Sehr geehrte Damen und Herren, Der #behindertengerechte#Aufzug am #S-Bahnhof #Springpfuhl wird eröffnet durch den Regionalbereichsleiter der Deutschen Bahn #Station&Service AG, Wolfgang Borsch, die Staatssekretärin für Verkehr und Umwelt, Maria #Krautzberger, Bezirksbürgermeister Dr. Uwe Klett und den Konzernbevollmächtigten für das Land Berlin, Peter Debuschewitz.( Nähere Infos unter Tel.:29736815)
Termin: Dienstag, 17. Juni um 12.00 Uhr Ort: S-Bahnhof Springpfuhl
[13.6.2003] Zwischen der Deutschen Bahn AG und dem Land Berlin konnte über das #Bauvorhaben am #S-Bahnhof #Charlottenburg und die damit verbundenen Ausgleichs- und Ersatzmaßnahmen nunmehr eine Einigung erzielt werden. Danach erfolgt die #Umklappung der S-Bahnsteige wie vorgesehen im Rahmen der derzeit laufenden Umbau- und Sanierungsmaßnahmen zwischen den Bahnhöfen #Zoo und Charlottenburg.
Die neuen S-Bahn-Kurven zwischen Schönhauser Allee und Pankow verlaufen jetzt unter der Erde
Der 16. Juni 2003 wird ein ganz besonderer Tag in der #S-Bahn-Geschichte sein: Erstmals geht das komplette #S-Bahn-Nordkreuz in Betrieb, das es in der Geschichte dieses Verkehrsmittels noch nicht gab.
Erstmals fuhren #1952 auf den extra mit Stromschienen versehenen Gütergleisen S-Bahnen direkt von der #Schönhauser Allee nach #Pankow, um den Westen umfahren zu können. Eine eigene #S-Bahn-Trasse gab es noch nicht.
Vor dem #Mauerbau fuhren die Züge nur alle 40 Minuten in jeder Richtung, wie dem letzten #Fahrplan für das einheitliche S-Bahn-Netz vom 28. Mai 1961 zu entnehmen ist.
Der Berliner Senat hat jetzt offiziell den Bau der #Nordtangente in Pankow #beerdigt. „Wir #verzichten aufgrund des geringeren Verkehrs und der baulichen Entwicklung auf die bisher geplante #Tangentialverbindung Nord“, sagte gestern Senatsbaudirektor Hans Stimmann. Damit sollte das #ABB-Gelände in #Wilhelmsruh eine bessere #Westanbindung erhalten. Senatsbaudirektor Stimmann sagte aber auch, dass die Senatsverwaltung für Stadtentwicklung „eine Trasse“ offen halten wolle, um eine Option für eine zukünftige Bebauung zu behalten.
Die Deutsche Bahn saniert im nächsten Jahr ihre Strecke von #Baumschulenweg zum #Grünauer Kreuz und erneuert in diesem Zusammenhang auch die #Brücken über den #Sterndamm am Bahnhof #Schöneweide. Diese sind schon länger ein #Engpaß im #Autoverkehr, während der öffentliche Personennahverkehr (#ÖPNV) davon nicht betroffen ist, denn die #Straßenbahn hat einen eigenen #Bahnkörper und die meisten Buslinien enden dort als Zubringer oder kreuzen die Bahn an dieser Stelle nicht.
Ab Seite 8 in diesem Heft sind die Projekte des #Bundesverkehrswegeplanes überregional dargestellt. Hier nun eine Betrachtung für Berlin/Brandenburg.
Für den künftigen Ausbau derjenigen #überregionalen#Bahnverbindungen, die für die Bundesländer Berlin und Brandenburg von Bedeutung sind, wurden wichtige Maßnahmen im vorliegenden Entwurf des Bundesverkehrswegeplanes berücksichtigt, wie zum Beispiel der zweigleisige Ausbau der „#Weddeler Schleife“ oder der – speziell für den Regionalverkehr-wichtige Ausbau der #Stammstrecke der #Lehrter Bahn. Dagegen erscheint fraglich, inwieweit die geplanten Ausbaumaßnahmen der Bahnverbindungen Richtung Polen, zum Teil auch Richtung Süddeutschland der künftigen Bedeutung gerecht werden. Die Erweiterung der EU nach Osten wird zu einem deutlich höheren, #grenzüberschreitenden Personen- und Güterverkehr zwischen den beteiligten Staaten führen. Aus heutiger Sicht muß mit überdurchschnittlichen Steigerungsraten im #Straßenverkehr gerechnet werden mit allen negativen Folgen im Energieverbrauch, Flächenverbrauch und der Kohlendioxid-Emissionen. Mit dem vorliegenden Entwurf werden leider zu wenig Akzente gesetzt, um hier die Voraussetzungen für umfassende Verlagerungen auf den umweltverträglichen Verkehrsträger Schiene zu schaffen. An folgenden Beispielen wird dies deutlich:
Mit der #Wiedereröffnung der #Nordkurve am 16. Juni gegen 4 Uhr schließt sich das #Dreieck#Nordkreuz im #S-Bahnverkehr. „Dabei vereinfachen sich nicht nur die Umsteigebeziehungen zwischen #S1, #S25 und #S8, auch das Angebot von #Direktverbindungen erhöht sich“, betont Rainer Pohlmann, Verkehrsplanungsmanager der S-Bahn Berlin. „Erstmals sind alle drei Seiten des Dreiecks verknüpft: #Schönhauser Allee – #Bornholmer Straße, Bornholmer Straße – #Gesundbrunnen und Gesundbrunnen – Schönhauser Allee, immer mit #Umsteigemöglichkeit auf dem gleichen Bahnsteig.“ Die #Linienvielfalt des S-Bahnnetzes erhöhe sich. „Wir rechnen mit zunächst täglich 15 000 Fahrgästen zwischen Schönhauser Allee und #Pankow.“
#Kleinmachnow – Meterhohes Unkraut wuchert auf löchrigem Beton, dazwischen leuchtend gelber Löwenzahn, die Eisengeländer sind verrostet, und Versorgungsleitungen für Wasser und Strom liegen ungeschützt im offenen Schacht. Die #Schleusenbrücke in Kleinmachnow (Potsdam-Mittelmark), eine wichtige Verbindung zwischen Kleinmachnow und #Stahnsdorf, bietet seit Jahren ein trauriges Bild. Doch nicht mehr lange, denn demnächst wird sie abgerissen und bis 2005 durch einen #Neubau ersetzt.
Im Mai beginnen die #Grunderneuerungen verschiedener Brücken innerhalb des Streckenbereichs #Pankow – #Karow. Zu diesen Brücken gehören die Überführungen #Berliner Straße in Pankow, #Bahnhofstraße in Blankenburg, #Rhönstraße nördlich des Bahnhofs Blankenburg, das #Eisenbahnkreuzungsbauwerk#Karower Kreuz und die Überführungen Schräger Weg und Bahnhofstraße in Karow. Die Arbeiten sind so organisiert, dass sie sich nur nacheinander auf den Betrieb der Streckenteile Pankow – Blankenburg beziehungsweise Abzweig Karower Kreuz – Karow auswirken. Um die eingleisige und teilweise auch zweigleisige Umfahrung der Baustellen zu ermöglichen, werden die betroffenen S-Bahngleise umgelegt.