Bahnverkehr + Regionalverkehr + S-Bahn: Bauverzug S Bahn am Karower Kreuz, aus Senat

www.berlin.de

Frage 1:
Welche Gründe führen zur #Verzögerung des Ausbaus am #Karower Kreuz? Seit wann sind diese Gründe
bekannt? Wer hat diese Gründe verursacht? Wer ist hierfür verantwortlich?
Antwort zu 1:
Die DB AG führt hierzu aus:
„Der gestörte #Bauablauf des #Bahnbauvorhabens am Karower Kreuz ist im Wesentlichen
auf die nicht genügende personelle und maschinelle #Ressourcenausstattung der
bauausführenden Firma und erforderliche #Projektänderungen auf Grund nicht bekannter
oder im Baufeld befindlicher Bestandskabel zurückzuführen.“
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Frage 2:
Warum konnten die für November geplanten #Brückenbauarbeiten nicht stattfinden?
Antwort zu 2:
Die DB AG führt hierzu aus:
„Für den Monat November war geplant, die #Kreuzungsbauwerke über den Berliner
Außenring und die Verbindungskurve nach Schönfließ / Oranienburg zu errichten. Der bis
zu diesem Zeitpunkt erzielte Baufortschritt an den Brückenbauwerken ließ die Einrichtung
und zeitgerechte Aufhebung der #Totalsperrung der S-Bahnstrecke Blankenburg-Karow
nicht zu. Die Bahn hat sich deshalb entschieden, den Brückeneinbau auf einen späteren
Zeitpunkt zu verschieben.“
Frage 3:
Wann ist mit einem Baubeginn am Karower Kreuz nun zu rechnen?
Antwort zu 3:
Die DB AG führt hierzu aus:
„Der Baubeginn am Karower Kreuz hat am 09.02.2017 stattgefunden.“
Frage 4:
Wann ist mit einer endgültigen #Fertigstellung zu rechnen?
Antwort zu 4:
Die DB AG führt hierzu aus:
„Weiterhin ist die Fertigstellung der Arbeiten an der Bahnstrecke bis Ende 2020
vorgesehen.“
Frage 5:
Welche Maßnahmen trifft der Senat, um die #Berufspendler zu entlasten?
Antwort zu 5:
Die DB AG führt hierzu aus:
„Der S-Bahnverkehr wird weitestgehend aufrecht erhalten. In der Zeit der erforderlichen
Totalsperrung wird ein #Schienenersatzverkehr eingerichtet. Für den Regionalverkehr ist
eine Umleitungsstrecke eingerichtet.“
Seitens der Senatsverwaltung findet zusätzlich auch eine Koordinierung der
verschiedenen Baustellen und der dadurch hervorgerufenen Einschränkungen statt, um
die negativen Auswirkungen auf den Schienenersatzverkehr zu minimieren. Aufgrund der
schwierigen Lage in dieser Region mit nur wenigen Querungsmöglichkeiten der
Bahnanlagen lassen sich aber staubedingte Fahrzeitverlängerungen der
Schienenersatzverkehrsbusse nicht vollständig ausschließen.
3
Frage 6:
Kann für die Verzögerungen beim Bau Schadensersatzanspruch geltend gemacht werden? Wenn ja, in
welcher Höhe, wenn nein, warum nicht?
Antwort zu 6:
Die DB AG führt hierzu aus:
„Es ist davon auszugehen, dass der Fertigstellungstermin eingehalten wird und derzeit
lediglich Anpassungen an Bauzwischenterminen vorgenommen werden. Ein unmittelbarer
Schaden ist somit nicht ohne weiteres ableitbar. Sehr wohl sind im Vertragsverhältnis mit
der bauausführenden Firma Fertigstellungstermine und Bauzwischentermine pönalisiert.
Inwieweit die Vertragsstrafe auch gezogen werden kann, bleibt einer späteren rechtlichen
Bewertung der Terminverschuldung vorbehalten.“
Berlin, den 11. Januar 2018
In Vertretung
Jens-Holger Kirchner
…………………………..
Senatsverwaltung für
Umwelt, Verkehr und Klimaschutz

Bahnverkehr + Flughäfen: Express zum BER Fledermäuse stoppen Bauarbeiten für Ringbahnbrücke – Quelle: https://www.berliner-zeitung.de

https://www.berliner-zeitung.de/berlin/verkehr/express-zum-ber-fledermaeuse-stoppen-bauarbeiten-fuer-ringbahnbruecke-29488832?dmcid=nl_20180116_29488832

Auf den ersten Blick geht es nur um eine hundert Jahre alte #Brücke, die neu gebaut, und um einen #Bahndamm, der verbreitert werden werden muss. Das kleine Projekt an der Grenze zwischen Lichtenberg und Friedrichshain hat allerdings eine große Bedeutung. Denn der kurze #Ringbahnabschnitt am #Wiesenweg wird dringend benötigt, um dem geplanten #Airport Express zum #BER und anderen Zügen einen zeitraubenden Umweg zu ersparen. Doch nun musste ein wichtiger Teil des Bauvorhabens erst mal gestoppt werden. Der Grund: #Fledermäuse.
„Bei Abendspaziergängen sind sie uns immer wieder aufgefallen“, sagt Dirk-Toralf Bräuer. „Und hier leben sie.“ Der 49-jährige Lichtenberger steht vor den Häusern Wartenbergstraße 20 und 21 – beziehungsweise vor dem, was davon übrig geblieben ist. Seit Jahren sind die einstigen Wohngebäude leer. Wände sind eingestürzt, Fensterglas und intakte Dächer gibt es schon lange nicht mehr. Erst im Dezember hat es in einer der Ruinen gebrannt.
„Da wird immer wieder gezündelt“, sagt Bräuer, der in der Nähe am Kietzer Weg lebt. Für Menschen sind die Häuser am Rande von Lichtenberg unbewohnbar – für Fledermäuse gilt das offenbar nicht. Die Tiere, von denen viele als gefährdet gelten und auf der Roten Liste stehen, mögen alte Gemäuer wie diese.
In 34 Minuten zum BER
Ginge es nach der Deutschen Bahn, wären die Ruinen längst abgerissen. Wo sie stehen, ist eine provisorische Baustraße geplant, die notwendig ist, damit der Kietzer Weg während der Arbeiten an der Ringbahntrasse weiterhin erreichbar ist. Neben der Brücke über den Wiesenweg müssen drei Stützmauern erneuert werden, das engt die nur sechs Meter breite Kopfsteinpflastergasse …

Bahnverkehr: DIE EISENBAHNGESCHICHTE ROSENGARTENS BEGANN AM 31. OKTOBER 1842 MIT DER AUFNAHME DES GÜTERVERKEHRS Tiefergelegter Verschiebebahnhof, aus MOZ

https://www.moz.de/landkreise/oder-spree/frankfurt-oder/artikel9/dg/0/1/1626447/

#Rosengarten (MOZ) Am 22. Oktober 1842 wurde die #Bahnstrecke zwischen Berlin und #Frankfurt feierlich eingeweiht. Tags drauf begann der Linienverkehr. In einer Serie wird die 175-jährige Geschichte der Trasse mit den zehn Haltepunkten zwischen Erkner und der Oderstadt beleuchtet. Heute: der Bahnhof Rosengarten.

Wir wissen heute nicht, ob der festlich geschmückte Einweihungszug der Berlin-Frankfurter Eisenbahn am 22. Oktober 1842, als er mit 23 Stundenkilometern die Steigung ab #Briesen in Richtung #Frankfurt erklomm, an der Haltestelle Rosengarten hielt. Als Tags darauf der reguläre #Eisenbahnverkehr aufgenommen wurde, fuhren die Züge an der Station vorbei und die Reisenden sahen dann im Vorüberfahren das umzäunte und beleuchtete Bahnwärterhaus mit der Wasserstation, um danach gleich durch das Viadukt hindurch, an Rosengarten in Richtung Frankfurt an der Oder weiterzufahren. Hier in Rosengarten, an der, trotz des tiefen Geländeeinschnitts immer noch höchsten Stelle der gesamten Bahnstrecke, hielten anfänglich nicht die Personen – sondern nur die Güterzüge. Somit begann Rosengartens Eisenbahngeschichte erst am 31. Oktober 1842, als der Güterverkehr aufgenommen wurde.

Die Güterzüge beförderten nicht nur Frachtgüter und ab dem 23. Januar 1843 auch Vieh, sondern auch Personen in dem großen Wagen der zweiten Klasse sowie in Stehwagen und auch in oft unbedeckten Equipage-Wagen. Das sorgte bald für Unmut. Nachdem Mitte Juni 1843 heftige Regengüsse den stehenden Passagieren zusetzte, beklagte das "Frankfurter patriotische Wochenblatt", dass sie "nicht nur mit ihren Sachen, die sie in Körben und Bündeln trugen, ganz und gar durchnäßt, sondern mußten auch zuletzt bis an den Knöcheln im Wasser stehen. Die Schweine, die auf der Eisenbahn transportiert werden, bekommen ein Strohlager und ein schützenden Obdach …". 1844 sollte dann dieser Personentransport durch Wagen der dritten Klasse ersetzt werden.

Die Rosengartener Haltestelle hatte die Bahngesellschaft knapp 4 000 Taler gekostet und war, nach Hangelsberg mit 3 500 Talern, die zweitbilligste Station. Sie befand sich auf der südlichen Seite des Schienenweges nahe dem Geld-Berg, unweit der Brücke (heute Brücke zwischen Rosengarten und Pagram), etwa 900 Meter …

Bahnverkehr: Deutsche Bahn: Testfahrten auf neuer Schnellfahrstrecke gemäß gängiger Industriestandards durchgeführt DB weist Medienberichte zurück, aus DB

http://www.deutschebahn.com/de/presse/pressestart_zentrales_uebersicht/16464012/p112_VDE8.html?start=0&itemsPerPage=10

1.000 #Testfahrten auf #Hochgeschwindigkeitsstrecke Berlin-#München absolviert • Alle #ICE-Typen mit neuer #ETCS-Technik wurden intensiv getestet

Die Deutsche Bahn (DB) weist Medienberichte  zurück, wonach die neue ETCS-Technik (European Train Control System) an Bord der ICE-Flotte nicht genügend getestet worden sei. Auf der neuen Hochgeschwin­digkeitsstrecke Berlin-München (#VDE 8) fanden insgesamt über 1.000 Test­fahrten statt, davon mehrere Hundert mit ICE-Zügen.

Alle 10 ICE 3-Fahrzeuge der täglichen Sprinter-Flotte, die mit Spitzengeschwin­digkeiten von 300 km/h unterwegs sind, absolvierten Testfahrten auf der Neubaustrecke. Bei den rund 30 ICE 1-Zügen mit neuer ETCS-Ausrüstung kam das sogenannte Referenztestverfahren zur Anwendung. Dabei müssen nicht alle baugleichen Fahrzeuge tatsächlich auf der Strecke getestet werden, viel­mehr werden die Ergebnisse der Streckentests auch auf die weiteren Fahr­zeuge übertragen. Dies ist ein gängiges Industrieverfahren, das nicht nur bei der Eisenbahn so praktiziert wird, sondern auch im Automobil- und Flugzeugsektor. Das Verfahren ist auch mit dem Eisenbahn-Bundesamt (EBA) genauso abgesprochen.

Grund für die Wahl dieses Verfahrens beim ICE 1: Es konnten nicht alle ICE 1 zu Testfahrten auf der neuen Hochgeschwindigkeitsstrecke Berlin-München aus dem laufenden Betrieb genommen werden, da es sonst zahlreiche Ausfälle im Regelverkehr gegeben hätte.

Auch bei den auf der neuen Strecke eingesetzten Lokführern legt die DB großen Wert auf eine solide Ausbildung: Nur Lokführer, die sowohl in ETCS und auf den Fahrzeugen geschult wurden, sind im Einsatz. Jeder Lokführer wurde dafür fünf Tage ausgebildet: zwei Tage theoretisch, zwei Tage am Fahr­simulator und einen Tag auf der Strecke. Zum Start auf der neuen Strecke sind die Lokführer zusätzlich in Doppelbesetzung auf den Führerständen.

S-Bahn + Regionalverkehr: Schonfrist für S-Bahn-Fahrgäste S2 und S8 werden im Januar doch nicht unterbrochen – Quelle: https://www.berliner-zeitung.de

https://www.berliner-zeitung.de/berlin/verkehr/schonfrist-fuer-s-bahn-fahrgaeste-s2-und-s8-werden-im-januar-doch-nicht-unterbrochen-29276970?dmcid=nl_20171212_29276970

Berlin – S-Bahn-Nutzer im #Nordosten Berlins können erst einmal aufatmen. Die erneute Unterbrechung der Linien #S2 und #S8, die für Januar und Februar angekündigt war, ist abgesagt worden. „Der ursprünglich vorgesehene #Schienenersatzverkehr entfällt, die S-Bahnen verkehren nach regulärem Fahrplan“. teilte die Deutsche Bahn (DB) mit.

Doch aufgeschoben ist nicht aufgehoben. Die S-Bahn-Sperrung werde nachgeholt, hieß es. Für die Fahrgäste des Fern- und #Regionalverkehrs ist die Mitteilung auf jeden Fall eine schlechte Nachricht. Die Züge Richtung Stralsund, Schwedt und #Szczecin (Stettin) müssen noch länger als geplant eine #Umwegroute befahren.

Wer die S2 nach Buch–Bernau oder die S8 nach Birkenwerder oft nutzt, ist Kummer gewohnt. Beide Linien werden immer wieder unterbrochen, weil am #Karower Kreuz und in dessen Umkreis gebaut wird. Der Verkehrsknotenpunkt, an dem die Stettiner Bahn in Richtung Bernau über den Außenring hinweg geführt wird, wird saniert.

Auch an der Fern- und Regionalzugtrasse zwischen #Blankenburg und #Karow stehen viele Arbeiten an. Um die Anlieger vor Lärm zu schützen, baut die Bahn auf 8491 Meter Länge #Schallschutzwände. Die eingleisige Trasse wird auf zwei Gleise erweitert.
Die Baufirma sei mit den Arbeiten in Verzug geraten

Doch die Arbeiten am Karower Kreuz sind ins Stocken geraten, sagte Christian #Beschorner von DB Netz am Montag auf Anfrage. Betroffen sind zwei #Brückenbauprojekte. Zum einen geht es um die Brücken, auf denen die Stettiner …

Bahnverkehr: „Führungsversagen“ Eisenbahner und Reisende empört über Chaos bei der Bahn – Quelle: https://www.berliner-zeitung.de

https://www.berliner-zeitung.de/berlin/verkehr/-fuehrungsversagen–eisenbahner-und-reisende-empoert-ueber-chaos-bei-der-bahn-29277292?dmcid=nl_20171212_29277292

Berlin – Der #Eisenbahner ist außer sich vor Ärger. „Das war absolut #blamabel“, sagt er. „Selten habe ich einen #Fahrplanwechsel erlebt, der so daneben gegangen ist.“ Am Sonntag wurden nicht einmal 60 Prozent der Fernzugfahrten als pünktlich registriert.

„Da fallen ein paar #Schneeflocken, und schon fallen reihenweise Züge aus. Schweizer und Schweden können darüber nur lachen.“ Noch peinlicher findet er die Probleme mit den ICE-Zügen, die über die neue #Schnellfahrstrecke zwischen Berlin und München rasen sollten – aber dann wegen Ausfällen beim Sicherungssystem #ETCS umgeleitet wurden und zu spät ans Ziel kamen.

Es ist eine historische Chance. Auf der Tempo-300-Trasse, die für drei Milliarden Euro in Thüringen und Franken entstanden ist, könnte die Bahn zeigen, was sie kann – mit großer Geschwindigkeit ökologisch korrekt viele Menschen befördern.

Doch nicht nur viele Tausend Fahrgäste der Deutschen Bahn (DB), die sich auf den Betriebsstart am zweiten Advent gefreut haben, sind enttäuscht. Auch Eisenbahnern gehen die Ausfälle und Verspätungen, die den Beginn der Fahrplanperiode überschatteten, nahe.
Zug, Strecke und Stellwerke verständigen sich über Datenübertragungsgeräte …

Bahnverkehr: Panne nach der Premiere: ICE-Sprinter bleibt liegen Neue Hochgeschwindigkeitsstrecke Berlin–München geht in Betrieb, aus Berliner Morgenpost

https://www.morgenpost.de/berlin/article212783625/Panne-nach-der-Premiere-ICE-Sprinter-bleibt-liegen.html

Erst die glanzvolle #Eröffnung – und dann das: Einer der beiden #Sonderzüge zur Eröffnung der neuen #Hochgeschwindigkeitsstrecke zwischen #München und Berlin saß am Freitagabend in einem Tunnel fest, fuhr dann weiter, um erneut liegenzubleiben. Im Zug waren Ehrengäste, Journalisten und Gewinner, die die #Eröffnungsfahrt von München nach Berlin mitgemacht hatten und wieder zurückfuhren. Eine Bahnsprecherin bestätigte der Berliner Morgenpost, dass der ICE wegen einer Störung am Fahrzeug zunächst vor Erfurt auf der Strecke stand. Der Zug sei in Erfurt mit elf Minuten Verspätung unterwegs gewesen. Um 21.35 Uhr kurz hinter Erfurt kam der Zug wieder zum Stehen. Es war zunächst nicht klar, wann die Fahrt weiterging.

Dabei waren zwei ICE zuvor noch begleitet von Scheinwerferlicht, Silberfontänen und der Bourani-Hymne "Ein Hoch auf uns" im Berliner Hauptbahnhof eingefahren. Für die Mitreisenden, unter ihnen Bundeskanzlerin Angela #Merkel (CDU) und Bahn-Vorstandschef Richard #Lutz, war zuvor ein roter Teppich ausgerollt worden. Das Empfangskomitee auf dem Bahnsteig wurde von Berlins Regierendem Bürgermeister Michael #Müller angeführt, der für diesen Anlass extra den gleichzeitig in der Stadt tagenden SPD-Parteitag verlassen hatte.

Wer Zweifel hatte, ob die von der Bahn vorab angekündigte #Fahrzeit von weniger als vier Stunden zwischen beiden Metropolen auch gehalten werden kann, den überzeugte der Blick auf die Bahnhofsuhr. Die zeigte 16.10 Uhr an, die Züge fuhren fünf Minuten …

Bahnverkehr: Es reicht nicht, nur schnell zu sein, aus sueddeutsche.de

http://www.sueddeutsche.de/wirtschaft/deutsche-bahn-es-reicht-nicht-nur-schnell-zu-sein-1.3782547

Am Freitagmittag fährt der #Premierenzug auf der neuen #Hochgeschwindigkeitsstrecke Berlin-#München. Ab Sonntag dürfen dann alle Passagiere mitfahren.

Die Bahn sieht die neue Trasse als Beginn einer neuen Ära an – doch gleichzeitig gibt es wieder Probleme bei der #Pünktlichkeit, viele Kunden sind verärgert.

Hinzu kommt der harte Wettbewerb mit Auto und Flugzeug, in dem die Bahn den Anschluss zu verlieren droht.

Von Markus Balser, Berlin

Was das Milliardenprojekt für Fahrgäste bedeutet? Horst Seehofer wird das an diesem Freitag als einer der ersten Passagiere an Bord testen. Nach der Segnung der Trasse in Nürnberg geht es für Bayerns Ministerpräsident im Premierenzug mit Prominenten los nach Berlin. Start: 13.23 Uhr. Ankunft zur Eröffnungsfeier mit Bundeskanzlerin Angela Merkel: 16.15 Uhr. So schnell war Seehofer in Berlin wahrscheinlich noch nie am Ziel.

Von diesem Sonntag an dürfen auch Passagiere nach #Fahrplan über Deutschlands größtes Infrastrukturprojekt rasen. Im Sprinter dauert die Reise zwischen Landes- und Bundeshauptstadt keine vier Stunden mehr. Drei Züge fahren täglich in beide Richtungen. Im Stundentakt starten zudem ICEs, die an allen Bahnhöfen halten. Das dauert gut 20 Minuten mehr.

Hubertus Willeke kennt wie kaum ein anderer die Dimension des Bauprojekts. Der Chef des Weichenwerks in Witten weiß, was alles nötig war, um zwei Stunden Fahrzeit einzusparen. 29 Talbrücken und 22 Tunnel mussten gebaut werden. Willeke und seine 400 Leute haben vor fünf Jahren begonnen, 160 Spezialweichen für …

Bahnverkehr: Neue Bahntechnik für Berliner Strecke SZ-Leser sind im Sonderzug zur Wiedereröffnung der Strecke Dresden – Berlin. Dort soll es künftig bis zu 200 km/h schnell vorangehen. , aus sz-online.de

http://www.sz-online.de/nachrichten/neue-bahntechnik-fuer-berliner-strecke-3833511.html

#Coswig. Das kann ja mal passieren. Dass es einen Bahnsteig nicht gibt, auf dem in der nächsten halben Stunde ein Zug ankommen soll. Noch dazu ein ganz Besonderer. Ein Doppelstöckiger in Weiß. Der neue Intercity 2 fährt als Erster auf der wiedereröffneten Strecke Berlin – #Dresden (SZ berichtete), bevor zum #Fahrplanwechsel am Sonntag der reguläre Betrieb rollt. Ab Großenhain sind auch SZ-Leser dabei. Die staunen nicht schlecht, dass es den angekündigten Bahnsteig 3 am Cottbuser Bahnhof gar nicht gibt. Zumindest nicht offiziell, nur bahnintern, wie die Nachfrage bei den Sonderfahrt-Organisatoren ergibt.

Doch rechtzeitig, bevor die weiße Wagenschlange heranrollt, ist der Einstieg – Bahnsteig 2 – klar, auch dank inzwischen eingetroffener Bahnmitarbeiter.

Zur Erinnerung: Nach 16 Monaten Bauzeit und Vollsperrung der Berliner Strecke im Brandenburgischen zwischen #Wünsdorf und #Hohenleipisch ist der Schienenweg wieder frei. Auf dem es nun zehn Minuten schneller vorangeht zwischen den Hauptbahnhöfen Berlin und Dresden. Das große Ziel heißt #200 km/h, erlaubt sind vorerst aber nur #160 km/h. Auch weil die entsprechende Sicherungstechnik noch fehlt.

Die wird demnächst unter anderem auf einem drei Kilometer langen Abschnitt in Coswig eingebaut. Und nicht nur das, auch Gleis- und Oberleitungsanlagen entstehen neu, dazu Leit- und Signalanlagen sowie zwei …

Bahnverkehr: Müller zur Inbetriebnahme der Schnellfahrstrecke Berlin-München, aus Senat

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 Das Presse- und Informationsamt des Landes Berlin teilt mit:

Der Regierende Bürgermeister von Berlin, Michael Müller, erklärt zur #Inbetriebnahme der neuen #Schnellverbindung der Deutschen Bahn zwischen der deutschen Hauptstadt und #München am 8. Dezember 2017:

„In weniger als vier Stunden mit dem ICE-Sprinter von Berlin nach München – das ist künftig deutlich schneller und bequemer als mit dem Auto. Ich freue mich gemeinsam mit den Berlinerinnen und Berlinern über diesen durchgreifenden Fortschritt im überregionalen Personenverkehr. Durch die neue Strecke gewinnen die Bürgerinnen und Bürger auch im Berliner Umland ganz neue Reisemöglichkeiten, denn die Geschwindigkeit lässt viele interessante Ziele viel näher rücken. Das lässt mich auch auf eine gewisse Entlastung der Fernstraßen hoffen. Die Deutsche Bahn schließt mit dem Start dieser Neu- und Ausbaustrecke zugleich eines der großen Infrastruktur- und Investitionsprojekte im Osten unseres Landes ab, das in naher Zukunft seine positiven ökologischen und ökonomischen Wirkungen entfalten wird.“

Der Regierende Bürgermeister weiter: „Auf Kurz- und Mittelstrecken fällt die Umweltbilanz der Bahn besser aus als die des Flugverkehrs, auch wenn dies zwischen der Hauptstadt und München mutmaßlich nicht die gleichen durchgreifenden Folgen haben wird wie auf der Verbindung nach Hamburg, wo es inzwischen gar keinen Luftverkehr mehr gibt. Dennoch erwächst daraus die Notwendigkeit, dass wir in erster Linie bei der Lufthansa nach Konkurs und Zerschlagung der Air Berlin mit noch größerer Dringlichkeit nachhaltige Verbesserungen bei den direkten internationalen Verbindungen Berlins auf der Langstrecke einfordern.“

Müller: „Auch wirtschaftlich wird sich die neue schnelle Bahnverbindungen auszahlen, namentlich für die Länder, durch die die neue #ICE-Linie verläuft: Berlin und Bayern, Thüringen, Sachsen, Sachsen-Anhalt und auch Brandenburg. Unsere Stadt ist künftig aus den zentralen Regionen dieser Länder schneller und besser erreichbar, Wege werden kürzer, und mit der Beschleunigung der Verbindungen eröffnen sich neue Möglichkeiten von Kommunikation, Austausch und nicht zuletzt für den Tourismus, und zwar in allen Richtungen.“

Müller abschließend: „Ich begrüße herzlich meine Amtskollegen unter den Ministerpräsidenten bzw. deren Vertretungen, die morgen mit dem Sonder-ICE, der in der bayerischen Hauptstadt abfährt, zum Festakt der Deutschen Bahn nach Berlin kommen. Mein besonderer Dank gilt jedoch den vielen Menschen, die an den teils schwierigen und durchaus risikovollen Bauarbeiten beteiligt waren, aber auch den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Deutschen Bahn, die die neue Strecke in Zukunft betreiben werden.“

Rückfragen: Presse- und Informationsamt des Landes Berlin, Telefon: (030) 9026-2411