Berliner Fahrgastverband IGEB fordert die Verkehrssenatorin auf, sich endlich um die Realität zu kümmern, statt von einer M-Bahn zu träumen
Während es bei der Berliner #S-Bahn am Sonntag erneut #Signalstörungen gab, so dass der Verkehr auf der wichtigen #Stadtbahnstrecke zum wiederholten Mal gravierend behindert war, bekräftigte Verkehrssenatorin Ute Bonde ihre Vision von einer #Magnetbahn.
Mit dem #Fahrplanwechsel am 14.12.2025 wird die #Dresdner Bahn auf Berliner Gebiet für die Nutzung von Regional- und Fernzügen freigegeben. Damit wird eine wichtige #Lücke im #Schienennetz von Berlin und Brandenburg #geschlossen, so dass die Fahrzeiten auf vielen Relationen deutlich verkürzt und Takte verdichtet werden können. Besonders die #SPNV-Anbindungen zum #Flughafen#BER können nun wie ursprünglich seit Inbetriebnahme des BER geplant, umgesetzt werden. Dadurch kann ab Dezember eine schnelle #Shuttle- Verbindung zwischen Berlin Hbf und dem Flughafen BER im 15-Minuten-Takt und einer deutlich reduzierten Fahrzeit von nur noch 23 Minuten angeboten werden. Mit der Inbetriebnahme der Dresdner Bahn tritt auch die zweite #Betriebsstufe im #Netz Elbe-Spree in Kraft. Durch die zusätzliche Infrastruktur können Linien neu geordnet und weitere direkte Zugverbindungen aus der Region zum Flughafen im Taktverkehr umgesetzt werden.
Wie viele #Zugausfälle und #Verspätungen wurden auf der S-Bahnlinie #S2 in den Jahren 2023 bis heute registriert, die durch Sperrungen oder andere #Ursachen bedingt waren? Bitte nach Monat und Ursache angeben.
Antwort zu 1:
Die DB AG teilt hierzu mit:
„ Im Leitsystem der Betriebszentrale S-Bahn werden täglich Auswirkungen auf den Zugbetrieb durch Störungen und außerplanmäßige Ereignisse erfasst. Die Zugverspätungen und der Ausfall von Zugfahrten werden der jeweiligen Ursache zugeordnet. Dabei wird nicht unterschieden, ob die Beeinträchtigung des Zugbetriebes eine Sperrung von Gleisen erfordert oder nicht.
Welche Erkenntnisse haben sich für die S-Bahn aus den Stürmen vom 23.06.2025 und 26.06.2025 für die #Notfallversorgung mobilitätseingeschränkter Fahrgäste ergeben?
Antwort zu 1:
Die DB AG teilt hierzu mit:
„ Solche absoluten #Ausnahmesituationen binden alle verfügbaren Kapazitäten, sowohl bei der #S-Bahn Berlin selbst als auch bei den #Rettungskräften. Es waren Tausende von Fahrgästen von den unmittelbaren Folgen der beiden Unwetter betroffen. Priorität hatte an beiden Tagen die #Evakuierung von liegengebliebenen Fahrgästen auf #freier Strecke. Hier wird selbstverständlich ein besonderer Fokus auf die mobilitätseingeschränkten Fahrgäste gelegt. Von den 168 S- Bahnhöfen sind inzwischen alle bis auf fünf barrierefrei ausgebaut. Sollten einzelne wenige mobilitätseingeschränkte Menschen an einer der fünf Stationen gestrandet sein, war die Wartezeit bis zum Eintreffen der Hilfe möglicherweise verlängert.“
Fahrgäste haben es längst bemerkt: Bei der Berliner #S-Bahn gibt es derzeit verstärkt #Störungen, insbesondere auf der zentralen Strecke der #Stadtbahn. Auch am Mittwoch kam es so knapp vier Stunden lang zu #Einschränkungen auf den Linien #S3, #S5, #S7, #S75 und #S9. Die Deutsche Bahn bestätigt auf Anfrage die vermehrten Probleme. „Besonders ist erneut das System zur #Gleisfreimeldung betroffen“, erklärt ein Sprecher der Bahn.
Zwar ist der #Interimszustand des 1. Bauabschnitts des Projekts „#S21 Berlin“ weitestgehend fertiggestellt, die für Dezember 2025 geplante #Inbetriebnahme der neuen Linie S15 zwischen #Gesundbrunnen und Berlin #Hauptbahnhof #verschiebt sich jedoch erneut.
Gerade hat die langwierige #Sperrung der #Bahnstrecke zwischen Hamburg und Berlin begonnen, die Fahrgäste zwischen den beiden Städten, aber insbesondere auch Pendler aus dem westlichen Umland hart trifft. Nach dem planmäßigen Ende dieser Bauarbeiten im April 2026 wird es allerdings nicht lang dauern, bis die nächste große #Streckensperrung in der Hauptstadt bevorsteht. Denn vom 12. Juni bis zum 16. Dezember 2026 ist „eine #Totalsperrung auf den #Fernbahngleisen der #Stadtbahn zwischen Berlin #Ostbahnhof und #Zoologischer Garten geplant“. Das geht aus einer Ausschreibung der Deutschen Bahn hervor.
Wie viele Berliner #U-Bahnhöfe verfügen aktuell über einen #Zugang mittels #Fahrstuhl ? Bitte getrennt nach U- Bahnhöfen unter Angabe der Zahl der jeweils vorhandenen Fahrstühle ausweisen.
Antwort zu 1:
141 der insgesamt 175 U-Bahnhöfe in Berlin sind durch Aufzüge #barrierefrei erschlossen. Die BVG teilte allerdings mit, dass ihr keine detaillierte Auflistung zur Verfügung vorliegt.
Nach einer zwischenzeitliche #Störung des #S-Bahnverkehrs im Berliner #Südosten kann es am Sonntagabend noch zu einzelnen #Verspätungen und Ausfällen kommen. Die Ursache war nach Angaben der S-Bahn ein kurzfristiger Personalausfall im Stellwerk Schöneweide.