Sie rechnen mit mindestens vier Jahren Bauzeit. 2020 geht es los. Er ist einer der schlimmsten Bahnhöfe Berlins – doch 2020 sollen endlich die #Sanierungsarbeiten beginnen: Fast vier Jahre werde es dauern, den #U-Bahnhof #Schönleinstraße an der Grenze von Kreuzberg zu Neukölln auf Vordermann zu bringen, sagte ein BVG-Sprecher.
Die Arbeiten, die größtenteils bei laufendem Betrieb und nachts stattfinden sollen, sind seit längerem geplant. Dabei müsse berücksichtigt werden, dass der U-Bahnhof #denkmalgeschützt ist. Ein Aufzug werde aber dennoch eingebaut, um den Bahnhof barrierefrei zu machen.
Der #U-Bahnhof #Friedrich-Wilhelm-Platz ist seit dem heutigen Montag, 25. Februar 2019, stufenlos erreichbar. Am Vormittag ging in der Station der Linie #U9 der neue #Aufzug in Betrieb. Er verbindet die Straßenebene (Mittelinsel) mit der Bahnsteigebene. Neben dem Aufzug wurde im Bahnhof auch ein #taktiles Leitsystem für #Blinde und #Sehbehinderte installiert.
Der #barrierefreie Ausbau kostete rund 1,7 Millionen Euro. Parallel dazu lief und läuft die Grundsanierung des Bahnhofs. Diese Arbeiten dauern noch an. Neben den Fliesen werden dabei die Decken und Hintergleiswände sowie die Ausgänge erneuert. Die Ausgänge in Richtung Friedrich-Wilhelm-Platz sind für diese Arbeiten aktuell geschlossen. Sie sollen im Frühjahr 2019 wieder eröffnet werden.
Mit der Inbetriebnahme des neuen Aufzugs sind nun insgesamt 127 Berliner U-Bahnhöfe stufenlos erreichbar. 119 Stationen haben Aufzüge, acht weitere verfügen über Rampen.
Wenn man nach dem Ursprung des Begriffs Berufsverkehr suchen wollte, wäre dafür der südliche Humboldthain ein guter Ort. An der #Voltastraße hatte die Allgemeine Elektricitäts-Gesellschaft, kurz: #AEG, Mitte der 90er-Jahre des neunzehnten Jahrhunderts eine #Großmaschinenfabrik errichtet. Um sie mit der #Apparatefabrik in der Ackerstraße zu verbinden, baute die AEG einen #Tunnel für eine elektrische #Röhrenbahn. 295 Meter lang war dieser und sollte Arbeiter und Materialien von einer Fabrik zur anderen transportieren. Berufsverkehr eben, aber es steckte mehr dahinter.
Erster #U-Bahn-Tunnel Deutschlands Der 3,15 Meter hohe und 2,60 Meter breite Parcours unter Berlins Pflaster darf vor allem als der erste U-Bahn-Tunnel Deutschlands gelten. Und tatsächlich war die Unterführung ein #Versuchstunnel, mit dem AEG in Berlin den Bau eines U-Bahn-Netzes nach Londoner Vorbild auslösen wollte. Die Stadt wuchs, neue Verkehrsmittel waren gefragt. Am 31. Mai 1897 fuhr auf der Strecke der erste elektrisch angetriebene Zug. Dennoch setzte sich #Siemens mit einer preiswerteren Mischung aus Hoch- und Untergrundbahn …
Der Abend beginnt mit einem Klassiker. Kerstin #Strehmann (48) steht am #U-Bahnhof Tierpark am Gleis der #U5 in Richtung Hönow, schaut auf die Uhr und sagt: „Wir steigen auf den Zug, der in sechs Minuten kommt.“ Dann blickt sie zur Anzeigetafel – dort steht: Nächster Zug in 15 Minuten. Irgendetwas läuft falsch. Und das ist auch nichts, was eine Frau wie Strehmann überraschen kann. Seit neun Jahren arbeitet sie als #U-Bahn-Fahrerin, sitzt auch nachts für die #BT Berlin Transport im #Cockpit der Züge. KURIER fuhr mit – und plauderte mit Strehmann über die Freuden und Tücken ihres Berufs.
Frau Strehmann, sind Sie mit der Bahn hier?
Ja, heute ja.
Was passiert, wenn Ihr Zug Verspätung hat und Sie zu spät zum Dienst kommen?
Gute Nachrichten für die Fahrgäste auf der südlichen #U7: Die BVG kann die Arbeiten im Tunnel zwischen den Bahnhöfen #Blaschko- und #Parchimer Allee eine Woche früher abschließen als ursprünglich geplant. Statt am 4. März fahren die Züge nun schon am Montag, den 25. Februar 2019, wieder auf der ganzen Linie. Der seit Anfang Januar bestehende Ersatzverkehr zwischen #Grenzallee und #Britz-Süd fährt damit letztmalig am kommenden Sonntag.
Bei der Verlängerung der U7 in Richtung Britz-Süd wurden in den 1960ern mineralische Dämmstoffe mit Holzwolle-Leichtbauplatten im Deckenbereich verbaut. Was damals als innovativer Lärmschutz galt, wird seit Umbau und Modernisierung der Gleisanlagen nicht mehr benötigt und ist heute eine Altlast.
In den letzten Wochen hat die BVG im 3-Schicht-Betrieb auf einer Länge von rund 300 Metern Tunnel je Gleisseite die Platten entfernt – insgesamt ca. 2.600 Quadratmeter. Dafür mussten die Arbeiten größtenteils über Kopf auf einer Höhe von vier bis fünf Metern durchgeführt werden. Die Kosten belaufen sich auf rund eine Million Euro.
Es sollten Strecken der #U6, #S25 und die #A111#zeitgleich#saniert werden Berlin-Reinickendorf. Der Zeitplan für die Sanierung der Strecke der U-Bahnlinie 6 steht fest: Im Frühjahr 2021 soll das Teilstück zwischen den Haltestellen Alt-Tegel und Kurt-Schumacher-Platz erneuert werden. Die Bauarbeiten werden voraussichtlich zwei Jahre dauern.
Den #Nahverkehrsplan will sie trotzdem zügig beschließen. Zwei Stunden saßen die Koalitionäre am Mittwoch zusammen und diskutierten über Verkehrspolitik. Die Stimmung wurde von Teilnehmern als „mies“, „durchschnittlich“ und „sachorientiert“ beschrieben. Klar ist, dass der Nahverkehrsplan im Konsens zeitnah verabschiedet werden soll. Ob der Senat ihn schon am kommenden Dienstag beschließen wird, ist aber offen.
Ende Februar kommt das große und lange überfällige Paket zur nachkriegsmodernen #U-Bahnarchitektur in Berlin und darüber hinaus: #Tagung, #Ausstellung und das erste #Buch zu Rainer G. #Rümmlers #U-Bahnhöfen in West-Berlin. Ich möchte Sie und Euch mit dieser Mail herzlich zur Tagung und Ausstellung einladen, die ICOMOS Deutschland, die Initiative Kerberos, das Landesdenkmalamt Berlin und die Berlinische Galerie organisiert haben und Ihnen / Euch zugleich das Buch „Der Himmel unter West-Berlin“ – die Publikation meiner Dissertation zu Rainer Rümmlers U-Bahnarchitektur in West-Berlin – vorstellen. Internationale Tagung „Underground Architecture Revisited“, 20.02. – 23.02.2019, Berlinische GalerieBei der Tagung „Underground Architecture Revisited“ kommen Architektur- und Kunstwissenschaftler*innen, Denkmalpfleger*innen und Verkehrsunternehmen aus Europa zusammen, um über den Stand der Forschung und die Zukunft von nachkriegsmodernen U-Bahnhöfen zu sprechen. Neben Vorträgen und Diskussionsrunden werden auch Führungen durch die Ausstellung (s.u.) sowie ein Filmabend (urbanoFILMS # 35 – Merci Métro) angeboten.Das Programm zur Tagung findet sich unter obigem Link. Die Tagung wurde organisiert von ICOMOS Deutschland, Landesdenkmalamt Berlin, Initiative Kerberos und Berlinische Galerie. Ausstellung „Underground Architecture“, 16.02. – 20.05.2019, Berlinische GalerieDie Berlinische Galerie zeigt ab 16. Februar 2019 die Ausstellung „Underground Architecture“. Ausgestellt wird die U-Bahnarchitektur in Berlin von den 1950ern bis in die 1980er Jahre, von der Sachlichkeit zur Pop Art zur Postmoderne. Entwürfe, Zeichnungen und weitere Exponate aus dem Landesarchiv, der Berlinischen Galerie und dem Archiv der BVG ermöglichen bislang ungekannte Blicke auf die U-Bahnhöfe und ihre Architekten. Am 23.02. findet eine öffentliche Führung durch die Intiative Kerberos statt.Die Ausstellung wurde organisiert von der Berlinischen Galerie mit wissenschaftlicher Beratung durch die Initiative Kerberos. Buch „Der Himmel unter West-Berlin“, 384 Seiten, 291 Abb., 29 EUR, erhältlich ab 20.02.2019 „Der Himmel unter West-Berlin“ ist meine 2018 abgeschlossene Dissertation über die „post-sachlichen U-Bahnhöfe des Baudirektors Rainer G. Rümmler“. #Rümmler hat von 1962 bis 1996 den West-Berliner Untergrund mit seinen 58 bunten, zeitgenössischen und durchaus umstrittenen U-Bahnhöfen geprägt. „Der Himmel unter West-Berlin“ ist das erste Buch zu Rümmler und stellt daher neben dessen Hauptwerk – den U-Bahnhöfen – auch eine breite Auswahl von Rümmlers mehr als 100 Hochbauten in Berlin vor. Im Mittelpunkt der Analyse steht die Deutung und Bedeutung des Wandels in Rümmlers U-Bahnarchitektur für eine Geschichte der U-Bahnarchitektur und die Geschichte Berlins, damals wie heute. Das Buch kann direkt bei verlag@urbanophil.net bestellt werden oder im Buchhandel und bei oben genannten Veranstaltungen erworben werden. Ich würde mich sehr freuen, Sie / Euch bei einer der Veranstaltungen zu sehen. Herzliche GrüßeVerena Pfeiffer-Kloss
Dr. des. Verena Pfeiffer-KlossDipl.-Ing. Stadt- und Regionalplanungwww.urbanophil.net
Berlins rot-rot-grüne Senatsriege hat sich an diesem Dienstag nicht wie sonst üblich im Roten Rathaus getroffen, um die wichtigsten Themen der wachsenden Stadt zu besprechen – sondern im Rathaus #Pankow.
Bei Stadler, dem größten Industriebetrieb im Bezirk, schauten sich die Regierungsmitglieder dann die Produktion neuer #U- und #S-Bahnen für Berlin an. Unter Ausschluss der mitgereisten Medienvertreter unterhielten sich die Regierungs- und Unternehmensverteter dann darüber, ob die dringend benötigten U-Bahnen für Berlin nicht etwas schneller ausgeliefert werden könnten.
Wie die Berliner Morgenpost erfuhr, soll Stadler auf Bitten des Senats zugesichert haben, die 14 Züge, bestehend aus je 4 Wagen, aus der so genannten Notbestellung möglichst zügig zu liefern. Es handelt sich um Züge der Baureihe #IK 20. Die 14 Züge werden im kommenden Jahr geliefert, in diesem Jahr werden die verbleibenden sechs Züge der IK 18 bis Mai geliefert.
Für die #U5-Verlängerung wird unter der #Museumsinsel eine neue Station gebaut. Zum Schutz vor Wasser mit einer besonderen Technologie. Berlin. Der Winter in Berlin, der war ja bislang noch nichts. Doch mitten in der Stadt, da gibt es ihn noch – mit beständigen zehn Grad Minus und dicken #Eisbatzen an den Wänden. Nur Pulverschnee und Abfahrtshänge fehlen.
Der Eingang zum heimlichen Winterparadies der Hauptstadt liegt gut gesichert direkt neben der Bertelsmann-Repräsentanz am Boulevard Unter den Linden in Mitte.