Archiv der Kategorie: Straßenverkehr

Straßenverkehr: Erneuerung der Erich-Weinert-Straße in Prenzlauer Berg ab 08.10.2018, aus Senat

www.berlin.de

Im Rahmen der #Erneuerung der #Erich-Weinert-Straße werden ab Montag, dem 8. Oktober 2018 zwischen der Schönhauser Allee und der Greifenhagener Straße die Arbeiten in der Fahrbahn und am südlichen Fahrbahnrand durchgeführt. Die geplante Bauzeit für den Abschnitt, der in diesem Zeitraum zur #Einbahnstraße wird, beträgt ca. zehn Wochen. Der #Fahrzeugverkehr ist dann nur in Richtung Schönhauser Allee möglich, das Parken ist beidseitig nicht möglich. Während des Aufbruchs der Fahrbahn wird der Baustellenbereich auf der Fahrbahn komplett eingezäunt und der Bauzaun mit Folie bespannt. Im Rahmen des Arbeitsschutzes der Baustellenmitarbeiter wird zusätzlich beim Ausbau der schadstoffbelasteten Ausbaustoffe (Pflasterbettung und die darunterliegenden Auffüllungen) die Fahrbahn mit Wasser benetzt, um die Staubentwicklung zu minimieren. Gesundheitliche Beeinträchtigungen für Anwohner*innen oder Passant*innen bestehen nicht. Auf der Internetseite des Bezirksamtes Pankow wird über das Baugeschehen informiert: www.berlin.de/ba-pankow/politik-und-verwaltung/aemter/strassen-und-gruenflaechenamt/aktuelles/.

Rückfragen: Pressestelle, Telefon: (030) 90295-2306

Straßenverkehr: Verkehrsbelastung Baumschulenweg, aus Senat

www.berlin.de

Frage 1:

Wie hat sich seit der Eröffnung der #Minna-Todenhagen-Brücke am 19. Dezember 2017 der Verkehr auf der Brücke entwickelt und wann wurden diese Verkehrszahlen wie erhoben?

Antwort zu 1:

Am 14. Juni 2018 wurde in der Minna-Todenhagen-Straße an der Einmündung Köpenicker Landstraße eine Verkehrserhebung durchgeführt. Das Ergebnis kann nachfolgender Tabelle entnommen werden:

Straße

Höhe

Erhebungstag

Kfz/12 Std. (Querschnitt)

Minna-Todenhagen- Straße

Köpenicker Landstraße

14.06.2018

19.614

Weitere Verkehrserhebungen zur Minna-Todenhagen-Straße liegen noch nicht vor.

Frage 2:

 

Wie hat sich der Verkehr seit Eröffnung der Minna-Todenhagen-Brücke in der #Südostallee im Vergleich zurzeit von vor der Eröffnung der Brücke entwickelt und wann wurden die Verkehrszahlen erhoben?

Antwort zu 2:

Im Frühjahr 2018 wurden Verkehrszählungen im Bereich der Minna-Todenhagen-Straße, am Knotenpunkt Sonnenallee-Südostallee/Baumschulenstraße und darüber hinaus am Knotenpunkt Köpenicker Landstraße/Baumschulenstraße im Zeitraum zwischen 7 Uhr und 19 Uhr durchgeführt. Die Zählergebnisse können nachfolgender Tabelle entnommen werden. Hierbei ist zu berücksichtigen, dass zu diesem Zeitpunkt verschiedene Verkehrsbaumaßnahmen (z.B. Sperrung der Stubenrauchbrücke Richtung Norden für den Kfz-Verkehr) und Umleitungen im Umfeld vorhanden waren.

Straße

Höhe

Erhebungstag

Kfz/12 Std. (Querschnitt)

Südostallee

südöstlich Baumschulenstraße

11.05.2017 (vor)

13.104

17.05.2018

(nach)

10.005

#Baumschulenstraße

#Köpenicker Landstraße

27.11.2017 (vor)

14.319

14.06.2018

(nach)

17.552

 

Legende:                     vor:        vor der Verkehrsfreigabe der Minna-Todenhagen-Straße nach:  nach der Verkehrsfreigabe der Minna-Todenhagen-Straße

 

 

Frage 3:

 

Mit Eröffnung der Minna-Todenhagen-Brücke hat der Verkehr in der Baumschulenstraße spürbar zugenommen. Stehen der Senatsverwaltung aktuelle Verkehrszahlen in der Baumschulenstraße zur Verfügung (bitte differenziert nach Haupt- und Nebenbelastungszeiten und Wochentagen), wann wurden diese in welchem Zeitraum erhoben und wie unterscheiden sich diese von den Verkehrszahlen von vor Eröffnung der Brücke?

 

Antwort zu 3:

 

Die tageszeitliche Querschnittsbelastung der Baumschulenstraße, südlich der Köpenicker Landstraße, kann für die nachgefragten beiden Verkehrszustände, das heißt vor und nach der Verkehrsfreigabe der Minna-Todenhagen-Straße, der nachfolgenden tabellarischen Zusammenstellung entnommen werden.

 

Uhrzeit

Erhebungstag 27.11.2017 (vor, Kfz/Std.)

Erhebungstag 14.06.2018 (nach, Kfz/Std.)

07:00 – 08:00

1.361

1.615

08:00 – 09:00

1.325

1.596

09:00 – 10:00

1.060

1.413

10:00 – 11:00

1.245

1.279

11:00 – 12:00

1.031

1.325

12:00 – 13:00

1.023

1.326

13:00 – 14:00

1.098

1.369

14:00 – 15:00

1.264

1.550

15:00 – 16:00

1.403

1.528

16:00 – 17:00

1.248

1.599

17:00 – 18:00

1.078

1.522

18:00 – 19:00

1.183

1.430

 

Legende:                        vor:        vor der Verkehrsfreigabe der Minna-Todenhagen-Straße nach:  nach der Verkehrsfreigabe der Minna-Todenhagen-Straße

 

Frage 4:

 

Wie oft und wann wurde in den letzten 6 Monaten das nächtliche Tempolimit von 30 Km/h durch die Polizei kontrolliert und zu welchem Ergebnis kommt die Polizei bei der Auswertung dieser Kontrollen?

 

Antwort zu 4:

 

In den letzten sechs Monaten wurden keine nächtlichen Geschwindigkeitskontrollen an dieser Örtlichkeit durchgeführt.

 

Frage 5:

 

Wird die Kreuzung Baumschulenstraße Ecke Sonnenallee durch die Senatsverwaltung als   Unfallschwerpunkt bewertet, welche Schlussfolgerungen zieht die Senatsverwaltung ggf. hieraus und welche Maßnahmen sind ggf. geplant, um diese Kreuzung für alle VerkehrsteilnehmerInnen sicherer zu gestalten?

 

Antwort zu 5:

 

Ja, die Kreuzung Baumschulenstraße/Sonnenallee-Südostallee wird durch die Senatsverwaltung als Unfallschwerpunkt bewertet.

Daher wurde diese Kreuzung auch in der 83. Sitzung der Verkehrsunfallkommission am

  1. 2018 behandelt. Darin wurden Sofortmaßnahmen als auch Planungsmaßnahmen festgelegt. Zu den Sofortmaßnahmen zählen:

 

  • mit sich anschließender Erneuerung aller Markierungen
  • von beidseitigen Spurtafeln zum Anzeigen der Verschwenkung Heidekampweg, gegebenenfalls können die auch hier zu erneuernden Markierungen auch testweise in taktiler Form aufgetragen werden
  • zur Freilegung der Wegweisung, im Nachgang auch Prüfung der Fällung von Bäumen mit immer wieder zu Sichtbehinderungen führenden Baumkronen.

 

Die Planungsmaßnahmen umfassen:

 

  • der Verschwenkung Heidekampweg, inklusiver baulicher Anpassungen der Mittelinsel
  • der Leistungsfähigkeit der Lichtzeichenanlage auf der Grundlage einer aktuellen Verkehrszählung mit Erfassung der auftretenden Rückstaulängen, hierbei auch Prüfen einer getrennten Linksabbiegesignalisierung für den Verkehr aus der Südostallee in die Baumschulenstraße (Richtung Späthstraße).

 

Die Verkehrslenkung Berlin hat zwischenzeitlich den Verkehr an der Kreuzung einschließlich der Rückstaulängen zählen lassen und veranlasst jetzt eine umfangreiche Untersuchung, welche Änderungen an der Lichtzeichenanlage zur Erhöhung der Verkehrssicherheit unter Berücksichtigung dessen, dass alle Fahrtrichtungen hoch belastet sind, umsetzbar sind. Sobald das Ergebnis vorliegt, wird dieses in einer der kommenden Sitzungen der Verkehrsunfallkommission vorgestellt und darüber weiter beraten.

 

Die Eröffnung der Minna-Todenhagen-Brücke hatte keinen Einfluss auf die Entwicklung der Verkehrsunfalllage. Zur Senkung der Unfallzahlen führten Dienstkräfte des örtlich

 

zuständigen Polizeiabschnitts 65 im Zeitraum vom 1. Januar 2018 bis 11. September 2018 insgesamt 48 gezielte Verkehrsüberwachungseinsätze durch.

 

Frage 6:

 

Grundsätzliche Maßnahmen zur Entlastung der Baumschulenstraße können erst mit dem Weiterbau der Süd-Ost-Verbindung bis hin zum Autobahnanschluss Späthstraße erfolgen. Wie ist der aktuelle Planungsstand für die beiden weiteren Bauabschnitte und wie stellt sich der derzeitige Zeitplan zum Bau dieser Abschnitte dar?

 

Antwort zu 6:

 

Bauplanerische Maßnahmen zur verkehrlichen Entlastung der Baumschulenstraße liegen in der Verantwortung des Bezirks Treptow-Köpenick. Dem Senat liegen hierzu keine Erkenntnisse vor.

 

Der in der Frage angesprochene Weiterbau der „Süd-Ost-Verbindung“ ist wesentlich abhängig von der geplanten Gebietsentwicklung im Raum Späthsfelde und soll erst nach Festlegung der städtebaulichen Planungen präzisiert werden („Verkehrslösung Späthsfelde“). Dabei soll auch über den Abschnitt zur Entlastung der Baumschulenstraße („Verkehrslösung Baumschulenstraße“) nachgedacht werden. Derzeit ist eine zeitliche Einordnung der Aufnahme der Planung für die Verkehrslösungen noch nicht möglich.

 

 

 

 

Berlin, den 25.09.2018 In Vertretung

S t e f a n  T i d o w Senatsverwaltung für

Umwelt, Verkehr und Klimaschutz

Straßenverkehr + Fähre: Brückenplan für Grünau und Wendenschloß beschlossen, aus Berliner Abendblatt

Brückenplan für Grünau und Wendeschloß beschlossen

Seit Ende August sind die Pläne des Bezirksamtes nun beschlossen, nach denen eine #Brücke über die #Dahme zwischen #Wendenschloßstraße und Grünauer Straße / #Regattastraße gebaut werden soll. „Die Brücke soll nach Fertigstellung eine Verbindung von der #Salvador-Allende-Straße über die Dahme zu der dann fertig gestellten Tangentialen Verbindung Ost ermöglichen“, heißt es in dem Papier des Bezirksamtes. Der #Brückenplan selbst ist alles ander als neu: Bereits in den dreißiger Jahren des vorigen Jahrhunderts wurden Varianten angedacht, die Ortsteile Wendenschloss und Grünau über eine Brücke miteinander verbinden.

Drohender Transit

Vor dem aktuellen Bezirksamtsbeschluss hatte auch die Mehrheit der Treptow-Köpenicker Bezirksverordneten für den Bau der neuen Brücke zwischen Wendenschloß und Grünau gestimmt. Allein die Fraktion Bündnis 90/Die Grünen hatte sich gegen diesen Plan gestellt Man sehe zwar den Bedarf einer besseren Verkehrsanbindung zwischen den Ortsteilen, lehne aber eine Brücke nach Grünau wegen des dann drohenden Durchgangsverkehrs durch das Wendenschloss-Gebiet ab. Rund 30.000 Autos quetschen sich derzeit täglich über die Salvador-Allende-Brücke. Ein Großteil dieser Autos könnte sich seinen Weg durch Wendenschloss über die neue Brücke suchen. Der eher beschaulich gelegene Ortsteil wäre dann mit einer echten Transitstrecke durchzogen.

Statt #Fähre

Die wahrscheinlichste aller Brückenvarianten würde schließlich dort über die Dahme führen, wo derzeit die Fähre #F12 zwischen den Anlegestellen …

Straßenverkehr: Freie Fahrt A12 nach fünf Jahren fertig saniert – Weiterhin nur zwei Spuren, aus Berliner Zeitung

https://www.berliner-zeitung.de/berlin/brandenburg/freie-fahrt-a12-nach-fuenf-jahren-fertig-saniert—weiterhin-nur-zwei-spuren-31325470

Die #Autobahn #A12 ist seit Donnerstag wieder frei befahrbar. Dass die fünfjährigen #Bauarbeiten abgeschlossen sind, ist eine gute Nachricht für die Autofahrer im Land Brandenburg. Denn diese Autobahn, die den Berliner Ring mit #Polen verbindet, ist so etwas wie das Sorgenkind aller hiesigen Fernstraßen.

Obwohl die A12 die wichtigste Autobahn nach Osteuropa ist, und dort die schweren Lastwagen oft stundenlang im Stau stehen, ist die Strecke in jeder Fahrtrichtung nur zweispurig befahrbar. Teilweise war auf dieser Autobahn nur Tempo 70 möglich, dabei gehört die Strecke offiziell „zum Ost-West Korridor im transeuropäischen Verkehrsnetz“.
Gesamtbaukosten lagen bei 69,3 Millionen

Immerhin wurde die Strecke nun saniert. Nach fünf Jahren Arbeit gab Brandenburgs Verkehrsstaatssekretärin Ines Jesse den Abschnitt am Donnerstag frei. Die Autobahn wurde zuletzt auf 16 Kilometern zwischen dem Dreieck Spreeau und der Grenze nach Polen in drei Teilabschnitten grundsaniert und mit einem Standstreifen ausgestattet.

Auf der gesamten Länge wurden der komplette Straßenkörper erneuert, fünf Brücken neu gebaut und umfangreiche Neupflanzungen von …

Straßenverkehr: Neue Verkehrsführung ab Oktober beim 2. Bauabschnitt der Wiltbergstraße aus Senat

www.berlin.de

 Nachdem mit den Arbeiten im 2. #Bauabschnitt im April 2017 begonnen wurde, wird nun ab 2. Oktober 2018 der Verkehr für die Arbeiten im nördlichen Bereich zwischen Walter- Friedrich- Straße/ Alt- und Karower Chaussee/ Lindenberger Weg/ Karower Straße umgestellt. Die bekannte Umleitung über Hobrechtsfelder Chaussee, den Pölnitzweg und die Straße Alt- Buch wird aufgehoben und die #Wiltbergstraße ist zwischen Hobrechtsfelder Chaussee und Walter- Friedrich- Straße in beide Richtungen wieder befahrbar.

Die Umleitung des stadtauswärts führenden Verkehrs über die Karower Straße bleibt bestehen, da im Bereich zwischen Walter- Friedrich- Straße und Karower Chaussee/ Lindenberger Weg/ Karower Straße der Verkehr weiterhin als Einbahnstraße von West nach Ost, also stadteinwärts, geführt wird. Dieser Einbahnstraßenabschnitt ist nun für alle Verkehrsteilnehmer befahrbar, die bisherige Beschränkung auf Rettungsfahrzeuge und Anwohner entfällt. Wegen der Staugefahr wird weiterhin empfohlen, die Baustelle möglichst weiträumig zu umfahren und Mitteilungen in den Medien zu beachten.

Rückfragen: Pressestelle, Telefon: (030) 90295-2306

Straßenverkehr: Nennung der 20 unfallträchtigsten Kreuzungen in Berlin, aus Senat

www.berlin.de

  1. Wie lauten die zwanzig #unfallträchtigsten #Kreuzungen in Berlin (bspw. im Jahr 2017) mit Nennung der Anzahl der Unfälle, der Gründe, der jeweiligen Anzahl der beteiligten Personen und der Personen- und Sachschäden?

 

Zu 1.:

Die Daten können den nachfolgenden Tabellen entnommen werden. Sie beziehen sich auf das Jahr 2017.

 

 

Kreuzungen

Anzahl der Verkehrs- unfälle (VU)

Anzahl der Beteiligten

BEVERNSTR. / OBERBAUMSTR. / OPPELNER STR. / SCHLESISCHE STR. / SKALITZER STR.

424

851

BISMARCKSTR. / ERNST-REUTER-PLATZ

192

389

AHORNALLEE / KAISERDAMM / THEODOR-HEUSS-PLATZ

179

365

HAUPTSTR. / WEXSTR. / A 100 BAB / INNSBRUCKER PLATZ / A 100 AUSFAHRT INNSBRUCKER PLATZ

146

291

MINNA-CAUER-STR. / TUNNEL TIERGARTEN / SPREEBOGEN / INVALIDENSTR. / TUNNEL TIERGARTEN

145

295

MÜLLERSTR. / SEESTR.

139

279

OTTO-BRAUN-STR. / MOLLSTR.

137

284

HALENSEESTR. / MESSEDAMM / A 100 BAB / A 100 AUTOBAHNDREIECK (AD) FUNKTURM, AUSFAHRT MESSEDAMM, HALENSEE

 

133

 

269

ADMIRALSTR. / KOTTBUSSER STR. / REICHENBERGER STR. / SKALITZER STR. / ADALBERTSTR.

132

264

TEMPELHOFER DAMM / A 100 BAB / AUSFAHRT TEMPELHOFER DAMM NORD

129

258

KAISERDAMM / KÖNIGIN-ELISABETH-STR. / MESSEDAMM

124

250

 

 

 

Kreuzungen

Anzahl der Verkehrs- unfälle (VU)

Anzahl der Beteiligten

REICHPIETSCHUFER / GEORGE-C.-MARSHALL-BRÜCKE / TUNNEL TIERGARTEN SPREEBOGEN

123

248

FRANKFURTER TOR / FRANKFURTER TOR

115

237

GNEISENAUSTR. / MEHRINGDAMM / YORCKSTR.

112

230

MÜHLENSTR. / STRALAUER ALLEE / WARSCHAUER STR. / AM OBERBAUM

109

221

KOTTBUSSER DAMM / URBANSTR. / HERMANNPLATZ / SONNENALLEE

105

212

GROSSER STERN / STRASSE DES 17. JUNI

102

204

BRUNSBÜTTELER DAMM / KLOSTERSTR. / RUHLEBENER STR.

101

208

NEUENDORFER STR. / FALKENSEER PLATZ

101

204

SAATWINKLER DAMM / SEESTR. / A 100 BAB / GOERDELERDAMMBRÜCKE / A 100 AUSFAHRT BEUSSELSTR.

100

203

(Stand 04.09.2018)

 

 

Kreuzungen

Personenschäden

getötet

schwerverletzt

leichtverletzt

BEVERNSTR. / OBERBAUMSTR. / OPPELNER STR. / SCHLESISCHE STR. / SKALITZER STR.

 

0

 

1

 

8

BISMARCKSTR. / ERNST-REUTER-PLATZ

0

0

10

AHORNALLEE / KAISERDAMM / THEODOR- HEUSS-PLATZ

0

1

18

MINNA-CAUER-STR. / TUNNEL TIERGARTEN SPREEBOGEN / INVALIDENSTR. / TUNNEL TIERGARTEN

 

0

 

0

 

15

HAUPTSTR. / WEXSTR. / A 100 BAB / INNSBRUCKER PLATZ / A 100 AUSFAHRT INNSBRUCKER PLATZ

 

0

 

2

 

7

OTTO-BRAUN-STR. / MOLLSTR.

0

4

19

MÜLLERSTR. / SEESTR.

0

5

30

HALENSEESTR. / MESSEDAMM / A 100 BAB / A 100 AD FUNKTURM, AUSFAHRT MESSEDAMM, HALENSEE

 

0

 

0

 

12

ADMIRALSTR. / KOTTBUSSER STR. / REICHENBERGER STR. / SKALITZER STR. / ADALBERTSTR.

 

0

 

1

 

10

TEMPELHOFER DAMM / A 100 BAB /

A 100 AUSFAHRT TEMPELHOFER DAMM NORD

 

0

 

0

 

10

KAISERDAMM / KÖNIGIN-ELISABETH-STR. / MESSEDAMM

0

4

19

REICHPIETSCHUFER / GEORGE-C.- MARSHALL-BRÜCKE / TUNNEL TIERGARTEN SPREEBOGEN

 

0

 

2

 

16

FRANKFURTER TOR / FRANKFURTER TOR

0

4

30

GNEISENAUSTR. / MEHRINGDAMM / YORCKSTR.

1

4

15

MÜHLENSTR. / STRALAUER ALLEE / WARSCHAUER STR. / AM OBERBAUM

 

0

 

5

 

26

KOTTBUSSER DAMM / URBANSTR. / HERMANNPLATZ / SONNENALLEE

 

0

 

2

 

20

BRUNSBÜTTELER DAMM / KLOSTERSTR. / RUHLEBENER STR.

0

1

14

 

 

GROSSER STERN / STRASSE DES 17. JUNI

0

1

10

NEUENDORFER STR. / FALKENSEER PLATZ

0

2

12

SAATWINKLER DAMM / SEESTR. /

A 100 BAB / GOERDELERDAMMBRÜCKE / AUSFAHRT BEUSSELSTR.

 

0

 

0

 

8

(Stand 04.09.2018)

 

 

Kreuzungen / Unfallursache

Anzahl der Unfallursachen

BEVERNSTR. / OBERBAUMSTR. / OPPELNER STR. / SCHLESISCHE STR. / SKALITZER STR. /

Sonstige Fehler beim Überholen ( z. B. ohne genügenden Seitenabstand)

158

Fehlerhaftes Wechseln des Fahrstreifens beim Nebeneinanderfahren oder Nichtbeachten des Reißverschlussverfahrens

130

Ungenügender Sicherheitsabstand

108

Fehler beim Abbiegen nach rechts

31

Verstoß gegen das Rechtsfahrgebot

20

BISMARCKSTR. / ERNST-REUTER-PLATZ

Fehlerhaftes Wechseln des Fahrstreifens beim Nebeneinanderfahren oder Nichtbeachten des Reißverschlussverfahrens

224

Fehler beim Abbiegen nach rechts

125

Ungenügender Sicherheitsabstand

12

Alkoholeinfluss

3

Andere Fehler beim Fahrzeugführer

3

AHORNALLEE / KAISERDAMM / THEODOR-HEUSS-PLATZ

Ungenügender Sicherheitsabstand

81

Fehlerhaftes Wechseln des Fahrstreifens beim Nebeneinanderfahren oder Nichtbeachten des Reißverschlussverfahrens

45

Fehler beim Abbiegen nach rechts

35

Nichtbeachten der Verkehrsregelung durch Polizeibeamtinnen bzw. Polizeibeamte oder Lichtzeichen

23

Andere Fehler bei der Fahrzeugführenden bzw. beim Fahrzeugführer

9

HAUPTSTR. / WEXSTR. / A 100 BAB / INNSBRUCKER PLATZ / A 100 AUSFAHRT INNSBRUCKER PLATZ

Fehler beim Abbiegen nach rechts

56

Ungenügender Sicherheitsabstand

44

Fehlerhaftes Wechseln des Fahrstreifens beim Nebeneinanderfahren oder Nichtbeachten des Reißverschlussverfahrens

35

Fehler beim Abbiegen nach links

21

Sonstige Fehler beim Überholen ( z. B. ohne genügenden Seitenabstand)

9

MINNA-CAUER-STR. / TUNNEL TIERGARTEN SPREEBOGEN / INVALIDENSTR. / TUNNEL TIERGARTEN

Fehlerhaftes Wechseln des Fahrstreifens beim Nebeneinanderfahren oder Nichtbeachten des Reißverschlussverfahrens

70

Ungenügender Sicherheitsabstand

54

Fehler beim Abbiegen nach links

21

Fehler beim Abbiegen nach rechts

9

Fehler beim Wenden oder Rückwärtsfahren

9

OTTO-BRAUN-STR. / MOLLSTR.

Ungenügender Sicherheitsabstand

65

Fehlerhaftes Wechseln des Fahrstreifens beim Nebeneinanderfahren oder Nichtbeachten des Reißverschlussverfahrens

55

 

 

Fehler beim Abbiegen nach rechts

13

Fehler beim Abbiegen nach links

12

Andere Fehler bei der Fahrzeugführerin bzw. beim Fahrzeugführer

11

HALENSEESTR. / MESSEDAMM / A 100 BAB / A 100 AD FUNKTURM, AUSFAHRT MESSEDAMM, HALENSEE

Fehlerhaftes Wechseln des Fahrstreifens beim Nebeneinanderfahren oder Nichtbeachten des Reißverschlussverfahrens

76

Ungenügender Sicherheitsabstand

31

Fehler beim Abbiegen nach links

21

Andere Fehler bei der Fahrzeugführerin bzw. beim Fahrzeugführer

18

Fehler beim Wenden oder Rückwärtsfahren

13

TEMPELHOFER DAMM / A 100 BAB / A 100 AUSFAHRT TEMPELHOFER DAMM NORD

Fehlerhaftes Wechseln des Fahrstreifens beim Nebeneinanderfahren oder Nichtbeachten des Reißverschlussverfahrens

77

Ungenügender Sicherheitsabstand

40

Fehler beim Abbiegen nach links

35

Fehler beim Abbiegen nach rechts

27

Andere Fehler bei der Fahrzeugführerin bzw. beim Fahrzeugführer

14

ADMIRALSTR. / KOTTBUSSER STR. / REICHENBERGER STR. / SKALITZER STR. / ADALBERTSTR.

Fehlerhaftes Wechseln des Fahrstreifens beim Nebeneinanderfahren oder Nichtbeachten des Reißverschlussverfahrens

59

Ungenügender Sicherheitsabstand

52

Fehler beim Abbiegen nach rechts

11

Fehler beim Wenden oder Rückwärtsfahren

6

Andere Fehler bei der Fahrzeugführerin bzw. beim Fahrzeugführer

5

MÜLLERSTR. / SEESTR.

Ungenügender Sicherheitsabstand

75

Fehlerhaftes Wechseln des Fahrstreifens beim Nebeneinanderfahren oder Nichtbeachten des Reißverschlussverfahrens

21

Andere Fehler bei der Fahrzeugführerin bzw. beim Fahrzeugführer

11

Fehler beim Abbiegen nach links

9

Falsches Verhalten gegenüber zu Fuß Gehenden an Fußgängerfurten

8

REICHPIETSCHUFER / GEORGE-C.-MARSHALL-BRÜCKE / TUNNEL TIERGARTEN SPREEBOGEN

Ungenügender Sicherheitsabstand

53

Fehlerhaftes Wechseln des Fahrstreifens beim Nebeneinanderfahren oder Nichtbeachten des Reißverschlussverfahrens

45

Fehler beim Abbiegen nach rechts

16

Nichtbeachten der Verkehrsregelung durch Polizeibeamtinnen bzw. Polizeibeamte oder Lichtzeichen

11

Fehler beim Wenden oder Rückwärtsfahren

8

KAISERDAMM / KÖNIGIN-ELISABETH-STR. / MESSEDAMM

Ungenügender Sicherheitsabstand

44

Fehlerhaftes Wechseln des Fahrstreifens beim Nebeneinanderfahren oder Nichtbeachten des Reißverschlussverfahrens

42

Fehler beim Abbiegen nach links

28

Andere Fehler bei der Fahrzeugführerin bzw. beim Fahrzeugführer

11

Fehler beim Abbiegen nach rechts

9

FRANKFURTER TOR / FRANKFURTER TOR

Ungenügender Sicherheitsabstand

46

 

 

Fehlerhaftes Wechseln des Fahrstreifens beim Nebeneinanderfahren oder Nichtbeachten des Reißverschlussverfahrens

26

Fehler beim Abbiegen nach links

22

Andere Fehler bei der Fahrzeugführerin bzw. beim Fahrzeugführer

10

Sonstige Fehler beim Überholen ( z. B. ohne genügenden Seitenabstand)

7

NEUENDORFER STR. / FALKENSEER PLATZ

Fehlerhaftes Wechseln des Fahrstreifens beim Nebeneinanderfahren oder Nichtbeachten des Reißverschlussverfahrens

87

Fehler beim Abbiegen nach rechts

16

Ungenügender Sicherheitsabstand

12

Andere Fehler bei der Fahrzeugführerin bzw. beim Fahrzeugführer

11

Nichtbeachten der Verkehrsregelung durch Polizeibeamtinnen bzw. Polizeibeamte oder Lichtzeichen

3

GROSSER STERN / STRASSE DES 17. JUNI

 

Fehlerhaftes Wechseln des Fahrstreifens beim Nebeneinanderfahren oder Nichtbeachten des Reißverschlussverfahrens

52

Ungenügender Sicherheitsabstand

35

Fehler beim Abbiegen nach rechts

15

Nichtbeachten der Verkehrsregelung durch Polizeibeamtinnen bzw. Polizeibeamte oder Lichtzeichen

12

Fehler beim Einfahren in den fließenden Verkehr

3

GNEISENAUSTR. / MEHRINGDAMM / YORCKSTR.

Ungenügender Sicherheitsabstand

35

Fehlerhaftes Wechseln des Fahrstreifens beim Nebeneinanderfahren oder Nichtbeachten des Reißverschlussverfahrens

35

Fehler beim Abbiegen nach links

14

Andere Fehler bei der Fahrzeugführerin bzw. beim Fahrzeugführer

13

Fehler beim Wenden oder Rückwärtsfahren

9

MÜHLENSTR. / STRALAUER ALLEE / WARSCHAUER STR. / AM OBERBAUM

Ungenügender Sicherheitsabstand

50

Fehlerhaftes Wechseln des Fahrstreifens beim Nebeneinanderfahren oder Nichtbeachten des Reißverschlussverfahrens

29

Fehler beim Abbiegen nach links

22

Fehler beim Abbiegen nach rechts

12

Andere Fehler bei der Fahrzeugführerin bzw. beim Fahrzeugführer

6

BRUNSBÜTTELER DAMM / KLOSTERSTR. / RUHLEBENER STR.

Ungenügender Sicherheitsabstand

53

Fehlerhaftes Wechseln des Fahrstreifens beim Nebeneinanderfahren oder Nichtbeachten des Reißverschlussverfahrens

40

Fehler beim Abbiegen nach rechts

6

Sonstige Fehler beim Überholen ( z. B. ohne genügenden Seitenabstand)

3

Fehler beim Abbiegen nach links

3

KOTTBUSSER DAMM / URBANSTR. / HERMANNPLATZ / SONNENALLEE

Fehlerhaftes Wechseln des Fahrstreifens beim Nebeneinanderfahren oder Nichtbeachten des Reißverschlussverfahrens

47

Ungenügender Sicherheitsabstand

32

Fehler beim Abbiegen nach links

17

Fehler beim Abbiegen nach rechts

10

Fehler beim Wenden oder Rückwärtsfahren

7

SAATWINKLER DAMM / SEESTR. / A 100 BAB / GOERDELERDAMMBRÜCKE / AUSFAHRT BEUSSELSTR.

 

 

Fehler beim Abbiegen nach links

50

Fehlerhaftes Wechseln des Fahrstreifens beim Nebeneinanderfahren oder Nichtbeachten des Reißverschlussverfahrens

45

Ungenügender Sicherheitsabstand

35

Sonstige Fehler beim Überholen ( z. B. ohne genügenden Seitenabstand)

4

Nichtbeachten der Verkehrsregelung durch Polizeibeamtinnen bzw. Polizeibeamte oder Lichtzeichen

3

(Stand 04.09.2018)

 

Hinweis:

Die Anzahl der Verkehrsunfälle ist nicht identisch mit der Anzahl der registrierten Ursachen, weil bei einem Unfall teils mehr als eine Ursache festgestellt wurde.

 

Kreuzungen

VU mit Personenschaden

VU mit Sachschaden

BEVERNSTR. / OBERBAUMSTR. / OPPELNER STR. / SCHLESISCHE STR. / SKALITZER STR.

9

415

BISMARCKSTR. / ERNST-REUTER-PLATZ

7

185

AHORNALLEE / KAISERDAMM / THEODOR-HEUSS- PLATZ

16

163

HAUPTSTR. / WEXSTR. / A 100 BAB / INNSBRUCKER PLATZ / A 100 AUSFAHRT INNSBRUCKER PLATZ

15

131

MINNA-CAUER-STR. / TUNNEL TIERGARTEN SPREEBOGEN / INVALIDENSTR. / TUNNEL TIERGARTEN

7

138

MÜLLERSTR. / SEESTR.

31

108

OTTO-BRAUN-STR. / MOLLSTR.

19

118

HALENSEESTR. / MESSEDAMM / A 100 BAB / A 100 AD FUNKTURM, AUSFAHRT MESSEDAMM, HALENSEE

6

127

ADMIRALSTR. / KOTTBUSSER STR. / REICHENBERGER STR. / SKALITZER STR. / ADALBERTSTR.

11

121

TEMPELHOFER DAMM / A 100 BAB / AUSFAHRT TEMPELHOFER DAMM NORD

7

122

KAISERDAMM / KÖNIGIN-ELISABETH-STR. / MESSEDAMM

18

106

REICHPIETSCHUFER / GEORGE-C.-MARSHALL- BRÜCKE / TUNNEL TIERGARTEN SPREEBOGEN

12

111

FRANKFURTER TOR / FRANKFURTER TOR

23

92

GNEISENAUSTR. / MEHRINGDAMM / YORCKSTR.

13

99

MÜHLENSTR. / STRALAUER ALLEE / WARSCHAUER STR. / AM OBERBAUM

24

85

KOTTBUSSER DAMM / URBANSTR. / HERMANNPLATZ / SONNENALLEE

15

90

GROSSER STERN / STRASSE DES 17. JUNI

13

89

BRUNSBÜTTELER DAMM / KLOSTERSTR. / RUHLEBENER STR.

14

87

NEUENDORFER STR. / FALKENSEER PLATZ

8

93

SAATWINKLER DAMM / SEESTR. /

A 100 BAB / GOERDELERDAMMBRÜCKE / AUSFAHRT BEUSSELSTR.

7

93

 

(Stand 04.09.2018)

 

 

  1. Zieht der Senat bei Betrachtung der hier aufgetretenen Unfallschwerpunkte an den bezeichneten Orten Konsequenzen zur Hebung der mittel- bis langfristigen Verkehrssicherheit?

 

Zu 2.:

Unfallhäufungsstellen bzw. Unfallhäufungslinien (UHS/UHL) werden sukzessive in der Unfallkommission (UK) bearbeitet. Dort werden entsprechende Maßnahmen zur Erhöhung der Verkehrssicherheit beschlossen. Zu den in der Antwort auf Frage 1 genannten UHS/UHL sind derzeit die nachfolgend dargestellten Maßnahmen zur Erhöhung der Verkehrssicherheit vorgesehen:

 

BEVERNSTR. / OBERBAUMSTR. / OPPELNER STR. / SCHLESISCHE STR. / SKALITZER STR. (SCHLESISCHES TOR)

Die Örtlichkeit wurde in der UK behandelt. Eine sichtbehindernde Litfaßsäule in der Zufahrt Skalitzer Straße wurde entfernt. In Richtung Oberbaumbrücke ist eine Aufweitung der Fahrbahn erforderlich, damit zwei Fahrzeuge neben dem Radfahrstreifen geradeaus fahren können. Der Umbau mit Anpassung der Lichtsignalanlage (LSA) ist für 2019 geplant.

 

BISMARCKSTR. / ERNST-REUTER-PLATZ

Auf dem Ernst-Reuter-Platz finden seit längerer Zeit Baumaßnahmen mit unterschiedlichen Spurführungen statt, die sich u. U. negativ auf das Unfallgeschehen auswirken. Von Seiten der UK sind an dieser Örtlichkeit keine Änderungen des Normalzustandes geplant.

 

AHORNALLEE / KAISERDAMM / THEODOR-HEUSS-PLATZ

Bauliche Anpassungen und Anpassungen an der LSA sind derzeit in Abstimmung,

u.a. auch mit dem Bezirksamt Charlottenburg-Wilmersdorf.

 

HAUPTSTR. / WEXSTR. / A 100 BAB / INNSBRUCKER PLATZ / A 100 AUSFAHRT INNSBRUCKER PLATZ

Die UK hat an dieser Örtlichkeit bereits in der Vergangenheit Maßnahmen zur Erhöhung der Verkehrssicherheit getroffen. So wurden die Fahrbahnmarkierungen für Linksabbiegende geändert, damit eine geordnete Aufstellung erfolgt, die Räumpfeile, die den Linksabbiegenden signalisieren, wann sie die Kreuzung sicher räumen können, wurden vergrößert und mit Gelbblinkern, die vor dem Gegenverkehr warnen, ergänzt. Außerdem wurde eine Gehwegvorstreckung gebaut, damit zu Fuß Gehende und Radfahrende besser im Blickfeld der abbiegenden Kraftfahrzeuge sind. Weitere Maßnahmen sind derzeit nicht geplant.

 

MINNA-CAUER-STR. / TUNNEL TIERGARTEN SPREEBOGEN / INVALIDENSTR. / TUNNEL TIERGARTEN

Hier finden im Umfeld derzeit umfangreiche Baumaßnahmen statt, die sich auf den Verkehrsablauf auswirken. Von Seiten der UK sind an dieser Örtlichkeit derzeit keine Maßnahmen vorgesehen.

 

MÜLLERSTR. / SEESTR.

Die Verkehrslenkung Berlin plant die Umrüstung der LSA auf LED-Technik. Die dann besser sichtbaren Signale können die Sicherheit erhöhen. Seitens der UK wurde für die südliche Zufahrt der Müllerstraße ein Wendeverbot beschlossen, außerdem wurden die vom Bezirksamt Mitte geplanten Umbaumaßnahmen, die u. a. sichere

 

Führungen für linksabbiegende Radfahrende vorsehen, unterstützt.

 

 

OTTO-BRAUN-STR. / MOLLSTR.

Derzeit sind Maßnahmen nicht geplant.

 

HALENSEESTR. / MESSEDAMM / A 100 BAB / A 100 AD FUNKTURM, AUSFAHRT MESSEDAMM, HALENSEE

Die Örtlichkeit wurde bereits in der UK behandelt und ein Umbau der LSA durchgeführt. Unter anderem wird das zweispurige Rechtsabbiegen jetzt getrennt signalisiert. Eine Nachher-Betrachtung der Unfallsituation ist noch nicht erfolgt, da der Zeitraum dafür (drei Jahre) noch nicht erfüllt ist.

 

ADMIRALSTR. / KOTTBUSSER STR. / REICHENBERGER STR. / SKALITZER STR. / ADALBERTSTR. (KOTTBUSSER TOR)

Im Zusammenhang mit dem Neubau eines Aufzugs im Mittelkreis wurden die LSA am Kottbusser Tor umgebaut und Fahrbahnmarkierungen angepasst. Eine Nachher- Untersuchung der Unfallsituation ist bisher nicht erfolgt.

 

TEMPELHOFER DAMM / A 100 BAB / AUSFAHRT TEMPELHOFER DAMM NORD

Zur Verhinderung von Unfällen durch Rotlichtverstöße wurde seitens der UK die Einrichtung einer stationären Rotlichtüberwachungsanlage initiiert. Diese ist in Betrieb. An der Ausfahrt A 100 aus Süden kommend wurde im letzten Jahr der Eckradius umgebaut, um Unfälle durch Fahrstreifenwechsel zu verringern.

 

KAISERDAMM / KÖNIGIN-ELISABETH-STR. / MESSEDAMM

Die Zufahrt aus Richtung Theodor-Heuß-Platz wurde bereits umgebaut, um die Sicht von Rechtsabbiegenden auf geradeausfahrende Radfahrende zu verbessern. Ein weiterer Umbau der LSA u. a. mit getrennter Linksabbiegesignalisierung ist geplant.

 

REICHPIETSCHUFER / GEORGE-C.-MARSHALL-BRÜCKE / TUNNEL TIERGARTEN SPREEBOGEN

Seitens der UK wurde hier eine stationäre Rotlicht- und Geschwindigkeitsüberwachungsanlage initiiert. Diese ist in Betrieb. Weitere Maßnahmen sind derzeit nicht geplant.

 

FRANKFURTER TOR (FRANKFURTER ALLEE / WARSCHAUER STR. –

PETERSBURGER STR.)

Die Kreuzung wurde vor kurzer Zeit umgebaut (Radverkehrsanlage Warschauer Straße). Die Auswirkungen auf das Unfallgeschehen sind zunächst abzuwarten. Derzeit sind keine weiteren Maßnahmen geplant.

 

GNEISENAUSTR. / MEHRINGDAMM / YORCKSTR.

Die Kreuzung wurde vor längerer Zeit in der UK behandelt. Die Führung des Radverkehrs wurde geändert und die Markierung im Kreuzungsinnenraum angepasst. Weitere Maßnahmen sind derzeit nicht geplant.

 

MÜHLENSTR. / STRALAUER ALLEE / WARSCHAUER STR. / AM OBERBAUM

Seitens des Bezirks Friedrichshain-Kreuzberg ist in der Zufahrt Mühlenstraße eine Änderung der Radverkehrsführung geplant. Die Radfahrenden sollen nicht mehr auf dem Gehweg geführt werden.

 

KOTTBUSSER DAMM / URBANSTR. / HERMANNPLATZ / SONNENALLEE

Durch den Umbau des Hermannplatzes ist die Örtlichkeit planungsbefangen. Daher sind von der UK derzeit keine Maßnahmen geplant.

 

BRUNSBÜTTELER DAMM / KLOSTERSTR. / RUHLEBENER STR.

Die Kreuzung wurde auf Veranlassung der UK vor längerer Zeit umgebaut und es wurde eine getrennte Linksabbiegesignalisierung eingeführt. Weitere Maßnahmen sind derzeit nicht geplant.

 

GROSSER STERN / STRASSE DES 17. JUNI

Maßnahmen sind nicht geplant.

 

NEUENDORFER STR. / FALKENSEER PLATZ

Maßnahmen sind nicht geplant.

 

SAATWINKLER DAMM / SEESTR. / A 100 BAB / GOERDELERDAMMBRÜCKE / 100 ANSCHLUSSSTELLE BEUSSELSTR

Maßnahmen sind nicht geplant.

 

Seitens der Polizei Berlin werden die genannten Kreuzungsbereiche größtenteils im Rahmen der polizeilichen Schwerpunktsetzung berücksichtigt und regelmäßig gezielt im Hinblick auf die jeweiligen Hauptunfallursachen überwacht. Darüber hinaus finden insbesondere an den Kreuzungen, an denen das fehlerhafte Abbiegen in besonderem Maße unfallursächlich ist, präventive polizeiliche Aktionen, u. a. zum

„Toten Winkel“, statt.

 

Die exemplarische Darstellung konkreter Maßnahmen beschränkt sich auf die

Kreuzungen, die am stärksten unfallbelastet sind („TOP 5“):

 

BEVERNSTR. / OBERBAUMSTR. / OPPELNER STR. / SCHLESISCHE STR. / SKALITZER STR.

Aufgrund fehlender Anhaltemöglichkeiten im unmittelbaren Umfeld des Kreuzungsbereiches sind stationäre Kontrollmaßnahmen nicht möglich.

 

BISMARCKSTR. / ERNST-REUTER-PLATZ

An dieser Kreuzung finden regelmäßig Verkehrskontrollen statt.

 

AHORNALLEE / KAISERDAMM / THEODOR-HEUSS-PLATZ

Der Kreuzungsbereich wird im Rahmen der örtlichen Schwerpunktsetzung polizeilich überwacht.

 

HAUPTSTR. / WEXSTR. / A 100 BAB / INNSBRUCKER PLATZ / A 100 ANSCHLUSSSTELLE INNSBRUCKER PLATZ

Auch hier finden gezielte polizeiliche Überwachungsmaßnahmen insbesondere zum fehlerhaften Abbiegen statt, die durch verkehrsunfallpräventive Maßnahmen (z. B. Aktion „Toter Winkel“) ergänzt werden.

 

MINNA-CAUER-STR. / TUNNEL TIERGARTEN SPREEBOGEN / INVALIDENSTR. / TUNNEL TIERGARTEN

Diese Kreuzung wird ortsbedingt insbesondere im Rahmen mobiler Kontrollmaßnahmen überwacht.

 

Berlin, den 14. September 2018 In Vertretung

 

 

Torsten Akmann

Senatsverwaltung für Inneres und Sport

Straßenverkehr: Abriss der Brücke am Breitenbachplatz rückt näher Bezirkspolitiker aller Fraktionen haben sich für einen Abriss der Autobahnbrücke ausgesprochen. aus Berliner Morgenpost

https://www.morgenpost.de/bezirke/steglitz-zehlendorf/article215366697/Abriss-der-Bruecke-am-Breitenbachplatz-rueckt-naeher.html

Zuletzt hat der Haushaltwaren-Laden am #Breitenbachplatz zugemacht. Die Banken waren da schon längst weg. Leerstand, Wildwuchs, #Verkehrslärm – seit die #Autobahnbrücke den Breitenbachplatz schneidet, ist nicht mehr viel übrig von dem einstigen grünen Gesamtkunstwerk, angelegt 1913 von einem #Hofgartenmeister aus St. Petersburg.

Vor sieben Jahren ist eine Bürgerinitiative aktiv geworden, zunächst um den Platz wieder zu beleben, aber vor allem mit dem Fernziel, die Brücke abreißen zu lassen. Dieses Ziel ist jetzt ein Stück näher gerückt: In einer #Anwohnerversammlung am Dienstagabend in der Gemeinde Christi an der Forststraße haben sich Bezirkspolitiker aller Fraktionen für einen #Abriss ausgesprochen. Jetzt soll die Debatte auf Senatsebene mit Verkehrssenatorin Regine Günther (parteilos) weitergeführt werden.

Der Zeitpunkt, die Brücke an der Schnittstelle von Dahlem, Steglitz und Wilmersdorf wieder in den Fokus der Verkehrsplaner zu rücken, ist günstig. Der Tunnel der Schlangenbader Straße, der auf die Brücke führt, muss saniert werden. Das wäre der Moment, den Abriss mit einzuplanen. Von einer neuen Chance „ohne Monstrum aus Beton“, spricht der Abgeordnete Florian Dörstelmann, Mitglied der SPD in Charlottenburg-Wilmersdorf. Bezirkspolitiker von CDU, Grünen und FDP in Steglitz-Zehlendorf stimmen in der Anwohnerversammlung zu, nennen den Abriss „überfällig.“ Sabine Lehmann-Brauns, Bezirksverordnete der CDU plant gedanklich schon die Zeit nach dem Abriss: „Wenn die Autobahn gekappt ist, wird der alte Grundriss wiederhergestellt.“

Auch Ex-Bausenator Hans Stimmann war bei der Debatte dabei. Er hielt ebenfalls ein leidenschaftliches Plädoyer für den Abriss. „Natürlich muss das Autobahnteilstück von Hohenzollerndamm an …

Straßenverkehr + Radverkehr: Radweg statt Parkstreifen Parkplätze an der Schönhauser Allee sollen verschwinden, aus Berliner Morgenpost

https://www.morgenpost.de/bezirke/pankow/article215335441/Radweg-statt-Parkstreifen-auf-der-Schoenhauser-Allee.html

Auf schmalen Wegen drängen sich täglich Tausende #Radfahrer auf der #Schönhauser Allee, quälen sich hinauf und hinab. Väter mit #Lastenrädern neben Frauen auf #Citybikes und Studenten auf #Rennflitzern – dieses Durcheinander auf engstem Raum ist Alltag. Im August wurde klar: An dem Ist-Zustand wird sich so bald nichts ändern. Und das, obwohl ein #Umbau der Schönhauser Allee zugunsten von Radfahrern als Paradeprojekt der rot-rot-grünen Landesregierung galt.

Doch bei den Voruntersuchungen mit einem Planungsbüro stellte die Senatsverwaltung für Verkehr fest: Einen der beiden Fahrstreifen der Schönhauser Allee in Richtung Pankow als breiten Radweg auszuweisen und den motorisierten Verkehr auf eine einzige Fahrspur zu beschränken, hätte gravierende Folgen. Selbst auf dem kurzen Abschnitt zwischen Stargarder und Wichertstraße könnte die Verengung auf eine Pkw-Fahrbahn, die sich Autos dann auch noch mit der Straßenbahn teilen müssten, zum Verkehrskollaps führen. Außerdem stellte sich heraus, dass die Finanzierung des Projekts aus einem Förderprogramm der Bundesregierung nicht funktioniert.

Nach dieser Vollbremsung folgt jetzt ein neuer Anlauf. Statt den fahrenden Autos Raum wegzunehmen, sollen die Verkehrsbehörden die Möglichkeit prüfen, alle #Parkplätze am Rand der Schönhauser Allee zu streichen – zunächst zwischen Stargarder und Wichertstraße in Fahrtrichtung Norden. So haben es die Bezirksverordneten in Pankow mit den Stimmen der rot-rot-grünen Zählgemeinschaft beschlossen. Der gewonnene Platz käme dann den Radfahrern zugute. Und den bisherigen Radstreifen auf dem Bürgersteig könnte man danach den Fußgängern …

Radverkehr: Diese Regeln gelten für Radfahrer auf dem Gehsteig Auf dem Fußweg sind Radfahrer die Gefährder., aus Der Tagesspiegel

https://www.tagesspiegel.de/berlin/verkehr-in-berlin-diese-regeln-gelten-fuer-radfahrer-auf-dem-gehsteig/23073720.html

#Gehwege dürfen nur benutzt werden, wenn sie durch das weiße #Zusatzschild „#Radfahrer frei“ freigegeben sind. Dort muss Schritttempo gefahren werden. Kinder müssen bis zum achten Geburtstag den Gehweg benutzen, bis zum zehnten dürfen sie – neuerdings einschließlich erwachsener Begleitung. Auf Fußgänger muss Rücksicht genommen werden; bei Gefährdung durch „unangepasste Geschwindigkeit“ gibt es sogar einen Punkt in Flensburg.
Halten am Bus, Absteigen vor dem #Zebrastreifen
An Haltestellen von Bus und Tram haben ein- und aussteigende Passagiere Vorrang. Radfahrer müssen bremsen und notfalls warten, sonst bekommen sie bei einem Unfall die …

Straßenverkehr + Fähre: Verkehrskonzept Oberschöneweide aus Senat

www.berlin.de

Frage 1:

 

Wie ist der aktuelle Stand der Erarbeitung des #Verkehrskonzepts für #Oberschöneweide?

 

Antwort zu 1:

 

Die Untersuchungen zum Verkehrskonzept Oberschöneweide, die als gemeinsames Projekt der Verkehrsplanung und der Lärmminderungsplanung beauftragt wurden, befinden sich weiterhin in intensiver Bearbeitung. Der ursprüngliche Zeitplan konnte nicht eingehalten werden, da die Beteiligung der Öffentlichkeit durch Bürgerveranstaltung und Online-Dialog sich als sehr umfangreich darstellte.

Für den Zeitpunkt der Inbetriebnahme der #Minna-Todenhagen-Straße wurden für den Straßenzug #Edisonstraße und für die #Spreestraße Zwischenlösungen erarbeitet, die den übergeordneten Durchgangsverkehr über die neue Brücke führen sollen. Zu den Sofortmaßnahmen gehörten Änderungen in der Wegweisung, aber auch Anpassungen an den sogenannten Pförtnerknoten und die angeordnete Gelbmarkierung von Radfahrstreifen zu Lasten eines Fahrstreifens. Varianten von möglichen Straßenraumgestaltungen wurden im Februar 2018 in einer Bürgerveranstaltung und in einem Online-Dialog vorgestellt und diskutiert. In einer gegenwärtig stattfindenden zweiten Bearbeitungsphase sollen nun die Querschnitte unter Einbeziehung und Auswertung der Bürgerbeteiligung erarbeitet und abgestimmt werden, die dann die Grundlage für einen späteren Straßenumbau und als Planungsvorgabe für die anstehende Gleiserneuerung der Straßenbahn bilden.

 

 

Frage 2:

 

Wann ist der Erarbeitungsprozess beendet und wann bzw. in welchen Stufen wird dieses Konzept umgesetzt?

 

Antwort zu 2:

 

Leider hat sich die erste Umsetzungsphase mit den Gelbmarkierungen und den LSA- Umstellungen auf Grund vielfältiger Verkehrsbaumaßnahmen im Gebiet, Leitungsarbeiten, Gleisbauarbeiten in der Wilhelminenhofstraße, Fahrbahnsanierungen und nicht zuletzt durch die Sperrung der denkmalgeschützten Stubenrauchbrücke zu deren Instandsetzung und die damit verbundenen Umleitungen, Straßensperrungen und Ersatzverkehrs- führungen bis in den Sommer 2018 gezogen. Die Radfahrstreifenmarkierung in der Edisonstraße zwischen Wilhelminenhofstraße und Griechischer Allee konnte sogar erst in der 33. KW erfolgen. Mit Inbetriebnahme der nun instandgesetzten Stubenrauchbrücke gibt es jetzt auch eine neue Führung für den Kfz-Verkehr (in beiden Richtungen mit jeweils einer Spur) und die erhoffte weitere Verkehrsentlastung auch in der Siemensstraße.

Bereits durchgeführte Verkehrszählungen und -beobachtungen zeigen schon sehr gute Verlagerungseffekte auf die Minna-Todenhagen-Straße und Entlastungen der Straßenzüge Edisonstraße, Spreestraße und Siemensstraße, was in die Zielplanung zur Straßenumgestaltung dieser drei übergeordneten Straßen einfließen wird.

 

 

Frage 3:

 

Wann ist die Sanierung der #Stubenrauchbrücke beendet?

 

Antwort zu 3:

 

Die Sanierung der denkmalgeschützten Stubenrauchbrücke konnte am 24.08.2018 abgeschlossen werden. Die Verkehrsfreigabe mit der unter Antwort zu 2 beschriebenen Verkehrsführung erfolgte in den frühen Nachmittagsstunden desselben Tages.

 

 

Frage 3.1:

 

Wie wird die Aufteilung des Straßenquerschnitts auf der Brücke und in den Straßen vor und nach der Brücke (#Karlshorster Str., #Siemensstraße) erfolgen?

 

Antwort zu 3.1:

 

Mit Inbetriebnahme der Stubenrauchbrücke wird der Kfz-Verkehr in beiden Richtungen in jeweils einer Spur geführt. Im Brückenbereich ist darüber hinaus auf der Fahrbahn ein Radfahrstreifen in Richtung Siemensstraße markiert. In der Gegenrichtung wird der Radverkehr vorerst über die Behelfsbrücke geleitet, die seit dem 24.08.2018 für jeglichen Fahrzeugverkehr gesperrt ist. Mit Rückbau dieser Behelfsbrücke muss auch für diese Richtung für die Radfahrenden eine Lösung gefunden werden. Zwischenzeitlich wird es außerhalb der Brücke bis zu den benachbarten Knotenpunkten nur eine Anpassung in den Bestand geben. Die Zielplanung kann erst nach Rückbau der Behelfsbrücke umgesetzt werden.

 

Frage 3.2:

 

Wann nach der Sanierung der Stubenrauchbrücke wird die parallel laufende #Ersatzbrücke abgebaut?

 

Antwort zu 3.2:

 

Bedingt durch die erforderliche Bearbeitung von prioritären Brückeninstandsetzungs- bzw. Ersatzneubaumaßnahmen zur Erhaltung der Verkehrssicherheit konnte ein Planungsbeginn für den Rückbau der Behelfsbrücke bisher nicht erfolgen. Ein Termin für den Rückbau kann somit nicht benannt werden.

 

 

Frage 3.3:

 

Wann und in welcher Form ist der Teil-Rückbau der Karlshorster Straße vorgesehen?

 

Antwort zu 3.3:

 

Der Rückbau des sehr aufgeweiteten Knotenpunktsarms der Karlshorster Straße und des Knotenpunkts insgesamt wird erst nach vollständigem Rückbau der Behelfsbrücke erfolgen können. Eine Planung dafür wird gegenwärtig erarbeitet.

 

 

Frage 4:

 

Liegen Verkehrszähldaten von vor und nach der Eröffnung der Minna-Todenhagen-Brücke/Straße für die Straßen Edisonstr, Siemensstr., Brückenstr., Spreestr. und Baumschulstraße vor? (wenn ja, bitte in tabellarischer Form darstellen)

 

Antwort zu 4:

 

Im Juni 2018 wurden #Verkehrszählungen im Bereich der Minna-Todenhagen-Straße und an den Eingangs-Knotenpunkten von Ober- und Niederschöneweide zwischen 7 Uhr und 19 Uhr durchgeführt.

Dabei ist zu beachten, dass zu diesem Zeitpunkt verschiedene Verkehrsbaumaßnahmen (z.B. Sperrung der Stubenrauchbrücke Richtung Norden für den Kfz-Verkehr) und Umleitungen im Umfeld vorhanden waren. Zudem waren auch die Gelbmarkierungen noch nicht aufgebracht.

 

Straße

Höhe

Erhebungstag

Kfz/12 Std. (Querschnitt)

Edisonstraße

An der Wuhlheide

04.10.2017 (vor)

21.578

14.06.2018 (nach)

10.348

Brückenstraße

Schnellerstraße

14.09.2017 (vor)

900

14.06.2018 (nach)

1.258

Spreestraße

M.-Brückner-Straße

06.10.2016 (vor)

5.892

14.06.2018 (nach)

2.689

Baumschulenstraße

Köpenicker Landstraße

27.11.2017 (vor)

14.319

14.06.2018 (nach)

17.552

 

Legende:        vor       …vor der Verkehrsfreigabe der Minna-Todenhagen-Str. nach  …nach der Verkehrsfreigabe der Minna-Todenhagen-Str.

 

Die Verkehrsbelegung der Siemensstraße in Oberschöneweide, also innerhalb des Untersuchungsgebiets, wurde nach der Verkehrsfreigabe der Minna-Todenhagen-Straße noch nicht erfasst.

 

Frage 5:

Wann ist bzw. ist überhaupt beabsichtigt den #Radfernweg #R1 baulich, inklusive Ausschilderung, über die Minna-Todenhagen-Brücke/Straße zu führen?

 

Antwort zu 5:

 

Im Falle der Einstellung der #Fährverbindung #F11 zwischen Baumschulenweg und #Wilhelmstrand wird die Umverlegung und eine entsprechende Neubeschilderung des Europaradweges R1 im Abschnitt von Neue Krugallee bis #Fritz-König-Weg erforderlich.

 

 

Frage 5.1:

 

Welche Wegeführung ist dafür, abweichend von der jetzigen Führung, vorgesehen?

 

Antwort zu 5.1:

 

Der Europaradweg R1 wird dann von Neue Krugallee über Baumschulenstraße, Schnellerstraße, die Minna-Todenhagen-Brücke und Schwarzer Weg zum Fritz-König- Weg führen und entsprechend beschildert werden.

 

 

Frage 6:

 

Die vorliegenden Fahrgastzahlen (Drs. 18/15352), inklusive Fahrräder, der Fähre F11 zeigen außerhalb der Wintermonate eine gute Auslastung. Wann ist mit einer Entscheidung über den notwendigen Weiterbetrieb der Fähre F11 zu rechnen bzw. bis wann muss darüber entschieden werden um einen unterbrechungsfreien Betrieb zu gewährleisten?

 

Antwort zu 6:

 

Die Senatsverwaltung für Umwelt, Verkehr und Klimaschutz hat Anfang August 2018 bei der BVG den Weiterbetrieb der Fährlinie F 11 für das Fahrplanjahr 2019 bestellt. Ein unterbrechungsfreier Fährbetrieb bis zu einer endgültigen Entscheidung über die Einstellung der F 11 oder die Art und den Umfang eines möglichen Fortbestands der Fährlinie F 11 ist damit sichergestellt.

 

 

Frage 7:

 

Liegen gegenüber dem Stand der Drs. 18/15352 (Mai 2018) aktuelle Fahrgastzahlen vor? Wenn ja, wie viele Fahrgäste (Fahrräder) wurden in den Monaten Juni bis August gezählt?

 

Antwort zu 7:

 

Aktuelle Fahrgastzahlen für die Fährlinie F 11 aus den Monaten Juni bis August liegen der Senatsverwaltung für Umwelt, Verkehr und Klimaschutz noch nicht vor.

 

 

Frage 8:

 

Wie ist die monatliche Auslastung der Buslinie 365 von Beginn der Betriebsaufnahme bis heute?

 

Antwort zu 8:

 

Monatliche Fahrgastzählungen oder Auslastungsermittlungen für die Buslinie 365 sind nicht erfolgt. Aus eigenen Verkehrsbeobachtungen kommt der ÖPNV-Aufgabenträger bei der Senatsverwaltung für Umwelt, Verkehr und Klimaschutz jedoch zu der Erkenntnis, dass sich die Fahrgastnachfrage auf der neu eingeführten Buslinie 365 positiv entwickelt.

 

 

Frage 9:

 

Teilt der Senat meine Auffassung, dass die Verkehrsfunktion der Fähre F11, mit der Verbindung zu den Kleingärten und der Wegeführung des R1, und der Buslinie 365 mit seiner Führung zwischen Baumschulenweg und Oberschöneweide nicht identisch ist?

 

Antwort zu 9:

 

Beide Verkehrsangebote ermöglichen die Überquerung der Spree in einem räumlich benachbarten Bereich und bedienen nach Einschätzung des Senats daher ähnliche Verkehrsbedürfnisse. Darüber hinaus sichert die Buslinie 365 zusätzliche Verkehrsbedürfnisse ab, beispielsweise durch die ÖPNV-Erschließung des südlichen Teils der Nalepastraße oder in der Verbindungsfunktion zwischen Oberschöneweide und Baumschulenweg.

 

 

Frage 10:

 

Kann meine Beobachtung vom Senat bestätigt werden, dass es einen erheblichen Anteil von Fahrzeugen gibt die von der Minna-Todenhagen-Straße rechts auf die Köpenicker Landstraße und dann in die Baumschulenstraße einfahren?

 

Antwort zu 10:

 

Bei den im Juni 2018 durchgeführten Verkehrszählungen wurde (wie üblich) die Verkehrsbelastung an den jeweiligen Knotenpunkten ermittelt. Zur räumlichen Herkunft der gezählten Fahrzeuge am jeweiligen Knotenpunkt können keine Aussagen getroffen werden.

Es ist aber richtig, dass ein erheblicher Anteil der Fahrzeuge (wie vorher auch) von der Köpenicker Landstraße in die Baumschulenstraße einbiegt.

 

 

Frage 11:

 

Warum ist die Grünphase für diese Rechtsabbieger an der LSA Minna-Todenhagen-Straße / Köpenicker Landstraße deutlich länger als die Grünphase für die eigentliche (gewünschte) Verkehrsführung von der Brücke über Schnellerstraße, Rixdorfer Str. Südostallee usw.?

 

Antwort zu 11:

 

Bei der Planung der Lichtsignalanlage floss eine Modellberechnung der Verkehrsmanagementzentrale ein. Diese wurde aufgrund von Leistungsfähigkeitsdefiziten anhand einer aktuellen Verkehrszählung am Knoten Schnellerstraße / Karlshorster Straße plausibilisiert und entsprechend angepasst. Mit den sich ergebenden Strombelastungen wurde die derzeit in Betrieb befindliche Festzeitsteuerung umgesetzt, bei welcher die Freigabezeit für die rechts in Richtung Baumschulenweg abbiegenden Fahrzeuge durch

 

die Berücksichtigung anderer Verkehrsbeziehungen abfällt. Es ist vorgesehen, zeitnah eine verkehrsabhängige Steuerung umzusetzen, die sich derzeit in der Planung befindet. Dadurch können die verschiedenen Verkehrsströme bedarfsgerechter abgewickelt werden.

 

 

Frage 12:

 

Soll bzw. wie wird der dadurch bedingten Erhöhung des Verkehrsaufkommens in der Baumschulenstraße entgegengewirkt?

 

Antwort zu 12:

 

Mit dem entstandenen ersten Bauabschnitt der Süd-Ost-Verbindung über die Minna- Todenhagen-Brücke soll eine Verlagerung des Verkehrs außerhalb der Ortskerne Nieder- und Oberschöneweide bewirkt werden, wobei eine Weiterführung in Richtung BAB- Anschluss Späthstraße vorgesehen ist. Zwischenzeitlich muss die Verkehrsführung über die Köpenicker Landstraße – Schnellerstraße erfolgen, wobei die vorhandene Wegweisung bewusst auf die Beziehung Minna-Todenhagen-Straße – Schnellerstraße – Rixdorfer Straße ausgerichtet wurde. Der Freigabezeitbedarf für die Linksabbieger von der Köpenicker Landstraße in die Baumschulenstraße lässt nur eine begrenzte Verkehrsmenge in dieser Relation abfließen.

 

 

Frage 13:

 

Ist beabsichtigt die ungünstige Fahrbahnmarkierung (unvermittelter Versatz der Geradeausspuren bzw. rechte Geradeausspur wird ohne Vorankündigung Rechtsabbiegespur) Am Knotenpunkt Minna- Todenhagen-Brücke/Straße /Nalepastr. zu ändern? Wenn ja, wann?

 

Antwort zu 13:

 

Es ist beabsichtigt, die Fahrbahnmarkierung anzupassen. Ein Zeitpunkt dafür kann leider noch nicht benannt werden.

 

 

Frage 14:

 

Wie viele Unfälle haben sich nach Eröffnung der Minna-Todenhagen-Brücke/Straße auf der Brücke bzw. den unmittelbaren Zufahrtsstraßen zur neuen Straßenverbindung ereignet?

 

Antwort zu 14:

 

Die im Zeitraum vom 21. Dezember 2017 (Brückenöffnung) bis zum 31. Mai 2018 polizeilich registrierten Verkehrsunfälle (VU) können der nachfolgenden Übersicht entnommen werden.

 

 

 

Ort

Anzahl VU

Tödlich Verletzte

Schwer- verletzte

Leicht- verletzte

Minna-Todenhagen-Straße / Rummelsburger Landstraße / Rummelsburger Straße

 

13

 

0

 

0

 

0

Nalepastraße / Minna-Todenhagen- Straße

10

0

0

0

Nalepastraße, zwischen Minna- Todenhagen-Straße und Siemensstraße

11

0

0

1

Köpenicker Landstraße / Minna- Todenhagen-Straße

 

10

 

0

 

0

 

1

Gesamtstraßenverlauf der Minna- Todenhagen-Straße, inklusive Minna- Todenhagen-Brücke

 

4

 

0

 

0

 

2

(Stand: 03.09.2018)

 

 

Frage 14.1:

 

Gibt es bestimmte Häufungen oder andere Auffälligkeiten?

 

Antwort zu 14.1:

 

Es ist festzustellen, dass die o. g. Verkehrsunfälle mehrheitlich aus fehlerhaften Fahrstreifenwechseln resultierten (56 %). Für den Knotenpunkt mit der Nalepastraße soll es dazu Markierungsänderungen geben (s. Antwort zu 13). Als weitere Ursachen wurden

„Fehler beim Abbiegen“ sowie „ungenügender Sicherheitsabstand“ registriert. Dies sind allgemeine Unfallursachen, die seit Eröffnung der Minna-Todenhagen-Straße im bisherigen eher kurzen Gewöhnungs- und Beobachtungszeitraum keine auffällige Verkehrsunfalllage beschreiben.

 

Berlin, den 11.09.2018 In Vertretung

Stefan Tidow Senatsverwaltung für

Umwelt, Verkehr und Klimaschutz