Tegel Das beliebte Fahrgastschiff „Moby Dick“ wechselt in dieser Saison seinen Ankerplatz. Unter dem Motto „Moby’s Zeitreise – von Preußen bis zur Gegenwart “ macht der Dampfer täglich zweimal eine Rundfahrt von Kladow über die Pfaueninsel nach Potsdam. Für das eigenwillige Schiff in Form eines Wals kommt …
Tegel Das beliebte Fahrgastschiff „Moby Dick“ wechselt in dieser Saison seinen Ankerplatz. Unter dem Motto „Moby’s Zeitreise – von Preußen bis zur Gegenwart “ macht der Dampfer täglich zweimal eine Rundfahrt von Kladow über die Pfaueninsel nach Potsdam. Für das eigenwillige Schiff in Form eines Wals kommt …
Fahrten mit dem Ausflugsschiff über Seen und Kanäle bieten ungewöhnliche Perspektiven auf Bauwerke und Natur Von Iris Marx Die ersten Blumen sprießen aus dem Boden, die Sonne läßt sich immer häufiger blicken, da wird es Zeit, endlich die heimischen vier Wände zu verlassen und Frühlingsluft einzuatmen. Die läßt sich sehr gut auf einem der zahlreichen Ausflugsboote auf den Berliner Gewässern genießen. Nicht nur Entspannung ist dabei garantiert. Die Hauptstadt kann von hier aus auch mal von einer ganz anderen, vielen unbekannten Seite erlebt werden. Wer hätte zum Beispiel gedacht, daß Berlin sogar mehr Brücken hat als Venedig? Interessant ist daher eine Brückenfahrt der Reederei Riedel. Die Tour führt rings um die Berliner Innenstadt. Von der Corneliusbrücke aus geht die vierstündige Fahrt am Waterlooufer entlang in Richtung Landwehrkanal. Entlang der Strecke liegen nicht nur schöne Brücken, sondern auch zahlreiche andere …
„Berlin ist aus dem #Kahn gebaut.“ so hieß es vor über hundert Jahren. Der #Spree kam im letzten Jahrhundert entscheidende Bedeutung für die Entwicklung Berlins zur Metropole zu. Per #Schiff kam aus dem schlesischen #Industrierevier alles, was für den Ausbau der Großstadt benötigt wurde: Sand, Steine, Holz, Kohle… 100 Jahre später findet dieser Satz seine Umkehrung: Seit vier Wochen wird in der historischen Mitte die Geschichte der Weltstadt neu geschrieben: „Berlin wird in den Kahn rückgebaut.“
Die Spree ist als Wasserstraße in der Hauptstadt des Bauens unentbehrlich
„Berlin ist aus dem Kahn gebaut.“ so hieß es vor über hundert Jahren. Der Spree kam im letzten Jahrhundert entscheidende Bedeutung für die Entwicklung Berlins zur Metropole zu. Per Schiff kam aus dem schlesischen Industrierevier alles, was für den Ausbau der Großstadt benötigt wurde: Sand, Steine, Holz, Kohle… 100 Jahre später findet dieser Satz seine Umkehrung: Seit vier Wochen wird in der historischen Mitte die Geschichte der Weltstadt neu geschrieben: „Berlin wird in den Kahn rückgebaut.“ 29 000 Tonnen Stahl, 83 300 Tonnen Betonbruch, 300 Tonnen Glas sollen bis Ostern 2007 per Kahn aus der Stadt geschafft worden sein. Damit die im Grundwasser der Spree schwimmende 180 Meter lange und 120 Meter breite Betonwanne nicht nach oben gedrückt wird, wenn die gigantische Beton-Stahlkonstruktion des …
Spundwand soll einsturzgefährdete Kaimauer provisorisch sichern – Endgültige Entscheidung bis Oktober
von Thomas Fülling
Berlin – Es geht also doch. Nach monatelangem Streit über Zuständigkeiten und Finanzen haben sich die Behörden von Bund und Senat über ihr weiteres Vorgehen an der einsturzgefährdeten Kaimauer am Schiffbauerdamm geeinigt. Wichtigstes Ergebnis: Die wegen ihrer vielen Schank-Vorgärten beliebte Uferpromenade zwischen Weidendammer Brücke und Stadtbahn-Viadukt soll zur Fußball-WM und der sich anschließenden Sommersaison nun doch zugänglich sein. Wie das Wasser- und Schiffahrtsamt Berlin (WSA) dieser Zeitung gestern bestätigte, ist geplant, die seit Anfang Februar wegen Einsturzgefahr gesperrte Kaimauer zunächst provisorisch zu sichern. Dazu soll in der Spree eine 230 Meter lange Spundwand vor die teilweise unterspülte Ufermauer gesetzt und anschließend mit Kies verfüllt werden. „Bis spätestens Mitte Mai wollen wir im Interesse der Berlin-Besucher und der Wirte am Schiffbauerdamm die Arbeiten beendet haben“, verspricht WSA-Chef Hartmut Brockelmann. Einzuhalten sei diese „ehrgeizige Terminsetzung“ allerdings nur, wenn …
Der Trend der vergangenen Jahre, einer stetigen #Verkehrszunahme im #Innenstadtbereich, wo bereits 55 Prozent des Umsatzes gemacht werden und einer entsprechenden #Abnahme der Fahrgastzahlen in den klassischen Ausflugsgebieten #Wannsee, #Tegel und #Müggelsee, scheint ungebrochen.
„Opa, ich bin im Maschinenraum“, schallt es durch die Halle. Der märkische Schlepper „Kurt Heinz“ – eines der zentralen Ausstellungsstücke der neuen Ausstellung „#Lebenswelt #Schiff“ im Deutschen #Technikmuseum Berlin – hat es nicht nur den kleinen Besuchern besonders angetan. Auf dem 102 Jahre alten Kahn werden Luken geöffnet, wird mit Eisentüren geklappert, vor Maschinen gefachsimpelt. Eine Etage höher ist das Licht geheimnisvoll gedämpft. Dort ziehen hölzerne #Modelle alter preußischer #Kanonenboote mit gesetzten Segeln, Sextanten und Navigationssysteme, #Schiffsmodelle aus Bernstein und Elfenbein sowie die Schätze der 1822 gesunkenen chinesischen #Dschunke Tek Sing die Besucher in ihren Bann.
Nahe #Eberswalde gibt es ein „#Kreuzungsbauwerk“, das einmalig in Berlin/Brandenburg ist: oben fließt das #Wasser des #Oder-Havel-Kanals, unten fahren u.a. die Züge der Linien #RE3 und #RB63. Seit 1912 erlaubt die #Kanalbrücke dem Wasser die Überquerung der Gleise der #Eisenbahnstrecke Berlin– #Stralsund / #Stettin.