Radverkehr: Fahrradstationen in Berlin, aus Senat

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Im Namen des Senats von Berlin beantworte ich Ihre Schriftliche Anfrage wie folgt: Frage 1: Wie bewertet der Senat die steigende Nut-zung von #Fahrrädern in Berlin? Antwort zu 1: Die steigende Nutzung von Fahrrädern ist auch ein Erfolg der #Radverkehrsstrategie des Senats, die seit 2004 schrittweise umgesetzt wird. Die kontinuier-liche Förderung der Verkehre des Umweltverbundes, insbesondere des #Radverkehrs, ist eine prioritäre Zielstel-lung der Berliner Verkehrspolitik. Mehr Fahrräder in Berlin zeugen davon, dass immer mehr Berlinerinnen und Berlinern bewusst wird, dass Fahrradfahren zur Lösung der Umweltprobleme in der Stadt beiträgt, gesundheits-fördernd und auch kostengünstig ist. Den steigenden Nutzungstrend von Rädern bewertet der Senat positiv. Nur so ist die Zielstellung, den täglichen Radverkehrsan-teil von 1,5 Mio. Wege mit dem Rad um weitere 0,9 Mio. Wege bis 2025 zu erhöhen, umsetzbar. Frage 2: Wie wird die steigende Nachfrage unterstützt bzw. welche Maßnahmen werden unternommen, um den neuen Erfordernissen entsprechen zu können. Antwort zu 2: Die Radverkehrsstrategie enthält Leitli-nien, Maßnahmen und Modellprojekte zur Förderung des Radverkehrs. Auf unterschiedlichen Handlungsfeldern – wie zum Beispiel Erweiterung und Sanierung des vorhanden #Radwegenetzes; Fertigstellung eines 350 km langen #Radrouten-Hauptnetzes bis 2017 und Ergänzung durch ein be-zirkliches #Nebenroutennetz; Herstellung fahrradfreundli-cher und –sicherer Lichtsignalanlagen; Schaffung ausrei-chender #Fahrradabstellanlagen; verstärkte #Verknüpfung zwischen Öffentlichen Verkehr (ÖV) und Rad; Integrati-on innovativer Modelle wie zum Beispiel öffentliche #Leihfahrräder, #Elektro-Bikes, #Pedelecs – sollen Verbesse-rungen erfolgen und neue Impulse gesetzt werden. Auch Maßnahmen im Bereich Kommunikation und Verkehrssi-cherheit sind wichtig. Mit der Förderung des Radverkehrs gewinnt das The-ma Fahrradparken zunehmend an Bedeutung. Zur Bewäl-tigung der wachsenden Nachfrage, Räder sicher und at-traktiv im öffentlichen Raum abstellen zu können, plant der Senat die Entwicklung neuer Strategien zum Fahrrad-parken. In einem Handlungskonzept sollen die Grundla-gen zum Fahrradparken zusammen gestellt werden, Emp-fehlungen für die notwendige Vergrößerung und Diffe-renzierung des Angebots entwickelt sowie Finanzierungs-ansätze und Modellprojekte vorgeschlagen werden. Frage 3: Wie definiert der Senat eine moderne Fahr-radstation in Berlin? Antwort zu 3: Für den Senat müssen moderne Fahr-radstationen möglichst folgende Kriterien erfüllen, damit eine gute Akzeptanz gewährleistet ist:  attraktive und optimale Vernetzung mit dem Rad-wegenetz  kurze übersichtliche Wege (ÖV-Zugang)  einfache Park- und Abholvorgänge sowie unmiss-verständliche Handhabung  hohe Sicherheit und Schutz für das Rad  flächeneffizient und platzsparend  stadtverträgliches bzw. stadtbildgerechtes Design in Form und Farbe  preiswert  möglichst lange Öffnungszeiten bzw. Parkmög-lichkeit unabhängig von Öffnungszeiten  wartungsarm und vandalismussicher  Ergänzung durch Serviceangebote Fahrradstationen unterliegen schwierigen Rahmenbe-dingungen, deren Tragfähigkeit in Berlin zu prüfen gilt. Vor allem die geeignete Standortfindung erweist sich in Berlin als schwierig, insbesondere dann, wenn es um Flächen der DB AG geht. Die DB AG hat bereits ein verstärktes Interesse bekundet, sich künftig für die Erhö-hung des Abstellangebots an ihren Anlagen zu engagie-ren. Frage 4: Wie viele Fahrradstationen gibt es bereits und wie sieht die Entwicklung in den letzten Jahren aus? Frage 5: An welchen Standorten sind Fahrradstationen entstanden bzw. wo sind welche geplant? Antwort zu 4 und 5: Berlin besitzt derzeit keine öf-fentliche „Fahrradstation“ im Sinne der unter Frage 3 genannten Eigenschaften. Der Senat fördert jedoch seit Jahren Bauprogramme der S-Bahn Berlin GmbH und der BVG zur Errichtung von Fahrradabstellanlagen an Berliner S- und U-Bahnhöfen sowie an Haltestellen der Straßenbahn und Stationen des Linienbusses im Sinne von Bike + Ride. Ein paar Zahlen zur Schaffung neuer, teilweise über-dachter Bike+Ride-Anlagen:  1999 – 2013 ca. 8.200 Stellplätze an Berliner S-Bahnhöfen  2006 – 2013 ca. 3.400 Stellplätze an den An lagen der BVG  Für 2014 sind ca. 1000 neue Anlagen geplant. Insgesamt gibt es mittlerweile ca. 28.000 Abstellmög-lichkeiten für Fahrräder an Bahnhöfen, Stationen und Haltestellen. Außerdem installiert und betreibt die DB AG an ihren Regional- und Fernbahnhöfen in unterschiedli-chem Umfang Fahrradabstellanlagen. Der Senat plant zur Bewältigung der Abstellproblema-tik in der Stadt die Erarbeitung neuer Strategien zum Fahrradparken. Es soll ein Handlungskonzept mit Maß-nahmen zur Anpassung des Fahrradabstellangebots an den in den letzten Jahren erheblich gestiegenen Bedarf erstellt werden. Die Errichtung von Fahrradparkhäusern bzw. -stationen wird dabei ein wesentlicher Schwerpunkt sein. Hierzu sollen Modellprojekte hinsichtlich ihrer Funktio-nalität, städtebaulichen Wirkung und wirtschaftlich trag-fähigen Betreiber- und Finanzierungsmodelle geprüft werden. Modellprojekte sind vor allem für große Bedarfs-brennpunkte (ÖPVN-Stationen und Bahnhöfe sowie Schwerpunkte des Einkaufens, Arbeitens, der sozialen oder kulturellen Einrichtungen) zu entwickeln. An den Bahnhöfen Ostkreuz und Warschauer Straße besteht aku-ter Handlungsbedarf, wofür entsprechende Gespräche mit der DB AG bereits vorbereitet werden. Frage 6: Welche Unterstützung wird Interessenten für die Schaffung von professionellen Fahrradstationen (Ver-leih, Wartung, Park & Ride) gewährt? Antwort zu 6: Die Einbeziehung von privaten Herstel-lern und Betreibern von Fahrradstationen wird bei der Prüfung von Modellprojekten eine große Rolle spielen. Mit Unterstützung aus dem privaten Bereich sind wirt-schaftlich tragfähige Betreiber- und Finanzierungsmodelle zu entwickeln. Dabei muss davon ausgegangen werden, dass ein wirtschaftlicher Betrieb dieser Stationen auf-grund der hohen Erstellungs- und Bewirtschaftungskosten selbst beim Angebot zusätzlicher Dienstleistungen nur schwer erreichbar sein wird. Kostendeckende Nutzungsta-rife würden für solche Anlagen keine Akzeptanz finden. Dies deckt sich mit den Erfahrungen ähnlicher Einrich-tungen in anderen Städten. Es ist also eine öffentliche Mitfinanzierung des Betriebs einzukalkulieren (ggf. auch über Arbeitsmarktmaßnahmen). Frage 7: Welche Rolle spielt das Thema Mobilitäts-management für den Senat und inwieweit lässt sich diese Thematik mit der Schaffung von Fahrradstationen ver-knüpfen? Antwort zu 7: Das Mobilitätsmanagement ist eine wichtige Teilstrategie des Stadtentwicklungsplanes Ver-kehr zur Beeinflussung der Verkehrsmittelwahl in Rich-tung einer stärkeren Nutzung des Umweltverbunds. Der Senat plant die Entwicklung eines Leitfadens zum Mobili-tätsmanagement. Ziel ist es dabei, die Nutzung von Bus und Bahn, Fahrrad und Fußverkehr weiter zu stärken und zu intensivieren. Die Kooperation und der enge Austausch mit verschiedensten Mobilitätsanbietern, öffentlichen und privaten Verkehrsanbietern sowie Unternehmen, Kam-mern und Verbänden sind dabei eine wichtige Vorausset-zung. z.B. bietet der im Rahmen der Erarbeitung des Stadtentwicklungsplan (StEP) Verkehr eingerichtete „Runde Tisch Mobilität“ als Beratungsgremium mit allen wichtigen Bereichen aus Mobilität/Verkehr die Grundla-ge für eine umfassende Kommunikation und Kooperation. Die Schaffung von Fahrradstationen setzt die Zusam-menarbeit und Kooperation aller radfahraffinen und –fördernden Institutionen und öffentlichen und privaten Bereiche voraus. Mobilitätsmanagement zur Aktivierung neuer Akteure und Netzwerke ist dabei von großem Inte-resse. Berlin, den 07. Juli 2014 In Vertretung C h r i s t i a n G a e b l e r ………………………….. Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt (Eingang beim Abgeordnetenhaus am 10. Juli 2014)

Straßenbahn: Barrierefreiheit in Berliner Straßenbahnen, aus Senat

www.berlin.de Im Namen des Senats von Berlin beantworte ich Ihre Schriftliche Anfrage wie folgt:

Die Schriftliche Anfrage betrifft teilweise Sachverhal-te, die der Senat nicht aus eigener Zuständigkeit und Kenntnis beantworten kann. Er ist gleichwohl bemüht, Ihnen eine Antwort auf Ihre Frage zukommen zu lassen und hat daher die BVG AöR um eine Stellungnahme gebeten, die von dort in eigener Verantwortung erstellt und dem Senat übermittelt wurde. Sie wird nachfolgend gekennzeichnet wiedergegeben. Frage 1: Trifft es zu, dass eine erneute #Hauptuntersuchung für #Tatra-Doppeltraktionen des Typs #KT4D durch-geführt werden soll? (a) Wie viele Fahrzeuge sollen eine erneute Hauptun-tersuchung erhalten? (b) Aus welchen Gründen wird eine erneute Hauptun-tersuchung angestrebt? (c) Auf welchen Linien sollen die betroffenen Fahr-zeuge eingesetzt werden? Antwort zu 1. (a): Die BVG AöR teilt hierzu mit: „Das betrifft 20 Fahrzeuge vom Typ KT4D, die zu 10 Traktionen gekuppelt werden können. Es handelt sich nicht um eine klassische Hauptuntersuchung, sondern um einen gemäß §57 BOStrab mit der technischen Aufsichts-behörde (TAB) des Landes Berlin abgestimmten Instand-haltungsumfang, der den Weiterbetrieb der Fahrzeuge für weitere maximal 4 Jahre zulässt.“ Antwort zu 1. (b): Die BVG AöR teilt hierzu mit: „Es handelt sich lediglich um eine Vorsorgemaßnahme, die erfreuliche Nachfragesteigerungen (wachsende Stadt) bei der Straßenbahn abfedern soll.“ Antwort zu 1. (c): Die BVG AöR teilt hierzu mit: „Der Einsatz wird grundsätzlich im Mischbetrieb mit Niederflurfahrzeugen erfolgen, so dass gewährleistet wird, dass alle Strecken mit barrierefreien Fahrzeugen bedient werden.“ Frage 2: Soll mit einer Hauptuntersuchung die Be-triebszeit dieser nicht barrierefreien Straßenbahnzüge über das Jahr 2017 hinaus verlängert werden? Und wenn ja, um wie viele Jahre? Antwort zu 2.: Die BVG AöR teilt hierzu mit: „Siehe Antwort zu 1. (a) und 1. (b).“ Frage 3: Welche #Streckenabschnitte müssen noch für den Betrieb von #Niederflurbahnen saniert werden und welche finanziellen Mittel sind dafür eingeplant? Antwort zu 3.: Die BVG AöR teilt hierzu mit: „Teile des #Müggelseedamms – von Spreestraße bis Bölschestraße (ca. 580 m) – und Teile des #Fürstenwalder Damms – von Bölschestraße bis 250 m östlich der Hartlebenstraße (ca. 750 m) – sind bisher nicht für den Betrieb mit Niederflur-wagen freigegeben. Da genaue Kostenplanungen noch nicht vorgenom-men wurden, können die finanziellen Mittel nur grob auf einen mittleren einstelligen Betrag in Mio. EUR geschätzt werden.“ Frage 4: Wie realistisch schätzt der Senat es ein, dass bis Ende 2017 alle von der BVG betriebenen Straßen-bahnstrecken für barrierefreie Niederflurbahnen befahrbar sind? Antwort zu 4.: Der Senat geht davon aus, dass spätes-tens ab dem Fahrplanwechsel 2017/18 alle von der BVG betriebenen Straßenbahnstrecken auch von Niederflur-bahnen befahren werden können. Frage 5: Kann der Senat ausschließen, dass nach 2017 noch nicht barrierefreie Straßenbahnzüge im regulären Linienbetrieb der BVG eingesetzt werden? Antwort zu 5.: Es ist weiterhin Stand der Planungen mit den neu beschafften Niederflur-Straßenbahnen vom Typ Flexity bis zum Jahr 2017 die restlichen nicht barrie-refreien Bahnen vom Typ Tatra vollständig zu ersetzen, so dass nach 2017 keine nicht barrierefreien Straßenbah-nen mehr im regulären Linienbetrieb eingesetzt werden. Dennoch kann ein kurzfristiger Fahrzeugmehrbedarf, beispielsweise aufgrund von erforderlichen Angebots-ausweitungen im Zuge der wachsenden Stadt, dazu füh-ren, dass vereinzelt auch nach 2017 nicht barrierefreie Fahrzeuge eingesetzt werden müssen. Dieser Fall kann somit nicht ausgeschlossen werden. Der Einsatz von Hochflurbahnen würde jedoch grundsätzlich im Mischbe-trieb mit Niederflurfahrbahnen erfolgen, so dass stets gewährleistet wird, dass alle Strecken mit barrierefreien Fahrzeugen bedient werden. Frage 6: Kann der Senat ausschließen, dass nach 2017 Straßenbahn-Streckenabschnitte stillgelegt werden, weil sie für den Betrieb von Niederflurbahnen nicht geeignet sind? Antwort zu 6.: Wie schon in der Antwort zu Frage 4 mitgeteilt, geht der Senat davon aus, dass diese Situation nicht eintreten wird. Berlin, den 07. Juli 2014 In Vertretung C h r i s t i a n G a e b l e r ………………………….. Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt (Eingang beim Abgeordnetenhaus am 10. Juli 2014)

Fernbus: Der gute Geist des Omnibusbahnhofs, aus Berliner Zeitung

http://www.berliner-zeitung.de/berlin/meine-woche–christian-decker-der-gute-geist-des-omnibusbahnhofs,10809148,27894424.html Jeden Montag berichten an dieser Stelle Menschen aus ihrem Leben und erzählen über ihren Alltag. Heute: Christian Decker (37), Verkehrsleiter auf dem Zentralen #Omnibusbahnhof (#ZOB) Berlin am #Messedamm in Charlottenburg.

Seit sieben Jahren arbeite ich auf dem #Busbahnhof. Auch früher war hier an manchen Sommerwochenenden viel los, aber inzwischen ist es fast täglich so. Darum bin ich auch nicht mehr allein im Einsatz. Seitdem der Fernbusverkehr in Deutschland im vergangenen Jahr liberalisiert worden ist, sind wir mindestens zu zweit, denn es gibt mehr zu tun als früher. 2012 wurde der ZOB von 64 000 Bussen genutzt, im vergangenen Jahr waren es fast 100 000, in diesem Jahr werden es noch viel mehr sein. Es gibt Zeiten, da steht an jeder Haltestelle ein Bus. Der ZOB ist rund um die Uhr in Betrieb, die Verkehrsleitung zwischen fünf und 23 Uhr besetzt. Alle Busfahrer melden sich an der Schranke bei uns an, wir teilen ihnen dann die Halteplätze zu. Wir sagen auch jede Ankunft und Abfahrt an, damit die Fahrgäste wissen, wo sie hin müssen. Und wir haben einen Schalter, wo wir …

Bahnhöfe: Am Bahnhof Zoo beginnt Bauvorbereitung Umbau des Gebäudes und seines Umfelds soll Ende 2017 fertig sein, aus Berliner Morgenpost

http://www.morgenpost.de/printarchiv/berlin/article130375568/Am-Bahnhof-Zoo-beginnt-Bauvorbereitung.html

Für den #Bahnhof #Zoo gibt es seit Langem #Umbaupläne. Bauvorbereitende Arbeiten haben nach Auskunft der Bahn inzwischen begonnen. Ende 2017 soll der Umbau fertig sein, sagte Gisbert Gahler, Sprecher der DB Mobility Logistics AG. Auch die Haustechnik inklusive der Brandschutzanlagen werde erneuert. Die DB Station & Service AG hat für den Bahnhof Zoo einen Masterplan erstellt und beabsichtigt im Rahmen eines ersten Bauabschnittes Teile des #Empfangsgebäudes baulich zu verändern. Für diesen Bauabschnitt befinden sich die Planungen im Entwurfsstadium. Geplant ist auch, die „Terrassen am Zoo“ zu reaktivieren. Außerdem soll ein Teil der Erdgeschossflächen modernisiert werden. Dabei werden die Verkehrswege für die Kunden erweitert und verbessert, auch werden neue Gewerbeflächen geschaffen. Die Planungen sollen dieses Jahr den Genehmigungsbehörden, dem Land Berlin und dem Eisenbahnbundesamt, vorgelegt werden. Das Restaurant Zooterrassen im ersten Obergeschoss, ehemals IC-Restaurant, wird nach historischem Vorbild wieder mit einer …

Flughafen Schönefeld in Berlin Langes Warten auf den Koffer, aus Der Tagesspiegel

http://www.tagesspiegel.de/berlin/flughafen-schoenefeld-in-berlin-langes-warten-auf-den-koffer/10226982.html

Nur ein #Gepäckband für fünf Maschinen, dazu sinnlose #Anzeigen: Wer als #Fluggast in #Schönefeld landet, braucht viel Geduld. Schönefeld, Sommerferien, 23 Uhr, fünf #Flugzeuge sind kurz nacheinander gelandet, ein paar hundert Menschen wollen ihr #Gepäck abholen. Es gibt (nur) zwei Bänder, auf die die Koffer von vier Easyjet- und einer Condor-Maschine verteilt werden. Dann die Durchsage, dass das Gepäck aus Antalya – der Condor-Flug – nicht auf Band 1, sondern auf Band 2 ausgegeben werde. Band 1 ist nämlich kaputt, was ein paar Dutzend Menschen längst erkannt haben: Aus Erschöpfung oder einfach aus Platzmangel in dem überfüllten Raum haben sie sich aufs Band gesetzt. Die Monitore über ihnen kündigen unverdrossen weiter die Koffer aus Antalya an. Auf Band 2 quillt laut der Anzeige gerade das Gepäck eines Fluges aus Split hervor. Das von den Flügen aus Olbia und Amsterdam soll laut Monitor „in Kürze“ folgen. Die Qualität der Informationen erinnert an die S-Bahn in ihren …

Straßenbahn: BVG will alte Straßenbahnen länger einsetzen 20 Tatra-Fahrzeuge sollen Reserve bis 2018 bilden, aus Berliner Morgenpost

http://www.morgenpost.de/printarchiv/berlin/article130375551/BVG-will-alte-Strassenbahnen-laenger-einsetzen.html

Die alten #Tatra-#Straßenbahnen aus tschechoslowakischer Produktion werden länger durch Berlin rollen als zunächst geplant. Die Berliner Verkehrsbetriebe (#BVG) werden 20 der mindestens 25 Jahre alten Fahrzeuge noch einmal #ertüchtigen, um sie für mindestens vier weitere Jahre nutzen zu können. Die BVG teilte auf eine parlamentarische Anfrage des Piraten-Abgeordneten Andreas Baum mit, die #Modernisierung der Wagen sei eine „#Vorsorgemaßnahme, die erfreuliche Nachfragesteigerungen bei der Straßenbahn abfedern soll“. Die Fahrzeuge wären damit bis mindestens 2018 einsetzbar. Ursprünglich sollten die Tatras 2017 ausgemustert werden. Die Nahverkehrs-Dinos aus DDR-Zeiten mit den hohen Treppenstufen will das Verkehrsunternehmen auf den Linien im Wechsel mit neueren #Niedrigflurfahrzeugen einsetzen, damit alle Strecken mit barrierefreien Fahrzeugen – und damit für Gehbehinderte oder Eltern mit Kinderwagen nutzbar – bedient werden. Insgesamt lässt die BVG …

Schiffsverkehr: Landwehrkanal-Sanierung startet zäh, aus Berliner Zeitung

http://www.berliner-zeitung.de/berlin/kreuzberg-landwehrkanal-sanierung-startet-zaeh-,10809148,27901810.html Sommer in Kreuzberg steht auch für Sommer am #Landwehrkanal – doch dessen überfällige #Sanierung hat immer noch nicht begonnen.

#Havel und #Spree durchströmen Berlin, außerdem mehrere #Schifffahrtskanäle. Für Wirbel sorgt seit Jahren jedoch vor allem eine schmale, elf Kilometer lange und beschaulich von Bäumen gesäumte #Wasserstraße: der Landwehrkanal, der sich von Ost nach West durch Neukölln, Kreuzberg und Tiergarten zieht, und bei Anwohnern wie Berlin-Besuchern beliebt ist. Tiefes Aufatmen, als sich im Dezember Anwohner, Naturschutzverbände, Wasserverwaltung, Bezirke und Schifffahrt nach sechsjährigem Ringen auf einen Konsens für die dringend nötige Sanierung des maroden Kanals einigten. Doch ein halbes Jahr später ist der Fluss der Kommunikation schon wieder ins Stocken geraten. Das beklagen zumindest die Bürger, die oft seit Jahren ihre Freizeit in das Projekt investieren. „Nach der Euphorie im Dezember sind wir jetzt wieder am Nullpunkt“, sagt Achim Appel vom Verein Bäume am Landwehrkanal. Denn derzeit zieht sich das Prozedere erneut wie …

BVG + S-Bahn: Gleichzeitige Bauarbeiten bei S-Bahn und BVG Viele Fahrgäste im Norden Berlins beschweren sich, aus Berliner Morgenpost

http://www.morgenpost.de/printarchiv/berlin/article130349090/Gleichzeitige-Bauarbeiten-bei-S-Bahn-und-BVG.html

Im Berliner Norden wird zurzeit ziemlich viel gebaut. Die S-Bahn-Linie 1 ist zwischen Waidmannslust und Hohen Neuendorf gesperrt; auch um den Bahnhof Wollankstraße werden Gleise erneuert, was auf der S25 zu Einschränkungen führt. Fahrgäste, die in Richtung Tegel wollen, müssen an der Station Bornholmer Straße umsteigen. Das verlängert die Reisezeit um rund fünf Minuten. Die S-Bahn hat ihren Fahrgästen empfohlen, die Strecke von Friedrichstraße bis Tegel mit der U-Bahn-Linie 6 bis Alt-Tegel zu umfahren – die Verlängerung bei der S-Bahn wäre in etwa kompensiert, rechnet man den Fußweg zwischen S-Bahnhof Tegel und U-Bahnhof Alt-Tegel nicht hinzu. Doch seit Montag ist die U6 keine gute Option mehr. Denn die Berliner Verkehrsbetriebe (BVG) bauen nun selbst, an den Bahnhöfen Otisstraße und Scharnweberstraße. Wegen des Pendelverkehrs sitzt man für die Strecke zwischen Friedrichstraße und Alt-Tegel nun 39 statt wie zuvor 20 Minuten im Zug. Die Kritik folgt prompt. „Im Norden ist alles dicht“, beschwert sich ein Fahrgast – und er ist …

Bus: SCANIA-BUSSE IN BERLIN BVG erprobt kleinen Doppeldecker, aus Berliner Zeitung

http://www.berliner-zeitung.de/verkehr/scania-busse-in-berlin-bvg-erprobt-kleinen-doppeldecker,10809298,27885216.html Noch in diesem Jahr soll er kommen, der erste #Bus der neuen #Doppeldecker-Generation. Er wird anders aussehen als die heutigen #Doppelstockbusse – und er hat nicht mehr so viel Platz.

Der große Gelbe wird kleiner. Die Berliner Verkehrsbetriebe (#BVG) testen einen #Doppelstockbus, der fast drei Meter kürzer als die jetzigen Fahrzeuge ist und nur eine Treppe zum Oberdeck hat. Das geht aus einer Bekanntmachung hervor, die das Landesunternehmen im Online-Dienst TED der Europäischen Union veröffentlicht hat. Der schwedische Nutzfahrzeughersteller #Scania, der größtenteils Volkswagen gehört, hat den Auftrag bekommen. Bestellt wurde ein rund elf Meter langer Doppelstockbus, der Platz für 86 bis 92 Fahrgäste hat. „Der Bau soll im September beginnen, die Auslieferung hoffentlich im Dezember stattfinden“, sagte BVG-Sprecherin Petra Reetz am Freitag. Die 415 Doppeldecker, die heute für die BVG durch Berlin rollen, sind voluminöser. Die Busse vom Typ Neoman A 39 haben eine Länge von 13,70 Meter, können …

Straßenverkehr: Hitzeschäden werden für Berliner Autofahrer zur Gefahr Sengende Hitze – und kein Ende: Berlin ächzt unter hohen Sommertemperaturen. Auf den Straße entstehen gefährliche Löcher, Experten warnen vor Waldbränden – und die Zahl der Badeunfälle nimmt zu., aus Berliner Morgenpost

http://www.morgenpost.de/berlin/article130404160/Hitzeschaeden-werden-fuer-Berliner-Autofahrer-zur-Gefahr.html Der ADAC mahnt Auto- und Motorradfahrer zu besonderer Vorsicht wegen möglicher Hitzschäden an Straßen in Berlin und Brandenburg. Wegen der derzeit hohen Temperaturen könnten gefährliche Löcher in den Fahrbahnen entstehen, teilte der ADAC am Montag mit.

Beim Darüberfahren könne es einen Sprungschanzen-Effekt geben. Die Fahrer sollten daher den Sicherheitsabstand erhöhen und auf die Fahrbahn achten. Wer solche Hitzelöcher sehe, sollte die Polizei benachrichtigen. Im Raum Berlin-Brandenburg sei besonders die Autobahn 114 anfällig für Hitzeschäden. Ein ADAC-Experte erklärte, dass sich bei großer Hitze die Fahrbahnoberfläche ausdehne. Dabei entstehe eine große Spannung, die zum Bruch der Straßenoberfläche führen könne. Das Wetter in Berlin immer aktuell – hier Hohe Waldbrandgefahr in Berlin – Grillen und Rauchen strikt verboten Die andauernde Hitze sorgt außerdem auch weiterhin für hohe Waldbrandgefahr in Berlin. Angesichts der Trockenheit haben die Berliner Forsten …