Sie prägen das Bild Berlins über Stadt- und Ländergrenzen hinweg: Die #Doppeldecker
der #BVG. 414 der „#großen Gelben“ vom Typ #MAN A39 rollen aktuell
durch die Hauptstadt, die ersten Exemplare kamen 2005, die letzten wurden
2010 geliefert. Und da man #Doppeldeckerbusse im Gegensatz zu „normalen“
12-Meter- oder Gelenkbussen nicht von der Stange kaufen kann, wird die aktuelle
Generation noch einige weitere Jahre für die BVG im Einsatz sein. Seit
2014 wurden daher bereits über 200 von ihnen mit sogenannten #SCRT-Filtern
ausgerüstet, die die Stickoxidemissionen minimieren. Weitere Nachrüstungen
zur Verbesserung der Umweltbilanz sind in Planung. Und damit die Fahrzeuge
dem harten Berliner Verkehrsalltag auch in den kommenden Jahren standhalten,
erhalten sie jetzt nach und nach auch eine aufwändige Überarbeitung.
Bei der Erneuerung wird Rost von den tragenden Gerippen entfernt, der Unterboden
erhält einen neuen Unterbodenschutz. Eventuell vorhandene Beschädigungen
an den Dächern, entstanden etwa durch den Kontakt mit Ästen
der Straßenbäume, werden beseitigt und abgedichtet. Und statt der Seitenwände
aus Blech erhalten die Busse rostfreie Verkleidungen aus Kunststoff.
Äußerlich werden die Doppeldecker durch eine frische #Lackierung auffallen –
im bekannten BVG-Gelb, ab sofort aber ohne graue Seitenstreifen. Zumindest
bei den ersten überarbeiteten Fahrzeugen wird jedoch ein anderes Detail
noch mehr ins Auge fallen: Ein „#Astfänger“ am Oberdeck. Die BVG will testen,
ob sich damit die Beschädigungen der Dächer und Dachecken durch Äste
minimieren lassen. Bei Erfolg sollen eine Flottenzulassung beantragt und alle
Doppeldecker mit einer solchen geschwungenen Metallstange ausgerüstet
werden.
Die Überarbeitung der Fahrzeuge erfolgt nach und nach beim Hersteller MAN
sowie in der BVG-eigenen Center-Werkstatt. Alles in allem wird es je nach
Instandsetzungsaufwand ungefähr 8 Wochen dauern, ein Fahrzeug aufzuarbeiten.
Früh am Morgen liegt der #Wannsee fast spiegelglatt da. Nur Hechte, die auf dem letzten Raubzug der Nacht aus der Tiefe schnellen, stören das Bild der unberührten Wasseroberfläche. Für den Kapitän der Wannseefähre Dietmar Scholz, 62, ist es die schönste Zeit des Tages. Fast bereut er es, wenn der Dieselmotor des Schiffes die Stille durchbricht. Doch die ersten Fahrgäste des Tages warten pünktlich am Morgen – um 6 Uhr legt die Fähre in Wannsee los, um 6.31 Uhr ist Abfahrt in Kladow. Mit an Bord: Pendler und auch Schulkinder. Viele von ihnen kennt Scholz persönlich. Wenn jemand fehlt, wartet er auch schon mal einen Moment. Manche Stammgäste melden sich bei ihm sogar für den Urlaub ab.
Seit 25 Jahren fährt der #Kapitän auf den sechs Berliner #Fährverbindungen. Die meiste Zeit davon auf den vier Kilometern der Linie #F10 – sie ist die beliebteste #BVG-Fähre der Stadt, pendelt im Stundentakt zwischen Wannsee und #Kladow, dem Dorf im Spandauer Süden. Fahrzeit: exakt 20 Minuten. Seit den 1940er Jahren existiert die Verbindung einmal quer über Wannsee und Havel – wer mit Bus und S-Bahn außenrum fährt, benötigt eine Stunde Abertausende Male legte Scholz in Wannsee ab, abertausende Male lief er im Kladower Hafen ein. Eine Sache habe er trotzdem bis heute nicht verstanden: „Was wollen die Leute da drüben?“ Mittlerweile koste die Bratwurst in Kladow drei Euro. Viel zu teuer, sagt Scholz.
Rundfahrten sind verboten
Die Taue werden gelöst, der Schiffsmotor rotiert und die MS Wannsee gleitet auf das Wasser hinaus. Mit seinem dichten Vollbart wirkt der Schiffsführer wie ein gestandener Seebär. Doch die Weltmeere hat Scholz noch nicht befahren. Er legt den Finger auf sein Schulterabzeichen: „Das bedeutet Schiffsführer der Binnenschifffahrt.“ Bis er dahin kam, durchlief er die komplette berufliche Ausbildung. Anfangs als Matrose, später als Bootsmann und schließlich als …
Eine erfolgreiche Kooperation wird fortgesetzt: #BVG und #S-Bahn Berlin stellen wieder #kostenlose#Einzelfahrscheine für #ehrenamtlich Tätige zur Verfügung. Um die Arbeit der #Ehrenamtlichen noch besser zu unterstützen, erhöhten BVG und S-Bahn Berlin die ursprünglich geplante Anzahl um 3000 auf nun 17.000 Fahrscheine.
Ein entsprechender Vertrag ist heute zwischen der Senatsverwaltung für Integration, Arbeit und Soziales, der BVG und der S-Bahn Berlin sowie dem Paritätischen Wohlfahrtsverband, Landesverband Berlin e.V. unterzeichnet worden. Die Unterzeichnung fand im Pflegewohnheim vom Unionhilfswerk „Am Kreuzberg“ statt.
Sozialsenatorin Elke Breitenbach betont: „Ich danke den Kooperationspartnern für ihre Unterstützung des Ehrenamtes und besonders auch dafür, dass sie im Vergleich zum letzten Jahr noch einmal ordentlich etwas draufgepackt haben. Jetzt sind es 17.000 kostenlose Fahrscheine – eine erfreuliche Zahl. Das ist eine ganz konkrete Unterstützung derjenigen, die sich ehrenamtlich engagieren und anderen helfen. Dieses erfolgreiche Projekt – heute per Vertrag besiegelt – stärkt den sozialen Zusammenhalt in unserer Stadt.“
Dr. Sigrid Evelyn Nikutta, Vorstandsvorsitzende und Vorstand Betrieb der BVG: „Ehrenamtliches Engagement und die Berliner Verkehrsbetriebe – das passt einfach zusammen. Denn genauso wie wir mit unseren Bussen und Bahnen sorgen die vielen Freiwilligen mit ihrem beherzten Einsatz dafür, dass Berlin eine lebenswerte Stadt ist und bleibt. Die BVG hat größten Respekt vor all jenen, die in ihrer Freizeit andere voranbringen. Und es ist uns eine Freude, dies mit Fahrscheinen jedes Jahr ein Stück weit zu fördern.“
Peter Buchner, Vorsitzender der Geschäftsführung der S-Bahn Berlin: „Weniger reden, mehr handeln! Das ist die Stärke jener Menschen, die mit ihrem ehrenamtlichen Engagement dafür sorgen, dass in unserer Stadt auf Dauer ein breites Spektrum an Freizeit-, Kultur-, Pflege- und Gesundheitsangeboten gewährleistet bleibt. Viele helfen mit – auch jene, die selbst nur wenig Geld zum Lebensunterhalt haben. Sie profitieren von den 17.000 Einzelfahrscheinen, mit der wir ihre Leistungen für die Allgemeinheit unterstützen.“ Und Buchner fügt hinzu: „Übernehmen auch Sie ein Ehrenamt!“
Dr. Gabriele Schlimper, Geschäftsführerin des Paritätischen Wohlfahrtsverbands Berlin: „Jeder einzelne Fahrschein ist wichtig und fördert bürgerschaftliches Engagement insgesamt und vor allem von Menschen, die sich das sonst nicht leisten könnten. Nur durch den Einsatz der vielen Ehrenamtlichen ist Berlin das, was es ist: eine soziale Stadt. Es liegt uns am Herzen, das zu unterstützen.“
Die Koordination der Vergabe übernimmt der Paritätische Wohlfahrtsverband Berlin als Kooperationspartner der Senatsverwaltung für Integration, Arbeit und Soziales. Die Verteilung der Einzelfahrscheine erfolgt über Stadtteilzentren in den Bezirken.
Die Kooperation zwischen den Partnern besteht bereits seit acht Jahren. Im vergangenen Jahr nutzten 235 Einrichtungen und Träger berlinweit die Möglichkeit, kostenlose Fahrscheine an freiwillig Engagierte zu übergeben. Sie sind u.a. in den Bereichen Jugend, ältere Menschen, Wohnungslose aktiv, arbeiten ehrenamtlich im Museum oder unterstützen Kranke.
Eine Übersicht über die Vergabestellen in den Stadtteilzentren finden Sie hier:
Die #BVG bleibt #Fahrgastmilliardär und legt noch einmal kräftig zu. Im vergangenen
Jahr zählte Deutschlands größtes Nahverkehrsunternehmen insgesamt
1045,4 Millionen #Fahrgastfahrten. 2015 waren es 1010,3 Millionen. U-Bahnen,
Straßenbahnen, Busse und Fähren der BVG beförderten damit insgesamt gut
35 Millionen Fahrgäste mehr als im Jahr zuvor – das entspricht ungefähr der
jährlichen Fahrgastzahl der Nahverkehrsunternehmen in Braunschweig oder
Rostock.1 Das Wachstum lag mit rund 3,5 Prozent auch deutlich über dem
bundesweiten Branchendurchschnitt, den der Verband Deutscher Verkehrsunternehmen
(VDV) für 2016 auf plus 1,8 Prozent beziffert.
Das Rückgrat des Berliner Nahverkehrs bildet weiter die U-Bahn mit 553,1
Millionen Fahrgästen. In den Bussen waren 433,0 Millionen Reisende unterwegs,
in der Straßenbahn 193,6 Millionen. Die Fähren der BVG wurden von
einer Million Fahrgästen genutzt. Möglich machten diese neuen Rekordzahlen
die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der BVG. Und auch ihre Zahl wuchs – von
rund 14.000 im Jahr 2015 auf rund 14.400 Ende 2016.
Diese und viele weitere interessante Informationen finden sich jetzt im aktuellen
Zahlenspiegel 2017. Er ist ab sofort als Download auf BVG.de verfügbar.
Die gedruckte Version erscheint in den kommenden Wochen.
Der Zahlenspiegel 2017 kann unter folgendem Link heruntergeladen werden:
http://unternehmen.bvg.de/index.php?section=downloads&download=2486.
Die Berliner Verkehrsbetriebe (#BVG) werden ihr #Angebot in diesem Jahr deutlich #ausweiten. So sind auf zahlreichen #Bus-, #U-Bahn- und #Tramlinien#Taktverdichtungen und der Einsatz größerer Fahrzeuge geplant. Unter anderem wird zur Internationalen Gartenausstellung IGA 2017 der morgendliche Fünf-Minuten-Takt auf der U-Bahnlinie 5 (Alexanderplatz – Hönow) ab dem 10. April bis zum Mittag sowie am Nachmittag um je eine Stunde verlängert, um die Besucher der Schau besser und schneller zum Gelände zu transportieren. Das Angebot gilt auch an den Wochenenden. Die IGA eröffnet am 13. April auf dem Gelände der Gärten der Welt und dem Kienberg in Marzahn-Hellersdorf.
Auch auf der stark genutzten Linie U2 (Pankow–Ruhleben) soll der Takt verdichtet werden – allerdings erst, wenn die neuen Züge kommen, kündigte Verkehrsstaatssekretär Holger Kirchner jetzt an. 2015 hatte die BVG mit Mitteln aus dem Sonderinvestitionsprogramm des Landes elf Vierwagen-Einheiten bei Stadler bestellt, die derzeit in Pankow gebaut werden. Die Züge werden voraussichtlich ab Herbst an die BVG ausgeliefert werden.
Auf weiteren Tram- und Buslinien bemühen sich Senatsverwaltung, BVG und die Verkehrslenkung Berlin darum, die Fahrzeuge schneller durch den Verkehr fließen zu lassen. Dazu hat der Senat die "Task Force Beschleunigung" wiederbelebt, in der sich Senat, Bezirke, BVG und Verkehrslenkung Berlin darum bemühen, den Öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV) zu beschleunigen. So werden derzeit auf mehreren Linien geänderte Ampelschaltungen geprüft, um die Fahrzeit der Busse zu verkürzen. Der Bus M27 soll demnach noch in diesem Jahr insgesamt neun Minuten schneller zwischen Pankow und Moabit zirkulieren.
Im Namen des Senats von Berlin beantworte ich Ihre
Schriftliche Anfrage wie folgt:
Frage 1: Wie hoch war die #Pünktlichkeit der #Linien
der #BVG im Jahr 2016 aufgeschlüsselt nach einzelnen UBahn-,
Metrotram-, Tram- und Buslinien?
Antwort zu 1: Im Rahmen der Berichterstattung der
Berliner Verkehrsbetriebe (BVG) an den Aufgabenträger
wird die Pünktlichkeit der einzelnen Verkehrsmittel
übermittelt. Die regelmäßigen Abfahrten an Haltestellen
der Straßenbahn, der U-Bahn und des Busses werden
hinsichtlich ihrer zeitlichen Lage in pünktliche und unpünktliche
Abfahrten unterteilt. Als pünktlich gilt eine
Abfahrt von einer Haltestelle, sofern sie maximal
90 Sekunden verfrüht oder maximal 210 Sekunden verspätet
ist. Als unpünktlich gilt eine Abfahrt, wenn keine
tatsächliche Fahrt im pünktlichen Toleranzbereich liegt
und wenn eine Fahrt zwischen 211 Sekunden Verspätung
und der Zeit bis zur nächsten im Fahrplan ausgewiesenen
Abfahrt (bei Takten bis einschließlich 10 Minuten) bzw.
10 Minuten Verspätung (bei Takten über 10 Minuten)
erfolgt. Alle anderen Fahrten gelten als unregelmäßig. Die
als pünktlich registrierten Abfahrten gemessen an allen
als pünktlich oder unpünktlich bewerteten Fahrten geben
die Pünktlichkeitsquote in Prozent an.
Für die Pünktlichkeit bei der U-Bahn, bei der Straßenbahn
und beim Bus ergaben sich gemäß Bericht der BVG
AöR für das Jahr 2016 folgende Anteile an pünktlichen
Abfahrten pro Linie (Angaben in Prozent):
Linien Jahr 2016
Linie U1 98,4%
Linie U2 98,7%
Linie U3 99,1%
Linie U4 99,8%
Linie U5 99,4%
Linie U6 98,5%
Linie U7 98,3%
Linie U8 99,0%
Linie U9 99,0%
Linie U55 99,9%
U-Bahn Gesamt 98,7%
Linien Jahr 2016
Linie M1 90,1%
Linie M2 96,5%
Linie M4 93,9%
Linie M5 91,6%
Linie M6 87,7%
Linie M8 91,0%
Linie M10 93,7%
Linie M13 88,9%
Linie M17 91,7%
Linie 12 87,4%
Linie 16 95,2%
Linie 18 94,5%
Linie 21 85,7%
Linie 27 90,9%
Linie 37 93,1%
Linie 50 90,6%
Linie 60 87,0%
Linie 61 92,7%
Linie 62 93,6%
Linie 63 93,6%
Linie 67 96,1%
Linie 68 93,4%
Straßenbahn Gesamt 91,4%
Linien Jahr 2016
Linie 100 83,3%
Linie 101 86,2%
Linie 104 80,9%
Linie 106 75,5%
Linie 107 86,1%
Linie 108 91,0%
Linie 109 84,7%
Linie 110 87,5%
Linie 112 88,3%
Linie 114 91,4%
Linie 115 92,1%
Linie 118 91,8%
Linie 120 79,5%
Linie 122 86,2%
Linie 123 88,3%
Linie 124 89,4%
Linie 125 88,1%
Linie 128 88,1%
Linie 130 92,9%
Linie 131 93,7%
Linie 133 94,0%
Linie 134 85,7%
Linie 135 88,9%
Linie 136 88,7%
Linie 137 88,4%
Linie 139 88,6%
Linie 140 79,4%
Linie 142 84,0%
Linie 147 80,0%
Linie 150 84,4%
Linie 154 91,9%
Linie 155 89,3%
Linie 156 85,7%
Linie 158 90,0%
Linie 160 94,8%
Linie 161 97,6%
Linie 162 88,1%
Linie 163 89,6%
Linie 164 87,2%
Linie 165 87,7%
Linie 166 88,8%
Linie 168 98,0%
Linie 169 91,8%
Linie 170 86,6%
Linie 171 83,9%
Linie 172 87,1%
Linie 175 93,3%
Linie 179 94,3%
Linie 181 86,7%
Linie 184 84,9%
Linie 186 89,4%
Linie 187 83,5%
Linie 188 89,2%
Linie 190 94,0%
Linie 191 95,8%
Linie 192 96,6%
Linie 194 85,8%
Linie 195 91,4%
Linie 197 85,5%
Linien Jahr 2016
Linie 200 77,7%
Linie 204 83,7%
Linie 218 89,9%
Linie 220 92,0%
Linie 221 83,9%
Linie 222 92,0%
Linie 234 93,9%
Linie 236 87,1%
Linie 237 90,3%
Linie 240 85,2%
Linie 245 84,9%
Linie 246 91,4%
Linie 247 86,8%
Linie 248 80,2%
Linie 249 87,1%
Linie 250 86,2%
Linie 255 83,2%
Linie 256 87,0%
Linie 259 91,0%
Linie 260 84,5%
Linie 263 96,2%
Linie 265 83,7%
Linie 269 92,5%
Linie 271 88,1%
Linie 275 97,9%
Linie 277 87,8%
Linie 282 85,8%
Linie 283 93,0%
Linie 284 89,1%
Linie 285 85,5%
Linie 291 91,8%
Linie 294 91,4%
Linie 296 92,9%
Linie 309 90,8%
Linie 310 89,2%
Linie 312 90,4%
Linie 316 96,5%
Linie 318 96,9%
Linie 320 97,6%
Linie 322 87,1%
Linie 324 98,4%
Linie 326 98,6%
Linie 327 86,3%
Linie 334 98,6%
Linie 337 82,0%
Linie 341 89,9%
Linie 347 90,3%
Linie 349 93,7%
Linie 350 95,7%
Linie 353 92,9%
Linie 363 97,3%
Linie 369 97,7%
Linie 370 91,2%
Linie 371 94,7%
Linie 372 93,8%
Linie 373 92,4%
Linie 377 92,7%
Linie 380 82,1%
Linie 390 81,3%
Linien Jahr 2016
Linie 395 96,6%
Linie 396 87,9%
Linie 398 88,6%
Linie 399 98,8%
Linie 893 75,1%
Linie TXL 83,0%
Linie X7 86,2%
Linie X9 88,4%
Linie X10 77,0%
Linie X11 86,0%
Linie X21 91,2%
Linie X33 84,1%
Linie X34 80,2%
Linie X49 71,1%
Linie X54 77,6%
Linie X69 90,2%
Linie X76 90,3%
Linie X83 89,4%
Linie M11 83,9%
Linie M19 89,3%
Linie M21 88,0%
Linie M27 83,2%
Linie M29 85,4%
Linie M32 90,5%
Linie M37 90,7%
Linie M41 86,2%
Linie M44 92,0%
Linie M45 88,3%
Linie M46 85,5%
Linie M48 76,3%
Linie M49 84,4%
Linie M76 88,3%
Linie M77 91,3%
Linie M82 88,3%
Linie M85 80,6%
Linie N1 89,4%
Linie N2 90,1%
Linie N3 92,3%
Linie N5 91,1%
Linie N6 91,0%
Linie N7 88,3%
Linie N8 80,7%
Linie N9 95,1%
Linie N10 96,0%
Linie N16 89,4%
Linie N20 97,8%
Linie N22 98,5%
Linie N23 98,5%
Linie N24 98,3%
Linie N25 95,6%
Linie N26 95,5%
Linie N30 99,1%
Linie N33 95,0%
Linie N34 97,6%
Linie N35 96,0%
Linie N39 96,3%
Linie N40 84,4%
Linie N42 91,4%
Linie N50 93,5%
Linien Jahr 2016
Linie N52 98,1%
Linie N53 94,9%
Linie N56 95,3%
Linie N58 95,5%
Linie N60 78,4%
Linie N61 94,3%
Linie N62 97,7%
Linie N65 81,2%
Linie N67 95,7%
Linie N68 63,7%
Linie N69 94,8%
Linie N70 92,0%
Linie N79 94,7%
Linie N81 96,3%
Linie N84 96,3%
Linie N88 95,6%
Linie N90 96,5%
Linie N91 93,1%
Linie N94 88,5%
Linie N95 90,8%
Linie N97 98,2%
Bus Gesamt 87,2%
Die Pünktlichkeitswerte der BVG haben sich in 2016
gegenüber dem Vorjahr bei allen Verkehrsmitteln (UBahn,
Straßenbahn und Bus) wieder verbessert.
Verkehrsmittel Jahr 2014 Jahr 2015 Jahr 2016
U-Bahn 98,9% 98,6% 98,7%
Straßenbahn 91,7% 91,1% 91,4%
Bus 87,1% 86,6% 87,2%
Frage 2: Wie viele ausgefallene Nutzkilometer gab es
bei der BVG im Jahr 2016 nach Linien und Monaten
aufgeschlüsselt?
Antwort zu 2: Die Zug- und Busausfälle bei der BVG
werden in Form von ausgefallenen Nutzkilometern erfasst.
Nutzkilometer entsprechen der Leistungsmenge der
Fahrten, die für Fahrgäste freigegeben sind, auf dem regulären
Linienweg. Nachfolgend werden die ausgefallenen
Nutzkilometer nach Linien und Monaten gemäß Bericht
der BVG AöR für den Zeitraum des Jahres 2016 dargestellt:
Bei der U-Bahn und vor allem bei der Straßenbahn
kam es zudem wieder zu einer Reduktion der ausgefallenen
Nutzkilometer, Beim Bus erhöhte sich der Wert deutlich.
Verkehrsmittel Jahr 2014 Jahr 2015 Jahr 2016
U-Bahn 149.388 182.069 169.092
Straßenbahn 217.322 720.606 360.961
Bus 284.193 334.117 516.812
Gesamt 650.903 1.236.792 1.046.865
Frage 3: Wie hoch waren im Jahr 2016 die Verspätungen
der S-Bahn in Minuten nach Monaten aufgeschlüsselt?
Antwort zu 3: Gemäß der von der #S-Bahn Berlin
GmbH an die Verkehrsverbund Berlin-Brandenburg
GmbH (VBB) übergebenen Liefernachweise für die Monate
Januar 2016 bis Dezember 2016 kam es insgesamt zu
folgenden Verspätungsminuten:
Monat Verspätungs- Minuten*
Januar 2016 34.224
Februar 2016 18.745
März 2016 15.582
April 2016 19.084
Mai 2016 26.224
Juni 2016 25.273
Juli 2016 30.144
August 2016 20.423
September 2016 22.736
Oktober 2016 28.932
November 2016 41.559
Dezember 2016 22.428
Summe 305.354
* Länder Berlin und Brandenburg gesamt.
Frage 4: Wie viele Zugausfälle gab es bei der S-Bahn
Berlin im Jahr 2016, nach Monaten aufgeschlüsselt? Was
waren die Gründe?
Antwort zu 4: Gründe für Zugausfälle sind der Antwort
zur 6. Frage zu entnehmen. Gemäß der von der SBahn
Berlin GmbH an den VBB übergebenen Liefernachweis
für die Monate Januar 2016 bis Dezember 2016
kam es insgesamt zu folgenden störungsbedingten Ausfällen:
Monat Ausfälle **
Januar 2016 3.946
Februar 2016 2.561
März 2016 1.683
April 2016 1.922
Mai 2016 2.827
Juni 2016 2.716
Juli 2016 3.576
August 2016 2.727
September 2016 2.349
Oktober 2016 2.708
November 2016 4.401
Dezember 2016 2.354
Summe 33.770
** In die angegebenen Summenwerte geht jede vollständig
ausgefallene Zugfahrt mit dem Wert 1 ein. Nur teilweise
ausgefallene Zugfahrten werden entsprechend des prozentualen
Anteils des ausgefallenen Streckenabschnitts mit einem
Wert zwischen 0 und 1 berücksichtigt. Länder Berlin und
Brandenburg gesamt.
Frage 5: Wie viele ausgefallene Zugkilometer gab es
bei der S-Bahn Berlin im Jahr 2016 nach Monaten aufgeschlüsselt?
Antwort zu 5: Gemäß der von der S-Bahn Berlin
GmbH an den VBB übergebenen Liefernachweise für die
Monate Januar 2016 bis Dezember 2016 sind nachfolgend
die ausgefallenen Zugkilometer dargestellt. Die Werte
stellen eine Kumulation aus störungsbedingten und baubedingten
Ausfällen und Mehrleistungen dar. Darüber
hinaus wurden die für die Hauptverkehrszeit vorgesehene
Verstärkerzuggruppe der S1 (bis 20.07.2016) und die
zweite Verstärkerzuggruppe der S5 (ganzjährig) aufgrund
Fahrzeugmangel nicht eingesetzt.
Frage 6: Was sind die häufigsten Ursachen für Verspätungen
und Zugausfälle bei BVG und S-Bahn?
Antwort zu 6: Externe Ursachen für Unpünktlichkeit
sind insbesondere beim Bus und bei der Straßenbahn
Baustellen, Staus, Demonstrationen, Veranstaltungen,
blockierte Busspuren und nicht auf Vorrang geschaltete
Ampeln. Daneben sind eine wichtige Ursache der Fahrpersonalmangel
sowie ein erhöhter Krankenstand in den
Monaten November und Dezember 2016 (insbesondere
bei der Straßenbahn). Beim Bus und der U-Bahn führen
ein erhöhtes Schadenniveau vor allem bei den sogenannten
Altfahrzeugen zu längeren Werkstattaufenthalts- und
Ausfallzeiten und zu verkürzten Zügen bei der U-Bahn.
Der Großteil der Ausfall- und Verspätungsursachen
im S-Bahn-Verkehr im Jahr 2016 liegt bei der S-Bahn
Berlin GmbH selbst. Häufigste Ursachen in dieser Gruppe
waren Störungen an den Fahrzeugen und Personalprobleme.
Im Vergleich dazu weniger häufig sind die durch Dritte
verursachten Störungen. Hier dominieren Fremdeinwirkungen
wie z.B. Notarzteinsätze in Zügen oder auf
Bahnsteigen und polizeiliche Anordnungen von Gleissperrungen
zur Schadensverhütung, beispielsweise infolge
des Aufenthalts von Personen im Gleis, aber auch
polizeiliche Ermittlungen nach gefährlichen Ereignissen
oder Straftaten.
Die Störungsereignisse im Bereich der Netzinfrastruktur,
die durch die DB Netz AG verantwortet werden,
bilden die dritte, zahlenmäßig kleinste Gruppe, jedoch mit
gestiegenem Anteil im Jahr 2016 gegenüber den Vorjahren.
Die mit Abstand wichtigste Ursache sind hier die
Störungen der Leit- und Sicherungstechnik.
Frage 7: Welchen monetären Wert haben die nicht erbrachten
Leistungen? Zu welchen finanziellen Folgen
führte das gemäß des „Verkehrsvertrags zwischen dem
Land Berlin, dem Land Brandenburg und der S-Bahn
Berlin GmbH über die Bedienung der Strecken im SBahnverkehr
der Region Berlin/Brandenburg in den Jahren
2003 bis 2017 bzw. um wieviel wurde deshalb der
finanzielle Beitrag des Landes Berlin gekürzt?
Antwort zu 7: Der monetäre Wert der ausgefallenen
Leistungen bei der BVG betrug entsprechend der verkehrsvertraglichen
Ausgleichsparameter im Jahr 2016
rund 3,3 Mio. Euro.
Gemäß dem von der S-Bahn Berlin GmbH an den
VBB übergebenen Liefernachweis wurden im Land Berlin
im Zeitraum Januar 2016 bis Dezember 2016 ca. 1,63
Mio. Zugkm nicht erbracht. Der monetäre Wert dieser
nicht erbrachten Zugkm beträgt ca. 14,71 Mio. EUR.
Grundsätzlich ist jedoch zu beachten, dass Fahrten, die in
Folge höherer Gewalt i.S. des Haftpflichtgesetzes bzw.
durch Eingriffe oder Beeinträchtigungen durch Dritte
verspätet oder ausgefallen sind, nicht monetär bewerten
werden. Eine Zuscheidung diesbezüglich ist bei den oben
genannten Werten nicht vorgenommen worden. Entsprechend
den Regularien des Verkehrsvertrages erfolgt die
endgültige Feststellung des finanziellen Beitrages und
damit die Bemessung der tatsächlichen Höhe der Kürzungen
für das Jahr 2016 im Rahmen der Schlussabrechnung.
Bei Änderungen des Verkehrsangebots sowie Leistungsstörungen,
die zu einer erheblichen Verringerung
des tatsächlichen finanziellen Beitrags für das jeweilige
Kalenderjahr führen, werden die monatlichen Abschlagszahlungen
angepasst. Für den Zeitraum Januar 2016 bis
Dezember 2016 wurden die Abschlagszahlungen durch
das Land Berlin insgesamt um rund 5,11 Mio. EUR gekürzt.
Berlin, den 08. März 2017
In Vertretung
J e n s – H o l g e r K i r c h n e r
…………………………..
Senatsverwaltung für
Umwelt, Verkehr und Klimaschutz
(Eingang beim Abgeordnetenhaus am 14. Mrz. 2017)
Zuletzt waren es die #Mainzer, die der #BVG beim #Fahrermangel der #Straßenbahn aus der Patsche halfen. Jetzt kommen 15 #Rheinländer, die als #Busfahrer im #Ersatzverkehr aushelfen sollen, wenn Straßen- oder U-Bahnen unterbrochen sind. Für diese Leistungen wolle man nicht die eigenen Reserven einsetzen, sondern fremde Unternehmen, sagte BVG-Sprecherin Petra Reetz am Donnerstag. Ein Unternehmen aus der Nähe von Köln habe sich in einer Ausschreibung durchgesetzt.
Reetz widersprach Angaben der Gewerkschaft Verdi, der BVG fehlten Busfahrer, und wenn nicht gegengesteuert werde, drohe mittelfristig eine „Personalnot.“ Die Arbeitsbedingungen seien unattraktiv, teilte Gewerkschaftssekretär Jeremy Arndt mit. Nach Angaben von Reetz gibt es derzeit bei der BVG 2933 Fahrer. Davon würden 80 wegen Elternzeit oder Krankheit gegenwärtig nicht bezahlt; 431 arbeiteten in Teilzeit. Beim Tochterunternehmen Berlin Transport seien rund …
Im Namen des Senats von Berlin beantworte ich Ihre
Schriftliche Anfrage wie folgt:
Die Schriftliche Anfrage betrifft Sachverhalte, die der
Senat nicht aus eigener Zuständigkeit und Kenntnis beantworten
kann. Er ist gleichwohl bemüht, Ihnen eine
Antwort auf Ihre Anfrage zukommen zu lassen und hat
daher die BVG AR (BVG) und S-Bahn GmbH (S-Bahn)
um eine Stellungnahme gebeten, die von dort in eigener
Verantwortung erstellt und dem Senat übermittelt wurde.
Sie wird nachfolgend als Zitat gekennzeichnet wiedergegeben:
Frage 1: Wie viel internes und externes #Sicherheitspersonal
wurde im Jahr 2016 von der #BVG eingesetzt und
wie viele Sicherheitsmitarbeiter waren im Durchschnitt
pro Schicht im Einsatz?
Antwort zu 1: Die BVG teilt hierzu mit:
„In der Sicherheitsabteilung werden 270 Mitarbeiterinnen
und Mitarbeiter beschäftigt. Durch den externen
Dienstleister werden täglich durchschnittlich 100 Sicherheitskräfte
eingesetzt. Durchschnittlich werden ca. 200
interne und externe Sicherheitskräfte täglich in drei bis
vier Schichten eingesetzt.“
Frage 2: Wie viel internes und externes #Sicherheitspersonal
wurde im Jahr 2016 von der #S-Bahn Berlin
GmbH eingesetzt und wie viele Sicherheitsmitarbeiter
waren im Durchschnitt pro Schicht im Einsatz?
Antwort zu 2: Die S-Bahn teilt hierzu mit:
„Im S-Bahn- und Regionalverkehr werden im Groß-
raum Berlin von der Deutschen Bahn über 500 Mitarbeiter
mit Sicherheitsaufgaben eingesetzt.
Bei der S-Bahn Berlin GmbH werden je Schicht zwischen
50 und 74 Sicherheitskräfte sichtbar eingesetzt.“
Frage 3: Planen BVG und S-Bahn Berlin GmbH die
Einstellung weiteren Sicherheitspersonals und wenn ja,
um wie viele Sicherheitskräfte handelt es sich und wie
sieht der konkrete Zeitplan für die Neueinstellungen aus?
Antwort zu 3: Die BVG teilt hierzu mit:
„Die BVG plant im Laufe dieses Jahres für die Abteilung
Sicherheitsdienst Neueinstellungen in einer Größenordnung
von bis zu 36 Kräften.“
Die S-Bahn teilt hierzu mit: „Hierzu befindet sich der
Aufgabenträger in Gesprächen mit der S-Bahn Berlin
GmbH.“
Frage 4: Planen BVG und S-Bahn Berlin GmbH den
verstärkten Einsatz von #Stationspersonal und wenn ja, um
wie viel Personal und um welche Bahnhöfe handelt es
sich und wie sieht der konkrete Zeitplan aus?
Antwort zu 4: Die BVG teilt hierzu mit:
„Die Abteilung Fahrgastservice besetzt derzeit folgende
zehn U-Bahnhöfe als Servicebahnhöfe:
1. U Wittenbergplatz
2. U Kürfürstendamm
3. U Walter-Schreiber-Platz
4. U Gesundbrunnen
5. U Kochstraße
6. U Potsdamer Platz
7. U Rudow
8. U Friedrichstraße
9. U Brandenburger Tor
10. U Stadtmitte
Die U-Bahnhöfe werden zweischichtig in der Zeit von
6:00 Uhr bis 22:00 Uhr mit Personal besetzt. Täglich sind
insgesamt 30 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter für Serviceaufgaben
auf den genannten Bahnhöfen im Einsatz.“
Die S-Bahn teilt hierzu mit: „Derzeit sind auf den SBahnhöfen
in Berlin 120 mobile Aufsichten eingesetzt,
deren Aufgabe in erster Linie die Kundeninformation ist.
Es ist keine Verstärkung dieses Stationspersonals vorge-
sehen. Zum Einsatz von zusätzlichem Servicepersonal
befindet sich der Aufgabenträger in Gesprächen mit der
S-Bahn Berlin GmbH.“
Frage 5: Wie viele U-Bahnhöfe, U-Bahnen, Busse und
Straßenbahnen sind aktuell mit #Überwachungskameras
ausgestattet, welche U-Bahnhöfe sind aktuell mit modernen
schwenk- und zoombaren #Kameras ausgestattet und
welche U-Bahnhöfe werden in welchem Zeitraum noch
damit ausgestattet und welche U-Bahnhöfe sind aktuell
mit einer #Live-Videoüberwachung analog dem Bhf Kottbusser
Tor ausgestattet und welche Bahnhöfe werden bis
wann mit Live-Überwachung ausgestattet?
Antwort zu 5: Die BVG teilt hierzu mit:
„Mit Stand Dezember 2016 sind derzeit 100% der UBahnhöfe,
100% der U-Bahnen, 85,9% der Tram und
96,8% der Busse mit Kameras ausgestattet.
Die BVG führt eine Videoaufzeichnung durch. Diese
werden nach 48 Stunden automatisch gelöscht, es sei
denn, die Polizei fordert zur Aufklärung von Straftaten
das Videomaterial an. In Notfällen besteht bei modernen
Anlagen die Möglichkeit, live auf die entsprechende Kamera
zu schalten und Unterstützung zu leisten, etwa wenn
ein Alarmknopf auf Bahnsteigen oder im Fahrzeug betä-
tigt wird.“
Frage 6: Welche S-Bahnhöfe sind aktuell jeweils im
Bahnhofsgebäude und/oder auf den Bahnsteigen mit
Überwachungskameras ausgestattet und welche SBahnhöfe
und/oder Bahnsteige welcher Bahnhöfe sollen
in welchem Zeitraum mit Überwachungskameras ausgestattet
werden?
Antwort zu 6: Die S-Bahn teilt hierzu mit:
„Die im Verantwortungsbereich der DB Station&Service
AG stehenden sogenannten „Mischbahnhöfe“
Ostbahnhof, Alexanderplatz, Friedrichstraße, Hauptbahnhof,
Zoologischer Garten, Spandau, Gesundbrunnen,
Potsdamer Platz und Südkreuz sind auf den Bahnsteigen
und im Gebäude mit Überwachungskameras ausgestattet.
Die Überwachungsschwerpunkte werden in Abstimmung
mit der Bundespolizei an den jeweiligen örtlichen Gegebenheiten
ausgerichtet und definiert, wobei vorrangig die
Zugangsbereiche mit ihren Treppen und Aufzügen sowie
die Verkehrsbereiche mit Tunneln und Bahnsteigen überwacht
werden. Die Aufzeichnung erfolgt durch die Bundespolizei,
die einzig hierauf Zugriff hat. Zusätzlich wurden
in 2014 die Stationen Hackescher Markt und die
Halle im Ostkreuz sowie in 2016 Friedrichshagen, Friedrichsfelde
Ost, Springpfuhl, Wittenau, Baumschulenweg,
Oranienburg, Karow, Bornholmer Straße, Zehlendorf mit
Videotechnik ausgestattet.
Auf weiteren Bahnhöfen kommen Kamerasysteme
zum Einsatz, die in erster Linie betriebliche Aufgaben
unterstützen, bspw. die Lage vor oder in Aufzügen aufzeichnen
etc. Dabei werden Videoanlagen genutzt, ohne
dass es sich dabei um spezifische Überwachungskameras
handelt.“
Frage 7: Trifft es zu, dass das Sichtfeld der Kameras
auf Bahnhöfen, die zur Zugabfertigung durch Lokführer
genutzt werden, ein begrenztes Sichtfeld von ca. zwei
Metern ab Bahn-Türen Richtung Bahnsteig haben?
Antwort zu 7: Die S-Bahn teilt hierzu mit:
„Ja, die Kameras erfassen vordergründig die Zugflanke
und den gleisnahen Bereich des Bahnsteiges, um den
Fahrgastwechsel beobachten und nach Türschluss erkennen
zu können, dass keine Personen oder Gegenstände in
den Türen eingeklemmt sind.“
Frage 8: Trifft es zu, dass die Kameras zur Zugabfertigung,
die von der S-Bahn Berlin GmbH als Videoüberwachung
gefeiert wurden, nicht durchgehend aufzeichnen,
sondern sich erst dann einschalten, wenn ein Zug
einfährt und sich ausschalten, wenn ein Zug ausfährt?
Antwort zu 8: Die S-Bahn teilt hierzu mit:
„Nein, die Videoanlagen zeichnen durchgehend 48
Stunden auf. Durch ein Ringspeicherverfahren wird das
Löschen der Daten nach 48 h gesichert, um den Anforderungen
des Landesrechts zum Datenschutz zu entsprechen.“
Frage 9:
Welche S-Bahnhöfe sind bereits mit entsprechenden
Kameras und Bildschirmen für die Zugabfertigung ausgestattet
und welche werden bis wann ausgestattet?
Antwort zu 9: Die S-Bahn teilt hierzu mit:
„Vergleiche Antwort der S-Bahn Berlin GmbH zur
Frage 6.
Videokameras für die Zugabfertigung werden darüber
hinaus auf den Stationen Schönhauser Allee, Südkreuz
(Nord-Süd-Bahnsteig), Warschauer Straße und auf den
neu errichteten Bahnsteigen in Ostkreuz installiert.“
Frage 10: Wie viele S-Bahnen sind aktuell mit Videokameras
ausgestattet und hat die Geschäftsführung der SBahn
Berlin GmbH endlich ihre Einstellung dahingehend
geändert, dass Altfahrzeuge doch nachträglich mit Videokameras
ausgestattet werden?
Antwort zu 10: Die S-Bahn teilt hierzu mit:
„Aktuell sind keine Fahrzeuge der S-Bahn Berlin
GmbH mit Videotechnik ausgestattet. Zur nachträglichen
Ausstattung der Baureihe 481/482 führt der Aufgabenträ-
ger derzeit Gespräche mit der S-Bahn Berlin GmbH.“
Frage 11: Wird die Deutsche Bahn AG als Mutterunternehmen
Mittel für die Verbesserung der Sicherheitsmaßnahmen
auf den S-Bahnhöfen und in den S-Bahnen
bereitstellen, wie hoch sind diese Mittel, welche Maß-
nahmen sollen damit bis wann umgesetzt werden und mit
welchem Eigenanteil wird sich die S-Bahn Berlin GmbH
daran beteiligen?
Antwort zu 11: Die S-Bahn teilt hierzu mit:
„Die kontinuierliche Verbesserung der implementierten
Sicherheitsmaßnahmen ist Gegenstand des regulären
Tagesgeschäfts.“
Frage 12: Wie viele Gewaltvorfälle auf U- und SBahnhöfen
und in U- und S-Bahnen gab es im Jahr 2016?
Antwort zu 12: Die BVG teilt hierzu mit:
„Diese Zahlen (PKS – Polizeiliche-Kriminalstatistik)
werden von der Polizei geführt und liegen der BVG für
das Jahr 2016 noch nicht vor.“
Die S-Bahn teilt hierzu mit: „Die Polizeiliche Kriminalstatistik
(PKS) / Lagebild ÖPNV liegt für das Jahr
2016 bislang nicht vor.“
Berlin, den 03. März 2017
In Vertretung
J e n s – H o l g e r K i r c h n e r
…………………………..
Senatsverwaltung für
Umwelt, Verkehr und Klimaschutz
(Eingang beim Abgeordnetenhaus am 09. Mrz. 2017)
Im Mai 2017 steigt Berlin aus der Braunkohle aus. Gut fürs Klima – aber schlecht für #Schifffahrt und #BVG-Fähren.
Berlin/#Königs Wusterhausen – Bei #Vattenfall planen sie gerade die Party für den Tag, an dem Berlin aus der Braunkohle aussteigt: Am 24. Mai wird die letzte Charge im Heizkraftwerk #Klingenberg nahe der #Rummelsburger Bucht verbrannt, drei Jahre früher als geplant. Die Umstellung der Anlage auf Erdgas ist ein Riesengewinn für die Klimabilanz des Landes, in der das Kraftwerk bisher allein rund sieben Prozent aller Emissionen – nämlich 1,4 Millionen von 20 Millionen Tonnen CO2-Ausstoß pro Jahr – ausmacht. Dank Gasbetrieb dürfte die Emission des 1926 in Betrieb gegangenen Kraftwerks um zwei Drittel sinken. Doch das Ende des Kohlezeitalters kann für viele Berliner überraschende Nachteile haben und gefährdet Arbeitsplätze.
Täglich pendeln vier #Schubverbände der Deutschen #Binnenreederei über #Dahme und #Spree zwischen Brandenburgs größtem #Binnenhafen in Königs Wusterhausen und dem Kraftwerk: Rund 5000 Tonnen Lausitzer Braunkohle gelangen an jedem Wintertag so in die Stadt – je kälter, desto mehr. Deshalb hält das Wasser- und Schifffahrtsamt (WSA) Dahme und Spree in diesem Bereich mit #Eisbrechern offen, während die meisten anderen Gewässer einfach zufrieren und von der Schifffahrtsverwaltung des Bundes gesperrt werden. Vom Eisaufbruch profitieren auch die BVG-Fähren #F11 und #F12, die dank der offenen Fahrrinne nur in langen Frostperioden eingestellt werden und bei milderem Wetter bald wieder fahren können, weil die losen Eisschollen rasch wegschwimmen.
Die Steinkohle kommt auf anderen Wegen nach Berlin
Die #BVG#testet seit Montag wieder den Betrieb mit einem durch #Erdgas angetriebenen #Mercedes-Bus. Erstmals testete sie #Busse mit #Erdgasantrieb zwischen 2008 und 2013.
Die BVG testet seit Montag wieder den Betrieb mit einem durch Erdgas angetriebenen Mercedes-Bus auf der Linie 140 zwischen den Bahnhöfen Tempelhof und Ostbahnhof. Weitere Versuche mit Fahrzeugen anderer Hersteller sollen noch folgen. Sie stellen die Busse nach Angaben der BVG gratis bereit. Beim ersten Anlauf zwischen 2008 und 2013 habe vor allem das …