Straßenverkehr + Elektromobilität: Ladesäulen für Elektromobilität (II) aus Senat

www.berlin.de

Frage 1:
Dürfen auch andere private Anbieter in Berlin #Ladesäulen errichten (z.B. Supermärkte,
Wohnungsbaugesellschaften, Firmen)?
Antwort zu 1:
Es ist erwünscht, dass Unternehmen, die sich an der EU-weiten Ausschreibung des
Landes Berlin nicht beteiligt haben, Ladeeinrichtungen in Berlin errichten und betreiben.
Für Ladeeinrichtungen im öffentlichen Raum ist die Einbindung in das „Berliner Modell“
zentrale Voraussetzung für die Erteilung einer Sondernutzungserlaubnis. Ziel dieser
Anforderung ist eine effiziente Nutzung durch einen diskriminierungsfreien Zugang zur
#Ladeinfrastruktur. #Ladeeinrichtungen auf privaten Grundstücken sind eine sinnvolle
Ergänzung der Angebote im öffentlichen Raum.
Frage 2:
Welche Bedingungen müssen erfüllt werden, damit andere private Anbieter Ladesäulen errichten können?
a. auf Privatgelände?
b. im öffentlichen Straßenland?
Antwort zu 2. a.:
Ladeeinrichtungen außerhalb des öffentlichen Straßenlandes bedürfen der Zustimmung
der privaten Grundstückseigentümer bzw. Handlungsbevollmächtigten. Die technischen
Anforderungen für einen sicheren Betrieb sowie die allgemeinen Anforderungen der
2
Bauordnung Berlin sind einzuhalten. Die Anlagen müssen den anerkannten technischen
und baulichen Standards entsprechen.
Antwort zu 2. b.:
Eine Sondernutzungserlaubnis nach § 12 in Verbindung § 11 Berliner Straßengesetz
(BerlStrG) ist für Ladestationen erforderlich, die auf Straßen, Wegen und Plätzen
betrieben werden, die gemäß § 2 BerlStrG für den öffentlichen Verkehr gewidmet sind.
Die Sondernutzungsgenehmigungen werden von den bezirklichen Straßen- und Grünflächenämtern
(vormals Tiefbauämter) erteilt. Voraussetzung hierfür ist die Einbindung in das
„Berliner Modell“ (siehe Antwort zu 1).
Frage 3:
Sieht der Senat angesichts des Bedarfes an weiteren #Schnellladesäulen und vor dem Hintergrund einer
Presseberichterstattung, dass es einen deutlichen Rückstand im Zeitplan bei der Errichtung der
Ladeinfrastruktur durch das vom Land Berlin beauftragte Konsortium gebe, Bedarf und Möglichkeiten, die
Einrichtung von Ladesäulen durch andere private Anbieter anzuregen bzw. zu erleichtern? Wenn ja, welche?
Antwort zu 3:
Durch den Ladeinfrastrukturbetreiber #Allego wurden 249 Ladesäulen mit 465 Ladepunkten
bis Ende Juni 2018 errichtet. Darunter sind 9 Schnellladesäulen mit jeweils zwei parallel
nutzbaren Ladepunkten. Das Angebot an Ladeinfrastruktur in Relation zu den in Berlin
zugelassenen #Elektro-Pkw übertrifft damit das Angebot in allen deutschen und den
meisten europäischen Städten.
Eine Beschleunigung des Ausbaus der Ladeinfrastruktur im öffentlichen Raum im Rahmen
des „Berliner Modell“ gehört zu den Zielen des Senats. Dafür ist ein einheitliches und
einvernehmliches Vorgehen aller Akteure notwendig. Um den Antrags- und
Genehmigungsprozess zu beschleunigen, arbeitet der Senat an der Vereinheitlichung des
Genehmigungsprozesses in Zusammenarbeit mit den Bezirken.
Die Errichtung von Ladeeinrichtungen durch „dritte Betreiber“ ist ausdrücklich erwünscht.
Frage 4:
Gemäß Festlegung haben Ladesäulen im öffentlichen Raum die #Farbgebung „Signal Grau RAL-Farbcode
7003, bei einem Außenmaß von höchsten 1700 mm Höhe, 450 mm Breite und 360 mm Tiefe, einzuhalten
(s.a. Bild einer Ladesäule auf
https://www.berlin.de/senuvk/verkehr/planung/e_mobilitaet/de/infrastruktur.shtml)
a. Welche Gründe haben dazu geführt, ein so unauffälliges und langweiliges Design für
Ladesäulen
vorzuschreiben, dass nur wenig zu ihrer Sichtbarkeit und #Auffindbarkeit im Straßenland
beiträgt?
Antwort zu 4:
Um das Straßenbild im Allgemeinen so wenig wie möglich zu beeinflussen, wurde für
Ladesäulen im öffentlichen Raum eine zurückhaltende Dimensionierung und Gestaltung
gewählt. Zudem wurden hierdurch auch größere Freiheiten bei der Vorauswahl von
3
Standorten möglich, die in räumlichem Zusammenhang mit Denkmalen,
Denkmalbereichen und Gartendenkmalen sowie Erhaltungsbereichen stehen. Schließlich
wurde das Verfahren beschleunigt, da durch die gewählte Gestaltung ein gesondertes
bauordnungsrechtliches Verfahren zur Genehmigung als Werbeanlage entbehrlich ist.
Berlin, den 31.07.2018
In Vertretung
Stefan Tidow
Senatsverwaltung für
Umwelt, Verkehr und Klimaschutz

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S-Bahn: Experte bemängelt Entwurf für neue Berliner S-Bahn aus Berliner Zeitung

http://www.berliner-zeitung.de/berlin/verkehr/experte-bemaengelt-entwurf-fuer-neue-berliner-s-bahn-23771106

Müssen künftig mehr Fahrgäste in der #S-Bahn stehen? Sollte die #Farbgebung verändert werden? Die geplante neue #Fahrzeuggeneration der S-Bahn Berlin bewegt viele Gemüter. „Wir erhalten derzeit häufiger Hinweise von aufmerksamen Fahrgästen und S-Bahn-Erfahrungsträgern, was störend ist und was geändert werden sollte“, sagt Katrin Block, Sprecherin von #Stadler Pankow. Das Berliner Unternehmen hat mit #Siemens den 900-Millionen-Euro-Auftrag von der Deutschen Bahn erhalten. Jetzt hat sich auch ein früherer #S-Bahn-Designer zu Wort gemeldet – mit Kritik.

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„Aus meiner Sicht müsste die Gestaltung geändert werden – oder die S-Bahn halst sich ein gravierendes Problem auf“, warnt Lutz #Gelbert. „Auch die Innenraumgestaltung zeigt eine Fehlentwicklung.“ Das „formal ästhetische Ergebnis“, das derzeit zur Diskussion steht, bezeichnet er als ein „falsches Design“.

Der Köpenicker kennt sich aus. Er hat die S-Bahn-Baureihe 485, die seit fast drei Jahrzehnten in Berlin im Einsatz ist, mitgeprägt. 25 Jahre lang war Gelbert damit beschäftigt, für die Bahnindustrie in Hennigsdorf Fahrzeuge und Bauteile zu entwerfen. Als er 1981 anfing, hieß sein Arbeitgeber Volkseigener Betrieb Lokomotivbau Elektrotechnische Werke „Hans Beimler“, kurz LEW. Als er aufhörte, stand „Bombardier Transportation“ am Werkstor.

Schmutz auf der Heckscheibe

Seine Strategie lautete: „Ingenieure mit Fakten für eine Designlösung gewinnen.“ Gelberts Credo: „Schienenfahrzeuge sind langlebige Produkte. Bei ihnen muss die Funktionalität im Vordergrund stehen.“ Der 73-Jährige hat eine ungewöhnliche Karriere hinter sich. „Ich war der erste Industrie-Designer in der DDR, der zugleich ein Technik-Diplom hatte.“ Zunächst wurde er Maschinenbau-Ingenieur. Für die Bauakademie befasste er sich mit Mastviehanlagen. „Doch bald konnte ich das Elend der Tiere nicht mehr sehen.“ Freunde rieten ihm zu einem Design-Studium an der Kunsthochschule Weißensee. Er nahm den Rat an – und erwarb ein Diplom im Fach Industrielle …

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http://www.morgenpost.de/berlin/article130465031/Die-Berliner-S-Bahnen-werden-wieder-zu-rollenden-Werbetafeln.html Vor gut 20 Jahren fuhr eine froschgrüne #S-Bahn durch Berlin. Der ehemalige Radiosender „Hundert,6“, zu seiner Zeit einer der ersten Privatsender Berlins, buhlte auf den Zügen um Hörer. In recht ungewohnter #Farbgebung außen; im Inneren war sogar das Programm zu hören.

Genau so wird es jetzt wieder kommen: Statt des bekannten Rubinrot und Ockergelb prangen auf den #S-Bahnwagen bald die Farben von #werbewilligen Unternehmen. „Bis die #Werbung auf die Züge kommt, ist es nur noch eine Frage der Zeit“, sagt Marc Sausen, Sprecher der Ströer Media AG, die sich um die Vermarktung kümmert. Gebucht werden können jeweils ein oder mehrere Viertelzüge, die Laufzeit muss mindestens drei Monate betragen. Werbeverbot seit 2002 Es ist ein plötzlicher Kurswechsel. Ende 2001 entschied die Deutsche Bahn, Mutterkonzern der Berliner S-Bahn, keine Außenwerbung mehr auf …

  • #483001A der<span class="hashtag"> #<a href="https://archiv.berliner-verkehr.de?s=%23s-bahn">s-bahn</a></span> in<span class="hashtag"> #<a href="https://archiv.berliner-verkehr.de?s=%23BaumschulenwegBaumschulenweg' src='https://scontent-lga3-1.cdninstagram.com/v/t51.29350-15/153468133_2714070242237694_2581190765652621749_n.jpg?_nc_cat=107&ccb=3&_nc_sid=8ae9d6&_nc_ohc=7hjKunmoe1UAX_Lu1Ub&_nc_ht=scontent-lga3-1.cdninstagram.com&oh=60fbacb085310ef2dcb2db69c5b25f7c&oe=605DC9F8' />

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