Regionalverkehr + Bus + Straßenverkehr: Einheitliches Konzept Berlin und Brandenburg wollen Pendlerströme gemeinsam bändigen aus MOZ

https://www.moz.de/nachrichten/brandenburg/artikel-ansicht/dg/0/1/1683335/

Verspätete #Bahnen, übervolle #Busse, verstopfte #Straßen – ein Problem, mit dem sich täglich fast 500 000 Menschen in der Region Berlin/Brandenburg herumärgern müssen.
An Wochentagen strömen 180 000 Menschen aus Berlin heraus und 310 000 von Brandenburg in die Stadt hinein. Nun haben die Regierungen Berlin und Brandenburgs immerhin erkannt, dass es eine neue Infrastruktur braucht.

Regine #Günther (parteilos), Verkehrssenatorin in Berlin und Kathrin #Schneider, Ministerin für Infrastruktur und Landesplanung Brandenburgs gaben am Mittwochabend beim Verein der Berliner Kaufleute und Industrieller (VBKI) Einblicke wie Mobilität und Infrastruktur in den beiden Ländern verbessert und ausgebaut werden soll.

Günther skizzierte die Prioritäten der rot-rot-grünen Berliner Landesregierung: „Wir wollen bis 2030 mehr #Elektromobilität, mehr #Fahrradverkehr und eine stärkere #Vernetzung bestehenden Verkehrsträger“, sagte sie.

Brandenburgs Ministerin Kathrin Schneider betonte, dass der politische Wille für ein regionübergreifendes Verkehrskonzept vorhanden sei. Anders als in den vergangenen Jahrzehnten sei man sich einig, die Pläne, die im Projekt "#i2030" festgehalten sind, umzusetzen. Das Konzept sieht unter anderem den Aus- und Neubau der Verbindungen Berlin-Spandau-Nauen, Berlin – Cottbus Hauptbahnhof, Berlin – Dresden, Berlin – Eisenhüttenstadt sowie 40 Einzelprojekte für die S-Bahn vor. Für die Umsetzung sind – Stand heute – bis zu zwei Milliarden Euro eingeplant. Im Frühjahr haben beide Länder bereits die gemeinsame #Schienenverkehrsplanung des "i2030" in Angriff genommen, als erstes Ergebnis ist dabei ein neuer #Landesnahverkehrsplan für Brandenburg, eng abgestimmt mit …

Regionalverkehr: Zügige Verbesserung der regionalen Schieneninfrastruktur: Die Bundesländer Berlin und Brandenburg sind gefordert, aus DBV

Pressedienst des #DBV-Bundesverbandes
 

Am 09. September 2018 wurde in der Berliner Morgenpost angesichts steigender #Pendlerströme der viel zu langwierige Ausbau der #Eisenbahninfrastruktur in der Region Berlin/Brandenburg mit der Überschrift : "#Woidke attackiert die Deutsche Bahn“ kritisiert.
In benanntem Zeitungsbericht fordert Brandenburgs Ministerpräsident Dietmar Woidke die Deutsche Bahn auf, sich stärker für den Ausbau der Verkehrslinien zwischen Berlin und Brandenburg zu engagieren. Die Bahn müsse besser werden. Bezüglich der Pendlerstöme müsse die Deutsche Bahn stärker nach vorn denken.
Die pauschale Kritik an der Deutschen Bahn ist in diesem Fall leider völlig unsachlich und bedarf der Richtigstellung! Die Deutsche Bahn ist lediglich ausführendes Unternehmen. Die einzelnen Bundesländer bestellen über die jeweils eingesetzten Aufgabenträger (hier: der Verkehrsverbund Berlin-Brandenburg VBB) im Regionalverkehr Verkehrsleistungen und die Deutsche Bahn oder aber auch ein anderes Eisenbahnverkehrsunternehmen führen die bestellten Leistungen aus.
Jahrelang ist unter dem Vorgänger der Ministerin für Infrastruktur und Landesplanung, Kathrin Schneider, leider so gut wie nichts geschehen, was den Ausbau der Eisenbahninfrastruktur zwischen Berlin und Brandenburg wirksam voran gebracht hätte. Beide Länder haben aber die Möglichkeiten und die Pflicht gehabt, geeignete Maßnahmen anzuschieben.
Dass sich die Versäumnisse der vergangenen Jahre zunehmend rächen, ist nicht Schuld der Deutschen Bahn, sondern der Politik! Erst im Oktober 2017 hatten die Bundesländer Berlin und Brandenburg und der Verkehrsverbund Berlin-Branden-burg (VBB) nun das Infrastrukturprojekt „i2030“ zur längst überfälligen Kapazitätserweiterung des Schienennetzes der Region Berlin-Brandenburg ins Leben gerufen.
Weiterhin wird zu Recht eine Beschleunigung der Planungs- und Bauzeiten gefordert, aber auch dies hat seine Ursache in politischen Rahmenbedingungen. Dass das Planungsverfahren z.B. zum Ausbau der Dresdener Bahn bereits rund 20 Jahre gedauert hat und im Brandenburger Abschnitt noch immer kein Baurecht vorliegt, ist in diesem Zusammenhang ein Skandal.
Der Deutsche Bahnkunden-Verband (DBV) fordert daher eine nachhaltige Straffung von Planungs- und Bauzeiten, so dass die im Projekt „i2030“ benannten Maßnahmen bis zum Jahr 2030 nicht nur angeschoben, sondern auch baulich abgeschlossen werden.


Für Rückfragen steht Ihnen Herr Michael Wedel unter der Telefon-Nummer 0162 1643342 gern zur Verfügung.

Michael Wedel         Christian Schultz            Conrad Anders

Regionalverkehr + VBB: SPNV-Ranking: „Qualität im Regio – Meine Linie im VBB“ Regionalzüge in Berlin und Brandenburg im Qualitätsfokus aus VBB

Auf einen Blick: Gute #Leistung – schlechte Leistung
    Wertung nach #Pünktlichkeit, #Zuverlässigkeit, #Personal und #Kundenzufriedenheit
    #Transparenz – objektive Qualität – #Vergleichbarkeit

Rund 85 Millionen Menschen fuhren im vergangenen Jahr mit den #Regionalverkehrszügen im Verkehrsverbund Berlin-Brandenburg (#VBB). Nicht immer verlaufen die täglich mehr als 1.500 Fahrten ohne Beeinträchtigungen – Störungen, Verspätungen und Zugausfälle stellen die Geduld der Fahrgäste oftmals auf die Probe. Um einen objektiven Blick auf die Verkehrsleistung zu ermöglichen, veröffentlicht der VBB nun die Qualität der einzelnen #Eisenbahn-Regionalverkehrslinien im Verbundgebiet. Dabei können erstmals die Werte für „Pünktlichkeit“, „Zuverlässigkeit“, „Personalbegleitung“ und „Kundenzufriedenheit“ von 41 Linien aufgerufen und miteinander verglichen werden. Das Qualitätsranking kann auf der VBB-Homepage unter VBB.de/qualitaet abgerufen werden.

Fahrgäste und andere Interessierte können mit wenigen Klicks herausfinden, welche Linie im Verbundgebiet mit welcher Qualität auf der Schiene unterwegs war. Dieser Service startet mit Daten aus dem Jahr 2017 und wird weiter ausgebaut. Künftig werden die wichtigen Qualitätsparameter auch monatlich je nach Regionalverkehrslinie einsehbar sein. Mit „Qualität im Regio – Meine Linie im VBB“ folgt ein weiterer Baustein im VBB-Qualitätsmanagement und Controlling des SPNV-Regionalverkehrs, der die „linienscharfe“ Bewertung der Verkehrsleistung ermöglicht. Ergänzt werden diese Angaben um die linienbezogene Qualität der Bahnhöfe und der Strecke. Die Datenbasis hierzu liefern die jährlich erstellten VBB-Stations- und Netzanalysen.

„Es ist uns wichtig, dass die Fahrgäste sehen, wie es um die Qualität der Verkehrsleistung bestellt ist“, sagt VBB-Geschäftsführerin Susanne #Henckel. „Auf einen Blick zeigt das neue Tool, ob ihre Linie tatsächlich so gut oder so schlecht ist, wie es sich ‚anfühlt‘. Mit dem VBB-Ranking wird die Entwicklung der Verkehrsleistung öffentlich dokumentiert und Vergleichbarkeit hergestellt. Insgesamt können wir auf das Ergebnis für 2017 allerdings nur bedingt stolz sein, denn es lief nicht rund im Eisenbahn-Regionalverkehr. Und auch in diesem Jahr ist die Leistung nicht besser geworden. Im Gegenteil, die Probleme reißen nicht ab: Mangelnde Fahrzeuge, fehlendes Personal, technische Störungen aufgrund von Infrastrukturmängeln – die Bandbreite ist leider groß. Und es ist kein Trost, dass das nicht nur uns in Berlin und Brandenburg betrifft, sondern ein bundesweites Erscheinungsbild widerspiegelt. Gemeinsam mit den Verkehrsunternehmen und Infrastrukturbetreibern arbeiten wir intensiv daran, die Qualität für die Fahrgäste zu verbessern.“

Methodik des VBB-Qualitätsrankings
In einem ersten Schritt werden die Linien, die mindestens drei Bahnhöfe im VBB-Gebiet bedienen, den drei Linientypen „einfach“, „normal“ und „anspruchsvoll“ zugeordnet. Kriterien dabei sind z.B. eingleisige Streckenabschnitte, Streckenbelegung, Anzahl der Fahrgäste. Durch die Berücksichtigung der verschiedenen Faktoren ist eine gerechte Vergleichbarkeit der Linien untereinander gegeben. Die vier wichtigen Qualitätskriterien Pünktlichkeit (Anteil: 30%), Zuverlässigkeit (20%), Personalbegleitung (20%) und Kundenzufriedenheit (30%) werden mit einer definierten Wichtung zu einer Qualitätskennzahl in Prozent berechnet. Die Messlatte liegt dabei mit einer Zielerreichung von anspruchsvollen 100 % Qualität hoch.

Um auch ein Vergleich aller Linien untereinander zu ermöglichen und eine Gesamtrangliste zu erhalten, werden mittels eines definierten Gewichtungsfaktor die Linien mit einfachen Rahmenbedingungen abgewertet und Linien mit anspruchsvollen Rahmenbedingungen aufgewertet. Somit ist auch linienübergreifend eine gerechte Beurteilung der Qualität gewährleistet.

Qualitäts-Ergebnisse 2017
Im gewichteten Gesamtranking aller Linien gab es folgende Platzierung:

1. Platz: RB27 mit 95,4% (NEB)

2. Platz: RB51 mit 95,1% (ODEG)

3. Platz: RE4 mit 94,8% (ODEG)

Den letzten Platz belegte der RE6 mit 87,4 Prozent (DB Regio) und liegt damit weit unter dem VBB-Durchschnitt von 92 Prozent.

Typ „anspruchsvolle“ Linien

1. Platz: RE4 mit 93,5% (ODEG)

2. Platz: RB22 mit 92,3% (DB Regio)

3. Platz: RB24 mit 91,4% (DB Regio)

Typ „normale“ Linien

1. Platz: RB27 mit 95,4% (NEB)

2. Platz: RB51 mit 95,1% (ODEG)

3. Platz: RB65 mit 94,4% (ODEG)

Typ „einfache“ Linien

1. Platz: RB63 mit 96,4% (NEB)

2. Platz: RB74 mit 95,0% (HANS)

3. Platz: RB35 mit 94,9% (NEB)

Liniensteckbriefe – „Meine Linie im VBB“
Weitere Informationen zu den einzelnen Linien, können über die Liniensteckbriefe abgerufen werden, die z.B. Details zu den dort verkehrenden Fahrzeugen, der Laufzeit des Verkehrsvertrags und der Linienführung enthält.

Diese und weitere VBB-Presseinformationen finden Sie zum Download auch unter VBB.de/Presse

Regionalverkehr: „Prignitz-Express“ der Linie RE 6 würdigt „Fontanestadt Neuruppin“ aus DB

https://www.deutschebahn.com/pr-berlin-de/aktuell/presseinformationen/-Prignitz-Express–der-Linie-RE-6-w%C3%BCrdigt–Fontanestadt-Neuruppin—3315854?contentId=1317082

#Prignitz-Express wird Botschafter für #Neuruppin und fontane.200 – Feierliche Zugtaufe

Als rollender Botschafter für die #Fontanestadt Neuruppin und fontane.200 ist ab sofort ein Triebzug der Linie #RE6 „Prignitz-Express“ durch Berlin und Brandenburg unterwegs. Im Rahmen einer feierlichen #Zugtaufe erhielt das Fahrzeug einen Schriftzug mit dem Namen „Fontanestadt Neuruppin“. Fortan wird der Regionalzug für die Stadt Neuruppin und die Region werben – auch über das Fontanejahr hinaus. Der Zug der Linie RE 6 ist von Berlin über Hennigsdorf, Neuruppin, Wittstock, Pritzwalk und Perleberg bis Wittenberge unterwegs.

Fontane Jubiläumsjahr 2019

Theodor Fontane hat Brandenburg weit über die Landesgrenzen hinaus bekannt gemacht. Fontanes Geburtsstadt Neuruppin, zugleich Mittelpunkt der landesweiten Feierlichkeiten im Jubiläumsjahr 2019, wird den 200. Geburtstag ihres großen Sohnes zum Anlass nehmen, Fontane neu zu beleuchten und Stadt und Region zu entdecken.

Feierlicher Festakt mit Vertretern aus Berlin und Brandenburg

Taufpaten beim Festakt am Bahnhof Neuruppin West waren Ralf Reinhardt, Landrat Ostprignitz-Ruppin, Jens-Peter Golde, Bürgermeister der Fontanestadt Neuruppin, Jürgen Roß, Bereichsleiter Planung und Fahrgastinformation des Verkehrsverbundes Berlin-Brandenburg (VBB) und Jörg Werner, Leiter Fahrgastmarketing DB Regio Nordost, die gemeinsam den Taufnamen auf dem Zug enthüllten. Im Anschluss bestand für alle offiziellen Vertreter und Bürger die Gelegenheit einen Stadtspaziergang zu den Fontane-Orten in Neuruppin zu machen und sich über die Kulturangebote im Fontane-Jubiläumsjahr 2019 zu informieren.

Neuruppin ist nicht die erste Stadt mit eigenem Regionalzug an der Strecke des Prignitz-Expresses. Auch ein Zug mit dem Namen „Wittstock/Dosse“ und dem Logo der Landesgartenschau 2019 (LAGA) in Wittstock ist auf der Strecke unterwegs.

Aus Anlass der Landesgartenschau in Wittstock/Dosse hat der VBB im Fahrplan 2019 zusätzliche Leistungen bestellt: Die Züge verkehren zur LAGA auch am Wochenende im Stundentakt und in Doppeltraktion zwischen Berlin und Wittstock/Dosse. In Wittstock/Dosse ist ein Umstieg nach Neuruppin erforderlich. So erreicht man am Wochenende aus Richtung Wittenberge stündlich Neuruppin.

Weiterhin gibt es eine Spätverbindung von Wittstock/Dosse nach Neuruppin mit Anschluss nach Berlin und von Wittstock/Dosse nach Wittenberge.

So profitieren auch die Bewohner des Landkreises Prignitz von diesen Leistungen. Sie können die zahlreichen Veranstaltungen zum Fontane-Jubiläum in der Fontanestadt Neuruppin bequem mit der Bahn erreichen.

Regionalverkehr + S-Bahn: Fahrplanänderungen zwischen Potsdam Hbf und Griebnitzsee am Donnerstag Bombenentschärfung zwischen Potsdam Hauptbahnhof und Griebnitzsee aus DB

https://www.deutschebahn.com/pr-berlin-de/aktuell/presseinformationen/Fahrplan%C3%A4nderungen-zwischen-Potsdam-Hbf-und-Griebnitzsee–3271198

Am Donnerstag, 13. September, fahren wegen der #Entschärfung einer #Weltkriegsbombe ab ca. 9.00 Uhr keine Züge zwischen #Potsdam Hauptbahnhof und #Griebnitzsee. Der Hauptbahnhof Potsdam befindet sich nicht im Sperrkreis und kann von Zügen aus Richtung Potsdam #Charlottenhof angefahren werden. Die Dauer der Bombenneutralisierung kann nicht benannt werden. Die DB geht von einem Ende gegen ca. 13.30 Uhr aus.

Die Züge der Linie #RE1 werden zwischen Berlin Charlottenburg und Werder (Havel) über Golm (Zusatzhalt) umgeleitet. In Golm besteht Anschluss zu den Zügen der #RB21/22. Durch die Umleitung können sich die Züge um ca. + 10 Minuten verspäten. Die Verkehrshalte in Berlin Wannsee, Potsdam Hbf, Potsdam Charlottenhof und Potsdam Park Sanssouci entfallen.
 

Fahrgäste werden gebeten auch die  S-Bahn zwischen Berlin Charlottenburg und Potsdam Babelsberg zu nutzen.

Aktuelle Informationen sind unter www.bahn.de/aktuell zu finden. Fragen zum Regionalverkehr beantwortet auch der Kundendialog der DB Regio AG Berlin/Brandenburg unter (0331) 235-6881.

RB Linie #20 (Hennigsdorf – Potsdam)

Züge verkehren planmäßig nach/von Potsdam Hbf, es bestehen keine Einschränkungen

RB Linie #23 (Michendorf – Potsdam)

Züge verkehren planmäßig nach/von Potsdam Hbf, es bestehen keine Einschränkungen

Von den Einschränkungen ist auch die #S-Bahn Berlin betroffen:

Am Donnerstag wird der S-Bahnverkehr zwischen den Bahnhöfen Potsdam Babelsberg und Potsdam Hauptbahnhof unterbrochen. Die Linie #S7 (10-min-Takt), verkehrt nur zwischen Ahrensfelde und Potsdam Babelsberg. Ein Ersatzverkehr mit Bussen kann nicht eingerichtet werden.

Reisende können sich im Einzelnen auf http://sbahn.berlin/fahren/
oder beim S-Bahn-Kundentelefon unter (030) 297-43333 informieren.

Bahnverkehr + Regionalverkehr: PENDLERSTRECKEN Deutsche Bahn weist Kritik aus Brandenburg zurück, aus Berliner Morgenpost

https://www.morgenpost.de/brandenburg/article215287581/Deutsche-Bahn-weist-Kritik-aus-Brandenburg-zurueck.html

Im Streit über den #Ausbau der #Verkehrsinfrastruktur in Berlin und Brandenburg spielt die Bahn den Ball zurück ins Feld der Politik.
Potsdam/Berlin. Im Streit über den schleppenden Ausbau der Verkehrsinfrastruktur in Berlin und Brandenburg hat die Deutsche Bahn den Ball zurück ins Feld der Politik gespielt. „Da sind wir ja einer Meinung: Wir müssen schneller werden! Bahn, Politik und Behörden“, antwortete der DB-Konzernbevollmächtigte für Berlin, Alexander #Kaczmarek, auf die harsche Kritik von Brandenburgs Ministerpräsident Dietmar #Woidke (SPD) an dem bundeseigenen Unternehmen. Dieser hatte im Interview mit der Berliner Morgenpost der Bahn vorgeworfen, beim Ausbau von Schienenwegen in der Hauptstadtregion viel zu langsam und zu unflexibel zu sein. „Was die Pendlerströme betrifft, muss die Deutsche Bahn stärker nach vorn denken. Wir müssen Wege finden, wie sie flexibler und schneller wird. Da läuft vieles zu langsam.“

Als Beispiel hatte Woidke die Bahnstrecke in die Lausitz angeführt. „Es kann nicht über zehn Jahre dauern, ein zweites Gleis von Berlin nach Cottbus zu legen“, sagte er im Interview. Und weiter: „Wenn wir im 19. Jahrhundert in dieser Geschwindigkeit angefangen hätten, das deutsche Bahnnetz aufzubauen, hätten wir heute noch keins.“

„Quälende #Endlosverfahren wie bei der Dresdner Bahn sollten nie wieder vorkommen. Insofern freue ich mich auf die Beschleunigungsideen aus Brandenburg“, so die Replik von Kaczmarek. Seit 1994 wird über eine Gleisstrecke von Südkreuz über Lichtenrade nach Blankenfelde-Mahlow (Teltow-Fläming) gestritten. Auch wegen unterschiedlicher Auffassungen zwischen dem Bund als Geldgeber und dem Berliner Senat hat sich das Planfeststellungsverfahren …

Bahnverkehr + Regionalverkehr: BAHNVERBINDUNGEN Dietmar Woidke attackiert die Deutsche Bahn, aus Berliner Morgenpost

https://www.morgenpost.de/brandenburg/article215284095/Dietmar-Woidke-attackiert-die-Deutsche-Bahn.html

Brandenburgs Ministerpräsident fordert einen deutlich schnelleren #Ausbau der #Pendlerstrecken nach Berlin.
Brandenburgs Ministerpräsident Dietmar #Woidke (SPD) hat die Deutsche Bahn kritisiert und sie aufgefordert, sich stärker für den Ausbau der Verkehrslinien zwischen Berlin und dem Brandenburger Umland zu engagieren. Die Bahn müsse „besser werden“, sagte Woidke im Interview mit der Berliner Morgenpost. „Was die #Pendlerströme betrifft, muss die Deutsche Bahn stärker nach vorn denken. Wir müssen mit ihr Wege finden, wie sie flexibler und schneller wird. Da läuft vieles zu langsam“, sagte der Ministerpräsident.

Die Zahlen der Erwerbstätigen, die in Brandenburg wohnen und in Berlin arbeiten oder umgekehrt, steigen seit einigen Jahren rasant. Nach dem Pendleratlas der Arbeitsagentur pendeln 180.000 Menschen aus Berlin heraus und 310.000 aus Brandenburg in die Stadt hinein. Viele klagen regelmäßig über völlig überfüllte S-Bahn- und Regionalzüge sowie verstopfte Straßen.

Woidke fordert auch eine bessere Anbindung für Brandenburgs Städte nach Berlin. „Es kann nicht über zehn Jahre dauern, ein zweites Gleis von Berlin nach Cottbus zu legen. Das brauchen wir dringend“, sagte der Ministerpräsident. „Wenn wir im 19. Jahrhundert in dieser Geschwindigkeit angefangen hätten, das deutsche Bahnnetz aufzubauen, hätten wir heute noch keins.“ Brandenburg habe Planungsleistungen sogar vorfinanziert, damit es vorangehe. Das zweite Gleis zwischen Berlin und der 100.000-Einwohner-Stadt in der Lausitz gab es bereits vor 100 Jahren, bis es nach dem Krieg …

Regionalverkehr + Flughäfen: Details zum BER-Flughafen-Express: Doppeldecker werden Pflicht, aus airliners.de

http://www.airliners.de/details-ber-flughafen-express-fex-doppeldecker-zug-vbb-wagen/46652

Wenn der #Flughafen Express zum Berliner Flughafen #BER in Betrieb geht, genügen die ursprünglichen Planungen nicht mehr. Ein Blick in die #Ausschreibung des Berlin-Brandenburger Verkehrsverbunds zeigt, dass komplett neue Züge benötigt werden.
Zum Fahrplanwechsel 2022 muss es laut dem Verkehrsverbund Berlin Brandenburg (#VBB) neue Züge für den geplanten #Flughafen-Express #FEX zum BER geben. Das geht aus den Anforderungen in der Ausschreibung (#DAISI-Vergabe-System) zum Netz Elbe-Spree hervor. Der FEX soll wie berichtet ab Ende 2022 den #BER-Flughafenzug #RE9 ablösen, der ab der geplanten BER-Eröffnung im #Kreisverkehr fahren soll.

Die neuen Anforderungen an den FEX erlauben allerdings keinen einfachen Weiterbetrieb mit dem bestehenden RE9-Wagenmaterial. So verlangt die Ausschreibung zwingend #Doppelstock-Wagen – und vor allem mehr Türen. Für den #Fahrgastwechsel sind vier sogenannte #Fahrgastspuren vorgesehen. Jeder Wagen muss also zwei breite Ein- und Ausgänge haben, an denen jeweils zwei Personen gleichzeitig zu- oder aussteigen können.

Der für den RE9 vorgesehene fünfteilige elektrische Triebzug der Baureihe #442.3 (#Bombardier #Talent 2) erfüllt diese Vorgaben nicht. Er ist ein Eindecker-Zug und hat in der für Berlin und Brandenburg konstruierten Variante nur zwei Fahrgastspuren je Wagen, die allerdings kürzer als typische Doppelstockwagen sind.
Des Weiteren verlangt der VBB laut Ausschreibung für den FEX eine höhere Kapazität und zusätzliche Ausstattung. So müssen die neuen Züge eine #Sitzplatzkapazität von mindestens 485 bieten. Zudem soll es mehrstöckige #Gepäckregale für Koffern geben – ein Novum …

Regionalverkehr + S-Bahn: Mehr Züge für gestresste Berufspendler rund um Berlin Brandenburg präsentiert den überarbeiteten Nahverkehrsplan mit vielen Verbesserungen. aus Berliner Morgenpost

https://www.morgenpost.de/berlin/article215216945/Mehr-Zuege-fuer-gestresste-Berufspendler-in-Berlin.html

Gute Nachrichten für #Pendler: Berlin und #Brandenburg haben sich auf den neuen #Nahverkehrsplan verständigt. Demnach soll es in den kommenden zehn Jahren zehn Millionen Zugkilometer mehr in der Region geben. Brandenburgs Infrastrukturministerin Kathrin #Schneider (SPD) stellte den Plan am Donnerstag in Potsdam vor. „Wir werden mehr Linien einrichten, mehr Züge auf die Schienen bringen, die Infrastruktur ausbauen und die Qualität des Angebots verbessern“, sagte Schneider. Während eine Reihe Verbesserungen bereits umgesetzt wird, wird der Großteil aber erst nach 2022 realisiert.

Fest steht, dass auch die Verlängerung der #S-Bahn-Strecken ins Umland möglichst zügig in Angriff genommen wird. Dabei geht es um die Verlängerung der Linie #S25 von Teltow nach #Stahnsdorf und von Hennigsdorf nach #Velten sowie der Linie 2 von Blankenfelde nach #Rangsdorf. Außerdem soll auf den Linien #S1, #S2 und #S5 der #Takt verdichtet werden, um die steigende Zahl der Pendler aus dem Umland besser zu versorgen. Auf zahlreichen #Regionalexpress-Strecken werden bereits dieses und kommendes Jahr mehr und größere Züge eingesetzt. So wird der #RE2 zur Hauptverkehrszeit und am Wochenende häufiger fahren, der #RE6 während der #Landesgartenschau in #Wittstock im 60-Minuten-Takt verkehren und beim #RE7 zwischen Berlin und Bad Belzig im Berufsverkehr ein zusätzlicher Zug eingesetzt.

Weiterer Ausbau der Regionalexpress-Strecken nach 2022

Ab 2022 soll der #RE1 dann dreimal in der Stunde von Brandenburg an der Havel nach Frankfurt (Oder) fahren, der RE2 zwischen …

U-Bahn + Bus + Straßenbahn: Nahverkehrsplan 2019 – 2023: Bezirk Spandau, aus Senat

www.berlin.de

Frage 1:
Wann und wie wurde die #BVG in die Aufstellung des Entwurfes des #Nahverkehrsplans 2019 – 2023
einbezogen?
Antwort zu 1:
Die BVG wurde im Rahmen zahlreicher Gesprächstermine in die Aufstellung des Entwurfs
zum Nahverkehrsplan 2019 – 2023 eingebunden. Der Auftakttermin zur Fortschreibung
des Nahverkehrsplans mit der BVG fand im März 2017 statt. Seitdem wurden der BVG in
mehr als 20 Einzelterminen zu einzelnen Schwerpunkten fachspezifische Aspekte der
Nahverkehrsplan-Fortschreibung vorgestellt und erörtert. Derzeit findet das formelle und
gesetzlich vorgesehene Beteiligungsverfahren statt, in dessen Rahmen auch die BVG den
vollständigen Entwurf des Nahverkehrsplanes zur Stellungnahme zur Verfügung gestellt
bekommen hat.
Erst unter Berücksichtigung der eingehenden Stellungnahmen wird die Senatsverwaltung
für Umwelt, Verkehr und Klimaschutz ihren endgültigen Entwurf für den Nahverkehrsplan
2019 – 2023 dem Senat vorlegen.
2
Frage 2:
Von welcher Bevölkerungsentwicklung des Bezirks Spandau wurde bei der Aufstellung des Entwurfes des
Nahverkehrsplans ausgegangen?
Antwort zu 2:
Dem Entwurf des Nahverkehrsplans 2019 – 2023 liegt die mittlere Variante der von der
Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Wohnen erstellten Bevölkerungsprognose
2015 – 2030 zugrunde.
Frage 3:
Wie beurteilt der Senat die derzeitige Auslastung der U-Bahnlinie 7 im Bereich der Spandauer U-Bahnhöfe?
Antwort zu 3:
Trotz gestiegener Fahrgastzahlen bietet die #U-Bahnlinie 7 im Spandauer Bereich nach
Einschätzung des Senats eine ausreichende Kapazität. Für die mittel- und langfristig
erwartbaren weiteren Nachfragesteigerungen im Verlauf der gesamten Linie #U7 sieht der
Entwurf des Nahverkehrsplanes 2019 – 2023 eine weitere Angebotsverdichtung und somit
Kapazitätsausweitung auf der Linie U7 vor.
Die BVG teilt hierzu mit:
„Der Abschnitt der U7 auf dem Gebiet des Bezirks Spandau geht von S+U Rathaus
Spandau bis U Siemensdamm. Auf diesem Abschnitt erreicht die U7 eine
Spitzenauslastung von 38 % in der morgendlichen Hauptverkehrszeit in Richtung Rudow.
Diese Auslastung liegt unterhalb der im derzeitigen Nahverkehrsplan definierten
Schwellwerte von 65 % [Hinweis: für Kapazitätsauslastung]. In den kommenden Jahren
wird eine schrittweise Verdichtung auf der U7 von einem 4-min-Takt auf einen 3,3-min-
Takt angestrebt. Diese Maßnahme ist Bestandteil des Nahverkehrsplanentwurfs 2019 –
2023, welcher sich derzeit in der Abstimmung befindet.“
Frage 4:
Wurde bereits eine Fahrgastprognose für die einzelnen Verkehrsträger (einschließlich der neu geplanten) in
Spandau durchgeführt? Wenn ja, mit welchem Ergebnis? Wenn nein, warum nicht?
Antwort zu 4:
Im Rahmen der Untersuchung zum Entwicklungsband West wurden für alle
Verkehrsträger für verschiedene Szenarien grobe Nachfrageprognosen durchgeführt, um
Handlungsempfehlungen für weitere Maßnahmen zur Verbesserung der verkehrlichen
Situation für den konkreten Untersuchungsraum zu erarbeiten. Die Auswertung fließt in
den neuen Stadtentwicklungsplan Mobilität und Verkehr 2030 (StEP MoVe) ein, welcher
im Herbst 2018 vorgelegt wird.
Frage 5:
Wie beurteilt der Senat die planungsrechtliche Situation der im Beschluss des Abgeordnetenhauses 17/3028
genannten Verlängerungswünsche der U-Bahnlinien 2 und 7 im Bereich Spandau?
3
Antwort zu 5:
Die Trassen für die Verlängerung der U-Bahnlinien 2 und 7 im Bereich Spandau sind über
den Flächennutzungsplan (FNP) Berlin freigehalten.
Frage 6:
Wann kann das Abgeordnetenhaus mit einer Stellungnahme des Senats zum Beschluss 17/3028 rechnen?
Antwort zu 6:
Zum Beschluss 17/3028 ist dem Abgeordnetenhaus mit Drucksache Nr. 18/0472 vom
18.07.17 eine Mitteilung zur Kenntnisnahme vorgelegt worden.
Frage 7:
Wie beurteilt der Senat Aussagen, wonach die U-Bahntunnel in Spandau anders als in Berlin Mitte
(Verlängerung U5) leichter gebaut werden könnten und damit deutlich preiswerter zu bauen wären?
Antwort zu 7:
Bau und Kosten eines U-Bahntunnels sind von vielen Faktoren abhängig, wie
beispielsweise bauliche Gegebenheiten, Untergrundbeschaffenheit, Bauweise, Tiefenlage
einer Strecke bzw. eines Bahnhofes, zukünftiges Betriebsprogramm usw. Eine pauschale
Aussage, wonach der U-Bahnbau an einer Stelle leichter als an einer anderen Stelle wäre,
ist ohne weiterführende vertiefende Untersuchungen rein spekulativer Natur.
Frage 8:
Wann wurde der Verkehrsmittelvergleich für die Einführung neuer Straßenbahnlinien durch wen in Auftrag
gegeben? Wer führt ihn durch? Wann wird dieser vorliegen bzw. welche Erkenntnisse hat der Vergleich
erbracht?
Frage 9:
Wird der Verkehrsmittelvergleich anschließend veröffentlicht bzw. den zuständigen Ämtern und Gremien zur
Verfügung gestellt? Wenn ja, wann und wie? Wenn nein, warum nicht?
Antwort zu 8 und 9:
Für die Umsetzung eines Öffentlichen Personennahverkehr-Infrasturkturprojektes (ÖPNVInfrastrukturprojektes)
in Berlin ist immer zunächst das für den Untersuchungsraum am
besten geeignete öffentliche Verkehrsmittel anhand eines Verkehrsmittelvergleiches
nachzuweisen. Ein Verkehrsmittelvergleich wird im Rahmen der Grundlagenermittlung
durchgeführt. Der Verkehrsmittelvergleich ist Teil der verkehrlichen Begründung für eine
Maßnahme, die a) in die Unterlagen für eine politische Beschlussfassung einfließen und b)
den Unterlagen für das im Rahmen eines Planungsprozesses notwendige
Planrechtsverfahren beigefügt ist. Diese Unterlagen werden im Rahmen der Beteiligung
von Trägern öffentlicher Belange und bei der Auslegung von Unterlagen für die
Öffentlichkeit bereitgestellt.
4
Eine Grundlagenermittlung für neue #Straßenbahnlinien in Spandau wurde aufgrund des
frühzeitigen Planungsstandes durch den Senat bisher nicht beauftragt.
Frage 10:
Wie kommt der Senat zu der Aussage, dass die angedachten neuen #Straßenbahntrassen durch den
„teilweise oder vollständigen Fahrweg“ mehr Pünktlichkeit und Zuverlässigkeit garantieren, wenn doch die
Trassenführung noch gar nicht feststeht?
Antwort zu 10:
Der Senat strebt bei Neubauvorhaben für die Straßenbahn grundsätzlich einen hohen
Anteil von unabhängigen Fahrwegen an, um im Sinne der Priorisierung der
umweltfreundlichen Verkehrsmittel des Umweltverbundes eine möglichst hohe
Leistungsfähigkeit der Straßenbahninfrastruktur sicherzustellen. Durch die Entkopplung
der Fahrwege von Straßenbahn und Motorisiertem Individualverkehr werden externe
Störeinflüsse minimiert. Die Realisierung und Ausgestaltung von unabhängigen
Fahrwegen steht immer in Abhängigkeit einer Einzelfallprüfung und der vorhandenen
Umfeldbedingungen auf den unterschiedlichen Streckenabschnitten.
Frage 11:
Wann wird mit Festlegung auf den Trassenverlauf der neuen Straßenbahnlinien gerechnet und mit wem wird
dieser im Vorfeld wann abgestimmt?
Antwort zu 11:
Ein konkreter Trassenverlauf liegt noch nicht vor. Dieser wird langfristig im Rahmen einer
Machbarkeitsuntersuchung bzw. Grundlagenermittlung mit Beteiligung verschiedener
Akteure in einem projektbegleitenden Arbeitskreis ermittelt.
Frage 12:
Welche Aussagekraft haben die Trassenskizzen im Entwurf des Nahverkehrsplans hinsichtlich des
angedachten Trassenverlaufes?
Antwort zu 12:
Die im Nahverkehrsplan dargestellten Trassenskizzen dienen der Visualisierung des nach
derzeitigem Ermessen vorstellbaren Linienverlaufs der unterstellten Neubauvorhaben.
Dabei werden verschiedene verkehrsplanerische Aspekte, wie z.B. Umsteigepunkte,
Erschließungswirkung oder Netzwirkung berücksichtigt. Damit ist keine Vorfestlegung für
die weitere Planung oder Realisierung der Vorhaben verbunden. Erst im Zuge einer
konkreten Planung werden unterschiedliche Trassierungsvarianten gegeneinander
abgewogen. Dabei werden dann u. a. auch technische und bauliche Aspekte bewertet
werden, die auf dem Abstraktionsniveau des Nahverkehrsplans noch keine
Berücksichtigung finden können.
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Frage 13:
Wie plant der Senat die Straßenbahn insbesondere im Bereich Niederneuendorfer Allee und Altstädter Ring
an das Rathaus Spandau heranzuführen? Wird die Straßenbahn auch hier ein vom Straßenverkehr
unabhängiges Gleisbett erhalten?
Antwort zu 13:
Die Fragen zur Trassenführung im Bereich Niederneuendorfer Allee und Altstädter Ring
zum Rathaus Spandau sowie die Ausgestaltung des Gleiskörpers würden im Rahmen von
Grundlagenermittlungen untersucht. Dazu lassen sich zum jetzigen Zeitpunkt keine
Aussagen treffen.
Frage 14:
In welchem Bereich des Bezirks Spandau sollen #Oberleitungsbusse zu Einsatz kommen und wie sieht das
diesbezügliche Konzept zur Umsetzung und Realisierung aus?
Antwort zu 14:
Im Entwurf des Berliner Nahverkehrsplans 2019 – 2023 werden #E-Busse mit
Streckenladung generell als eine Zieltechnologie für die Umstellung des Busverkehrs auf
alternative Antriebe benannt. Erst nach Abschluss des Beteiligungsverfahrens wird die
Senatsverwaltung für Umwelt, Verkehr und Klimaschutz ihren endgültigen Entwurf für den
Nahverkehrsplan 2019 – 2023 dem Senat vorlegen, der dann damit auch über die
Zielstellung der verwendeten Technologie für die Elektrifizierung des Busverkehrs
entscheiden wird. Konkrete Konzepte zur Umsetzung folgen mithin zeitlich erst danach.
Frage 15:
Wie beurteilt der Senat die Bevölkerungsentwicklung im Spandauer Süden?
Antwort zu 15:
Der Bezirk Spandau ist gemäß der lebensweltlich orientierten Räume in vier
„Prognoseräume“ eingeteilt. Der Spandauer Süden wird im Prognoseraum 0504
abgebildet.
Am 31.12.2017 lebten in Spandau Süd (Gatow/Klatow) knapp 20.000 Einwohner. Nach
der mittleren Variante der Bevölkerungsprognose für Berlin 2015 – 2030 werden in diesem
Raum Ende 2023, Zeithorizont des Nahverkehrsplanes, 1.300 Personen mehr leben als
Ende 2017 und damit der Bestand auf rd. 21.300 Einwohner anwachsen. Für die
folgenden Jahre bis 2030 geht die Prognose von der Fortsetzung des steten leichten
Zuwachses aus. Geschätzt werden knapp 22.000 Personen im Jahr 2030.
Frage 16:
Wie beurteilt der Senat die Situation und Kapazitätsauslastung bzw. entsprechende Kapazitätsentwicklung
im Spandauer Süden?
Frage 17:
Warum hat der Senat keine Maßnahmen für eine verbesserte Anbindung des Spandauer Südens mit dem
ÖPNV im Entwurf des Nahverkehrsplans 2019-2023 ergriffen?
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Antwort zu 16 und 17:
Die #Buslinien #134, #135 und #X34 im Spandauer Süden verzeichnen in den vergangenen
Jahren eine Steigerung der Fahrgastnachfrage. Auf den genannten Buslinien werden die
Kapazitätsvorgaben des Nahverkehrsplanes dennoch eingehalten.
Die BVG teilt hierzu mit:
„Geht man davon aus, dass mit dem Spandauer Süden maßgeblich Kladow/Gatow
gemeint ist, wird dieser Bereich im Wesentlichen durch die Linien 134, X34 und 135
erschlossen. In den letzten Jahren erfolgten bereits einige Angebotsanpassungen auf
Grund des erhöhten Mobilitätsbedarfs in diesem Bereich. In der Spitzenstunde liegen die
Auslastungen der Linie 134 mit 56 %, der Linie X34 mit 53 % sowie der Linie 135 mit 44 %
unterhalb der im NVP festgelegten Schwellwerte. Im Falle einer Nachfragesteigerung über
die Kapazitäten des heutigen Betriebsprogramms hinaus, werden Angebotsmaßnahmen
wie Taktverdichtungen und/oder ein anderer Fahrzeugeinsatz geprüft.“
Darüber hinaus enthält der Entwurf des Nahverkehrsplans 2019 – 2023 bereits konkrete
Prüfaufträge, mit denen auch die ÖPNV-Anbindung des Spandauer Südens weiter
verbessert werden würden. Hier sind beispielsweise die Ausdehnung der Betriebszeiten
der Linie X34 oder die Erweiterung des 10-Minuten-Netzes durch weitere
Taktverdichtungen zu nennen. Grundsätzlich führt der Nahverkehrsplan für das
umfassende Busangebot jedoch keinesfalls jede einzelne Änderung für die Jahre bis 2023
auf, sondern benennt Schwerpunktthemen und ausgewählte Beispielmaßnahmen. Die
Planungen werden in Abhängigkeit der baulichen Entwicklung und der Entwicklung der
Fahrgastzahlen fortlaufend konkreter und münden bei entsprechendem verkehrlichem
Bedarf im Rahmen des jährlichen Bestellprozesses zwischen dem Aufgabenträger für den
ÖPNV und der BVG zu zusätzlichen Bestellungen von Verkehrsangeboten.
Frage 18:
Welche Pläne hat der Senat derzeit mit der stillgelegten Siemens-Bahn?
Antwort zu 18:
Die #Siemensbahn wurde als #S-Bahnstrecke 1980 außer Betrieb genommen. Die Anlage
steht vollständig unter Denkmalschutz. Der Senat hält weiterhin an einer Reaktivierung der
Siemensbahn fest. Die Trasse der Siemensbahn ist im FNP als Bahnfläche dargestellt und
gesichert.
Frage 19:
In welchem Zeitraum sollen die Gespräche mit der Deutschen Bahn AG über eine Verlängerung der #S-Bahn
ins Havelland bzw. der Ausweitung des #Regionalbahnverkehrs abgeschlossen sein?
Antwort zu 19:
Um die Verkehrsbeziehungen im Schienenverkehr zwischen Berlin und Brandenburg
insgesamt zu verbessern, haben sich die Länder und die Deutsche Bahn AG (DB AG)
verpflichtet, die Planungen für notwendige infrastrukturelle Ertüchtigungen und
Erweiterungen im S-Bahn- und Regionalverkehrsnetz in der Hauptstadtregion voran7
zutreiben. Dazu wurde die „Rahmenvereinbarung über das Entwicklungskonzept für die
Infrastruktur des Schienenverkehrs in Berlin und Brandenburg – i2030“ abgeschlossen.
Das Ziel von i2030 liegt in der Beseitigung der infrastrukturellen Engpässe auf den
identifizierten Korridoren, um die Eisenbahnstrecken aus dem und in das Umland deutlich
leistungsfähiger und attraktiver zu gestalten.
Die o.g. Vorhaben werden im Korridor „Berlin-Spandau – Nauen“ betrachtet. Zur Klärung
der konkreten Ziele und der zu untersuchenden Varianten wurden bis Mai 2018 mit der DB
AG Projektkonsolidierungsgespräche durchgeführt. Nach gegenwärtigem Zeitplan sollen
die darauf aufbauenden grundlegenden Untersuchungen (Gleisplanerstellung, Fahrplanund
eisenbahnbetriebswissenschaftliche Untersuchungen, verkehrliche und betriebliche
Aufgabenstellung) über die Möglichkeit einer Verlängerung der S-Bahn von Spandau in
Richtung Nauen oder eines Infrastrukturausbaus für den Regionalverkehr in diesem
Korridor in 2021 abgeschlossen werden. Diese Untersuchungen werden durch
regelmäßige Gespräche (Projektarbeitskreis, Projektarbeitsgruppe, Lenkungskreis) der
Länder Berlin und Brandenburg mit der DB AG begleitet.
Frage 20:
Warum verfolgt der Senat im Entwurf des Nahverkehrsplans nicht das Ziel, die U-Bahnlinie 2 zu verlängern
UND das Angebot der Deutschen Bahn zu erweitern?
Antwort zu 20:
Zum Angebot des Reisezugverkehrs der Eisenbahn bestehen unterschiedliche
Verantwortlichkeiten. Für die Fernverkehrsangebote der Deutschen Bahn hat das Land
Berlin keine Zuständigkeit. Der #Eisenbahnregionalverkehr hingegen wird durch die Länder
Berlin und Brandenburg in wettbewerblichen Verfahren vergeben. In Berlin sind derzeit
folgende Eisenbahnverkehrsunternehmen tätig: DB Regio, Ostdeutsche Eisenbahn
(ODEG) und Niederbarnimer Eisenbahn (NEB).
Im Gegensatz zu der in der Fragestellung enthaltenen Aussage ist bzw. wird das Angebot
im Eisenbahnregionalverkehr – wie auch im vorliegenden Entwurf des Nahverkehrsplans
dargestellt – erweitert. Auf der durch den Bezirk Spandau verlaufenden Eisenbahnstrecke
von und nach Wustermark (Lehrter Bahn) verkehren auf der Linie RB 13 seit April 2018
verlängerte Elektro-Triebzüge. Auf der Strecke von und nach Nauen (Hamburger Bahn)
wird das Angebot im Eisenbahnregionalverkehr kurzfristig ausgeweitet werden: RB 10 der
DB Regio (Doppelstockzüge statt einstöckiger Elektro-Triebzüge), zusätzliche Züge der
ODEG.
Im Entwurf des Nahverkehrsplans sind entsprechend seiner Laufzeit die mittelfristigen
Erweiterungen im Eisenbahnregionalverkehr enthalten. Die genannten kurzfristigen
Maßnahmen zur Kapazitätserhöhung liegen vor dem Berichtszeitraum des
Nahverkehrsplans Berlin 2019 – 2023 und sind in diesem daher nicht enthalten.
Vor dem Hintergrund der Herausforderungen der Wachsenden Stadt ist der
Umweltverbund insgesamt zu stärken und alle Elemente des ÖPNV sind auf ihren
möglichen Beitrag für die anstehenden Aufgaben in der gesamten Stadt zu überprüfen.
Ziel ist es, den ÖPNV attraktiver und bequemer zu machen, ausreichende Kapazitäten zur
Verfügung zu stellen und fehlende schienenseitige Anbindungen zu gewährleisten. Im
Rahmen der Fortschreibung des Stadtentwicklungsplanes Mobilität und Verkehr wurden
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alle Verkehrsträger inkl. U-Bahn betrachtet und ein den gesamtstädtisch verkehrlichen
Notwendigkeiten angepasstes Maßnahmenpaket geschnürt.
Berlin, den 29.08.2018
In Vertretung
Stefan Tidow
Senatsverwaltung für
Umwelt, Verkehr und Klimaschutz