Vorbemerkung der Verwaltung:
Die Schriftliche Anfrage betrifft Sachverhalte, die der Senat nicht aus eigener
Zuständigkeit und Kenntnis beantworten kann, da es sich bei dem #On-Demand-Service #BerlKönig um ein eigenwirtschaftliches Angebot der Berliner Verkehrsbetriebe AöR (BVG)
handelt. Er ist dennoch bemüht, Ihnen eine Antwort auf Ihre Anfrage zukommen zu lassen
und hat daher die BVG um Stellungnahme gebeten. Die BVG hat Ihre Stellungnahme in
eigener Verantwortung erstellt und übermittelt.
Vorbemerkung des Abgeordneten:
Vorab:
Aus dem Amtsblatt 68. Jahrgang Nr. 34 Ausgegeben zu Berlin am 24. August 2018, Seite 4661 finden sich
folgende Informationen zum #Fahrpreis des BerlKönig:
1) Fahrpreis
Der Fahrpreis für die Nutzung des BerlKönig setzt sich aus den folgenden Bestandteilen zusammen und
wird gegenüber dem Kunden bei der Buchung angegeben:
Kilometerpreis
Je Kilometer (gemäß vorab berechneter, zeitoptimierter Route) ist ein Preis von 1,50 Euro zu zahlen.
Auch bei Strecken unter drei km ist ein Mindestpreis von 4 Euro zu zahlen.
Zuschlag für Stoßzeiten
In Stoßzeiten ist ein Zuschlag in Höhe von 25 % auf den gesamten Fahrpreis zu zahlen. Stoßzeiten sind
Montag bis Freitag von 7 bis 9 Uhr.
Preis für Mitfahrer
Bucht ein Fahrgast gleichzeitig eine Fahrt für mehrere Personen, erhält jeder Mitfahrer innerhalb der
Buchung einen Rabatt von 50 % auf den Fahrpreis.
2
Sowie:
3) Abweichende Beförderungsbedingungen
Für den On-Demand-Service BerlKönig gelten die Beförderungsbedingungen des VBB-Tarifs, Teil A.
Abweichend davon gilt Folgendes:
Der Fahrpreis ist für jeden gebuchten Sitzplatz zu bezahlen.
Frage 1:
Was ist die Neuerung und der Vorteil des Berlkönig für die Berliner Bevölkerung, wenn der Fahrpreis für eine
Person exakt dem eines Berliner Taxis entspricht, bzw. im Grundtarif aktuell sogar 0,10 Euro über dem eines
Berliner Taxis liegt?
Frage 3:
Was ist die Neuerung und der Vorteil des Berlkönig für die Berliner Bevölkerung, wenn bei mehreren
Fahrgästen, aber der Buchung von jeweils nur einem Platz, jeder Fahrgast den vollen Preis zu zahlen hat,
den er auch zahlen müsste, wenn er allein bzw. mit einem regulären #Taxi fahren würde?
Frage 4:
Bei jeweiliger Vollauslastung von vier bzw acht Sitzplätzen (lt. Presseangaben, Berliner Morgenpost vom
20.12.2017) und unterstellt, dass jeder Kunde einzeln gebucht hat, kostet letztendlich die Fahrt mit dem
Berlkönig gesamt vier bis achtmal so viel, wie mit einem regulären Taxi bei gleicher Auslastung und in den
sog. Stoßzeiten sogar noch 25% mehr. Aus welchem Grund sollten die Berlinerinnen und Berliner unter
diesen Bedingungen den Berlkönig nutzen?
Frage 5:
Auch wenn gleichzeitig eine Fahrt für mehrere Personen gebucht wird und jeder Mitfahrer 50% Rabatt auf
den Fahrpreis erhält, ist die Fahrt insgesamt um einiges teurer, als mit einem regulären Taxi. Aus welchem
Grund sollten die Berlinerinnen und Berliner unter diesen Bedingungen den Berlkönig nutzen?
Frage 6:
Was ist der Hintergrund dieser merkwürdigen Preisstruktur?
Frage 7:
Wie, glaubt der Senat, unter diesen Bedingungen die Berlinerinnen und Berliner vom Berlkönig überzeugen
zu können?
Frage 8:
In der DS 18/12154 mit dem Titel: Geschäftsmodell Ride-Sharing, teilt der Senat auf die Frage, ob auch die
BVG künftig Ride-Sharing anbieten wird, mit: “Als Anbieter von Leistungen im ÖPNV (Öffentlicher
Personennahverkehr) verfolge die BVG das Ziel, durch eine Bündelung von Verkehren und eine enge
Anbindung an den ÖPNV die Anzahl privater Autofahrten im innerstädtischen Bereich zu verringern.“. Wie
glaubt die BVG mit dem BerlKönig und der o.g. Preisstruktur dieses Ziel zu erreichen?
Antwort zu 1 sowie zu 3 bis zu 8:
Die BVG hat die Tarifstruktur für das neue Angebot wie folgt erläutert:
3
Preisvergleich BerlKönig zu Taxi mit 1 bzw. 2 Personen
Länge der Fahrt BerlKönig
1 Person
BerlKönig
2 Personen
Taxi *
1-4 Personen
1 km 4,00 € 6,00 € 5,90 €
2 km 4,00 € 6,00 € 7,90 €
3 km 4,50 € 6,75 € 9,90 €
4 km 6,00 € 9,00 € 11,90 €
5 km 7,50 € 11,25 € 13,90 €
6 km 9,00 € 13,50 € 15,90 €
7 km 10,50 € 15,75 € 17,90 €
8 km 12,00 € 18,00 € 19,40 €
*bei Fahrten mit dem Taxi können weitere Zuschläge anfallen (1,50 € für Kartenzahlung,
1 € für Sperrgepäck, Extrakosten für Stau/Wartezeiten.) / Der Kurzstreckenpreis von 5 €
gilt nur für herbei gewunkene Taxis)
Wie in der Tabelle ersichtlich, bietet der BerlKönig insbesondere Gruppen von ein bis zwei
Personen die Möglichkeit, kostengünstiger zu fahren als mit dem Taxi. Für die Nutzerin
oder den Nutzer bedeutet die Tarifstruktur folglich eine Ersparnis. Der BerlKönig erreicht
es darüber hinaus durch seine Algorithmen und die App, diese Person bzw. die
gemeinsam buchende Gruppe mit anderen Personen bzw. anderen gemeinsam
buchenden Gruppen, die sich untereinander nicht kennen, in Echtzeit für gemeinsame
Fahrten zu bündeln. Damit eröffnet das Angebot die Chance, die Anzahl privater
Autofahrten im innerstädtischen Bereich zu verringern.
Frage 2:
Womit wird ein Preiszuschlag um weitere 25% in den Stoßzeiten von Montag bis Freitag 7 bis 9 Uhr
gerechtfertigt?
Antwort zu 2:
Die BVG teilt dazu mit:
„Ein Zuschlag in Stoßzeiten bedeutet generell ein günstigeres Angebot in
Schwachlastzeiten. Hierdurch kann auch in letzteren eine höhere Auslastung und
Bündelung erreicht und somit Verkehr reduziert werden.“
Berlin, den 16.09.2018
In Vertretung
Stefan Tidow
Senatsverwaltung für
Umwelt, Verkehr und Klimaschutz
Wie lauten die zwanzig #unfallträchtigsten #Kreuzungen in Berlin (bspw. im Jahr 2017) mit Nennung der Anzahl der Unfälle, der Gründe, der jeweiligen Anzahl der beteiligten Personen und der Personen- und Sachschäden?
Zu 1.:
Die Daten können den nachfolgenden Tabellen entnommen werden. Sie beziehen sich auf das Jahr 2017.
Kreuzungen
AnzahlderVerkehrs-unfälle(VU)
AnzahlderBeteiligten
BEVERNSTR. / OBERBAUMSTR. / OPPELNER STR. / SCHLESISCHE STR. / SKALITZER STR.
424
851
BISMARCKSTR. / ERNST-REUTER-PLATZ
192
389
AHORNALLEE / KAISERDAMM / THEODOR-HEUSS-PLATZ
179
365
HAUPTSTR. / WEXSTR. / A 100 BAB / INNSBRUCKER PLATZ / A 100 AUSFAHRT INNSBRUCKER PLATZ
Fehlerhaftes Wechseln des Fahrstreifens beim Nebeneinanderfahren oder Nichtbeachten des Reißverschlussverfahrens
47
Ungenügender Sicherheitsabstand
32
Fehler beim Abbiegen nach links
17
Fehler beim Abbiegen nach rechts
10
Fehler beim Wenden oder Rückwärtsfahren
7
SAATWINKLER DAMM / SEESTR. / A 100 BAB / GOERDELERDAMMBRÜCKE / AUSFAHRTBEUSSELSTR.
Fehler beim Abbiegen nach links
50
Fehlerhaftes Wechseln des Fahrstreifens beim Nebeneinanderfahren oder Nichtbeachten des Reißverschlussverfahrens
45
Ungenügender Sicherheitsabstand
35
Sonstige Fehler beim Überholen ( z. B. ohne genügenden Seitenabstand)
4
Nichtbeachten der Verkehrsregelung durch Polizeibeamtinnen bzw. Polizeibeamte oder Lichtzeichen
3
(Stand 04.09.2018)
Hinweis:
Die Anzahl der Verkehrsunfälle ist nicht identisch mit der Anzahl der registrierten Ursachen, weil bei einem Unfall teils mehr als eine Ursache festgestellt wurde.
Kreuzungen
VUmitPersonenschaden
VUmitSachschaden
BEVERNSTR. / OBERBAUMSTR. / OPPELNER STR. / SCHLESISCHE STR. / SKALITZER STR.
9
415
BISMARCKSTR. / ERNST-REUTER-PLATZ
7
185
AHORNALLEE / KAISERDAMM / THEODOR-HEUSS- PLATZ
16
163
HAUPTSTR. / WEXSTR. / A 100 BAB / INNSBRUCKER PLATZ / A 100 AUSFAHRT INNSBRUCKER PLATZ
BRUNSBÜTTELER DAMM / KLOSTERSTR. / RUHLEBENER STR.
14
87
NEUENDORFER STR. / FALKENSEER PLATZ
8
93
SAATWINKLER DAMM / SEESTR. /
A 100 BAB / GOERDELERDAMMBRÜCKE / AUSFAHRT BEUSSELSTR.
7
93
(Stand 04.09.2018)
Zieht der Senat bei Betrachtung der hier aufgetretenen Unfallschwerpunkte an den bezeichneten Orten Konsequenzen zur Hebung der mittel- bis langfristigen Verkehrssicherheit?
Zu 2.:
Unfallhäufungsstellen bzw. Unfallhäufungslinien (UHS/UHL) werden sukzessive in der Unfallkommission (UK) bearbeitet. Dort werden entsprechende Maßnahmen zur Erhöhung der Verkehrssicherheit beschlossen. Zu den in der Antwort auf Frage 1 genannten UHS/UHL sind derzeit die nachfolgend dargestellten Maßnahmen zur Erhöhung der Verkehrssicherheit vorgesehen:
BEVERNSTR. / OBERBAUMSTR. / OPPELNER STR. / SCHLESISCHE STR. / SKALITZER STR. (SCHLESISCHES TOR)
Die Örtlichkeit wurde in der UK behandelt. Eine sichtbehindernde Litfaßsäule in der Zufahrt Skalitzer Straße wurde entfernt. In Richtung Oberbaumbrücke ist eine Aufweitung der Fahrbahn erforderlich, damit zwei Fahrzeuge neben dem Radfahrstreifen geradeaus fahren können. Der Umbau mit Anpassung der Lichtsignalanlage (LSA) ist für 2019 geplant.
BISMARCKSTR. / ERNST-REUTER-PLATZ
Auf dem Ernst-Reuter-Platz finden seit längerer Zeit Baumaßnahmen mit unterschiedlichen Spurführungen statt, die sich u. U. negativ auf das Unfallgeschehen auswirken. Von Seiten der UK sind an dieser Örtlichkeit keine Änderungen des Normalzustandes geplant.
AHORNALLEE / KAISERDAMM / THEODOR-HEUSS-PLATZ
Bauliche Anpassungen und Anpassungen an der LSA sind derzeit in Abstimmung,
u.a. auch mit dem Bezirksamt Charlottenburg-Wilmersdorf.
HAUPTSTR. / WEXSTR. / A 100 BAB / INNSBRUCKER PLATZ / A 100 AUSFAHRT INNSBRUCKER PLATZ
Die UK hat an dieser Örtlichkeit bereits in der Vergangenheit Maßnahmen zur Erhöhung der Verkehrssicherheit getroffen. So wurden die Fahrbahnmarkierungen für Linksabbiegende geändert, damit eine geordnete Aufstellung erfolgt, die Räumpfeile, die den Linksabbiegenden signalisieren, wann sie die Kreuzung sicher räumen können, wurden vergrößert und mit Gelbblinkern, die vor dem Gegenverkehr warnen, ergänzt. Außerdem wurde eine Gehwegvorstreckung gebaut, damit zu Fuß Gehende und Radfahrende besser im Blickfeld der abbiegenden Kraftfahrzeuge sind. Weitere Maßnahmen sind derzeit nicht geplant.
Hier finden im Umfeld derzeit umfangreiche Baumaßnahmen statt, die sich auf den Verkehrsablauf auswirken. Von Seiten der UK sind an dieser Örtlichkeit derzeit keine Maßnahmen vorgesehen.
MÜLLERSTR. / SEESTR.
Die Verkehrslenkung Berlin plant die Umrüstung der LSA auf LED-Technik. Die dann besser sichtbaren Signale können die Sicherheit erhöhen. Seitens der UK wurde für die südliche Zufahrt der Müllerstraße ein Wendeverbot beschlossen, außerdem wurden die vom Bezirksamt Mitte geplanten Umbaumaßnahmen, die u. a. sichere
Führungen für linksabbiegende Radfahrende vorsehen, unterstützt.
OTTO-BRAUN-STR. / MOLLSTR.
Derzeit sind Maßnahmen nicht geplant.
HALENSEESTR. / MESSEDAMM / A 100 BAB / A 100 AD FUNKTURM, AUSFAHRT MESSEDAMM, HALENSEE
Die Örtlichkeit wurde bereits in der UK behandelt und ein Umbau der LSA durchgeführt. Unter anderem wird das zweispurige Rechtsabbiegen jetzt getrennt signalisiert. Eine Nachher-Betrachtung der Unfallsituation ist noch nicht erfolgt, da der Zeitraum dafür (drei Jahre) noch nicht erfüllt ist.
ADMIRALSTR. / KOTTBUSSER STR. / REICHENBERGER STR. / SKALITZER STR. / ADALBERTSTR. (KOTTBUSSER TOR)
Im Zusammenhang mit dem Neubau eines Aufzugs im Mittelkreis wurden die LSA am Kottbusser Tor umgebaut und Fahrbahnmarkierungen angepasst. Eine Nachher- Untersuchung der Unfallsituation ist bisher nicht erfolgt.
TEMPELHOFER DAMM / A 100 BAB / AUSFAHRT TEMPELHOFER DAMM NORD
Zur Verhinderung von Unfällen durch Rotlichtverstöße wurde seitens der UK die Einrichtung einer stationären Rotlichtüberwachungsanlage initiiert. Diese ist in Betrieb. An der Ausfahrt A 100 aus Süden kommend wurde im letzten Jahr der Eckradius umgebaut, um Unfälle durch Fahrstreifenwechsel zu verringern.
KAISERDAMM / KÖNIGIN-ELISABETH-STR. / MESSEDAMM
Die Zufahrt aus Richtung Theodor-Heuß-Platz wurde bereits umgebaut, um die Sicht von Rechtsabbiegenden auf geradeausfahrende Radfahrende zu verbessern. Ein weiterer Umbau der LSA u. a. mit getrennter Linksabbiegesignalisierung ist geplant.
Seitens der UK wurde hier eine stationäre Rotlicht- und Geschwindigkeitsüberwachungsanlage initiiert. Diese ist in Betrieb. Weitere Maßnahmen sind derzeit nicht geplant.
FRANKFURTER TOR (FRANKFURTER ALLEE / WARSCHAUER STR. –
PETERSBURGER STR.)
Die Kreuzung wurde vor kurzer Zeit umgebaut (Radverkehrsanlage Warschauer Straße). Die Auswirkungen auf das Unfallgeschehen sind zunächst abzuwarten. Derzeit sind keine weiteren Maßnahmen geplant.
GNEISENAUSTR. / MEHRINGDAMM / YORCKSTR.
Die Kreuzung wurde vor längerer Zeit in der UK behandelt. Die Führung des Radverkehrs wurde geändert und die Markierung im Kreuzungsinnenraum angepasst. Weitere Maßnahmen sind derzeit nicht geplant.
MÜHLENSTR. / STRALAUER ALLEE / WARSCHAUER STR. / AM OBERBAUM
Seitens des Bezirks Friedrichshain-Kreuzberg ist in der Zufahrt Mühlenstraße eine Änderung der Radverkehrsführung geplant. Die Radfahrenden sollen nicht mehr auf dem Gehweg geführt werden.
Durch den Umbau des Hermannplatzes ist die Örtlichkeit planungsbefangen. Daher sind von der UK derzeit keine Maßnahmen geplant.
BRUNSBÜTTELER DAMM / KLOSTERSTR. / RUHLEBENER STR.
Die Kreuzung wurde auf Veranlassung der UK vor längerer Zeit umgebaut und es wurde eine getrennte Linksabbiegesignalisierung eingeführt. Weitere Maßnahmen sind derzeit nicht geplant.
GROSSER STERN / STRASSE DES 17. JUNI
Maßnahmen sind nicht geplant.
NEUENDORFER STR. / FALKENSEER PLATZ
Maßnahmen sind nicht geplant.
SAATWINKLER DAMM / SEESTR. / A 100 BAB / GOERDELERDAMMBRÜCKE / 100 ANSCHLUSSSTELLE BEUSSELSTR
Maßnahmen sind nicht geplant.
Seitens der Polizei Berlin werden die genannten Kreuzungsbereiche größtenteils im Rahmen der polizeilichen Schwerpunktsetzung berücksichtigt und regelmäßig gezielt im Hinblick auf die jeweiligen Hauptunfallursachen überwacht. Darüber hinaus finden insbesondere an den Kreuzungen, an denen das fehlerhafte Abbiegen in besonderem Maße unfallursächlich ist, präventive polizeiliche Aktionen, u. a. zum
„Toten Winkel“, statt.
Die exemplarische Darstellung konkreter Maßnahmen beschränkt sich auf die
Kreuzungen, die am stärksten unfallbelastet sind („TOP 5“):
BEVERNSTR. / OBERBAUMSTR. / OPPELNER STR. / SCHLESISCHE STR. / SKALITZER STR.
Aufgrund fehlender Anhaltemöglichkeiten im unmittelbaren Umfeld des Kreuzungsbereiches sind stationäre Kontrollmaßnahmen nicht möglich.
BISMARCKSTR. / ERNST-REUTER-PLATZ
An dieser Kreuzung finden regelmäßig Verkehrskontrollen statt.
AHORNALLEE / KAISERDAMM / THEODOR-HEUSS-PLATZ
Der Kreuzungsbereich wird im Rahmen der örtlichen Schwerpunktsetzung polizeilich überwacht.
HAUPTSTR. / WEXSTR. / A 100 BAB / INNSBRUCKER PLATZ / A 100 ANSCHLUSSSTELLE INNSBRUCKER PLATZ
Auch hier finden gezielte polizeiliche Überwachungsmaßnahmen insbesondere zum fehlerhaften Abbiegen statt, die durch verkehrsunfallpräventive Maßnahmen (z. B. Aktion „Toter Winkel“) ergänzt werden.
Das hat die Welt noch nicht gesehen: einen Zug, der fast vollständig aus #kohlefaserverstärktem Kunststoff (#CFK) besteht. Ein solches Teil wurde am Dienstagnachmittag auf der #Innotrans in Berlin, der #Weltleitmesse für Verkehrstechnik, enthüllt. Mit dem #Leichtbauzug wird praktisch der Flugzeugbau auf die Schiene geholt. Er wird noch bis zum Sonntag auf dem Freigelände der Schau, Stand 4/109, vorgestellt.
Die Schöpfer der aufsehenerregenden Innovation sitzen im Dresdner World Trade Center: ein 35-köpfiges deutsch-chinesisches Ingenieurteam. CG Rail, Kurzversion für Chinesisch-Deutsches Forschungs- und Entwicklungszentrum für Bahn- und Verkehrstechnik Dresdenweiter zur Lokalausgabe Dresden GmbH, hat den Zug gemeinsam mit nationalen und internationalen Netzwerkpartnern im Auftrag der China Railway Rolling Stock Corporation (CRRC) entwickelt. Die Chinesen sind mit 18 Milliarden Euro Jahresumsatz der größte Schienenfahrzeughersteller der Welt.
„Made in Saxony“ ist eingebunden in das Gesamtvorhaben „Next Generation Metro Train“, mit dem CRRC den Nahverkehr, insbesondere bei U-Bahnen, leistungsfähiger und umweltfreundlicher machen will. „Eine höchstmögliche Massereduzierung durch den ressourceneffizienten Einsatz von Leichtbau-Strukturen ist bei limitierter Achslast eine wesentliche Grundlage zur Erhöhung der Nutzlast“, sagt der chinesische CG-Rail-Chef Sansan Ding. So könnten mehr Fahrgäste auf gleichem Raum transportiert, die Taktzeiten verkürzt und der Komfort im Innern erhöht werden – bei weniger Energieeinsatz. Auch strahlten die neuen Erkenntnisse synergetisch in andere Branchen aus.
CG Rail hat mit Frontkabine, Wagenkasten, Unterflurverkleidung und Drehgestellrahmen die wesentlichen Module für die neue Metro-Generation entwickelt und dabei richtungweisende Leichtbau-Innovationen für Schienenfahrzeuge geschaffen. So besteht der Wagenkasten zu 70 Prozent aus CFK, wodurch er gegenüber herkömmlicher Aluminium-Bauweise um 30 Prozent leichter ist. Neben den Leichtbau-Strukturen durch werkstoffgerechte Simulation liegt das Know-how vor allem in den neuartigen Leichtbau-Technologien. CG Rail ist es nach eigenen Angaben gelungen, 22 Meter …
Zuletzt hat der Haushaltwaren-Laden am #Breitenbachplatz zugemacht. Die Banken waren da schon längst weg. Leerstand, Wildwuchs, #Verkehrslärm – seit die #Autobahnbrücke den Breitenbachplatz schneidet, ist nicht mehr viel übrig von dem einstigen grünen Gesamtkunstwerk, angelegt 1913 von einem #Hofgartenmeister aus St. Petersburg.
Vor sieben Jahren ist eine Bürgerinitiative aktiv geworden, zunächst um den Platz wieder zu beleben, aber vor allem mit dem Fernziel, die Brücke abreißen zu lassen. Dieses Ziel ist jetzt ein Stück näher gerückt: In einer #Anwohnerversammlung am Dienstagabend in der Gemeinde Christi an der Forststraße haben sich Bezirkspolitiker aller Fraktionen für einen #Abriss ausgesprochen. Jetzt soll die Debatte auf Senatsebene mit Verkehrssenatorin Regine Günther (parteilos) weitergeführt werden.
Der Zeitpunkt, die Brücke an der Schnittstelle von Dahlem, Steglitz und Wilmersdorf wieder in den Fokus der Verkehrsplaner zu rücken, ist günstig. Der Tunnel der Schlangenbader Straße, der auf die Brücke führt, muss saniert werden. Das wäre der Moment, den Abriss mit einzuplanen. Von einer neuen Chance „ohne Monstrum aus Beton“, spricht der Abgeordnete Florian Dörstelmann, Mitglied der SPD in Charlottenburg-Wilmersdorf. Bezirkspolitiker von CDU, Grünen und FDP in Steglitz-Zehlendorf stimmen in der Anwohnerversammlung zu, nennen den Abriss „überfällig.“ Sabine Lehmann-Brauns, Bezirksverordnete der CDU plant gedanklich schon die Zeit nach dem Abriss: „Wenn die Autobahn gekappt ist, wird der alte Grundriss wiederhergestellt.“
#Bahnhersteller erproben #Batterie und #Brennstoffzelle. Jetzt zu sehen auf der #Innotrans in Berlin.
Die Geschichte beginnt in der Pfalz. Im Jahr 1896 bringen die Pfälzischen Eisenbahnen einen Triebwagen mit Elektromotoren auf die Gleise, die aus #Akkus gespeist werden. Der erste Batteriezug setzt sich in Bewegung. Doch es sollte nur eine kurze Fahrt werden. Denn ähnlich wie in der Geschichte des Autos steht die #Elektromobilität zwar am Anfang der Mobilität auf Rädern. Sie wird aber von anderen technischen Innovationen abgelöst – vor allem vom #Verbrennungsmotor. Bald hat auch die Batteriebahn gegen #Dampflokomotiven keine Chance mehr. Diese werden wiederum später von #Dieselloks überholt.
Vergessen ist die Vergangenheit aber nicht. Als am Mittwoch der Bahnhersteller #Bombardier wie berichtet in Hennigsdorf seinen Batteriezug „Talent 3“ vorstellte, erinnerten die Ingenieure an die Pfälzer Jungfernfahrt vor 122 Jahren. Zurück in die Zukunft: Diese Woche stellt Bombardier seine Innovation auf der „Innotrans“ vor, der Berliner Bahntechnikmesse, die den Titel „The Future of Mobility“ trägt. Von diesem Dienstag an bis zum 21. September öffnet auf dem Berliner Messegelände die Verkehrsmesse ihre Tore für Fachbesucher Zwei Publikumstage am 22. und 23. September schließen sich an (Tagesticket: drei Euro).
Bahntechnik ohne Diesel liegt im Trend
Vier Tage noch werden Berliner Eisenbahnfans noch auf die Folter gespannt. Am Sonnabend und Sonntag dann darf die neue Berliner #S-Bahn bestaunt werden – ein echter vollständiger Zug, kein Modell mehr wie bisher.
Bis dahin ist die weltweit wichtigste #Eisenbahnmesse, die #Innotrans auf dem Messegelände in Berlin-Charlottenburg, nur für Fachbesucher geöffnet. Am Dienstagmittag wollen S-Bahn und Hersteller den Vierwagenzug der Baureihe #484 der Fachwelt präsentieren, der auch von innen besichtigt werden kann. Auch Christian #Gaebler, Chef der Senatskanzlei, ein studierter Verkehrsplaner, wird erwartet. Dies zeigt die Bedeutung der Neuentwicklung von #Stadler und #Siemens für die Stadt. Bekanntlich sind die drei aktuellen Baureihen so störanfällig, dass seit Jahren kein stabiler Betrieb mehr möglich ist.
Drei Grad wird die Temperatur gesenkt
Erstmals wird es bei der Berliner S-Bahn eine Klimaanlage geben, die selbst bei oft geöffneten Türen die Temperatur um drei Grad senken soll. Wichtiger für die Fahrgäste dürfte sein, dass die neuen Züge wintersicherer sein sollen als die derzeitigen. Siemens und Stadler setzten nach eigenen Angaben auf „bewährte und robuste Technik“ bei den neuen Zügen. Die Leistungselektronik sei speziell für den Einsatz im Winter „gehärtet“ worden. Siemens hat dabei auf Erfahrungen mit den für Oslo gebauten Zügen zurückgegriffen, die dort bei Eis und Schnee zuverlässig fahren sollen.
Klar ist schon jetzt, wann und wo der erste Zug mit Fahrgästen starten wird: Am 1. Januar 2021 von Südkreuz nach …
Die Flughafen Berlin Brandenburg GmbH hat die #Zechbau GmbH aus Bremen als #Generalunternehmer mit dem Bau des neuen #Terminals#T2 am #Flughafen#BER beauftragt. Der Auftrag, der in einem EU-weiten Verfahren ausgeschrieben worden war, umfasst die Leistungen für den Hochbau und die technische Ausrüstung des Gebäudes.
Die #Baugenehmigung des Bauordnungsamts des Landeskreises #Dahme-Spreewald für das Terminal T2 liegt seit Juli vor. Zudem wurden die erforderlichen #Baufeldvorbereitungen planmäßig abgeschlossen, so dass bereits in den kommenden Tagen mit den bauvorbereitenden Maßnahmen begonnen werden kann. Im Jahr 2020 soll das Terminal T2 fertiggestellt sein.
Prof. Dr.-Ing. Engelbert Lütke #Daldrup, Vorsitzender der Geschäftsführung der Flughafen Berlin Brandenburg GmbH:
„Aus den Erfahrungen und Schwierigkeiten mit dem äußerst komplexen Fluggasterminal T1 haben wir gelernt. Das Terminalgebäude T2 ist optisch ansprechend, aber stark funktional konzipiert. Die Vergabe des Bauauftrags an einen Generalunternehmer ist Teil dieses pragmatischen Ansatzes. Mit der Zechbau GmbH haben wir einen Generalunternehmer, der zahlreiche Bauprojekte, unter anderem am Flughafen Hannover, erfolgreich umgesetzt hat.“
Das Terminal T2 wird direkt vor dem Pier Nord errichtet und bietet auf einer Fläche von 240 x 40 Metern und einer Höhe von ca. 15 Metern eine Gesamtfläche von ca. 23.000 Quadratmetern. Es hat eine Kapazität von jährlich sechs Millionen Passagieren und erhöht die Kapazität des BER in der ersten Ausbaustufe auf 28 Millionen Passagiere. Zusammen mit dem Flughafen Schönefeld, der bis Ende 2025 in Betrieb sein wird (später BER-Terminal T5), können am Flughafenstandort so ab 2020 ca. 40 Millionen Passagiere pro Jahr abgefertigt werden.
Das Terminal T2 dient als Prozessor und stellt alle Funktionen von Check-in, über Gepäckaufgabe und -ausgabe bis zu den Sicherheitskontrollen sowie Serviceeinrichtungen und Einzelhandel sowie Gastronomie bereit. Der Einstieg in das Flugzeug erfolgt vom Pier Nord, an den das Terminal T2 über zwei Brücken angebunden ist. Insbesondere den Low-Cost-Airlines bietet das neue Terminal optimale Voraussetzungen, mehr Passagiere von und nach Berlin zu fliegen.
Flughafen Berlin Brandenburg GmbH
12521 Berlin
T +49-30-609170100
Das #autonome Fahren sorgt auf der Bahnmesse in Berlin für große Faszination – doch die Begeisterung für den ungewöhnlichen Feldversuch mit einer autonomen #Siemens-Straßenbahn in einem #Potsdamer Wohngebiet ist bei Anwohnern überschaubar. Probleme habe es bei den bisherigen Fahrten aber nicht gegeben, erklärten die Potsdamer Verkehrsbetriebe am Dienstag.
"Ich finde das nicht gut", sagt eine 81-jährige Rentnerin, die gerade ihre Tochter besucht hat. Ob sie selbst jemals in eine fahrerlose Tram einsteigen werde? "Nee", sagt die rüstige Frau. "Erst wenn damit auch Erfahrungen vorliegen."
Noch ist es nur ein einwöchiger Test: Die mit #Sensoren und Rechnern ausgestattet #Straßenbahn mit dem Schriftzug "#Weltpremiere" fährt ohne reguläre Passagiere auf einem sechs Kilometer langen Gleisabschnitt, der nur wenige Ampeln und Kreuzungen hat. Das Bremsen und Beschleunigen geht ..
S-Bahn 484 002 D auf der Innotrans in Berlin 2018, (C) Ralf Reineke
Herstellerkonsortium präsentiert Fahrzeug auf der Innotrans ⋅ #S-Bahnzug am Wochenende auch fürs Publikum geöffnet
Das Herstellerkonsortium aus #Stadler und #Siemens und die #S-Bahn Berlin haben heute auf der #Innotrans, der internationalen Leitmesse für Verkehrstechnik in Berlin, den ersten #Halbzug der neuen S-Bahn für die deutsche Hauptstadt vorgestellt. Das vierteilige Fahrzeug wird ab 2021 auf dem #Teilnetz#Ring/Südost verkehren.
Während der Innotrans kann der Zug vom 18. – 23. September genau unter die Lupe genommen werden. Das Fahrzeug ist auch während der Publikumstage geöffnet, so dass Berlinerinnen und Berliner sich selbst einen ersten Eindruck von „ihrer“ neuen S-Bahn machen können. Dabei ist sie selbst eine waschechte Berlinerin: Entworfen, entwickelt und hergestellt von zwei tief in der Hauptstadt verwurzelten Unternehmen, sind die 106 neuen Züge genau auf die Bedürfnisse Berlins zugeschnitten.
Während der Präsentation enthüllte Peter Buchner, Vorsitzender der Geschäftsführung der S-Bahn Berlin, gemeinsam mit dem Chef der Senatskanzlei, Christian Gaebler und Susanne Henckel, Geschäftsführerin des Verkehrsverbunds Berlin-Brandenburg (VBB), die Logos der S-Bahn und des VBB. „Die Vorfreude steigt mit jedem Schritt, den der Zug seinem Fahrgasteinsatz näherkommt. Diese Vorfreude können wir nun mit den Berlinern und Brandenburgern teilen, die in dieser Woche ihre neue S-Bahn endlich live erleben können“, sagt Peter Buchner.
Man erkennt die „Neue“ auf den ersten Blick an der typisch gelb-roten Farbgebung. Dennoch ist einiges anders: Die modern gestaltete Front der Züge, hinter der die Bedienelemente in der Fahrerkabine nach aktuellen ergonomischen Erkenntnissen angeordnet sind, ebenso wie die Integration sämtlicher Bildschirme in das Fahrerpult, was dem Fahrer eine deutlich bessere Sicht auf die Strecke ermöglicht.
Im Innenraum kommen ebenfalls neueste Gestaltungsmodelle zum Tragen: Der 73,6 Meter lange vierteilige Halbzug mit 184 Sitzplätzen ist komplett durchgängig und ermöglicht so eine optimierte Fahrgastverteilung. Erstmalig ist die neue S-Bahn-Baureihe für Berlin mit einer Klimaanlage ausgestattet. Aufgrund der durch das Berliner S-Bahn-Netz vorgegebenen Fahrzeughöhe wurde eine besondere Lösung für das Einbringen der entsprechenden Komponenten projektiert. Während ein Teil der Klimaanlage im Bereich über den Sitzgruppen in der Fahrzeugdecke eingelassen ist, befinden sich weitere Bauteile der Anlage unter dem Fahrzeugboden. Das neue Fahrgastinformationssystem beinhaltet u.a. eine Flachbildschirm-Anzeige auf jeder Wagenseite, welche die Inhalte dank einer hohen Auflösung gestochen scharf anzeigt und die Fahrgäste über den Streckenverlauf informiert. Auch außen ist auf einer LED-Anzeige seitlich vom Bahnsteig aus erkennbar, welche Linie am Gleis steht und wohin sie fährt.
Konsortialführer Stadler übernimmt neben Design und Entwicklung der neuen Fahrzeug-Baureihe den mechanischen und wagenbaulichen Teil der Konstruktion und Fahrzeugproduktion. Darunter fallen beispielsweise die Klimatisierung, Türen, Wagenkasten und die Montage aller Komponenten. Siemens verantwortet den elektrischen Anteil. Dies umfasst das Antriebs- und Bremssystem, die Bordnetzversorgung, Fahrzeugsteuerung, Zugsicherungs- und Fahrgastinformationssystem sowie die Drehgestelle.
Die neuen Fahrzeuge werden ab 2021 auf dem Berliner Teilnetz Ring/Südost eingesetzt. Die Vorserienproduktion umfasst fünf Halb- sowie fünf Viertelzüge, welche 2020 ausgeliefert werden, um ab Januar 2021 auf der Linie S 8 (Spindlersfeld- Südkreuz) in Betrieb zu gehen. Die weiteren 96 Züge werden bis Ende 2023 auf der Ringbahn (S41, S42) sowie auf den Linien S45, S46 und S47 im Fahrgastbetrieb fahren. Das Projekt „Neue S-Bahn für Berlin und Brandenburg“ liegt damit weiter im Zeitplan.
Ulf Braker, CEO Stadler Pankow GmbH: „Der 2015 mit der S-Bahn Berlin geschlossene Vertrag stellt für Stadler einen wesentlichen Meilenstein für unsere Aktivitäten in Deutschland und vor allem in Berlin dar. Wie bei allen unseren Projekten verfolgen wir auch hier höchste Ansprüche an die Qualität unserer Arbeit. Als in Berlin produzierendes Unternehmen sind wir natürlich besonders stolz, heute die erste neue S-Bahn aus Berlin für Berlin vorstellen zu dürfen. Wir haben hier unsere Erfahrungen im Bereich von exakt auf die Kundenbedürfnisse zugeschnittenen Tailor-Made-Fahrzeugen mit eben diesen hohen Qualitätsansprüchen für die Fahrgäste der deutschen Hauptstadt verbunden.“
Sabrina Soussan, CEO Siemens Mobility GmbH: „Wir sind stolz darauf, erneut einen wichtigen Beitrag für die Mobilität der Stadt zu leisten, in der unser Unternehmen vor über 170 Jahren gegründet wurde. Die neue S-Bahn für Berlin vereint Tradition und High-Tech, und unter der fast hundertjährigen Farbkombination gelb-rot schlägt ein junges Herz. Mit einer hohen Redundanz der Antriebsanlage, modernster Bordnetzversorgung sowie zuverlässiger Fahrzeugsteuerung und Zugsicherung ermöglichen wir der S-Bahn Berlin einen reibungslosen Betrieb.“
Der Zug steht auf dem Außengelände der Messe Berlin, Gleis 10/400.
Bilder der Fahrzeugpräsentation finden Sie ab 14 Uhr unter diesem Link: https://goo.gl/h3wu1G
Ihre erste Station hat Berlins neue #S-Bahn schon mal pünktlich erreicht. Der erste fertige Zug der neuen Schnellbahn-Generation kann – wie vom Herstellerkonsortium aus #Stadler und #Siemens 2016 angekündigt – auf der diesjährigen #Bahntechnikmesse#Innotrans erstmals öffentlich präsentiert werden.
Was Christian #Gaebler, Chef der Senatskanzlei, schon mal euphorisch werden ließ. „Die neue Berliner S-Bahn ist eine Erfolgsgeschichte“, sagte er am Dienstag bei der Vorstellung des Zuges auf dem #Messegelände am Funkturm. Vielleicht auch, um ein wenig vergessen zu machen, dass das lange Zögern im Senat die Ursache dafür ist, dass die dringend benötigten Züge erst Ende 2015 in Auftrag gegeben wurden. Somit werden sie nicht vor 2021 in den regulären Einsatz kommen. Eigentlich sollten die neuen Bahnen schon ab Dezember 2017 durch die Stadt fahren.
Immerhin: Seit Vergabe des mit rund 900 Millionen Euro bezifferten Lieferauftrags halten Siemens und Stadler alle ihre Terminzusagen ein. Zu sehen bekommen die Innotrans-Fachbesucher aus aller Welt, und zu den Publikumstagen am Wochenende auch alle interessierten Berliner, den Zug mit der Seriennummer #484-002 – eines von zehn Vorserien-Fahrzeugen. Jeweils fünf Vier-Wagen- und Zwei-Wagen-Einheiten hat die S-Bahn Berlin GmbH geordert. Sie werden derzeit im #Stadler-Werk in #Pankow montiert (unter dem Slogan: Aus Berlin. Für Berlin), Siemens liefert vor allem die Steuerung und elektrische Ausrüstung für die Bahnen.
Bereits beim Betreten des durchgängig begehbaren Zuges bekommen die Besucher eine von mehreren Service-Verbesserungen zu spüren: Erstmals in ihrer gut 90-jährigen Geschichte wird die S-Bahn klimatisiert sein. Ein echter Gewinn, wie zahlreiche Fachbesucher konstatierten. Anders als etwa bei der New Yorker Subway werden die Züge aber nicht auf Eiskeller-Temperatur gebracht. Der Unterschied zur Außentemperatur betrage höchstens vier Grad, so einer der Stadler-Ingenieure. Für eine noch stärkere Klimaanlage fehle nicht nur der Platz, sie würde auch das …