Am 14. Mai herrschte auf dem Betriebshof Lichtenberg ein Gewimmel und Gebimmel. Viele unserer Fahrgäste ließen es sich nicht nehmen, den 125. Geburtstag unserer elektrischen Straßenbahn zu feiern.
In der Zeit von 11 bis 18 Uhr fanden rund 55.000 Beriner und Gäste aus Nah und Fern alles, was das Herz begehrt.
Zu den beliebtesten Attraktionen gehörten die Rundfahrten mit den historischen Straßenbahnen und natürlich auch einmal die Bahn oder einen Bus selbst zu steuern. Großen Anklang bei unseren Besuchern fand auch der Blick hinter die Kulissen: In der Werkstatt, im Fahrsimulator oder aber in der Betriebs- und Netzleitstelle der Straßenbahn.
Die Einnahmen in Höhe von 3000 Euro aus den Mitmach-Angeboten haben wir dem Tierpark Friedrichsfelde gespendet – für die Patenschaft einer Schlange.
Zum glanzvollen Höhepunkt gestaltete sich der Wagenkorso mit acht Straßenbahnen, der Punkt 17 Uhr seinen Rundkurs vom Betriebeshof Lichtenberg über Alexanderplatz und Hackeschen Markt startete.
Menschen der Fußball-WM – Serie, Teil 15: BVG-Mann Wolfgang Rink Von Markus Falkner Wolfgang Rink sieht gelb. Für einen Mann in der Zentralen Leitstelle der BVG nicht ungewöhnlich. Gelbe Busse, gelbe Bahnen sind Alltag. Gelbe Fans nicht. Genau jene beschäftigen den BVG-Projektleiter für die Fußball-WM seit Wochen. „Fanlenkung“ heißt die Aufgabe im Jargon der WM-Organisatoren. Sprich: …
Schönefelds Kapazitäten sind noch ausbaufähig – Bis zu 40 Millionen Passagiere pro Jahr möglich
von Dieter Salzmann Der künftige Großflughafen Berlin Brandenburg International (BBI) in Schönefeld wird auf Zuwachs angelegt. Bei seiner geplanten Inbetriebnahme am 1. November 2011 sollen 22 bis 25 Millionen Passagiere pro Jahr abgefertigt werden können, in einer zweiten Ausbaustufe, die bereits jetzt angelegt wird, soll die Kapazität auf bis zu …
125 Jahre Straßenbahn: 55 000 Besucher beim Fest / Wer wollte, durfte selbst Bus fahren
el. Die Statistik unterscheidet nicht nach Männern und Frauen – jedenfalls nicht, wenn es um die Nutzer der Straßenbahn geht. Erwiesen ist nur, dass rund 167,5 Millionen Fahrten im vergangenen Jahr mit den Berliner Straßenbahnen unternommen wurden. Am gestrigen Aktionstag auf dem BVG-Betriebshof anlässlich des 125-jährigen Straßenbahn-Jubiläums war das …
Das Ministerium für Infrastruktur und Raumordnung stellt im Jahr 2006 rund 68 Millionen Euro für Investitionen zur Verbesserung der Bahnhofsumfelder und Schieneninfrastruktur zur Verfügung. Damit können bis einschließlich 2009 rund 110 Projekte realisiert werden. Reinhold Dellmann: „Wir wollen einen guten öffentlichen Nahverkehr anbieten. Daher unterstützen wir die Kommunen und die Bahn auch in 2006 und den darauf folgenden Jahren mit Fördermitteln, um die Schnittstellen zwischen Auto, Bus und Radverkehr mit der Schiene so optimal und benutzerfreundlich wie möglich zu gestalten. Wir setzen nicht nur unsere Fördermittel effizient ein, wir stärken auch die regionale Wirtschaft. Bei vielen der Projekte kommen mittelständische Betriebe aus den Regionen zum Zuge.“ Gefördert werden: 1. Verknüpfungsstellen des ÖPNV, zum Beispiel Park & Ride- und Bike & Ride- Anlagen, Bahnhofsvorplätze, Bushaltestellen und Buswendeschleifen. 2. Bau- und Ausbau- oder Ersatzinvestitionen von Verkehrswegen der Eisenbahnen, besonders Bahnhöfe und Haltepunkte sowie moderne Fahrgastinformationssysteme. Finanziert werden die Projekte nach dem Regionalisierungsgesetz, dem Gemeindeverkehrsfinanzierungs-gesetz (GVFG) und mit Fördermitteln der Europäischen Union. Nach dem GVFG fördert das Land die Kommunen u. a. bei Investitionen in die Bahnhofsumfelder. 75 Prozent der förderfähigen Investitionskosten können so übernommen werden. Den Kommunen gelingt es damit, notwendige Investitionen zu stemmen, die sie allein nicht leisten könnten. Weitere Bahnhofsumfelder können jetzt attraktiver gestaltet werden und laden ein, auf den öffentlichen Nahverkehr umzusteigen. Wichtig sind auch ausreichend Parkplätze für Behinderte und barrierefreie Zugänge. Folgende Projekte werden zum Beispiel gefördert: • Neugestaltung fes Bahnhofsvorplatzes einschließlich Fußgängerbrücke in Hoppegarten mit 3,4 Millionen Euro • Barrierefreier Ausbau des Regionalbahnsteiges in Rathenow mit 0,9 Millionen Euro • Bahnhofsvorplatzgestaltung in Strausberg Nord und Vorstadt mit 1,9 Millionen Euro • Bau eines zweiten Bahnsteiges und Bahnhofsvorplatzgestaltung in Wildau mit 2,3 Millionen Euro • Bahnhofsvorplatzgestaltung in Zossen mit 1,3 Millionen Euro (Pressemeldung Ministerium für Infrastruktur und Raumordnung, 15.05.06).
Ein Gesetz soll den Konzern künftig zu deutlich höheren Entschädigungen verpflichten: Bei 30 Minuten Verspätung gibt’s 30 Prozent des Fahrpreises zurück. Berlin – Bundesverkehrsminister Wolfgang Tiefensee (SPD) will die Rechte von Bahnkunden stärken. Wie sein Ministerium der WELT bestätigte, ist ein …
Am 16. Mai 1881 feierte der damalige Berliner Vorort Groß-Lichterfelde eine Weltpremiere – vor genau 125 Jahren erblickte hier die erste elektrische Straßenbahn das Licht der Welt. Für die Straßenbahner von heute Anlass genug, das verkehrsgeschichtliche Jubiläum mit einem großen Fest zu begehen.
Und weil auch die Urenkelin jener ersten „Elektrischen“ nichts wäre ohne ihre Fahrgäste, sind alle Berlinerinnen und Berliner am 14. Mai herzlich willkommen – zum Tag der offenen Tür auf dem Lichtenberger Straßenbahnhof in der Siegfriedstraße.
Auch, wenn an diesem Mai-Sonntag die „Elektrische“ die eigentliche Hauptakteurin ist, dürfte ihr von zwei PS gezogener Vorgänger zu den absoluten Highlights gehören. Zum 125. Geburtstag versprechen die Organisatoren genau 125 Attraktionen. Die Pferdestraßenbahn von 1872 ist nur eine davon. Zwischen 11 und 18 Uhr finden kleine und große Straßenbahn-Fans alles, was das Herz begehrt: alte und neue Fahrzeuge, Straßenbahn und Bus zum Selberfahren, eine virtuelle Tour im Fahrsimulator, Werkstatt-Besichtigungen, eine Film- und Diashow „Straßenbahnen in Deutschland und der Welt“, einen Trödelmarkt und, und, und. An zahlreichen Informationsständen erfahren die Besucher Wissenswertes aus Vergangenheit, Gegenwart und – vielleicht besonders spannend – zur Zukunft der Jubilarin. Dazu gibt es ein buntes Rahmenprogramm, das von den RBB-Fernsehlieblingen Madelene Wehle und Raiko Thal moderiert wird und das unter anderem mit Larry Schuba & der Western Union Band, Varieté-Künstlern des Wintergartens und einer heißen brasilianischen Tanzshow für jeden Geschmack etwas bereit hält. Ganz ohne Fußball geht’s wenige Wochen vor dem WM-Anpfiff natürlich nicht: Besucher können ihren Weltmeistertipp abgeben und einen Abend in der BERLINERFAHRBAR gewinnen. Gesucht wird außerdem der Jonglier-König, der dem Anlass entsprechend 125 Mal ohne Unterbrechung mit dem runden Leder jonglieren kann. Dem Gewinner winkt eine BVG-Jahreskarte. Keine Chance, weil kein Geschick? Dann tröstet vielleicht eine atemberaubende Fußballakrobatik-Show. Mit den Einnahmen aus den vielfältigen Mitmach-Angeboten des Tages soll eine Tierpatenschaft für eine gelbe Mamba aus dem Tierpark Friedrichsfelde finanziert werden. Immerhin – die Assoziation zur langen Schlange auf Schienen liegt ja nicht so fern. Auch BVG plus-Leser sind übrigens am 14. Mai besonders herzlich willkommen. Sie können Redakteuren des BVG-Kundenmagazins ein Loch in den Bauch fragen und – aufgepasst! – an deren Stand Karten für den großen Fahrzeugkorso gewinnen. Der startet um 17 Uhr mit zehn historischen und modernen Fahrzeugen von Lichtenberg zum Hackeschen Markt. Wer zu den 400 Fahrgästen gehören wird, entscheidet das Losglück. Interessenten können sich in der Zeit zwischen 13 und 16 Uhr entweder am plus-Stand oder an der Hauptbühne melden.
Auf der Internationalen Luftfahrtausstellung (ILA) in Schönefeld ist der neue Airbus A 380 erstmals zu sehen Eröffnet wird die 8. ILA auf dem Flughafen Schönefeld am Dienstag nicht, wie ursprünglich angekündigt, von Bundeskanzlerin Angela Merkel. „Termingründe“, heißt es dazu knapp bei den Veranstaltern. Vertreten wird Merkel nun von …