Bahnhöfe + S-Bahn: Erster neuer Bahnsteig im Bahnhof Papestraße geht in Betrieb

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Ab Montag, 7. Juni, halten S2 und S 25 Richtung SĂŒden am neuen Bahnsteig

BahnBauTreff auf der Baustelle Papestraße am Pfingstsamstag

Ab Montag, 7. Juni 2004, halten die S-Bahnen der Linien S 2 und S 25 Richtung SĂŒden am ersten neuen Bahnsteig im kĂŒnftigen S- und Fernbahnhof Berlin Papestraße. Damit geht ein erster Teil des neuen Verkehrsknotens in Betrieb.

Seit Dezember 2003 entstand der 152 m lange, rund 15 Meter breite neue Bahnsteig fĂŒr die S-Bahnen der Nord-SĂŒd-Richtung. Er liegt direkt unter dem kĂŒnftigen Ringbahnsteig und wird mit Fertigstellung des Ringbahnsteiges 2006 ĂŒber zwei TreppenaufgĂ€nge, vier Fahrtreppen sowie einen Aufzug bequem erreichbar sein. Im Norden und SĂŒden werden sich kĂŒnftig ĂŒber dem Bahn-steig die Parkdecks des Bahnhofs befinden.

Der Bahnsteig erhÀlt ein modernes AufsichtsgebÀude und einen Natursteinbelag. Das Bahnsteig-dach besteht aus einem TrÀgerrost aus Stahl-Hohlprofilen, ist teilweise verglast oder mit Akustik-paneelen versehen.

Am 7. Juni werden zunĂ€chst nur die S-BahnzĂŒge der Linien S 2 und S 25 Richtung SĂŒden an dem neuen Bahnsteig halten, ab Ende Juni werden die ZĂŒge in beiden Richtungen an dem neuen Bahn-steig halten.

FĂŒr das Umschwenken des S-Bahngleises vom alten an den neuen Bahnsteig sind umfangreiche Gleis- und signaltechnische Arbeiten erforderlich, die von Freitag, 4. Juni 2004, 19.00 Uhr bis Montag, 7. Juni 2004, 4.00 Uhr EinschrĂ€nkungen des S-Bahnverkehrs erfordern. Zwischen Anhalter Bahnhof und Papestraße fahren keine ZĂŒge, die S-Bahnkunden mĂŒssen von Norden bis Schöneberg fahren und dort in die Ringbahn umsteigen. Zwischen Papestraße und Priesterweg fahren PendelzĂŒge im 20-Minuten-Takt. In Priesterweg besteht Anschluss an die S 2 und S 25 Richtung SĂŒden. Diese beiden Linien fahren ebenfalls nur im 20-Minuten-Takt. Am Sonnabend in den Nachtstunden zwischen 2.00 Uhr und 4.00 Uhr fahren zudem auf der S 25 zwischen Priesterweg und Lichterfelde SĂŒd Busse als Ersatz fĂŒr die S-Bahn.

Ab Montag, 7. Juni 2004, mĂŒssen sich Umsteiger am Bahnhof Papestraße auf neue Wege ein-stellen. Der neue S-Bahnsteig ist fĂŒr die Zeit bis zum Abschluss der Baumaßnahmen in zwei Jahren nur ĂŒber eine 116 Meter lange provisorische FußgĂ€ngerbrĂŒcke von der Suadicanistraße aus erreichbar.

BahnBauTreff am Pfingstsonnabend – Experten stehen Anwohnern der Baustelle Papestraße Rede und Antwort

Am Pfingstsonnabend, 29. Mai 2004, von 10.00 Uhr bis 16.00 Uhr lĂ€dt die DB ProjektBau GmbH die Anwohner rund um den Bahnhof Papestraße zu einem BahnBauTreff ein, bei dem die Bauleute Rede und Antwort stehen.

Michael Baufeld
Kommunikation
DB ProjektBau GmbH
Tel. 030 297-55877
Fax 030 297-55732 Burkhard Ahlert
Pressesprecher Berlin/Brandenburg
Deutsche Bahn AG
Tel. 030 297-53215
Fax 030 29

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S-Bahn: NotfallĂŒbung im Nord-SĂŒd-Tunnel der S-Bahn

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Wichtig um grĂ¶ĂŸtmögliche Sicherheit zu gewĂ€hrleisten

In der Nacht vom Sonntag, 23. Mai zum Montag, 24. Mai 2004 fand in der Betriebspause der Berliner S-Bahn im Bereich des S-Bahnhofs Nordbahnhof eine NotfallĂŒbung statt. Dabei wurde der Brand eines S-Bahn-Zuges simuliert. Neben dem Löschen des Feuers und der Entrauchung des Tunnels wurde die Evakuierung und Versorgung der betroffenen FahrgĂ€ste trainiert.

An dem Einsatz beteiligten sich die Berliner Feuerwehr, das Eisenbahnbundesamt, die DB Station & Service AG, die DB Netz AG, die S-Bahn Berlin GmbH und der Bundesgrenzschutz. Diese testeten das in solchen FĂ€llen erforderliche Zusammenspiel der EinsatzkrĂ€fte vor Ort. Die Unter-nehmensbereiche der Deutschen Bahn ĂŒberprĂŒften parallel dazu das Notfallmanagement mit den festgeschriebenen Meldewegen und Handlungen innerhalb des Betriebsablaufes.

Zur GewĂ€hrung grĂ¶ĂŸtmöglicher Sicherheit fĂŒr die FahrgĂ€ste werden die Partner nun in Zukunft jĂ€hrlich weitere Übungen dieser Art durchfĂŒhren, um im Ernstfall gut vorbereitet zu sein.

Ingo Priegnitz
Pressesprecher

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Tarife: Die CityTourCard – der Fahrschein fĂŒr Berlin-Besucher Jetzt mit Winterspecial!

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Fahren%2C+Shoppen%2C+Am%FCsieren

Die CityTourCard ist ein Fahrschein fĂŒr den Tarifbereich Berlin AB in zwei Varianten: fĂŒr 48 Stunden und fĂŒr 72 Stunden. Inhaber der CityTourCard sparen bis zu 50 Prozent bei vielen attraktiven touristischen Angeboten – beispielweise bei Stadtrundfahrten, bei der Besichtigung von SehenswĂŒrdigkeiten, bei Erlebnistouren, Shoppingangeboten und vieles mehr.

Bis zum 31.12.04 wurde die Liste der Partner erweitert, Inhaber der CityTourCard können jetzt beim vorweihnachtlichen Einkaufsbummel nochmal bis zu 10 Prozent sparen! Mit dabei: Steiff in Berlin , Made in Berlin, Scandalo Schuhe und viele mehr!

Mit dieser – ausschließlich auf Berlin-Besucher – zugeschnittenen CityTourCard, die wahlweise fĂŒr 48 bzw. 72 Stunden aber nur fĂŒr den Tarifbereich AB gilt, kann der Kunde nicht nur zwei bzw. drei Tage das BVG- und S-BahnNetz nutzen, sondern auch bei vielen attraktiven touristischen Angeboten der Stadt bis zu 50 Prozent der Eintrittskosten sparen.

Die Vorteilskarte verbindet spezielle touristische Angebote und die ÖPNV-Nutzung in zwei Varianten:

Wem 48 Stunden fĂŒrs Fahren, Shoppen, AmĂŒsieren reichen, zahlt 14,50 Euro (gĂŒltig im Tarifbereich AB fĂŒr 1 erwachsene Person, 1 Hund kann mitgenommen werden);
mit 72 Stunden GĂŒltigkeit kostet die CityTourCard 18,90 Euro (gĂŒltig im Tarifbereich AB fĂŒr 1 erwachsene Person, 1 Hund kann mitgenommen werden).
Zu haben ist das gĂŒnstige Ticket an allen BVG- und S-Bahn-Verkaufsstellen, sowie in den privaten Verkaufsagenturen, in ca. 200 Berliner Hotels und – einmalig in ganz Deutschland – an allen Automaten von BVG und S-Bahn.

FĂŒr Informationen unterwegs gibt es zur CityTourCard auch eine FaltbroschĂŒre in der 30 ausgewĂ€hlte Partner vorgestellt werden. Ein Innenstadtplan sowie eine Übersicht ĂŒber das S- und U-Bahn-Netz helfen bei der Orientierung im ÖPNV.

Rabatte gibt es mit der neuen Card bei ĂŒber 50 Partnern , u.a. im Fernsehturm, in verschiedenen Museen, Ausstellungen, Berliner Theatern, bei der BVG-TopTour oder in der Galeria Kaufhof. Die genaue Auflistung und viele weitere Infos finden Sie unter www.CityTourCard.com.

Datum: 19.05.2004

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S-Bahn: Ab 11. Mai fĂ€hrt S-Bahn wieder zwischen Priesterweg und Attilastraße

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Neue BrĂŒcke ĂŒber die Anhalter Bahn fĂŒr S-Bahn nach Lichtenrade

Nach drei Wochen Sperrzeit ab Dienstag wieder S-Bahnverkehr

Ab dem 11. Mai fĂ€hrt die S-Bahn-Linie S2 wieder zwischen den S-Bahnhöfen Priesterweg und Attilastraße. Damit geht die dreiwöchige Sperrung zuende, die wegen umfangreichen Bauarbeiten auf diesem Streckenabschnitt nötig waren. Der fĂŒr die Zeit eingerichtete Ersatzverkehr zwischen den Bahnhöfen Attilastraße und SĂŒdende wird damit wieder aufgehoben.

„Wir freuen uns, dass dieses anspruchsvolle Vorhaben ohne Zeitverzug zuende gebracht werden konnte und dass wir ab Morgen wieder die durchgehende Verbindung fĂŒr unsere Kunden herstellen können“, betont Christian Morgenroth, Baubetriebsmanager der S-Bahn Berlin GmbH, „ In diesem Zusammenhang danken wir unseren FahrgĂ€sten fĂŒr ihr großes VerstĂ€ndnis“.

In den vergangenen drei Wochen entstand sĂŒdlich des Prellerweg eine neue BrĂŒcke ĂŒber die Anhalter Bahn. Hier vereinen sich die von SĂŒden kommenden SchienenstrĂ€nge der Anhalter und Dresdener Bahn, der S-Bahnlinien S 2 von Blankenfelde und S 25 von Lichterfelde SĂŒd (und ab Jahresende auch Teltow Stadt). Von hier fahren ab 2006 Fern- und Regionalbahnen zum Bahnhof Papestraße und weiter durch den neuen Nord-SĂŒd-Tunnel zum Potsdamer Platz und Berliner Hauptbahnhof. Insgesamt entstehen am Prellerweg vier neue BrĂŒcken fĂŒr die Fernbahn und die S-Bahn, darunter ein 700 Meter langer „Überflieger“.

Die 48 Meter lange, 10 Meter hohe, elf Meter breite BrĂŒcke fĂŒr die Gleise der S 2 entstand zunĂ€chst neben dem Bahndamm, um den S-Bahnverkehr möglichst wenig zu beeintrĂ€chtigen. Ab dem 19. April begann der Verschub dieses 4.000 Tonnen schweren Betonkolosses in den Bahndamm. Dazu musste der S-Bahnverkehr unterbrochen werden, denn fĂŒr den Einbau der BrĂŒcke waren eine Vielzahl von Arbeiten notwendig.

Zur Vorbereitung der Streckenssperrung musste zunĂ€chst die Sicherungstechnik der S-Bahn an den verĂ€nderten Betrieb angepasst werden. Mit Beginn der Sperrung am 19. April 2004 begann der Abbau der Gleise und Sicherungstechnik der S-Bahn im BrĂŒckenbereich. Anschließend wurde der Bahndamm abgetragen. Dann wurden spezielle Verschub-Bahnen hergestellt, auf denen die 4.000 Tonnen schwere BrĂŒckenkonstruktion in den Bahndamm verschoben wurde. Als die BrĂŒcke ihren Bestimmungsort erreicht hatte, konnten der Damm hinter den Widerlagern der BrĂŒcke verfĂŒllt und die FlĂŒgelwĂ€nde betoniert werden. Anschließend mussten die Gleise wieder verlegt und die technische AusrĂŒstung wie Stromschiene und Sicherungstechnik installiert werden.

Michael Baufeld
Kommunikation
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Pressesprecher Berlin/Brandenburg
Deutsche Bahn AG
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U-Bahn: BVG und Bombardier vereinbaren Kauf von 20 HK – U-BahnzĂŒge

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20+neue+Z%FCge+f%FCr+die+BVG

Die Berliner Verkehrsbetriebe (BVG) und der Schienenfahrzeughersteller Bombardier Transportation haben am 4. Mai 2004 einen Vertrag ĂŒber die Lieferung von 20 KleinprofilzĂŒgen der Baureihe HK fĂŒr die Berliner U-Bahn unterzeichnet.

Damit erhöht sich die Zahl der modernen und in 4-Wagen durchgĂ€ngigen U-BahnzĂŒge im Kleinprofil auf insgesamt 24. Im Großprofil fahren zurzeit 46 H-ZĂŒge.

Der Vorstandsvorsitzende der Berliner Verkehrsbetriebe (BVG), Andreas von Arnim, sieht gleich mehrere Gewinner bei dem GeschĂ€ft. „Unsere FahrgĂ€ste bekommen modernste ZĂŒge, die wiederum fĂŒr BeschĂ€ftigung bei Bombardier in Hennigsdorf sorgen.“ „Auch die BVGer stehen auf der Gewinnerseite, denn die Wartung der HK-ZĂŒge wird kĂŒnftig in den BVG-WerkstĂ€tten erfolgen. Dadurch werden auch bei uns ArbeitsplĂ€tze gesichert,“ betont Thomas Necker, Betriebsvorstand der BVG.

Die neuen HK-ZĂŒge werden kĂŒnftig in der Betriebswerkstatt Grunewald gewartet und repariert. Rund 40 ArbeitsplĂ€tze werden bei der BVG dadurch gesichert.

Bei der Vertragsunterzeichnung dankte AndrĂ© Navarri, President Bombardier Transportation, der BVG fĂŒr das Vertrauen in die LeistungsfĂ€higkeit des Unternehmens: „Auch wegen unserer langjĂ€hrigen engen Zusammenarbeit mit den Berliner Verkehrsbetrieben freuen wir uns ganz besonders, dass wir mit unseren hochmodernen U-Bahn-ZĂŒgen auch kĂŒnftig einen Beitrag leisten können zum weiteren Ausbau eines komfortablen und sicheren Nahverkehrs fĂŒr Berlin.“ Die jetzt gelieferten HK-ZĂŒge entsprechen den modernsten Anforderungen:

Fahrgastfreundliche DurchgĂ€ngigkeit durch vier Wagen und erstmalig gibt es im Kleinprofil eine TĂŒrdurchgangshöhe von 1,95 m.

FĂŒr einen barrierefreien ÖPNV wird es viele Neuerungen geben. Einen niveaugleichen Einstieg vom Bahnsteig in den Wagen, der Mehrzweckbereich mit Klappsitzen wird auch fĂŒr Rollstuhlfahrer nutzbar, mit dem Blindenverband wurde ein Haltestangenkonzept abgestimmt und die TĂŒrtaster werden behindertenfreundlicher in ihrer AusfĂŒhrung und Höhe.

Technische Neuheiten sind eine neue Luftfederung fĂŒr erhöhten Fahrkomfort, leistungsfĂ€hige Heizungs-/LĂŒftungsanlagen mit hohem Frischluftanteil, die ErgĂ€nzung der Fahrgastinformation durch Haltestellenanzeiger und modernste leise Drehstromantriebstechnik mit hoher ZuverlĂ€ssigkeit. Die Fahrzeuge sollen auch durch ein modernes, angenehm freundliches Außen- und Innendesign, in erstmaliger Umsetzung des Corporate Design im Kleinprofil die FahrgĂ€ste ĂŒberzeugen.

Datum: 04.05.2004

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