Berlin – Auf diesen #Rekord kann die Hauptstadt-Region nicht stolz sein. Nirgendwo sonst in Deutschland ist der Anteil #maroder#Eisenbahnbrücken so hoch wie hier. Mit 9,4 Prozent liegt das Land Brandenburg bundesweit an der Spitze. Auf Platz 2 folgt Berlin, wo 8 Prozent der #Bahnüberführungen gravierende Schäden aufweisen. Das geht aus einer Auswertung hervor, die der Lobbyverband Allianz pro Schiene jetzt vorgelegt hat. In den kommenden Jahren müssten die Fahrgäste mit zusätzlichen Baustellen rechnen, kündigte Geschäftsführer Dirk Flege an. „Je größer der Anteil ist, desto größer ist die Wahrscheinlichkeit, dass es jede Menge Bauarbeiten gibt“, sagte er der Berliner Zeitung.
Was haben die Bahnbrücken am S-Bahnhof Mahlsdorf, über der Gürtelstraße in Friedrichshain oder der Holtzendorffstraße in Charlottenburg gemeinsam? Was verbindet sie mit den Brücken an den S-Bahnhöfen Karow sowie Eichborndamm?
83 Bauten sind älter als 80 Jahre
Alle gehören zur Zustandsklasse 4, kurz ZK 4. So lautet bahnintern die Bezeichnung für Brücken, für die Erneuerungsmaßnahmen geplant werden müssen. Anders formuliert: Diese Bauwerke sind in einem Maße sanierungsbedürftig, dass sich eine Instandsetzung aus wirtschaftlicher Sicht nicht mehr lohnen würde.
„Sie sind zwar noch betriebssicher, es drohen keine Gefahren für Fahrgäste. Aber über kurz oder lang kann man sie nur noch abreißen“, sagte Flege. Die Grünen-Bundestagfraktion hatte den Bund gefragt, wie es um die Bahnbrücken in den einzelnen Ländern bestellt ist. Zu den Abgeordneten, die sich mit dem Thema befassten, gehörten Lisa Paus aus Berlin und Annalena Baerbrock aus Brandenburg. Seit Kurzem liegen die Antworten für alle Länder vor. Flege hat sie analysiert.
"Alarmierend" Das Ergebnis: Wie schon vor drei Jahren, als die Grünen die erste Frageaktion dieser Art starteten, steht diese Region …
In Zeiten, in denen es für Unternehmen schwieriger wird, freie Stellen zu besetzen, müssen sich #Arbeitgeber einiges einfallen lassen, um für ihre #Mitarbeiter attraktiv zu sein. Was sieben der größten Firmen der Stadt außer Jobs noch zu bieten haben:
Der größte #Arbeitgeber Berlins ist mit 20 000 Beschäftigten die Deutsche #Bahn. Wer hier beruflich einsteigt, hat einen ziemlich sicheren #Arbeitsplatz, betriebsbedingte Kündigungen sind nicht zu befürchten, Auszubildende und Dual-Studierende werden in der Regel übernommen. Nach dem Tarifvertrag „Arbeit 4.0“ haben Mitarbeiter ein Recht auf Weiterbildung bei den unternehmenseigenen Instituten. Seit Januar gilt für die Mitarbeiter ein Demografie-Tarifvertrag, der die Vereinbarkeit von Beruf und Familie erleichtern soll. So wird etwa in der Ferienzeit ein Betreuungsprogramm für Mitarbeiterkinder angeboten. Zudem gibt es ein umfassendes Gesundheitsprogramm.
14 000 Mitarbeiter arbeiten für die Berliner #Verkehrsbetriebe (BVG). Die BVG hat einige außergewöhnliche Angebote, damit die Mitarbeiter Job und Familie unter einen Hut bekommen. Nach einem so genannten #Wunschdienstsystem werden #Teilzeitdienste so aufeinander abgestimmt, dass sie den Bedürfnissen der Mitarbeiter möglichst entgegenkommen.
Wer am Wochenende mit der #Bahn an die #Ostsee fahren wollte, benötigte gute Nerven und Stehvermögen. Denn obwohl an der Küste die Urlaubssaison noch nicht richtig begonnen hat, waren für die Reise in vielen Zügen kaum Sitzplätze zu bekommen. Richtig eng wurde es gar für diejenigen, die auf die Insel #Usedom wollten. Beim Umstieg in die Usedomer Bäderbahn (UBB) spielten sich etwa am Sonnabendnachmittag Szenen ab, die sonst nur in der #Tokioter U-Bahn zu sehen sind.
Doch Besserung ist in Sicht. Zumindest für die Strecke von Berlin nach #Rostock. Nach jahrelanger Abstinenz will die Bahn wieder eine dicht #getaktete#Fernzugverbindung einrichten. Das kündigte jetzt der Konzernbevollmächtigte für Brandenburg und Mecklenburg-Vorpommern, Joachim Trettin, an. Start für die neue Linie, auf der moderne Doppelstockzüge von Bombardier fahren sollen, wird allerdings erst im Dezember 2019 sein. Die Intercity (IC) sollen dann im Zweistundentakt die Städte Dresden, Berlin und Rostock miteinander verbinden.
Bis zu Tempo 160 und weniger Zwischenstopps
Laut Trettin wird die Fahrzeit Berlin–Rostock unter zwei Stunden liegen. Zwar können die Fernzüge – wie auch die Regionalexpresszüge (RE) – auf der Strecke nicht schneller als Tempo 160 fahren, doch sind weniger Unterwegshalte als beim RE geplant. Während der IC nur in Oranienburg, Neustrelitz und Waren (Müritz) stoppen wird, hält der RE5 derzeit an bis zu neun Stationen. Die Fahrzeit liegt bei zwei Stunden und 42 Minuten.
Der neueste #Konkurrent der Deutschen #Bahn bei #Fernzugverbindungen kann ab sofort wieder täglich fahren. In vielen Punkten dürfte #Locomore die Reisenden überzeugen, wie ein #Test zeigt.
Der Deutschen Bahn Paroli zu bieten kommt einem Kampf zwischen David und Goliath gleich. Auch wenn die Metapher etwas abgedroschen klingt. Die Verhältnisse im Bahnfernverkehr beschreibt sie sehr gut. Bis auf den privaten Anbieter HKX, der zwischen Hamburg und Köln verkehrt, ist der Staatskonzern der einzige große Anbieter von Fernverbindungen im deutschen Markt.
Zum Fahrplanwechsel im Dezember wagte das Zug-Start-up Locomore die tägliche Fahrt auf der Schiene. Für eine Verbindung von Stuttgart nach Berlin hatte das Unternehmen per Crowdfunding im Internet knapp eine halbe Million Euro gesammelt. Das reicht zwar nicht, um eigene Züge zu kaufen. Sie sind genau wie die Lok nur gemietet. Doch ein aufwendiger Zugbetrieb ließ sich starten.
Wie schwierig das ist, zeigte sich knapp einen Monat später. Wegen diverser Pannen musste das Angebot eingedampft werden. Locomore fuhr nur noch von Donnerstag bis Montag. In dieser Woche begann nun wieder der Normalbetrieb. Denn das Start-up hat mittlerweile genug renovierte D-Zug-Wagen, um defekte Waggons schnell ersetzen zu können. In den vergangenen Wochen musste Locomore noch unsanierte angemietete Ersatzwagen fahren lassen. Dort kamen die Fahrgäste nicht in den Genuss von WLAN und mussten mit 90er-Jahre-Bahnflair zurechtkommen.
Im Gegensatz dazu bieten die neuen orangefarbenen Wagen gemütliche Sitze – vor allem in Abteilen, die nach Themen benannt sind. Ob Gesellschaftsspieler, Häkelfans oder Start-up-Gründer. Fast jede Vorliebe wird abgedeckt. Das Problem: Kaum ein Locomore-Kunde weiß von diesem Service. Oft wird den Kunden nur durch Zufall bewusst, wo sie ihren Platz gebucht haben. Weiteres Manko: Teilweise wurde im Bücherabteil sogar schon das Inventar geklaut.
Im Namen des Senats von Berlin beantworte ich Ihre Schriftliche Anfrage wie folgt:
Vorbemerkung: Der Senat verweist auf seine Antwort zur Schriftlichen Anfrage zur Drucksache 17 / 13 421; die ergänzenden Informationen bzw. zwischenzeitlich einge-tretenen Veränderungen wurden durch die BVG ermittelt und in die seinerzeitige Anlage eingefügt. Die neuen bzw. geänderten Teile der Anlage sind kenntlich grau unterlegt; die Anlage ist dieser Antwort beigefügt.
Frage 1: Gibt es noch #U Bahn #Bahnhöfe, auch #Bahn-hofsteile, (ggf. im #Rohbau) und #Strecken bzw. Strecken-abschnitte (ggf. im Rohbau), die #ungenutzt sind? Wenn ja, welche Bahnhöfe, welche Bahnhofsteile bzw. welche Strecken genau? Wie werden diese derzeit genutzt? Sind diese im Eigentum der BVG, oder in wessen Eigentum?
Antwort zu 1: Es wird auf die Vorbemerkung und die Anlage verwiesen.
Frage 2: Seit wann sind welche Strecken bzw. Bahn-höfe ungenutzt? Warum werden diese nicht genutzt?
Antwort zu 2: Es wird bezüglich der ersten Frage auf die Vorbemerkung und die Anlage verwiesen.
Zur zweiten Frage ist darauf hinzuweisen, dass seit Beginn des U-Bahnbaus in Berlin mehrfach Vorleistun-gen für spätere U-Bahnplanungen erbracht wurden. Auf-grund sich über Jahrzehnte entwickelnder stadt- und ver-kehrsplanerischer Zielsetzungen ist die Nachnutzung einiger Vorleistungen derzeit nicht aktuell. Einzelne Tun-nelabschnitte haben zudem keine physische Verbindung zu bestehenden und verkehrlich genutzten Tunneln der damals jeweils geplanten Linie oder Linienverlängerung. Insofern ist auch eine (Teil-) Nutzung momentan nicht möglich. Andere Tunnelstrecken/-bahnhöfe wiederum könnten zwar mit zusätzlichem, teilweise hohem finanzi-ellen Aufwand an das bestehende Netz angeschlossen und betrieblich, z. B. zum Abstellen von Zügen, genutzt wer-den; dafür hat die BVG jedoch zurzeit keinen betriebli-chen Bedarf.
Frage 3: Falls diese im Rohbau sind, wie weit ist der Bauzustand genau? Sind bereits Gleise verlegt?
Antwort 3: Es wird auf die Vorbemerkung und die Anlage verwiesen.
Der Senat ergänzt, dass die Gleise zu den lfd. Num-mern 9 und 12 bis 14 der Anlage für einen U-Bahnbetrieb nicht betriebsfähig sind.
Frage 4: Welche Kosten entstehen dadurch jährlich (aufgeteilt nach den einzelnen ungenutzten Bahnhöfen, Bahnhofsteilen bzw. Streckenteilen)? Wer trägt diese Kosten?
Antwort 4: Es wird auf die Vorbemerkung und die Anlage verwiesen.
Berlin, den 24. März 2017
In Vertretung
J e n s – H o l g e r K i r c h n e r
…………………………..
Senatsverwaltung für
Umwelt, Verkehr und Klimaschutz
(Eingang beim Abgeordnetenhaus am 05. Apr. 2017)
lfd. Nr.
Tunnel / Station
Baujahr
außer Betrieb seit
Bauzustand
Nutzung durch … seit
Eigentümer
Ausbaustand
für die BVG jährliche Kosten (in TEUR)
1
Abzweigbauwerk nördlich des U-Bahnhofs Klosterstraße
vor 1913
seit Bauerstellung
2,5
keine
BVG
Rohbau
2,0
2
Eingleisige Tunnelunterfahrung östlich des U-Bahnhofs Wittenbergplatz
vor 1913
seit Bauerstellung
3,3
keine
BVG
Rohbau
1,0
3
Resttunnel der heutigen U4 zwischen Eisack- und Otzenstraße
vor 1926
1971
–
keine
nicht BVG
–
–
4
Bahnhof für die geplante U3 unterhalb des U-Bahnhofs Adenauerplatz
vor 1978
seit Bauerstellung
2,6
keine
BVG
Rohbau
2,0
5
Verbindungstunnel zwischen der U5 und U8 unterhalb der Littenstraße
vor 1918
teilweise seit Anfang 1940er wegen des Einbaus einer Bunkeranlage
3,9
halbseitiger Bahnbetrieb seit Anfang der 1930er
BVG
Ausbau für Bahnbetrieb
9,0
6
Abzweigender Streckentunnel südlich des U-Bahnhofs Heinrich-Heine-Straße
vor 1918
seit Bauerstellung
–
keine
nicht BVG
–
–
7
Teil eines geplanten U-Bahnhofs unterhalb des U-Bahnhofs Moritzplatz
vor 1928
seit Bauerstellung
2,9
keine
BVG
Rohbau
1,0
8
Teil eines geplanten Bahnhofs für die U5 oberhalb des U-Bahnhofs Turmstraße
vor 1961
teilweise seit Bauerstellung
2,7
teilweise Nutzung durch BVG für einen Ausgang seit den 1980ern
BVG
Rohbau im nicht genutzten Bereich
0,5
9
Streckentunnel zwischen den Bahnhöfen Jungfernheide und Westhafenkanal für die geplante U5
vor 1980
seit Bauerstellung
3,2
teilweise Nutzung für Feuerwehrübungsanlage seit den 1990ern
BVG
Gleise verlegt
0,5
10
Teil eines geplanten Bahnhofs für die U10 unterhalb des U-Bahnhofs Kleistpark
vor 1971
seit Bauerstellung
2,7
keine
BVG
Rohbau
1,0
11
Teil der geplanten U10 im Bereich des Innsbrucker Platzes
Mitte 1970er
seit Bauerstellung
3,0
Nutzung der Verteilerebene durch die BVG und Supermarkt seit Mitte der 1970er; restliches Bauwerk keine Nutzung
BVG
Rohbau
2,0
12
Streckentunnel zwischen den Bahnhöfen Walther-Schreiber-Platz und Schlossstraße für die geplante 4-gleisige Streckenführung der U9/U10
vor 1974
seit Bauerstellung
2,3
"halbseitiger" Bahnbetrieb seit 1974
BVG
Gleise verlegt
5,0
13
Streckentunnel zwischen den Bahnhöfen Schlossstraße und Rathaus Steglitz für die geplante 4-gleisige Streckenführung der U9/U10
vor 1974
seit Bauerstellung
1,7 – 2,7
"halbseitiger" Bahnbetrieb seit 1974
BVG
Gleise verlegt
5,0
14
Zwei Bahnhofsgleise im U-Bahnhof Schlossstraße
vor 1974
seit Bauerstellung
2,7
"halbseitiger" Bahnbetrieb seit 1974
BVG
Gleise verlegt
2,5
15
Bahnhof für die geplante Streckenführung der U9 im Bereich des U-Bahnhofs Rathaus Steglitz
vor 1974
seit Bauerstellung
2,7
teilweise Nutzung seit 1974
BVG
Rohbau im nicht genutzten Bereich
1,0
16
Bahnhofsgleise im U-Bahnhof Rathaus Spandau für die U2
vor 1984
seit Bauerstellung
2,7
keine
BVG
Bahnhofsausbau
2,5
17
Streckentunnel unterhalb des S-Bahnhofs Rathaus Steglitz für die U9
vor 1994
seit Bauerstellung
2,7
keine
BVG
Rohbau
1,0
18
Streckentunnel und Bahnhof im Bereich des Potsdamer Platzes
Mitte 1990er
seit Bauerstellung
2,2
Vermarktung durch die BVG seit Inbetriebnahme
BVG
Ausbau für Vermarktung
4,0
19
Ehemalige Zivilschutzanlage Pankstraße
vor 1977
seit Bauerstellung
2,5
teilweise Nutzung durch Berliner Unterwelten
BVG
Ausbau für ehem.
Zivilschutz
2,0
20
Ehemalige Zivilschutzanlage Siemensdamm
vor 1980
seit Bauerstellung
2,5
keine
BVG
Ausbau für ehem.
Zivilschutz
2,0
21
Vorbereiteter U-Bahntunnel am Messedamm
Mitte 1970er
seit Bauerstellung
–
keine
nicht BVG
–
–
Erläuterung der Zustandsnoten:
4
Das Bauwerk weist Schäden auf, die einzeln oder in ihrer Summe die Standsicherheit herabsetzen und/oder zu einer akuten Einschränkung der Betriebssicherheit führen. Die Dauerhaftigkeit des Bauwerkes ist nicht mehr gegeben. Eine sofortige Einschränkung der Nutzung und/oder umgehende Gefahrenbeseitigung zur Wiederherstellung der Betriebssicherheit ist erforderlich.
lfd. Nr.
1,0 – 1,9
Das Bauwerk weist keine oder nur geringfügige Schäden auf, die weder einzeln noch in ihrer Summe die Standsicherheit, Betriebssicherheit oder Dauerhaftigkeit des Bauwerkes einschränken. Laufende Unterhaltung ist e
2,0 – 2,9
Das Bauwerk weist Schäden auf, die keine Beeinträchtigung der Standsicherheit oder akute Beeinträchtigung der Betriebssicherheit verursachen. Die Dauerhaftigkeit ist auf längere Sicht nicht gegeben. Unterhaltungs- bzw. Instandsetzungsarbeiten sind erforderlich
3,0 – 3,9
Das Bauwerk weist Schäden auf, die in absehbarer Zeit einzeln oder in ihrer Summe die Standsicherheit beeinträchtigen können und/oder zu einer Beeinträchtigung der Betriebssicherheit führen können. Die Schadenseinflüsse führen zu einer erhöhten Beeinträchtigung der Dauerhaftigkeit des Bauwerkes. Eine Einschränkung der Nutzung (Beschilderung, bereichsweise Absperrung) zur Wiederherstellung der
Die Deutsche #Bahn will ihre neue Strecke zwischen Halle/Leipzig, #Erfurt und #Nürnberg von Ende 2017 an mit #300 km/h schnellen Zügen befahren. Vorstandschef Rüdiger Grube sagte dem "Focus", mit der Eröffnung des Südabschnitts durch den Thüringer Wald lasse die Bahn täglich bis zu drei sogenannte Sprinter pro Richtung von Berlin nach München fahren. Sie hielten nur in Halle, Erfurt und Nürnberg und schafften die #Distanz in unter #vier Stunden. Zum Einsatz komme der ICE 3, der als einziger Schnellzug der Bahn Tempo 300 schafft.
Die neue Strecke ist für diese Geschwindigkeit ausgelegt. Auf dem Nordabschnitt, der seit Dezember 2015 in Betrieb ist, rollen bisher nur ICE-Züge mit einer Höchstgeschwindigkeit von 230 Stundenkilometern. Bereits bekannt ist, dass die Bahn mit der Freigabe des Südabschnitts von Erfurt nach Nürnberg am 10. Dezember 2017 …
Der #Regionalverkehr ist die #profitabelste Sparte der Deutschen #Bahn und soll dem Konzern helfen, wieder aus den roten Zahlen zu kommen. Besonders erfreulich wächst das Geschäft mit Arbeitspendlern in unserer Region. Der #Ansturm auf die Regionalzüge in Berlin und Umland ist so groß, dass die Bahn auf einigen Strecken zeitweise vom eigenen #Erfolg überrollt wird. Ein Beitrag von Johannes Frewel.
Wer im Sommer mit dem Regionalzug zur Ostsee oder mit dem Kulturzug in die europäische Kulturhauptstadt Breslau wollte, musste mitunter feststellen, dass hunderte Berliner die gleiche Idee zum gleichen Zeitpunkt hatten. Die Deutsche Bahn packte ihre Regionalzüge zwar so voll wie möglich, dennoch musste sie Reisende wegen Überfüllung auf den Bahnsteigen zuurücklassen. Renado Kropp, Chef der Regio-Tochter in Berlin und Brandenburg betont, dass die Ostsee die Nachfrage stärkste Region sei, aber auch andere Reiseziele im Land Brandenburg wüchsen sehr stark.
Hochgenuss für Berliner #Bahn-Nostalgiker: Am Sonntag lässt die BVG #historische#Straßenbahnen vom Alexanderplatz nach Pankow fahren. Zum Einsatz kommen dabei #Tatra- und #Rekowagen.
Abfahrt am Sonntag ist jeweils um 11 und 14 Uhr. Die Fahrkarten kosten 6 Euro (3 Euro ermäßigt). Los geht die Retro-Fahrt an der Tram-Haltestelle Alexanderplatz/Dircksenstraße. Die Tickets gibt's direkt beim Schaffner.
Am 11. September 1976 wurde die erste Tatra in Berlin auf der damaligen Linie 75 zwischen S-Bahnhof Marx-Engels-Platz (heute Hackescher Markt) und Betriebshof Weißensee in Betrieb genommen.
So feiert die BVG 40 Jahre Tatra-Tram
Zwischen 1976 und 1997 kamen insgesamt 582 Tatras in Berlin zum Einsatz. Heute hat die BVG noch …
Berlin – Der #Straßenverkehr der Hauptstadt wird sich in den nächsten 50 Jahren #radikal#verändern. Schon heute steigen viele Autofahrer auf #Rad, #Bus und #Bahn um. Dieser Trend wird sich noch verstärken. Auch das Auto wird revolutioniert.
Zahlreiche Forscher arbeiten an Wagen, die ohne Fahrer auskommen. Einer von ihnen ist FU-Professor Raúl Rojas (61).
Gemeinsam mit BILD wirft er einen Blick in die Zukunft – auf Berlins vollautomatischen Straßenverkehr im Jahr 2066!
Autos, Busse, #Lastwagen fahren komplett selbständig, Lenkräder braucht niemand mehr. Weil der Bord-Computer alle Fahrzeuge miteinander kommunizieren, wird kein Wagen mehr übersehenFoto: info.BILD.de | Grafik: Christian Vogel, Jim Dick
Die meisten Menschen fahren mit den Öffentlichen oder Fahrrad. Die Zahl der Pkw ist deutlich zurückgegangen, Autos in Privatbesitz sind Geschichte, es gibt nur noch Carsharing. „Statt mit 1,3 Millionen Wagen kann Berlin mit 400 000 Autos kommen“, sagt der Informatiker
Die Blechlawine ist von den Straßen verschwunden, Parkplätze am Straßenrand sind breiten Bürgersteigen, Rad- und Busspuren gewichen. „Die übrig gebliebenen Autos sind ständig in Bewegung oder stehen im Parkaus“, erklärt Rojas. Ampeln werden nur noch für Fußgänger benötigt – die Autos wissen von selbst, wann sie halten müssen
Niemand braucht mehr einen Führerschein, ein Smartphone reicht aus. „Die Menschen ordern ihr Auto per App“, sagt Rojas. „Es holt sie ab und fährt nach dem Abliefern autonom weiter“
Werden die Roboter-Autos nicht gebraucht, fahren sie selbständig per Lift in Parkhäuser unter der Erde. Über Fließbänder lassen sie sich eng aneinanderreihen
Wie könnte man die Deutsche #Bahn wieder #pünktlicher machen? #Rechtzeitig#losfahren wäre eine Möglichkeit, meint Bahnchef Rüdiger Grube. Darum sollen die Zugtüren bald früher geschlossen werden.
Ab und zu, glaubt Bahnchef Rüdiger Grube, müsse man den einen oder anderen Fahrgast ganz einfach stehen lassen: Die Deutsche Bahn will pünktlicher werden, indem sie die Türen ihrer Züge früher und dann konsequent schließt. Die Abfahrt am Bahnhof solle künftig sekundengenau erfolgen – wie im Flieger, "Boarding completed", Tür zu und ab geht es. Zu diesem Zweck sollen die Türen früher geschlossen werden. Wer dann im Wortsinn "last Minute" auftaucht, könne eben nicht mehr mitfahren.
Im Gespräch mit der "Frankfurter Allgemeinen Woche" äußerte Grube Verständnis für möglichen Ärger bei zurückbleibenden Fahrgästen. Ihm sei es auch schon passiert, dass er 30 Sekunden zu spät gekommen sei und am Bahnsteig vor verschlossenen Türen gestanden habe. "Aber die 500 Reisenden im Zug waren zufrieden, weil es auf die Sekunde pünktlich losging."
Was natürlich nur klappt, wenn auch der Zug rechtzeitig im Bahnhof steht. Genau da hat die Bahn seit Jahren echte Probleme. Offiziell liegt die sogenannte Pünktlichkeitsquote im Fernverkehr bei 74,4 Prozent (2015). Als unpünktlich gezählt werden allerdings nur Züge, die mit mehr als sechs Minuten Verspätung an ihrem Zielbahnhof ankommen. Offizielles Ziel der Deutschen Bahn ist eine Pünktlichkeitsquote von 80 Prozent im Fernverkehr.
Die hofft Grube zu erreichen, indem die planmäßigen Abfahrten energischer durchgesetzt werden – wenn die Tür einmal zu ist, soll es auch losgehen mit der Fahrt. Ob und wie gut das klappe, teste die Bahn bereits aus. Bei einem Pilotprojekt in Frankfurt am Main dürften Zugführer derzeit die Türen eine Minute vor der angesetzten Abfahrt schließen: "Der Zug kann nun exakt zur fahrplanmäßigen Zeit losfahren." Die Kunden verlangten zu Recht, dass der Zug "zum …