Erste Halle und 500 Jobs entstehen bis 2024 • #ICE-Züge können so schnell gewartet werden wie in keinem anderen #Werk • Eines der größten Projekte zur #Strukturstärkung in der #Lausitz
Die Deutsche Bahn (DB) hat mit dem Bau des neuen #Bahnwerks in Cottbus begonnen. Mit dem heutigen #Spatenstich entsteht die erste von später zwei #Werkhallen. In dieser Halle werden bereits in zwei Jahren die ersten ICE 4-Züge instandgehalten. Auf dem Baufeld machten 500 rote Luftballons den Grundriss der neuen #Werkhalle sichtbar. Sie symbolisierten auch die ersten 500 neuen Arbeits- und Ausbildungsplätze, die hier bis 2024 entstehen.
Seit dem Umbau am #Cottbuser#Hauptbahnhof mit Wegfall des östlichen Parkplatzes am Empfangsgebäude, wurden auf der Westseite ein weiterer #Parkplatz gebaut sowie am Nordausgang Stellplätze geschaffen. Am #Nordausgang fallen aber mit dem Bau des neuen #Bahnwerks der Deutschen Bahn ca 150 Parkplätze weg, das Gebiet gehört der Deutschen Bahn. Derzeit gibt es noch keine Lösung für den Wegfall, ein Neubau könnte für Entspannung sorgen, ProTram hatte seit 2015 weitere Vorschläge eingebracht, von denen noch keiner aufgegriffen wurde. Das krtisiert der ökologische Verkehrsclub VCD-Brandenburg, zu dem #ProTram als Ortsgruppe gehört.
In einer Mitteilung heißt es: „ProTram hatte das Parkplatzproblem bereits 2015 thematisiert, als der ehemalige Parkplatz östlich des Empfangsgebäudes zugunsten der zentralen Haltestelle aufgegeben werden musste. Der Stadtverwaltung fiel damals zur Lösung des Problems nichts weiter ein als der Neubau des Parkplatzes – hauptsächlich gedacht für #Pendler – westlich des Empfangsgebäudes und (später) der zusätzliche Parkplatz am Nordausgang des Tunnels (auf gepachtetem Gelände). Wie man jetzt sieht: Zu kurz gedacht, das Problem ist mit dem Bau des Bahnwerks wieder da! ProTram unterbreitete schon damals Lösungsvorschläge, die aber offensichtlich im Papierkorb landeten.“ sagt Dieter Schuster, Sprecher der Ortsgruppe.
Potsdam (MOZ) Ein für Montag angesetztes #Spitzentreffen zwischen der Deutschen Bahn und dem Brandenburger Wirtschaftsministerium zur Zukunft des #Bahnwerks in #Eberswalde (Barnim) ist am Vormittag kurzfristig abgesagt worden. Wie Bahn und Wirtschaftsministerium bestätigen, seien die Gespräche einvernehmlich auf einen späteren Zeitpunkt verschoben worden, weil "noch zu viele Details offen und nicht ausverhandelt sind", wie eine Sprecherin des Ministeriums sagte.
350 Arbeitsplätze stehen auf dem Spiel: Die Beschäftigten des #Bahnwerks#Eberswalde zittern seit mehr als einem Jahr um ihre Jobs. Die Deutsche Bahn will die #Werkstatt für #Güterwaggons loswerden. Nach langem Hin und Her steht jetzt die Entscheidung bevor. Entgegen früherer Pläne will der #Staatskonzern nun doch direkt an einen privaten Investor verkaufen.
Potsdam. Andreas Hoffmann ist gekommen, um Antworten zu geben. Doch selbst dem kämpferischsten Betriebsrat fehlen manchmal die Worte. „Wie soll man das jetzt am besten beschreiben?“, sagt der Vertreter des Bahnwerks Eberswalde (Barnim) am Mittwoch vor den Mitgliedern des Wirtschaftsauschusses im Brandenburger Landtag. „Bei uns im Betrieb ist die Frustration zur Zeit recht hoch.“
Wundern darf das niemanden mehr. Seit Oktober 2014 ist klar, dass sich die Deutsche Bahn von dem Instandhaltungswerk für Güterwaggons trennen will. Nach langen Monaten der Ungewissheit soll am morgigen Freitag eine Entscheidung über die Zukunft des Werks und seiner 350 Beschäftigten fallen. Bis dahin müssen interessierte Investoren der Bahn ihr Gebot unterbreitet haben.
http://www.moz.de/lokales/artikel-ansicht/dg/0/1/1373838/ #Eberswalde (MOZ) Ob Barnims Landrat, Eberswaldes Bürgermeister, Kreistag, Stadtparlament oder Betriebsrat: Viele kämpfen um den Erhalt des #Bahnwerks. Zwei Gymnasiastinnen ist gelungen, was keiner vor ihnen schaffte: Sie wurden in die Zentrale der Deutschen #Bahn AG eingeladen. Noch hält sich die Aufregung von Pauline Maeß (16) und Alexandra Linde (16) in Grenzen. Heute um 15 Uhr werden die Schülerinnen der elften Jahrgangsstufe des Alexander-von-Humboldt-Gymnasiums in Berlin auf Rüdiger #Grube treffen. Sie begegnen dann dem #Vorstandsvorsitzenden des bundeseigenen Unternehmens, das im Oktober 2014 die in ihrer Brisanz überraschende Entscheidung verkündet hatte, das DB-Fahrzeuginstandhaltungs-Werk Eberswalde wegen unzureichender Auslastung spätestens Ende 2016 zu schließen. Die Schockstarre, die durch diese Hiobsbotschaft ausgelöst worden war, wich rasch einem in der Barnimer Kreisstadt zuvor nie dagewesenen Mix aus Solidaritätsbekundungen und Entschlossenheit: Die 490 Arbeitsplätze in Eberswaldes größtem Industriebetrieb sollten keinesfalls kampflos aufgegeben werden. In die Schar der Widerständler reihten sich auch Pauline Maeß und Alexandra Linde ein – indem sie …