Durch den Umsteigeverkehr von der baubedingt gesperrten S-Bahnlinie S1 sowie den zur Zeit gültigen Ferienfahrplan kam es in den vergangenen Tagen zeitweise zu sehr vollen Zügen auf der U-Bahnlinie U6.
Die Berliner Verkehrsbetriebe (BVG) haben deswegen schnell reagiert und setzen ab sofort Verstärkerzüge jeweils montags bis freitags von 06.00 bis 09.00 Uhr und von 14.00 bis 18.00 Uhr ein. Die Verstärkerfahrten finden zwischen den Bahnhöfen Seestraße und Tempelhof statt. Dadurch ergibt sich eine Taktfolge von fünf Minuten, die die Situation deutlich entspannt.
Im Rahmen der Erschließung eines neuen Gewerbegebietes in Pankow baut der Senat von Berlin zur Unterquerung der S-Bahn-Gleise eine neue Brücke. Zum Einschub des Bauwerkes muss der Verkehr der Linien S1 und S85 von Donnerstag, 21. Juli, 22 Uhr, bis Dienstag, 26. Juli, 4 Uhr, zwischen Wittenau und Wilhelmsruh unterbrochen werden.
Die Züge der Linie S1 zwischen Oranienburg und Potsdam Hbf. werden in beiden Richtungen im 20-Minuten-Takt ab Hohen Neuendorf über Schönfließ, Blankenburg und Pankow umgeleitet. Ab Bornholmer Straße fahren sie wieder auf dem gewohnten Linienweg. (Zwischen Oranienburg und Hohen Neuendorf fahren die Züge Richtung Berlin 5 Minuten früher).
Zusätzlich fahren ebenfalls im 20-Minuten-Takt Züge der Linie S1 zwischen Birkenwerder und Wittenau bzw. zwischen Wilhelmsruh und Potsdam Hbf. Als Umfahrung des gesperrten Abschnittes steht zwischen Wittenau und Gesundbrunnen auch die Linie U8 zur Verfügung. Zwischen Wittenau und Wilhelmsruh fahren für den lokalen Verkehr Busse im Schienenersatzverkehr.
Die Linie S8 fährt nur zwischen Zeuthen/Grünau und Blankenburg; die Linie S85 nur zwischen Grünau und Greifswalder Straße.
Detaillierte Informationen gibt es in einem kostenlosen Sonderfaltblatt, dass auf den S-Bahnhöfen erhältlich ist, sowie im Internet unter www.s-bahn-berlin.de und am S-Bahn-Kundentelefon unter 030 / 29 74 33 33.
Technische Informationen zum Brückenbauwerk finden Sie in einer Pressemitteilung der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung vom 19. Juli 2005: www.stadtentwicklung.berlin.de/aktuell/pressebox
Der Berliner Beauftragte für Datenschutz und Informationsfreiheit, Alexander Dix, und der Vorstand Betrieb der Berliner Verkehrsbetriebe (BVG), Thomas Necker, haben sich heute darauf geeinigt, im Rahmen eines Evaluierungsprogramms bis Ende Juli 2006 auf ausgewählten U-Bahnlinien eine 24-stündige Videoaufzeichnung mit automatischer Überschreibung zu erproben.
Am Ende des Programms wird über die weitere Vorgehensweise auf Basis der Ergebnisse durch unabhängige Experten entschieden.
BVG-Vorstand Necker zeigte sich im Anschluss an das gut einstündige Gespräch sehr zufrieden. „Wir können auf ausgewählten Linien dann rund um die Uhr aufzeichnen und erhöhen damit auch deutlich das subjektive Sicherheitsgefühl unserer Fahrgäste.“
Warum kam es in den vergangenen Wochen insbesondere im #Nord- Süd-Tunnel der #S-Bahn Berlin zu #Störungen der betrieblichen Abläufe?
In den letzten Jahren fanden unter Aufrechterhaltung einer guten #Betriebsqualität umfangreiche Bauarbeiten zur #Modernisierung der Berliner S-Bahn statt. Allein in diesem Jahr werden150 Millionen Euro in den S-Bahn-Ausbau investiert.
Am neuen #Hauptbahnhof wird es spannend – im wahrsten Sinne des Wortes: Die beiden so genannten #Bügelbauten werden sich nach ihrer Fertigstellung wie Brücken über das Ost-West-Dach des Berliner Hauptbahnhofs spannen.
Dazu werden vier Brückenteile auf vier Türmen vormontiert und in die Höhe gebaut, dann #abgesenkt und jeweils zwei Teile miteinander zu einem Bügel verbunden.
Es kribbelt angenehm im Magen, die Beine zittern leicht, Gänsehaut überzieht in Schauern den Körper. Schön ist es und aufregend, auf dem Bahnsteig auf die Ankunft eines geliebten Menschen zu warten. Doch fährt der langersehnte Zug endlich ein, unterbricht meist jäh ein schmerzendes Schreien der Bremsen die träumerische Vorfreude. Der Verliebte mag diesem Angriff auf den Gehörsinn verzeihen, doch ein Anwohner in der Nähe wird mit jedem Mal genervter.
Der Streit um die #Gebühren am #Flughafen#Tegel ist beendet. Die Berliner #Flughafen-Gesellschaft und die #Luftverkehrsgesellschaften haben sich auf eine neue #Entgeltordnung geeinigt. Nun konnten auch die ersten Vergleiche über die zuvor von einigen Airlines einbehaltenen Gebührenanteile geschlossen werden. Die Gesellschaften zahlen jetzt einen Teil des strittigen Gesamtbetrages von mehr als 37 Millionen Euro zurück.
Seit dem 08. Juli stellt die neue Gesellschaft für Bildende Kunst wieder Wettbewerbsbeiträge der Arbeitsgruppe Alexanderplatz aus. Thema: Sauberkeit – Service – Sicherheit.
„Die Veröffentlichung“ heißt der sechste Beitrag aus diesem Wettbewerb und ist von Volker Barndt. Die Videoarbeit des Künstlers ist am ehemaligen Zugabfertigerhäuschen installiert und zeigt in sieben Bild/Ton-Sequenzen gesellschaftliche Prototypen. Menschen, wie sie uns im öffentlichen Raum scheinbar jeden Tag begegnen könnten. Jedenfalls beinahe. Ein Darsteller verkörpert insgesamt sieben Charaktere, mal einen 28-jährigen, der Stärke demonstriert oder eine 60-jährige Frau, die sich vor Körperkontakt ekelt. Die Szenen sind theatralisch inszeniert und lassen den Betrachter stutzen. Kühl werden heiße Eisen behandelt: Ängste, Kriminalität, Sehnsüchte und Fatalismus.
Die rund 1300 Omnibusse der Berliner Verkehrsbetriebe (BVG) legen pro Jahr rund 96 Millionen Kilometer zurück, umgerechnet auf einen Tag fahren alle BVG-Busse acht mal um die Erde. Dass sie das weitgehend ohne Unfälle tun, liegt nicht zuletzt an der hohen Qualifikation der Fahrerinnen und Fahrer. Schon aus der Fahrgastperspektive wird deutlich, dass es kein einfaches Unterfangen ist, einen fünfzehn Meter langen Eindecker oder einen 17-Tonnen schweren Doppeldecker jeden Tag durch den dichten Berliner Verkehr zu steuern und dabei auch noch ruhig und freundlich zu bleiben.
Um in Gefahren- oder Krisensituationen angemessen zu reagieren, werden die Busfahrer der BVG gründlich in der eigenen Fahrschule ausgebildet. Regelmäßige Schulungen begleiten sie auch auf ihrem weiteren Berufsweg.
Ein spezielles Sicherheitstraining hilft ihnen, auch in kritischen Situationen sicher zu reagieren und die Sicherheit ihrer Fahrgäste zu gewährleisten. Die Verkehrsakademie Omnibus, die aus der BVG-Fahrschule hervorgegangen ist, hat dazu ein spezielles Trainingsprogramm entwickelt. An diesem Programm nehmen zur Zeit alle 3.000 Busfahrer teil. Der theoretische Teil dauert etwa 90 Minuten. Anschließend folgt der praktische Teil, in dem unter fachkundiger Anleitung von Fahrlehrern das Reagieren vor Ampeln mit und ohne Bremsbereitschaft, die Kurvenfahrt und das Passieren von engen Passagen im Haltestellenbereich geübt wird.
Außerdem bietet die BVG ihrem Fahrpersonal ein Deeskalationstraining an. Es ist auf Grundlage von kritischen Situationen im beruflichen Alltag entwickelt worden. Durch Gruppenarbeiten, in Rollenspielen und in Gesprächen werden den Busfahrer/innen situationsangemessene Verhaltensweisen näher gebracht.
Busfahrer ist kein geschütztes Berufsbild.
Für das Fahrpersonal des Unternehmensbereichs Omnibus der Berliner Ver-kehrsbetriebe (BVG) gelten folgende Merkmale:
– Erwerb der Fahrerlaubnis Klasse D – Betriebliche Einweisung, Fahrzeug- und Typenschulung – Tarifeinweisung und Beförderungsbedingungen – Kundendienstschulung, Deeskalationstraining, Umgang mit Stress – Dienstanweisungen und betriebliche Regelungen – Teilnahme an regelmäßigen Fahrerschulungen – Dauer: circa drei Monate + ein Monat Praktikum – ab 2006 sind zusätzliche Grundqualifikationen nach EU-Recht nötig
Voraussetzungen:
– Fahrererlaubnis Klasse D – Mindestalter 21 Jahre – „sauberes“ Punktekonto in Flensburg – polizeiliches Führungszeugnis – ärztliche Untersuchungen
Berufsalltag im Fahrdienst:
– sitzende Tätigkeit – unregelmäßige Arbeitszeiten/ Schichtdienst – hohe physische und psychische Belastung (Zeitdruck und Stress) – Arbeit auch an Sonn- und Feiertagen – zukunftssicherer Arbeitsplatz – abwechslungsreiche Tätigkeit – Umgang mit Menschen – Hohe Verantwortung für Menschen und Fahrzeuge – Selbstständiges Arbeiten
Arbeitsbedingungen im ÖPNV:
– monatliche Arbeitszeit bis circa 190 Stunden – unregelmäßiger Schichtdienst, auch samstags, sonntags, feiertags – 6-Tage-Woche
Was der Bewerber mitbringen sollte:
– Freude am Umgang mit Menschen – Flexibilität – Bereitschaft zu unregelmäßigem Schichtdienst – Zuverlässigkeit – Keine gesundheitlichen Einschränkungen – Führerschein der Klasse B seit mindestens zwei Jahren