Auf den Linien #S41 und #S42 der #S-Bahn Berlin wird ab heute der #Takt zu bestimmten Zeiten erhöht. Neue und längere #S-Bahn-Züge ab 2023.
Die S-Bahn Berlin stockt ihr Angebot auf: Seit Montag, dem ersten Schultag nach den Sommerferien, sind die S-Bahnen auf den Linien S41 und S42 häufiger unterwegs. Unter der Woche sollen die Ringbahn-Linien dann zwischen 10.30 Uhr und 14 Uhr einen #5/5/10-Minuten-Takt bekommen, also mit drei Zügen innerhalb von 20 Minuten fahren. So werde auf dem gesamten Ring die #Kapazität in der Zeit um ein Drittel erhöht, sagte S-Bahn-Chef Peter #Buchner im Interview mit der Berliner Morgenpost. Hintergrund ist auch, dass zwischen den Berufsverkehren kaum noch Einbrüche in den #Fahrgastzahlen zu spüren sind.
In den vergangenen Monaten wurde auf Bestellung des Verkehrsverbunds Berlin-Brandenburg (#VBB) bereits die Linie #S46 in der Mittagszeit von #Westend bis zum Bahnhof #Gesundbrunnen verlängert, um die #Ringbahn-Linien zu entlasten.
S-Bahn in Berlin: Dichterer Takt im Südosten geplant Um im Südosten die Ringbahn im dichteren Takt fahren zu lassen, wolle man auch die Linie #S47 von ihrer bisherigen Endstation #Hermannstraße bis nach #Tempelhof verlängern, so Buchner. Notwendig dazu ist allerdings ein zusätzliches Signal und eine neue #Signaltechnik, die erst mit den künftigen Zügen funktionieren wird.
Im sechsten Jahr in Folge lädt die #Flughafengesellschaft alle Anwohnerinnen und Anwohner des Flughafens Berlin Brandenburg Willy #Brandt zum #Schallschutztag ein. Dieser findet am Mittwoch, den 11. August, von 10 bis 19 Uhr im Haus #DIALOG-FORUM in der #Mittelstraße 11 in #Schönefeld statt. Den gesamten Tag über stehen verschiedene Baufirmen und das #Schallschutzteam der Flughafengesellschaft für individuelle Gespräche zur Verfügung. Neben der Möglichkeit zur persönlichen Beratung stehen auch verschiedene Fachvorträge auf dem Programm. 13 Uhr und 17 Uhr liegt der Fokus auf der Umsetzung von Schallschutz und dem Hausbau im Flughafenumfeld, 15 Uhr informiert die FBB über die Themen Fluglärm und Flugrouten.
Die #FBB wird den Schallschutztag so vorbereiten, dass die Räumlichkeiten gut durchlüftet sind und die Abstands- und Hygieneregelungen von den Gästen eingehalten werden können. Die FBB bittet zudem alle Gäste, im Gebäude eine medizinische oder FFP2-Maske zu tragen.
Michael Halberstadt, Geschäftsführer Personal der Flughafen Berlin Brandenburg GmbH: „In den Sommerferien hat der #Flugverkehr deutlich zugenommen, und viele Anwohnerinnen und Anwohner merken jetzt, dass es ernst wird. Es wird in Zukunft definitiv mehr Fluglärm geben, gegen den man sich schützen sollte.“
Ralf Wagner, Leiter #Schallschutz & Umwelt der Flughafen Berlin Brandenburg GmbH: „Auch in diesem Jahr möchten wir unseren Anwohnerinnen und Anwohnern die Möglichkeit geben, ihre individuellen Fragen zum Schallschutz mit uns zu besprechen. Außerdem werden wir den Schallschutztag erneut nutzen, um für die Umsetzung von baulichen Schallschutzmaßnahmen zu werben. Deswegen sind auch in diesem Jahr wieder zahlreiche auf den Schallschutz spezialisierte Baufirmen dabei. Unsere Gäste können gern die Möglichkeit zur Kontaktaufnahme nutzen.“
Wie viele Staus und wie viele Staustunden hat es in Berlin in den Jahren 2005 bis 2020 jeweils pro Jahr gegeben?
Antwort zu 1:
Aus Gründen der Vergleichbarkeit der Datengrundlage ist eine Auswertung zu Stauanzahl und Staustunden nur auf Basis historischer Daten der Verkehrsdetektoren als Stundenwerte für den Zeitraum von 2014 – 2020 möglich. Diese sind die Grundlage der Auswertungen zur Beantwortung der Fragen 1 bis 3. Aufgrund der Aggregierung/Mittelung über eine Stunde sind zeitlich kürzere Staus in diesen Daten nicht zu erkennen, die Ergebnisse stellen also eine untere Grenze dar. Für die Auswertung wurden folgende Definition für einen Stau herangezogen:
A100: Stundenmittel der Geschwindigkeit < 40 km/h (zulässige Höchstgeschwindigkeit 80 km/h)
Städtisches Verkehrsnetz: Stundenmittel der Geschwindigkeit < 20 km/h
Als Stau wird dann jeder Stundenwert eines Detektors gewertet, in dem die Geschwindigkeit unterhalb der Grenzgeschwindigkeit liegt. Zusammenhängende Stunden mit Geschwindigkeit unterhalb der Grenzgeschwindigkeit an einem Messquerschnitt werden als ein Stauereignis gezählt.
Es werden also Staus bzw. Staustunden an einem Messquerschnitt ermittelt, nicht die von individuellen Verkehrsteilnehmern erfahrene Zeit im Stau bzw. der Reiseverlustzeit, wie sie z. T. von privaten Verkehrsinformationsanbietern ermittelt werden.
Frage 1: Wie erfolgte der Prüfprozess für die unterschiedlichen Varianten des Baus der neuen S-Bahntrasse S21 (neue Nord-Süd-Achse)? Frage 2: Welche Varianten schieden aus welchen Gründen im Prüfprozess aus, die das Mahnmal für die im Nationalsozialismus ermordeten Sinti und Roma in keiner Weise beeinträchtigen würden? Frage 3: Welche Varianten wurden aus welchen Gründen letztlich präferiert? Antwort zu 1 bis 3: Die DB AG führt aus, dass im Rahmen der Vorplanung des 2. Bauabschnitts der S21 eine Vielzahl von Varianten mit Untervarianten erarbeitet und hinsichtlich verschiedener Kriterien, z. B. Wirtschaftlichkeit, baulicher Aufwand, Bauzeit, Berücksichtigung anderer Bauwerke oder Umweltverträglichkeit, bewertet wurden. Die DB war sich dabei im Klaren, in welch sensiblem Bereich sie die Planungen vornimmt. 2 Die untersuchten Varianten wurden im Anschluss u. a. mit dem Eisenbahnbundesamt, verschiedenen Bundesministerien, dem Bundesamt für Bauwesen und Raumordnung, dem Land Berlin, der Bundestagsverwaltung und der Kommission des Ältestenrats des Deutschen Bundestag (Baukommission) abgestimmt und diskutiert. Neben vielen anderen Stakeholdern und Akteuren wurden der Stiftung Denkmal für die ermordeten Juden Europas, die mit der Verwaltung des Denkmals für die im Nationalsozialismus ermordeten Sinti und Roma Europas beauftragt ist, dem Zentralrat Deutscher Sinti und Roma sowie der Familie des Denkmal-Architekten Dani Karavan die Trassierung der Vorplanung ebenfalls vorgestellt. Im Verlauf des weiteren Prozesses und als Folge von Abstimmungen mit den involvierten Akteuren wurden zusätzliche Trassenoptionen ergänzt. Alle Trassenvarianten wurden erneut bewertet und gemeinsam mit den entsprechenden Akteuren hinsichtlich einer möglichen Realisierbarkeit besprochen. Nach der Bewertung der erarbeiteten und geprüften Varianten unter Beteiligung der involvierten Akteure schied die übergroße Mehrzahl als realisierbare Optionen aus. Sie waren zum Beispiel auf Grund der in diesem Bereich zahlreich existierenden unterirdischen Bauwerke technisch nicht umsetzbar, sie hätten teilweise gravierende Verlängerungen der Bauzeit und die langjährige Sperrung der Bestandstrecke der Nord-Süd-S-Bahn beinhaltet oder sie hätte über eine mehrjährige Periode den Parlamentarischen Betrieb des Bundestags erheblich beeinträchtigt. Die Baukommission des Deutschen Bundestages hat unter den vorgestellten Varianten dem Streckenverlauf 12 h zugestimmt.
Wer ein #Nahverkehrsabo besitzt, kann damit im September zwei Wochen lang #bundesweit nahezu alle #Nahverkehrsangebote ohne Zusatzkosten nutzen. Mit der Aktion wollen sich die #Verkehrsunternehmen bei denjenigen bedanken, die auch während der Pandemie Bus und Bahn fahren.
Bereits seit April 2021 erneuert die BVG zwischen S+U-Bahnhof #Tempelhof und #U-Bahnhof #Alt-Mariendorf auf der #U6 die Gleisanlagen. Die erste Bauphase wurde Ende Juni 2021 bereits fertig gestellt.
In der zweiten #Bauphase von Mittwoch, den 11. August bis Donnerstag, den 7. Oktober 2021 wird nun eine zusätzliche #Gleisverbindung im Bereich des U-Bahnhofs Alt-Tempelhof eingebaut. Dadurch können mehr Möglichkeiten zum Gleiswechsel geschaffen und gleichzeitig das Einsetzen von Ersatzverkehrsbussen bei Baumaßnahmen verringert werden.
Die Linie U6 fährt zwischen U-Bahnhof #Alt-Tegel und S+U-Bahnhof Tempelhof. Zwischen den Bahnhöfen Tempelhof und Alt-Mariendorf ist ein #Ersatzverkehr mit barrierefreien Bussen eingerichtet. Alternativ können die Buslinien #M76 und #X76 genutzt werden.
Im Zusammenhang mit der Baumaßnahme testet die BVG übrigens ein neues Format der Fahrgastinformation: das naviTV auf YouTube. Das neue Video zur zweiten Bauphase ist hier verfügbar.
Alle Informationen finden sich wie immer auch in der BVG FahrInfo-App, auf BVG.de, im BVG-navi sowie an den Aushängen vor Ort.
Nach Hinweisen der Polizei, dass Autofahrer den Radweg schneiden, reagiert der Bezirk. Nachbarn stört der „beißende Gestank“ der Farbe.
Es geschah für die #Sicherheit von #Radfahrern – und nun hat das beschauliche Karow den ersten grün #gefärbten#Radstreifen im Bezirk jenseits der Innenstadt von Pankow und Prenzlauer Berg. Exakt 41.514 Euro und 13 Cent hat sich das Bezirksamt Pankow die Kolorierungsarbeiten über rund 750 Meter auf der Straße #Alt-Karow kosten lassen. So berichtet es Bezirksbürgermeister Sören Benn (Linke) auf Anfrage von CDU-Fraktionschef Johannes Kraft.
Diese Summe stamme aus dem Programm zur Förderung des Radverkehrs der Senatsverkehrsverwaltung. Und sie dient dazu, eine besondere #Gefahrenlage abzustellen. „In den letzten Jahren gab es vermehrt Hinweise aus der Bevölkerung und seitens der Polizei, dass der #Schutzstreifen in Alt-Karow dauerhaft durch Kfz überfahren wurde“, erklärt der Bürgermeister in Vertretung von Verkehrsstadtrat Vollrad Kuhn (Grüne).
Bezirk Pankow sieht Gefahr durch Autos auf dem Radweg Grund für das Schneiden des Radwegs seien Ausweichmanöver von Autos wegen parkender Fahrzeuge auf der gegenüberliegenden Straßenseite. Nun sorgen #Halteverbotsschilder dafür, dass dieses Ausweichen entfällt. Zugleich soll der grüne und in #Kreuzungsbereichen rot gefärbte Radweg „zur weiteren Aufmerksamkeit“ der Autofahrer beitragen.
Baken, Schwellen, abrupte Streckenunterbrechungen: Von Tiergarten bis nach Kreuzberg ist vieles noch #provisorisch.
Im Zuge der Corona-Pandemie hat es Berlin mit einem Phänomen zu tun bekommen, das auf den ersten Blick nichts mit Gesundheit zu tun hat: die #Pop-up-Radwege. Vorreiter ist Friedrichshain-Kreuzberg. Während etwa am #Kottbusser Damm die langfristige Installation der Strecken seit Juni vollendet ist, stellt die Verkehrssituation zwischen Potsdamer und #Gitschiner Straße Auto- wie Radfahrer vor Rätsel. Vieles entsteht dort gerade erst, vieles scheint aber auch nicht stimmig, stellenweise sogar gefährlich.
Das Experiment startete dort im März 2020: Im Monat des ersten Lockdowns wurde die Fahrbahn am Halleschen Ufer, auf nördlicher Seite der Hochbahntrasse in Kreuzberg, um eine Spur reduziert, die bis dahin Autos zu Verfügung gestanden hatte. Einige 100 Meter weiter, wurden an der Zossener Straße zwei Autospuren schmaler gezogen. In beiden Fällen entstanden breite #Fahrradstreifen. Das Straßen- und Grünflächenamt (SGA) des Bezirks erklärte, so werde für #Radfahrer der Corona-bedingte Sicherheitsabstand von mindestens 1,5 Metern ermöglicht.