Archiv der Kategorie: Schiffsverkehr

Schifssverkehr: Das rosafarbene Einhorn Feedback Fährt man mit der S-Bahn vom Bahnhof Zoo ostwärts, fällt kurz vor der Station Tiergarten ein merkwürdiger Bau auf, aus Süddeutsche

http://www.sueddeutsche.de/kultur/schauplatz-berlin-das-rosafarbene-einhorn-1.3763054

Ein blauer Kasten auf Stelzen, unter ihm eine riesige ringförmige rosa Röhre. Jeder kennt den Bau, aber nur wenige wissen Genaues.
Fährt man mit der S-Bahn vom Bahnhof Zoo ostwärts, fällt kurz vor der Station Tiergarten ein merkwürdiger Bau auf: ein blauer Kasten auf Stelzen, unter ihm eine riesige ringförmige, rosa #Röhre. Jeder in Berlin kennt den Bau, jeder ahnt, dass er eine besondere Funktion hat, kaum einer weiß, was tatsächlich los ist. Die Röhre ist ein #Umlauftank. Ein #Propeller, angetrieben von zwei #Schiffsdieseln mit zusammen 5500 PS, sorgt für eine #Strömung, in der Versuche im Schiff- und #Wasserbau, an Turbinen und dergleichen durchgeführt werden. In den letzten Jahren hatte das Äußere schlimm gelitten. Die Farben waren verblasst, die Metallpaneele rostig, die Polyurethan-Umschäumung der Röhre löchrig. Nun sind die umfangreichen Restaurierungsarbeiten abgeschlossen, alles sieht wieder so gut gelaunt aus, wie der Architekt Ludwig Leo es sich gedacht hatte.

Die Restaurierung wurde von der Wüstenrot-Stiftung finanziert, die sich im Denkmalschutz große Verdienste erworben hat und dies nicht nur durch das Geld, das sie zur Verfügung stellt, sondern mehr noch durch den methodischen Anspruch ihrer Projekte. Diesmal ging es um die Restaurierung eines technischen Denkmals, einer großen Maschine aus den frühen 1970er-Jahren, errichtet mit den Materialien des Industriebaus der Zeit, die zum größten Teil heute noch lieferbar sind. Man hätte die Blechpaneele durch gleichartige fabrikneue ersetzen, den Polyurethanschaum um die Röhre ganz abnehmen und neu auftragen können. Doch entschieden sich die Wüstenrot Stiftung, HG Merz Architekten und das Büro für Architektur, Denkmalpflege und Bauforschung Ewerin und Obermann für die strenge Linie: Was irgend zu erhalten war, wurde wieder …

Schifffahrt : Sicherheitsrichtlinie für Traditionsschiffe tritt ab 2018 in Kraft – Quelle: https://www.shz.de

https://www.shz.de/deutschland-welt/sicherheitsrichtlinie-fuer-traditionsschiffe-tritt-ab-2018-in-kraft-id18319616.html

Es wurde lange diskutiert und die Schiffer haben sich gewehrt – nun macht Minister Christian Schmidt Nägel mit Köpfen. Kiel | Die neue #Sicherheitsrichtlinie für #Traditionsschiffe hatte in diesem Jahr für dunkle Wolken am Himmel der #Reeder und Vereine gesorgt. Doch trotz Gegenwinds und aller Proteste der #Traditionsschiffer in Richtung Bundesverkehrsministerium – etwa beim Hamburger Hafengeburtstag oder der Kieler Woche – kommt sie nun doch. Statt schon – wie zunächst geplant – im Juni 2017 soll die neue #Sicherheitsverordnung für Traditionsschiffe ab 1. Januar 2018 in Kraft treten. Darin werden unter anderem die Vorgaben für die bauliche Beschaffenheit, den Brandschutz und die Ausrüstung mit Rettungsmitteln festgelegt. Wie der geschäftsführende Bundesverkehrsminister Christian Schmidt (CSU) am Dienstag in Berlin sagte, wolle er die #Traditionsschifffahrt in Deutschland erhalten. „Um das zu erreichen, brauchen wir ein hohes Maß an Sicherheit für Besatzung und Passagiere.“

Die Betreiber von Traditionsschiffen befürchten dagegen, dass die umfangreichen Bauvorschriften und die kostspielige Ausbildung von Crewmitgliedern nicht finanzierbar sind. Der Betrieb der Schiffe würde unrentabel werden. Ein Teil der deutschen Schifffahrtsgeschichte sei in Gefahr.

Nikolaus Kern, stellvertretender Vorsitzende der Gemeinsamen Kommission für historische Wasserfahrzeuge (GSHW) — dem Deutschen Dachverband für Traditionsschiffe — erklärte dazu: „Noch ist nichts unterschrieben.“ In den weiteren Gesprächen mit dem Bundesverkehrsministerium wolle der GSHW „zeigen, wo die Knackpunkte und No-Gos der Verordnung liegen“, kündigte Kern an. „Wir werden darauf hinweisen, dass die gesamte Struktur der Verordnung unzweckmäßig …

Schiffsverkehr: „Paule III“ ohne Kapitän Ronald Kebelmann, der berühmteste BVG-Fährmann, geht in den Ruhestand., aus Der Tagesspiegel

http://www.tagesspiegel.de/berlin/elf-ruderschlaege-pro-fahrt-paule-iii-ohne-kapitaen/20571276.html

Eigentlich wechselt er nur die Seite, vom #Fährmann zum Fahrgast. Im Mai will Ronald #Kebelmann zu einer Kreuzfahrt aufbrechen, in den Norden: Schottland, Island, Norwegen. Da kommen schon ein paar tausend Seemeilen zusammen. Die #Müggelspree-Überfahrt von #Rahnsdorf nach #Müggelheim wird dagegen in Ruderschlägen gemessen. Elf braucht es, bei Rückenwind und gutem Gesamtbefinden. In diesem Herbst hat sich der 63-Jährige letztmals in die #Riemen gelegt, nach 14 Jahren Dienst auf der #Ruderfähre „#Paule III“ ist er nun im Ruhestand.
Bis 2016 sah es so aus, als müsste auch Paule III aufs Altenteil. Der Senat wollte die Verbindung F 24 einstellen, doch dagegen erhob sich deutlicher Protest. Und Kebelmann, von imposanter Statur, zusammen mit seiner Fähre auf zehntausenden Ausflügler-Smartphones verewigt, sagte einen wichtigen Satz: „Die Ruderfähre gehört nach Rahnsdorf wie der Hauptmann nach Köpenick.“

Das brachte auch den damaligen Verkehrssenator Andreas Geisel zum Nachdenken. Er brach nach Rahnsdorf auf, stieg ins Ruderboot und verkündete die Rettung des marinen Kulturguts, das wie vier weitere Fähren im Stadtgebiet von der Weißen Flotte Stralsund betrieben wird, im Auftrag der BVG.

Immer etwas Seemannsgarn

Ab Mai wird ein jüngerer Nachfolger die Fähre übernehmen und immer freitags, sonnabends, sonntags und feiertags maximal acht Personen übersetzen. Voraussetzung für einen BVG-Ruderer sind nicht kräftige Oberarmmuskeln, sagt Kebelmann. „Man muss nicht unbedingt ein Athlet sein, aber mit dem Herzen dabei, die Leute unterhalten, was erzählen – muss nicht immer stimmen.“

Seemannsgarn halt, was genau sich dazu eignet, verrät Kebelmann lieber nicht. Besonders lustig wird es immer am Herrentag, dann kommen Studenten, Lehrlinge und …

Schiffsverkehr: Berliner Feuerwehr – Konzeption für Mehrzweck- und Feuerlöschboote, aus Senat

www.berlin.de

Im Namen des Senats von Berlin beantworte ich Ihre Schriftliche Anfrage wie folgt:

 

  1. Wie viele #Feuerlöschboote sind derzeit bei der Berliner #Feuerwehr vorhanden und wie viele davon einsatzbereit? (Aufstellung nach Baujahr erbeten.)

 

Zu 1.:

Bei der Berliner Feuerwehr ist ein #Löschboot einsatzbereit und mit festem Personal besetzt. Ein weiteres Löschboot dient der technischen Ausfallreserve. Die Baujahre beider Boote sind 1974 bzw. 1975.

 

  1. Wo liegen die Standorte der Berliner Feuerlöschboote? (Aufstellung nach Direktionen erbeten.)

 

Zu 2.:

Beide Löschboote befinden sich am Anleger der #Feuerwache #Spandau-Süd in der Direktion West.

 

  1. Wie hoch sind die Kosten für den Kauf eines neuen Feuerlöschbootes?

 

Zu 3.:

Die Kosten für die Neubeschaffung eines Löschbootes belaufen sich auf circa 2,5 Mio. Euro.

 

  1. Wurde das Löschbootkonzept nach dem 18.08.2015 verändert oder angepasst? Welche Konsequenzen hatte die nicht mögliche Nutzung der Charlottenburger Schleuse für das vorliegende Konzept?

 

Zu 4.:

Das Löschbootkonzept wurde durch die Ergänzung von 3 #Mehrzweckbooten im Jahr 2016 angepasst.

Die anhaltenden Probleme mit den Schleusenzeiten sind der Berliner Feuerwehr bekannt.

 

Auch aus diesem Grund gibt es die verschiedenen Standorte der #Mehrzweckboote innerhalb Berlins. Am Bau eines Standortes in der Innenstadt, Feuerwache Tiergarten, wird gearbeitet (siehe auch Antwort zur Frage 7). Darüber hinaus sind in allen #Schleusenabschnitten #Polizeiboote stationiert.

 

  1. Wurden die Betriebszeiten der #Schleuse angepasst oder verändert bzw. ist die Schleuse nun permanent besetzt?

 

Zu 5.:

Die Betriebszeiten der Schleuse Charlottenburg sind je nach Jahreszeit von maximal 6 bis 22 Uhr angegeben. Nachts findet kein Schleusenbetrieb statt.

Für das Jahr 2018 soll zwischen der Senatsverwaltung für Inneres und Sport und dem Wasser- und #Schifffahrtsamt Berlin vereinbart werden, eine #Rufbereitschaft für die Schleusenwärterinnen und Schleusenwärter einzurichten. Die Kosten dafür gehen zu Lasten des Haushalts der Berliner Feuerwehr.

 

  1. Wie oft mussten Feuerwehrkräfte bei Einsätzen auf Boote der Wasserschutzpolizei ausweichen um tätig werden zu können? (Aufstellung der letzten fünf Jahre erbeten.)

 

Zu 6.:

In das Einsatzkonzept für Einsätze auf den Berliner Gewässern sind Polizeiboote regelhaft mit eingebunden. Dazu wurden diese Boote mit Feuerlöschtechnik aufgerüstet. Im Rahmen von Einsätzen wurden in den letzten 5 Jahren Polizeiboote wie folgt eingebunden:

Jahr

2012

2013

2014

2015

2016

Einsätze

2

8

9

2

3

 

  1. Wie viele Mehrzweckboote sind derzeit im Einsatz? (Aufstellung nach Direktionen und Standorten erbeten.)

 

Zu 7.:

Derzeit sind 4 Mehrzweckboote (#MZB) bei der Berliner Feuerwehr im Einsatz.

MZB

Nr.

jetziger Standort

Direktion

künftiger Standort

Direktion

1

Freiwillige Feuerwehr Friedrichshagen DLRG-Station am Spreetunnel

Süd

Feuerwache Tiergarten nach Fertigstellung der Steganlage

West

2

Köpenick

Grünauer Str. Nähe Ersatzwache aufgrund Umbau Feuerwache Köpenick

Süd

Feuerwache Köpenick nach Fertigstellung der Baumaßnahmen

Süd

3

Freiwillige Feuerwehr Tegelort

Nord

Freiwillige Feuerwehr Tegelort

Nord

4

Feuerwache Spandau Süd

West

Feuerwache Wannsee, nach Fertigstellung der Steganlage

West

 

  1. Wie viele Mehrzweckboote (MZB) werden im Doppelhaushalt 2018/19 angeschafft?

 

Zu 8.:

Im Doppelhaushalt 2018/19 ist keine Anschaffung vorgesehen.

 

  1. Auf  welche  Direktionen  werden  diese  MZB  verteilt  werden?  (Aufstellung  nach  Direktionen erbeten.)

 

Zu 9.:

Entfällt.

 

  1. Gibt es derzeit konkrete Einsatz- und Rettungskonzepte für den #Müggelsee, den #Wannsee und den #Tegeler See?

 

Zu 10.:

Die Berliner Feuerwehr hat eine Geschäftsanweisung, die für Einsätze auf allen Gewässern Berlins gilt. Für die oben genannten Seen gibt es keine speziellen Konzepte.

 

  1. Bleibt es dabei, dass das Einsatz- und Rettungskonzept der Berliner Feuerwehr keine Jet-Ski für Einsätze auf den Gewässern Berlins beinhalten wird? (Wenn ja, mit welcher konkreten Begründung?)

 

Zu 11.:

Ja.

Ein Jetski hat für die Berliner Feuerwehr einen sehr geringen Einsatzwert. Es ist zwar möglich, Rettungskräfte in kurzer Zeit zur Unfallstelle zu bringen, aber es können dort mangels Ausrüstung kaum Rettungsmaßnahmen ergriffen werden. Das gilt sowohl für die Hilfe bei gekenterten Booten als auch für die Rettung von Personen, die sich im Wasser befinden. Zudem kann die enorm hohe Geschwindigkeit von Jetski (über 100 km/h) auch eine Gefährdung darstellen, weil im Wasser befindliche Personen (vor allem bei Wellengang) übersehen werden könnten.

 

Berlin, den 20. Oktober 2017 In Vertretung

 

 

Torsten Akmann

Senatsverwaltung für Inneres und Sport

Schiffsverkehr: Berliner Polizei – Wasserschutzpolizei: Status Quo 2017, aus Senat

www.berlin.de

 

  1. Wie viele Mitarbeiter/innen (#Personalstellen und Vollzeitäquivalente (#VZÄ)) sind an den Standor- ten der #Wasserschutzpolizei (#WSP) in Mitte, der WSP Ost und der WSP West tätig? (Aufstellung nach Beamten und Angestellten im Jahr 2017 erbeten.)

Zu 1.:

Die Verteilung der Dienstkräfte auf die einzelnen Standorte stellt sich wie folgt dar:

 

Dienststelle *

Beschäftigtengruppe

Stellen 30.09.2017

VZÄ 30.09.2017

Direktion Einsatz WSP Mitte

Beamte

43,00

42,76

Direktion Einsatz WSP Ost

Beamte

57,00

52,36

Direktion Einsatz WSP West

Beamte

61,00

60,76

Gesamt

161,00

155,88

* Alle Auswertungen erfolgten auf der Basis der im System IPV zum Stichtag 31.12. des Jahres hinterlegten Daten und spiegeln den Datenbestand zu diesem Stichtag wider. VZÄ = Vollzeitäquivalent (z.B. 2 x Teilzeit je 50% = 1,0 VZÄ) ohne befristet beurlaubte Dienstkräfte

 

Die in der Antwort zu Frage 2 und Frage 3 bezeichneten Tarifbeschäftigten sind kei- nen der drei Standorte zugeordnet, sie werden bei der WSP im Führungsdienst ver- wendet.

 

  1. Wie hoch ist das Durchschnittsalter in den Dienststellen der WSP? (jährliche Aufstellung nach Beamten und Angestellten der letzten sieben Jahre erbeten.)

 

Zu 2.:

Das Durchschnittsalter der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der WSP ist nachfolgen- der Tabelle zu entnehmen:

 

 

 

 

Dienststelle*

Beschäftigten- gruppe

30.09.

2017

2016

2015

2014

2013

2012

2011

2010

Direktion Einsatz WSP

 

Beamte

 

48,54

 

48,38

 

47,63

 

47,18

 

46,53

 

45,85

 

45,63

 

45,12

 

 

 

Direktion

Einsatz WSP  Tarifbeschäftigte

57

56

55

54

53

52

51

50

* Alle Auswertungen erfolgten ausschließlich auf der Basis der im System IPV zum Stichtag 31.12. des Jahres hinterlegten Daten und spiegeln den Datenbestand zu diesem Stichtag wider.

 

  1. Wie haben sich die Stellen und VZÄ bei der WSP in den letzten sieben Jahren entwickelt? (Auf- stellung für die Jahre von 2010 bis 2017 nach Beamten und Angestellten erbeten.)

 

Zu 3.:

Die Entwicklung der Stellen und VZÄ bei der WSP in den letzten sieben Jahren stellt sich wie folgt dar:

 

Dienststelle*

Beschäftigten- gruppe

2017

2016

Stellen 30.09.2017

VZÄ 30.09.2017

Stellen 2016

VZÄ 2016

Direktion Einsatz WSP

Beamte

184,00

187,50

184,00

185,28

Direktion Einsatz WSP

Tarifbeschäftigte

2,00

2,00

2,00

2,00

Gesamt

186,00

189,50

186,00

187,28

 

Dienststelle*

Beschäftigten- gruppe

2015

2014

2013

Stellen 2015

VZÄ 2015

Stellen 2014

VZÄ 2014

Stellen 2013

VZÄ 2013

Direktion Ein- satz WSP

Beamte

184,00

182,74

184,00

178,41

184,00

183,15

Direktion Ein- satz WSP

Tarifbeschäftigte

2,00

2,00

2,00

2,00

2,00

2,00

Gesamt

186,00

184,74

186,00

180,41

186,00

185,15

 

Dienststelle*

Beschäftigten- gruppe

2012

2011

2010

Stellen 2012

VZÄ 2012

Stellen 2011

VZÄ 2011

Stellen 2010

VZÄ 2010

Direktion Ein- satz WSP

Beamte

184,00

182,09

184,00

183,57

184,00

183,33

Direktion Ein- satz WSP

Tarifbeschäftigte

2,00

2,00

2,00

2,00

2,00

2,00

Gesamt

186,00

184,09

186,00

185,57

186,00

185,33

* Alle Auswertungen erfolgten ausschließlich auf der Basis der im System IPV zum Stichtag 31.12. des Jahres hinterlegten Daten und spiegeln den Datenbestand zu diesem Stichtag wider. VZÄ = Vollzeitäquivalent (z.B. 2 x Teilzeit je 50% = 1,0 VZÄ) ohne befristet beurlaubte Dienstkräfte

 

  1. Wie hoch ist die Zahl der eingeschränkt einsatzfähigen Dienstkräfte bei der WSP in Mitte, Ost und West? (Aufstellung nach Standorten erbeten.)

 

Zu 4.:

Aktuell sind drei Beamtinnen und Beamte des Polizeivollzugsdienstes im Bereich der WSP polizeidienstunfähig im Sinne des § 105 Abs. 1 LBG. Hinzu kommen vier Be- amtinnen und Beamte des Polizeivollzugsdienstes, die ebenfalls aktuell den beson- deren gesundheitlichen Anforderungen für den Polizeivollzugsdienst nicht genügen. Bei diesen Dienstkräften besteht nach gutachterlicher Einschätzung des Polizeiärztli-



chen Dienstes jedoch die Wahrscheinlichkeit, dass sie die volle Verwendungsfähig- keit im Polizeivollzugsdienst innerhalb von zwei Jahren wiedererlangen.

Die eingeschränkt dienstfähigen Dienstkräfte verteilen sich bei der Wasserschutz- polizei wie folgt:

Standort Mitte    : zwei Dienstkräfte Standort Ost                      : drei Dienstkräfte Standort West  : zwei Dienstkräfte

 

  1. Wie viele Gesamtstunden wurden bei der WSP und in den jeweiligen Standorten (Mitte, Ost, West) im Außendienst geleistet? (jährliche Aufstellung für die Jahre von 2014 bis 2017 erbeten.)
  2. Wie hoch waren die Einsatzkräftestunden bei der WSP in Mitte, Ost und West in den letzten fünf Jahren? (Aufstellung erbeten.)

 

Zu 5. und 6.:

Statistische Daten im Sinne der Fragestellungen werden derzeit nicht erhoben. Eine zukünftige Erfassung befindet sich in Vorbereitung.

 

  1. Wie viele Polizeivollzugskräfte waren in den letzten fünf Jahren bei dem Binnenlehrgang in Ham- burg und wie viele Plätze werden dem Land Berlin hierzu pro Jahr zugeteilt?

 

Zu 7.:

Seit dem Jahr 2012 befanden sich 25 Polizeivollzugsdienstkräfte beim Binnenlehr- gang in Hamburg. Aktuell werden dort weitere 3 Polizeivollzugsdienstkräfte ausgebil- det.

Die Platzzuweisung richtet sich nach dem gemeldeten Bedarf seitens der WSP sowie den verfügbaren Haushaltsmitteln. In der Vergangenheit wurden in der Regel alle angemeldeten Plätze gewährt.

 

  1. Wie lange dauert die vollständige Ausbildung einer Beamtin bzw. eines Beamten bei der WSP?

 

Zu 8.:

Die Ausbildung in Hamburg für eine Verwendung bei der WSP umfasst neben dem 3-monatigen Binnenlehrgang den 2-wöchigen Ausbildungslehrgang Radar sowie den 3-tägigen Ausbildungslehrgang UKW-Sprechfunkzeugnis für den Binnenschifffahrts- funk. Daneben sind ggf. weitere Speziallehrgänge zu absolvieren.

Insgesamt umfasst die Ausbildung zu einer/einem vollumfänglich einsetzbaren Strei- fenbeamtin/Streifenbeamten der WSP in der Regel drei Jahre.

 

  1. Wie viele Polizeivollzugskräfte werden in den nächsten fünf Jahren bei WSP ausgebildet?

 

Zu 9.:

Unter Berücksichtigung der regulären Pensionierungen ergibt sich aktuell bis zum Jahresende 2022 ein Bedarf von 36 Polizeivollzugsdienstkräften.

 

  1. Wie hoch ist der #Investitionsbedarf in den #Fahrzeugpark und die #Flotte der WSP in Berlin? (Auf- stellung nach jeweiligen Fahrzeug- bzw. #Bootstypen sowie nach Baujahren erbeten.)

 

Zu 10.:

Das von der WSP gemeinsam mit der Serviceeinheit Technik und Logistik (SE TL A) im Dezember 2015 erstellte Konzept beinhaltet ein Umbau- und Neubaukonzept für die kommenden zwölf Jahre, um die #Bootsflotte schrittweise zu modernisieren. Es beinhaltet notwendige Umbau- und Instandsetzungsmaßnahmen in den nächsten

 

fünf Jahren mit geschätzten Kosten in Höhe von 1,25 Mio. Euro sowie zwölf Boots- neubauten bis zum Jahr 2027 mit Kosten von rund 14 Mio. Euro.

 

Die #Zivilstreifenboote sind bei dieser Berechnung nicht berücksichtigt. Pkw und Bus- se der WSP werden im Rahmen von Neubeschaffungen, Aussonderungen und Um- verteilungen regelmäßig, in Abhängigkeit vom Zustand der Fahrzeuge, ausgetauscht.

 

Die Spezialkraftwagen, #Wasserschutzgerätekraftwagen, das Transportfahrzeug und der Anhänger werden im Rahmen der Gesamt-Bedarfsanmeldung priorisiert und ent- sprechend zur Verfügung stehender Haushaltsmittel neu beschafft.

 

Das Durchschnittsalter der im Bestand der WSP befindlichen Fahrzeuge ist folgender Auflistung zu entnehmen:

  • 6 Zivile Pkw/Bus – durchschnittliches Alter 6 Jahre
  • 9 Einsatz-Pkw/Bus – durchschnittliches Alter 11 Jahre
  • 2 Spezialkraftwagen für die Verfolgung von Umweltdelikten – durchschnittliches Alter 7 Jahre
  • 4 Wasserschutzgerätekraftwagen – durchschnittliches Alter 7 Jahre
  • 1 Transportfahrzeug – 17 Jahre alt
  • 1 Bootstransportanhänger – 14 Jahre alt

 

  1. Wie viele #Streifenboote sind bei der WSP im Einsatz und wie hoch ist der Personalaufwand hier- für?

 

Zu 11.:

Bei der WSP sind derzeit 16 Streifenboote im Einsatz. Diese werden jeweils mit drei Mitarbeitenden besetzt.

 

  1. Wo werden die Boote repariert und wie hoch ist die durchschnittliche Wartungs- und Reparatur- zeit?

 

Zu 12.:

Die an den Booten vorzunehmenden Reparaturarbeiten werden grundsätzlich durch die Zentrale #Bootswerkstatt der Polizei Berlin durchgeführt. Die vorgenannte Dienst- stelle befindet sich auf der Liegenschaft der WSP-Wache West.

Allgemeine Wartungs- und Durchsichtarbeiten werden, soweit möglich, an den örtli- chen WSP-Wachen durch Mitarbeitende des Bootsservicedienstes gewährleistet. Arbeiten, die auf Grund personeller/materieller Möglichkeiten nicht durchgeführt wer- den können, werden extern vergeben.

 

Die durchschnittlichen Wartungs-/Reparaturarbeiten ergaben im Jahr 2016, auf den Flottenbestand von 16 Streifenbooten gerechnet, einen statistischen #Ausfallwert von insgesamt 111 Tagen pro Boot. Die Zivilstreifenboote wurden bei dieser Bewertung nicht berücksichtigt.

 

  1. Spielt die WSP bei den Ausbildungsmodulen an der Polizeiakademie (ehemals Landespolizei- schule) und an der Hochschule für Wirtschaft und Recht eine Rolle? Wenn ja, in wie weit?

 

Zu 13.:

In der Ausbildung des mittleren Polizeivollzugsdienstes (mPVD) und im Bachelorstu- diengang des gehobenen Polizeivollzugsdienstes wird im Rahmen der Vorstellung der Struktur der Polizei Berlin die WSP mit ihren Aufgaben und Zuständigkeiten be- nannt (Modul 02 im Bachelorstudiengang).



< >Gibt es für Ausbildungsinteressierte die Möglichkeit ein Praktikum speziell bei der WSP zu ab- solvieren?Wird die WSP Jet-Ski für die Bestreifung auf Berliner Gewässern anschaffen?Welche konkreten Investitionsmaßnahmen gab es in den letzten sieben Jahren für die WSP in Berlin? (Aufstellung nach Jahren erbeten.)Wird das Bootsbaukonzept der WSP dem Innenausschuss in dieser Wahlperiode vorgestellt oder besteht seitens der Berliner Polizei diesbezüglich kein Interesse?Wie viele der 2.000 bei der Polizei Berlin angeschafften Tablet-Computer kommen fortan bei der WSP zum Einsatz?

 

Zu 18.:

Eine detaillierter Verteilungsplanung liegt derzeit noch nicht vor.

 

Für einen Probelauf wurden Tablet-Computer unterschiedlicher Hersteller beschafft. Nach der Erprobung und abschließenden Bewertung wird der Beschaffungsvorgang eingeleitet.

 

Berlin, den 20. Oktober 2017 In Vertretung

 

Torsten Akmann

Senatsverwaltung für Inneres und Sport

Schiffsverkehr + Fähren: Fährmann Karl-Heinz (77) Ein Leben als Übersetzer – Quelle: http://www.berliner-kurier.de/

http://www.berliner-kurier.de/berlin/kiez—stadt/faehrmann-karl-heinz–77—ein-leben-als-uebersetzer–28575912

Berlin – Jede Birke steht für einen #Fährmann. Vier sind es, die neben dem Fähranleger #Wilhelmstrand in den Himmel ragen. Und ganz in der Nähe steht er: Karl-Heinz Troitzsch, 77 Jahre alt. Blaue Jeans, blauer Schal, blaue Jacke, wie es sich gehört für jemanden, dessen Leben das Wasser ist. Ein Leben als #Übersetzer – von einem ans andere #Ufer. Er schaut hinauf in die Baumkronen, die Blätter rascheln leise im Wind. „Als ich vor vielen Jahren auf der #Fähre arbeitete, pflanzte jeder Fährmann einen der Bäume. Der Stamm meiner Birke war damals so dick wie ein Finger.“

Vierzehn Jahre lang fuhr Troitzsch als Fährmann das Schiff, das viele als „#F11“ kennen – und das seit Monaten für Diskussionen sorgt. Die Fährlinie ist Berlins älteste, viele sehen sie als Denkmal der Verkehrsgeschichte der Stadt. Und doch will der Senat sie kappen, weil die Minna-Todenhagen-Brücke, die 600 Meter Luftlinie entfernt entsteht, sie überflüssig macht – meint man an den Schreibtischen der Verwaltung. „Wissen Sie was“, sagt Karl-Heinz Troitzsch, „das ist das Traurigste, was ich in meinem ganzen Leben gehört habe.“
Im Leben von Karl-Heinz Troitzsch spielte eben jene Fähre eine große Rolle. Von 1990 bis 2004 verdiente er auf dem Schiff sein Geld, fuhr täglich von Wilhelmstrand nach Baumschulenweg und zurück. Seine Karriere am Wasser begann 1958 bei der Marine, er fuhr bis 1977 ein Minenleg- und Räumschiff.
"Ich werde ein Boot haben"

Danach suchte er in Berlin einen Job. „Ich wollte weiterhin am Wasser arbeiten, mit Booten, mit Schiffen und mit Menschen.“ Also stieg er beim VEB Sportstättenbetrieb Berlin ein und kümmerte sich als Streckenmeister um die Grünauer Regattastrecke. Etwas später versetzte man ihn in die Werner-Seelenbinder-Halle. „Der, der dort die Verantwortung hatte, war krank.“ Auch heute, Jahre danach, klingt Troitzsch nicht begeistert. Das Gute war: Er lernte viele Menschen kennen. „Eines Tages traf ich einen Matrosen, der bei der Weißen Flotte arbeitete. Er machte mir klar, dass er meine Zukunft nicht in einer Turnhalle sieht, sondern …

Fähren: BVG-Fähre F11 Der Fahrplan für die Rettung – Quelle: http://www.berliner-kurier.de

http://www.berliner-kurier.de/berlin/kiez—stadt/bvg-faehre-f11-der-fahrplan-fuer-die-rettung-28367514

Berlin – Sie darf weiter über die Spree #schippern. Dank Anwohner-Protesten ist die BVG-Fähre #F11 vorerst #gerettet! Der Senat, der sie Ende 2017 abschaffen wollte (KURIER berichtete), gewährt der Berliner Traditionslinie zwischen Wilhelmstrand in Oberschöneweide und Baumschulenweg nun eine Schonfrist.

Spaziergänger, Radler und Bewohner der Siedlung Wilhelmstrand nutzen Berlins älteste Fährlinie, die es seit 1896 gibt. Im Zehn- beziehungsweise 20-Minuten-Takt bringt das Schiff mit E-Antrieb sie das ganze Jahr lang innerhalb von zwei Minuten vom einen zum anderen Ufer. Damit sollte laut Senat Ende 2017 Schluss sein. Denn in der Nähe wäre dann die Minna-Todenhagen-Brücke fertig, über die künftig Busse beide Seiten der Spree verbinden. Die Fährlinie F11 hätte ausgedient.

Nachdem die Verkehrsverwaltung dies als Antwort auf eine Anfrage des SPD-Abgeordneten Lars Düsterhöft verkündet hatte, kam es zum Protest. Anwohner sammelten über 6000 Unterschriften, die dem Senat überreicht wurden. Die Aktion hatte Erfolg. Die Verkehrsverwaltung lenkte jetzt ein. „Der Betrieb der Fähre wird für ein Jahr verlängert“, sagte Sprecherin Dorothee Winden dem KURIER.

Der Jubel bei den Anwohnern ist groß. „Viele haben für den Erhalt gekämpft“, sagt …

Schiffsverkehr: Teurer Umweg für „Moby Dick“: Schließung der Schleuse Plötzensee sorgt für Unmut, aus Berliner Woche

http://www.berliner-woche.de/charlottenburg-nord/verkehr/teurer-umweg-fuer-moby-dick-schliessung-der-schleuse-ploetzensee-sorgt-fuer-unmut-d132055.html

#Charlottenburg-Nord. Seit zwei Wochen ist die #Schleuse #Plötzensee wegen #Personalmangels #geschlossen. Und das sorgt bei den betroffenen Reedereien für Wut, Unverständnis und wirtschaftliche Einbußen.

„MS Moby Dick“ heißt das Tourismusschiff, das für die Stern und Kreisschiffahrt GmbH auf den Binnengewässern der Stadt unterwegs ist. Das Schiff mit der auffälligen Wal-Fassade fährt die Tour mit dem Titel „H8 – Von Tegel in die City“. Vom Tegeler See führt sie normalerweise über den Berlin-Spandauer Schiffahrtskanal, hier durch die Schleuse Plötzensee, weiter zum Westhafen, Nordhafen und Humboldthafen und dann auf der Spree bis zum Haus der Kulturen. Dort legt es an, wendet und fährt wieder zurück. „Eine besondere Tour, die sich gut entwickelt hat. Sie dauert hin und zurück dreieinhalb Stunden. Das ist die Zeit, die der Fahrgast noch gerne investiert“, sagt Christian Garbrecht, bei der Stern und Kreis im Vertrieb tätig.

Durch die Sperre muss "Moby Dick" nun schon in Höhe Seestraße auf die Spree abbiegen und einen Umweg von einer Stunde in Kauf nehmen. Dadurch ist das Schiff nun fünfeinhalb Stunden hin und zurück unterwegs. Anstatt zweimal pro Tag nur noch einmal, und auch für den üblichen zusätzlichen Einsatz auf der Oberhavel fehlt laut Garbrecht die Zeit. „Dazu kommt, dass die Passagiere bei über fünf Stunden Fahrzeit schon schlucken. Insgesamt fallen sechs Fahrten pro Woche aus. In Spitzenzeiten fehlen uns damit 500 bis 600 Fahrgäste. Und wir haben im Frühjahr 100 000 Fahrpläne gedruckt, die nicht mehr stimmen.“

Garbrecht ärgert sich sehr über die Schließung der Schleuse. Weil es bereits die fünfte in diesem Jahr ist, die zweite mitten in den …

Fähre: Rudern für die Reisenden: Der Fährmann von Rahnsdorf, aus Berliner Morgenpost

https://www.morgenpost.de/incoming/article211638525/Rudern-fuer-die-Reisenden-Der-Faehrmann-von-Rahnsdorf.html

Nur 36 Meter trennen die Ufer von #Rahnsdorf und #Müggelhort. Ronald Kebelmann bringt die Passagiere auf Zuruf rüber – mit dem #Ruderboot.

Es gibt Menschen, die ihn um seinen Arbeitsplatz beneiden. "Mensch Ronni", sagen sie, "du hast es gut. Sommer, Sonne und Wasser. Ab und zu ruderst du mal nen Wanderer rüber. Vier, fünf Schläge, mehr brauchst du ja nicht, um sie ans andere Ufer zu bringen."

"Hmmmmm." Ein sonores Brummen, das ist alles, was man in solchen Momenten von Ronald Kebelmann hört. Und wer ihn kennt, der weiß, dass das durchaus als Zustimmung zu verstehen ist. Kebelmann, 63, ist #Ruderfährmann, der letzte seiner Zunft, zumindest in Berlin, vielleicht sogar auch im Rest der Republik. So genau weiß Ronald Kebelmann das nicht. Sein Revier ist überschaubar. Es sind genau 36 Meter zwischen den Ufern von Müggelhort und Rahnsdorf. Ein Klacks nur, doch es sei genau diese Nähe, die ihn an diesem Job reize, sagt der Fährmann. "Hier kennt jeder jeden. Es ist ein bisschen familiärer als auf der Straße."

"Kann das Fahrrad mit?" Ein Passagier steht auf seinem Steg, so ein sportlicher Mittsechziger mit Fahrradhelm. "Ja, kostet aber 1,20 Euro extra." Der Mann kramt Kleingeld aus seiner Tasche. Er könnte auch mit der Fähre F 23 fahren. Aber es geht ihm wie vielen Ausflüglern. Sie haben im Reiseführer gelesen, dass es am südöstlichen Rand von Berlin noch ein Boot gibt, das ohne …

Schiffsverkehr: Hausboote und Sportboote in Berlin, aus Senat

www.berlin.de

Frage 1:
Welche Behörden sind für welchen Teil einer Genehmigung für die Nutzung eines Hausbootes in Berlin zuständig?
Frage 2:
Inwieweit gibt es eine amtliche Definition für #Hausboote in Berlin?
Antwort zu 1 und 2:
Hausboote, die nicht zur Fortbewegung bestimmt sind, sind schwimmende Anlagen nach § 1.01 Nr. 11 der Binnenschifffahrtsstraßen-Ordnung, die auch für das Land Berlin Anwendung findet.
Die Nutzung eines Hausbootes in Berlin, welches als zugelassenes #Wasserfahrzeug Bestandteil des #Schiffsverkehrs ist, unterliegt den landes- bzw. bundeswasserstraßenrechtlichen Vorschriften.
Ein ortsfestes, dauerhaft liegendes Hausboot benötigt als schwimmende Anlage auf Bundeswasserstraßen eine strom- und schifffahrtspolizeiliche Genehmigung des Wasserstraßen- und Schifffahrtsstraßenamtes Berlin sowie eine wasserrechtliche Genehmigung von der Wasserbehörde bei der Senatsverwaltung für Umwelt, Verkehr und Klimaschutz. Für Landeswasserstraßen ist eine Zustimmung von der Schifffahrtsaufsichtsbehörde bei der Senatsverwaltung für Umwelt, Verkehr und Klimaschutz zu beantragen. Mit dem jeweiligen Eigentümer der Wasserstraße ist ein privatrechtlicher Nutzungsvertrag über die Anspruch genommene Wasserfläche abzuschließen.
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Frage 3:
Welche Bedeutung haben Hausboote für den Senat und welchen besonderen Auflagen unterliegen #Hausbootnutzer?
Antwort zu 3:
Hausboote haben für den Senat im Rahmen des Wohnungsbaus keine Bedeutung.
Frage 4:
Inwieweit gibt es eine amtliche Definition für die Nutzung von Sportbooten in Berlin?
Antwort zu 4:
Sportboote subsummiert die Binnenschifffahrtsstraßen-Ordnung unter § 1.01 als "Kleinfahrzeug".
Nach der Verordnung über die gewerbsmäßige Vermietung von Sportbooten sowie deren Benutzung auf den Binnenschifffahrtsstraßen (Binnenschifffahrt-Sportbootvermietungsverordnung) ist ein Sportboot ein für Sport- oder Erholungszwecke verwendetes Wasserfahrzeug (siehe auch Definition „Sportfahrzeug“ gemäß § 1.01, Nr. 21 BinSchStrO) mit einer Länge von weniger als 20 m ohne Ruder und Bugspriet, dessen Produkt aus Länge x Breite x Tiefgang ein Volumen von 100 m³ nicht erreicht, ausgenommen Segelsurfbretter.
Frage 5:
Wie unterscheidet man im Senat zwischen einer dauerhaften Nutzung eines Bootes zu Wohnzwecken und einer periodischen Nutzung eines Sportbootes, deren Nutzer ggf. Mitglied in einem förderungswürdigen und gemeinnützigen Sportverein sind?
Antwort zu 5:
Siehe Antworten zu den Fragen 2 und 4. Die Sportboote nehmen am Binnenschiffsverkehr teil und können im Rahmen ihrer Nutzung an genehmigten Stellen festmachen bzw. stillliegen. Das dauerhafte Stillliegen eines Sportbootes auf dem Wasser allein zu Wohnzwecken würde seinem definierten Verwendungszweck widersprechen.
Frage 6:
Inwieweit wird bei der Genehmigung von Bootsstegen und deren Nutzung der gesellschaftlichen Bedeutung von gemeinnützigen und förderungswürdigen Sportvereinen entsprochen?
Antwort zu 6:
Grundsätzlich richtet sich die Genehmigungsfähigkeit nach den wasserrechtlichen Anforderungen für Anlagen in und an oberirdischen Gewässern nach § 36 des Wasserhaushaltsgesetzes in Verbindung mit §§ 62 ff. des Berliner Wassergesetzes.
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Frage 7:
Inwieweit gibt es wo die Ausweisung von Flächen für Hausboote zu Wohnzwecken und wo ggf. für Sportboote und welche Möglichkeiten der Ausweitung sieht der Senat?
Antwort zu 7:
Im Land Berlin gibt es keine Ausweisung von Flächen für Hausboote oder Sportboote. Daher gibt es auch keine Ausweitungsmöglichkeiten.
Über die einzelnen öffentlichen Sportbootliegestellen (24 h-Anlegestellen) auf den Bundeswasserstraßen Spree, Havel, Dahme und den Kanälen des Bundes unterrichtet das Wasserstraßen- und Schifffahrtsamt Berlin unter http://www.wsa-b.de/schifffahrt/freizeit/liegestellen/index.html.
Frage 8:
Inwieweit gibt es welche Rechtsgrundlagen zur unterschiedlichen Handhabung unterschiedlicher Bootstypen und deren unterschiedlicher Nutzung?
Antwort zu 8:
Siehe Antworten zu den Fragen 1, 2 und 4.
Berlin, den 28.07.2017
In Vertretung
Tidow
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Senatsverwaltung für
Umwelt, Verkehr und Klimaschutz