Straßenverkehr: Geschwindigkeitsüberschreitungen, Rotlichtverstöße und weitere Ordnungswidrigkeiten im Straßenverkehr im Jahr 2020 in Berlin, aus Senat

www.berlin.de

  1. Wie viele #Verkehrsordnungswidrigkeiten wurden im Jahr 2020 in Berlin festgestellt?

Zu 1.:

Im Jahr 2020 wurden in Berlin insgesamt 3.661.126 Verkehrsordnungswidrigkeiten re- gistriert.

  • Welche Verstoßarten wurden 2020 wie häufig festgestellt?

Zu 2.:

Die Daten sind der nachfolgenden Tabelle zu entnehmen:

TatbeständeHäufigkeit
Verstöße im ruhenden Verkehr2.456.783
#Geschwindigkeitsverstöße892.251
#Verkehrsunfälle54.144
#Rotlichtmissachtung41.165
Terminüberschreitungen HU31.256
#Handyverstöße18.743
Gurtpflicht6.989
#Abbiegeverstöße8.257
Vorfahrtverstöße5.404
Einnahme berauschender Mittel1.638
Alkohol im Straßenverkehr751
Sonstige Verstöße ohne nähere Klassifizierung143.745

(Stand: 27. Februar 2021)

  • Wie viele Verkehrsverstöße wurden jeweils in den einzelnen Berliner Bezirken festgestellt?

Zu 3.:

Eine bezirksbezogene Zuordnung kann im Rahmen der Recherchemöglichkeiten le- diglich für die Tätigkeiten der bezirklichen Ordnungsämter vorgenommen werden. Die jeweilige Anzahl der Verstöße ist der nachfolgenden Tabelle zu entnehmen:

BezirkeAnzahl
Mitte524.861
Friedrichshain-Kreuzberg266.220
Pankow261.415
Charlottenburg-Wilmersdorf254.218
Spandau73.611
Steglitz-Zehlendorf115.885
Tempelhof-Schöneberg121.770
Neukölln117.149
Treptow-Köpenick128.269
Marzahn-Hellersdorf24.299
Lichtenberg55.992
Reinickendorf58.730
Gesamt2.002.419

(Stand: 27. Februar 2021)

  • Wie erfolgte 2020 die Ahndung der Verkehrsordnungswidrigkeiten untergliedert nach:
    • Verwarnungsgeld
    • Bußgeld
    • Fahrverbote

Zu 4.:

Die Daten sind der nachfolgenden Tabelle zu entnehmen:

SanktionenAnzahl
Verwarnungsgelder3.293.310
Bußgelder313.127
Fahrverbote15.807

(Stand: 27. Februar 2021)

  • Wie viele Verkehrsordnungswidrigkeiten wurden durch die Bußgeldstelle im Jahr 2020 bearbeitet und wie hoch war die Summe der eingenommenen Verwarn- und Bußgelder?

Zu 5.:

Im Jahr 2020 wurden durch die Bußgeldstelle insgesamt 3.535.461 Verkehrsord- nungswidrigkeiten bearbeitet. Dabei sind Einnahmen in Höhe von 83.152.474,05 Euro erzielt worden.

  • Wie viele Verkehrsordnungswidrigkeiten wurden 2020 wegen des Eintritts der Verjährung einge- stellt?

Zu 6.:

Von der Bußgeldstelle sind im Jahr 2020 insgesamt 33.701 Verfahren wegen des Ein- tritts der Verfolgungsverjährung eingestellt worden.

6.1  Welche hauptsächlichen Gründe führten dazu, dass die Verjährung eintreten konnte und wie hoch war die Summe der dadurch nicht eingenommenen Verwarn- und Bußgelder?

Zu 6.1.:

Die Einstellungen sind vorwiegend dem Umstand geschuldet, dass Fahrzeugführen- de nicht innerhalb der Frist der Verfolgungsverjährung ermittelt werden konnten. Die Summe der nicht eingenommenen Verwarn- und Bußgelder aus diesen Vorgängen beläuft sich auf 1.712.536,68 Euro.

  • Wie viele Geschwindigkeitsüberwachungsanlagen gab es an welchen Standorten 2020 in Berlin?

Zu 7.:

Im Bestand der Polizei Berlin befanden sich zum Stichtag 31. Dezember 2020 insge- samt 32 stationäre Geschwindigkeitsmessanlagen. Die Standorte sind der nachfolgen- den Übersicht zu entnehmen:

Standort
Bundesallee/Güntzelstraße
Bornholmer Straße/Schönhauser Allee
Hallesches Ufer/Schöneberger Straße
Siemensdamm/Nikolaus-Groß-Weg
Hermsdorfer Damm/Waidmannsluster Damm
Bundesallee/Nachodstraße
Mehringdamm/Bergmannstraße
Innsbrucker Platz
Osloer Straße/Koloniestraße
Großer Stern/Altonaer Straße
Prenzlauer Allee/Ostseestraße
Reichpietschufer/George-C.-Marshall-Brücke
Theodor-Heuss-Platz
Ernst-Reuter-Platz/Otto-Suhr-Allee
Lindauer Allee/Roedernallee
Kaiserdamm/Messedamm
Mollstraße/Otto-Braun-Straße
Kurfürstenstraße/An der Urania
Potsdamer Straße/Bülowstraße
Buschkrugallee/BAB A 100
Elsenstraße/Puschkinallee
Landsberger Allee/Weißenseer Weg
Adlergestell/Otto-Franke-Straße
Antonienstraße/Scharnweberstraße
Frankfurter Allee
Seestraße
Tunnel Ortsteil Britz
Tunnel Tiergarten
Schildhornstraße/Gritzner Straße
Oberlandstraße/BAB A 100
Tunnel Flughafen Tegel
BAB A 111 Schulzendorfer Straße
  • An welchen Standorten sind im Jahr 2020 stationäre Geschwindigkeits- bzw. kombinierte Ge- schwindigkeits- und Rotlichtüberwachungsanlagen neu installiert bzw. außer Betrieb genommen worden?
    • Welche Kosten sind für die Einrichtung für welchen Standort entstanden?

Zu 8. und 8.1.:

Die Standorte und Kosten der beiden im Jahr 2020 neu errichteten stationären Über- wachungsanlagen sind der nachfolgenden Übersicht zu entnehmen:

StandortKosten in Euro
Landsberger Allee/Weißenseer Weg24.509,41
Oberlandstraße/BAB A 10080.712,80

Endgültige Außerbetriebnahmen gab es nicht.

  • Welche Planungen gibt es diesbezüglich im Jahr 2021?

Zu 9.:

Für das laufende Jahr sind keine Neuerrichtungen oder Außerbetriebsetzungen von stationären Überwachungsanlagen geplant.

  1. Wie ist die Auslastung der mobilen Verkehrsüberwachungsgeräte, und in welchem Umfang haben sich ihre Einsatzzeiten (bitte monatlich in Stunden anführen und getrennt nach Radarfahrzeugen, Trailern und Handlasern) im Jahr 2020 im Vergleich zu 2019 verändert?

Zu 10.:

Die Auslastungen in Stunden sind der nachfolgenden Tabelle zu entnehmen:

 HandlaserRadarfahrzeugeMessanhänger
Monat202020192020201920202019
Januar4954671.6462.3951.199–
Februar5085091.7251.971862772
März3775951.8312.2114491.299
April3094721.9472.2568371.128
Mai3645221.7191.6789161.226
Juni7134541.5861.5609621.082
Juli4565681.7202.1971.0191.303
August6687511.5481.9085711.126
Septem- ber5214211.3051.5551.286865
Oktober3645251.5311.2901.1281.173
November3703572.4471.3121.080696
Dezember511976441.604545983
Gesamt5.1965.83819.64921.93710.85411.653

(Stand: 25. Februar 2021)

  1. Hält der Senat die Einsatzzeiten für ausreichend? Wenn nicht, durch welche Maßnahmen können die Einsatzzeiten der mobilen Verkehrsüberwachungsgeräte erhöht werden? Was plant der Senat dazu?

Zu 11.:

Die Einsatzzahlen sind, trotz der durch die COVID19-Pandemie verursachten weitrei- chenden Zugleichaufgaben für die Dienstkräfte der Polizei Berlin, auf einem in etwa gleichbleibenden Niveau zum Vorjahr. Vor diesem Hintergrund erachtet der Senat die Interventionslage als ausreichend.

  1. Wie viele Geschwindigkeitsüberschreitungen wurden von den stationären Geschwindigkeitsüber- wachungsanlagen 2020 insgesamt erfasst (bitte Gesamtzahl und Erfassung pro Anlage)?

Zu 12.:

Die jeweilige Anzahl der Überschreitungen ist der nachfolgenden Tabelle zu entneh- men:

StandortÜberschreitungen
Antonienstraße/Scharnweberstraße7.316
Hermsdorfer Damm/Waidmannsluster Damm725
Bornholmer Straße/Schönhauser Allee6.275
Prenzlauer Promenade/Ostseestraße1.934
BAB A 111 Schulzendorfer Straße118.982
Lindauer Allee/Roedernallee182
Bundesallee/Nachodstraße452
Siemensdamm/Nikolaus-Groß-Weg6.933
Ernst-Reuter-Platz/Otto-Suhr-Allee35
Kaiserdamm/Messedamm5.502
Reichpietschufer/G.-C.-Marshall-Brücke11.016
Seestraße2.125
Osloer Straße/Koloniestraße2.486
Mollstraße/Otto-Braun-Straße10.029
Kurfürstenstraße/An der Urania713
Schildhornstraße/Gritznerstraße14.574
Innsbrucker Platz182
Potsdamer Straße/Bülowstraße22.619
Tunnel Ortskern Britz61.786
Tunnel Flughafen Tegel83.664
Tunnel Tiergarten23.327
Hallesches Ufer/Schöneberger Straße7
Mehringdamm/Bergmannstraße3.229
Buschkrugallee/BAB A 100721
Frankfurter Allee24.913
Elsenstraße/Puschkinallee10.873
Adlergestell/Otto-Franke-Straße31.209
Gesamt451.809

(Stand: 25. Februar 2021)

Stationäre Geschwindigkeitsüberwachungsanlagen, die hier nicht aufgeführt sind, wa- ren im Jahr 2020 entweder aus technischen Gründen nicht in Betrieb oder im Rahmen der Neuinstallation noch nicht in Betrieb genommen. Die Anlage am Theodor-Heuss- Platz registriert verkehrsbedingt keine Überschreitungen.

  1. Wie hoch war im Jahr 2020 die Summe der daraus vereinnahmten Bußgelder?

Zu 12.1.:

Im Jahr 2020 wurden im Zusammenhang mit Verwarnungs- und Bußgeldverfahren insgesamt 6.426.748,13 Euro an Einnahmen aus den Messungen der stationären Ge- schwindigkeitsüberwachungsanlagen erzielt.

  1. Wie viele Geschwindigkeitsüberschreitungen wurden von den mobilen Geschwindigkeitsüberwa- chungsanlagen 2020 insgesamt erfasst?

Zu 13.:

Mit mobiler Geschwindigkeitsüberwachungstechnik wurden im Jahr 2020 insgesamt

729.215 Geschwindigkeitsüberschreitungen registriert.

13.1.    Wie hoch war im Jahr 2020 die Summe der daraus vereinnahmten Bußgelder?

Zu 13.1.:

Im Jahr 2020 wurden im Zusammenhang mit Verwarnungs- und Bußgeldverfahren insgesamt 10.769.800,97 Euro an Einnahmen aus den Messungen der mobilen Ge- schwindigkeitsüberwachungsanlagen erzielt.

  1. Wie viele Rotlichtverstöße sind durch die Rotlichtüberwachungsanlagen im Jahr 2020 erfasst wor- den (bitte Gesamtzahl und Erfassung pro Anlage)?

Zu 14.:

Die jeweilige Anzahl der erfassten Rotlichtverstöße ist der nachfolgenden Tabelle zu entnehmen:

StandortVerstöße
Hermsdorfer Damm/Waidmannsluster Damm273
Bornholmer Straße/Schönhauser Allee5.388
Prenzlauer Promenade/Ostseestraße1.167
Lindauer Allee/Roedernallee227
Siemensdamm/Nikolaus-Groß-Weg1.032
Theodor-Heuss-Platz1.197
Ernst-Reuter-Platz/Otto-Suhr-Allee5.420
Osloer Straße/Koloniestraße2.301
Mehringdamm/Bergmannstraße4.065
Adlergestell/Otto-Franke-Straße2.568
Antonienstraße/Scharnweberstraße3.048

(Stand: 27. Februar 2021)

Stationäre Rotlichtüberwachungsanlagen, die hier nicht aufgeführt sind, waren im Jahr 2020 aus technischen Gründen nicht in Betrieb oder im Rahmen der Neuinstallation noch nicht in Betrieb genommen.

  1. Wie hoch war im Jahr 2020 die Summe der daraus vereinnahmten Bußgelder?

Zu 14.1.:

Im Jahr 2020 wurden im Zusammenhang mit Verwarnungs- und Bußgeldverfahren insgesamt 2.074.379,54 Euro an Einnahmen aus den Messungen der stationären Rot- lichtüberwachungsanlagen erzielt.

  1. Welche Gesamtkosten sind für den Betrieb der Anlagen entstanden?

Zu 15.:

Die Gesamtkosten für den Betrieb aller stationären Verkehrsüberwachungsanlagen beliefen sich im Jahr 2020 auf 429.116,91 Euro.

  1. Wie bewertet der Senat die Erfahrungen mit den „Enforcement Trailern“?

Zu 16.:

In Berlin liegt der Schwerpunkt auf der mobilen Geschwindigkeitsüberwachung. Jede fahrzeugführende Person soll zu jeder Zeit und möglichst flächendeckend mit der Überwachung der gefahrenen Geschwindigkeit rechnen müssen. Die Geschwindig- keitsmessanhänger ermöglichen somit einen zielführenden Lückenschluss zwischen mobiler und stationärer Überwachungstechnik. Mit den Geräten lässt sich die Ge- schwindigkeitsüberwachung im Stadtgebiet ressourcenschonend intensivieren.

  1. Gab es im Jahr 2020 Leih- oder Anschaffungskosten? Wenn ja, wie hoch waren die Leihkosten für die Trailer im Jahr 2020 einzeln und insgesamt? Wie hoch sind ihre Anschaffungskosten und wie viele Geräte wurden gekauft?

Zu 16.1:

Die Kosten für die Beschaffung von zwei Geschwindigkeitsmessanhängern betrugen 291.427,77 Euro. Leihkosten sind nicht entstanden.

  1. An wie vielen Stunden waren die Geräte an welchen Standorten im Einsatz? Wie viele Ge- schwindigkeitsverstöße wurden jeweils registrierten?

Zu 16.2.:

Die Daten sind der nachfolgenden Tabelle zu entnehmen:

StandortLaufzeit in StundenÜberschreitungen
Manteuffelstraße146,75586
Marienfelder Allee93,87390
Oranienburger Chaussee95,27208
Zittauer Straße46,901
StandortLaufzeit in StundenÜberschreitungen
Alt-Lankwitz121,171.763
Am Treptower Park94,432.082
Antonienstraße70,97303
Apollofalterallee116,12770
Aroser Allee46,45213
BAB A 100379,2716.578
BAB A 103382,546.746
BAB A 11594,804.440
Barnetstraße79,153
Baumschulenstraße261,651.831
Berlepschstraße143,92887
Bernauer Straße47,13327
Bildhauerweg94,880
Bismarckstraße118,12437
Blankenburger Chaussee142,98233
Blankenburger Straße195,082.158
Boelckestraße46,381.131
Brunsbütteler Damm121,22579
Bundesallee118,082.445
Damerowstraße95,12604
Dietzgenstraße142,88394
Drontheimer Straße141,65417
Eichborndamm94,0257
Eisenacher Straße47,2778
Ernst-Ruska-Ufer66,78831
Fürstenwalder Damm146,90601
Giesensdorfer Straße70,0328
Granitzstraße48,55162
Grazer Damm37,97326
Hansastraße123,18467
Hauptstraße571.018.334
Heinrich-Grüber-Straße119,12446
Hindenburgdamm140.062.698
Hohenstaufenstraße143,321.695
Holzhauser Straße69,70516
Hönower Straße118,32268
Im Domstift71,45389
Johannisthaler Chaussee68,33368
Kaiser-Wilhelm-Straße186,771.473
Karl-Marx-Allee144,00564
Kiefheider Weg47,2895
Kladower Damm142,301.304
Koenigsallee143,602.052
Kurfürstendamm119,3828
Kurt-Schumacher-Damm69,50509
Landsberger Allee99,901.433
Lessingstraße70,32717
Lichtenrader Damm362,332.429
StandortLaufzeit in StundenÜberschreitungen
Luzerner Straße168,22899
Malchower Weg67,5526
Malteserstraße115,90498
Marienfelder Allee118,67636
Märkische Allee149,154.006
Martin-Luther-Straße68,152.965
Müllerstraße143,904.166
Neuköllner Straße119,98707
Nonnendammallee143,232.076
Oberfeldstraße143,8775
Oberhofer Weg96,8743
Oranienburger Chaussee24,9872
Oraniendamm95,00510
Osdorfer Straße94,52530
Ostseestraße95,451.372
Pankstraße46,23630
Potsdamer Chaussee144,052.019
Residenzstraße168,723.960
Rheinstraße119,48190
Roedernallee44,93337
Roelckestraße95,50638
Schivelbeiner Straße95,151.319
Schönefelder Chaussee120,58378
Schönefelder Straße118,48740
Seegefelder Straße142,78354
Seegefelder Weg143,99691
Sonnenallee69,47424
Spindlersfelder Straße94,73501
Streitstraße120,881.136
Stubenrauchstraße72,35337
Suermondstraße234,404.577
Teichstraße118,78407
Torstraße334,0926.234
Voßstraße45,88179
Wisbyer Straße119,17683
Gesamt10.853,25137.709

(Stand: 25. Februar 2021)

  1. Gab es Vandalismusschäden, und wenn ja in welchem Umfang?

Zu 16.3:

An beiden Geschwindigkeitsmessanhängern wurden im Jahr 2020 insgesamt  28 Sachbeschädigungen registriert. Ganz überwiegend handelte es sich dabei um Farb- schmierereien. Insgesamt entstand ein Sachschaden in Höhe von ca. 12.000 Euro.

  1. Beabsichtigt der Senat, weitere Geräte dieser Art anzuschaffen, und wenn ja, wann?

Zu 16.4.:

Die Polizei Berlin wird im laufenden Jahr zwei weitere Geschwindigkeitsmessanhänger beschaffen. Es stehen dann insgesamt sechs Geschwindigkeitsmessanhänger zur Verfügung.

Berlin, den 29. März 2021 In Vertretung

Torsten Akmann

Senatsverwaltung für Inneres und Sport

Straßenbahn: Fünf neue Strecken: Wird 2028 in Berlin das Jahr der Straßenbahn? In sieben Jahren soll die Tram unter anderem zum Potsdamer Platz und nach Neukölln fahren. aus Berliner Zeitung

https://www.berliner-zeitung.de/mensch-metropole/fuenf-neue-strecken-wird-2028-in-berlin-das-jahr-der-strassenbahn-li.149528

2028 sollen in Berlin nicht weniger als fünf #Neubaustrecken der #Straßenbahn eröffnet werden – unter anderem zum #Potsdamer Platz und nach #Neukölln. In seiner Antwort auf eine Anfrage des Linke-Abgeordneten Kristian Ronneburg gab Staatssekretär Ingmar Streese (Grüne) die aktuellen #Straßenbahnplanungen bekannt.

Auch wenn Beobachter daran zweifeln, weil der #Netzausbau in Berlin bisher nur langsam vorangeht: 2028 soll das Jahr der Straßenbahn werden, wenn man den Angaben des Senats glaubt. Dann sollen die Trassen von der Turmstraße nach #Jungfernheide, von #Pankow-Heinersdorf nach #Weißensee und im #Blankenburger Süden ans Netz gehen – ein Jahr später als im vergangenen Jahr bekannt gegeben. Vorgesehen ist, die Strecke von der #Warschauer Straße zum #Hermannplatz ebenfalls 2028 zu eröffnen.

Das gilt auch für das prominenteste Projekt, die neue Verbindung von #Alexanderplatz zum #Kulturforum. Die 4,1 Kilometer lange Trasse soll über die #Leipziger Straße und den #Potsdamer Platz verlaufen. Die Vorplanung soll bis Ende Mai fertig werden, teilte Staatssekretär Streese mit.

Künftig nur noch ein Fahrstreifen pro Richtung auf der Leipziger Straße?
Auch im Fall der Strecke zum Kulturforum hatte es zuletzt geheißen, dass 2027 erstmals Bahnen fahren werden. 2016 war in der rot-rot-grünen Koalitionsvereinbarung sogar davon die Rede, dass der Bau spätestens in diesem Jahr beginnt. Doch der Bereich sei von einer „erheblichen städtebaulichen …

Straßenverkehr: Zwei ausgebaute Abschnitte auf A10 und A24 für Verkehr frei, aus berlin.de

https://www.berlin.de/tourismus/infos/verkehr/nachrichten/6490735-4357821-zwei-ausgebaute-abschnitte-auf-a10-und-a.html

Auf den Autobahnen 10 und 24 sind am Montag (29. März 2021) zwei ausgebaute und modernisierte Abschnitte für den Verkehr freigegeben worden.

Auf der #A10 Richtung Frankfurt (Oder) handelt es sich um das Stück zwischen #Mühlenbeck und #Dreieck Pankow, auf der #A24 Richtung Berlin um den Abschnitt zwischen #Neuruppin und #Neuruppin-Süd, wie die für die Arbeiten zuständige #Havellandautobahn GmbH & Co. KG mitteilte.
Die A10 und die A24 zwischen dem Dreieck Pankow und der Anschlussstelle Neuruppin gehören den Angaben zufolge zu den meistbefahrenen Strecken der Hauptstadtregion. Sie werden bis 2022 bei laufendem Verkehr ausgebaut und erneuert, um dem künftigen Verkehrsaufkommen …

Straßenverkehr: Fahrradstreifen der Polizei jetzt in ganz Berlin unterwegs, aus Berliner Morgenpost

https://www.morgenpost.de/berlin/article231920049/Fahrradstreifen-der-Polizei-jetzt-in-ganz-Berlin-unterwegs.html

Die Berliner Polizei schickt seit Montag noch mehr Polizistinnen und Polizisten auf Fahrrädern in den Einsatz auf die Straßen der Hauptstadt. Dabei geht es vor allem um die Überwachung des #Straßenverkehrs mit deutlichem Bezug zum Verhalten von und gegenüber #Radfahrenden. Seit Beginn der Woche verstärken 54 zusätzliche Einsatzkräfte der neu gegründeten #Fahrradstreifen die #Fahrradstaffel, die seit nunmehr sieben Jahren im Einsatz ist. Polizeipräsidentin Barbara #Slowik und Innensenator Andreas #Geisel (SPD) schickten sie vor dem Olympiastadion in Charlottenburg in den Einsatz.

„Ich freue mich, dass wir unser Erfolgsprojekt der Fahrradstaffel mit unseren neuen Fahrradstreifen außerhalb der City fortführen und ergänzen“, sagte die Polizeichefin. „Ich bin mir sicher, dass die Fahrradstreifen wie die Staffel eine absolute Bereicherung und ein Imagegewinn für die Stadt sein werden.“

Fahrradstreifen sind Bereicherung und Imagegewinn
Ein Teil der neuen Fahrradstreifen ist bereits seit Januar auf den Straßen im Einsatz, doch der sehr kalte und schneereiche Winter sorgte für einen Start mit Verzögerungen. Mit Frühlingsbeginn werden die speziell geschulten Kräfte ihren Dienst ganzjährig in den Abschnitten versehen. Die 54 Fahrradpolizisten sind in den Direktionen 1 (Nord), 2 (West), 3 (Ost) und 4 (Süd) überwiegend außerhalb des S-Bahn-Rings unterwegs. Sie ergänzen die aktuell 34 Beamtinnen und Beamte der Fahrradstaffel mit den Einsatzgebieten City-Ost, an Unfall-Schwerpunkten in Friedrichshain-Kreuzberg und in Teilen Neuköllns. Die Fahrradstaffel wurde vor sieben Jahren als Probebetrieb in der Innenstadt ins Leben gerufen und entwickelte sich laut Polizei „schnell zum Erfolgsmodell der täglichen Polizeiarbeit, von dem die gesamte Stadt profitieren wird“.

Mit #Flickzeug, #Strafzettelblock und #Sonnencreme im Einsatz
„Jeder meiner Kolleginnen und Kollegen wird werktags durchschnittlich zwischen 20 und 25 Kilometer unterwegs sein“, sagte Hauptkommissarin Kerstin #Rathenow. Sie leitet die Fahrradstaffel auf dem …

U-Bahn + Bus + Radverkehr: Tempelhofer Damm: Bussonderfahrstreifen kommt sicher, aus Berliner Morgenpost

https://www.morgenpost.de/bezirke/tempelhof-schoeneberg/article231914897/Tempelhofer-Damm-Bussonderfahrstreifen-kommt-sicher.html

Die Nachricht kam überraschend für den Bezirk Tempelhof-Schöneberg: Bevor der geschützte #Fahrradweg am #Tempelhofer Damm zwischen #Alt-Tempelhof und #Ullsteinstraße gebaut werden kann, müssen die #Sanierungsarbeiten der Berliner Verkehrsbetriebe (#BVG) an der #U-Bahnlinie #U6 abgewartet werden. Die Linie muss für die Arbeiten vom 14. April bis 7. Oktober zwischen dem S+U-Bahnhof #Tempelhof und dem U-Bahnhof #Alt-Mariendorf unterbrochen werden – mit Ausnahme während der Sommerferien. Sicher ist nun, dass über die gesamte Strecke ein #Bussonderfahrstreifen für den #Schienenersatzverkehr mit Bussen eingerichtet wird. Dafür werden die #Parkspuren am Tempelhofer und Mariendorfer Damm genutzt. Der Bezirk will die Anwohner per Posteinwurf darüber informieren.

„Es wird definitiv eine Bussonderfahrspur geben“, sagt Christiane Heiß (Grüne), Tempelhof-Schönebergs Verkehrsstadträtin. Viel Zeit ist nicht mehr, bis diese angelegt sein muss. Derzeit laufen laut der Stadträtin die weiteren Vorbereitungen. Denn an vielen Stellen sei noch unklar, wie die Straßenaufteilung sein werde. Die BVG hatte am Montag der vergangenen Woche im Verkehrsausschuss Tempelhof-Schöneberg erläutert, dass an vielen Stellen aus zwei Fahrspuren für den Fahrzeugverkehr eine einzige überbreite Fahrspur werden soll.

Baumaßnahme führt zu Verzögerung des geschützten Fahrradwegs
Ab 14. April will die BVG ihre Gleise zwischen den Stationen Tempelhof und Alt-Mariendorf sanieren. In einem ersten Bauabschnitt wird die U6 bis 20. Juni durchgehend unterbrochen. Eine zweite Sperrung wird es vom 11. August bis 7. Oktober geben. Während der Sommerferien soll die U6 aber fahren. Die Busspuren auf Tempelhofer und Mariendorfer Damm bleiben während der Baupause erhalten.

Die Ankündigung der Baumaßnahme hatte im Bezirk für Aufregung gesorgt. Denn auf einem Teilstück des …

Straßenverkehr: Die Avus wird 100, doch der Senat will das Jubiläum nicht feiern, aus BZ Berlin

https://www.bz-berlin.de/berlin/kolumne/die-avus-wird-100-doch-der-senat-will-das-jubilaeum-nicht-feiern

Die #A115 ist die Mutter aller #Autobahnen und gehört zur Identität Berlins. Zum #Jubiläum wäre ein #Festakt angemessen. Der fundamentale Kampf der Politik gegen das Auto lässt eine solche Würdigung aber nicht mehr zu, meint Gunnar Schupelius.

Am 24. September wird die #Avus (A115) 100 Jahre alt. Die „#Automobil-Verkehrs- und Übungsstraße“ (Avus) war die erste reine #Autostraße der Welt. Sie ist die Mutter aller Autobahnen. Sie steht am Beginn einer Erfolgsgeschichte, die die deutschen Automarken an die Weltspitze führte.

Schon die Eröffnung war ein voller Erfolg, wie die B.Z. 1921 berichtete: „500.000 Berliner jubeln am 25. September den 68 Teilnehmern des 1. #Autorennens auf der neueröffneten Avus zu.“

1951 kamen zum ersten #Rennen nach dem Zweiten Weltkrieg 350.000 Zuschauer. Während der Teilung war das „#Avusrennen“ eine der am besten besuchten Veranstaltungen im Westteil Berlins. Am 1. Mai 1999 wurde der Rennsport auf der Strecke verboten.

Die Avus gehört ganz wesentlich zur Berliner Identität. Es läge nichts näher, als die lange Geschichte dieser einzigartigen Autobahn zu ihrem 100. Geburtstag offiziell zu würdigen, vielleicht mit einer #Oldtimer-Ralley oder mit einem #Volksfest.

Doch so etwas kommt dem Senat nicht in den Sinn. „Nein. Es sind keine Feiern zu diesem Jubiläum geplant“, sagte uns Senatssprecherin Melanie Reinsch auf Anfrage. Es bestehe „zu einer eigens aus dem #Jubiläumsanlass veranstalteten #Feierlichkeit …

Straßenverkehr: Sperrungen von Berliner Autobahntunneln 2020, aus Senat

www.berlin.de

Frage 1:

Wie oft mussten 2020 die Berliner #Autobahntunnel #gesperrt werden bzw. einzelne #Fahrstreifen oder #Zufahrten beschränkt werden? Bitte die Tunnelsperrungen nach Fahrtrichtung, unterteilt nach #Unfällen, hohem #Verkehrsaufkommen und sonstigen Gründen, auflisten.

Frage 1.1:

Welche Veränderungen zeigen sich dabei zum Vorjahr?

Antwort zu 1 und 1.1:

Anzahl und Art der Sperrungen sowie die Veränderungen zum Vorjahr können den nachstehenden Tabellen entnommen werden:

Sperrungen des Tunnel #Ortsteil Britz – #TOB
      Jahr      Unfall    hohes Verkehrsauf- kommen      Sonstigekurzzeitige Sperrung eines Fahrstreifens vor dem Tunnel und ggf. der Zufahrten Buschkrugallee und Britzer Damm (Zuflusssteuerung)    Sperrung einzelner Fahrstreifen
20127 Nord/ 4 Süd22 Nord/ 2 Süd25 Nord/ 12 Süd/ 2 Voll481 Nord/ 46 Süd214 Nord / 182 Süd
20134 Nord/ 5 Süd37 Nord/ 5 Süd10 Nord/ 6 Süd/ 0 Voll479 Nord/ 33 Süd217 Nord / 196 Süd
20145 Nord/ 6 Süd44 Nord / 7 Süd15 Nord/ 12 Süd/ 1 Voll508 Nord / 32 Süd287 Nord / 210 Süd
20158 Nord/ 5 Süd18 Nord / 8 Süd13 Nord/ 15 Süd/ 1 Voll464 Nord / 18 Süd280 Nord / 176 Süd
201611 Nord/ 7 Süd13 Nord / 1 Süd12 Nord/ 17 Süd/ 2 Voll559 Nord / 11 Süd185 Nord / 195 Süd
20172 Nord/ 4 Süd4 Nord / 5 Süd6 Nord/ 8 Süd/ 0 Voll270 Nord / 19 Süd122 Nord / 106 Süd
20181 Nord / 6 Süd19 Nord / 8 Süd10 Nord / 16 Süd686 Nord / 9 Süd157 Nord / 171 Süd
20198 Nord / 10 Süd41 Nord / 7 Süd14 Nord / 10 Süd836 Nord / 6 Süd182 Nord / 153 Süd
202011 Nord/ 5 Süd17 Nord / 28 Süd13 Nord / 14 Süd365 Nord / 10 Süd166 Nord / 161 Süd

Nord: Fahrtrichtung AK Schöneberg Süd:  Fahrtrichtung Dresden

Voll:  Beide Fahrtrichtungen

Sperrungen der Tunnel auf der BAB A 113 Tunnel #Alt-Glienicke (#TAG) und Tunnel #Rudower Höhe (#TRH)
  Jahr  Unfallhohes Verkehrsauf- kommen  SonstigeSperrung einzelner Fahrstreifen
20128 Nord/ 0 Süd0 Nord/ 0 Süd76 Nord/ 64 Süd/ 1 Voll296 Nord/ 232 Süd
20133 Nord/ 2 Süd0 Nord/ 0 Süd137 Nord/ 72 Süd/ 0 Voll247 Nord/ 219 Süd
20141 Nord/  1 Süd0 Nord/ 0 Süd68 Nord/ 13 Süd/ 0 Voll184 Nord/ 177 Süd
20155 Nord / 2 Süd0 Nord / 0 Süd83 Nord / 16 Süd / 0 Voll212 Nord / 198 Süd
20165 Nord / 1 Süd0 Nord / 0 Süd86 Nord / 53 Süd / 0 Voll252 Nord / 236 Süd
20172 Nord / 1 Süd0 Nord / 2 Süd28 Nord / 36 Süd / 0 Voll217 Nord / 244 Süd
20184 Nord / 2 Süd0 Nord / 0 Süd17 Nord / 21 Süd / 0 Voll235 Nord / 237 Süd
20191 Nord / 2 Süd0 Nord / 0 Süd24 Nord / 55 Süd252 Nord / 270 Süd
20206 Nord / 1 Süd0 Nord / 0 Süd16 Nord / 26 Süd187 Nord / 193 Süd

Nord: Fahrtrichtung AK Schöneberg Süd:  Fahrtrichtung Dresden

Voll:  Beide Fahrtrichtungen

Sperrungen des Tunnel #Flughafen Tegel – #TFT
JahrUnfallhohes Verkehrsauf- kommenSonstigeSperrung einzelner Fahrstreifen
20123 Nord/ 7 Süd36 Nord/ 77 Süd23 Nord/ 4 Süd  nicht erhoben
20138 Nord/ 13 Süd26 Nord/ 155 Süd15 Nord/ 17 Süd  nicht erhoben
20144 Nord/ 2 Süd27 Nord/ 143 Süd19 Nord/ 11 Süd  nicht erhoben
201515 Nord/  8 Süd17 Nord/ 105 Süd46 Nord/ 24 Süd100 Nord / 123 Süd
20166 Nord/  8 Süd13 Nord/ 47 Süd52 Nord/ 31 Süd157 Nord / 154 Süd
20173 Nord/ 6 Süd4 Nord/ 95 Süd30 Nord/ 15 Süd142 Nord/ 114 Süd
20184 Nord / 10 Süd15 Nord / 25 Süd41 Nord / 27 Süd128 Nord / 133 Süd
20193 Nord / 6 Süd39 Nord / 54 Süd38 Nord / 25 Süd197 Nord / 128 Süd
20205 Nord/ 16 Süd14 Nord/ 20 Süd8 Nord / 16 Süd157 Nord/ 116 Süd

Nord: Fahrtrichtung AK Oranienburg Süd:  Fahrtrichtung AD Charlottenburg Voll:  Beide Fahrtrichtungen

Sperrungen des Tunnel #Tegel Ortskern – #TTO
JahrUnfallhohes Verkehrsauf- kommenSonstigeSperrung einzelner Fahrstreifen
20121 Nord/ 0 Süd0 Nord/ 0 Süd0 Nord/ 6 Süd  nicht erhoben
20130 Nord/ 0 Süd0 Nord/ 0 Süd1 Nord/ 11 Süd  nicht erhoben
20140 Nord/ 2 Süd0 Nord/ 3 Süd3 Nord/ 14 Südnicht erhoben
20151 Nord / 1 Süd0 Nord / 1 Süd15 Nord / 21 Süd108 Nord / 117 Süd
20160 Nord / 2 Süd0 Nord / 0 Süd4 Nord / 13 Süd98 Nord / 95 Süd
20170 Nord / 0 Süd0 Nord / 1 Süd4 Nord / 9 Süd106 Nord / 114 Süd
20180 Nord / 2 Süd0 Nord / 0 Süd4 Nord / 19 Süd114 Nord / 118 Süd
20191 Nord / 1 Süd0 Nord / 0 Süd7 Nord / 15 Süd84 Nord / 82 Süd
20201 Nord/ 3 Süd0 Nord / 0 Süd13 Nord / 17 Süd73 Nord/ 70 Süd

Nord: Fahrtrichtung AK Oranienburg Süd:  Fahrtrichtung AD Charlottenburg Voll:  Beide Fahrtrichtungen

Sperrung #Einfahrt #Siemensdamm, Zufahrt #Antonienstr., TFT hohes VK
JahrSiemensdammAntonienstr.TFT
201226645136 Nord / 77 Süd
201335545526 Nord / 155 Süd
201439840927 Nord/ 143 Süd
201546840317 Nord/ 105 Süd
201655445213 Nord/ 47 Süd
20174854564 Nord/ 95 Süd
201851644815 Nord / 25 Süd
201957450739 Nord / 54 Süd
202039037015 Nord / 21 Süd

Frage 1.2:

Ist dabei ein #Verkehrsrückgang durch die Coronapandemie feststellbar? Wie ist dabei das Verhältnis der Beschränkungen in den ersten drei Monaten zum Rest des Jahres?

Antwort zu 1.2:

Die #Verkehrsdaten der Dauerzählstellen auf den Bundesautobahnen werden von der Bundesanstalt für Straßenwesen (BASt) veröffentlicht. Bisher erfolgte noch keine Veröffentlichung der Daten für das Jahr 2020, daher können hierzu keine Angaben gemacht werden.

Frage 2:

Gibt es bestimmte Wochentage und Tageszeiten, in denen sich Sperrungen oder Zufahrtsbeschränkungen häufen? Wenn ja, welche Zeiten, Wochentage und Fahrtrichtungen sind davon betroffen?

Antwort zu 2:

Die einzelnen Sperrungen des Tunnels Ortsteil Britz in Fahrtrichtung Nord einschließlich der Zufahrten Britzer Damm und Buschkrugallee sowie die einzelnen Sperrungen des Tunnels Flughafen Tegel in Fahrtrichtung Süd einschließlich der Zufahrt Antonienstraße mussten mehrheitlich werktags zur Verkehrsspitze in den Morgenstunden durchgeführt werden. Bei sonstigen Tunnelsperrungen ist in beiden Fahrtrichtungen keine zeitliche Ausprägung erkennbar.

Frage 4:

Welche #umliegenden Straßen sind von den Tunnelsperrungen und #Zufahrtsbeschränkungen besonders betroffen? Wie wirken sich die Tunnelsperrungen und Zufahrtsbeschränkungen auf das umliegende Straßennetz aus?

Antwort zu 4:

Bei Sperrungen bzw. Zufahrtsbeschränkungen kommen die ausgewiesenen Bedarfsumleitungsstrecken zum Tragen. Diese sind:

Tunnel Tegel Ortskern (TTO):

Bedarfsumleitung U1/2 über AS Holzhauser Str. – Holzhauser Str. – Berliner Str. – Waidmannsluster Damm – AS Waidmannsluster Damm

Tunnel Flughafen Tegel (TFT):

Bedarfsumleitung U 10/11 über Kurt-Schumacher-Damm – ehemalige Bundesautobahn (BAB) A105

Tunnel Ortsteil Britz (TOB):

Bedarfsumleitung U 7/8 über AS Gradestr. – Gradestr. – Blaschkowallee – Späthstr. – AS-Späthstr.

Tunnel Alt-Glienicke (TAG) und Tunnel Rudower Höhe (TRH):

Bedarfsumleitung über U 16/17 über AS Adlershof – Ernst-Ruska-Ufer – Köpenicker Str. – Adlergestell – Am Seegraben – BAB A117

In den Spitzenstunden ist davon auszugehen, dass der Verkehr, der auf den Berliner Bundesautobahnen fährt, nicht in vollem Umfang durch die genannten Umleitungstrecken aufgefangen werden kann, da diese schon ausgelastet sind. Bei diesem Zustand beschränken sich die Auswirkungen nicht nur auf die ausgeschilderten Umleitungsstrecken, sondern durchaus auch auf das weiterführende Straßennetz in der Umgebung. Es kommt in diesen Fällen zu einer Steigerung der Fahrzeiten für die Verkehrsteilnehmenden und Staus können nicht vermieden werden.

In den verkehrsarmen Zeiten hingegen, besonders in den Nachtstunden, können die ausgeschilderten Umleitungsstrecken den Verkehr normalerweise ohne große Einschränkungen für den Verkehrsfluss auffangen. Daher werden Wartungsarbeiten auf den Berliner Bundesautobahnen in dieser Zeit durchgeführt.

Frage 5:

Gibt es Veränderungen beim Verlauf der #Umleitungsstrecken? Wenn ja, wo und was ist dort neu?

Antwort zu 5:

Nein, es wurden keine neuen oder veränderten Umleitungsstrecken dauerhaft straßenverkehrsbehördlich angeordnet.

Frage 6:

Welche Möglichkeiten sieht der Senat Tunnelsperrungen und Zufahrtsbeschränkungen zu verhindern oder zumindest zu vermindern.

Antwort zu 6:

Die bis 31.12.2020 zuständige Abteilung VI der SenUVK (ehem. Verkehrslenkung Berlin) hatte bezüglich Tunnelsperrungen und Zufahrtsbeschränkungen die RABT (Richtlinien für die Ausstattung und den Betrieb von Straßentunneln) anzuwenden. Die aktuell gültige Fassung lässt einen weitergehenden Verzicht auf Sperrungen und Zufahrtsbeschränkungen, als bisher praktiziert, nicht zu.

Ab 01.01.2021 ist die Autobahn GmbH des Bundes (AdB) für die Bundesautobahnen in Berlin zuständig.

Berlin, den 23.03.2021 In Vertretung

Ingmar Streese Senatsverwaltung für Umwelt, Verkehr und Klimaschutz

Straßenbahn: Sperrung der Dammbrücke in Köpenick wegen Gleisbauarbeiten, aus Senat

www.berlin.de

Frage 1:
Ist es richtig, dass die momentane #Sperrung der #Dammbrücke in #Köpenick Richtung stadteinwärts
#Gleisbauarbeiten der BVG geschuldet ist? Wenn ja, was wird durch wen genau gemacht?
Antwort zu 1:
Hierzu teilt die BVG mit:
„Am Knotenpunkt #Lindenstraße/Bahnhofstraße mussten verschlissene #Bogenschienen der
#Straßenbahn ausgewechselt werden. Für diese Arbeiten sah das mit der zentralen
#Straßenverkehrsbehörde abgestimmte #Verkehrskonzept eine Sperrung des
Individualverkehrs im #Knotenpunkt Lindenstraße/Bahnhofstraße, aus Richtung Altstadt
Köpenick kommend, vor. Daher ist die Lindenstraße bereits ab der Kreuzung „Zur Freiheit“
gesperrt worden.“
Frage 2:
Warum hätten diese Arbeiten nicht im letzten Jahr parallel mit den umfangreichen Gleisbauarbeiten in der
Bahnhofstraße gemeinsam koordiniert und durchgeführt werden können?
2
Antwort zu 2:
Hierzu teilt die BVG mit:
„Diese Arbeiten waren bereits im letzten Jahr als Teil der umfangreichen Baumaßnahme
geplant. Sie konnten jedoch nicht parallel durchgeführt werden, weil die Absperrung für
diesen Bauabschnitt – auf Grund eines Problems bei der Umstellung des Signalprogramms durch den Betreiber der vorhandenen #Lichtsignalanlage – nicht im geplanten
Zeitraum umgesetzt werden konnte. Somit mussten diese Arbeiten in diesem Jahr
nachgeholt werden.“
Frage 3:
Welche Kosten verursachen die momentanen #Baumaßnahmen und werden diese komplett durch die BVG
getragen?
Antwort zu 3:
Die Verkehrseinschränkungen sind beendet
Hierzu teilt die BVG mit:
„Zu den Baukosten liegen keine finalen Angaben vor. Die Baukosten werden durch die
BVG getragen.“
Frage 4:
Von wann bis wann dauert die Straßensperrung an? Wann wurde diese genehmigt und wurden Alternativen
geprüft?
Antwort zu 4:
Hierzu teilt die BVG mit:
„Die Straßensperrung dauerte vom 01.03.2021 bis 19.03.2021. Sie wurde am 11.02.2021
durch die zentrale Straßenverkehrsbehörde angeordnet.
Abstimmungen zu Verkehrskonzepten aller Baumaßnahmen finden immer in enger Zusammenarbeit mit der zentralen Straßenverkehrsbehörde und dem zuständigen
Polizeiabschnitt statt, wobei auch Alternativen geprüft und wenn möglich umgesetzt
werden.“
Frage 5:
Warum erfolgte durch die BVG keine Presseinformation und rechtzeitige Mitteilung an die Medien und die
unmittelbaren Anwohner? Wie soll die schon mehrfach in dieser Hinsicht kritisierte Kommunikation künftig
verbessert werden?
Antwort zu 5:
Hierzu teilt die BVG mit:
„Eine entsprechende Pressemitteilung wurde am 26.02.2021 herausgegeben. Des
Weiteren wurden die betroffenen Anwohnerinnen und Anwohner am 25.02.2021 mittels
Postwurfsendungen informiert.
3
Die BVG ist bemüht, aus Baumaßnahmen resultierende Einschränkungen mit größtmöglichem zeitlichem Vorlauf zu kommunizieren.“
Frage 6:
Welche offizielle Umleitungsstrecke existiert?
Antwort zu 6:
Hierzu teilt die BVG mit:
„Eine ausgewiesene Umleitungsstrecke wurde durch die zentrale Straßenverkehrsbehörde
nicht angeordnet, da keine adäquate Umleitungsstrecke zur Verfügung stand. Mit
entsprechenden Hinweistafeln wurde an den umliegenden überörtlichen Straßen auf die
Sperrung des betroffenen Bereichs hingewiesen.“
Berlin, den 24.03.2021
In Vertretung
Ingmar Streese
Senatsverwaltung für
Umwelt, Verkehr und Klimaschutz

S-Bahn + Straßenverkehr: So fährt Pankow in Zukunft: Neue Linie S86, neue Stadtstraße, aus Berliner Morgenpost


Home
 – Bezirke – Pankow – 

So fährt Pankow in Zukunft: Neue Linie S86, neue Stadtstraße

PankowVERKEHR IN BERLIN

So fährt Pankow in Zukunft: Neue Linie S86, neue Stadtstraße

https://www.morgenpost.de/bezirke/pankow/article231885415/So-faehrt-Pankow-in-Zukunft-Neue-Linie-S86-neue-Stadtstrasse.html

In einer jahrelang erwarteten #Konferenz nannte der Senat Lösungen für den #Verkehr in Pankows neuen Quartieren. Das ist geplant.

Berlin. Auf diese Konferenz wartete halb #Pankow schon vor der Pandemie. Nun erklärte die Senatsverkehrsverwaltung am Mittwochabend in einer großen, mehrstündigen Video-Schalte, wie die Mobilität im Nordosten Berlins trotz etlicher neuer Stadtquartiere funktionieren soll. Fast alle Bausteine waren schon seit Monaten bekannt. Neu ist vor allem die zeitliche Zuordnung von #Verkehrslösungen zum Bau der Quartiere. Dabei reicht der Zeitstrahl sehr weit nach vorn – bis zum Jahr 2037, wenn das Viertel #Blankenburger Süden mit mehr als 5000 Wohnungen fertiggestellt sein soll.

Verkehr in Pankow: Längere S-Bahnen, mehr Züge nach Buch

Erste Verbesserungen beim Verkehr kommen bereits in zwei Jahren: Ab Ende 2023 soll die S-Bahnlinie #S2 auf der Stettiner Bahn mit acht Wagen fahren können und damit ihre derzeit erschöpfte Kapazität so erhöhen. Von 2026 an soll der neue #Radschnellweg #Panke Trail erste Radpendler aus dem Norden Pankows ins Berliner Zentrum bringen. Zu dieser Zeit werden auch die ersten Wohnungen des Quartiers Buch – Am #Sandhaus mit bis zu 3000 Wohnungen bezugsfertig sein. Als Fertigstellungszeitpunkt für den neuen Kiez an der Bucher #Moorlinse nennt der Senat 2035.

Straßenverkehr: Weniger Unfälle und Verunglückte in Brandenburg, aus Amt für Statistik Berlin-Brandenburg

Im Januar 2021 registrierte die Polizei bei #Verkehrsunfällen auf den Straßen des
Landes Brandenburg acht tödlich #verunglückte Personen. Das waren drei Personen
weniger als im Januar 2020, wie das Amt für Statistik Berlin-Brandenburg nach
vorläufigen Ergebnissen mitteilt.
Bei insgesamt 4 557 #Unfällen (–25,5 Prozent) verunglückten 464 Personen. Das
waren 30,1 Prozent weniger als im Vorjahresmonat. 103 Personen wurden schwer
(–22,6 Prozent) und 353 leicht verletzt (–32,1 Prozent). Die Zahl der #schwerwiegenden Unfälle insgesamt stieg auf 375 (+42,6 Prozent). Darunter verringerte sich die
Zahl der Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel um eins auf 26. Bei den
übrigen #Sachschadensunfällen gab es einen Rückgang um 28,3 Prozent.
Weitere Details beinhaltet der Statistische Bericht H I 1 zum kostenfreien Herunterladen unter www.statistik-berlin-brandenburg.de.