Auf vielen #Binnenrevieren zwischen Sachsen und Mecklenburg-Vorpommern wird die #Durchfahrt immer schwieriger.
In vielen Binnenrevieren im Osten Deutschlands wird das Wasser knapp. Das gesamte Netz der #Binnenwasserstraßen von Sachsen über Brandenburg bis hinauf zur #Müritz in Mecklenburg-Vorpommern verliert seit Monaten spürbar an Substanz. Boote mit mehr als einem Meter Tiefgang sind vielfach nur noch eingeschränkt nutzbar.
#Wassertouristen sollen zwischen #Mecklenburg und Brandenburg sowie #Berlin bald wieder freie Fahrt haben: Mit einem symbolischen #Rammschlag hat am Freitag der #Neubau der #Schleuse#Steinhavelmühle bei #Fürstenberg (Oberhavel) begonnen. Bauarbeiter haben die 180 Jahre alte Schleuse bereits abgebaut und mit Erde verfüllt, so dass die 13 Meter langen Stahl-Spundwände für das neue #Schleusenbecken mit schwerer Technik eingerammt werden können. Steinhavelmühle ist von Mecklenburg aus die letzte Schleuse der #Müritz-Havel-Wasserstraße vor Fürstenberg. Die neue Schleuse soll bis 27. Mai 2022 fertig sein, damit die Hauptsaison im Wassertourismus wieder starten kann.
Die viel befahrene #Wasserstraße zwischen Berlin und der #Müritz wird von diesem Montag an wieder #gesperrt. Wie ein Sprecher des zuständigen #Wasserstraßen- und Schifffahrtsamtes Oder-Havel am Donnerstag erklärte, wird die #Schleuse#Steinhavelmühle an der Landesgrenze – wie schon länger geplant – komplett erneuert. Der #Neubau soll bis 27. Mai 2022 dauern. Damit werden Bootsfahrten auf der Müritz-Havel-Wasserstraße von Norden nur noch bis #Strasen (Mecklenburgische Seenplatte) möglich sein. Von Süden kommen Bootsfahrer noch bis #Fürstenberg (Oberhavel).
Die #Wasserstraßen in Brandenburg ziehen jedes Jahre Tausende #Bootstouristen an. Auf dem Weg ans Ziel müssen sie oft durch #Schleusen, viele von ihnen sind schon alt. Drohen Sperrungen?
Potsdam/Eberswalde (dpa/bb) – Sommerzeit heißt für das wasserreiche Brandenburg immer auch Schleusenzeit: Viele Bootsliebhaber sind mit Kajak, Kanu, Segelboot oder auch Motorboot auf den Seen und Flüssen unterwegs. Die Industrie-und Handelskammer Potsdam (IHK) sieht eine Gefahr für die vielen Tourismus- und Freizeitunternehmen, sollten die Baumaßnahmen an Schleusen auf den Wasserstraßen in der Hauptsaison stattfinden. „Das Beispiel der Schleuse #Zaaren hat gezeigt, welche immensen wirtschaftlichen Schäden entstehen – sowohl bei Hotellerie und Gastronomie als auch bei Verleihern. Unvorhersehbare Schwierigkeiten bei bis zu 100 Jahre alten Bauwerken sind nie auszuschließen. Doch von vorn herein den Saisonausfall mitzuplanen – das halten wir für fahrlässig“, sagte Uwe Seibt, Tourismus-Referent der IHK Potsdam, der Deutschen Presse-Agentur.
2019 war die Schleuse Zaaren bei #Templin gesperrt worden. Gastronomie und Charterunternehmen vor allem in Brandenburg beklagten Verluste in Millionenhöhe. #Skipper mussten in dem Jahr bis zu 200 Kilometer lange Umwege über die #Elbe und die #Müritz-Elde-Wasserstraße in Kauf nehmen.
Gute Kunde kommt mitten in der Urlaubssaison von den #Wasserstraßen nördlich Berlins. Die Ausbau- und #Modernisierungsarbeiten sowohl an der #Havel-Oder-Wasserstraße als auch an der besonders für den Freizeit- und Sportbootverkehr zwischen Berlin und der #Mecklenburgischen Seenplatte wichtigen Direktverbindung kommen voran.
Bis zu 35 000 Wasserfahrzeuge nutzen den direkten Wasserweg zwischen Berlin und der #Müritz pro Jahr. Da sollten und dürfen sich zumindest derart gravierende baubedingte Beeinträchtigungen wie 2019 nicht wiederholen. Zwar wird auch in dieser Saison die überfällige Modernisierung von #Schleusen entlang der #Müritz-Havel- und der Oberen #Havel-Wasserstraße parallel zum laufenden Betrieb weitergeführt, doch sollen diese nun durchgängig befahrbar bleiben. Das hatte im Frühjahr Sebastian Dosch, der Sprecher des #Wasserstraßen- und Schifffahrtsamtes (#WSA) Eberswalde, Pressevertretern gegenüber angekündigt. Und um das zu ermöglichen, soll die Ertüchtigung der vielen sanierungsbedürftigen Wasserbauwerke künftig in langfristig geplanten Etappen erfolgen.
DB erweitert Angebot • Neu ab Samstag: Mit dem ICE ohne Umsteigen von Berlin nach #Innsbruck • Zusätzliche Verbindungen an die #Ostseeküste • Bequem und umweltfreundlich in den Urlaub
Die Ferien stehen vor der Tür und der ursprünglich geplante Urlaub steht womöglich wegen Corona auf der Kippe. Die Deutsche Bahn (DB) stockt ihr touristisches Fernverkehrsangebot während des Sommers auf und bietet zusätzliche Verbindungen in beliebte Urlaubsregionen. Diesen Samstag, den 27. Juni, startet die neue direkte Sommer-Verbindung von Berlin nach Innsbruck. Für einen Städtetrip bietet sich die neue Railjet-Verbindung „#Vindobona“ nach #Prag und #Wien an. Die Züge des Fernverkehrs Richtung Ostseeküste werden in den Ferien aufgestockt. Aber auch DB Regio bietet viele attraktive Verbindungen ins Umland an. Hier einige Reisetipps für den Sommer:
Vom 27. Juni bis 22. August bringt die neue zusätzliche ICE-Verbindung Berlin – Innsbruck Fahrgäste ohne Umsteigen in die österreichischen Berge. Die Züge fahren samstags via Halle, Erfurt, Nürnberg, München und Rosenheim. Bsp.-Verbindung:
Vom 31. Juli bis 20. September immer freitags und samstags von Berlin über Stralsund nach Binz: Die neue zusätzliche ICE-Verbindung bringt Reisende von Stuttgart über Würzburg, Kassel und Berlin nach #Züssow (mit Anschluss nach #Usedom), Stralsund und Binz auf Rügen. Zurück geht es samstags und sonntags am späten Vormittag. Bsp.-Verbindung:
Mal eben ans Meer: In nur 2 Stunden und 27 Minuten ist der Ostseestrand von Berlin aus erreichbar. Die neuen Doppelstockzüge der IC-Linie Rostock-Berlin-Dresden fahren im Zwei-Stunden-Takt von Berlin über Oranienburg, #Neustrelitz, #Waren und Rostock nach Warnemünde. Bsp.-Verbindung:
· IC 2270 Berlin Hbf (11.38 Uhr) – Warnemünde (14.05 Uhr)
· IC 2275 Warnemünde (17.52 Uhr) – Berlin Hbf (20.23 Uhr)
Schnelle Erholung an der Mecklenburgischen-Seenplatte
Schlendern durch die Hafenstadt oder mit dem Tretboot über die #Müritz: Acht Mal am Tag fährt der Intercity in nur rund 80 Minuten nach #Waren an der Müritz. Das lohnt sich auch für einen Tagestrip. Bsp.-Verbindung:
· IC 2247 Berlin Hbf (7.36 Uhr) – Waren Müritz (8.57 Uhr)
· IC 2275 Waren Müritz (19.01 Uhr) – Berlin Hbf (20.23 Uhr)
Fahrradtour durch die #Uckermark — anschließend mit dem Regional-Express weiter nach #Stralsund
Ab dem 26. Juni fährt jeweils freitags, samstags und sonntags ein zusätzliches Zugpaar von Berlin nach Stralsund (und zurück). Die Länder Berlin, Brandenburg und Mecklenburg-Vorpommern haben diese zusätzlichen Züge bestellt. Bitte beachten: Die Fahrradmitnahme ist nur begrenzt möglich, die DB empfiehlt, vor Ort Leihräder zu nehmen. Wegen Bauarbeiten kommt es teilweise zu Fahrplanänderungen. Als grobe Richtzeit gilt:
· Ab Berlin Hbf: Freitag ca. 14.20 Uhr, Samstag und Sonntag ca. 8.20 Uhr
· Ab Stralsund: Freitag, Samstag und Sonntag ca. 19.10 Uhr
Auf einen Städtetrip nach Wien
Nach Wien gibt es ergänzend zur bestehenden ICE-Direktverbindung via Nürnberg seit 16. Juni auch eine neue Direktverbindung mit dem komfortablen Railjet „Vindobona“ (in Kooperation mit der Tschechischen Eisenbahn und der Österreichischen Bundesbahn). Der Railjet fährt einmal pro Tag Berlin-Dresden-Prag-Wien- #Graz. Bsp.-Verbindung:
· RJ 257 Berlin Hbf (6.17 Uhr) – Wien (14.49 Uhr)
· RJ 256 Wien (13.10 Uhr) – Berlin Hbf (21.54 Uhr)
Über Nacht ohne Umsteigen nach Wien fährt seit März auch die Intercity-Verbindung Warnemünde/Rostock–Wien. Einmal täglich fährt in beiden Richtungen ein Zug über Berlin, Leipzig, Nürnberg und Passau in die österreichische Hauptstadt. Bsp.-Verbindung:
· IC 95 Berlin Hbf (22.29 Uhr) – Wien Hbf (10.45 Uhr)
· IC 94 Wien Hbf (19.15 Uhr) – Berlin Hbf (6.26 Uhr)
In weniger als zwei Stunden ist Stettin von Berlin zu erreichen. Perfekt für ein Wochenende, um Altstadtflair und polnische Küche zu genießen. Bsp.-Verbindung:
· RE 66 Berlin Gesundbrunnen (8.04 Uhr) – Stettin (9.49 Uhr)
· RE 66 Stettin (19.51 Uhr) – Berlin Gesundbrunnen (21.38 Uhr)
In vier Stunden nach Prag — Sightseeing und Kultur
Seit dem 16. Juni bringt die neue tägliche Railjet-Verbindung Reisende von Berlin über Dresden nach Prag. Bsp.-Verbindung:
Mit dem Kulturzug auf einen Wochenend-Kurztrip nach #Breslau
Bereits an Bord des Kulturzugs gibt es Unterhaltung rund um die Geschichte und Kultur Polens. Praktisch: Das Kulturzug-Ticket wird auch bei den Bussen und Straßenbahnen der MPK #Wroclaw im Breslauer Stadtverkehr als Tageskarte anerkannt. Bsp.-Verbindung:
Urlaub in der #Steiermark — ohne Umstieg direkt nach Graz
Komfortabel und umweltfreundlich geht es mit der neuen Railjet-Verbindung „Vindobona“ nach Graz. Der Railjet fährt einmal pro Tag Berlin-Dresden-Prag-Wien-Graz. Bsp.-Verbindung:
Weitere Reiseziele in Deutschland, die alle bequem und umweltfreundlich mit den Zügen der DB erreicht werden, finden sich unter bahn.de/entdeckedeutschland.
Canow/Fürstenberg (dpa) – Nach den #Schleusenproblemen im Vorjahr soll die #Wasserstraße zwischen #Mecklenburgischer Seenplatte und Berlin 2020 wieder durchgängig befahrbar sein – ab Anfang April. Bis dahin sind die derzeitigen Arbeiten entlang der #Müritz-Havel- und der Oberen #Havel-Wasserstraße abgeschlossen oder können parallel weiterlaufen, wie Sebastian #Dosch vom #Wasser- und Schifffahrtsamt Eberswalde der Deutschen Presse-Agentur sagte. Außerdem werde an einem langfristigen Bauplan gearbeitet, um die vielen alten, #sanierungsbedürftigen#Wasserbauwerke etappenweise auf den neuesten Stand zu bringen.
„Die Vercharterer haben erklärt, dass sie mit langfristig angekündigten Sperrungen leben können“, sagte Dosch. Die Pläne sollen am 2. März auf einer Konferenz mit Nutzern und dem Bundesverkehrsministerium in Oranienburg näher vorgestellt und diskutiert werden.
Kurzfristige Sperrungen – wie 2019 an der Schleuse #Zaaren bei Templin oder wegen #Bombenbergungen in Oranienburg – kann die Tourismusbranche dagegen schlecht verkraften. Gastronomie und Charterunternehmen vor allem in Brandenburg beklagten durch die Sperrung in Zaaren Verluste in Millionenhöhe. #Skipper mussten bis zu 200 Kilometer lange Umwege über die Elbe und die #Müritz-Elde-Wasserstraße in Kauf nehmen. Das soll 2020 auf keinen Fall wieder passieren, sagte Dosch.
Am Montag soll Klarheit darüber herrschen, ob am Oranienburger #Treidelweg eine weitere scharfe Bombe liegt oder nicht.
Dann sollen den die Ergebnisse der #Ultra-TEM-Untersuchung vorliegen, sagte Stadtverwaltungssprecherin Eike-Kristin Fehlauer. Sofern sich der Verdacht bestätigen, wird sofort der Bereich in unmittelbarer Umgebung der Bombe gesperrt. Betroffen wäre davon der #Oder-Havel-Kanal. Die Straßenbrücke nach Lehnitz soll nach derzeitigem Stand aber für Auto- und Radfahrer sowie Fußgänger aber passierbar bleiben, sagte Tiefbauamtsleiter Stefan Gebhardt. Ziel ist nach Auskunft von Sprecherin Fehlauer, die Bombe noch vor Weihnachten zu entschärfen.