dessen Geschichte. Er ist Mitglied des 1954 gegründeten Vereins „#Arbeitskreis Berliner Nahverkehr“. Ihn treibt die Angst um, dass die Wartehalle plötzlich abgerissen wird, wenn der Flughafen Tegel schließt.

„Ich habe in diversen Publikationen nachgeforscht, bin herumgefahren und habe herausgefunden, dass es das letzte #Pop-Art-Wartehäuschen Berlins ist“, sagt Schulz. Laut seinen Recherchen haben einst rote Haltestellen gleicher Bauart an den Stadtautobahnen gestanden, beispielsweise zwei nahe des Goerdelerstegs und der Paul-Hertz-Siedlung in Charlottenburg-Wilmersdorf. Sie seien 2011 im Zuge der Sanierung der Kaimauern des Westhafenkanals und der Stadtautobahn weggerissen worden.

Weitere sieben Pop-Art-Wartehäuschen habe er beispielsweise an der Mecklenburgischen Straße, am Bundesplatz, am Walther-Schreiber-Platz und an der Schloßstraße gefunden. Diese seien aber verschwunden und nur durch Fotomaterial noch belegbar. „Zudem soll es im Märkischen Viertel welche gegeben haben, was bisher anhand von Fotografien noch nicht belegt werden konnte“, erzählt Schulz. Der Fotobeweis fehle auch für ein Häuschen an der Hinckeldeybrücke. In Alt-Tempelhof gäbe es noch eine Kombination aus U-Bahneingang, Imbiss und …

Tarife + Bahnverkehr: Kritik an vielen Rabatten Dem Bund ist die Bahn zu billig, aus tagesschau.de

https://www.tagesschau.de/wirtschaft/bahn-rabatte-101.html

Für 19,90 Euro von Hamburg nach München? Wer Glück hat, ergattert einen solchen "Super #Sparpreis" der Bahn. Für den Bahn-Beauftragten der Bundesregierung sind solche Rabatt-Preise aber genau das Problem der Bahn.

Der Bund fordert eine Überprüfung des aktuellen Rabatt-Systems bei der Bahn. Hintergrund sind die sinkenden Gewinne des Unternehmens, das zu 100 Prozent dem Bund gehört.

"Im #Fernverkehr steigen die #Passagierzahlen zwar, aber die #Gewinne sinken. Ich bin überrascht darüber, wie viele Rabatte angeboten werden", sagte Enak #Ferlemann, #Verkehrs-Staatssekretär und #Bahn-Beauftragter der Bundesregierung, der Zeitung "Die Welt". Es sei nicht nur für die Kunden schwer, den Überblick im Preissysten der Bahn zu behalten, so der CDU-Politiker weiter. "Sondern die Bilanz zeigt auch, dass sich mit diesem Preismodell die Kosten nicht decken lassen."
"Das Rabattsystem muss auf den Prüfstand"
Die Bahn bietet neben dem "Flexpreis" genannten regulären Ticket auch diverse Rabattangebote – von den BahnCards über Ländertickets bis hin zu Spar- und Super Sparpreisen. Anders als der Flexpreis sind diese aber mit bestimmten Bedingungen verbunden – etwa der Bindung an einen konkreten Zug – und zum Teil limitiert. Dafür sind diese Preise auch deutlich günstiger: Während die Fahrt mit dem ICE von Hamburg nach München regulär 150 Euro kostet, gibt es sie mit dem Super Sparpreis bereits ab 19,90 Euro.

Der Vorstand müsse sich überlegen, ob er dieses Preissystem so fortführen könne, so Staatsekretär Ferlemann weiter. "Das Rabattsystem muss auf den …