Die Deutsche Bahn ersetzt ab heute den alten #Aufzug in #Potsdam Hauptbahnhof, Gleis 1/3, durch einen neuen. Die #Fahrtreppen können weiter benutzt werden. Personen, die auf den Aufzug angewiesen sind, können sich vor der Reise zwecks Unterstützung an das #Mobilitäts-Service-Team der Bahn wenden. Die Meldung sollte spätestens 24 Stunden – 48 Stunden bei Auslandsreisen – vor Abreise erfolgen.
Weitere Informationen: https://bauinfos.deutschebahn.com/docs/berlin-bb/infos/RE1_RB20_21_22_23_S7_2307-19102018.pdf
Am Dienstag, 3. Juli, halten ab 7.30 Uhr keine Züge am Potsdamer Hauptbahnhof, die Züge fahren ohne Halt durch. Ab ca. 9.30 Uhr wird der Zugverkehr im Hauptbahnhof eingestellt. Dann beginnt die Entschärfung einer Fliegerbombe aus dem 2. Weltkrieg in der Potsdamer Innenstadt. Der Sperrkreis schließt den Potsdamer Hauptbahnhof komplett ein.
Im Fern- und Regionalverkehr kommt es deshalb bis in die Mittagsstunden zu Umleitungen und Unterbrechungen.
Aktuelle Informationen sind unter www.bahn.de/aktuell zu finden. Fragen zum Regionalverkehr beantwortet auch der Kundendialog der DB Regio AG Berlin/Brandenburg unter (0331) 235-6881.
Der planmäßige Halt in #Potsdam Hbf muss leider entfallen. Fahrgäste Richtung Potsdam nutzen bitte ab Berlin-Wannsee die bis Potsdam-Babelsberg verkehrende #S7.
Von den Einschränkungen ist auch die S-Bahn Berlin betroffen:
Am Dienstag wird der S-Bahnverkehr zwischen den Bahnhöfen Potsdam-Hauptbahnhof und Potsdam-Babelsberg unterbrochen. Die Linie S7 (10-min-Takt), verkehrt ab 7.30 Uhr nur zwischen Ahrensfelde und Potsdam-Babelsberg.
Die Potsdamer Fahrgäste reagierten gelassen auf die Einschränkung bei den Trams. Manche wurden von dem verfrühten #Sommerfahrplan aber auch überrascht.
#Potsdam – Bereits am gestrigen Montag und somit eineinhalb Wochen vor Start der Sommerferien trat beim Potsdamer Verkehrsbetrieb (#ViP) ein Not-Fahrplan in Kraft. Dieser ähnelt dem, der zu den Sommerferien geplant ist – gut sieben Prozent aller Fahrten entfallen. #Pendler reagierten zum Start des Notfahrplans zunächst gelassen und wichen auf andere Busse oder Bahnen aus. Lediglich der Wegfall der Linie #99, die zwischen Platz der Einheit und Babelsberg-Fontanestraße verkehrt, stieß bei einigen Fahrgästen auf Unmut: „Ich bin ja froh, dass sie morgens noch fährt“, sagte Doris Großkopf den PNN. Die 67-Jährige arbeitet als Reinigungskraft auf dem Kapellenberg. Sehr früh morgens startet sie von ihrer Wohnung im Zentrum Ost aus mit der Linie 99 und steigt dann am Platz der Einheit in Richtung Nauener Vorstadt um.
„Die App zeigt mir eigentlich an, dass die 99 noch fährt.“
Wenn sie auf der Rückfahrt aber eine Bahn verpasst, muss sie statt zehn gleich 20 Minuten auf den nächsten Anschluss warten, ärgert sie sich: „Man hat eine Monatskarte und kann sie nicht richtig nutzen.“ Sie komme dann gut 20 Minuten zu spät zu ihrer nächsten Arbeitsstelle. Als „unglücklich“ bezeichnete auch Claudia Grünberg die Lösung des ViP. Jeden Morgen nutzt sie die Tramlinie 99, um aus Groß Kreutz zum Polizeipräsidium, wo sie arbeitet, zu kommen. Sie weicht nun auf eine andere Linie aus, aber: „Die App zeigt mir eigentlich an, dass die 99 noch fährt.“
Gestern wurde in der #VBB-App zwar auf den Sonderfahrplan und Ausfälle entsprechend hingewiesen – die von vielen genutzte App „#DB Navigator“ …
Vom #Pferdewagen zur modernen Tram: Vor genau 111 Jahren fuhren in #Potsdam erstmals elektrische Straßenbahnen. Anlässlich des Jubiläums hat Ivo Köhler ein neues Buch über die „Geschichte der #Straßenbahn in Potsdam“ geschrieben, das im Verlag „terra press“ erschienen ist. Darin beschreibt er unter anderem die komplizierte Einführung des Verkehrsmittels in Potsdam sowie die Entwicklung zum Transportmittel für die Massen.
Bevor die elektrische Bahn durch Potsdams Straßen fuhr, diente seit 1880 zunächst die #Pferdebahn als Transportmittel. „Da waren wir recht früh dabei“, erzählt der Autor. Durch die Bedeutung Potsdams als Residenzstadt, das zunehmende Wachstum der Stadt und das Aufkommen des Tourismus wurde ein öffentliches Transportmittel gebraucht. In anderen deutschen Städten sei die Pferdebahn Köhler zufolge erst später eingeführt worden.
Straßenbahnen stehen still, weil niemand hinterm Steuer sitzen will – das ist in #Potsdam derzeit Realität. Aus akutem #Fahrermangel haben die #Verkehrsbetriebe zwei #Tram-Linien vorerst gestrichen. Und Nachwuchs ist nicht in Sicht.
Seit dieser Woche brauchen die Potsdamer mit den Öffentlichen Verkehrsmitteln länger von A nach B. Der Grund: Die Tramlinien #98 und #99 fallen vorerst aus, andere Linien werden verkürzt oder der Takt vergrößert. Der Grund: Den Potsdamer Verkehrsbetrieben fehlen die Fahrer.
Das Land plant, #Direktzüge von #Golm und #Griebnitzsee zur Berliner Innenstadt zu streichen – der hohen Nachfrage zum Trotz.
#Potsdam – Wenn sich Schlangen bilden, deutet das darauf hin, dass etwas sehr begehrt ist. So gesehen sind Regionalzüge wie der #RB21 offenbar wirklich gefragt. In der Hauptverkehrszeit am Morgen und am Nachmittag binden sie die Universitäts- und Wissenschaftsstandorte in Golm, am Neuen Palais und am Griebnitzsee an Umsteigeknoten auf der Berliner Stadtbahnstrecke an. Das Angebot gibt es seit 2013 zweimal pro Stunde und die Züge sind proppenvoll. Kein Wunder: Etwa die Hälfte der rund 25 000 Potsdamer Studenten wohnt in #Berlin. Doch die Direktverbindung hat wohl keine Zukunft.
Im Juli soll nämlich dem Brandenburger Kabinett der neue Landesnahverkehrsplan vorgelegt werden. Und darin ist unter anderem vorgesehen, dass diese populären Verbindungen ab 2022 entfallen. Bleibt es bei den Plänen, müssten sich Studenten, Wissenschaftler und Pendler von den Wissenschaftsstandorten dann andere Wege nach Berlin suchen. „Das Angebot für Golm wird durch die Änderungen schlechter“, kritisiert Hans Leister vom Fahrgastverband Pro Bahn.
Der Ausbau des Straßenbahnnetzes kommt dem rasanten #Wachstum Potsdams kaum hinterher. „Unsere Kapazitäten, die wir gerade ausgebaut haben, werden schon bald nicht mehr reichen“, sagte Oliver #Glaser, technischer #Geschäftsführer der Potsdamer Verkehrsbetriebe (#Vip) im Rahmen der Eröffnung der Jahrestagung des Verbands Deutscher #Verkehrsunternehmen (#VDV), die seit Montag in Potsdam stattfindet.
„Finanzielles Bekenntnis“ von Bund und Land gefordert
Zwar sei die 48 Millionen Euro schwere Landesförderung für Straßenbahnen in Potsdam und anderen Brandenburger Städten bis 2022 „ein starkes Signal“, doch„ohne weiteres finanzielles Bekenntnis vom Bund und vom Land werden zukünftige große Ausbauvorhaben bei der #Straßenbahn kaum umzusetzen sein“, so Glaser. Die Tram wiederum sei „Rückgrat des Potsdamer #ÖPNV“.
80 Millionen für neue Straßenbahn-Züge
Der VDV geht laut einer am Montag vorgestellten Studie davon aus, dass die Fahrgastzahlen im öffentlichen Nahverkehr bis 2030 um ein Drittel steigen könnten. Zwischen 12 und 20 zusätzliche Straßenbahnen brauchen die Verkehrsbetriebe schon nach heutiger Fahrgastprognose. Dabei seien drohende Fahrverbote für Autos noch nicht einkalkuliert. Bei Anschaffungskosten von rund vier Millionen Euro pro Zug ergeben sich allein für die Fahrzeuge Investitionen von bis zu 80 Millionen Euro. In den vergangenen drei Jahren wurden von Stadt, Stadtwerken und Vip bereits knapp 50 Millionen Euro in das #Straßenbahnsystem investiert.
Hälfte aller #Combinos fährt nun im 40 Meter langen XL-Format
Die Hälfte der 16 Züge starken #Combino-Flotte ist mittlerweile auf das 40 Meter lange XL-Format umgerüstet. Alte #Tatra-Bahnen wurden grundsätzlich …
Trotz des aufgekommenen Widerstands haben Kleinmachnows Gemeindevertreter mehrheitlich beschlossen, sich weiter für die stillgelegte #Stammbahn zwischen #Potsdam und Berlin zu engagieren. Wie berichtet hatte Bürgermeister Michael Grubert (SPD) den Kommunalpolitikern einen erneuten Antrag zur Bahn vorgelegt, um einen im April 2016 gefassten Beschluss zu bekräftigen und zu konkretisieren. Damals hatten sich Kleinmachnows Gemeindevertreter in der Frage jedoch geschlossener gezeigt. Auch, weil es noch als Option galt, die Trasse für die #S-Bahn herzurichten.
Nachdem sich Bahn und Länder im Oktober 2017 auf eine Wiederbelebung der 1945 stillgelegten #Eisenbahnverbindung als #Regionalbahntrasse verständigt hatten, wuchsen bei Bewohnern und einigen Kommunalpolitikern die Bedenken. Die CDU/FDP-Fraktion hatte bereits im Vorfeld der Sitzung in einer Pressemitteilung erklärt, den gewünschten Beschluss nicht mitzutragen und auch die Schutzgemeinschaft Stammbahn war gegen die Pläne.
„Die #Regionalbahn allein wird nicht kostendeckend sein. Es wird daher auf der Strecke auch #Fernverkehr stattfinden müssen“, erklärte Sprecher Peer Hartwig am Donnerstag. Das sieht der Förderverein Landschaftsschutzgebiet Buschgraben/Bäketal …
Womöglich erst im Jahr 2034 könnten wieder Züge über die historische #Stammbahnstrecke zwischen Berlin und #Potsdam rollen. Die Planung für einen #Radschnellweg stockt.
Radschnellwege nach Berlin und Potsdam, mehr Busse sowie die Anbindung an U-, S- und #Regionalbahn: Es gibt viele Ideen, wie der Verkehr im wachsenden Südwesten Berlins und dem ebenso wachsenden Umland besser fließen könnte, wie das Mobilitätsforum der Lokalen Agenda 21 im Kleinmachnower Rathaus am Wochenende zeigte. Einige Projekte sind bereits in Planung, andere werden wohl frühestens in Jahrzehnten realisiert. Hier ein Überblick:
„Wir sind uns alle einig, dass die Stammbahn kommt. Die Frage ist nur, ob als Regional- oder S-Bahn.“ So deutliche Worte wie die von Thomas Dill, Bereichsleiter des Verkehrsverbundes Berlin-Brandenburg (VBB), waren von dort bisher noch nicht zu hören. Wie berichtet, werden derzeit drei Varianten untersucht, wie wieder Züge – ob als Eisen- oder S-Bahn – über die Strecke von Potsdam über Kleinmachnow nach Berlin fahren könnten, die nach 1945 weitgehend demontiert wurde. Wie Dill sagte, sei ein Ende der Untersuchung aber noch nicht absehbar.
Wenn sich der #VBB und die Verkehrsministerien von Berlin und Brandenburg auf eine Variante geeinigt haben, muss ein Planfeststellungsverfahren gestartet werden. Danach kann gebaut werden, was bei der mindestens 220 Millionen Euro teuren Strecke zehn Jahre dauern könnte. Eine Inbetriebnahme der Stammbahn wäre Ende 2034 sinnvoll, sagte Thomas #Dill vom VBB. „Bis dahin läuft der Verkehrsvertrag mit den Bahnunternehmen.“ Der Vertrag legt fest, welche Züge auf welchen Strecken fahren. Mit Inbetriebnahme der Stammbahn würden sich die Linienführungen jedoch verändern, weshalb das am besten zum Start eines neues Verkehrsvertrages erfolgte.
Der #Nahverkehrsbedarf steigt in #Potsdam. Letztes Jahr fuhren 34,7 Millionen Fahrgäste mit #Bus und #Tram, eine Million mehr als im Jahr zuvor. Der Verkehrsbetrieb stößt damit allerdings an die Grenzen der #Infrastruktur. Die muss ausgebaut werden – und neue Projekte sind angestoßen, zum Beispiel die Strecke nach #Krampnitz, die auch nach #Fahrland führen soll.
Potsdam
. Immer mehr Menschen steigen in Potsdam auf Busse und Bahnen um. 34,7 Millionen Fahrgäste hat der Verkehrsbetrieb Potsdam (#ViP) im vergangenen Jahr durch die Landeshauptstadt gefahren, genau eine Million mehr als noch 2016. „Wir profitieren vom Einwohnerwachstum der Stadt“, erklärte der kaufmännische ViP-Geschäftsführer, Martin #Grießner, Freitag bei einer Pressekonferenz.
Potsdam hatte im vergangenen Jahr die 175 000-Einwohnermarke geknackt – und jede Woche kommen statistisch gesehen 100 neue Einwohner hinzu. Mehr als 13 000 Menschen haben sich ein Monatsabo zugelegt, dazu kommen nun gut 3000 Firmentickets. Die Zahlen würden zeigen, dass der ViP in der Mobilität der Stadt eine wichtige Größe sei, sagte der technische Geschäftsführer, Oliver Glaser. Entsprechend des Fahrgastanstieges sind auch die Einnahmen des Verkehrsbetriebes: 24,6 Millionen nahm der ViP über Fahrkarten ein. Im Vergleich zum Jahr 2016 ist das eine Steigerung von 7,4 Prozent.
Fahrpreise steigern Einnahmen beim ViP
Angesichts des Anstiegs an Fahrgästen von rund drei Prozent sind die Einnahmen auch durch die „Fahrpreisanpassungen“, wie sie der ViP nennt, begründet. So wurde die Kurzfahrstrecke etwa von sechs auf vier Haltestellen reduziert. Viele Nutzer hätten deshalb eher zu regulären Tickets gegriffen. Etliche Menschen hat das jedoch verärgert. Die Änderung soll nun geprüft werden. Die Geschäftsführung steht jedoch hinter der Entscheidung. Würde die Kurzstrecke wieder auf das alte Modell zurückgeführt werden, beträfe das auch sämtliche andere …