Bauarbeiten: Eine Symbolfigur brachte Ordnung ins Chaos der unzähligen Fahrplanänderungen, Zehn Jahre Max Maulwurf, aus Punkt 3

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Wer hat schon gern den #Maulwurf im Garten? Aber bei Max Maulwurf ist das was ganz anderes. Das ist der, der seit zehn Jahren Ordnung in das Tohuwabohu der #Baustelleninformation bringt. Seither geleitet er die Berliner und ihre Gäste zielgerichtet durch die zuweilen schwer durchschaubare #Bahnbau-Landschaft.

Wie alles begann? Für 1994 plante die Deutsche Bahn den Beginn der #Stadtbahnsanierung in Berlin, quasi eine Rundumoperation der #Herzschlagader des hauptstädtischen Bahnverkehrs. Der Verkehr musste für diese Zwecke völlig #umgekrempelt werden – welcher Fahrgast sollte da noch den Durchblick behalten? „Im November 1993 begannen die Arbeiten an einer Konzeption“, schaut Thorsten #Bühn, Mitarbeiter Kommunikation DB ProjektBau, zurück. „Es wurde nach einer zentralen Figur gesucht, die als #Sympathieträger immer wiederkehrt und die Bahnreisenden darauf aufmerksam macht, wo gerade gebaut wird und wie sie trotzdem an ihr Ziel gelangen.

Ein Wettbewerb brachte allerdings nicht das gewünschte Ergebnis, die Entwürfe gerieten zu bieder“, so der Koordinator der #Informationskampagne seit Beginn. Ein Zufall half. Ein Kinderbuch „Vom Maulwurf, der wissen wollte, wer ihm auf den Kopf gemacht hat“, das ein Agentur-Mitarbeiter in einer Buchhandlung entdeckte. „Diese etwas streng dreinblickende, selbstbewusste und knorzige Figur schlug sofort ein. Wir konnten uns unkompliziert mit dem Illustrator Prof. Wolf #Erlbruch aus Wuppertal einigen.“

Mit der Symbolfigur setzte die DB auf eine neue Infopolitik

Max Maulwurf wurde zur Symbolfigur einer neuen #Informationspolitik der Bahn in Sachen Bauarbeiten. Von Mai bis September 1994 lief die …

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