U-Bahn: D wie Dora, D wie Demokratie, aus BVG

http://unternehmen.bvg.de/de/index.php?section=downloads&cmd=264&download=2474

Seit einigen Tagen lassen die Berliner Verkehrsbetriebe (BVG) auf ihrer jüngsten
U-Bahnlinie #historische #Doppeltriebwagen des Typs #D („Dora“ genannt)
mitten durch das Regierungsviertel pendeln. Für U-Bahnfans ist das allein
schon ein Grund, der #U55 zwischen Hauptbahnhof und Brandenburger Tor
mal wieder einen Besuch abzustatten. Seit dem heutigen Donnerstag kommt
ein weiterer Grund hinzu. Bundestagspräsident Dr. Norbert Lammert und
BVG-Vorstandsvorsitzende Dr. Sigrid Evelyn Nikutta eröffneten eine fahrende
#Ausstellung zur #Geschichte der #Demokratie in Deutschland. Und so ist zwischen
den U-Bahnhöfen Brandenburger Tor und Hauptbahnhof ab sofort ein
echter D-Zug unterwegs: D wie Dora, D wie Demokratie.
„Nichts kommt von selbst. Und nur wenig ist von Dauer.“ Das großflächige
Zitat Willy Brandts auf der Außenhülle der reaktivierten Züge (Baujahre ab
1956) stimmt ein auf die zwar kurze, aber besondere Reise auf der U55. Mit
über 20 fotografischen Momentaufnahmen im Fahrzeuginnenraum, bei denen
stets das Reichstagsgebäude eine Rolle spielt, gelangen die Fahrgäste auf
der zweieinhalbminütigen Fahrt zurück bis ins Jahr der Novemberrevolution
und der Ausrufung der deutschen Republik (1918). Stationen sind dabei Ereignisse
wie die Leichtathletik-Weltmeisterschaft (2009), die erste Sitzung des
nach Berlin umgezogenen Bundestags (1999), der friedliche Fall der Berliner
Mauer (1989), Kundgebungen in den sechziger Jahren oder die „Stunde Null“
nach Ende des Zweiten Weltkriegs (1945). Ein weiteres, liebevoll gestaltetes
Detail: Das Reichstagsgebäude findet sich auch auf den Fensterfolien wieder
und ersetzt dort das von anderen U-Bahnwagen bekannte Brandenburger Tor.
Bundestagspräsident Dr. Norbert Lammert sagte in seinem Grußwort auf dem
U-Bahnhof Bundestag, wenige Minuten vor der Eröffnungsfahrt des D-Zugs:
„Mich persönlich freut es besonders, welche Anziehungskraft das Berliner Parlamentsviertel
ausübt, das inzwischen als ‚Fanmeile der Demokratie‘ firmiert.
Seit 1999 besichtigten rund 40 Millionen Besucher das Reichstagsgebäude,
das wie kein zweites die wechselvolle Geschichte Deutschlands im 20. Jahrhundert
und seinen langen Weg hin zu einer stabilen parlamentarischen Demokratie
verkörpert. Hier – unter der grandiosen Reichstagskuppel, die zum
Wahrzeichen der Hauptstadt geworden ist – schlägt das Herz der Demokratie
in Deutschland! Die verkehrstechnisch und inhaltlich wie künstlerisch bemerkenswerte
Ausstellung der BVG ist eine Hommage an unsere Demokratie und
fügt sich wunderbar in das gelungene Ensemble des Parlamentsviertels. Ich
wünsche der Ausstellung viele interessierte (Fahr)gäste, die sich auf der kurzen
Zeitreise von den Bildern wie dem Ambiente inspirieren lassen.“
„Die BVG ist einer der größten Dienstleister und Arbeitgeber in der deutschen
Hauptstadt, ein wichtiger Teil Berlins und Zeuge seiner bewegten Historie“,
sagte BVG-Vorstandsvorsitzende und Vorstand Betrieb, Dr. Sigrid Evelyn
Nikutta. „Unsere U-Bahn ist teilweise schon 115 Jahre alt und hat Kaiserreich,
Demokratie, eine menschenverachtende Diktatur und die deutsche Teilung
erlebt. Nach der Wende wuchs dann auch in unserem U-Bahnnetz wieder
zusammen, was zusammen gehört. Und die U-Bahnlinie 55 wäre ohne die
Wiedervereinigung gar nicht erst möglich gewesen. Daher ist es auch richtig,
dass wir uns gerade hier mit dieser Ausstellung vor den Werten der Demokratie
verneigen“, so Nikutta weiter.
Nichts kommt von selbst. Und nur wenig ist von Dauer. Das gilt auch für die
fahrende Ausstellung. In den letzten Monaten wurden die Archive gewälzt, um
eine kontrastreiche Mischung der Ereignisse für die Fahrgäste zusammenzustellen.
Gestaltet wurde die Ausstellung von der Berliner Agentur Boros. Und
auch das Ende der Ausstellung in den historischen Doppeltriebwagen steht
bereits fest: Mit der Durchbindung der U5 (dem sogenannten „Lückenschluss“)
voraussichtlich im Jahre 2020 geht die U55 in der verlängerten Mutter-Linie
auf. Spätestens dann endet für die Dora-Züge ihr Einsatz im Fahrgastverkehr,
mit ihnen die Ausstellung und damit auch ein weiteres Kapitel Berliner UBahngeschichte.
Weitere Informationen zur Ausstellung unter www.bvg.de/d-zug.

Bahnhöfe: Denkmalschutz in Berlin Die klobigen DDR-U-Bahnhöfe sollen geschützt werden aus Der Tagesspiegel

http://www.tagesspiegel.de/berlin/denkmalschutz-in-berlin-die-klobigen-ddr-u-bahnhoefe-sollen-geschuetzt-werden/19587944.html


#Denkmalschützer wollen die #Stationen der #U5 aus den 80ern auf die Liste nehmen. Dabei war damals der Architekt nicht glücklich.
Schön sind sie nicht. Aber nach Ansicht der Denkmalschützer schutzwürdig. Sie prüfen derzeit, ob auch die zu DDR-Zeiten gebauten #U-Bahnhöfe der heutigen Linie U5 nach Hönow in die #Denkmalliste aufgenommen werden sollen. Oder müssen. Von den 173 Stationen im Netz sind bereits 88 als Denkmale eingestuft. Zuletzt wurden, wie berichtet, die sieben Stationen von Siemensdamm bis Rathaus Spandau der U 7 in die Liste aufgenommen. Weitere sollen folgen, kündigte Landeskonservator Jörg Haspel an. Voraussetzung sei, dass ein Bauwerk von historischer, künstlerischer, städtebaulicher oder wissenschaftlicher Bedeutung sei. Und seine Erhaltung müsse im öffentlichen Interesse sein.

Anwärter sind nach seinen Angaben auch die zwischen 1985 und 1989 gebauten Bahnhöfe der heutigen U5 zwischen Tierpark und Hönow. Die Stationen seien typische Zeugnisse des Bauens in der DDR. Rein funktional und ohne schmückendes Beiwerk. Und damit auch ein reizvoller Gegensatz zu den zuletzt unter Schutz gestellten Stationen der U7, die der Hausarchitekt der damaligen Senatsbauverwaltung, Rainer Gerhard Rümmler entworfen hat. Seine der Postmoderne zugeordneten Stationen sind bis auf wenige Ausnahmen üppig ausgestattet, wobei Rümmler meist versuchte, einen Bezug zur Oberfläche herzustellen.
DDR: klobig und funktional

Zunächst waren seine Bauten noch schlicht. Wie im U 7-Bahnhof Eisenacher Straße. In dieser 1971 eröffneten Station reichten noch grüne Platten an den Wänden, um den …

U-Bahn: Diese Berliner U-Bahnhöfe stehen jetzt unter Denkmalschutz Sieben Stationen am westlichen Ende der U7 stehen nun auch unter besonderem Schutz., aus Berliner Morgenpost

http://www.morgenpost.de/bezirke/spandau/article210085893/Diese-Berliner-U-Bahnhoefe-stehen-jetzt-unter-Denkmalschutz.html

Die wenigsten kennen seinen Namen, aber trotzdem ist er aus dem Berliner Stadtbild kaum wegzudenken: der Architekt Rainer Gerhard #Rümmler. Denn sein Werk findet sich überwiegend unter der Erde. In verschiedenen Positionen, zuletzt als #Senatsbaudirektor, war er ab 1966 für den #Bau der meisten #U-Bahnhöfe verantwortlich. Dass die Station Pankstraße in Gesundbrunnen vor sechs Jahren und der Bahnsteig der U7 am Fehrbelliner Platz in Wilmersdorf Anfang dieses Jahres in die Landesdenkmalliste aufgenommen wurden, erlebte der 2004 verstorbene Rümmler nicht mehr. Von jetzt an stehen sieben weitere Bahnhöfe am westlichen Ende der U7 in Spandau unter Schutz: Siemensdamm, Rohrdamm, Paulstern­straße, Haselhorst, Zitadelle, Altstadt Spandau und Rathaus Spandau gelten als "besonderes Zeugnis der Nachkriegsmoderne".

Neben Teilen der U6, U8 und U9 war Rümmler in den 70er- und 80er-Jahren vor allem für die Erweiterung der Linie 7 und den Anschluss Spandaus an die Westberliner Innenstadt verantwortlich. Dabei habe er ein altes Konzept wieder aufgegriffen, das sich schon beim Bau älterer Bahnhöfe fand, und zwar die "Verknüpfung von Modernität und Geschichte", sagt Jörg Haspel, Landeskonservator und Leiter des Landesdenkmalamtes Berlin. So nahm Rümmlers Gestaltung früherer Bahnhöfe bereits Bezug auf ihre Namen. Beispielsweise ist die Wandvertäfelung der Station Bayerischer Platz in Schöneberg ganz in Blau und Weiß gehalten. Der Richard-Wagner-Platz zeigt hingegen Szenen aus dem Ringepos des Komponisten. Vor allem in Spandau, wo die Bahnhöfe Bezug auf die Orte über ihnen nehmen, habe sich Rümmler jedoch die Aufgabe gestellt, die Geschichte der Umgebung auf fantasievolle Weise nachzuerzählen, sagt Haspel. Dabei war es sein Ziel, den Hunderttausenden Menschen, die täglich an seinen Werken vorbeifahren, ein Bild davon zu geben, wie es an der Oberfläche …

U-Bahn: Wiederentdeckt Erster Blick in den Ur-Bahn-Tunnel – Quelle: http://www.berliner-kurier.de

http://www.berliner-kurier.de/berlin/kiez—stadt/wiederentdeckt-erster-blick-in-den-ur-bahn-tunnel-26265646

Berlin – Drei Jahrzehnte lang schlummerte der #erste #U-Bahn-Tunnel #Deutschlands im „Dornröschenschlaf“. Die 374 Meter lange Röhre im Wedding geriet fast in Vergessenheit. Jetzt wurde sie wiederentdeckt.
Dietmar Arnold ist stolz. Der Chef des Vereins „Berliner #Unterwelten“ erzählt den Reportern vom KURIER von den unzähligen Arbeitsstunden, die seine Kollegen in die Instandsetzung des Urahns aller U-Bahn-Tunnel steckten. „Es wurden Zwischenwände entfernt und neue Stahlträger eingezogen. Auch mussten wir die Röhre trocken- und das historische Gleis freilegen. Hier stand das Wasser knietief“.
Hier, das ist sechseinhalb Meter unter der alten Großmaschinenfabrik der „Allgemeinen Electricitäts-Gesellschaft“ (AEG) in der Weddinger Voltastraße. Dort liegt die 3,15 Meter hohe und 2,60 Meter breite Backstein-Röhre.
Am 31. Mai 1897, vor fast 120 Jahren, wurde sie in Betrieb genommen. Drei Jahre zuvor hatte die AEG auf dem Areal begonnen, ihre Fabrik mit mehr als 10 000 Arbeitsplätzen zu errichten. Der Tunnel war ein Test für eine unterirdische Röhrenbahn nach Londoner Vorbild. Der Beweis, dass selbst im grundwasserreichen Berlin eine tief gelegene U-Bahn möglich ist, gelang.
Kommerziell erfolgreich war die „Tube“ nicht, die Konkurrenz von Siemens setzte sich mit einer kostengünstigeren …

U-Bahn: BVG reaktiviert Wagen aus 50ern – Kommt ’ne U-Bahn geflogen, aus rbb

http://www.rbb-online.de/panorama/beitrag/2017/03/bvg-laesst-u-bahn-dora-einfliegen.html

Die #D-Reihe der #U-Bahn fährt derzeit nur noch in der Hauptstadt #Nordkoreas. Doch die BVG hat die Wagen aus den 50ern jetzt aus dem Ruhestand gehievt. Nun fahren die Uralt-Züge auch wieder in Berlin – aus dem selben Grund wie in Pjönjang: Versorgungslücken.

Auf der Berliner U-Bahnlinie #U55 werden bis Samstag die U-Bahn-Triebwagen ausgetauscht. Ein schwerer Kran hievte am Freitag Züge der F-Reihe heraus. Anschließend wurden U-Bahn-Triebwagen der Reihe "Dora" aus den 50er Jahren durch den Schacht hinab auf das Gleisbett gesetzt. Dafür wurde eine Einlassöffnung in der Nähe des Tiergartentunnels am Hauptbahnhof – Minna-Cauer-Straße – eingerichtet.

Die neu hergerichteten Oldtimer gehen wieder in Betrieb, um die übrige U-Bahnflotte zu verstärken. Die Kosten für diese Reaktivierung belaufen sich auf rund 1,9 Millionen Euro. Die Wagen absolvierten mehrere Wochen zu Testzwecken auf der Linie U5. Die Fahrerkabinen wurden mit modernster Technik ausgerüstet, der Fahrgastraum wurde laut BVG "optisch weitgehend im Stil der 60er Jahre belassen."

Was Berlin und Pjöngjang jetzt gemeinsam haben

Die "Dora"-Wagen wurden von 1956 bis 1973 gebaut, bis 2004 waren einige von ihnen …

U-Bahn: Müller zum Tunneldurchbruch des Projekts U5 aus Senat

www.berlin.de

Das Presse- und Informationsamt des Landes Berlin teilt mit:

Der Regierende Bürgermeister von Berlin, Michael Müller, nimmt heute, 22. März 2017, um 11.00 Uhr an der Festveranstaltung zum #Durchbruch des #Tunnels für die #U-Bahnlinie #U5 teil und spricht ein Grußwort (Wort-Bild-Termin; U-Bahnhof Brandenburger Tor, Gleis 2, 10117 Berlin – Für die Medienberichterstattung ist eine Anmeldung beim Projekt U5 der Berliner Verkehrsbetriebe per Mail info@projekt-u5.de erforderlich; die Akkreditierung durch die BVG erfolgt vor Ort ab 10.45 Uhr).

Müller vorab: „Der Durchbruch zum Lückenschluss ist ein Meilenstein bei der Verwirklichung der neuen Nahverkehrsverbindung durch die historische Mitte Berlins. Damit rückt die für 2020 geplante Fertigstellung der neuen Berliner Ost-West-Verbindung in greifbare Nähe. Die wachsende Stadt braucht ein wachsendes Verkehrssystem. Dazu ist auch das zentrale Berliner Infrastrukturprojekt ein wichtiger Beitrag. Das Projekt ‚Lückenschluss U5‘ komplettiert im Herzen unserer Stadt das hervorragende Netz des Berliner ÖPNV.“

Er danke, so der Regierende Bürgermeister weiter, der Bauherrin BVG, der Projektrealisierungs GmbH U5, der ausführenden Firma Implenia und allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern und insbesondere den Tunnelbauern, die die Tunnelvortriebsmaschine „Bärlinde“ durch den schwierigen Berliner Untergrund getrieben haben. Müller: „Wir wünschen uns für die noch bevorstehenden Arbeiten bis zur Eröffnung einen guten und unfallfreien sowie termingerechten Verlauf.“

Das Projekt „Lückenschluss U5“ verbindet die bisherige Linie U5 zwischen Hönow und Alexanderplatz mit der Linie U55, die seit 2009 zwischen Hauptbahnhof und U-Bahnhof Brandenburger Tor verkehrt. „Bärlinde“ hatte von 2013 bis 2015 rund 1,7 Kilometer Tunnel bis zum U-Bahnhof Brandenburger Tor gegraben.

Rückfragen: Presse- und Informationsamt des Landes Berlin, Telefon: (030) 9026-2411

S-Bahn + Straßenbahn + Bus + U-Bahn: Rollt die Tram bald über alte S-Bahngleise nach Spandau? Spandaus Verkehr ist oft am Limit – neue Ideen müssen her. aus Der Tagesspiegel

http://www.tagesspiegel.de/berlin/nahverkehr-in-berlin-rollt-die-tram-bald-ueber-alte-s-bahngleise-nach-spandau/19515830.html

#Spandaus #Verkehr ist oft am #Limit – neue Ideen müssen her. Bürgermeister Helmut Kleebank kann sich vorstellen, die #Tram über die alte #Siemensbahn rollen zu lassen und weiter zum Rathaus.
Die olle Strecke ist ein Eisenbahner-Idyll. Bäume wachsen zwischen den Gleisen, die Uhren auf den Bahnsteigen sind schon lange kaputt, der Zapfhahn in der Bahnhofsgaststätte: verstaubt.

„Zurüüüüückbleim!“ Der Ruf ertönt schon lange nicht mehr auf der Siemensbahn, dieser Industrieader des alten Westens, auf der die S-Bahn Tag einst Tag für Tag 10.000 Arbeiter hergekarrt hat. 1980 war Schluss. „Zug endet hier“! Fast zeitgleich wurde ja auch die U-Bahn-Linie 7 der BVG eröffnet.
Die Havelbrücke in der Wasserstadt ist ja breit genug …

Siemensbahn – so heißt die gut vier Kilometer lange Strecke zwischen dem Bahnhof Jungfernheide (S-Bahn-Ring) und Gartenfeld – mit den Zwischenstationen Wernerwerk und Siemensstadt. Erbaut wurde sie in den 20er Jahren.
Jahre sind vergangenen, die Träume geblieben: Kann die S-Bahnstreck nicht wiederbelebt werden, wenn doch auf der Insel Gartenfeld einmal Tausende wohnen sollen und auch der TXL-Campus so nah ist? Irgendwie müssen all die Menschen ja Anschluss finden an die Stadt. In Spandau hat Bürgermeister Helmut Kleebank (SPD) das Sagen. Und er glaubt wenig an eine Renaissance der S-Bahn auf der brachliegenden Trasse und darüber hinaus.

Letzte S-Bahnstation: Da entsteht ein Viertel für über 7000 Menschen

Viel mehr kann sich Helmut Kleebank sich eine Straßenbahn vorstellen, die über das Viadukt das künftige Siedlungsgebiet Gartenfeld mit seinen 7000 bis 10.000 Bewohnern erschließt und dann über eine der beiden Brücken die Havel überquert, um Hakenfelde anzubinden, wo ebenfalls …

U-Bahn: Fahrgastverband fordert 4-Minuten-Takt – „Wir müssen aus der U-Bahn mehr herausholen“, aus rbb-online.de

http://www.rbb-online.de/politik/beitrag/2017/03/berlin-ausbau-oeffentlicher-personen-nahverkehr-u-bahn-tram-s-bahn.html

Bis 2030 soll Berlin auf vier Millionen Einwohner wachsen – doch wie soll der Nahverkehr da noch mithalten? Der Senat setzt vor allem auf #neue #Straßenbahn-Linien, denn die #Tram ist kostengünstig und schnell. Der Fahrgastverband IGEB dagegen will das #Potenzial der #U-Bahn besser nutzen – mit #dichteren #Taktzeiten.
Im Berufsverkehr ist es besonders schlimm: Auf vielen BVG-Linien und auch in der S-Bahn stehen die Menschen dicht gedrängt und können sich kaum bewegen. Das Ein- und Aussteigen wird zu einer nervenaufreibenden Angelegenheit. Um weiter hinten stehenden Fahrgästen das Aussteigen zu ermöglichen, müssen auch die weiter vorne Stehenden aussteigen. Wer mit Fahrrad oder Kinderwagen unterwegs ist, kann sich des Ärgers der Mitreisenden sicher sein. Vor allem die Berliner U-Bahn gerät in den Stoßzeiten oft ans Limit.
IGEB will U9 alle drei Minuten fahren lassen

Der Fahrgastverband Berlin (IGEB) Berlin fordert daher, die Taktzeiten im U-Bahn-Netz zu erhöhen. Die Züge sollten nicht nur alle fünf oder sechs Minuten fahren, sondern in einem Rhythmus von drei bis vier Minuten.
"Wir brauchen ein ehrgeiziges Programm zur Ertüchtigung der Berliner U-Bahn", sagte Jens Wieseke, stellvertretender IGEB, am Wochenende der rbb-Abendschau und warnt vor dem Bau neuer Linien. Stattdessen müsse die BVG "mehr aus dem bestehenden Netz herausholen". Um den Andrang auch im Berufsverkehr bewältigen zu können, schlägt Wieseke einen 4-Minuten-Takt vor, auf besonders frequentierten Strecken, wie der Nord-Süd-Verbindung U9, "müssen wir über einen 3-Minuten-Takt nachdenken, um die Massen wegzubefördern", sagt der IGEB-Vize. Technisch wäre sogar ein 2,5-Minuten-Takt möglich.

Höhere Taktung würde 20 bis 30 Prozent mehr Züge und Fahrer bedeuten

Allerdings ist auch dem IGEB-Vorstand klar, dass eine höhere Taktung mehr Züge und auch mehr Personal erfordern würde. Um einen 3- bis 4-Minuten-Takt in der Innenstadt zu ermöglichen, müssten Wieseke zufolge …

Bahnindustrie: Fahrzeughersteller Stadler fährt auf der Erfolgsschiene Das Unternehmen aus Pankow profitiert von Aufträgen aus der Region und baut seine Kapazitäten weiter aus., aus Berliner Morgenpost

http://www.morgenpost.de/wirtschaft/article209790659/Fahrzeughersteller-Stadler-faehrt-auf-der-Erfolgsschiene.html

Berlin/#Velten.  Der Berliner #Schienenfahrzeughersteller #Stadler Pankow fährt weiter auf der #Erfolgsspur. Während bei den Beschäftigten des Konkurrenten #Bombardier Transportation im nicht allzu weit entfernten #Hennigsdorf (Oberhavel) die Sorge um die Arbeitsplätze wächst, legt der deutsche Ableger der Schweizer Rail Group bei Produktion und Personal stetig zu.

68 Fahrzeuge, darunter 42 Straßen- und Stadtbahnen, hat das Unternehmen im vergangenen Jahr ausgeliefert und damit einen Umsatz von 300 Millionen Euro erzielt. In diesem Jahr will Stadler Pankow mindestens 92 Schienenfahrzeuge im Wert von 400 Millionen Euro an seine Kunden liefern. Die Zahl der Beschäftigten an den drei Stadler-Standorten Pankow, Reinickendorf und Velten (Oberhavel) hat sich von anfangs 200 auf inzwischen 1117 fast versechsfacht.

Stadler baut Berlins jüngste U-Bahn-Generation

Maßgeblich beigetragen zu dieser Entwicklung haben die Erfolge von Stadler Pankow im heimischen Markt Berlin-Brandenburg. Zunächst konnte das erst im Jahr 2000 als Joint-Venture mit Adtranz gegründete Unternehmen einen Lieferauftrag für neue Regionalzüge gewinnen. Die 16 vierteiligen #Triebwagenzüge vom Typ #Kiss sind seit Ende 2012 für die Ostdeutsche Eisenbahngesellschaft (#Odeg) auf den wichtigen Regionalexpresslinien RE2 und RE4 unterwegs.

Nächster Coup war der Gewinn eines Auftrags der Berliner Verkehrsbetriebe (BVG). Das landeseigene Verkehrsunternehmen benötigt dringend Ersatz für die altersschwache #U-Bahn-Flotte. Nach schlechten Erfahrungen mit der Vorgängergeneration schrieb die BVG zunächst nur die Lieferung von zwei Probezügen aus. Den Zuschlag dafür erhielt 2012 Stadler Pankow. Das Unternehmen setzte sich damit gegen den bisherigen BVG-Hauptlieferanten für Schienenfahrzeuge, Bombardier Transportation, durch.

Der Senat hat 58 Millionen Euro bereitgestellt

Die beiden Züge fahren seit Anfang 2015 als Prototypen der Baureihe IK (berlinerisch-kurz als "Icke" bezeichnet) durch die Hauptstadt. Bislang mit guten Ergebnissen, wie Ulf Braker, Geschäftsführer der Stadler Pankow GmbH, am Dienstag berichtete. "Die haben bereits 230.000 Kilometer zurückgelegt, ein für Prototypen sehr hoher Laufwert", sagte Braker. Auch die Verfügbarkeit der aus je vier durchgehend begehbaren Wagen bestehenden U-Bahnzüge …

U-Bahn: Dora macht die Türen auf, aus BVG

http://unternehmen.bvg.de/de/index.php?section=downloads&cmd=264&download=2444

Grünes Kunstleder und Holzoptik – in den #U-Bahnwagen der Baureihen #D und #DL (von den Fans „#Dora“ genannt) kommen Nostalgiegefühle auf. Kein Wunder, schließlich stammen sie auch aus den 50er- und 60er-Jahren. Seit dem heutigen Mittwoch sind zwei dieser Doppeltriebwagen als zusätzlicher VierWagen-Zug auf der U5 unterwegs. Es handelt sich aber nicht um Museumsfahrzeuge auf Nostalgietour. Die reaktivierten und jetzt mit moderner Sicherheitsausrüstung ausgestatteten „Doras“ absolvieren ab heute mehrwöchige Probefahrten im Fahrgastverkehr und sollen künftig auf der Linie U55 zum Einsatz kommen. Insgesamt drei Doppeltriebwagen der Baureihen D und DL werden die Flotte der U-Bahn verstärken. Anfang November hatte die BVG das erste reaktivierte Fahrzeug vorgestellt. Der reguläre Einsatz auf der U55 soll voraussichtlich Ende März/Anfang April beginnen. Bevor die Züge mit Sattelschlepper und Kran in den vom restlichen Netz getrennten Tunnel befördert werden, sollen sie in den nächsten Wochen ihre Zuverlässigkeit im täglichen Fahrgastverkehr zeigen. Als Großprofilfahrzeuge können die „Doras“ potenziell auf den Linien U5 bis U9 fahren. Zunächst sind sie mit Fahrgästen auf der U5 zwischen Frankfurter Allee und Hönow unterwegs, in der Regel zwischen 8 und 16 Uhr. Zwei der drei Fahrzeuge waren zuvor als Museumszug auf Tour, einer diente als Werkstattwagen. Auf der kurzen U55 legt jeder Doppeltriebwagen jährlich nur etwa 40.000 Kilometer zurück, rund ein Drittel dessen, was Züge im übrigen Netz leisten müssen. Durch diese geringe Laufleistung und die solide Grundsubstanz der Oldies ist es möglich, sie mit vergleichsweise geringem Aufwand zu reaktivieren. Die Kosten für alle drei Doppeltriebwagen belaufen sich auf rund 1,9 Millionen Euro. Die bisher auf der U55 eingesetzten Fahrzeuge der Baureihe F79 stehen nach dem Tausch gegen die wieder einsatzbereiten „Doras“ als Verstärkung im übrigen Großprofilnetz zur Verfügung.