Trotz aller Befürchtungen, der #Eröffnungstermin könne nicht gehalten werden, wurde am Morgen des 4. April 2005 die neue #Bahnsteighalle des S-Bahnhofs #Papestraße auf der #Ringbahn für den Verkehr #eröffnet. Die S-Bahnzüge Richtung #Schöneberg halten nun in der neuen Halle. Die Größe der Halle ist beeindruckend, obwohl noch Bauzäune das großzügige #Raumerlebnis beeinträchtigen. Der Ringbahnsteig fungiert im Endzustand nicht nur als Bahnsteig, sondern auch als #Verteilerebene zwischen den darunter querenden #Nord-Süd-Bahnsteigen der Anhalter und Dresdener Bahn sowie als Verbindungsweg zwischen den umgebenden Stadtteilen. Der #Umsteigeweg zwischen S 41 und S 2 bzw. S 26 ist jetzt erheblich kürzer.
Ende dieses Jahrzehnts steht die BVG vor der großen Aufgabe, ihre Straßenbahnflotte zu erneuern. In Vorbereitung auf eine entsprechende europaweite Ausschreibung beginnen entsprechende Markterkundungen und Praxistests.
Vorstand Betriebe Thomas Necker: „Die Berliner Verkehrsbetriebe (BVG) werden zum Ende dieses Jahrzehnts mit der Beschaffung neuer Straßenbahnen beginnen müssen. So denken wir schon jetzt darüber nach, welche Fahrzeugkonzepte und Technologien als Nachfolge für unsere Tatra-Bahnen in Frage kommen. Aus diesem Grund hat die BVG alle Hersteller von Straßenbahnen eingeladen, die von ihnen hergestellten Modelle probeweise in Berlin zum Einsatz zu bringen. Nachdem im Herbst des vergangenen Jahres eine Straßenbahn der „Wiener Linien“ für drei Wochen zu Gast in unserer Stadt war, wird ab dem April 2005 der Hersteller Bombardier eine Straßenbahn, die derzeit schon in der französischen Stadt Nantes im Einsatz ist, probeweise durch Berlin fahren lassen.
Die Straßenbahn aus Nantes präsentiert ein modernes Fahrzeugkonzept und gewährleistet damit eine anspruchsvolle Beförderungsqualität. Sie kommt parallel zum regulären Fahrplan auf der Linie M4, die vom S-Bahnhof Hackescher Markt bis Hohenschönhausen, Zingster Straße verkehrt, zum Einsatz. Damit geben wir nicht nur unseren Fachleuten sondern, auch wieder allen Berlinerinnen und Berliner die Möglichkeit diesen Straßenbahntyp einmal auszuprobieren. Die Fahrt mit der Straßenbahn aus Nantes ist als Testangebot kostenlos.“
31.03.2005 Eine Bahn ohne Bahnhöfe – in Berlin geht das gut. Nach der #S-Bahn-Station #Mexikoplatz ist jetzt auch der #S-Bahnhof #Lichterfelde West #verkauft worden. Und nach dem Willen der Bahnoberen sollen weitere Stationen den Eigentümer wechseln, wenn sich denn Käufer finden.
Plötzlich und unerwartet verstarb am Mittwoch, dem 30.3.2005, im Alter von 46 Jahren der Vorstandsvorsitzende der BVG AÖR, Andreas von Arnim.
Andreas von Arnim war am 18.8.2002 zum Vorstandsvorsitzenden gewählt worden und hatte am 1.10.2002 sein Amt angetreten. Herr von Arnim hatte die Führung der BVG in einer für das Unternehmen schwierigen Zeit übernommen. Dank seiner Tatkraft, seines unermüdlichen Engagements und seines Ideenreichtums konnte er den Restrukturierungsprozess entscheidend vorantreiben.
Das Management und die Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen der BVG trauern um ihren tatkräftigen, dynamischen Vorstandsvorsitzenden und sind in Gedanken bei seinen Angehörigen.
Auch ein gutes Jahr vor der #Eröffnung des #Nord-Süd-Tunnels der Bahn ist noch nicht geklärt, wie der #Flughafen#Schönefeld ins #Liniennetz integriert werden soll. Klar ist, dass die Nord-Süd-Verbindungen von Rostock und Stralsund Richtung Jüterbog durch den Tunnel fahren werden. Offen ist dagegen nach wie vor, wie der Regionalverkehr dann fahren soll. Heute verbinden die Linien des Regionalverkehrs das #Stadtzentrum umsteigefrei alle 30 Minuten mit dem Flughafen Schönefeld. Die Fahrt vom Zoologischen Garten dauert eine halbe Stunde. Die S-Bahn fährt die Strecke zwar ebenfalls, benötigt aber rund 50 Minuten.
Seit dem 24. Februar 2005 fährt die Berliner #S-Bahn nach #Teltow – dem geht jedoch eine nahzu 165-jährige #Eisenbahngeschichte der #Anhalter Eisenbahn über Teltow voraus, einschließlich des nur 10 Jahre dauernden Zwischenspiels der S-Bahnverbindung Bernau–Teltow von 1951 bis 1961.
Gemeinsam mit dem #Allgemeinen Deutschen Fahrrad-Club Berlin und der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung baut die #S-Bahn mit an der #Fahrradstadt Berlin.
Unterstützt durch eine #Plakatkampagne der Firma Ströer Deutsche Städte Medien wollen diese Partner den #Wegeanteil, der mit Fahrrädern in Berlin zurückgelegt wird, bis 2010 von 10 auf 15 Prozent steigern, so Maria Krautzberger, Staatssekretärin der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung.
Fahrgäste auf den RegionalExpress-Linien #RE3, #RE4 und #RE5 haben es derzeit wirklich nicht leicht. An den Wochenenden im April werden ihre Linien erneut geteilt.
Die Reisenden können von der #Stadtbahn aus immer nur entweder nach Norden oder nach Süden durchfahren. Sie müssen aussteigen und ein Stück mit der S-Bahn weiterfahren, bis sie wieder in den RE steigen können. Meist erreichen sie dann erst den nächsten Takt des Zuges.
Voraussichtlich ab Montag, 4. April, halten die Züge aus Richtung Osten nach Westen wieder am #S-Bahnhof #Papestraße – dann schon in der neuen #Ringbahnhalle. Und bis Mitte Juni ist vorgesehen, dass auch die Züge der #Gegenrichtung im künftigen Bahnhof halten. Das kündigte Michael Baufeld, Bereich Kommunikation der bauleitenden DB ProjektBau, jetzt gegenüber punkt 3 an.
Die S-Bahn Berlin GmbH erweitert im Jahr 2005 ihre Angebote im Freizeitverkehr. Das gut ausgebaute Netz und ein attraktiver Takt mit kurzen Fahrzeiten lassen immer mehr Ausflügler auf die rot-gelben Züge umsteigen. Zahlreiche Spezialangebote bieten Anreize, das eigene Auto stehen zu lassen.
Die diesjährige Ausflugssaison beginnt am Osterwochenende: Allein von Karfreitag bis Oster-montag gibt es 19 Fahrten mit historischen Sonderzügen, der gläsernen Panorama-S-Bahn und der Ausflugs-S-Bahn.
Am Ostersamstag startet die historische S-Bahn aus den zwanziger Jahren um 11.50 Uhr und 14.50 Uhr ab Ostbahnhof zur traditionellen Ostereiersuche. Auf den nostalgischen Holzbänken geht es diesmal nach Erkner. Bereits unterwegs können Ostereier bemalt werden. Auch eine persönliche Begegnung mit dem Osterhasen ist vorgesehen. Restkarten zum Preis von 6 Euro sind bei den Schaffnern am Zug erhältlich.
Die gläserne Panorama-S-Bahn startet am Karfreitag um 12.46 Uhr und 14.26 Uhr zu einstündigen Stadtrundfahrten ab Ostbahnhof. Auf bequemen Polstersesseln geht es über den Südring und die Stadtbahn entlang an allen wichtigen Sehenswürdigkeiten der Bundeshauptstadt. Am Ostersams-tag und Ostersonntag gibt es jeweils vier Fahrten um 11.06 Uhr, 12.46 Uhr und 16.06 Uhr. Die Tour um 14.26 Uhr steht unter dem Motto „Historisches Berlin“. Ein kompetenter Stadtführer be-gleitet die Fahrten. Tickets zum Preis von 14,50 Euro (Kinder von 4 bis 13 Jahren 8 Euro) gibt es in allen S-Bahn-Kundenzentren.
Jeweils sonntags ist ab sofort wieder die Ausflugs-S-Bahn auf der Linie S1 zwischen Potsdam Hbf. und Oranienburg unterwegs. Ansagen im Zug informieren über Sehenswürdigkeiten und Erholungsmöglichkeiten entlang der Strecke. Kooperationspartner werben mit Ermäßigungsgut-scheinen für ihre Freizeitangebote. Zugbegleiter geben Auskünfte und halten ein Getränke- und Snackangebot bereit. Es gelten die üblichen VBB-Fahraus-weise. Abfahrt ist um 10.49 Uhr und 14.29 Uhr in Oranienburg bzw. um 12.39 Uhr und 16.19 Uhr ab Potsdam. Die Ausflugs-S-Bahn hält an allen Stationen.
Weitere Angebote der S-Bahn Berlin GmbH im Ausflugsverkehr sind im Internet unter www.s-bahn-berlin.de, in der Kundenzeitung „punkt3“ sowie bei den Kooperationspartnern Allgemeiner Deutscher Fahrrad-Club (ADFC) und dem Verkehrsclub Deutschland (VCD) erhältlich.