Das seit 1. Mai 2023 bestehende #Deutschland-Ticket (#D-Ticket) beeinflusst die #ÖPNV-Einnahmen und die Nachfrage nach #ÖPNV-Verkehrsleistungen positiv. Dank dieses Trends erhöhte sich der Anteil des ÖPNV am #Modal Split, was die #Verkehrsbelastung der Berliner Straßen durch den Autoverkehr verringerte.
Heute saßen die #Verkehrsminister der Bundesländer mit #Bundesverkehrsminister Schnieder zusammen, um über die #Weiterfinanzierung des Deutschlandtickets zu beraten. Eine Entscheidung wurde vertagt, weil niemand der Anwesenden bereit war, seinen Anteil an der #Finanzierung zu erhöhen. Seit einem Jahr wird das beste, was Deutschland in Sachen #Mobilität nur passieren kann, regelmäßig schlechtgemacht. Das muss endlich aufhören!
Das #Deutschlandticket soll laut #Koalitionsvertrag mindestens bis Ende 2029 bestehen bleiben. Allerdings müssen sich Bund und Länder einigen, wie die #Mehrkosten aufgeteilt werden. Auf der Sonder-Verkehrsministerkonferenz am 27. Juni kommen der Bundes- und die Landesverkehrsminister in Berlin zusammen, um diese Frage zu diskutieren. Der ökologische Verkehrsclub #VCD erwartet, dass hier die Weichen für einen dauerhaften Bestand zu einem #stabilen#Preis gestellt werden. Die Bundesvorsitzende des VCD, Kerstin Haarmann, kommentiert.
Auch wenn die neue Regelung formell erst in wenigen Tagen in Kraft tritt, erkennt die BVG sie ab sofort aus Kulanz an. Wir begrüßen diese einheitliche Lösung für das Berliner Schienennetz sehr, sie sorgt für Klarheit und weniger Verunsicherung im Alltag unserer mobilitätseingeschränkten Fahrgäste.
Gültigkeit von Tickets, die entwertet werden müssen
Bei einer #Tarifänderung beziehungsweise einem #Tarifwechsel können nicht benutzte Tickets, die entwertet werden müssen, wie beispielsweise Einzeltickets, Tageskarten oder Abschnitte der 4-Fahrten-Karte, noch 6 Monate nach Tarifwechsel genutzt werden. Tickets, die entwertet werden müssen, und bei denen sich der Preis nicht geändert hat, behalten ihre #Gültigkeit.
Die #Fahrgastzahlen im #VBB-Verbundgebiet 2024 lagen nur knapp unter dem bisherigen #Höchststand aus dem Jahr 2019: 2024 nutzten rund 1,56 Milliarden Menschen den öffentlichen Nahverkehr in Berlin und Brandenburg – 43 Millionen mehr als im Vorjahr. Damit waren täglich rund 4,3 Millionen Fahrgäste im VBB-Land unterwegs. Die #Verkehrsunternehmen erreichen somit 99,4 % des vorpandemischen Rekordniveaus von 2019. Der Nahverkehr in der #Metropolregion ist damit nahezu zurück auf Vorkrisenstand.
Quelle: Eigene Darstellung der Senatsverwaltung für Justiz und Verbraucherschutz
Wie viele #Strafanträge wegen § 265a Abs. 1 Variante 3 StGB (#Beförderungserschleichung) wurden in den Jahren 2019 bis 2024 jährlich gestellt? (Bitte nach Jahren aufschlüsseln.)
Zu 1.: Die BVG übermittelt hierzu folgende Auflistung:
Das #Berlin-Abo (auch #29-Euro-Ticket genannt) wird #eingestellt, weil die Finanzierung durch das Land Berlin entfällt. Berlin-Abo-Kundinnen und -Kunden können aber weiterhin für 29 Euro in Berlin fahren. Sie können ins #Deutschland-Ticket wechseln und müssen dazu nichts weiter tun: die #Differenz zum höheren Preis übernimmt bis zum Ende der Laufzeit des jetzt bestehenden Berlin-Abos das Land Berlin. Das Deutschlandticket gilt deutschlandweit und ist jederzeit monatlich kündbar.
Der Senat von Berlin hat in seiner heutigen Sitzung auf Vorlage der Senatorin für Arbeit, Soziales, Gleichstellung, Integration, Vielfalt und Antidiskriminierung, Cansel Kiziltepe, beschlossen, dass das #Tarifangebot#Berlin-Ticket S vorbehaltlich der #Zustimmung des Verkehrsverbundes Berlin-Brandenburg (#VBB) ab dem 1. April 2025 zu einem Preis von 19 Euro pro Monat angeboten wird. Mit diesem Beschluss endet die bisherige Bereitstellung des Berlin-Tickets S im #Tarifbereich AB zu einem Preis von neun Euro monatlich mit Wirkung zum 31. März 2025. Weitere Änderungen des Tarifangebotes Berlin-Ticket S sind vorerst nicht vorgesehen.
Infolge preispolitischer Maßnahmen ergaben sich bei den #ÖPNV-Einnahmen Verschiebungen bei den Einnahmen. Im Jahr 2022 verkauften BVG/ VBB in den Monaten Juni, Juli und August das bundesfinanzierte, deutschlandweit im ÖPNV gültige 9 Euro Ticket. Von Oktober 2022 bis April 2023 wurde in Berlin eine #29-Euro-Berlin-Abo-Aktion im Rahmen des Berliner Entlastungspakets durchgeführt. Ab Mai 2023 wurde dann das anteilig bundesfinanzierte #Deutschlandticket vertrieben. Ab April 2024 kam das durch den Berliner Haushalt finanzierte Berlin-Ticket hinzu.
Frage 1:
Wie entwickelten sich bei der BVG #Fahrgelderlöse und #Abos zwischen 2022 bis 2024?
Verkaufserlöse: Einzeltickets, Abos insgesamt, davon jeweils: 9-EUR-Ticket, D-Ticket, rabattiertes D-Ticket, 29- EUR-Berlin-Abo
Anzahl aller Abos; davon jeweils: 9-EUR-/ D-Ticket/ rabattiertes D-Ticket/ 29-EUR-Berlin-Abo
Ersatz für Einnahmeausfälle durch das Land Berlin
Ausgleichsleistungen durch den Bund (an Land oder Vorhabenträger)