Bus: Brandgefahr von Elektrobussen aus Senat

www.berlin.de

Frage 1:
Gibt es ein #Sicherheitskonzept für den Fall #brennender #E-Busse in Berlin?
Frage 2:
Was genau beinhaltet dieses Konzept und wo findet sich dieses zur Einsicht?
Frage 3:
Wer hat dieses Konzept erarbeitet?
Frage 4:
Welche Feuerwehren kommen im Fall eines Brandes von E-Bussen zum Einsatz?
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Antwort zu 1 bis zu 4:
Bei der Berliner #Feuerwehr gibt es kein spezielles #Sicherheitskonzept für den Fall
brennender E-Busse. Die Brandbekämpfung erfolgt durch die vorhandenen Lösch- und
Hilfeleistungsfahrzeuge der Berliner Feuerwehr (LHF), die mit haupt- oder ehrenamtlichem
Personal besetzt sind. Es werden grundsätzlich die Einheiten zum Schadensort entsendet,
die die Einsatzstelle am schnellsten erreichen. Sofern sich bei der Einsatzabarbeitung
aufgrund des konkreten Einzelfalls herausstellen sollte, dass weitere Kräfte oder spezielle
Ausrüstungsgegenstände erforderlich sind, werden diese durch die verantwortliche
Einsatzleiterin bzw. den verantwortlichen Einsatzleiter nachalarmiert.
Die BVG teilt zu Frage 1 mit: „Die Rettungskräfte wurden über die Besonderheiten der
E-Busse informiert und sensibilisiert.“
Die BVG teilt zu Frage 2 mit: „Rettungskarten sind in den Fahrzeugen mit abgestimmten
Inhalten an abgestimmten Stellen hinterlegt.
Das Batteriemanagementsystem in den Bussen überwacht permanent jede einzelne Zelle
der Batterien. Bei Anzeichen für einen Defekt, z. B. zu hoher Temperatur, wird sofort die
gesamte Hochvoltanlage abgeschaltet. Auch wird der Ladevorgang permanent überwacht,
um hier bei einem eventuell vorliegenden Fehler die Anlage sofort abzuschalten.“
Die BVG teilt zu Frage 3 mit: „Das Konzept wurde zusammen mit dem Fahrzeughersteller
erarbeitet, bzw. teilweise vorgegeben. Im Anschluss daran wurden die einzelnen Punkte
mit den Rettungskräften abgestimmt.“
Frage 5:
Sind die Berliner Feuerwehren für Brände dieser Art in Technik und Ausbildung ausreichend vorbereitet?
Antwort zu 5:
Die Berliner Feuerwehr- und Rettungsdienstakademie (BFRA) hat seit 2015 in der
feuerwehrtechnischen Grundausbildung (FGA) sowie in den Lehrgängen für zukünftige
Führungskräfte des Einsatzdienstes der Berliner Feuerwehr vier theoretische
Unterrichtseinheiten „Alternative Antriebstechniken“ in den Unterrichtsablaufplan
aufgenommen. Bestandteil des Unterrichtes sind u.a. bundesweite Empfehlungen, z.B.
das vfdb-Merkblatt 06/2004 „Unfallhilfe und Bergen bei Fahrzeugen mit Hochvolt-
Systemen“, die Informationen der DGUV 205-022/2012, der Forschungsbericht 175 vom
Karlsruher Institut für Technologie, Empfehlungen der Arbeitsgemeinschaft der
Berufsfeuerwehren und des Deutschen Feuerwehrverbandes (AGBF/DFV 2014) und
Rettungsleitfäden verschiedener Fahrzeughersteller. Ferner wird das Thema in der
Planung der Wachunterrichte berücksichtigt.
Derzeit werden darüber hinaus bei der Berliner Feuerwehr Standardeinsatzregeln zum
Umgang mit havarierten Hochvoltfahrzeugen erarbeitet.
Frage 6:
Wie viele Feuerwehrleute sind derzeit schon für die Bekämpfung brennender E-Fahrzeuge und brennender /
explodierender Fahrzeug-Akkus aller Art ausgebildet?
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Antwort zu 6:
Eine Bezifferung der Anzahl ist nicht möglich. Im Rahmen der regelmäßigen Aus- und
Fortbildungen bei der Berliner Feuerwehr sowie im Rahmen des standortbezogenen
Wachunterrichts werden jedoch die Einsatzkräfte kontinuierlich aus- und fortgebildet.
Im konkreten Bedarfsfall ist gewährleistet, dass auf jeder Einsatzstelle eine Führungskraft
mit entsprechender fachlicher Expertise vorhanden ist bzw. hinzugezogen werden kann.
Frage 7:
Welche Vorkehrungen wurden und werden in den Busdepots getroffen, um derlei Brände möglichst schnell
bekämpfen zu können und gleichzeitig den Schaden möglichst gering zu halten?
Antwort zu 7:
Die BVG teilt hierzu mit: „Auf den Betriebshöfen gibt es einen Havarie-Platz, auf dem
beschädigte bzw. verunfallte Fahrzeuge abgestellt werden können, sodass ein
Sicherheitsabstand eingehalten wird. Eine Rettungsgasse wird frei gehalten, um die
ungehinderte Zufahrt für Rettungskräfte sicherzustellen.“
Frage 8:
Nach Angaben der BVG im Ausschuss UVK des Abgeordnetenhauses sollen E-Busse künftig auch
dezentral an vielen unterschiedlichen Orten in Berlin geladen werden. Wie wird hier eine größtmögliche
Sicherheit im Brandfall gewährleistet?
Antwort zu 8:
Siehe hierzu Beantwortung zu den Fragen 1 bis 4.
Die BVG teilt hierzu mit: „Es wird ein Sicherheitsabstand zwischen Fahrzeug und Gebäude
sowie anderen Fahrzeugen eingehalten. Auch wird der Ladevorgang überwacht, sodass
im Falle einer defekten Batteriezelle der Ladevorgang sofort abgebrochen wird.“
Frage 9:
Welche Erkenntnisse liegen dem Senat zum speziellen Brandverhalten von E-Fahrzeugen und insbesondere
E-Bussen vor; hier auch zu Branddauer und Brandtemperaturen?
Antwort zu 9:
Es gibt bundesweit in der Fachwelt vielfältigste Erkenntnisse zum Brandverhalten von
E-Fahrzeugen, wie z.B. die Forschungsberichte des KIT (Karlsruher Institut für
Technologie). In verschiedenen Gremien auf Bundesebene werden diese Ergebnisse
bewertet und fließen in die taktischen Vorgaben ein. In diesen Gremien ist auch die
Berliner Feuerwehr vertreten. Zusammenfassend lässt sich feststellen, dass sich das
Brandverhalten im Wesentlichen nicht signifikant von dem von Maschinen und
Fahrzeugen mit vergleichbarer Technik unterscheidet.
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Sofern die Batterien durch ein Unfallereignis oder andere mechanische Einwirkungen trotz
der seitens des Fahrzeugherstellers vorgesehenen Sicherungsmaßnahmen beschädigt
werden und infolge dessen in Brand geraten, kann es zu einer längeren Branddauer
führen.
Die BVG teilt hierzu mit: „Die Brandursachen sind vergleichsweise gering, da z. B. die
Abgasanlage entfällt. Des Weiteren sind erheblich geringere Anteile an Betriebsstoffen im
Fahrzeug. Die Hauptbrandlast an einem Bus sind nach wie vor die Verkleidungen im und
am Fahrzeug.
Die Batterien sind in den E-Fahrzeugen in einzelnen Trögen zusammengefasst. Entzündet
sich eine Zelle, so sind die Tröge feuerfest und verhindern das Übergreifen auf das
Fahrzeug.“
Frage 10:
Welche Kenntnisse hat der Senat über die Auswirkung von brennenden E-Fahrzeugen in Tunneln und auf
Brücken?
Antwort zu 10:
Für den Tunnelbetrieb ergeben sich aus den bisherigen (auch internationalen)
Erfahrungen keine Veränderungen. Grundsätzlich können langanhaltende und intensive
Brände je nach konkretem Brandverlauf schädigende Auswirkungen auf Tunnelbauwerke
und Brückenkonstruktionen haben. Dabei ist es unerheblich, ob es sich um einen LKW
oder PKW mit E-Antrieb oder konventioneller Antrieb handelt, da die Tunnelbauwerke auf
eine Feuerwiderstandsdauer von mind. 90 Minuten bemessen sind. Ereignisse mit
brennenden E-Fahrzeugen liegen i.d.R. innerhalb der zur Berechnung zugrundeliegenden
Gefahrgutszenarien.
Besondere Kenntnisse liegen dank bisher nicht aufgetretener Ereignisse durch brennende
E-Fahrzeuge nicht vor.
Berlin, den 19.07.2019
In Vertretung
Stefan Tidow
Senatsverwaltung für
Umwelt, Verkehr und Klimaschutz

Bus: Nach dem Feuer auf der Linie X33: Warum ein Bus in Flammen aufgeht, aus Focus

https://www.focus.de/regional/berlin/berlin-nach-dem-feuer-auf-der-linie-x33-warum-ein-bus-in-flammen-aufgeht_id_9028764.html

Wie konnte das nur passieren? Fachleute suchen die Ursache des Feuers, das am Donnerstag einen #Doppeldeckerbus der Linie #X33 zerstört hat. „Unsere Erfahrung zeigt, dass es eine Woche dauern wird, bis wir mehr wissen“, sagt BVG-Sprecherin Petra Reetz.

Es war kurz vor sieben Uhr, als im Bus #3126 plötzlich beim Fahrer die rote Lampe leuchtete: Sofort anhalten! Der Fahrer, der neu bei der BVG ist, ließ auf der Straße Am Juliusturm die Fahrgäste aussteigen. Doch erst die #Feuerwehr brachte das #Feuer unter Kontrolle. Da war der Bus aber nur noch Schrott.

Brand brach im #Fahrmotor aus

Ein Insider der Bus-Szene wundert sich: „Der Unglücksbus, Erstzulassung 2006, wurde erst im Oktober 2017 überprüft. Wesentliche Komponenten wurden getauscht.“ Damit die mehr als 400 #Doppeldecker der BVG vom Typ #MAN A39 noch Jahre durchhalten, wird jeder von Grund auf erneuert. Außerdem seien Doppeldeckerbrände selten.

2010 schlugen in der Gropiusstadt Flammen aus dem Bus #3263, er fuhr aber bald wieder. 2016 brannte Bus #3132 in Waidmannslust aus, Ursache war ein Kurzschluss in einem #Scheibenwischermotor im Oberdeck. Diesmal brach der Brand im Fahrmotor aus, heißt es. Möglicherweise habe sich Laub oder Papier, das sich dort gesammelt hat, entzündet.

#Mercedes-Busse anfällig

Jeder Bus hat eine #Brandlöschanlage. „Entweder hat sie es nicht geschafft, das Feuer zu löschen, oder sie ist nicht …

Flughäfen + Bahnverkehr: Gespielter Notfall am Hauptstadtflughafen Die Flughafenfeuerwehr probt gemeinsam mit den Landkreisen in einer großen Übung den Ernstfall., aus Berliner Morgenpost

https://www.morgenpost.de/flughafen-BER/article214445451/Gespielter-Notfall-am-Hauptstadtflughafen.html

#Schönefeld.  Während die meisten Menschen für die Nicht-Eröffnung des Hauptstadtflughafens #BER nur noch Spott übrighaben, hat sich weitestgehend unbemerkt von der Öffentlichkeit in den #Tunnelanlagen und dem dazugehörigen #Bahnhof unter den Terminals einer der größten Trainingsmöglichkeiten für die #Flughafenfeuerwehr entwickelt. Derzeit proben deren Einsatzkräfte gemeinsam mit den Feuerwehren aus den Landkreisen Dahme-Spreewald und Teltow-Fläming in einer #Großübung den Ernstfall.

Am Donnerstag sah das Szenario so aus: Auf dem menschenleeren Vorplatz des BER standen in gleißender Sonne Dutzende Feuerwehrmänner mit schweren Atemmasken, um sie herum zahlreiche Feuerwehrfahrzeuge. In den Tunnelanlagen unter ihnen war kurz zuvor in einem #Doppelstockzug der Bahn ein Feuer ausgebrochen. Es gab Meldungen von mehreren Verletzten. Ein erster Trupp der #Feuerwehr erkundete die Lage und gab die Situation an Brandbekämpfer und Personenretter weiter. „Wenn es ernst wird, muss jeder Handgriff sitzen“, sagte der Leiter der Flughafenfeuerwehr Tegel, Helge #Schill, der Berliner Morgenpost.
Jeder Einsatz in der Tunnelanlage eine Herausforderung

Die Berliner Flughafenfeuerwehr holte sich dafür fachlichen Rat aus der Schweiz. Dort sitzt im Balsthal mit dem Interkantonalen #Feuerwehr-Ausbildungszentrum (IFA) eine der renommiertesten Lehrakademien für Feuerwehren in Europa, die sich auf die Rettung aus Tunneln spezialisiert hat.

Für die Flughafen-Feuerwehr ist jeder Einsatz in der mehr als drei Kilometer langen Tunnelanlage und des Bahnhofes mit seinen zwei #S-Bahn- und vier #Fernbahngleisen eine Herausforderung. Denn der Bahnhofstunnel befindet sich direkt unter dem #Fluggastterminal. Wenn es im Bahnhof brennt, hätte das Auswirkungen auf den gesamten #Flughafen. „Unser Ziel ist es, dass wir 15 Minuten nach der ersten Meldung mit dem Wasserschlauch am Feuer stehen“, sagte Schill dieser Zeitung. Wäre es eine größere Lage würde das komplette Terminal geräumt und der Flugverkehr …

Radverkehr: Kreuzberg setzt sich durch XXL-Radwege sollen ab September gebaut werden – Quelle: https://www.berliner-zeitung.de

https://www.berliner-zeitung.de/berlin/verkehr/kreuzberg-setzt-sich-durch-xxl-radwege-sollen-ab-september-gebaut-werden-30515412

Zwei Meter breite, mit Pollern abgetrennte und grün markierte #Radstreifen: Nach monatelangen Verzögerungen sollen diese #XXL-Radwege der Zukunft nun doch gebaut werden, voraussichtlich ab September an der #Hasenheide an der Bezirksgrenze von Friedrichshain-Kreuzberg zu Neukölln.

Wie der rbb berichtet, hält der Baustadtrat von Friedrichshain-Kreuzberg, Florian Schmidt (Bündnis 90/Die Grünen), Einwände der #Feuerwehr gegen die verbreiterten Radspuren für wenig stichhaltig. Denn dort, wo die breiten #Radwege hinsollen, stünden jetzt parkende Autos – für die Feuerwehr und deren Einsatzwagen ergäben sich somit keine Verschlechterungen im Vergleich zur bestehenden Situation.

Ursprünglich sollten die neuen Radwege unmittelbar nach Ende der Frostperiode angelegt werden. Die Feuerwehr argumentierte, ihrer Einsatzwagen könnten womöglich nicht mehr nahe genug an brennende Häuser heranrücken, um im Notfall Menschen über Drehleitern zu retten. Auch wurde angeführt, die Poller am Rande der Radwege könnten …

Radverkehr: Velospuren Berliner Feuerwehr kritisiert geplante Radweg-Poller – Quelle: https://www.berliner-zeitung.de/

https://www.berliner-zeitung.de/berlin/verkehr/velospuren-berliner-feuerwehr-kritisiert-geplante-radweg-poller-29912136?dmcid=nl_20180323_29912136

Die Hauptstadt möchte ganz vorn #mitradeln. Als erste Stadt in Deutschland will Berlin neuartige #geschützte #Radstreifen anlegen. #Poller sollen die Radlerspuren vom übrigen Verkehr trennen, damit dort kein Auto fahren, halten oder parken kann. Doch das Konzept für sicherere Radwege stößt auf Kritik bei einer Institution, die wichtig ist für die Sicherheit und diese Verantwortung sehr ernst nimmt – bei der Berliner #Feuerwehr. Was der Senat und einige Bezirke planen, sei „problematisch“, sagte Sprecher Thomas Kirstein. Die #Absperrpfosten könnten Einsätze bei Feuer behindern.

Die Velolobby ist sich einig: Radstreifen sind eine Möglichkeit, den Verkehr sicherer zu gestalten. Doch es reiche nicht aus, Markierungen auf den Asphalt zu pinseln. Denn weiße Striche könnten nicht verhindern, dass Kraftfahrzeuge die Bereiche okkupieren. Und dann kann es für Radfahrer gefährlich werden.
Grüner Teppich für Zweiräder

Die Hindernisse zwingen sie dazu, links in den Autoverkehr auszuweichen. Außerdem müssen Radler aufpassen, ob nicht neben ihnen plötzlich eine Autotür geöffnet wird. Kein Wunder, dass sich viele Menschen auf konventionellen Radstreifen unsicher fühlen – und andere gleich aufs Radfahren verzichten.

So denken Planer weltweit darüber nach, wie Radstreifen echte Sicherheitszonen werden könnten. Ihre Antwort: Separierung mit Hilfe von Barrieren. In Kopenhagen, London und anderswo gibt es bereits Beispiele. Mal sind es Bordsteine, Schwellen oder Blumenkübel, die Rad- und Autoverkehr trennen. Woanders dienen Parkstreifen als Abschirmung – wobei dort aber wieder die Gefahr besteht, gegen eine Autotür zu prallen. Solche Radwege gibt es in Berlin schon seit Längerem, entlang der …

Bahnhöfe: Bahnhof Zoo nach Feuer evakuiert Kurz vor der Jahreswende musste der gesamte Bahnhof Zoo in Berlin geräumt und der Zugverkehr unterbrochen werden, aus spiegel.de

http://www.spiegel.de/panorama/berlin-bahnhof-zoo-nach-feuer-evakuiert-a-1185676.html

Im Berliner #Bahnhof #Zoologischer Garten ist ein Feuer ausgebrochen. Der Bahnhof – einer der wichtigsten Knotenpunkte im öffentlichen Nahverkehr Berlins – musste am Sonntagnachmittag komplett evakuiert werden, wie ein Sprecher der Polizei sagte.

In einer Zwischendecke auf einer angrenzenden #Baustelle habe es gebrannt, teilte ein Sprecher der #Feuerwehr mit. Der Rauch sei bis zu dem Bahnhof gezogen.

Ein Mensch wurde leicht verletzt, konnte aber vor Ort behandelt werden, wie die Feuerwehr berichtete. 20 weitere Menschen mussten mit Atemmasken aus dem Gebäude gebracht werden, blieben aber unverletzt. Der Bahnhof musste komplett gesperrt werden.
Aus dem Gebäude stieg Qualm auf, wie auf Twitter zu sehen war. Die Feuerwehr war mit Löschfahrzeugen vor Ort. Gegen 15 Uhr war der Brand unter …

U-Bahn: Bahnhof nach Feuer in Technikraum geräumt: Keine Verletzten, aus welt.de

https://www.welt.de/regionales/berlin/article172012737/Bahnhof-nach-Feuer-in-Technikraum-geraeumt-Keine-Verletzten.html

Mehr als 160 #Feuerwehrleute rücken zum Bahnhof am #Westhafen aus. Der Bahnsteig ist stark verraucht, der #U-Bahnverkehr unterbrochen. Die Gefahr ist jedoch schnell gebannt.
Berlin (dpa/bb) – Der #U-Bahnhof Westhafen ist nach einem Feuer in einem #Technikraum evakuiert worden. Bei dem Vorfall am Freitagmittag sei niemand verletzt worden, teilte die #Feuerwehr mit. In einem Technikraum unterhalb des Bahnsteigs war aus zunächst ungeklärter Ursache eine größere Menge Papier in Brand geraten. Dadurch war es im U-Bahnhof zu einer starken Rauchentwicklung gekommen.

Die Feuerwehr rückte mit mehr als 160 Kräften zu dem Einsatz aus. Als die Helfer eintrafen, war der Bereich bereits geräumt, wie ein Feuerwehrsprecher mitteilte. Zwei Trupps gingen mit Atemschutzgeräten zum Brandort und löschten das Feuer. Menschen seien nicht in Gefahr gewesen. Die meisten Feuerwehrleute konnten schon …

Schiffsverkehr: Berliner Feuerwehr – Konzeption für Mehrzweck- und Feuerlöschboote, aus Senat

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Im Namen des Senats von Berlin beantworte ich Ihre Schriftliche Anfrage wie folgt:

 

  1. Wie viele #Feuerlöschboote sind derzeit bei der Berliner #Feuerwehr vorhanden und wie viele davon einsatzbereit? (Aufstellung nach Baujahr erbeten.)

 

Zu 1.:

Bei der Berliner Feuerwehr ist ein #Löschboot einsatzbereit und mit festem Personal besetzt. Ein weiteres Löschboot dient der technischen Ausfallreserve. Die Baujahre beider Boote sind 1974 bzw. 1975.

 

  1. Wo liegen die Standorte der Berliner Feuerlöschboote? (Aufstellung nach Direktionen erbeten.)

 

Zu 2.:

Beide Löschboote befinden sich am Anleger der #Feuerwache #Spandau-Süd in der Direktion West.

 

  1. Wie hoch sind die Kosten für den Kauf eines neuen Feuerlöschbootes?

 

Zu 3.:

Die Kosten für die Neubeschaffung eines Löschbootes belaufen sich auf circa 2,5 Mio. Euro.

 

  1. Wurde das Löschbootkonzept nach dem 18.08.2015 verändert oder angepasst? Welche Konsequenzen hatte die nicht mögliche Nutzung der Charlottenburger Schleuse für das vorliegende Konzept?

 

Zu 4.:

Das Löschbootkonzept wurde durch die Ergänzung von 3 #Mehrzweckbooten im Jahr 2016 angepasst.

Die anhaltenden Probleme mit den Schleusenzeiten sind der Berliner Feuerwehr bekannt.

 

Auch aus diesem Grund gibt es die verschiedenen Standorte der #Mehrzweckboote innerhalb Berlins. Am Bau eines Standortes in der Innenstadt, Feuerwache Tiergarten, wird gearbeitet (siehe auch Antwort zur Frage 7). Darüber hinaus sind in allen #Schleusenabschnitten #Polizeiboote stationiert.

 

  1. Wurden die Betriebszeiten der #Schleuse angepasst oder verändert bzw. ist die Schleuse nun permanent besetzt?

 

Zu 5.:

Die Betriebszeiten der Schleuse Charlottenburg sind je nach Jahreszeit von maximal 6 bis 22 Uhr angegeben. Nachts findet kein Schleusenbetrieb statt.

Für das Jahr 2018 soll zwischen der Senatsverwaltung für Inneres und Sport und dem Wasser- und #Schifffahrtsamt Berlin vereinbart werden, eine #Rufbereitschaft für die Schleusenwärterinnen und Schleusenwärter einzurichten. Die Kosten dafür gehen zu Lasten des Haushalts der Berliner Feuerwehr.

 

  1. Wie oft mussten Feuerwehrkräfte bei Einsätzen auf Boote der Wasserschutzpolizei ausweichen um tätig werden zu können? (Aufstellung der letzten fünf Jahre erbeten.)

 

Zu 6.:

In das Einsatzkonzept für Einsätze auf den Berliner Gewässern sind Polizeiboote regelhaft mit eingebunden. Dazu wurden diese Boote mit Feuerlöschtechnik aufgerüstet. Im Rahmen von Einsätzen wurden in den letzten 5 Jahren Polizeiboote wie folgt eingebunden:

Jahr

2012

2013

2014

2015

2016

Einsätze

2

8

9

2

3

 

  1. Wie viele Mehrzweckboote sind derzeit im Einsatz? (Aufstellung nach Direktionen und Standorten erbeten.)

 

Zu 7.:

Derzeit sind 4 Mehrzweckboote (#MZB) bei der Berliner Feuerwehr im Einsatz.

MZB

Nr.

jetziger Standort

Direktion

künftiger Standort

Direktion

1

Freiwillige Feuerwehr Friedrichshagen DLRG-Station am Spreetunnel

Süd

Feuerwache Tiergarten nach Fertigstellung der Steganlage

West

2

Köpenick

Grünauer Str. Nähe Ersatzwache aufgrund Umbau Feuerwache Köpenick

Süd

Feuerwache Köpenick nach Fertigstellung der Baumaßnahmen

Süd

3

Freiwillige Feuerwehr Tegelort

Nord

Freiwillige Feuerwehr Tegelort

Nord

4

Feuerwache Spandau Süd

West

Feuerwache Wannsee, nach Fertigstellung der Steganlage

West

 

  1. Wie viele Mehrzweckboote (MZB) werden im Doppelhaushalt 2018/19 angeschafft?

 

Zu 8.:

Im Doppelhaushalt 2018/19 ist keine Anschaffung vorgesehen.

 

  1. Auf  welche  Direktionen  werden  diese  MZB  verteilt  werden?  (Aufstellung  nach  Direktionen erbeten.)

 

Zu 9.:

Entfällt.

 

  1. Gibt es derzeit konkrete Einsatz- und Rettungskonzepte für den #Müggelsee, den #Wannsee und den #Tegeler See?

 

Zu 10.:

Die Berliner Feuerwehr hat eine Geschäftsanweisung, die für Einsätze auf allen Gewässern Berlins gilt. Für die oben genannten Seen gibt es keine speziellen Konzepte.

 

  1. Bleibt es dabei, dass das Einsatz- und Rettungskonzept der Berliner Feuerwehr keine Jet-Ski für Einsätze auf den Gewässern Berlins beinhalten wird? (Wenn ja, mit welcher konkreten Begründung?)

 

Zu 11.:

Ja.

Ein Jetski hat für die Berliner Feuerwehr einen sehr geringen Einsatzwert. Es ist zwar möglich, Rettungskräfte in kurzer Zeit zur Unfallstelle zu bringen, aber es können dort mangels Ausrüstung kaum Rettungsmaßnahmen ergriffen werden. Das gilt sowohl für die Hilfe bei gekenterten Booten als auch für die Rettung von Personen, die sich im Wasser befinden. Zudem kann die enorm hohe Geschwindigkeit von Jetski (über 100 km/h) auch eine Gefährdung darstellen, weil im Wasser befindliche Personen (vor allem bei Wellengang) übersehen werden könnten.

 

Berlin, den 20. Oktober 2017 In Vertretung

 

 

Torsten Akmann

Senatsverwaltung für Inneres und Sport

Regionalverkehr: Notfallübung im Nord-Süd-Tunnel

http://www.lok-report.de/ In der Nacht von Dienstag, 29.07.2014, auf Mittwoch, 30.07.2014, führten die #Feuerwehr, DB #Netz AG, DB #Regio AG sowie die #ODEG – Ostdeutsche Eisenbahn GmbH eine gemeinsame #Notfallübung im Berliner #Nord-Süd-Tunnel durch. Getestet wurde das #Sicherheitskonzept unter (fast) realen Bedingungen.

Im ersten Übungsteil blieb ein brennender Zug im Tunnel liegen. Hier standen sowohl die Abläufe bei der Kommunikation als auch die Rettung der fiktiven Fahrgäste und das Zusammenwirken aller Beteiligten im Vordergrund. Alle Übungsinhalte wurden erfolgreich durchgeführt und die „Fahrgäste“ konnten schnell und reibungslos in Sicherheit gebracht werden. Im zweiten Szenario übten die ODEG und DB Regio das Schieben und Schleppen eines im Tunnel havarierten Triebzuges. Die ODEG beteiligte sich mit einem Triebzug vom Typ KISS und DB Regio mit einem Fahrzeug vom Typ Talent 2. Die Fahrzeuge schoben bzw. schleppten sich gegenseitig in der Steigung vom Potsdamer Platz zum Bahnhof Südkreuz. Auch dieser Übungsteil wurde erfolgreich gemeistert. Das Fazit von Jörg Kiehn, ODEG-Eisenbahnbetriebsleiter, fällt positiv aus: „Eine Havarie kann nie ausgeschlossen werden, aber wenn sie eintritt, müssen alle Beteiligten im Sinne der Sicherheit rasch und effektiv handeln. Die Übung hat gezeigt, dass sowohl die Kommunikationswege als auch die technische Unterstützung gut funktioniert haben“. Die Fahrgäste der ODEG und DB Regio AG können beruhigt einsteigen. (Pressemeldung ODEG, Fotos ODEG, Stefan Rasch/Berliner Feuerwehr, 01.08.14).

S-Bahn: Feuer im Tunnel, Besonnene S-Bahner retteten Leben, aus Punkt 3

http://87.79.14.240/p3/punkt3.nsf

Das besonnene Verhalten von Mitarbeitern der S-Bahn Berlin verhinderte im #Berufsverkehr am Dienstagmorgen bei einem #Wagenbrand der BR #480 eine #Katastrophe.

Drei Fahrgäste mit leichten #Rauchgasvergiftungen mussten ins Krankenhaus.

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