Ab Ende 2023 sollen die ersten Elektrobusse in Potsdam fahren, die Umstellung soll bis 2031 abgeschlossen sein. Der Verkehrsbetrieb hofft auf Fördermittel.
Der Potsdamer #Verkehrsbetrieb (#ViP) will in den kommenden drei Jahren 23 seiner #Dieselbusse durch Fahrzeuge mit batteriebasiertem #Elektroantrieb ersetzen. Das teilten das Rathaus und kommunale Unternehmen im Stadtwerke-Konzern am Donnerstag in einer Erklärung mit. Die #Busflotte des ViP solle bis 2031 zu 100 Prozent elektrisch sein, setzte Baudezernent Bernd Rubelt (parteilos) die Zielmarke – auch im Sinne des notwendigen Klimaschutzes.
Beim #Verkehrsbetrieb#Potsdam fallen weiterhin Fahrer aus. Deshalb fahren auch nach den Ferien weniger Busse und Trams.
Potsdam – Der Verkehrsbetrieb Potsdam (#ViP) fährt auch nach Schulstart weiter nach dem modifizierten #Ferienfahrplan. Der Regelfahrplan könne wegen der immer noch angespannten #Personalsituation „nicht vollständig abgesichert werden“, teilte ein Sprecher in der vergangenen Woche mit. Es würden bereits alle verfügbaren Mitarbeitenden auch aus anderen Unternehmensbereichen sowie Subunternehmen eingesetzt. Der ViP war wegen des coronabedingt hohen Krankenstandes schon am 13. Juni in den Ferienbetrieb gewechselt.
Der Potsdamer #Verkehrsbetrieb will es jetzt wissen: Ab dem kommenden Samstag, 22. Januar, und noch bis zum 10. Dezember #befragt das Unternehmen seine Kunden nach ihrem #Nutzerverhalten, auch die Kinder. Diese Befragung findet in allen Unternehmen des Verkehrsverbundes Berlin-Brandenburg (#VBB) statt, in den Bussen, Straßenbahnen und auf der #Fähre. Die letzte #Verkehrserhebung gab es 2020.
#Potsdam erhält neue #Straßenbahnen von #Stadler. Am 14. Dezember 2021 wurde der Liefervertrag über zehn Fahrzeuge sowie die Lieferung von #Ersatzteilen und #Instandhaltung über zehn Jahre zwischen der #ViP#Verkehrsbetrieb Potsdam GmbH und Stadler in Potsdam unterzeichnet. Damit erhöht sich die Potsdamer Fahrzeugflotte von Stadler auf 28 Straßenbahnen. Die Lieferung der ersten Fahrzeuge vom Typ #TRAMLINK ist für 2024 geplant. Der Vertrag enthält zudem eine Option auf die Lieferung weiterer 15 Straßenbahnen und die Instandhaltung über weitere sechs Jahre. Zugleich wurde eine Finanzierungsvereinbarung der Landeshauptstadt Potsdam mit der ViP unterzeichnet.
#Potsdam – Alle Jahre wieder steht im Dezember der #Fahrplanwechsel auch beim Potsdamer #Verkehrsbetrieb an. Er gilt ab Sonntag. Viel ändert sich erstmal nicht. Die wichtigste Neuerung ist, dass künftig ein sogenannter #Nachtbus alle 30 Minuten zwischen Glienicker Brücke und #Hauptbahnhof fahren soll – bis null Uhr. Damit soll der Kulturstandort in der #Schiffbauergasse besser angebunden werden, hieß es. Die Erreichbarkeit hatten Besucher und Kulturschaffende seit Jahren bemängelt. Bei dem „Nachtbus“ handelt es sich um die Buslinie N16, die bisher in dem Zeitraum im Stundentakt verkehrt. Künftig gibt es also genau drei Fahrten mehr pro Richtung. Nach Mitternacht bleibt alles beim Alten.
Abgesehen davon ändern sich kurzfristig die Abfahrtszeiten auf allen #Tramlinien sowie den Linien #X5, #605,#606, #692 und #695 „an einigen Haltestellen im Bereich von einer Minute“, wie der Verkehrsbetrieb mitteilt. Die erste #Tram auf der Linie #96 ab Kirchsteigfeld nach Campus Jungfernsee fährt künftig schon um 4.29 Uhr ab statt um 4.31 Uhr. So soll das Umsteigen am Hauptbahnhof und en Regionalexpress 1 besser klappen.
Auf der Buslinie 638 wird künftig um 4.52 Uhr ab Groß Glienicke Kirche eine zusätzliche Fahrt mit einem Kleinbus zum Campus Jungfernsee angeboten. So soll von Montag bis Freitag eine Angebotslücke im Frühverkehr geschlossen werden, hieß es. Alle Fahrten der Nachtbuslinie N17 Richtung Institut für Agrartechnik …
Trotzdem das #Trambett vor Ort aufgerissen wird, soll der öffentliche Nahverkehr planmäßig weiter laufen. Rad- und #Autofahrer müssen die #Baustelle umfahren.
#Brandenburger Vorstadt Laute #Bohrgeräusche und weiße Absperrzäune: Wegen Bauarbeiten sind in der #Zeppelinstraße in Höhe Geschwister-Scholl-Straße seit Dienstag, 6. April die stadtauswärtige #Fahrspur und der #Radfahrstreifen gesperrt. Vor Ort werden die #Tramgleise repariert, wie der #Verkehrsbetrieb Potsdam (#ViP) auf Nachfrage knapp antwortet. Die Arbeiten sollen bereits am Freitagabend beendet sein.
Tram und Busse fahren planmäßig weiter Trotzdem das Trambett aufgerissen wird, fahren die Tram- und Buslinien laut dem ViP planmäßig. Betroffen sind auf dieser Strecke die Tramlienen #91, #98 und #94 in Richtung Potsdam West, welche die gewohnte Route fahren können – die Baufahrzeuge rücken dafür regelmäßig zur Seite. Die Busse – betroffen sind die Linien #605 und #606 – werden um die Baustelle herumgeführt.
Potsdams Busse sind immer langsamer unterwegs. Die Trams kommen auch nicht schneller voran als zuletzt. Eine der Ursachen sind die volleren Straßen. Aber immerhin geht es schneller als in Berlin.
Potsdam – Wenn die #Straßen in den Stoßzeiten nicht so voll wären, kämen Autos schneller voran. Doch der Wunsch zerplatzt schnell an der Realität. Denn auch Potsdams Straßen – das zeigt sich beinahe täglich – können nur eine begrenzte Anzahl von Autos zur gleichen Zeit aufnehmen. Kommen dann noch Engpässe dazu durch Baustellen oder Unfälle, kommt der #Verkehr zum Stillstand. Nach dem #Verkehrskonzept der Stadt sollen in der wachsenden Stadt deshalb Busse und Trams eine immer größere Rolle in #Potsdam spielen. Damit soll man schnell und umweltschonend zugleich in der Stadt unterwegs sein können.
Die Beteiligung am #Onlinedialog zur #Tram nach #Krampnitz ist bisher überschaubar. Einige Vorschläge gehen weit über das Projekt hinaus oder wären sehr teuer.
#Potsdam – Gemessen an der Größe des Projekts und der bisher geäußerten Kritik hält sich die Beteiligung am Onlinedialog zum Ausbau der #Tramstrecke nach Krampnitz und #Fahrland bisher in Grenzen. Eine Woche nach dem Start der Plattform auf der Webseite www.tram96.de wurden dort ganze 19 Vorschläge gemacht und Hinweise gegeben. Außerdem gibt es dazu 13 Kommentare – allerdings sind elf davon unter dem selben Nutzernamen eingereicht worden. Bisher macht es also – zumindest auf dieser Plattform – nicht den Eindruck, dass Stadt und #Verkehrsbetrieb eine Front der Ablehnung gegenübersteht.
„Differenzierte Diskussion auf Augenhöhe“
Wie berichtet hat der #Online-Bürgerdialog am Donnerstag vergangener Woche begonnen. Bis 20. September können auf der Webseite Vorschläge gemacht und Kommentare abgegeben werden. Um mitmachen zu können, muss man sich registrieren. Beiträge und Kommentare werden innerhalb von 24 Stunden veröffentlicht. „Wir wollen eine differenzierte Diskussion auf Augenhöhe führen“, hatte die Geschäftsführerin des Verkehrsbetriebs Claudia #Wiest gesagt. Ihr Geschäftsführungskollege Uwe #Loeschmann ergänzte: „Die Anregungen aus der Bevölkerung aufzunehmen, ist wichtig mit Blick auf den Projektverlauf. Wir wollen den Meinungsaustausch – auch wissentlich, dass wir nicht alle Wünsche erfüllen können.“
Die #Landeseisenbahnaufsicht erlaubt #Cottbusverkehr die Inbetriebnahme der neuen Strecke um den Bahnhof. Allerdings gibt es Auflagen.
Der neue #Verkehrsknoten am Cottbuser Bahnhof kann in Betrieb genommen werden. Das haben die Fachleute der Landeseisenbahnaufsicht am Dienstag nach einer mehrstündigen Prüfung erlaubt. Demnach sind die neuen Anlagen für #Straßenbahn und #Bus betriebssicher. Darüber informiert Cottbusverkehrsprecher Robert Fischer auf Nachfrage. Allerdings haben die Experten dem städtischen #Verkehrsbetrieb auch #Auflagen erteilt.
„Dabei handelt es sich um Hinweise, die sich unproblematisch im #Bauablauf integrieren lassen“, versichert Fischer. Bauliche Verzögerungen seien nicht zu erwarten. Zu den Hinweisen gehöre beispielsweise, dass die Verschraubungen von Kanalschächten so ausgeführt werden müssen, dass sie keine Stolperfallen darstellen. Darüber hinaus habe es Anmerkungen für die …
Der Regionalverband Potsdam-Mittelmark des Deutschen #Bahnkunden-Verbandes nimmt mit Bestürzung und Unverständnis die mögliche bevorstehende #Entlassung der beiden #Geschäftsführer der #Verkehrsbetrieb in Potsdam GmbH (#ViP) zur Kenntnis. Sollte die Ablösung umgesetzt werden, verliert die Landeshauptstadt aus für uns nicht nachvollziehbaren Gründen zwei kompetente und geschätzte Fachleute. Es scheint eine rein politische Entscheidung zu sein, bei der die beiden Geschäftsführer #Bauernopfer sind; die in den Potsdamer Medien genannten Gründe nur vorgeschoben.
Potsdams Finanzbeigeordneter Burkhard Exner (SPD) spart das städtische Verkehrsunternehmen kaputt. Einwohner- und Fahrgastzahlen in Potsdam steigen seit Jahren. Die Zunahme der Fahrgäste bei Bussen und Bahnen in Potsdam sind gewollt. Mehr Fahrten, mehr Fahrzeuge, mehr Personal. Aber es gibt nicht mehr Geld. Nach Recherchen des Regionalverbandes sind von 2015 zu 2017 (neuere Zahlen liegen leider nicht vor) die Fahrgastzahlen um 8,7 % gestiegen (2015: 31,9 Mio., 2017: 34,7 Mio.) . Die Ausgleichszahlungen der Stadt aber nur um 1,3 % (2015: 23,1 Mio. Euro, 2017: 23,4 Mio. Euro). Preissteigerungen bei Kraftstoffkosten, Personal und Instandhaltung können damit keinesfalls aufgefangen werden.
Das kann auf Dauer nicht gutgehen. Potsdam braucht einen verlässlichen #ÖPNV mit zufriedenen Kunden und Mitarbeitern. Dazu gehört auch, dass das Angebot solide finanziert ist. Wenn Herr Exner durch die mögliche Abberufung versucht, beiden Geschäftsführern die Schuld zuzuschieben, verkennt er seine eigene Rolle als Aufsichtsratsvorsitzender und trägt viel Unruhe in die Stadt. Am 26. Mai 2019 finden in Potsdam Kommunalwahlen statt. Alle Parteien müssen sich daran messen lassen, ob sie nicht nur schöne Forderungen an den ViP stellen, sondern auch belastbare Antworten darauf geben, wie sie umzusetzen und bezahlt werden sollen.
Der Oberbürgermeister von Potsdam Mike #Schubert (SPD) macht sich öffentlich für ein 365 €-Ticket stark. Wenn die Stadt nicht bereit ist, mehr Geld für den ViP auszugeben, aber von ihm eine Ausweitung des jetzigen Angebots erwartet, wird sein Wunsch ein unhaltbares Wahlkampfversprechen bleiben.
Was zurückbleibt sind enttäuschte Kunden und Mitarbeiter sowie zwei Fachleute, die wir gerne noch länger an verantwortlicher Stelle gesehen hätten.
Pressekontakt: Karsten Müller, Vorsitzender des Regionalverbandes, Telefon 01 63 / 5 54 33 94