U-Bahn + S-Bahn: Gemeinsam unterwegs Die Deutsche Bahn und die BVG machen ihre Zugsicherungstechnik fit für die Zukunft., aus BVG

http://unternehmen.bvg.de/de/index.php?section=downloads&cmd=264&download=2388

Die Deutsche Bahn und die #BVG machen ihre #Zugsicherungstechnik fit für die
Zukunft. Für die #S-Bahn läuft seit November letzten Jahres eine weitere Etappe
beim Einbau des neuen Zugsicherungssystems #ZBS auf der Stadtbahn.
Für die Arbeiten muss der Abschnitt zwischen Alexanderplatz und Ostbahnhof
bis Mitte April mehrfach gesperrt werden. Um die Einschränkungen für die
Fahrgäste so gering wie möglich zu halten, wird die neue Technik ausschließlich
in den Abend- und Nachtstunden von Montag bis Donnerstag sowie an
einzelnen Wochenenden bis Ende Juli installiert. Als Ersatz sind auf diesem
Abschnitt dann jeweils von 22 Uhr bis Betriebsschluss Busse unterwegs. Außerdem
sind zusätzliche Regionalzüge im Einsatz.
Vom 12. Februar bis zum 2. März sowie vom 19. März bis zum 6. April baut
dann auch die BVG. Auf der U5 geht ein neues elektronisches Stellwerk in
Betrieb. In den beiden Bauphasen wird die Leit- und Sicherungstechnik angeschlossen.
Auch diese Arbeiten werden wochentags in den Abend- und
Nachtstunden von 22 Uhr bis Betriebsschluss erledigt. In den Nächten zu
Sonnabend und Sonntag fährt die U5 planmäßig.
In den Baunächten Sonntag/Montag bis Donnerstag/Freitag fahren zwischen
Strausberger Platz und Frankfurter Tor sowie zwischen Frankfurter Tor und
Frankfurter Allee Pendelzüge. Zwischen Alexanderplatz und Strausberger
Platz muss die U5 unterbrochen werden. Weil auf der Stadtbahn teilweise
parallel gebaut wird, haben sich die Planer von S-Bahn und BVG in den vergangenen
Wochen zusammengesetzt, um im Sinne der Fahrgäste die bestmögliche
Lösung zu finden.


Zwei Nahverkehrsunternehmen, ein #Ersatzverkehr


An den Tagen, an denen sich die Arbeiten auf der Stadtbahn und der U-Bahn
überschneiden, wird es daher eine Premiere geben. Erstmals bündeln die beiden
großen Berliner Nahverkehrsunternehmen ihre Buskapazitäten und bieten
einen gemeinsamen Ersatzverkehr an. Die Busse fahren eine Ringlinie (siehe
Karte) und verbinden damit entgegen dem Uhrzeigersinn ohne Umsteigen den
S- und U-Bahnhof Alexanderplatz mit den Stationen Jannowitzbrücke, Ostbahnhof
sowie Strausberger Platz und Schillingstraße.
„Dass die Verkehrsunternehmen ihre Bauarbeiten koordinieren, ist eine seit
Jahren bewährte Praxis“, sagt Peter Buchner, Vorsitzender der Geschäftsführung
der S-Bahn Berlin: „Bei der enormen Größe und der hohen Beanspruchung
der beiden Netze lassen sich Überschneidungen aber nicht immer vermeiden.
Umso mehr freue ich mich, dass wir im Sinne der Fahrgäste einen
gemeinsamen Ersatzverkehr anbieten können.“
„Die beiden großen Verkehrsunternehmen unserer Stadt ziehen hier an einem
Strang und schaffen zusammen eine fahrgastfreundliche Lösung“, bestätigt
Dr. Sigrid Evelyn Nikutta, Vorstandsvorsitzende und Vorstand Betrieb der
BVG. „Ein großes Lob gebührt den Planungs-Fachleuten in beiden Unternehmen,
die unbürokratisch, kompetent und kollegial das gemeinsame Angebot
ausgearbeitet haben.“

Bahnverkehr: Bahn bereitet sich auf Ausbau der Dresdner Bahn vor Noch ist nicht klar, ob die Dresdner Bahn in Lichtenrade wie geplant ebenerdig gebaut werden kann. Das Bundesverwaltungsgericht entscheidet im Juni über die Pläne. aus Der Tagesspiegel

http://www.tagesspiegel.de/berlin/klage-gegen-ausbau-der-dresdner-bahn-bahn-bereitet-sich-auf-ausbau-der-dresdner-bahn-vor/19319548.html

Rund 20 Jahre wurde diskutiert und gestritten. Im Juni könnte – zumindest juristisch – endgültig entschieden werden. Dann will das #Bundesverwaltungsgericht in Leipzig urteilen, ob die #Dresdner Bahn durch #Lichtenrade #ebenerdig ausgebaut wird, wie es das #Eisenbahn-Bundesamt (EBA) im November 2015 festgelegt hat. Oder ob das Verfahren neu beginnen muss – und dann vielleicht doch mit einem Tunnelbau endet, wie die #Bürgerinitiative Lichtenrade-Dresdner Bahn fordert. Gegen den #EBA-Beschluss sind mehrere Klagen eingereicht worden.

Auf das beantragte #Eilverfahren mit dem Ziel, einen vorläufigen #Baustopp zu verhängen, hat das Gericht verzichtet. Eil- und Hauptantrag werden gemeinsam verhandelt. Dies sei üblich, wenn das Eilverfahren ähnlich aufwendig sei wie die spätere Hauptverhandlung, sagte Gerichtssprecher Andreas Korbmacher. Voraussetzung war, dass die Bahn zusicherte, mit den Bauarbeiten nicht vor dem Urteil zu beginnen.

Die Bahn bereitet sich bereits auf das Großprojekt vor

Sie bereitet sich aber bereits auf das Mammutprojekt vor und rechnet mit einem Baustart 2017/2018. Das Legen von zwei Gleisen für den Fern- und Regionalverkehr sowie für den Airport-Express vom Hauptbahnhof zum BER soll nach derzeitigem Stand rund 605 Millionen  Euro kosten (Zahl berichtigt) und sieben Jahre dauern. Für das Erstellen der "Verkehrstechnischen Planung zur bauzeitlichen Verkehrsführung" hat die Bahn jetzt eine Ausschreibung gestartet.

Das Planungsgebiet wird im Norden begrenzt durch den Prellerweg und die Arnulfstraße, im Osten durch den Mariendorfer, den Lichtenrader und den Kirchhainer Damm, im Süden durch die Landesgrenze und im Westen durch die Marienfelder Allee, die Malteser Straße, die Leonorenstraße, die Siemensstraße und den Munsterdamm. Die jeweils angrenzenden Knotenpunkte seien mit zu beachten, gibt die Ausschreibung der Bahn vor.

Der Gleisbau würde sich erheblich auf den Verkehr auswirken: Straßen würden gesperrt und der parallele S-Bahn-Verkehr zeitweise unterbrochen oder zumindest eingeschränkt. Um die Bahnübergänge beseitigen und durch Unterführungen oder Brücken ersetzen zu können, müssten die …

 

barrierefrei + Mobilität + Bahnhöfe: Berliner Bahnhöfe Wie realistisch sind die Senatspläne für Barrierefreiheit? – Quelle: http://www.berliner-zeitung.de

http://www.berliner-zeitung.de/berlin/verkehr/berliner-bahnhoefe-wie-realistisch-sind-die-senatsplaene-fuer-barrierefreiheit–25636582

Berlin – Auf den Berliner #Bahnhöfen ist für BVG-und Bahn-Kunden oft Hindernislauf angesagt. Gerade Senioren, Rollstuhlfahrer und Eltern mit Kinderwagen wissen davon ein Lied zu singen. Denn Aufzüge und Rollstuhlrampen sind oft kaputt – oder gar nicht vorhanden. Jeder kennt auch den Ärger über defekte Rolltreppen, wenn die Steintreppen steil oder brüchig sind. Aber all das soll sich, so der neue Senat, bald ändern: Die rot-rot-grüne Koalition verspricht, sämtliche U- und S-Bahnhöfe bis 2020 barrierefrei zu machen. Skeptisch hakte der Abgeordnete Stephan Schmidt (CDU) gleich mal nach, wie realistisch das ist.
Berlins Hürden-Bahnhöfe

Von den 173 U-Bahnhöfen sind nur etwa 65 Prozent barrierefrei zugänglich. Das schätzt Dr. Jürgen Schneider, Landesbeauftragter für Menschen mit Behinderung. Sein Urteil: „Hier sind wir noch lange nicht am Ziel!“ CDU-Politiker Schmidt wollte deshalb wissen, welche BVG-Bahnhöfe noch 2017 mit Aufzügen ausgestattet werden. Die Antwort des Senats: Es sind 13 U-Bahnhöfe zu Gesamtkosten von 24,4 Millionen Euro – also knapp 2 Millionen Euro pro Bahnhof. Dabei sind Stationen in der City Ost (Jannowitzbrücke), aber auch in Kreuzberg (Hallesches Tor) und im tiefen Westen (Podbielskiallee).

Die BVG plant zudem, 50 weitere Bahnhöfe zwischen 2018 und 2020 auf Barrierefreiheit zu trimmen. Hört sich gut an, aber CDU-Experte Schmidt gibt zu bedenken: „Wenn man sieht, dass gerade bei der BVG als Berliner Anstalt des öffentlichen Rechts noch sehr viel zu tun ist, kann man nur die Daumen drücken, dass der Plan eingehalten werden kann.“ Zum Vergleich: Die Deutsche Bahn hat schon 109 völlig barrierefreie S-Bahn-Stationen in Berlin. Nur neun Bahnhöfe sind noch nicht hergerichtet, bei 15 fehlt das „Blindenleitsystem“. Trotzdem geht die Bahn schon mal vorsichtig davon aus, dass sie bis ins Jahr 2023 braucht.
Die Leiden der Bürger

Ein Beispiel für dringenden Handlungsbedarf ist der U-Bahnhof Borsigwerke (U6). Hier gibt es das Einkaufszentrum Borsighallen, ein Bürgeramt und ein Ärztehaus – aber noch keine Barrierefreiheit. So auch auf dem Bahnhof Karl-Bonhoeffer-Nervenklinik, der nicht nur für Klinik-Besucher wichtig, sondern auch ein belebter Umsteigebahnhof ist. CDU-Politiker Schmidt sagt: „Wenn man bedenkt, dass uns schon seit 2008 der Aufzug am Kurt-Schumacher-Platz versprochen ist, der nun dieses Jahr für 1,7 Millionen Euro endlich fertig werden soll, kann man schon …

Regionalverkehr + Flughäfen: Bahnverbindung zwischen den Flughäfen Dresden und BER? Von Kamenz nach Senftenberg sind es knapp 40 Kilometer – Reisende brauchen dafür rund zwei Sunden. Egal ob mit Bus oder Bahn., aus mdr.de

http://www.mdr.de/sachsen/bautzen/bahnverbindung-dresden-flughafen-lausitz-ber-102.html

Von Kamenz nach Senftenberg sind es knapp 40 Kilometer – Reisende brauchen dafür rund zwei Sunden. Egal ob mit Bus oder Bahn. Das ist die Realität des #Nahverkehrs in der #Lausitz. Landräte und Bürgermeister finden, so kann es nicht weitergehen, wenn die Region eine wirtschaftliche Zukunft haben soll. Lokale Politiker schlagen nun eine #Bahnverbindung quer durch die Westlausitz vor. Sie soll die beiden #Flughäfen #Dresden und #Berlin-Brandenburg verbinden.
Die Idee elektrisiert viele: eine regelmäßige Verbindung vom Flughafen Dresden zum Großflughafen nach Berlin. Wie sie umgesetzt werden kann, darüber gibt es noch Unstimmigkeiten. Denn diskutiert werden zwei Streckenvarianten:

    Variante 1:    Flughafen DD – Bf. Dresden-Neustadt – Großenhain/Cottbuser Bahnhof – Ortrand – Ruhland – Senftenberg – Lübbenau – Lübben – Flughafen BER
    Variante 2:    Flughafen DD – Dresden-Klotzsche – Kamenz – Senftenberg (Umsteigemöglichkeit zum BER) – Cottbus

Wirtschaftsregion favorisiert Linie über Kamenz

Während Westlausitzer Bürgermeister, wie aus Senftenberg und Lauchhammer, Variante 1 bevorzugen, steht nach MDR-Informationen die stärkere Lobby hinter Variante 2.  Denn die Wirtschaftsregion Lausitz, in der sämtliche Landkreise zwischen Berlin und Zittau organsiert sind, sieht klare Vorteile bei einer Linienführung über Kamenz, also Variante 2, auch wenn man dafür in Senftenberg umsteigen muss, um Berlin zu erreichen.
 Laut dem Sprecher der Wirtschaftsregion, Holger Kelch, ist es momentan die wichtigste Aufgabe, bessere Pendlerverbindungen innerhalb der Region zu schaffen. Städte wie Kamenz, Hoyerswerda, Senftenberg und Cottbus müssten besser mit dem Flughafen Dresden vernetzt werden. So würden beispielsweise die Akku-Fabriken in Kamenz besser mit den benachbarten Universitätsstandorten in Senftenberg und Cottbus verbunden. Ein Airport-Express am Rande der Region über Lübbenau und Ortrand, wie in Variante 1 vorgeschlagen, helfe da nur wenig.

Auch neue Umsteigemöglichkeiten für Kamenzer in Richtung BER gehören laut Kelch zu den Vorteilen.  Nicht ganz unwichtig für die Besteller einer möglichen neuen Bahnverbindung: Die Strecke Flughafen Dresden-Kamenz-Senftenberg-Cottbus wäre …

 

Fernbus: Mit dem Fernbus durch die Lausitz Verbindung Cottbus-Berlin wieder häufiger angeboten / IHK Cottbus sieht Linie zum BER als Ansporn für VBB, aus Lausitzer Rundschau

http://www.lr-online.de/nachrichten/Tagesthemen-Mit-dem-Fernbus-durch-die-Lausitz;art307853,5809559

Bautzen/Cottbus/Berlin Vor vier Jahren liberalisierte die Bundesregierung den #Fernbusmarkt. In Brandenburg entwickeln sich die Buslinien nur langsam. Eine Ausnahme ist die Lausitz.
Nach und nach kommen die Reisenden zur Bushaltestelle fünf am Görlitzer Hauptbahnhof. Einige Minuten vor der geplanten Zeit fährt ein grüner Reisebus vor. Es ist die Linie 239 des privaten Busunternehmens "#Flixbus": Von Görlitz aus fährt der Bus über die Autobahn nach Bautzen, von dort über die Bundesstraße 96 nach Hoyerswerda, über Spremberg und Cottbus nach Berlin. Und während sich die Zahl der Zusteiger ab Görlitz noch in Maßen hält, sind ab Bautzen an diesem Sonntagvormittag jede Menge Reisende an Bord: Studenten auf der Rückreise vom Familienbesuch, Auszubildende auf dem Weg zu ihrer Arbeitsstelle in Berlin. Vor allem junge Leute nutzen den #Fernbus als billige #Alternative zur Bahn.

Zumal es gerade von Bautzen aus kaum attraktive Bahnverbindungen in die Bundeshauptstadt gibt: Mit der schnellsten Verbindung ist man mit Umstiegen in Görlitz und Cottbus 3:28 Stunden unterwegs. Der Fernbus braucht fahrplanmäßig 3:35 Stunden, fährt aber direkt. Und Fahrkarten sind im Internet schon für wenige Euro erhältlich.

Selbst auf der Strecke Cottbus-Berlin ist der Flixbus mit einer Fahrzeit von einer Stunde und 25 Minuten bis zum Bahnhof Südkreuz einigermaßen konkurrenzfähig: Die Odeg braucht ähnlich lange bis zum Berliner Hauptbahnhof.

Und auf der Nachmittagsabfahrt ab Cottbus bedient der Fernbus auch den Berliner Flughafen Schönefeld – auf eine Direktverbindung mit dem Zug warten die Lausitzer bekanntlich schon länger.

Doch das große Problem der im Gegensatz zum Nahverkehr privat finanzierten und nicht mit teuren öffentlichen Geldern geförderten Fernbusse in Brandenburg ist bislang ein anderes: Nur wenige Städte werden bedient, und das auch nur selten. Bislang etwa fuhr der Flixbus von Görlitz nach Berlin nur viermal pro Woche durch die Lausitz – die Konkurrenz durch die mittlerweile eingestellten Verbindungen von ADAC Postbus und Berlinlinienbus …

Bahnhöfe + S-Bahn: Wohlfühlen und Zeitreisen Frühjahrskur für unterirdische Tunnelstationen der S-Bahn, aus DB

http://www.deutschebahn.com/presse/berlin/de/aktuell/presseinformationen/13195804/Fruehjahrskur_fuer_Nord_Sued_Tunnelstationen.html?start=0&itemsPerPage=20

Vom Nordbahnhof bis zum Anhalter Bahnhof haben die unterirdischen #Tunnelstationen der Berliner #S-Bahn ein schöneres Aussehen erhalten. Vitrinen, Kacheln und Gebäudeflächen wurden aufwändig gereinigt, renoviert und gestaltet. Großformatige #historische #Fotos mit Berliner Motiven und eine #erneuerte #Beleuchtung geben den denkmalgeschützten S-Bahnhöfen ein frisches Aussehen.

Die historischen Fotos orientieren sich an den Ereignissen um die jeweilige Station. Die Bilder stammen überwiegend aus der Historischen Sammlung der DB, den Beständen der Gedenkstätte Berliner Mauer, der Stiftung Neue Synagoge – Centrum Judaicum und dem Deutschen Technikmuseum Berlin.

Dr. Susanne Kill, Leiterin Konzerngeschichte und Historische Sammlung der Bahn: „Gemeinsam mit den an der Nord-Süd-S-Bahn gelegenen Einrichtungen konnten wir eine Zeitreise inszenieren, die neugierig auf die so allgegenwärtige Geschichte Berlins macht.“

Friedemann Keßler, Leiter des Regionalbereichs Ost der DB Station&Service AG: „Wir wollen Bahnhöfe zum Wohlfühlen und für einen angenehmen Aufenthalt. Deshalb stemmen wir uns gegen Vandalismus und investieren in die Zukunft der Bahnhöfe. Die Tunnelbahnhöfe sind ein erstes Projekt, das noch nicht abgeschlossen ist. Ich kann versprechen, dass es weitere schön gestaltete Stationen geben wird.“

Zu den Maßnahmen, die im September 2016 begannen, gehören – neben intensiven Reinigungs- und Renovierungsarbeiten – die Gestaltung der Aufsichtsgebäude sowie der Nischen, die Reaktivierung der Beleuchtung und die Instandsetzung der Werbeanlagen. Darüber hinaus wurde die Beschilderung harmonisiert und die Wegeleitung erneuert.

Insgesamt sind auf den neu gestalteten Stationen 260 historische Motive zu entdecken. Besonders prägnant sind der Potsdamer Platz mit seinen erleuchteten Glasvitrinen, die Oranienburger Straße mit fotografischen Zeitzeugen zum jüdischen Leben des Vorkriegsberlin und der Nordbahnhof mit seinem Bezug zur Berliner Mauer.

Die S-Bahn Berlin bewegt werktäglich 1,4 Millionen Kunden, darunter Tausende Touristen, die sich besonders für die Geschichte Berlins interessieren. Das zeigt sich besonders im Nordbahnhof, wo sich viele Besuchergruppen um die Ausstellung der Gedenkstätte Berliner Mauer scharen.

 

Bahnhöfe: Anhalter Bahnhof in Kreuzberg Bling, Bling am Bahnsteig – S-Bahn testet neues Infosystem, aus Der Tagesspiegel

http://www.tagesspiegel.de/berlin/anhalter-bahnhof-in-kreuzberg-bling-bling-am-bahnsteig-s-bahn-testet-neues-infosystem/19303676.html

Ein #Informationssystem aus #Leuchten im #Betonboden. Zwei Berliner haben drei Jahre experimentiert und dann die richtige Mischung gefunden.
Jetzt wird er auch noch intelligent – der uralte Baustoff Beton. Das Berliner Unternehmen #SIUT bringt ihn sogar zum Leuchten. Zunächst im #Anhalter Bahnhof. Dort sind in den vergangenen Wochen auf einem Gang die ersten Platten eingebaut worden, aus denen heraus blinkende Pfeile den Weg markieren. Ist der Test erfolgreich, könnte der Leuchtbeton die Kommunikationstechnik revolutionieren: Bis hin zu farbigen Informationen, die am Bahnsteig nicht nur zeigen, wo sich die Türen beim haltenden Zug öffnen werden, sondern auch, in welchen Wagen man mit Sicherheit einen Sitzplatz finden wird.

Die Idee hatten Benjamin #Westerheide und Vincent #Genz bereits 2012. Zusammen mit der Technischen Universität entwickelten sie einen Verbundwerkstoff, mit dem es gelingt, Lichtpunkte gezielt im Beton zu verteilen. „Die ersten Versuche gingen grandios in die Hose“, kann SIUT-Geschäftsleiter Jörn #Reinhold heute entspannt sagen. Denn jetzt leuchten sie tatsächlich, die Lichtfasern in den eigens entwickelten Betonplatten. Anfang 2016 sei das System marktreif gewesen. sagte Reinhold.
Insgesamt 17 Komponenten würden für den Leuchtbeton benötigt

Insgesamt 17 Komponenten würden für den Leuchtbeton benötigt, sagte der Geschäftsleiter des im August 2015 gegründeten Unternehmens. Die Rezeptur wird selbstverständlich nicht verraten. Auch wie es gelingt, die Fasern so anzubringen, dass sie das gewünschte Symbol, im Anhalter Bahnhof die Pfeile, ergeben, bleibt Geschäftsgeheimnis. Wie zumindest vorläufig auch die Kosten. Im Bahnhof hat sie die Bahn übernommen.

Die in den Platten integrierten Lichtwellenleiter werden jeweils von einer handelsüblichen LED beleuchtet, die in einem zugänglichen, getarnten Schacht ebenfalls in die Platten integriert ist. Da eine LED in der Regel Jahre durchhalte, sei der Leuchtbeton extrem wartungsarm, schwärmt Reinhold. Ausgeschaltet ist von der Technik nichts zu sehen. Die Platten sind eben und glatt. Und damit auch pflegeleicht. Zumindest in der Theorie. Ausgesucht hat man sich für den Versuch jetzt mit dem Gang im Anhalter Bahnhof einen Ort mit relativ wenig Verkehr.

Aber Reinhold denkt schon weiter. Der ganz große Wurf wären Lichtpunkte in Blindenleitstreifen an Bahnsteigen, die markieren, wo sich die Türen des einfahrenden Zuges befinden werden – vorausgesetzt, …

Fernbus: Fernbusbahnhof am Südkreuz erhält ein „ausreichend“, aus Der Tagesspiegel

http://www.tagesspiegel.de/berlin/bundesweiter-adac-test-fernbusbahnhof-am-suedkreuz-erhaelt-ein-ausreichend/19304732.html

Der #ADAC hat #Fernbushaltestellen getestet. Die Station am #Südkreuz erhielt nur die Note „ausreichend“. Im Bericht wurden vor allem fehlende Auskünfte und Informationen bemängelt.
Das ging daneben. Der #Fernbusbahnhof am Südkreuz hat in einem bundesweiten ADAC-Test nur die Note „ausreichend“ bekommen. Damit liegt die erst 2014 in Betrieb genommene Anlage im Mittelfeld der Test-Stationen. Der viel größere Zentrale Omnibusbahnhof ZOB am Messedamm ist nicht untersucht worden, weil er derzeit umgebaut wird.

Der Begriff „Fernbusbahnhof“ ist am Südkreuz etwas gewagt. Die Anlage besteht im Prinzip aus einer offenen Wartehalle auf dem Hildegard-Knef-Platz vor dem eigentlichen Bahnhof. Die Wege dorthin seien nicht wettergeschützt, bemängelt der ADAC. Auch der Zugang zu den Toiletten sei nicht ordentlich ausgeschildert. Abgewertet haben die Tester die Anlage am Südkreuz auch, weil am Busbahnsteig keine Defibrillatoren für die Erste Hilfe bei Herzstillstand aufzufinden waren.
Keine Auskünfte zu Haltepositionen, keine eigene Internetseite

Dringend nachbessern müsse die Bahn, die auch den Busbereich betreut, bei der Information. Nur auf einer Anzeige im Wartebereich gebe es Hinweise zu den Ankunfts- und Abfahrtzeiten, nicht jedoch am Bahnsteig selbst, kritisierten die Tester. Auch Auskünfte zu Haltepositionen und Verspätungen der Busse haben die Prüfer vergeblich gesucht. Zudem gebe es für den „Fernbusbahnhof“ keine eigene Internetseite.

Die Beschilderung an der Fernbushaltestelle sei bereits im vergangenen Jahr verbessert worden, sagte ein Bahnsprecher, ohne Einzelheiten zu nennen. Regelmäßig teste die Bahn mit verschiedenen Partnern am sogenannten Zukunftsbahnhof Südkreuz zudem neue Ideen, so dass sich der Bahnhof fortlaufend weiterentwickele, sagte der Sprecher.
Beim Kriterium "Zugänglichkeit" die höchstmögliche Punktzahl

Dabei kann der Fernbusbereich durchaus punkten: Als einziger der Testkandidaten erreichte er beim Kriterium „Zugänglichkeit“ die …

Tarife + Bus + Elektromobilität: Rot-rot-grüne Verkehrspolitik: Richtig und falsch! Berliner Fahrgastverband IGEB begrüßt die Preissenkung beim Sozialticket und kritisiert Überlegungen, Elektroautos auf Busspuren fahren zu lassen.

igeb.org

Die #Mobilitätswende einleiten und den Umweltverbund stärken – so steht es in der Koalitionsvereinbarung von SPD, Die Linke und Bündnis 90/Die Grünen. Richtig! Aber nun sind Taten gefragt.

Mit der Entscheidung, den Preis für das Berlin-Ticket S, das sogenannte #Sozialticket, zum 1. Juli von jetzt 36 Euro auf 27,50 Euro pro Monat zu #senken, hat der Senat einen richtigen und wichtigen Akzent gesetzt – verkehrspolitisch, umweltpolitisch und natürlich sozialpolitisch. Doch auch für die anderen Stammkunden, die sich monatlich oder jährlich eine Zeitkarte kaufen, muss der Anreiz zum Kauf bzw. Abonnement erhöht werden. In keiner anderen deutschen Großstadt muss man so viele Einzelfahrscheine kaufen, bevor sich eine Monatskarte lohnt, wie in Berlin – weil die Monatskarte hier zu teuer ist.

Auf verkehrspolitische Abwege begab sich Regine Günther, Berlins neue Senatorin für Umwelt, Verkehr und Klimaschutz, als sie der Berliner Zeitung zum Thema #Elektroauto sagte: „Für die Einführungsphase halte ich Privilegierungen wie kostenloses Parken oder Busspurnutzung für sinnvoll.“ Dem widerspricht der Berliner Fahrgastverband IGEB entschieden. Auch Elektroautos sind Autos mit allen Nachteilen: Sie benötigen viel versiegelte Fläche zum Parken und Fahren, sind an Unfällen beteiligt und beeinträchtigen die Aufenthaltsqualität auf städtischen Straßen. Deshalb muss in Berlin der Umweltverbund bevorzugt werden: Fuß-, Rad-, Bahn- und Busverkehr. Dieses Ziel, verankert in der Koalitionsvereinbarung, würde konterkariert, wenn auf den ohnehin viel zu wenigen und viel zu häufig vom Ladeverkehr blockierten Busspuren nun auch noch private Elektroautos fahren dürften.

Recht hat Senatorin Regine Günther dagegen, wenn Sie #Autorennen mit Elektroautos auf öffentlichen Straßen der Stadt nicht zulassen will. Das Rennen auf der Karl-Marx-Allee 2016 hatte auch den öffentlichen Verkehr erheblich beeinträchtigt.

Christfried Tschepe, Vorsitzender
Jens Wieseke, stv. Vorsitzender
Matthias Gibtner, stv. Vorsitzender

Bus + U-Bahn: Als der „Schlenki“ durch Berlin rollte 900 Kilometer liegen zwischen beiden Städten, Flugzeit: eineinhalb Stunden. Doch beide verbindet viel mehr., aus Der Tagesspiegel

http://www.tagesspiegel.de/berlin/ungarn-partnerland-der-gruenen-woche-als-der-schlenki-durch-berlin-rollte/19253566.html

Die Grüne Woche läuft, Partnerland ist Ungarn, das gerade wieder Schlagzeilen macht. Dorthin pflegt Berlin ein besonderes Verhältnis. Eines, zu dem Fluchten gehören, Sehnsüchte, Schlenkis und Pál Dárdai. Wir waren zum Beispiel der ungarischen Küche auf der Spur und haben überlegt, warum DDR-Bürger gerne nach Ungarn gefahren sind. Berlin und Budapest sind nicht nur durch den identischen Anfangsbuchstaben miteinander verbunden. Auch sonst gibt es zahlreiche Ähnlichkeiten und Gemeinsamkeiten.

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#IKARUS

Mit dem fliegenden Griechen hatten die nach dem Krieg in Budapest gebauten Ikarus-Busse nichts gemeinsam. Vor allem bei den Fahrern waren sie unbeliebt: Mehrere tausend Mal pro Schicht mussten sie kuppeln und schalten, während westliche Hersteller schon längst auf Automatik gesetzt hatten. Die Ost-Berliner Verkehrsbetriebe (BVB) fuhren Ikarus, weil die Busse billig waren; Komfort hin oder her.

Sie setzten dabei aber auch Gelenkbusse ein, Schlenkis genannt, die bei der BVG im Westen lange verpönt waren. Nach der Wende fuhren die Ikarusse auch durch West-Berlin; die wiedervereinigte BVG musterte die Busse aber nach wenigen Jahren aus.

#U-BAHN

Beide Städte gehören zu den ersten, die in Europa eine U-Bahn bauten. Vorn liegt London und dann folgt – Budapest. Bereits 1896 rumpelten die ersten Züge durch den Untergrund; Berlin folgte 1902 als dritte Stadt – mit einer vorwiegend als Hochbahn ausgeführten Strecke. Treibende Kraft für den Bau in beiden Städten war die Elektrofirma #Siemens & Halske aus Berlin. In der deutschen Reichshauptstadt war man zunächst skeptisch, in den sandigen Untergrund zu gehen. Auch in Budapest wollte man zunächst auf einer Prachtstraße eine Straßenbahn anlegen.

Nachdem diese Pläne abgelehnt worden waren, setzten sich die U-Bahn-Planer durch. Während Berlin bis 1930 das Netz kräftig ausbaute, ging es in Budapest erst …