Märkisch-Oderland (MOZ) Angetan waren die Vertreter von Kommunen, des Landkreises, des Berliner Senates sowie zahlreiche Schaulustige vom Service der Niederbarnimer Eisenbahn. Das Unternehmen übernimmt am 10. Dezember die „Oderlandbahn“ zwischen Berlin-Lichtenberg und Kostrzyn (Küstrin). Der schmucke Zug des Types „Talent“ soll mit Fahrplanwechsel zwischen Berlin und …
Die ersten Sonderfahrten beginnen schon um 11 Uhr. Eine halbe Stunde vor Spielbeginn sind nahezu alle Zuschauer im Olympiastadion Von Stefan Schulz und Franziska Wetzel
Weil sich die S-Bahn bei den Fahrgastzahlen verschätzt hat, geht es auf dem Ring seit dem Fahrplanwechsel drunter und drüber
Von Stefan Jacobs
Berlin – Mit dem Fahrplanwechsel zur WM wollte auch die Bahn zu Höchstform auflaufen – doch in den vergangenen Tagen hat sie viele Stammkunden eher enttäuscht: Regionalzüge fahren häufiger als sonst verspätet, und bei der S-Bahn …
Die Alexanderstraße an der Großbaustelle des Shoppingcenters Alexa kann ab heute wieder befahren werden
20.06.2006
Lokales – Seite 23
Uwe Aulich
MITTE. Eines der größten, aber auch pannenreichsten Straßenbauvorhaben in der Innenstadt ist nahezu abgeschlossen: Nach fast anderthalb Jahren Sperrung soll die Alexanderstraße heute Nachmittag wieder für den Verkehr freigegeben werden. Allerdings nur die …
Am Sonnabend, den 24. Juni 2006 können Sie sich auf dem denkmalgeschützten Straßenbahnhof Niederschönhausen historische Straßenbahnen und Omnibusse ansehen.
Die Führungen finden jeweils um 10:00, 11:00, 12:00, 14:00 und 15:00 Uhr statt und dauern etwa 45 Minuten.
Die Führung kostet für Erwachsene 2,00 EUR und für Kinder von 6 bis 14 Jahren 1,00 EUR. Kinder unter 6 Jahren haben freien Eintritt.
Für Gruppen (z.B. Kitas, Schulklassen, aber auch private Gruppen) bieten wir auch nach Voranmeldung andere Termine an.
Vor Ort gibt es außerdem einen Souvenirverkauf mit Büchern, Postkarten und anderen Artikeln rund um den Nahverkehr.
Weitere Informationen erhalten Sie unter der Telefon-Nummer 030-25633880 oder auf den Internetseiten des Denkmalpflege-Vereins Nahverkehr Berlin e. V. Voranmeldungen richten Sie bitte an die folgende E-Mail-Adresse: fuehrungen@dvn-berlin.de
Führungen durch die Sammlung historischer Straßenbahnen und Busse auf dem Straßenbahnbetriebshof Niederschönhausen werden im Jahr 2006 bis November zu folgenden Terminen angeboten. 24. Juni 2006 22. Juli 2006 26. August 2006 23. September 2006 28. Oktober 2006 25. November 2006
Beginn jeweils: 10:00, 11:00, 12:00, 14:00 und 15:00 Uhr
Am Sonntag den 25.06.2006 führt der Denkmalpflege-Verein Nahverkehr Berlin e.V. erstmals in diesem Jahr auch Themenfahrten mit historischen Omnibussen durch.
Sie können mit Doppeldecker-Omnibussen vom Typ Do54 und Do56 aus den Jahren 1956 mitfahren. Die Fahrten beginnen jeweils um 11.00 Uhr und 14.00 Uhr am S Hackescher Markt an der Nachtwagen-Haltestelle der Omnibusse „An der Spandauer Brücke“.
Die Fahrten gehen durch die Berliner Innenstadt und dauern etwa 2 Stunden.
Fahrpreis: Erwachsene 8,00 EURO und Kinder 4,00 EURO
Weitere Informationen finden Sie auf den Internetseiten des Denkmalpflege-Vereins Nahverkehr Berlin e. V..
Die nächste Themenfahrten mit einem Historischem Bus ist am 23. Juli 2006
Spätestens nächstes Jahr soll im kompletten VBB der elektronische Fahrausweis verfügbar sein Susanne Kröck
Berlin – Kein Kleingeld fürs Ticket in der Tasche und die U-Bahn steht schon auf dem Bahnsteig? Egal! Hauptsache, das Handy ist zur Hand. Damit sollen BVG-Passagiere schon bald Fahrscheine kaufen können. Doch nicht nur die. Spätestens Anfang nächsten Jahres soll es in allen 43 Bus- und Bahnbetrieben des Verkehrsverbunds Berlin -Brandenburg VBB Handy-Tickets geben. Mitarbeiterin Brigitta Köttel: „Wir arbeiten intensiv daran.“ Wie funktioniert ein Handy-Ticket? Dazu braucht man ein Handy mit Java-Technologie. Die haben Handys, die auch fotografieren können. Anmelden muss man sich im Internet, dort gibt’s ein Passwort. Das Programm „VBB-Handy-Ticket“ kommt per SMS. So wird das Ticket auch gekauft. Noch steht nicht fest, wie bezahlt wird: per Lastschrift, Handy-Rechnung oder Kreditkarte. Und wenn ein Kontrolletti kommt? Einfach „Ticketspeicher“ auf dem Handy anwählen. Da ist es!
33 Sonderzüge auf der U-Bahnlinie U2 sowie höhere Taktdichte auf den S-Bahnlinien S75 und S9 Die hauptstädtischen Verkehrsunternehmen sehen sich für das heutige, nunmehr dritte WM-Spiel in Berlin gut vorbereitet. „Das Prozedere der vergangenen Spieltage hat sich bewährt, da gibt es von unserer Seite aus keine Änderungen“, sagt BVG-Sprecherin Petra Reetz. Auch die Tatsache, daß das deutsche Team spielt, sorge nicht für Konzept-Korrekturen. Die Besucher-Ströme würden sich kaum ändern. „Und wenn ein Stadion voll ist, ist es voll“, so Reetz. Einsatz-Schwerpunkt der BVG bleibt dabei die U-Bahn-Linie 2, die laut Reetz besonders gern von auswärtigen Besuchern für die Anreise aus der City zum Olympiastadion genutzt wird. Von 12 Uhr an – also vier Stunden vor Spielbeginn – kommen auf der Linie insgesamt 33 Sonderzüge zum Einsatz. Je nach Bedarf kann von der BVG-Einsatzzentrale die Taktfolge der Züge auf einen Zweieinhalb- bis Drei-Minuten-Abstand verkürzt werden. „Eingeklinkt“ werden die Sonderzüge in den Bahnhöfen Alexanderplatz, Gleisdreieck, Zoologischen Garten und natürlich Olympiastadion. Mit besonders großem Besucher-Andrang rechnen die BVG-Verantwortlichen zudem zur Fanmeile auf der „Straße des 17. Juni“. Deshalb werden zusätzliche Busse speziell zur Taktverdichtung auf den innerstädtischen Linien 100 und 200 bereitgestellt. Auch die S-Bahn verstärkt am heutigen Tag ihre Einsatzkräfte. Bereits ab 11 Uhr – zwei Stunden eher als vor WM-Beginn geplant – beginnt auf ihren Strecken der Sonderverkehr in Richtung Olympiastadion und Waldbühne. „Der frühere Beginn hat sich bereits beim Spiel Schweden-Paraguay bewährt“, sagt S-Bahn-Sprecher Gisbert Gahler. Setzt die Nahverkehrstochter der Bahn AG auf den Linien S 75 und S 9 zunächst 13 Züge mehr ein, kommen nach 13 Uhr insgesamt 55 Züge zusätzlich zum Einsatz. Zwischen Westkreuz und Olympiastadion fährt die S-Bahn bis Spielbeginn faktisch im Zwei-Minuten-Takt. Auch am Abfahrtssystem will die S-Bahn vorerst nichts ändern. „Wir nutzen am Olympiastadion alle acht Sonder-Bahnsteige, aber es können nicht alle Züge gleichzeitig losfahren“, so Gahler. Einige WM-Besucher hatten kritisiert, daß sie nach Spielschluß lange auf die Abfahrt warten mußten. fü
Nicht nur am Großflughafen, auch am Ostkreuz wird im September mit dem Bau begonnen Peter Neumann
Bei Berliner Politikern grassiert offensichtlich das „Wahl-Fieber“. Kurz bevor die Bürger am 17. September das Abgeordnetenhaus neu wählen, wird nicht nur der Bau des Flughafens Berlin Brandenburg International mit einem ersten Spatenstich offiziell in Szene gesetzt. Am Tag vor dem Fest in Schönefeld, dem 4. September, wird möglicherweise der Beginn eines weiteren großen Verkehrsprojekts öffentlich zelebriert. Dann soll nach der jetzigen Planung der erste Spatenstich für die seit Jahren geplanten Bauarbeiten am Bahnhof Ostkreuz gefeiert, erfuhr die Berliner Zeitung. Allerdings lässt sich der September-Termin nur dann halten, wenn die Genehmigung für die Sanierung und den Umbau des Ostkreuzes rechtzeitig bis dahin eintrifft. Doch damit ist offenbar bald zu rechnen: Das Eisenbahn-Bundesamt bekräftigte, dass der Planfeststellungsbeschluss für das Großprojekt im Osten Friedrichshains in diesem Sommer fertig sein soll. Damit könnten die Politiker, die am Ostkreuz den Spaten in den Boden stechen werden, den Bürgern zeigen, dass es dort nun endlich vorangeht. „Es hat schon viele Verzögerungen gegeben. Darum kann ich nur hoffen, dass die Sanierung dieses wichtigen Knotenpunktes tatsächlich beginnt“, sagte Jutta Matuschek, Verkehrspolitikerin der Linkspartei.PDS. „Ich habe zwar ein Faible für Idyllen – aber dieser Bahnhof muss endlich umgebaut und fahrgastfreundlicher werden.“ Der SPD-Abgeordnete Stefan Zackenfels, dessen Wahlkreis Friedrichshain umfasst, sieht die Großbaustelle als kommende Attraktion. Er will sich dafür einsetzen, dass die Bürger die Arbeiten verfolgen können – zum Beispiel von einer Aussichtsplattform oder in einem Bau-Container, in dem sich eine Ausstellung und Bildschirme aufbauen ließen. „Es wäre wichtig, dass alle Interessierten Einsicht in die Bauabläufe bekämen“, sagte der SPD-Politiker. Auf jeden Fall wäre es eine längerfristige Attraktion. Denn die DB Projektbau, die das Vorhaben steuert, rechnet mit einer Bauzeit bis 2015 und Kosten von 411 Millionen Euro. 15 Kilometer Gleis müssen neu- oder umgebaut, fünf Bahnsteige sowie sechs Bahnüberführungen errichtet werden. Zunächst wird 2007 die Brücke im Verlauf der Kynaststraße abgetragen. Der Senat beginnt also mit den Bauarbeiten. Während die Ostkreuz-Sanierung und der Flughafen-Ausbau vor der Wahl Mitte September gefeiert sollen, wurde Unangenehmeres auf die Zeit danach verschoben. So gilt es als sicher, dass die von der BVG und der S-Bahn für 2007 geforderte Erhöhung der Fahrpreise erst später in diesem Jahr abgesegnet wird.