Am Wochenende 27./28. Oktober wird die 62. Fahrsaison bei Berlins
kleinster, von Kindern betriebener #Eisenbahn beendet.
An beiden Tagen werden wieder #Dampflokomotiven eingesetzt und
laden zu halbstündigen Rundfahrten durch die #Wuhlheide ein.
Die Züge fahren in der Zeit von 10.40 bis 13.00 Uhr und 14.00 bis 17.00 Uhr.
Karten für eine Fahrt kosten 4 Euro, Kinder zahlen 2,50 Euro.
Für die Mitfahrt im #Dampfzug wird 1 Euro Zuschlag erhoben.
Zu #Halloween am 31. Oktober verkehrt von 17 bis 20 Uhr alle 30 Minuten
wieder ein geschmückter #Sonderzug vom Hauptbahnhof der kleinen Bahn
durch die geisterhafte Wuhlheide. Es kann sein, dass sich im Zug oder
unterwegs Geister verstecken und die Fahrt zu einem unvergesslichen
Erlebnis werden lassen. Karten (inkl. Marshmallows) können telefonisch
unter 030/53 89 26 60 oder über die Homepage www.parkeisenbahn.de
reserviert werden und kosten für Erwachsene 6 Euro, Kinder zahlen 5 Euro.
Mehr Informationen: www.parkeisenbahn.de und
www.facebook.com/parkeisenbahn.de
Bahnverkehr: Kraftakt im Netz: Bis 2023 fließen 825 Millionen Euro in Erneuerung von Hochgeschwindigkeitsstrecken, aus DB
https://www.deutschebahn.com/de/presse/pressestart_zentrales_uebersicht/Kraftakt-im-Netz–Bis-2023-flie%C3%9Fen-825-Millionen-Euro-in-Erneuerung-von-Hochgeschwindigkeitsstrecken–3342884
#Sanierung erfolgt in Etappen: Ab 2019 beginnen Bauarbeiten an der Strecke #Hannover–Würzburg • #Mannheim–Stuttgart folgt 2020 • Züge nutzen Umleitungsstrecken • Kunden werden frühzeitig über zahlreiche DB-Kundenmedien informiert
Nach fast 30 Jahren Zugverkehr auf den Hauptmagistralen Hannover–Würzburg und Mannheim–Stuttgart werden hunderte Kilometer Schienen, Weichen und Technik runderneuert. DB Netz-Chef Frank Sennhenn: „In einem Kraftakt macht die Bahn nach fast 30 Jahren zwei Paradestrecken fit für die nächsten Jahrzehnte. Wir investieren und modernisieren für schnelle und verlässliche Mobilität.“
Den Auftakt der Schnellfahrstreckensanierung bildet die Verbindung Hannover–Würzburg. Die Bauarbeiten an Gleisen, Weichen und Technik finden sukzessive in folgenden vier Abschnitten ab Juni 2019 statt:
Hannover–#Göttingen (11. Juni bis 14. Dezember 2019)
Göttingen–#Kassel (23. April bis 15. Juli 2021)
#Fulda–Würzburg (2022) und
Kassel–Fulda (2023).
Allein auf dieser Strecke erneuert die Bahn insgesamt 532 Kilometer Gleise und 224 Weichen und verlegt 800.000 neue Schwellen und 500.000 Tonnen Schotter. Die Maßnahmen kosten rund 640 Millionen Euro.
Ganz ohne #Reisezeitverlängerungen ist das hohe Baupensum nicht realisierbar. So sind die Züge im DB-Fernverkehr in der ersten Bauphase 2019 z. B. auf den Verbindungen Hamburg–Frankfurt, Berlin–Frankfurt und Hamburg–München jeweils ca. 30 bis 45 Minuten länger unterwegs. Zwischen Hamburg bzw. Berlin und Frankfurt kommt es zu #Kapazitätseinschränkungen.
Ab 2020 erneuert die Bahn die Strecke Mannheim–Stuttgart. Die Bauarbeiten werden in 205 Tagen bei einer Totalsperrung zwischen 10. April und 31. Oktober erledigt, bevor vom 23. April bis 15. Juli 2021 zwischen Göttingen und Kassel weitergearbeitet wird. Der Abschnitt Fulda–Würzburg wird 2022 und der Bereich Kassel–Fulda 2023 erneuert.
Auf der Strecke Mannheim–Stuttgart liegt der Fokus auf der Erneuerung von rund 190 Kilometer Gleisen und 54 Weichen. 200.000 Tonnen neuer Schotter müssen eingebaut und 315.000 neue Betonschwellen verlegt werden. Auf den Streckenabschnitt Mannheim–Stuttgart entfallen Kosten in Höhe von 185 Millionen Euro.
Rechtzeitige #Bauinformationen über verschiedene Kanäle
Über #Fahrplanänderungen im Zuge der Bauarbeiten auf den Schnellfahrstrecken wird die Bahn rechtzeitig vor Start der Maßnahmen über zahlreiche Kanäle informieren – von der App wie dem DB Navigator über Max Maulwurf, Flyer, Aushänge und Plakate in den Bahnhöfen bis hin zu Online-Angeboten. Auskünfte für die Reiseplanung gibt es unter www.deutschebahn.com/bauinfos, am kostenlosen BahnBau-Telefon (0800 5 99 66 55) sowie bei den DB-Verkaufsstellen vor Ort. Baustelleninfos für mobile Geräte gibt es über die App „DB Bauarbeiten“ oder unter www.bauinfos.deutschebahn.com/mobil. Das BauInfoPortal zeigt unter www.deutschebahn.com/bauprojekte aktuelle und geplante Baumaßnahmen der Deutschen Bahn.
Mehr Informationen, Hintergründe und Grafiken rund um die Schnellfahrstrecken der DB und deren Sanierung für Ihre Berichterstattung fnden Sie hier: www.deutschebahn.com/bauen
U-Bahn: Reise in die Unterwelt Was liegt unter Berlin? Der Untergrund birgt viele Geheimnisse, aus Der Tagesspiegel
https://www.tagesspiegel.de/berlin/reise-in-die-unterwelt-was-liegt-unter-berlin/23095594.html
Der #Untergrund birgt viele Geheimnisse: Kanäle, Bunker, Testanlagen. Bald könnte er noch wichtiger werden. Denn die Zukunft der Metropolen liegt in der Tiefe.
Der Herr über die Unterwelt wartet im #Kellergewölbe einer längst nicht mehr brauenden Brauerei und trägt ein blaues Hemd, bedruckt mit großen Tropenblumen. Seine Füße stehen in einer Matschpfütze, in einem an der Wand hinter ihm angebrachten Glaskästchen steht eine Statue der heiligen #Barbara, der Schutzpatronin der Tunnelgräber und Bergleute. Ein paar Meter weiter sind zwei Arbeiter gerade damit beschäftigt, Beton anzurühren. Stützelement Nummer 88 soll an diesem Tag noch befestigt werden. Der Herr der Unterwelt und seine Leute tun, was sie immer tun: Sie machen ihr Reich anderen zugänglich.
Dietmar Arnold ist der Vorsitzende des Berliner Unterwelten e. V., eines Zusammenschlusses von Historikern und Hobbyhistorikern, seit den 90er Jahren erforschen sie den Untergrund Berlins: Industrieanlagen, Luftschutzbunker, stillgelegte U-Bahnhöfe. Interessierten bieten sie Führungen an, manchmal sind es mehr als 40 Touren am Tag in sieben Sprachen. 330.000 Oberweltler nahmen im vergangenen Jahr an solchen Führungen teil.
Hier im Keller der einstigen Oswald-Berliner-Brauerei, die vor eineinhalb Jahrhunderten das Weizenbier in die Stadt brachte, geht es dem Unterweltenverein und seinem Chef seit einem Jahr darum, einen Fluchttunnel aus Mauerzeiten zu erschließen. Um den zu erreichen, lassen sie – unterm Grenzland von Mitte und Gesundbrunnen, irgendwo dort über Tage trifft die Brunnen- auf die Bernauer Straße – einen Besuchertunnel graben.
Den Schutt und Dreck bringen die Vereinsmitglieder an den Wochenenden selbst an die Oberfläche. Ausgehend vom Brauereikeller entsteht ein 25 Meter langer Gang, in einer Tiefe von sieben Metern soll er den Fluchtweg von 1971 …
U-Bahn + STraßenbahn + Bus: Einmal zum Mond und zurück! So viel ist die BVG im vergangenen Jahr NICHT gefahren aus BZ Berlin
https://www.bz-berlin.de/berlin/so-viel-ist-die-bvg-im-vergangenen-jahr-nicht-gefahren
Immer zum 1. Oktober legt der Berliner #Verkehrssenat vor, ob #U-Bahn, #Tram und #Busse das #Klassenziel erreicht haben. B.Z. hat das BVG-Zeugnis für 2017 schon.
► Km-Vorgabe: Die U-Bahn fuhr 344.198 km nicht, der Tram fehlen 96.318 km, den Bussen 337.314 km. Unterm Strich sind das 777.830 km – einmal zum Mond und zurück! Die Gründe: Fahrer- und #Fahrzeugmangel, #Fahrzeugschäden.
► Pünktlichkeit (entspricht max. 210 Sekunden nach geplanter Abfahrt): Die U-Bahn schaffte ihre Vorgabe (98,8% der Züge pünktlich), aber verschlechtert hat sich die Tram (nur 91% statt 92,3% pünktlich). Und auch die Busse blieben mit 87,2% Pünktlichkeit unter ihren vorgeschriebenen 89,4%.
► Kundenzufriedenheit: Die schlechtesten Noten (1-6) gab’s bei der U-Bahn für die Sicherheit (2,72), bei der Straßenbahn für die nächtliche Anschlusssicherheit (2,95), bei Bussen für die Pünktlichkeit (2,97).
► Umweltschutz: Von den 1390 Bussen haben 64,1% die Euro-6-Norm (2016: 56%). Ab Ende 2019 sollen alle mindestens Schadstoffklasse Euro …
Radverkehr: Radfahren in Berlin Berlins Fußgängertunnel könnten Fahrradparkhäuser werden, aus Der Tagesspiegel
https://www.tagesspiegel.de/berlin/radfahren-in-berlin-berlins-fussgaengertunnel-koennten-fahrradparkhaeuser-werden/23132856.html
In Berlins #Untergrund könnten regen- und diebstahlsichere #Parkhäuser für #Räder entstehen. Ein Blick in die Tiefen von #Schöneweide, #ICC und #Hauptbahnhof.
„Angstraum“, „Schmuddelecke“, „Schandfleck“ – eine kurze Aufzählung der Attribute zum #Fußgängertunnel am ICC. Am #Alexanderplatz wurde ein ähnlicher Tunnel bereits geschlossen, auch an der #Greifswalder Straße wird eine oberirdische Alternative für den Fußgängertunnel zwischen S-Bahn und Tram gesucht. Der Tunnel am #S-Bahnhof Schöneweide ist nach einem Brandanschlag seit Monaten gesperrt. Generell hat sich bei Stadtplanern längst die Einschätzung durchgesetzt, dass Unterführungen als Erbe des autogerechten Stadtumbaus der 1960er Jahre nicht mehr zeitgemäß sind. Fußgänger lassen sich ungern unter die Erde schicken, schon gar nicht, wenn es dort schummrig ist oder nach Urin stinkt.
Und was tun? Einfach zuschütten und vergessen? In Schöneweide gibt es jetzt einen sinnvollen Nachnutzungsvorschlag: ein Fahrradparkhaus einrichten. Dafür haben sich unabhängig voneinander der ADFC Treptow-Köpenick und der Abgeordnete Lars Düsterhöft (SPD) ausgesprochen. Düsterhöft weiß von einem Prüfauftrag an die InfraVelo GmbH, die für den Senat Radverkehrsprojekte planen und umsetzen soll. Dabei geht es um mögliche Standorte für Fahrradparkhäuser, auch konkret um den Tunnel in Schöneweide.
Tunnel am ICC
Die Lösung hätte den Charme, dass der akute Mangel an Fahrradabstellbügeln behoben würde und das ungeliebte Bauwerk ein positives Image bekäme. Der Tunnel soll eigentlich noch in diesem Herbst saniert und wiedereröffnet werden, allerdings nur …
S-Bahn: Beschaffung neuer Züge für die Berliner S-Bahn: Auch die Infrastruktur muss dafür ertüchtigt werden!, aus DBV
https://www.bahnkunden.de/
Pressedienst des DBV-Länderverbandes Nordostdeutschland vom 30.09.2018
Im Rahmen der 35. Deutschen #Schienenverkehrs-Wochen fand am 20. September 2018 der traditionelle und wieder sehr gelungene #Fahrgast-Sprechtag bei der #S-Bahn Berlin mit ihrem Chef, Herrn Peter #Buchner, statt.
Er teilte u. a. mit, dass im Jahr 2023 insgesamt 106 neue Züge (85 Vier-Wagen-Züge, 21 Zwei-Wagen-Züge) auf den Gleisen der S-Bahn Berlin unterwegs sein werden, was sehr erfreulich, aber für Angebotsausweitungen bzw. für den Ersatz älterer S-Bahn-Züge auch dringend notwendig ist. In diesem Zusammenhang gibt es allerdings zwei wesentliche Probleme, die dringend gelöst werden müssen:
Die neuen Züge bzw. die künftig insgesamt höhere Anzahl an Fahrzeugen sorgen für einen steigenden #Energiebedarf. Der Bahnstrom für die S-Bahn wird über #Unterwerke in die Stromschiene eingespeist. Von den Unterwerken gibt es aber leider schon derzeit nicht genügend. So müssen 22 Unterwerke allein in Berlin und 10 weitere in Brandenburg neu gebaut werden. Ein Unterwerk zu planen und zu bauen dauert rund fünf Jahre. Es ist also höchste Zeit, damit anzufangen! Ansonsten besteht die Gefahr, dass im Jahr 2023 zwar viele neue S-Bahn-Züge zur Verfügung stehen, diese aber mangels ausreichender Stromversorgung zumindest mit dem Ziel einer spürbaren Verbesserung des Angebots gar nicht eingesetzt werden können.
Durch die geplante Vergrößerung des #Fahrzeugparks der S-Bahn werden des Weiteren auch dringend zusätzliche #Abstellkapazitäten benötigt! Um einen flexiblen Betrieb zu gewährleisten, müssen die Abstellanlagen im gesamten Stadtgebiet verteilt sein. Vor allem auf der Nord-Süd-Achse sind derzeit schon zu wenige vorhanden. Sobald die Verlängerung der S-Bahnlinie S 21 (d. h. der zweiten Nord-Süd-Verbindung) in Richtung Süden erfolgt, verschärft sich dieses Problem weiter, da dann auch noch die Abstellanlage vom S-Bahnhof Potsdamer Platz fehlt.
Der DBV-Länderverband Nordostdeutschland fordert deshalb, unabhängig von der #Fahrzeug-Neubeschaffung, auch Investitionsmittel für die notwendige Ertüchtigung der Infrastruktur der S-Bahn Berlin bereit zu stellen. Dies muss aus obigen Gründen sehr zeitnah geschehen!
Für Rückfragen steht Ihnen der Vorsitzende des Länderverbandes Michael Wedel unter der Telefonnummer 01 62 / 1 64 33 42 gern zur Verfügung.
Flughafen Tegel Erst BER, jetzt TXL: Der nächste Krisenflughafen in Berlin, aus Der Tagesspiegel
https://www.tagesspiegel.de/berlin/flughafen-tegel-erst-ber-jetzt-txl-der-naechste-krisenflughafen-in-berlin/23112268.html
#Frust? Am #BER längst Routine. Ärger macht auch #TXL – #Fluggäste brauchen in Tegel zunehmend starke Nerven. Eine Analyse.
In Tegel zu landen, ist für Piloten und Fluggäste längst kein Vergnügen mehr. Immer öfter entschuldigen sich die Flugkapitäne bei ihren Passagieren für Verzögerungen und Unannehmlichkeiten. „Ist leider so in Berlin“ – „Tegel macht einfach keinen Spaß“ – „Wer öfters mit uns hierhin fliegt, kennt das Spiel bereits: Es ist wieder mal keiner da, der uns erwartet. Wir werden jetzt mal telefonieren.“ – „Wir entschuldigen uns für das Chaos an diesem #Flughafen.“
Diese Kommentare aus dem #Cockpit werden über Twitter verbreitet oder erreichen den „Checkpoint“ des Tagesspiegels, derzeit auch als Fluggastbeschwerdeportal erfolgreich. Ärger gibt es vor dem Abflug und nach der Ankunft. Erst muss man oft stundenlang aufs Abfertigen warten und nach der Landung gesellen sich zu den Beschwerden über stillstehende Gepäckbänder – eine Achillesferse des überlasteten Flughafens – seit Wochen Klagen über fehlende Einweiser, um die Flugzeuge in die Parkposition zu lotsen. Anschließend wartet die Schicksalsgemeinschaft an Bord auf den „Rampenfahrer“, der die Treppen an die Türen bugsiert.
Das Kurzprotokoll einer Passagierin vom 11. September: „22.20 Uhr aus Frankfurt gelandet. Halten 30 Meter vor Gate. Einwinker fehlt; 22.49 Uhr Ankunft am Gate, Stillstand, kein Rampenfahrer; 22.55 Uhr Öffnen der Tür.“ Und ein anderer Fluggast schrieb vor Kurzem auf Twitter: „Keine Bodencrew in Sicht. Pilot: Das wird noch einiges an Zeit dauern, setzen Sie sich ruhig. Die Kollegen der Easyjet Maschine nebenan haben 45 Minuten auf Treppen zum Aussteigen gewartet.“
Durchhalten bis Ende 2020
Der Flughafen Tegel muss mindestens noch bis Ende 2020 durchhalten, ehe der BER …
Radverkehr: „Protected Bike Lane“ Der grüne Radweg an der Holzmarktstraße, aus Berliner Zeitung
https://www.berliner-zeitung.de/berlin/-protected-bike-lane–der-gruene-radweg-an-der-holzmarktstrasse-31366492?dmcid=nl_20180929_31366492
Der erste #Radfahrstreifen der neuen Generation steht kurz vor der Fertigstellung: An der #Holzmarktstraße in Mitte wurden 40 Meter Fahrbahn in einem tiefen #Grünton eingefärbt. Der 3,5 Meter breite geschützte #Radweg, offiziell auch als „#Protected Bike Lane“ bezeichnet, soll #Radfahrer durch seine auffällige Farbe und derzeit noch provisorische #Poller vor Kollisionen mit Autos bewahren. Auch für die gegenüber liegende Fahrbahn ist ein Radstreifen neuen Typs geplant.
Mit der Umsetzung des #Pilotprojekts macht der Berliner Senat ein Versprechen an #Fahrrad-Aktivisten und Verkehrsinitiativen wahr. Trotzdem stößt die Maßnahme in diesen Kreisen auf Kritik – weil sie so lange auf sich warten ließ. Die ersten 40 Meter geschützter Radweg in grüner Farbe seien erst nach 24 Monaten fertig geworden, rügte die Initiative Clevere Städte via Twitter. Bei diesem Tempo könne Berlin binnen 160.000 Jahren vollständig mit grünen Fahrradstreifen ausgestattet werden.
Weitere geschützte #Radstreifen
Die Initiative Changing Cities bemängelt auch, dass sich unmittelbar an dem neuen Radstreifen in der Holzmarktstraße eine Bushaltestelle befindet. Dies könne zu Konflikten zwischen Fahrradfahrern und Busfahrern führen. Durch die neuen Poller müssen Busse sehr präzise und langsam an die Haltestelle heranfahren, wenn sie eine Kollision vermeiden wollen. Eine ernste Gefahr für Verkehrsteilnehmer stellen die Poller allerdings nicht dar: Sie sind aus flexiblen Materialien und können bei einem Ausweichmanöver überfahren werden, ohne dass an dem Fahrzeug ein Schaden entsteht.
Trotz aller Kritik in den Einzelheiten sei die Fertigstellung des ersten geschützten Radstreifens ein Grund zum Feiern, sagt Heinrich Strößenreuther von der Initiative Clevere Städte und Initiator des Volksentscheids Fahrrads. Die Umsetzung des Vorhabens belege, dass das Land Berlin grundsätzlich in der Lage sei, Fahrradwege in der „verhandelten und gesetzlich vorgeschriebenen …
Bahnverkehr: Räder, Straßenbahn oder Züge: Das Ringen um die Goerzbahn Nach Zickzack-Radweg und Ärger im Dahlemer Weg gibt es Vorschläge für die Trasse. Aber die Loks rollen zunächst weiter., aus Berliner Morgenpost
https://www.morgenpost.de/bezirke/steglitz-zehlendorf/article215442811/Raeder-Strassenbahn-oder-Zuege-Das-Ringen-um-die-Goerzbahn.html
Steglitz-Zehlendorf. Die #Holzschwellen sind verwittert, die Gleise stumpf: Viel ist nicht mehr los auf der alten #Goerzbahn, die den Bahnhof #Lichterfelde West entlang des Dahlemer Wegs mit dem Bahnhof #Schönow an der #Goerzallee verbindet. Vor mehr als einhundert Jahren fuhren die ersten Züge über die drei Kilometer lange Strecke – sie transportierten vor allem Baustoffe für den Ausbau des Schönower Industriegebietes.
Der Verkehr wurde im Juli 2018 eingestellt. „Mangels auszuliefernder Versandmenge“, sagt Gisbert Gahler aus dem Berliner Regionalbüro der Deutschen Bahn AG. Ideen für die stillgelegten Gleise gibt es schon: Die einen schlagen den Ausbau der Trasse als Fahrradweg vor. Die anderen die „Wiedergeburt der Straßenbahn in Lichterfelde“. Eine dritte Variante ist von Senat, Bezirk und Bahn nach einem gemeinsamen Gespräch die favorisierte: Die Gleise bleiben erhalten und werden von der #AG #Märkische #Kleinbahn weiterbetrieben.
Ein Fahrradweg auf der alten Gleisstrecke bringt Karl-Georg Wellmann, bis 2017 Mitglied im Bundestag und heute Ehrenvorsitzender des CDU-Ortsverbandes Dahlem, ins Spiel. „Das Gleisbett könnte zugeschüttet und zu einem breiten Radweg ausgebaut werden“, sagt Wellmann. Die Idee, alte Eisenbahnstrecken zu Fahrradwegen umzubauen, ist nicht neu. Vor etwa drei Jahren kam die Diskussion über einen 8,5 Kilometer langen Radschnellweg zwischen dem Gleisdreieck und Lichterfelde West auf der Trasse der Potsdamer Stammbahn auf. Eine Umsetzung ist eher unwahrscheinlich. Der Verkehrsverbund Berlin-Brandenburg (VBB) geht davon aus, dass in einigen Jahren wieder Züge über die Stammbahnstrecke rollen.
Neue Straßenbahn zwischen Lichterfelde West und Goerzallee
Doch der Vorstoß von Karl-Georg Wellmann hat noch einen anderen Hintergrund. Er ist vor allem die Antwort auf „die merkwürdige Radwegegestaltung in Steglitz-Zehlendorf“, sagt der CDU-Politiker. Erst hat der Zickzack-Radweg an der Leo-Baeck-Straße dem Bezirk zu deutschlandweiter Bekanntheit verholfen. Dann kam von allen Seiten Protest wegen des neuen gefährlichen Radwegs am Dahlemer Weg. Dort ruhen die Arbeiten mittlerweile, ein Parkverbot …
S-Bahn: Kommunalisierung des ÖPNV Sägen am privaten Monopol Rot-Rot-Grün hat die Schaffung eines landeseigenen Fahrzeugpools für die S-Bahn beschlossen. Und das ist auch gut so. aus taz
http://www.taz.de/!5536388/
Manche BerlinerInnen, vor allem Neuzugänge und notorische Autofans, wundern sich immer wieder, wenn sie erfahren, dass BVG und #S-Bahn nicht dasselbe sind. Dass Erstere komplett dem Land Berlin gehört und Letztere der S-Bahn Berlin GmbH, einer privaten Gesellschaft im #DB-Konzern. Es gibt für diese Trennung auch keine logischen, nur historische Gründe. Organisatorisch und finanziell wäre es für das Land klar von Vorteil, würde ihm auch die S-Bahn gehören.
Das wird so schnell nicht passieren. Die #Bahn-Tochter macht nach der einigermaßen überstandenen Krise, die vor bald zehn Jahren losbrach, wieder gute Gewinne. Und zwar, obwohl ihr Jahr für Jahr ein paar Millionen durch die Lappen gehen, die ihr der Senat nicht zahlt, weil Zuverlässigkeit und Pünktlichkeit weiterhin zu wünschen übrig lassen. Mehr noch: Der Verkehrsvertrag, mit dem sich die GmbH 2015 den Betrieb der Ringbahn (eines von drei Teilnetzen) bis 2036 sicherte, kommt die BerlinerInnen teurer als die Vorgängervereinbarung.
Jetzt aber sägt Rot-Rot-Grün am privaten Monopol auf den #S-Bahn-Gleisen: Die Koalition hat beschlossen, dass alle neuen Züge, die in Zukunft auf den anderen beiden #Teilnetzen #Stadtbahn und #Nord-Süd-Bahn fahren werden, Landeseigentum sein sollen. Sie kommen in einen sogenannten #Fahrzeugpool, aus dem sich dann der oder die Betreiber bedienen können.
Der Preis lässt sich drücken
Das ist gut, denn damit hat das Land die technische Qualität der Bahnen besser unter Kontrolle. 2009 war es ja zur Krise gekommen, weil es die DB-Sparfüchse mit der Wartung der Züge nicht mehr so genau genommen hatten. Es kann aber auch finanziell vorteilhaft sein: Die gewaltigen Investitionen, die die anstehende Erneuerung des Fuhrparks bedeutet, können …