U-Bahn: Men at work aus BVG

http://unternehmen.bvg.de/de/index.php?section=downloads&cmd=180&download=2254

Auf der nördlichen #U6 rücken am kommenden Montag, 7. November 2016, die
Bauarbeiter der Berliner Verkehrsbetriebe an. Bis zum 24. November erneuern
sie Weichen am Bahnhof Kurt-Schumacher-Platz.
Zwischen den U-Bahnhöfen #Alt-Tegel und #Scharnweberstraße sowie #Seestraße
und #Afrikanische Straße fahren in diesem Zeitraum #Pendelzüge. Auf dem
Bahnhof Seestraße fährt der Pendelzug in Richtung Alt-Tegel außerplanmäßig
vom Bahnsteig Richtung Alt-Mariendorf ab.
Die U-Bahnhöfe Scharnweberstraße, Kurt-Schumacher-Platz und Afrikanische
Straße sind mit einem #Ersatzverkehr mit #barrierefreien #Bussen erreichbar. Um
die barrierefreie Anbindung zu gewährleisten, wird der Ersatzverkehr bis zu
dem per Aufzug zu erreichenden U-Bahnhof Rehberge verlängert.
Fahrgäste zum Flughafen Tegel können alternativ am U-Bahnhof Osloer Straße
(U8/U9) oder Franz-Neumann-Platz (U8) in den Bus 128 zusteigen, um
den Flughafen zu erreichen.

U-Bahn + Museum: Dora kommt!, aus BVG

http://unternehmen.bvg.de/de/index.php?section=downloads&cmd=180&download=2250

Die BVG bekommt #Verstärkung für ihre #U-Bahnflotte. Drei Doppeltriebwagen
der Baureihen #D und #DL aus den 50er und 60er Jahren werden für den Einsatz
auf der Linie #U55 #reaktiviert. Das erste Fahrzeug ist nun fertig und ging
am heutigen Mittwoch erstmals zu Mess- und Belastungsfahrten auf die Linie
U5. Bevor alle drei Einheiten voraussichtlich im ersten Quartal 2017 auf die
vom restlichen Netz abgekoppelte U55 gehen, werden die „Dora“ genannten
Züge im Großprofilnetz auch noch Probefahrten mit Fahrgästen unternehmen.
„Vor dem Inselbetrieb wollen wir verständlicherweise sicherstellen, dass alle
Komponenten auch im Alltag zuverlässig funktionieren“, sagt Martin Süß, Abteilungsleiter
U-Bahnfahrzeuge bei der BVG. „Die Doras sind aber von der
Substanz her grundsolide. Dadurch und durch die geringe Laufleistung, die sie
auf der U55 bewältigen sollen, war es uns möglich, sie mit vergleichsweise
geringem Aufwand zu reaktivieren. Für den täglichen Fahrgasteinsatz wurden
die Züge in den vergangenen Monaten vor allem mit den heute vorgeschriebenen
Sicherheitseinrichtungen ausgestattet. Außerdem wurden alle Fahrzeuge
für die vor dem Einsatz fällige Hauptuntersuchung technisch von Grund
auf überholt“, so Süß weiter. „Das bedeutet, dass die komplette Antriebstechnik
und alle elektrischen, mechanischen und pneumatischen Bauteile nach
Herstellervorgaben gründlich überarbeitet wurden.“
Am Fahrerarbeitsplatz hielt moderne Bedien- und Funktechnik Einzug. Der
Fahrgastraum wurde hingegen optisch weitgehend im Stil der 60er Jahre belassen.
Die Leuchtstofflampen erhielten lediglich energiesparende Vorschaltgeräte.
Neu sind in den Doras kombinierte Notgriffe mit Sprechstellen und
Türöffnungstaster mit Warnton und Leuchtmelder für den Schließvorgang.
Außerdem sind pro Wagen zwei Videokameras installiert. Vor dem endgültigen
Einsatz auf der U55 bekommen alle Wagen dann noch eine spezielle Gestaltung,
die dem besonderen Einsatzort Rechnung trägt. „Mehr wird aber
noch nicht verraten. Lassen Sie sich überraschen“, sagt Martin Süß.
Die Kosten für diese Reaktivierung belaufen sich auf rund 1,9 Millionen Euro.
Die bisher auf der U55 eingesetzten drei Doppeltriebwagen der F-Reihe stehen
nach dem Tausch gegen die wieder einsatzbereiten Oldtimer als Verstärkung
im übrigen Großprofilnetz zur Verfügung.

Wussten Sie eigentlich…
– …dass die Baureihe D die erste war, die nach dem Zweiten Weltkrieg
neu für die BVG entwickelt wurde? Mehr als 200 Doppeltriebwagen
wurden von 1956 bis 1973 für das Großprofilnetz gebaut. Bis 2004 waren
noch D-Fahrzeuge im Linieneinsatz.
– …dass Fans die frühen Untermodelle als „Stahl-Dora“ bezeichnen? Bis
1965 wurden die Züge nämlich in Stahlbauweise gebaut, danach als
Baureihe DL in Leichtbauweise mit einem Wagenkasten aus Aluminium.
Durch das ca. 26 Prozent geringere Gewicht konnten auch leistungsschwächere
Motoren eingebaut werden, was die Energiebilanz
der DL-Züge zusätzlich verbesserte.
– …dass die West-BVG Ende der 80er Jahre den Verkehrsbetrieben im
Ostteil der Stadt mit Doras aus der Patsche half? Dort fehlten dringend
benötigte Züge und im Westen war der Ersatz durch die Baureihe F
bereits weit fortgeschritten. Das Ergebnis war ein kurioses Koppelgeschäft.
Die BVG-West überließ der BVB-Ost 50 Wagen. Als Gegenleistung
sicherte die BVB zu, die im Osten gelegenen Abschnitte der
West-Linien U6 und U8 zu sanieren.

U-Bahn + Schiffsverkehr: U5 in Mitte BVG lässt Baustellen-Hafen wieder zuschütten – Quelle: http://www.berliner-zeitung.de/

http://www.berliner-zeitung.de/berlin/verkehr/u5-in-mitte-bvg-laesst-baustellen-hafen-wieder-zuschuetten-25010724?dmcid=nl_20161101_25010724

Aus ihm könnte etwas werden: eine #Anlegestelle für Ausflugsschiffe, eine #Marina für Touristenboote oder ein #Gestaltungselement für den Park nebenan. Doch keiner dieser Pläne hat derzeit eine Chance, verwirklicht zu werden. Denn die Berliner Verkehrsbetriebe (#BVG) haben angekündigt, dass sie ihren #Baustellenhafen am Marx-Engels-Forum in Mitte zuschütten lassen.

Dem Vernehmen nach wird das etwas mehr als eine Million Euro kosten. „Wir haben das Ausschreibungsverfahren gestartet“, sagte Jörg Seegers, Technik-Chef der Projektrealisierungsgesellschaft #U5. Das BVG-Unternehmen leitet den Weiterbau der U-Bahn-Linie U 5, für den der Hafen entstand. Aus dem Projekt wurde ein weiteres Problem bekannt: Der U-Bahnhof Brandenburger Tor, der erst 2009 eröffnet wurde, muss saniert werden.

80 Meter lang und neun Meter breit: So groß ist das Becken in der Spree, das vor fünf Jahren gegenüber der Schlossbaustelle gebaut worden ist. 1,5 Millionen Euro hat es gekostet. Gedacht war es nicht für Jachten oder Rundfahrtsdampfer, sondern für Güterschiffe – um die Straßen zu entlasten. Sand, Schlamm und Steine, die bei der Bohrung des U-Bahn-Tunnels zutage kamen, landeten in Kähnen. Auch Teile von „Bärlinde“, wie die Tunnelbohrmaschine hieß, wurden in dem Spreehafen verladen.

„Verschwendung von Steuergeld“

Schon als das Hafenbecken angelegt wurde, dachte manch einer darüber nach, ob aus der temporären Verkehrsanlage nicht eine dauerhafte werden könnte. Der nötige Ausbau würde dem Vernehmen nach rund 600.000 Euro kosten.

Wasser in der Stadt habe eine große Anziehungskraft, sagte der damalige (und künftige) Baustadtrat in Mitte, Ephraim Gothe. „Man kann durchaus darüber nachdenken, ob der Hafen künftig bestehen bleiben kann“, meinte er. Der #Reederverband der #Personenschifffahrt äußerte Interesse, dort eine Anlagestelle …

 

U-Bahn + Straßenbahn: Zug um Zug in die Zukunft aus BVG

http://unternehmen.bvg.de/de/index.php?section=downloads&cmd=180&download=2244

Der Aufsichtsrat der BVG hat in seiner heutigen Sitzung die #Ausschreibung von #Rahmenverträgen zur zukunftssicheren #Fahrzeugbeschaffung beschlos-sen. Für insgesamt 3,1 Milliarden Euro sollen bis 2035 neue Züge für #U-Bahn und #Straßenbahn beschafft werden. Der Aufsichtsrat hat mit seinem heutigen Beschluss die Weichen für Ausschreibungen in diesem Rahmen gestellt. Die Verträge werden den Fahrzeugbedarf der BVG auch in Hinblick auf Mehrleis-tungen für die wachsende Stadt sichern.
In einer ersten Tranche sollen für die U-Bahn mindestens 182 Wagen für das #Kleinprofil und mindestens 264 für das #Großprofil beschafft werden. Für die #Straßenbahn sind im ersten Schritt mindestens 80 #Zweirichtungsfahrzeuge verschiedener Größen vorgesehen.
Entsprechende Ausschreibungen sind in Vorbereitung und werden in Kürze veröffentlicht.

Bahnhöfe + Flughäfen + U-Bahn: U-Bahnhof Rudow wird erst 2017 fertig Gut, dass der BER sich gewaltig verspätet. So ist es auch nicht schlimm, dass die BVG mit dem Umbau ihres „Flughafenbahnhofs“ Rudow hinterherhinkt. aus Der Tagesspiegel

http://www.tagesspiegel.de/berlin/letzter-stopp-rudow-u-bahnhof-rudow-wird-erst-2017-fertig/14755288.html

Die Planungen hatten schon vor rund sieben Jahren begonnen. Ziel war einst, den #Umbau des #U-Bahnhofs #Rudow zur damals vorgesehenen #Flughafen-Eröffnung im Juni 2012 abzuschließen. Von Rudow geht es künftig mit Bussen im Fünf-Minuten-Takt zum #BER, weil es keine U-Bahn zum Flughafen gibt.

Doch die Planungen hätten sich verzögert, begründete U-Bahn-Chef Uwe Kutscher am Freitag die Verzögerung. Ursprünglich sollte ein zentrales Empfangsgebäude entstehen, an dem alle Buslinien abfahren sollten – zum BER und in die Kieze. Dies habe sich nicht verwirklichen lassen, weil der Platz fehle, sagte Kutscher.

Die BVG beschränkt sich jetzt auf den Bau zusätzlicher Ein- und Ausgänge zu neuen Bushaltestellen an der Neuköllner Straße. Der Ausgang für die Busse zum Flughafen ist in Bau; er soll im Dezember fertig sein. Dann folgt der Bau auf der Ostseite vor dem Reichelt-Supermarkt, der vor allem für Passagiere vom BER gedacht ist, die in die U-Bahn umsteigen. Der Eingang könne nicht so breit werden wie gewollt, sagte Kutscher, weil Reichelt keine Flächen verkaufen wollte. So bleibt nur der Platz auf dem Gehweg. Dagegen ist die unterirdische Vorhalle größer geworden.

Die neuen Zugänge werden großflächig überdacht und erhalten auch jeweils eine Fahrtreppe. An den bisherigen Ausgängen verzichtet die BVG auf den Einbau. Verzögert haben sich die Arbeiten nach Kutschers Angaben auch, weil zeitgleich die Wasserbetriebe einen Kanal erneuern, was zusätzliche Abstimmungen erfordert habe.

Die größte Herausforderung beim Umbau, der im Frühjahr 2015 begonnen hat, befindet sich in der Bahnsteighalle. Dort entfernt die BVG an den Seitenwänden die asbesthaltigen Eternitplatten, die …

Museum + U-Bahn: Die U-Bahn sieht ja ganz schön alt aus, aus BVG

http://unternehmen.bvg.de/de/index.php?section=downloads&cmd=180&download=2240

Pflichttermin für alle Fans #historischer #U-Bahnen: Am kommenden Sonntag,
30. Oktober 2016, ist ein Zug der Baureihe #BII auf der Linie #U9 unterwegs. Die
AG U-Bahn holt den liebevoll restaurierten und gepflegten #Oldtimer aus dem
Baujahr 1929 aus dem Depot und lädt zu Fahrten zwischen den Bahnhöfen
Leopoldplatz und Rathaus Steglitz ein.
Alle Fahrten mit historischen Zügen finden in diesem Jahr anlässlich eines
Jubiläums statt. Vor 50 Jahren wurde bei der BVG im Westteil Berlins das
noch heute in Grundzügen gültige System der Liniennummerierung eingeführt.
Gefahren wird von 11 bis 17 Uhr. Für die Mitfahrt genügt ein normaler BVGFahrausweis.
Den Fahrplan gibt es auf BVG.de.

U-Bahn: Lieber mal dichthalten aus BVG

http://unternehmen.bvg.de/de/index.php?section=downloads&cmd=180&download=2242

Mit mehr als 534 Millionen Fahrgästen im Jahr 2015 ist die U-Bahn das öffentliche
Verkehrsmittel Nummer eins in Berlin. Damit alle Fahrgäste auch in Zukunft
sicher, komfortabel und zuverlässig an ihr Ziel kommen, investiert die
BVG laufend in ihre Infrastruktur.
Von Montag, 31. Oktober 2016, an erneuert die BVG nun die #Tunneldichtungen
auf einem weiteren Teilstück der #U6 unter der #Chausseestraße. Nachdem
in den Jahren 2013 und 2015 die Dichtungen im Kreuzungsbereich mit der
Invalidenstraße saniert wurden, ist in diesem Jahr der Abschnitt zwischen Habersaathstraße
und Wöhlertstraße dran. Bis April 2017 sollen die Arbeiten
abgeschlossen sein. Der U-Bahnverkehr der U6 ist nicht betroffen. Auch der
U-Bahnhof Schwartzkopffstraße bleibt erreichbar.
Während der Bauzeit wird aus der Chausseestraße zwischen Wöhlert- und
Habersaathstraße in Richtung Invalidenstraße eine #Einbahnstraße. Für den
Individualverkehr in Richtung Wedding wird eine #Umleitung ab Zinnowitzer
Straße über die #Gartenstraße bis zur Liesenstraße eingerichtet. Die Parkplätze
im Bereich der Baustelle fallen weg. Die #Nachtbusse der Linie #N6 fahren
eine Umleitung über die Boyenstraße.
Um die Anwohnerinnen und Anwohner im Umfeld so wenig wie möglich zu
stören, wird auf der Baustelle werktags in der Zeit von 7:00 bis 19:00 Uhr gearbeitet.
Die Anwohnerinnen und Anwohner wurden bereits über das Bauvorhaben
informiert.

barrierefrei + Mobilität: Mobiles Training, aus BVG

http://unternehmen.bvg.de/de/index.php?section=downloads&cmd=180&download=2229

Kleiner Umzug für eine große #Hilfestellung: Aufgrund von Bauarbeiten findet das #Mobilitätstraining der #U-Bahn in diesem Jahr nicht wie ursprünglich ge-plant und angekündigt am Alexanderplatz, sondern auf dem U-Bahnhof #Innsbrucker Platz statt. Am Donnerstag, den 17. November 2016, von 13 bis 14:30 Uhr haben #mobilitätseingeschränkte Menschen und jene mit #Sinnesbeeinträchtigungen die Möglichkeit, zusammen mit erfahrenem BVG-Personal den Umgang mit dem Verkehrsmittel „U-Bahn“ zu üben. So lernen zum Beispiel Personen, die auf einen Rollator oder den Rollstuhl angewiesen sind, Sehbe-hinderungen haben oder blind sind, wie sie sich selbstbestimmt und sicher auf U-Bahnhöfen und in den Zügen bewegen.
Auch ein weiteres Mobilitätstraining speziell für den Bereich #Bus bietet die BVG vor dem Winter noch einmal an: Am kommenden Donnerstag, den 13. Oktober 2016, zwischen 10 und 12 Uhr am Rathaus Spandau (auf dem Rat-hausvorplatz). Die Termine für die Mobilitätstrainings bei Bus, U- und Stra-ßenbahn im Jahr 2017 gibt die BVG dann rechtzeitig im Frühjahr bekannt.
Für die selbstverständlich kostenlosen Mobilitätstrainings ist eine Anmeldung von einzelnen Personen und ggf. deren Begleitern nicht nötig. Gruppen hin-gegen wenden sich bitte im Vorfeld per E-Mail an info@bvg.de oder telefo-nisch an (030) 19449.

U-Bahn + Straßenbahn + Bus: Fahrgastsprechtag BVG 2016 aus Bahninfo.de

http://www.bahninfo.de/artikel/11046/fahrgastsprechtag-bvg-2016/

Am 04.10.2016 fand auf dem #Betriebshof Lichtenberg der vom Berliner Fahrgastverband #IGEB veranstaltete #Fahrgastsprechtag #BVG statt. Nach ihrem Einstand im letzten Jahr gab auch dieses Mal die Vorstandsvorsitzende der BVG Dr. Sigrid Evelyn #Nikutta in der ersten Hälfte der Veranstaltung zunächst einen Überblick über das aktuelle Geschehen bei der BVG. Anschließend stellte sie sich den Fragen und der Kritik des Publikums, allerdings aus Termingründen nur für kurze Zeit. Nach Nikuttas Abschied übernahmen ihre Kollegen aus den Bereichen Infrastruktur, U-Bahn, Straßenbahn, Bus und Angebotsplanung, darunter der von vielen vergangenen Sprechtagen bekannte Helmut Grätz.

Rückblick

Das Jahr 2015 bescherte der BVG einen Rekord. Mit 1.010 Millionen Fahrgästen wurde die #Milliarden-Marke erstmals übersprungen. Auch die Mitarbeiterzahl stieg an. Für die BVG arbeiteten Ende 2015 ca. 14.000 Personen. Durch mehr Fahrgäste, ein erweitertes Angebot und einige Fahrpreiserhöhungen haben sich die wirtschaftlichen Leistungen der BVG seit 2008 kontinuierlich verbessert. Die #Fahrgelderträge stiegen von 493 Millionen Euro in 2008 um 36,3 Prozent auf 672 Millionen Euro in 2015 an. Die Abonnentenzahl hat sich seit 2008 fast verdoppelt. Waren es 2008 noch 225 Tausend sind es 2015 429 Tausend gewesen, ein Plus von 90,7 Prozent. Zwischen April 2014 und April 2016 wurden 92 Angebotsmaßnahmen auf 78 Linien umgesetzt, wofür zusätzliche 161 Vollzeitarbeitsplätze im Fahrdienst und 31 Fahrzeuge benötigt wurden. 1.500 Fahrdienste wurden hierfür neu erstellt oder verändert. Dies entspricht etwa der Verkehrsleistung von Städten wie Jena oder Bremerhaven.

Auf der Buslinie TXL ist die Pünktlichkeit im ersten Halbjahr deutlich gesunken. Verspätungen bis zu 30 Minuten und Pulkbildungen waren Alltag auf dieser Linie. Hauptursache hierfür sind bzw. waren der hohe Verkehr in der Innenstadt, die EM-Fan-Meile und die zahlreichen Baustellen. Die BVG hat daraufhin im Sommer die Linie vom Alexanderplatz zum Hauptbahnhof zurückgezogen, erst sporadisch und unangekündigt, schnell dann "offiziell" und bis auf weiteres. Mit dieser Maßnahme konnte die Zuverlässigkeit auf dem verbliebenen Abschnitt zum Flughafen Tegel wieder gesteigert werden. Gleichzeitig hat sie damit, wenn auch nicht offiziell, den Druck auf die Verkehrslenkung Berlin und den Senat erhöht, endlich …

U-Bahn + Straßenbahn + Bus: Berlins U-Bahnen fahren ab Dezember anders Zum Fahrplanwechsel gibt es mehr Züge am Morgen und am Abend, aber der große Wurf bleibt aus. Denn die Züge sind die Greise der Gleise., aus Berliner Morgenpost

http://www.morgenpost.de/berlin/article208357295/Berlins-U-Bahnen-fahren-ab-Dezember-anders.html

Gute Nachrichten für #Frühaufsteher und #Nachtschwärmer in Berlin: Zum #Fahrplanwechsel am 11. Dezember weiten die Berliner Verkehrsbetriebe (BVG) ihr Angebot aus. Das gab das Unternehmen am Dienstagabend bei einer Veranstaltung des Fahrgastverbands Igeb bekannt. Vor allem Nutzer der U-Bahn sollen profitieren.

So fahren die Züge montags bis freitags morgens ab Betriebsbeginn auf allen Linien bereits im #Zehn-Minuten-Takt, statt wie zuvor alle 20 Minuten. Ausnahmen gibt es auf Teilstrecken der Linien U1, U3 und U6."Das ist definitiv zu begrüßen und einer Großstadt wie Berlin würdig", sagte Igeb-Sprecher Jens Wieseke. "Arbeitnehmer müssen immer flexibler sein, auch Reisende sind oft früh unterwegs. Leere Züge sieht man um diese Zeit eigentlich nie."

Auch am späten Abend fährt die BVG künftig öfter. Von Sonntag bis Donnerstag gilt bis Betriebsschluss ein Zehn-Minuten-Takt. Bislang mussten sich Fahrgäste zu voran­geschrittener Stunde in vielen Fällen mit einem 15-Minuten-Takt begnügen. Hier sieht die Igeb vor allem einen Vorteil für Touristen, die Berlin spät in der Nacht erkunden wollen. "Eine Verbesserung des Angebots in den Randzeiten ist absolut sinnvoll, da dafür ausreichend Fahrzeuge zur Verfügung stehen", sagte der Grünen-Abgeordnete Stefan Gelbhaar.

Während der Gartenschau fährt U5 nach Hönow öfter

Die Änderungen werfen den bisherigen Fahrplan nicht um, sondern verbessern punktuell. Auf der U7 Richtung Rudow sind die Züge außerhalb der Hauptverkehrszeit künftig drei Minuten, auf der U8 Richtung Wittenau eineinhalb Minuten schneller am Ziel, da die Haltedauer an den Bahnhöfen Hermannplatz beziehungsweise Alexanderplatz angepasst wird. Anpassungen zur Anschlusssicherung gibt es auch bei U2 und U6.

Auf der U8 werden zudem die bisherigen zusätzlichen Fahrten bis Osloer Straße bis zur Haltestelle Paracelsus-Bad verlängert. Im Osten lässt die BVG zur Internationalen Gartenausstellung IGA (13. April bis 15. Oktober 2017) die U5 einen Großteil des Tages alle fünf Minuten fahren. Auf der U9 gilt der Ferienfahrplan in Zukunft nur noch in den Sommerferien, in den sonstigen Schulferien gibt es demnach …