Bahnverkehr: Deutsche Bahn W-Lan für alle Die Deutsche Bahn hat alle 250 ICE mit W-Lan ausgestattet. Der Service ist kostenlos – und hat in der 2. Klasse ein Datenlimit. , aus Der Tagesspiegel

http://www.tagesspiegel.de/wirtschaft/deutsche-bahn-w-lan-fuer-alle/19276570.html

Die digitale Umrüstung war laut Unternehmenschef Rüdiger #Grube ein „Mammutprojekt“: Seit Anfang des Jahres gibt es in allen 250 #ICE-Zügen der Deutschen Bahn #kostenloses #W-Lan. Allein in der ersten Woche seiner Nutzung hätten mehr als eine halbe Million Bahnreisende auf den neuen Service zugegriffen, sagte Grube bei einer Zwischenbilanz im Berliner Hauptbahnhof am Donnerstag. Der neue Service habe die Kundenzufriedenheit deutlich erhöht.
Die Datenkapazität ist begrenzt

Allerdings können Bahnkunden hierzulande während der Zugfahrt nicht unbegrenzt im Internet surfen: Bis auf weiteres stehen Reisenden der 2. Klasse nur 200 MB Datenvolumen pro Tag zur Verfügung. Laut Experten reicht diese Kapazität aber nicht aus, um etwa Spielfilme zu streamen. Damit Kunden auf visuelle Unterhaltung nicht verzichten müssen, will die Bahn den Reisenden künftig zusätzlich ein kostenfreies, digitales Unterhaltungsprogramm anbieten. Ab Frühling sollen sie in den ICEs durch eine Kooperation mit dem Video-Streamingdienst Maxdome jeden Monat Zugriff auf 50 Spielfilme und Serien erhalten. Neben dem Ausbau des W-Lan hat die Bahn in den vergangenen Monaten auch in die telefonische Infrastruktur investiert. Neue Repeater in den ICE-Zügen etwa sollen bei der Zugfahrt stabilere Funkverbindungen als bisher gewährleisten. Ein Pilotprojekt habe gezeigt, dass sich mobiles Telefonieren in der Bahn durch die Umbaumaßnahme „um den Faktor zehn“ verbessert habe, sagte Grube.
Fahrgastverbände fordern W-Lan auch in Regionalzügen

Bundesverkehrsminister Alexander Dobrindt (CSU) würdigte die Verbesserungen als „wichtigen Meilenstein zur Schiene digital“ und bedankte sich bei Bahnchef Grube, der die Digitalisierung zur Chefsache erklärt habe. „Viele hatten Zweifel, dass dieses Ziel erreicht werden kann.“ Zugleich appellierte der Minister an die Bahnunternehmen im Regionalverkehr, die Digitalisierung auch dort voranzutreiben. Damit geht der Minister nicht ganz so weit wie die Fahrgastverbände. Diese fordern kostenloses Internet auch in U-Bahnen und in Regionalzügen. „In allen Zügen des Nahverkehrs müsste das heute Standard sein, damit Anschlussinformationen verfügbar sind“, sagte der Ehrenvorsitzende des Verbands Pro Bahn, Karl-Peter Naumann. Auch der Berliner Fahrgastverband IGEB plädierte für bessere Internetverbindungen …

Straßenverkehr + Flughäfen: Betonkrebs Wenn der BER öffnet, könnte die Zubringer-Autobahn ein Sanierungsfall sein – Quelle: http://www.berliner-zeitung.de

http://www.berliner-zeitung.de/berlin/verkehr/betonkrebs-wenn-der-ber-oeffnet–koennte-die-zubringer-autobahn-ein-sanierungsfall-sein-25573858

Berlin – Es wäre grotesk: Der Flughafen #BER ist endlich in #Betrieb – doch dafür  wird auf der Autobahn zwischen Berlin und Schönefeld gebaut. Genau das könnte aber im kommenden Jahr drohen, sofern der neue Hauptstadt-Airport dann schon am Netz ist. Denn auf der #A113 im Südosten Berlins wird es nicht nur im Sommer 2017, sondern auch im Sommer 2018 Baustellen geben.  Sie können nicht aufgeschoben werden, weil der Anlass  ernst ist: Die #Schönefeld-Autobahn hat Betonkrebs.

Es sind drei Buchstaben, die selbst hartgesottene, erfahrene Ingenieure frösteln lassen: #AKR – die Abkürzung für #Alkali-Kieselsäure-Reaktion. Sie bezeichnet einen Zersetzungsprozess, der Beton von innen heraus zerstört. Auf der Autobahn, die für Autos und Taxis die wichtigste Route von Berlin zum neuen Flughafen sein wird, hat diese chemische Reaktion vor Jahren eingesetzt – mit gravierenden Folgen. Risse und Schlaglöcher sind entstanden, die Fahrzeugen zusetzen und Motorradfahrern gefährlich werden können.
Erfahrungen aus der DDR nicht berücksichtigt

Dabei gibt es den Abschnitt zwischen Neukölln und Adlershof erst seit 2005, die Weiterführung nach Schönefeld wurde 2008 für den Verkehr freigegeben. Doch schon 2009, als das erste Teilstück kurz vor  Ende der Gewährleistungsfrist begangen wurde, entdeckten die Senatsleute Schäden in der Fahrbahn. Untersuchungen ergaben: Es handelt sich um Betonkrebs.

Dass die Autobahn aus Beton gebaut wurde, hat mehrere Gründe. Offenbar lag es nicht  nur daran, dass Beton heller als Asphalt ist. Ein Planer berichtete, dass Erfahrungen aus der DDR, in der viele Verkehrswege unter dem Zersetzungsprozess gelitten hatten,  in  bundesweiten Regelwerken nicht ausreichend berücksichtigt worden seien. So musste der Senat bei seinen Ausschreibungen für die A 113 auch Angebote berücksichtigen, bei denen diese Gefahr nicht richtig adressiert wurde. Im Fall der Schönefeld-Autobahn begann ein gerichtliches Beweissicherungsverfahren, das Jahre dauerte. Während dieser Zeit waren nur Notreparaturen erlaubt. Erst 2016 ging es zu Ende, und im Sommer konnte mit der Fahrbahnsanierung …

Straßenverkehr: Rudolf-Wissell-Brücke Sanierung könnte jahrelang Staus im Westen Berlins verursachen – Quelle: http://www.berliner-zeitung.de

http://www.berliner-zeitung.de/berlin/verkehr/rudolf-wissell-bruecke-sanierung-koennte-jahrelang-staus-im-westen-berlins-verursachen-25572914

Berlin – Für viele Berliner ist diese #Brücke Teil ihres Lebens. Hier kommen sie vorbei, wenn sie zur Arbeit fahren oder Waren liefern. Hier rollen Lastwagen mit #Lebensmitteln für Berlin entlang und Taxis mit #Fluggästen nach Tegel. Die #Rudolf-Wissell-Brücke in Charlottenburg, auf der die #A100 die Spree überquert, ist nicht nur das #längste Brückenbauwerk der Stadt. Mit täglich mehr als 175.000 Fahrzeugen ist sie zudem einer der am stärksten #befahrenen Autobahnabschnitte Deutschlands.

Aber das Bauwerk hält nicht mehr lange durch. Bauarbeiten sind unvermeidbar – auch nebenan, auf 13 Kilometer Autobahn. 2017 gewinnt eines der größten Sanierungsprojekte, das es jemals in Berlin gab, an Tempo. „Der Start eines Wettbewerbs wird nun vorbereitet“, sagt Matthias Tang, Sprecher der Verkehrssenatorin Regine Günther (parteilos). Reichlich spät, meinen Beobachter.

Es war ein Eingeständnis, auf das Fachleute lange gewartet hatten: „Es gibt einen Rückstau bei der Instandhaltung“, sagte Andreas Geisel, damals noch Verkehrssenator (SPD), im vergangenen August. Diesen Rückstand abzuarbeiten, sei die „große Aufgabe, vor der wir stehen“.
Auf die lange Bank geschoben

Manch einer hätte sich so klare Worte aus der Politik früher gewünscht. Auch in Berlin wurde Infrastruktur über Jahrzehnte auf Verschleiß gefahren, auch hier bröseln Brücken und Fahrbahnen. In der Senatsverwaltung, die sich um die Verkehrswege kümmert, wurden frei gewordene Stellen nicht wieder besetzt. Weil die technische Beamtenlaufbahn abgeschafft wurde, kam kaum noch Nachwuchs. Eine Überalterung setzte ein, die heute eines der Hauptprobleme ist. Hinzu kam Geldmangel, den die Politik verordnet hatte oder duldete. Der Straßenzustand wurde immer schlechter.

„Ein Versagen der Senatsverwaltung“, sagt Richard Vahrenkamp, emeritierter Professor für Produktionswirtschaft und Logistik an der Uni Kassel. Sie habe auch die Probleme der Rudolf-Wissell-Brücke „auf die lange Bank geschoben. Der Neubaubedarf ist seit …

Straßenbahn: Neue Trasse Mit der Tram von Adlershof direkt nach Hohenschönhausen – Quelle: http://www.berliner-zeitung.de

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Berlin – Die Planungen, sagt Matthias #Horth, sind langwieriger und komplizierter als der eigentliche Bau. Horth ist Referatsleiter in der Verkehrsverwaltung des Senats und dort auch zuständig für neue #Straßenbahnstrecken in Berlin.

Insgesamt 14 solcher neuen Trassen hat die rot-rot-grüne Koalition langfristig in der Stadt vorgesehen, für vier laufen seit geraumer Zeit die Planungen. Doch bislang gibt es nur eine einzige Trasse, bei der ein #Baubeginn absehbar ist: in der Wissenschaftsstadt #Wista Adlershof im Südosten. Dort hat nicht nur die Humboldt-Uni ihren Campus, dort gibt es gut tausend Unternehmen und zunehmend werden auch Wohnungen gebaut.

In drei Jahren sollen dort etwa 20.000 Menschen arbeiten und gut  3500 wohnen. In diesem Gebiet, das symbolisch ist für den Begriff der wachsenden Stadt,  hat man sich  soweit durch die Planungs-, Genehmigungs- und Gutachterprozeduren gekämpft, dass der Neubau greifbar wird.  
In Adlershof freut man sich

„In zwei, drei Jahren wollen wir dort mit dem Bau der Strecke beginnen“, sagt Matthias Horth. Die neue Strecke wurde aus fünf Varianten ausgewählt. Sie wird rund 2,6 Kilometer lang sein, größtenteils über den #Groß-Berliner Damm führen und am Bahnhof Schöneweide enden. So entsteht eine Direktverbindung von Köpenick nach Weißensee und Hohenschönhausen. Drei Linien, die 61, die 63 und die M 17, werden die Trasse befahren. Auch für alle, die nicht durchfahren, ist die Strecke attraktiv – sollen doch am Bahnhof Schöneweide künftig  wieder Regionalbahnen halten. Gerechnet wird mit bis zu 12.000 Fahrgästen der Straßenbahn pro Tag.

Obwohl für die neue Trasse einige Bäume gefällt und am Sterndamm für mindestens zwei Jahre erst mal provisorische Haltestellen eingerichtet werden, weil die Bahn AG mit dem Umbau am Bahnhof Schöneweide nicht nachkommt,  gilt die neue Straßenbahnstrecke als …

S-Bahn: Mehr S-Bahn-Züge zu Top-Events Sonderverkehr zum Sechstagerennen und zur Grünen Woche • S-Bahn-Chef Buchner: „Erfreulich viele Besucher fahren S-Bahn statt Auto“ , aus DB

http://www.deutschebahn.com/presse/berlin/de/aktuell/presseinformationen/13142988/Mehr_S-Bahn-Zuege_zu_Top-Events.html

Für Besucher des #Sechstagerennens im Velodrom vom 19. bis 24. Januar legen die S-Bahner zusätzliche #Nachtschichten ein. Ergänzend zum durchgehenden Nachtverkehr am Wochenende sind am Donnerstag, Montag und Dienstag auf den Ringbahnlinien #S41/S42 und der #S3 auch nach dem üblichen Betriebsschluss Züge unterwegs. Die abendlichen Bauarbeiten auf der Stadtbahn zwischen Friedrichstraße und Alexanderplatz entfallen an diesen Tagen.

Angesichts der Witterung und dem geselligen Rahmen der Veranstaltung bieten sich die rot-gelben Züge als beste Alternative für die Heimreise an. Verbindungsdetails gibt es über die Fahrinfo-Apps von S-Bahn, DB und VBB.

Stau-, stressfrei und ohne Parkplatzsuche bringt die S-Bahn Berlin auch die Besucher der Internationalen #Grünen Woche unter dem Funkturm zum #Messegelände und zurück. Vom 20. Januar bis 29. Januar ist der S-Bahnhof Messe Süd in der Zeit von 9 bis 19 Uhr über die Stadtbahn im Fünf-Minuten-Takt erreichbar. Ergänzend zur Linie #S5 fahren alle Züge der Linie #S75 aus Richtung Wartenberg über ihren üblichen Endpunkt Westkreuz hinaus bis Olympiastadion.

Peter Buchner, Vorsitzender der Geschäftsführung der S-Bahn Berlin zeigt sich zufrieden: „Erfreulich viele Besucher von Top-Events in unserer Stadt lassen ihr Auto stehen. Mit einer Kapazität von bis zu 1.000 Fahrgästen pro Zug sind wir im Vergleich unschlagbar schnell, große Menschenmassen in kürzester Zeit von A nach B zu bringen.“

Die S-Bahn Berlin empfiehlt, Tickets für die Rückfahrt von beiden Veranstaltungen bereits im Vorverkauf zu erwerben, um unnötige Wartezeiten zu vermeiden. Diese brauchen vor Fahrtantritt nur noch entwertet zu werden.

U-Bahn: Gut bedeckt aus BVG

http://unternehmen.bvg.de/de/index.php?section=downloads&cmd=264&download=2376

Die BVG baut am U-Bahnhof #Kottbusser Tor: Vom morgigen Donnerstag, den
19. Januar 2017 an saniert sie dort die Decke in der Verteilerhalle. Dabei wird
beschädigter Beton abgeschlagen und erneuert. Die Bewehrung und die Träger
erhalten einen neuen Korrosionsschutz. Außerdem erhalten die Räume in
diesem Zuge eine neue Gestaltung.
Für die umfangreichen Arbeiten müssen jetzt einige der #Zugänge zum UBahnhof
zeitweise gesperrt werden. In der Zeit vom 19. Januar bis 21. Juli
2017 kann von der Verteilerhalle aus der Ausgang zur #Reichenberger Straße
genutzt werden. Die Fahrtreppe zur U1 ist gesperrt. Der Aufzug zur U1 steht in
dieser Zeit wie gewohnt zur Verfügung.
In der Zeit vom 18. April bis 19. Mai 2017 ist zusätzlich die Steintreppe zum
Ausgang Kottbusser Tor und von dort die Treppe zur U1 gesperrt. Zur Verfügung
steht dann neben dem Ausgang zur Reichenberger Straße aber auch
der zur Adalbertstraße. Die U1 erreichen Fahrgäste in diesem Zeitraum über
die Zugänge in der Skalitzer Straße oder mit dem Aufzug.

Berliner Flughafen BER Türen funktionieren nicht, Sprinkler vielleicht Wegen der neuen Probleme will der BER-Chef die Baufirmen und Projektüberwacher in Regress nehmen., aus Der Tagesspiegel

http://www.tagesspiegel.de/berlin/berliner-flughafen-ber-tueren-funktionieren-nicht-sprinkler-vielleicht/19271510.html

Wegen des neuen Pfuschs im #BER-Gebäude, der die Eröffnung 2017 unmöglich macht, prüft die Flughafengesellschaft Berlin-Brandenburg (FBB) #Regressanspruche gegen #Baufirmen und #Projektüberwacher. Das geht aus einer am Mittwochnachmittag verbreiteten Erklärung von  Geschäftsführer Karsten #Mühlenfeld hervor. Die FBB ist samt Aufsichtsrat von den Schwierigkeiten offenbar kalt erwischt worden. In der Erklärung wurde offiziell bestätigt, dass es neue Terminverzüge auf der Baustelle in Schönefeld gibt. "So können weder die Türen, noch die Sprinkleranlage von den zuständigen Auftragnehmern zu den geplanten Terminen fertiggestellt werden", heißt es. Entsprechende Hinweise aus dem Baubereich, Technikchef ist der frühere Siemens-Manager Jörg Marks, lägen seit vergangener Woche vor. Danach seien Ende der Woche Vertreter der Anteilseigner informiert worden, "und es wurde begonnen, die neuen Erkenntnisse auf ihre Auswirkungen hin zu validieren."
Ob die Sprinkleranlagen im Ernstfall funktionieren, ist unklar

Zum Umfang der Verzögerungen selbst macht die FBB noch keine Angaben. "Da diese Analyse nicht vollständig abgeschlossen wurde, ist eine Aussage zu den Folgen für den Eröffnungstermin noch nicht möglich." Dabei geht es allerdings dem Vernehmen nach darum, wann der BER dann 2018 eröffnet werden kann. Dem Vernehmen nach wird es mindestens vier oder fünf Monate dauern, bis die Steuerungsprobleme bei den rund 1400 Automatiktüren (Fehlerquote: 80 Prozent) behoben sind und die teilweise zu gering dimensionierte Sprinkleranlage nachgerüstet ist. In der FBB-Erklärung war von ausstehenden hydraulischen Berechnungen der Sprinkleranlage die Rede. Im Kern geht es darum, ob durch den Einbau von 29.000 Sprinklerköpfen im Zuge der BER-Sanierung seit 2012 die Rohre und der Druck noch ausreichen, es im Ernstfall nicht nur tröpfelt.
Die Fehlerquote bei den Automatiktüren liegt bei 80 Prozent

Ursprünglich war die bauliche Fertigstellung der BER zuletzt für Ende Januar 2017 geplant. Dies hätte nach dem FBB-Fahrplan unbedingt geschafft werden müssen, um den neuen Airport vielleicht doch noch im Oktober/November 2017 eröffnen zu können. Angepeilt wird nun die Fertigstellung bis Sommer 2017, um den BER dann im ersten oder zweiten Quartal 2018 eröffnen zu können.

Wegen der neuen Turbulenzen machen die Anteilseigner bei Mühlenfeld Druck, dass zur nächsten Aufsichtsratssitzung am 7. Februar Klarheit herrscht. "Die Geschäftsführung ist aufgefordert, dem Aufsichtsrat präzise darzulegen, was auf der Baustelle los ist, welche Konsequenzen gezogen werden und …

U-Bahn: „Wenn wir nur in den Ferien bauen, können wir die U-Bahn bald zusperren“, aus Der Tagesspiegel

http://www.tagesspiegel.de/berlin/bvg-sprecherin-zu-ersatzverkehr-auf-der-u6-wenn-wir-nur-in-den-ferien-bauen-koennen-wir-die-u-bahn-bald-zusperren/19267480.html

Die Initiative "I Love Tegel" kritisiert #häufige #Sperrungen auf der #U6 und fordert den Senat zum Handeln auf. BVG-Sprecherin Petra Reetz findet die Kritik haltlos.
Auf der U6 fährt seit Montag kein Zug mehr zwischen den U-Bahnhöfen Kurt-Schumacher Platz und Wedding. Der Grund: Auf dem 100 Jahre alten Bahnhof Seestraße werden neue Weichen verlegt. Zwei Wochen lang, bis zum 29. Januar, müssen die 40.000 Fahrgäste, die dort täglich die BVG nutzen, auf Busse Umsteigen. Am Montag kam es noch zu erheblichen Verspätungen, inzwischen habe es sich aber eingependelt, sagt BVG-Sprecherin Petra Reetz.

Ganz einfach ist der Berliner Norden aber nicht für die BVG: "Das ist einfach eine schwierige Ecke dort. Auf der Müllerstraße gibt es so schon viel Verkehr, dann stellen sie da noch unsere großen BVG-Busse rein", sagt Reetz. 21 Busse fahren im zwei bis drei Minuten-Takt, das sei sehr viel für so eine kurze Strecke, meint Reetz. Die Nord-Süd-Achse Müllerstraße habe zudem viele Kreuzungsstraßen und damit viele Ampeln, das würde auch Zeit kosten. Für Pendler aus Wedding, Gesundbrunnen und Reinickendorf heißt das vor allem: geduldig sein.
Auf die S-Bahn umsteigen

Anfang November wurde auch schon auf der Strecke gebaut. Es gab es entlang dieser Strecke erhebliche Probleme mit dem Schienenersatzverkehr, da Autos die Haltestellen zugeparkt hatten. Diese seien nun nicht mehr das Problem. "Wenn dein Auto mal abgeschleppt wurde, merkt man sich das", sagt Petra Reetz. Der Zeitverlust am Mittwochmorgen lag laut der BVG-Sprecherin bei 10 bis 15 Minuten.

Vor allem jene, die zum Flughafen Tegel wollen und am Kurt-Schumacher-Platz in den 128er Bus umsteigen, sollten sich auf Verspätungen einstellen. Die BVG gibt auch einen Tipp, wie man den SEV umfahren kann: Fahrgäste sollen "vom S-Bahnhof Tegel mit der S25 zum S-Bahnhof Gesundbrunnen und von dort weiter mit der …

Schifffahrt + Schiffsverkehr: „Seeotter“ fährt jetzt in Berlin, aus MOZ

http://www.moz.de/artikel-ansicht/dg/0/1/1545571/

Wernsdorf/Fürstenwalde (MOZ) Am Mittwoch hat der #Eisbrecher "#Seeotter" des Wasserstraßen- und #Schifffahrtsamtes Berlin (#WSA) den #Oder-Spree-Kanal an der Wernsdorfer Schleuse Richtung Hauptstadt verlassen. Der Kanal ist bereits kurz zuvor für die Schifffahrt gesperrt worden.

Die anhaltenden Minustemperaturen haben dafür gesorgt, dass der Oder-Spree-Kanal auf dem westlichen Teilstück zwischen dem Bereich Wernsdorf Schleuse/Seddinsee und Fürstenwalde für den Schiffsverkehr gesperrt werden musste. "Die Sperrung gilt seit 0 Uhr", sagte Gordon Starcken, technischer Mitarbeiter beim zuständigen Wasserstraßen- und Schifffahrtsamt Berlin gegenüber der MOZ. Seine Behörde, die bis vor kurzem noch Wasser- und Schifffahrtsamt hieß, habe ihren Namen gewechselt, "damit die Menschen wissen, dass wir nicht für das Wasser, sondern die Wasserstraßen zuständig sind", erklärte Starcken am Rande. Er ist beim WSA Berlin als stellvertretender Leiter des Außenbezirks Fürstenwalde beschäftigt, der den Bereich zwischen Seddinsee und Oder betreut.

Die Sperrung des restlichen Oder-Spree-Kanals – auf dem Teil zwischen Fürstenwalde und Eisenhüttenstadt dürfen die Schiffe bereits seit vergangener Woche nicht mehr fahren – sei nötig geworden, da dieser nun ziemlich vereist sei. "Wir haben Eisstärken von zum Teil zehn bis 15 Zentimetern", sagt Starcken. Anders sehe es im Bereich Fürstenwalde aus, wo es kaum Eis gebe.

In Fürstenwalde hat normalerweise auch der Eisbrecher "Seeotter" seinen Ankerplatz. Von hier aus startet er zu seinen Einsätzen. Doch am Mittwoch wurde der 305 PS starke, 22 Meter lange und fünf Meter breite Brecher nach #Berlin-Grünau beordert, um dort für Einsätze bereitzustehen.

Dieser Schritt zum jetzigen Zeitpunkt sei nicht nur sinnvoll, weil der Brecher wegen der eingestellten Schifffahrt auf dem Kanal dort vorerst nicht mehr gebraucht werde. "Wenn er in Fürstenwalde geblieben wäre, hätte die Gefahr bestanden, dass er bei weiter zunehmender Vereisung des Kanals für längere Zeit nicht nach Berlin hätte fahren können", erklärte Gordon Starcken. Schließlich sei das Schiff auch nur für begrenzte Eisstärken von bis zu …

Potsdam + Straßenbahn: Modernisierte Straßenbahn für Potsdam Runderneuerter Tatra-Zug rollt an Ab Donnerstag ist die modernisierte Tatra-Straßenbahn wieder in Potsdam im Einsatz. , aus MAZ

http://www.maz-online.de/Lokales/Potsdam/Runderneuerter-Tatra-Zug-rollt-an

#Potsdam. Am Donnerstag in aller Früh wird es so weit sein: Dann geht der erste der in #Prag #modernisierten #Tatra-Züge mit zwei Wagen auf seine Jungfernfahrt über die Potsdamer Schienen. Wahrscheinlich wird er an diesem Tag bei Verstärkerfahrten der Linien 92 und 96 zum Einsatz kommen.

Bis Mitte 2017 sollen noch fünf weitere Züge mit zehn Wagen folgen. Kostenpunkt: 3,3 Millionen Euro plus 300 000 Euro für Ausrüstungen wie neue Fahrkartenautomaten. Die sanierten Straßenbahnen werden voraussichtlich für weitere acht Jahre – also 800 000 Kilometer bis zur nächsten Hauptuntersuchung – durch Potsdam kurven.

Einen Haken gibt es allerdings bei den runderneuerten Trams: Sie sind weiterhin nicht behindertengerecht. „Die Treppen können wir nicht wegdiskutieren“, räumte Oliver #Glaser, technischer Geschäftsführer des Potsdamer Verkehrsbetriebs (#ViP), gestern ein. Deshalb kommen die Bahnen nur als Verstärkung in den Spitzenzeiten im Berufsverkehr zum Einsatz, sagte Martin Grießner, der kaufmännischer Geschäftsführer des ViP ist. An Wochenenden sollen nur Niederflurbahnen fahren. Im Internet kann man sich darüber informieren, wann wochentags barrierefreie Bahnen zu Einsatz kommen.
Zahl der Fahrgäste stark angestiegen

In Empfang genommen wurde der erste Tatra-Heimkehrer gestern in der Werkstatthalle des ViP in der Fritz-Zubeil-Straße. An der Spitze des Empfangskomitees: Bürgermeister und ViP-Aufsichtsratschef Burkhard Exner (SPD), Stadtwerke-Interimschef Christian Erdmann und Milan Slunecko von den Prager Verkehrsbetrieben. Eigentlich hätten die bejahrten Tatras – immerhin Baujahr 1987 – bald aufs Abstellgleis rollen sollen. Doch der rasante Bevölkerungszuwachs machte einen Strich durch die Rechnung. „Der Weiterbetrieb der Tatras ist nötig, weil die Zahl der Fahrgäste stark angestiegen ist und wir darauf mit dem Einsatz von mehr Fahrzeugen gerade im Berufsverkehr und bei Sondervorhaben reagieren müssen“, betonte Exner, ehe er „Allzeit gute Fahrt!“ wünschte. Glaser beschrieb die Vorzüge der Tatras so: „Ein Lastenesel.“

Was genau erwartet die Fahrgäste in den Trams? Im Zuge der Sanierung sind die Fahrzeuge als erstes komplett zerlegt worden. Anschließend hat man die Wagenkästen …