Cornelia Kadatz ist Chefin aller Berliner Fernbahnhöfe. Sie leitet Stationen mit Hunderttausenden Fahrgästen.
Mit ein paar Tritten schiebt Cornelia #Kadatz das Taschentuch am Boden Richtung Mülleimer. In die Hand nehmen wäre dann doch zu unhygienisch. Ansonsten ist die #Bahnhofschefin aber nicht zimperlich. Geht es um ihre #Station, legt die Managerin beherzt Hand an, und sei es um den Boden ein bisschen sauberer zu machen. Seit Mai 2019 ist Kadatz Chefin des Berliner Hauptbahnhofs. Anfang Januar hat sie auch die Leitung aller weiteren Fernbahnhöfe der Hauptstadt übernommen. Sie verwaltet seither auch die Stationen #Gesundbrunnen, #Südkreuz, #Ostbahnhof und #Spandau, den kommenden Halt am #BER sowie den alten Bahnhof #Schönefeld. Eine Aufgabe, die von Managern viel Energie verlangt. Aber daran mangelt es Kadatz ohnehin nicht.
Nachtzug-Route durch Thüringen – Jena und Saalfeld liegen auf der Strecke.
Zum Kaffeetrinken mal schnell nach #Linz oder #Wien – eine verrückte Idee, die aber für die Ostthüringer demnächst spontan machbar ist. Denn die Deutsche Bahn wird am 8. März eine #Nachtzug-Verbindung zwischen #Rostock und Wien in Betrieb nehmen. Die Thüringer Stopps liegen in den frühen Morgenstunden zwischen 2 und 3 Uhr, sagte Holger Auferkamp von der Deutschen Bahn.
Die Strecke führt in Mitteldeutschland über #Leipzig, #Halle, #Jena und #Saalfeld. Über Bayern geht es dann nach Wien. 10:45 Uhr kommt der Zug am neuen Wiener Hauptbahnhof an – mitten im Zentrum der österreichischen Hauptstadt. Zurück geht es 19:15 Uhr – auch ein Kurztrip an die #Ostsee nach Rostock oder eine frühe Ankunft in Leipzig oder Berlin sind so …
Bisher firmiert das Projekt unter #Bebauungsplan 9-41, ehemaliger #Kohlebahnhof#Adlershof. In den kommenden Jahren soll das rund sieben Hektar große Areal bebaut werden, unter anderem mit einem #Straßenbahnhof.
Bis 1990 befand sich auf der Fläche zwischen Köpenicker Straße und Bahntrasse ein Kohlebahnhof der Deutschen Reichsbahn. Nach dem Ende der DDR wurde es zur Brache, in verbliebene Gebäude zog ein Obdachlosenheim ein.
Dann war das Grundstück zur Erweiterung des einst gefeierten Solarmodulherstellers Solon AG reserviert worden. Der hatte 2009 in der nahen Straße Am Studio seine Firmenzentrale eingeweiht, fünf Jahre später aber Insolvenz beantragt und die Produktion eingestellt. Damit war die geplante Expansion hinfällig.
Die letzten #Anwohnerklagen sind abgewiesen, die meisten technischen Hürden genommen. Der neue #Hauptstadtflughafen steht kurz vor dem Start des Probebetriebs. Doch die ersten Konflikte für die Zeit nach der Eröffnung deuten sich bereits an.
Was viele Bürger lange Zeit kaum für möglich gehalten haben, rückt nun schrittweise immer näher: die #Eröffnung des Flughafens Berlin-Brandenburg am 31. Oktober dieses Jahres. Zurzeit nimmt das Flughafenprojekt eine Hürde nach der anderen. Am Donnerstag etwa gab es einen bedeutenden juristischen Erfolg.
Eine Bürgerinitiative hatte gegen den Weiterbetrieb des alten Flughafens #Schönefeld (#SXF) sowie den Ausbau des neuen Flughafens #BER geklagt. Das Oberverwaltungsgericht Berlin-Brandenburg wies die Klage jedoch ab und argumentierte, dass keine neuen Genehmigungsverfahren für den SXF-Weiterbetrieb notwendig seien. Gleiches gelte für den Neubau des Terminals 2 am BER.
Im Namen des Senats von Berlin beantworte ich Ihre Schriftliche Anfrage wie folgt:
Wie viele #Autorennen wurden in Berlin im Jahr 2018 und 2019 von der Polizei erfasst?
Wie viele Autorennen wurden in Berlin im Jahr 2018 und 2019 als Einzelrennen und wie viel wurden als „klassische“ Autorennen von der Polizei erfasst?
Wie viele #Mietfahrzeuge waren an den Autorennen im Jahr 2018 und 2019 beteiligt?
Wie viele #Führerscheine wurden nach Autorennen in Berlin im Jahr 2018 und 2019 von der Polizei eingezogen?
Wie viele Autorennen wurden in Berlin im Jahr 2018 und 2019 von der Polizei erfasst?
Wie viele Verkehrsteilnehmer erlitten durch #Autorennunfälle im Jahr 2018 und 2019 in Berlin Verletzungen?
Zu 1.,2., 4., 5., 6., 7.:
Die Daten zu den Fragen 1., 2., 4., 5., 6. und 7. werden in der nachfolgenden Tabelle dargestellt.
Vorkommnis I Tätigkeit
2018
2019
Polizeilich erfasste Vorgänge zum § 315d Strafgesetzbuch (verbotene Kraftfahrzeuqrennen)
279
360
Rennen mit mindestens zwei Teilnehmenden
101
107
Einzelrennen
148
253
Beteiliqte Mietfahrzeuqe
52
41
Beschlagnahmte Führerscheine
130
197
Rennen mit verursachtem Verkehrsunfall
40
46
dabei
Leichtverletzte Personen
22
22
Schwerverletzte Personen
8
9
Getötete Personen
2
0
(Stand: 9. Januar 2020)
Nach gängiger Rechtsprechung kann die Flucht vor der Polizei im Rahmen von Verfolgungsfahrten auch den Verdacht eines verbotenen #Kraftfahrzeugrennens begründen (Wertung als #Einzelrennen nach § 315d Abs. 1 Nr. 3 StGB).
Wie viele Fahrzeuge waren an den Autorennen im Jahr 2018 und 2019 beteiligt?
Zu 3.:
Hierzu liegen keine validen Daten vor.
Welche #Tatörtlichkeiten wurden in Berlin für Autorennen festgestellt?
Zu 8.:
Die Tatörtlichkeiten sind in alphabetischer Reihenfolge der nachfolgenden Tabelle zu entnehmen. Straßen, welche in mehreren Bezirken vorkommen, sind zusätzlich gekennzeichnet.
Die Polizei Berlin hat den tödlichen Verkehrsunfall in der Tauentzienstraße am 1. Fe bruar 2016 zum Anlass genommen, stadtweit ihre zielgerichteten #Verkehrsüberwachungsmaßnahmen deutlich zu intensivieren.
Bezug nehmend auf die Beantwortung der Frage 8 ist zu konstatieren, dass Rennen überall im Stadtgebiet zu registrieren sind und ein gezielter örtlicher Brennpunkt nicht gegeben ist. Zielrichtung der mobilen und stationären Maßnahmen unter Einbeziehung von zivilen Streifen und auch Videowagen ist und bleibt es, phänomenbezogene Fahrzeugführende anzuhalten und einer intensiven Verkehrskontrolle zu unterziehen. Einschreitbasis sind hierbei insbesondere der optisch-technische Zustand des Fahrzeugs sowie die Fahrweise. Dabei ist es ohne Belang, ob zuvor ein verkehrswidriges Verhalten beobachtet werden konnte, denn auch verdachtsfreie Verkehrskontrollen potentieller Mitglieder der „Raserszene“ eröffnen vielfältige abschreckende Einwirkungsmöglichkeiten.
Auf Grund des hohen Gefahrenpotentials, das illegalen Straßenrennen innewohnt, werden sämtliche Verstöße in diesem Zusammenhang restriktiv verfolgt. Die seit der Sanktionsverschärfung im Oktober 2017 gesetzlich zugelassenen Maßnahmen der Fahrzeug- und Führerscheinbeschlagnahme werden hierbei konsequent genutzt.
Über die zu diesem Phänomen speziell fortgebildeten und erfahrenen Dienstkräfte des Verkehrsdienstes hinaus sind zwischenzeitlich auch die in den Basisdiensten mit Verkehrsüberwachungsaufgaben betrauten Mitarbeitenden zielgerichtet sensibilisiert worden. Vor allem seit Einführung des § 31Sd StGB sind diese erheblich aufmerk samer und aufgeschlossener im Erkennen von Rennverläufen. Dies ist insbesondere vor dem Hintergrund bedeutend, dass verbotene Kraftfahrzeugrennen regelmäßig entweder konspirativ oder sehr kurzfristig und auch zufällig an Orten und zu Zeiten verabredet werden, an denen eine geplante polizeiliche Feststellung unwahrscheinlich ist. Insofern bleiben solche Rennen meist Feststellungen der mobilen Streifendienste.
Die Thematik wird zudem von den Dienstkräften der Verkehrssicherheitsberatung bei ihrer Tätigkeit in Oberschulen und Oberstufenzentren angemessen aufbereitet, um potentielle Fahranfänger über die Risiken derartiger gefahrenträchtiger Fahrweisen zu sensibilisieren.
Berlin/Halle – In diesem #Rehazentrum werden alte Berliner #S-Bahn-Züge wieder auf Trab gebracht: Die Mitarbeiter der Firma #MSG in Halle an der Saale müssen momentan Hunderte Waggons reparieren und haben rund um die Uhr zu tun. Der KURIER durfte gestern in der Werkshalle hinter die Kulissen blicken.
„Vor 17 Jahren wurde dieser Wagen der Berliner S-Bahn hier montiert“, sagt Prokurist Thomas Tautz. Nun steht #481 382-9 wieder hier. Es ist ein Testlauf für das größte Modernisierungsprogramm der S-Bahn-Geschichte. 618 Wagen werden saniert.
„Wir versuchen, jedes Fahrzeug am Leben zu erhalten, weil wir für den täglichen Fahrgastbetrieb jedes Fahrzeug brauchen“, sagte S-Bahn-Chef Peter Buchner. „Darum reparieren wir alle Fahrzeuge – selbst diejenigen, die anderswo als wirtschaftlicher #Totalschaden gelten würden.“
Mit dem heutigen Urteil des #Oberverwaltungsgerichts Berlin-Brandenburg sieht sich die Flughafengesellschaft in ihrem Vorgehen bei zwei baulichen Erweiterungsmaßnahmen bestätigt. So hat der 6. Senat in seiner Entscheidung die Errichtung neuer #Flugbetriebsflächen sowie des Terminals 2 (#T2) und des #Bundespolizeigebäudes am Flughafen Berlin Brandenburg erlaubt. Damit ging auch dieses Verfahren zu Gunsten der Oberen #Luftfahrtbehörde Berlin-Brandenburg (#LuBB) und der Flughafengesellschaft #FBB aus. Die FBB hatte den Bau von Vorfeldflächen und Rollwegen in #SXF und das Terminal 2 sowie des Bundespolizeigebäudes am BER beantragt, die LuBB genehmigte sie. Dagegen klagte der Bürgerverein Berlin Brandenburg erfolglos.
Bereits am Montag (20. Januar 2020) hatte das #OVG eine gleichgerichtete Klage von vier Umlandgemeinden als nicht zulässig abgewiesen (OVG 6 A 2.18).
Prof. Dr.-Ing. Engelbert Lütke Daldrup, Vorsitzender der Geschäftsführung der Flughafen Berlin Brandenburg GmbH: „Die Flughafengesellschaft begrüßt die Urteile des OVG, weil sie Klarheit geschaffen haben. Mit seiner Entscheidung hat das Gericht bestätigt, dass die LuBB die von der FBB beantragten Maßnahmen zur Erweiterung des Hauptstadtflughafens sowohl bei der Errichtung neuer Gebäude als auch neuer Flugbetriebsflächen zu Recht genehmigt hat. Das Urteil bestätigt den Ausbau der Flugbetriebsflächen und gibt uns Rechtssicherheit für das Terminal 2.“
Impressum
Flughafen Berlin Brandenburg GmbH
12521 Berlin
T +49-30-609170100
pressestelle@berlin-airport.de
www.berlin-airport.de
Wegen #Bauarbeiten ist die Bahnstrecke zwischen Berlin und #Nauen im Frühjahr wochenlang eingeschränkt. Viele Verbindungen fallen aus.
#Bahnpendler im Nordwesten Berlins müssen sich auf unangenehme Zeiten einstellen. Wegen Bauarbeiten kommt es im Frühjahr zu wochenlangen Einschränkungen und Zugausfällen auf der Strecke zwischen Berlin und Nauen.
„Auf der stark befahrenen Hamburger Bahn erneuern wir im 1. Quartal abschnittsweise die #Schienen zwischen #Brieselang und #Falkensee sowie zwischen Falkensee und #Berlin-Spandau“, teilte die Bahn in einer Information an die Fahrgäste mit. Für diese Arbeit müsse jeweils ein Gleis im betroffenen Abschnitt gesperrt werden. #Fahrplanänderungen und Ausfälle seien daher „leider unvermeidlich“.
Unsere #Brücken haben Rücken. Wenn eine #Not-OP der Bauleute nicht mehr hilft, wird #abgerissen und erneuert.
Bei der #Elsenbrücke, die Treptow und Friedrichshain verbindet, soll das acht (!) Jahre dauern. Zeit und Geld kostet auch manche vergebliche Ausschreibung.
Im #Heidequartier ist das Design einer Fußgängerbrücke so exklusiv, dass die Bauarbeiten mehrmals ausgeschrieben werden mussten.
Insgesamt 15 Brückenbau-Maßnahmen plant der Verkehrssenat in diesem Jahr.
► Die #Moltkebrücke: Die Balkenbrücke (Baujahr 1909, 580 m²) in Lichterfelde muss abgerissen und ersetzt werden. Seit 2013 dürfen keine schweren Fahrzeuge mehr über die S-Bahn- und Fernbahngleise rollen. Sie ist der einzige Zugang zum S-Bahnhof Botanischer Garten. Fertig: Ende 2021.
In Deutschland werden jährlich mehrere Millionen Tonnen Lebensmittel weggeworfen. Am #S-Bahnhof #Bornholmer Straße können Reisende und Besucher ab sofort noch genießbare Lebensmittel vor der Abfalltonne bewahren. Die DB testet gemeinsam mit dem Berliner Start-Up SIRPLUS und dem Automatenbetreiber Geile Warenautomaten GmbH zwei sogenannte Rettomaten.
Die beiden Automaten bieten kleine Bio- und Superfood-Snacks wie Nüsse oder Proteinriegel, die unmittelbar vor Ablauf des #Mindesthaltbarkeitsdatums stehen oder überschüssig sind. Abgelaufene Lebensmittel werden vor Verkauf von #SIRPLUS stichprobenartig auf ihre Genießbarkeit geprüft. Die beiden #Verkaufsautomaten finden die täglich 50.000 Reisenden und Bahnhofsbesucher auf den Bahnsteigen 1/2 und 3/4. Die Automaten laufen rund um die Uhr.
Zusätzlich hat am Berliner Ostbahnhof in Kooperation mit SIRPLUS ein Rettermarkt eröffnet. Hier können Besucher an sieben Tagen in der Woche auf 90 m² gerettete Lebensmittel erwerben.
Der Bahnhof Bornholmer Straße ist einer von deutschlandweit 16 Zukunftsbahnhöfen. An diesen ausgewählten Bahnhöfen testet die DB bis Ende 2020 neue Konzepte für Reisende und Bahnhofsbesucher, um herauszufinden, welche Ideen die Zufriedenheit der Kunden erhöhen. Die DB investiert rund 17 Millionen Euro in die Zukunftsbahnhöfe.
Am Zukunftsbahnhof Berlin Bornholmer Straße haben bereits im Sommer 2019 zwei neue DB Service Store Selection-Pavillons auf den Bahnsteigen eröffnet. Sie bieten den Kunden frisch zubereitete Backwaren, gesunde Snacks und Kaffeespezialitäten in Fairtrade-Qualität sowie Hot Dogs als warmen Snack.
Wie alle weiteren Zukunftsbahnhöfe wird der Bahnhof Berlin Bornholmer Straße mit 100 Prozent Ökostrom betrieben.
SIRPLUS ist ein deutschlandweit agierendes Impact-Startup, das überschüssige Lebensmittel in Rettermärkten und im Onlineshop zurück in den Kreislauf bringt. Durch die direkte Zusammenarbeit mit 700 Produzentinnen und Produzenten und Großhändlerinnen und -händlern rettet SIRPLUS wertvolle Lebensmittel, die die Tafeln nicht abholen, die aber bestens genießbar sind. Gemeinsam mit seinen Kundinnen und Kunden und Partnerinnen und Partnern leistet SIRPLUS einen wichtigen Beitrag zu nachhaltigem Konsum und Klimaschutz.