(13.3.2015, #DBV-Bundesverband) Der Deutsche #Bahnkunden-Verband e.V. (DBV) protestiert gegen die Absicht von #Bundesverkehrsminister Alexander #Dobrindt, bis zu 25 Meter lange und 44 Tonnen schwere #Riesen-Lkw nach Beendigung eines bis 2016 andauernden Feldversuches für den Regelbetrieb zuzulassen. Der DBV widerspricht der These, dies würde die Straßen enlasten und zu weniger Schadstoffausstoß führen. Am Beispiel Schweden kann man erkennen, dass exakt das Gegenteil passieren wird. Nach Zulassung von Riesen-Lkw verbilligte sich dort der #Straßenverkehr gegenüber dem umweltfreundlicheren #Schienenverkehr stark. Das führte zum Rückgang des Marktanteils der Schiene von 36% auf 30 % von 1992 bis 1996. Im gleichen Zeitraum erhöhte sich der Marktanteil des Straßengüterverkehrs von 50% auf 56% (Quelle: Allianz pro Schiene auf Basis von Messungen der Königlich-Technischen Hochschule Stockholm). Noch mehr und nicht weniger Lkw sind also die Folge. Gigaliner sind oft lebensgefährlich für Fußgänger und Radfahrer. Auch für motorisierte Verkehrsteilnehmer entstehen Probleme, beispiesweise beim Überholen. Nicht zuletzt erhöhen Riesen-Lkw den Aufwand für den Ausbau und die Unterhaltung der bereits jetzt überlasteten Straßeninfrastruktur. Entsprechend große Parkflächen werden benötigt. Dass das alles allein durch die Verursacher getragen und nicht auf die Öffentlichkeit abgewälzt wird, darf bezweifelt werden. Sind derartige Monstertrucks erst zugelassen, wird der Druck steigen, das Straßennetz, auf dem sie verkehren dürfen, mehr und mehr zu erweitern. Durch immer großzügigere Trassierungen von Straßen und Parkplätzen wird Landschaft zerstört und die Architektur der Städte dem Straßenverkehr geopfert. Dabei lassen sich die weiträumigen, relativ dünn besiedelten Länder Finnland und Schweden, in denen derartige Fahrzeuge schon seit längerem verkehren, nicht mit dem viel stärker besiedelten sonstigen Europa vergleichen. Für weitere Informationen empfiehlt der Bahnkunden-Verband die Internetseite der Allianz pro Schiene zu diesem Thema: http://www.nomegatrucks.eu/deu/ Pressekontakt: Frank Petrovsky, Bundesvorstand Umweltschutz, über DBV-Bundesgeschäftsstelle, Ruf 0 30 / 63 49 70 79 Über den Deutschen Bahnkunden-Verband (DBV): Der DBV ist der bundesweit tätige Dachverband für Bahnkunden im Personen- und Güterverkehr. Er wurde 1990 in Berlin gegründet und hat heute über 7.500 Mitglieder (incl. Mitgliedsverbände). Er ist parteipolitisch neutral und unabhängig. Seine Mitglieder arbeiten ehrenamtlich.
Kategorie: Bahnverkehr
Bahnknoten Berlin, aus Berliner Morgenpost
http://www.morgenpost.de/printarchiv/berlin/article138196663/Bahnknoten-Berlin.html #Verkehr In Berlin und Brandenburg sind täglich 4400 Fern-, Regional- und S-Bahn-#Züge unterwegs. Sie befahren in der Region ein knapp 3000 Kilometer langes #Schienennetz und halten dabei an 441 #Stationen. Insgesamt werden mehr als 450 Millionen #Reisende pro Jahr befördert. Die Berliner S-Bahn transportiert an Spitzentagen allein bis zu 1,4 Millionen #Fahrgäste. Mitarbeiter Die Deutsche Bahn beschäftigt in beiden Bundesländern rund 26.000 #Mitarbeiter. Sie ist damit der größte #Einzelarbeitgeber der Region. Derzeit werden vom bundeseigenen Konzern in Berlin knapp …
Bahnverkehr: Audienz beim Bahnvorstand, aus MOZ
http://www.moz.de/lokales/artikel-ansicht/dg/0/1/1373838/ #Eberswalde (MOZ) Ob Barnims Landrat, Eberswaldes Bürgermeister, Kreistag, Stadtparlament oder Betriebsrat: Viele kämpfen um den Erhalt des #Bahnwerks. Zwei Gymnasiastinnen ist gelungen, was keiner vor ihnen schaffte: Sie wurden in die Zentrale der Deutschen #Bahn AG eingeladen. Noch hält sich die Aufregung von Pauline Maeß (16) und Alexandra Linde (16) in Grenzen. Heute um 15 Uhr werden die Schülerinnen der elften Jahrgangsstufe des Alexander-von-Humboldt-Gymnasiums in Berlin auf Rüdiger #Grube treffen. Sie begegnen dann dem #Vorstandsvorsitzenden des bundeseigenen Unternehmens, das im Oktober 2014 die in ihrer Brisanz überraschende Entscheidung verkündet hatte, das DB-Fahrzeuginstandhaltungs-Werk Eberswalde wegen unzureichender Auslastung spätestens Ende 2016 zu schließen. Die Schockstarre, die durch diese Hiobsbotschaft ausgelöst worden war, wich rasch einem in der Barnimer Kreisstadt zuvor nie dagewesenen Mix aus Solidaritätsbekundungen und Entschlossenheit: Die 490 Arbeitsplätze in Eberswaldes größtem Industriebetrieb sollten keinesfalls kampflos aufgegeben werden. In die Schar der Widerständler reihten sich auch Pauline Maeß und Alexandra Linde ein – indem sie …
Straßenbahn + Bus + S-Bahn + Bahnverkehr: Brückensanierung der Deutschen Bahn am S-Bahnhof Schöneweide, aus BVG
http://unternehmen.bvg.de/de/index.php?section=downloads&cmd=32&download=1428 Die Deutsche #Bahn AG saniert die Brücke am #S-Bahnhof #Schöneweide. Damit die Arbeiten stattfinden können, müssen die Berliner Verkehrsbetriebe den Strom auf den #Oberleitungen vorübergehend abschalten und die Straßenbahnhaltestelle S Schöneweide/Sterndamm von Samstag, den 7. März 2015, ca. 4:30 Uhr, bis Montag, den 09. März 2015, ca. 04:30 Uhr, vorübergehend außer Betrieb nehmen. Die betroffenen Linien fahren wie folgt: #M17 · fährt am Tage zwischen Falkenberg Wilhelminenhofstraße/ Edisonstraße, sowie zwischen Hohenschönhausen, Gehrenseestraße Wilhelminenhofstraße/Edisonstraße · von der Haltestelle Wilhelminenhofstraße/Edisonstraße fährt die Linie M17 weiter als Linie 63 zum S Köpenick · Am Samstag fährt die Linie M17 ab der Haltestelle Wilhelminenhofstraße/ Edisonstraße weiter als 67 zum Krankenhaus Köpenick · fährt in den Nächten und am Sonntag Hohenschönhausen, Gehrenseestraße Wilhelminenhofstraße/Edisonstraße Freizeit und Erholungszentrum #21 · S+U Lichtenberg/Gudrunstraße Freizeit und Erholungszentrum #63 · S Köpenick Wilhelminenhofstraße/Edisonstraße und von dort weiter als Linie M17 zum Falkenberg. #67 · Krankenhaus Köpenick Wilhelminenhofstraße/Edisonstraße · Am Samstag fährt die Linie 67 ab der Haltestelle Wilhelminenhofstraße/ Edisonstraße weiter als M17 bis Hohenschönhausen, Gehrenseestraße #Ersatzbusse fahren für die genannten Linien wie folgt: M17 , 21, 37 und 67: S Schöneweide Wilhelminenhofstraße/Edisonstraße 63: S Schöneweide Johannisthal, Haeckelstraße Ab 9. März 2015 fahren die Linien #160 und #N67 wieder durch die Bahnbrücke am S Schöneweide zu ihren gewohnten Endhaltestellen: 160 Schöneweide, Hasselwerderstr. Altglienicke, Siriusstr. N67 S Schöneweide Rahnsdorf/Waldschänke
Bahnhöfe + Bahnverkehr + Museum: Neuer Eigentümer Was aus dem Wasserturm am Ostkreuz wird, aus Berliner Zeitung
http://www.berliner-zeitung.de/berlin/neuer-eigentuemer-was-aus-dem-wasserturm-am-ostkreuz-wird,10809148,30044406.html Noch steht der alte #Wasserturm der Bahn am #Ostkreuz leer. Doch das ändert sich, denn ein Investor hat das 59 Meter hohe Gebäude gekauft. Eine erste Bewertung fällt skeptisch aus.
Er ist nicht mehr der Jüngste, der Wasserturm am Ostkreuz. Doch das ungewöhnliche Gebäude von 1912, dessen spitzes Dach an eine Pickelhaube erinnert, beflügelt offenbar die Fantasie. Denn als die Deutsche Bahn (DB) den #Turm zum Verkauf ausschrieb, war der Zuspruch groß. Es gab rund 40 Interessenten. Nun hat das Bauwerk den Eigentümer gewechselt, teilte die DB mit – für eine sechsstellige Summe. Doch daran gibt es Kritik. „Von der hohen Kaufsumme bin ich überrascht. Sie ist ein weiterer Beweis dafür, dass in Friedrichshain derzeit mit Immobilien Monopoly gespielt wird“, sagte der SPD-Abgeordnete Sven Heinemann, der in der Nähe wohnt. „Schade, dass Interessenten aus dem Kiez nicht zum Zuge gekommen sind. Mir wurden sehr professionelle Konzepte vorgestellt. Diese jungen Leute waren bereit, bis zu 50.000 Euro für den Turm zu bezahlen.“ Doch die DB entschied anders. Ende Februar wurde der Vertrag unterzeichnet. Postbahnhof-Eigentümer …
Bahnverkehr + Güterverkehr: Ehemaliger Güterbahnhof Grunewald, aus Senat
www.berlin.de Im Namen des Senats von Berlin beantworte ich Ihre Schriftliche Anfrage wie folgt: Frage 1: Ist das Gelände des ehemaligen #Güterbahnhofs #Grunewald bereits nach § 11 AEG #entwidmet? Wenn nicht, wie weit ist das Verfahren? Antwort zu 1: Das Gelände des ehem. Güterbahnhofs Grunewald ist als Bahnfläche gewidmet. Die Entwidmung einer Eisenbahnfläche richtet sich nicht nach § 11 Allge-meines Eisenbahngesetz (AEG), sondern nach § 23 AEG – Freistellung von Bahnbetriebsflächen. Ein Antrag auf Freistellung gem. § 23 AEG des Antragstellers Deutsche Bahn AG, DB-Immobilien-Region Ost, wurde im Bun-desanzeiger vom 17. November 2014 vom Eisenbahn-Bundesamt bekannt gegeben. Die zuständigen Träger der Landes- und Regionalplanung, die betroffenen Gemein-den sowie Eisenbahninfrastrukturunternehmen wurden darin mit Fristsetzung 29.12.2014 zur Stellungnahme aufgefordert. Die Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt hat zum Freistellungsantrag am 19.12.2014 Stellung genommen. Über den Freistellungsantrag hat das Eisenbahn-Bundesamt noch nicht abschließend entschie-den. Frage 2: Will der Senat das Gelände zukünftig für Zwecke der Eisenbahn teilweise oder ganz vorhalten? Wenn nein, welche Absichten verfolgt der Senat mit die-sem Gelände? Antwort zu 2: Die Fläche des Güterbahnhofs Grune-wald ist planfestgestellte Fläche für Bahnbetriebszwecke. Der Flächennutzungsplan Berlin stellt das Gelände als Bahnfläche dar. Eine #Freistellung von #Bahnbetriebszwecken ist mit den gegenwärtigen Zielsetzungen des Flächennutzungs-planes nicht vereinbar. Auch wenn gegenwärtig seitens der DB AG kein Be-darf für Eisenbahnzwecke bzw. künftig kein Verkehrsbe-dürfnis gesehen wird, ist das Areal aus gesamtstädtischer Sicht eine #Reservefläche für noch nicht absehbare Anfor-derungen nach #schienengebundenen #Logistikfunktionen. Berlin, den 02. März 2015 In Vertretung Prof. Dr.-Ing. Engelbert Lütke Daldrup ………………………….. Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt (Eingang beim Abgeordnetenhaus am 06. Mrz. 2015)
Flughäfen + Bahnverkehr: Hunderttausende Berliner ohne schnelle Anbindung zum BER, aus Berliner Morgenpost
http://www.morgenpost.de/flughafen-berlin-brandenburg/article137944434/Hunderttausende-Berliner-ohne-schnelle-Anbindung-zum-BER.html Der #Airport-Express kann nach der Eröffnung nicht direkt zum #Hauptstadtflughafen fahren. Besonders die Berliner im Süden und Südwesten werden sich nach Alternativen zum schnellen Zug umschauen müssen. Von der Berliner City in weniger als einer halben Stunde zum #BER, so haben der Senat und der Verkehrsverbund Berlin-Brandenburg (#VBB) im Jahr 2011 die Bahnanbindung des neuen Hauptstadtflughafens beworben. Damals liefen die Planungen auf Hochtouren, sollte der neue Hauptstadtflughafen doch am 3. Juni 2012 eröffnet werden. Die Info-Blätter waren bereits zweisprachig (in Deutsch und Englisch) gedruckt, nun kann die 26-seitige Broschüre endgültig eingestampft werden. Das viel gelobte #Verkehrskonzept lässt sich nicht mehr realisieren. Eine weitere Pleite für den BER. Kernstück des Konzepts ist der „Airport-Express“. Unter diesem Namen sollen vier Mal pro Stunde moderne Nahverkehrszüge der Bahntochter DB Regio vom Berliner Hauptbahnhof aus bis zum Flughafen-Bahnhof direkt unter dem Terminal fahren. Geplant sind dafür drei Linien, der RE9 im Halbstundentakt über die sogenannte …
Bahnverkehr: Wechsel bei Konzernbevollmächtigten der DB für Berlin, Sachsen-Anhalt, Sachsen und Thüringen zum 1. Juli
http://www.deutschebahn.com/de/presse/presseinformationen/pi_k/8971816/h20150226a.html?start=0&itemsPerPage=20 (Stuttgart/Berlin, 26. Februar 2015) Der #Vorstand der #Deutschen Bahn hat Veränderungen bei der Besetzung der #Konzernbevollmächtigten der Deutschen Bahn in einigen Bundesländern beschlossen.
Eckart Fricke, bisher zuständig für Baden-Württemberg, wird ab dem 1. Juli die Position des Konzernbevollmächtigten für Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen bekleiden. Er ist seit 1977 für den DB Konzern tätig und war unter anderem Vorstand Produktion im Geschäftsfeld DB Schenker Rail. Alexander #Kaczmarek, Konzernbevollmächtigter für Sachsen-Anhalt, tritt am 1. Juli die Nachfolge von Ingulf #Leuschel in #Berlin an, der im Frühjahr 2016 nach 50 Dienstjahren für die Deutsche Bahn in den Ruhestand treten wird. Bis dahin wird Leuschel weiterhin die Arbeit der Konzernbevollmächtigten bundesweit koordinieren. Der Konzernbevollmächtigte für Sachsen, Artur Stempel, ist bereits seit dem 1. Februar 2015 in Personalunion Gesamtprojektleiter für die Inbetriebnahme des Verkehrsprojektes Deutsche Einheit 8 und wird sich ab 1. Juli 2015 auf diese Aufgabe konzentrieren. Der Ausbauabschnitt Leipzig/Halle–Erfurt wird im Dezember 2015 in Betrieb gehen, die Neubaustrecke Erfurt–Nürnberg wird im Dezember 2017 eröffnet. Volker Hädrich, Konzernbevollmächtigter für Thüringen, wird zum 1. Juli 2015 in den Ruhestand wechseln. Büros des Konzernbevollmächtigten für Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen wird es neben dem Sitz in Leipzig auch weiterhin in Magdeburg und Erfurt geben. Herausgeber: Deutsche Bahn AG Potsdamer Platz 2, 10785 Berlin, Deutschland Verantwortlich für den Inhalt: Leiter Kommunikation Oliver Schumacher
Museum + Bahnverkehr: Crinitzer Bahn erst mal gerettet Sponsor saniert marode Strecke / Museumszug startet zum Töpfermarkt in die Saison, aus Lausitzer Rundschau
http://www.lr-online.de/regionen/finsterwalde/Crinitzer-Bahn-erst-mal-gerettet;art1057,4924152
#Crinitz Für die #Museumsbahn waren die Warnsignale bereits auf Rot gestellt. Nach Crinitz rollte wegen der maroden Strecke schon kein Zug mehr. Da kam die Rettung praktisch in letzter Minute. Jetzt steht fest: Zum Saisonauftakt Ende März fährt die Museumsbahn wieder wie geplant – und sogar bis direkt zum #Töpfermarkt.
Ein Dutzend Männer hantieren seit mehr als einer Woche mit schwerem Gerät. Zwei Bagger auf den Schienen helfen dabei, die verfaulten Schwellen aus dem #Gleisbett zu ziehen. Danach werden neue aus Holz, aber auch aus Beton wieder unter die Schienen geschoben. #Schottersteine müssen dann mit Muskelkraft den Bahndamm wieder stabilisieren. „Die Schienen sind so alt, wie die Crinitzer Bahn – über 100 Jahre. Das ist gut durchgehärteter Stahl, anders als manche Schiene heute“, sagt Lars Metzinger, ein Fachmann, wie man gleich hört. Nur beim Blick auf die alten Holzschwellen bekommt er Sorgenfalten. Etliche am sogenannten Gahroer Bogen haben nicht nur Risse, sie sind völlig verfault. „Bei Holzschwellen ist wichtig, dass sie gut imprägniert sind, meist mit Teeröl. Aber durch die Witterung halten sie dennoch nicht so lange wie Schienen“, weiß Lars Metzinger – der vor wenigen Tagen erst zum neuen Vereinsvorsitzenden gewählt worden ist.
Dass die Bohlen an der etwa 1,5 Kilometer langen Kurve unweit von Gahro besonders schlimm aussehen – der Museumseisenbahner kennt den Grund: „Man sieht es schon daran, dass der Bahndamm und die Schwellen mit …
Museum + Bahnverkehr: Crinitzer Bahn erst mal gerettet Sponsor saniert marode Strecke / Museumszug startet zum Töpfermarkt in die Saison, aus Lausitzer Rundschau
http://www.lr-online.de/regionen/finsterwalde/Crinitzer-Bahn-erst-mal-gerettet;art1057,4924152 #Crinitz Für die #Museumsbahn waren die Warnsignale bereits auf Rot gestellt. Nach Crinitz rollte wegen der maroden Strecke schon kein Zug mehr. Da kam die Rettung praktisch in letzter Minute. Jetzt steht fest: Zum Saisonauftakt Ende März fährt die Museumsbahn wieder wie geplant – und sogar bis direkt zum #Töpfermarkt. Ein Dutzend Männer hantieren seit mehr als einer Woche mit schwerem Gerät. Zwei Bagger auf den Schienen helfen dabei, die verfaulten Schwellen aus dem #Gleisbett zu ziehen. Danach werden neue aus Holz, aber auch aus Beton wieder unter die Schienen geschoben. #Schottersteine müssen dann mit Muskelkraft den Bahndamm wieder stabilisieren. „Die Schienen sind so alt, wie die Crinitzer Bahn – über 100 Jahre. Das ist gut durchgehärteter Stahl, anders als manche Schiene heute“, sagt Lars Metzinger, ein Fachmann, wie man gleich hört. Nur beim Blick auf die alten Holzschwellen bekommt er Sorgenfalten. Etliche am sogenannten Gahroer Bogen haben nicht nur Risse, sie sind völlig verfault. „Bei Holzschwellen ist wichtig, dass sie gut imprägniert sind, meist mit Teeröl. Aber durch die Witterung halten sie dennoch nicht so lange wie Schienen“, weiß Lars Metzinger – der vor wenigen Tagen erst zum neuen Vereinsvorsitzenden gewählt worden ist. Dass die Bohlen an der etwa 1,5 Kilometer langen Kurve unweit von Gahro besonders schlimm aussehen – der Museumseisenbahner kennt den Grund: „Man sieht es schon daran, dass der Bahndamm und die Schwellen mit …

