Dank dieser #Baureihe#481 sank das Alter des Fahrzeugparks der S-Bahn Berlin in den letzten acht Jahren von durchschnittlich 43 Jahren auf 6,5 Jahre.
„Damit bieten wir unseren Fahrgästen einen deutlich höheren #Komfort an“, betonte Günter #Ruppert, Sprecher der S-Bahn-Geschäftsführung, beim Erhalt des 1000. und letzten Wagens der BR 481 am 30. September im #Olympiastadion.
Ende dieses Jahrzehnts steht die BVG vor der großen Aufgabe, ihre Straßenbahnflotte zu erneuern. In Vorbereitung auf eine entsprechende europaweite Ausschreibung beginnen entsprechende Markterkundungen und Praxistests.
Vorstand Betriebe Thomas Necker:“Die Berliner Verkehrsbetriebe (BVG) werden zum Ende dieses Jahrzehnts mit der Beschaffung neuer Straßenbahnen beginnen müssen. Also denken wir schon jetzt darüber nach, welche Fahrzeugkonzepte und Technologien als Nachfolge für unsere Tatra-Bahnen in Frage kommen.“
Aus diesem Grund hat die BVG alle Hersteller von Straßenbahnen eingeladen, die von ihnen hergestellten Modelle probeweise in Berlin zum Einsatz zu bringen. Als erste ist die Firma Siemens in Zusammenarbeit und mit Unterstützung des Wiener Verkehrsunternehmens „Wiener Linien“ diesem Angebot gefolgt und wird die Niederflurstraßenbahn vom Typ ULF, die derzeit schon in Wien im Einsatz ist, probeweise durch Berlin fahren lassen.
Noch bis 24. Oktober 2004 wird eine Straßenbahn der „Wiener Linien“ in Berlin zu Gast sein. Sie kommt parallel zum regulären Fahrplan auf der Linie 3, die vom S-Bahnhof Hackescher Markt bis Hohenschönhausen, Zingster Straße verkehrt, zum Einsatz. Damit wird nicht nur den Fachleuten sondern, auch allen Berlinerinnen und Berliner die Möglichkeit gegeben diesen Straßenbahntyp auszuprobieren. Es ist geplant, nach dem ULF weitere Straßenbahnen aus anderen Städten nach Berlin zu holen. Die fast 160 Millionen Berliner Straßenbahnfahrgäste können sich also auf weitere Abwechslungen freuen.
Straßenbahnen vom Typ „ULF“ zeichnen sich durch die niedrige Einstiegshöhe, großzügigen Türbreiten, eine innovative geräuschreduzierende Antriebstechnik und großen Fahrkomfort aus. Die breiten Türen des 144 Fahrgäste fassenden Fahrzeugs, befinden sich nur 19 Zentimeter über dem Erdboden. Das bietet Rollstuhlfahrern und Fahrgästen mit Kinderwagen einen bequemen und unkomplizierten Einstieg in die Straßenbahn. Mit seinem von Porsche Design gestalteten Äußeren, war das Fahrzeug, das zwischen 2. und 24. Oktober 2004 durch Berlin fuhr ein echter „Hingucker“.
Die neue S-Bahn-Flotte für die Bundeshauptstadt ist komplett: Im Rahmen eines Festaktes auf dem S-Bahnhof Olympiastadion wurde am Donnerstag in Anwesenheit zahlreicher Ehrengäste der 1000. Wagen der Baureihe 481 vom Schienenfahrzeughersteller Bombardier Transportation an die S-Bahn Berlin GmbH übergeben.
Mit einem Volumen von 1,2 Milliarden Euro ist dies die größte Investition eines Eisenbahnverkehrsunternehmens, die in den letzten Jahrzehnten für einen Fahrzeugtyp getätigt wurden. Die Finanzierung erfolgte kreditfinanziert durch die S-Bahn Berlin GmbH. Die ersten 200 Wagen bezahlte der Bund.
„Die erfolgreiche Vollendung des größten Fahrzeugbeschaffungsprogramms der Berliner S-Bahn seit dem zweiten Weltkrieg ist ein wichtiger Meilenstein für das Unternehmen“, erklärte S-Bahn-Geschäftsführer Günter Ruppert. „Mit den neuen Fahrzeugen können wir mehr Sicherheit, Transparenz und vor allem eine attraktive, zeitgemäße und umweltgerechte Alternative zum Individualverkehr bieten.“
Verjüngung des Fahrzeugparks
Seit Ende 1996 lieferte Bombardier Transportation monatlich einen Vollzug (8 Wagen) aus seinen Werken Hennigsdorf und Halle-Ammendorf an das Verkehrsunternehmen ab. Entwicklung und Fertigung erfolgte komplett in den neuen Bundesländern.
Die komfortablen Fahrzeuge dienen als Ersatz für den überalterten Wagenpark aus den zwanziger und dreißiger Jahren, der in den letzten Jahren ausgemustert wurde. Damit konnte das Durchschnittsalter der Züge in den letzten acht Jahren von 43 auf sechs Jahre gesenkt werden.
Auch die neuen Züge sind in den traditionellen rot-gelben Farben der Berliner S-Bahn lackiert und haben längst die Herzen der Fahrgäste erobert. Bequeme Polstersitze, eine transparente Gestaltung des Innenraums mit Durchgangsmöglichkeit zum nächsten Wagen und viel Platz für Fahrräder und Gepäck haben den Abschied von der vertrauten Geräuschkulisse und den Holzsitzen der alten Züge leicht gemacht.
Zuverlässigkeit durch enge Zusammenarbeit
Eine Projektgruppe von S-Bahn Berlin GmbH und Bombardier Transportation war seit Beginn der Auslieferung der Baureihe 481 tätig, um gemeinsam auftretende Probleme zu analysieren und beheben zu können. Im Ergebnis dieser Kooperation zwischen Hersteller und Betreiber präsentieren sich die neuen Fahrzeuge als äußerst zuverlässig. Während Altbauzüge durchschnittlich alle 300.000 Kilometer in die Werkstattuntersuchung mussten, ist dies bei den Zügen der Baureihe 481 erst nach 1,2 Millionen Kilometern erforderlich. Mittlerweile haben die ausgelieferten Fahrzeuge rund 250 Millionen Kilometer bewältigt. Das entspricht umgerechnet etwa 6.300 Erdumrundungen.
Die neue Technik überzeugt auch unter Umweltaspekten. Im September wurde die S-Bahn Berlin GmbH von der „Allianz pro Schiene“ beim Umweltvergleich Schienenverkehr im Bereich „Schienenpersonennahverkehr mit Elektrotraktion“ als erster Preisträger ausgezeichnet.
Orientierung an den Bedürfnissen der Zukunft
Im Jahr 2004 werden voraussichtlich 320 Mio. Fahrgäste mit den Zügen der Berliner S-Bahn auf 15 Linien und einem Streckennetz von 328 Kilometern unterwegs gewesen sein. 2003 waren es noch 315 Mio. – Tendenz steigend. Mit der Verlängerung der Linie S25 nach Teltow Stadt im Februar 2005 kommen weitere Nutzer hinzu. Schon jetzt arbeitet das Unternehmen an einer Weiterentwicklung des Fahrzeugparks. Im letzten Jahr wurden drei Züge der Baureihe 481 in Dienst gestellt, in denen alle vier Wagen eines Triebzuges komplett durchgehend begehbar sind. Diese Fahrzeuge dienen der Erprobung im Fahrgasteinsatz und als Versuchsträger für nachfolgende Fahrzeuggenerationen.
Weiteres Fotomaterial ist im Internet unter www.bahnimbild.de , „Aktuell“ abrufbar.
Am Donnerstag, dem 30. September, ist für die S-Bahn Berlin GmbH ein ganz besonderer Tag. Mit Lieferung des 1000. Wagen der modernsten S-Bahn-Baureihe 481 ist die Erneuerung des Fahrzeugparks abgeschlossen. Das Durchschnittsalter der Wagen sank in den letzten acht Jahren von 43 auf sechs Jahre.
An seinem ersten Einsatztag fährt der 1000. Wagen auf der Linie S5. Die Berlinerinnen und Berliner können den Jubiläumszug am Donnerstag in der Zeit von 12.30 Uhr bis 18.00 Uhr kostenlos benutzen. Fahrtbeginn ist um 12.30 Uhr ab Zoologischer Garten nach Mahlsdorf.
Für interessierte Kunden ist das S-Bahn-Serviceteam mit an Bord und beanwortet gern Ihre Fragen rund um die S-Bahn Berlin.
Die #BVG will am 12. Dezember ihr #Liniennetz vollkommen #umkrempeln. Wer sich über die Änderungen schon jetzt informieren will, muss jedoch meist noch warten. Die #Informationskampagne zum neuen Angebot, die 5,1 Millionen Euro kosten soll, wird erst im November beginnen. 61 verschiedene so genannte #Flyer will die BVG dann mit „ortsteilbezogenen Informationen“ an Haushalte, aber auch in Einkaufszentren, Freizeiteinrichtungen, Behörden, Schulen sowie Firmen verteilen. Doch dann ist längst alles entschieden.
Der #Flugbetrieb in #Tempelhof geht zunächst weiter – und trotzdem steht der #Flughafen vor dem Ende. Denn auch nach der Entscheidung des Oberverwaltungsgerichts im Eilverfahren, die #Flughafengesellschaft nicht von der #Betriebspflicht zu befreien, will die Stadtentwicklungsverwaltung daran festhalten, den Flughafen zu schließen. Ziel bleibe es, Tempelhof aufzugeben, sobald die Genehmigung für den Ausbau Schönefelds rechtskräftig wird. Dies erwarten die Planer für 2006. Die CDU sowie die Wirtschaft forderten gestern, in Tempelhof Flugzeuge starten zu lassen, bis in #Schönefeld der neue Flughafen eröffnet wird – was für Ende 2010 geplant ist.
Zum #Fahrplanwechsel am 12. Dezember wird die Deutsche Bahn auf Grund erheblich gestiegener Kosten die #Preise im #Fernverkehr erhöhen. Zur Anhebung von #Nahverkehrspreisen wurden Anträge gestellt, die von den Ländern noch genehmigt werden müssen.
Das gilt jedoch nicht für den #VBB-Tarif. Berliner und Brandenburger, die mit #VBB-Tickets unterwegs sind, sind nicht betroffen.
Die Berliner Verkehrsbetriebe (#BVG) wollen in den kommenden drei Jahren für etwa 117 Millionen Euro neue #Eindecker-Busse anschaffen. Der Aufsichtrat hat jetzt den Weg für die #Bestellung von zunächst 160 Bussen im Laufe des kommenden Jahres freigemacht. Für 2006 und 2007 gibt es zudem Optionen auf weitere 160 und dann noch einmal 80 #Eindecker.
Auch im Jahr 2004 sind die Berliner Verkehrsbetriebe (BVG) wieder auf der Internationalen Fachmesse für Verkehrstechnik, InnoTrans 2004 mit einem eigenen Stand vertreten. Schwerpunktthemen aus den Bereichen U-Bahn, Straßenbahn und Bus reichen von Fragen des Einsatzes modernster Technik im Sicherheitsbereich über Kundenbetreuung und Serviceangebote bis hin zur Nutzung ökologischer Fahrzeuge. Ein weiterer wichtiger Bereich: Information zum geplanten neuen Verkehrsangebot BVG 2005 plus. Mobilität in der Metropole
Mobilität in der Metropole, das ist heute zentraler Teil der großstädtischen Infrastruktur. Und ein Maßstab für Lebensqualität. Die BVG ist sich ihrer Trägerfunktion bewusst – und begreift sie auch als Pionieraufgabe.
Damit Berlin den Verkehrskollaps anderer Metropolen nicht erleben muss, ist heute die Modernisierung und Perfektionierung des Öffentlichen Personennahverkehrs für morgen erforderlich. Mit neuer Technik, neuen Verfahren, neuen Systemen, neuem Service.
Mit überzeugenden Antworten auf gesellschaftliche Herausforderungen: Umweltschonung plus Wirtschaftlichkeit, also Energieeinsparung, Schadstoffabsenkung, Abgasvermeidung, Schallminderung, Zeit- und Präzisionsgewinn, Sicherheitszuwachs. Und all das mit stetig steigender Attraktivität bei optimaler Rentabilität. Dafür mobilisiert die BVG viele Ressourcen. Dafür entfaltet sie Technologie- und Innovationskraft. Jetzt und auf Dauer. Fahrziel Zukunft. Die Themenkomplexe unserer Ausstellung finden Sie in einer pdf-Dokumentation auf der rechten Seite.
Ökonomie plus Ökologie – Die Zukunft fährt mit Wasserstoff Bahnbrechende CRT Filtertechnologie im Busbetrieb Schadstoffarme Diesel-Omnibusse – Abgasnorm EURO 5 Fahrerlebnis Information – Rechnergestütztes Betriebsleitsystem und dynamische Informationssysteme Sicherheit und Service – darum dreht sich fast alles im ÖPNV Schwingungsarme Straßenbahnschienen Feste Fahrbahn für die Hochbahn – Sanierung als Innovationsschub BVG 2005 plus – Mehr Qualität und Verständlichkeit im BVG-Netz
Am Stand der BVG vertreten:
INDANET – Informations- und Datennetze GmbH Berliner Fenster GmbH – Das Fahrgastfernsehen
Jetzt kommt Ordnung in die #Busstreifen-Verordnungen: Mal durften Autofahrer die nur nach 16 Uhr mit befahren, mal nur feiertags, mal gar nicht. Das soll anders werden. #Busstreifen, die sich in der Mitte einer Straße befinden, bleiben künftig überall und rund um die Uhr #Bussen, #Taxis, #Rettungsfahrzeugen und #Radfahrern vorbehalten.