Museum: Wegen Corona vor der Insolvenz Den „Berliner Unterwelten“ droht das Aus, aus der Tagesspiegel

https://www.tagesspiegel.de/berlin/wegen-corona-vor-der-insolvenz-den-berliner-unterwelten-droht-das-aus/26278984.html

Der Verein „Berliner #Unterwelten“ bietet Führungen durch Nazi-Bunker und DDR- #Fluchttunnel. Nun steht er wegen Corona vor der #Insolvenz.

Die Corona-Pandemie ist auch in die „Berliner Unterwelten“ vorgedrungen. Der Verein bietet seit 23 Jahren verschiedene Führungen durch unterirdische Wege an, durch DDR-Fluchttunnel und alte Luft- und #Atomschutzbunker aus dem Zweiten Weltkrieg oder dem Kalten Krieg.

Unter dem U-Bahnhof #Gesundbrunnen befindet sich zudem eine viergeschossige, unterirdische Ausstellung über die Geschichte der Berliner Bunkeranlagen und die Pläne der Nationalsozialisten für die Umgestaltung Berlins zur #Reichshauptstadt „Germania“.

Nun droht den Berliner Unterwelten die Insolvenz. 2019 nahmen über 350.000 Menschen an den Führungen teil. Mit Beginn der Corona-Krise in Deutschland mussten jedoch alle #Touren der insgesamt zehn Standorte eingestellt werden.

Im Juni wurden dann wieder schrittweise #Führungen mit verkleinerten Gruppen angeboten. Die maximale Teilnehmerzahl liegt momentan bei 17 – zuvor durften 30 Menschen bei einer Tour mitmachen.

Die Berliner Unterwelten bleiben ein beliebter Anlaufpunkt und die Führungen …

U-Bahn + Museum: Berliner Unterwelten Unterwegs im ältesten U-Bahn-Tunnel von Berlin, aus rbb24.de

https://www.rbb24.de/panorama/beitrag/2019/01/interview-aeltester-ubahn-tunnel-tour.html

Als die #BVG 1929 gegründet wurde, fuhr die Berliner #U-Bahn bereits seit über 20 Jahren. Begonnen hatte alles aber schon 1897 – mit dem Betrieb im #AEG-Versuchstunnel im #Humboldthain. Den kann man heutzutage besichtigen – mit den Berliner #Unterwelten.
rbb: Sie bieten Touren durch den #AEG-Tunnel an, der über 120 Jahre alt ist. Wie lang sind denn inzwischen die Tropfsteine?

Holger #Happel: Das hält sich noch in Grenzen – auch weil wir in den vergangenen Jahren einiges dafür getan haben, dass dieser Tunnel etwas trockener geworden ist. Aber hier und da kann man tatsächlich kleine Tropfsteine sehen, die in den letzten Jahrzehnten gewachsen sind.

Der AEG-Versuchstunnel im Humboldthain gilt als Startschuss für die Berliner U-Bahn. Hatte man damals schon die Zukunftsvision, Massentransporte im #Untergrund zu machen?

Diese Pläne hatte man und zwar schon bereits in den 1880er-Jahren. Zunächst hatte #Siemens Pläne – allerdings für eine #Hochbahn, die im kaiserlichen Berlin keine Zustimmung fand. Anfang der 1890er-kamen wiederum neue Pläne für Verkehrsmittel in Form von Schnellbahnen auf, und es enstand ein kleiner Wettlauf zwischen der #AEG und der Firma Siemens, die beide unterirdische …

Museum: Nordsüd-S-Bahn im Spiegel der Zeiten, aus S-Bahn

https://sbahn.berlin/was-hast-du-vor/neues-entdecken/artikel/nordsued-s-bahn-im-spiegel-der-zeiten/

Sehen Sie die #Sonderausstellung des #S-Bahn-Museums am 29. Dezember

Wie keine andere Bahn spiegelt sie die wechselvolle deutsche Geschichte des 20. Jahrhunderts wider: die #Nordsüd-S-Bahn. Eine Sonderausstellung des S-Bahn-Museums Berlins erläutert Geschichte, Gegenwart und Zukunft der ersten und einzigen unterirdischen S-Bahnstrecke der Stadt. Entstanden zwischen 1934 und 1939, wurde der Tunnel im Zweiten Weltkrieg überflutet und zu DDR-Zeiten streng bewacht. Sogenannte „#Geisterbahnhöfe“ entstanden, an denen die Westberliner und ihre Gäste vorbeifuhren, während bewaffnete Grenzsoldaten darauf achteten, dass kein Zug anhält.

Zusätzlich zu vielen Bildern, Plänen, Texten und Filmausschnitten werden Stücke aus der Sammlung des S-Bahn-Museums und des Vereins Berliner #Unterwelten gezeigt. Dazu gehören Stationsschilder sowie Signale aus dem Tunnel.

#Ausstellungen:
am 29. Dezember und immer am letzten Samstag im Monat (bis Juni 2019)
Uhrzeit: 11 bis 19 Uhr
Preis: 2,00 €, ermäßigt 1,00 €

#Führung: am 30. Dezember
Uhrzeit: 11 Uhr
Treffpunkt: S-Bf Nordbahnhof am Ausgang Invalidenstraße
Preis: Erwachsene 15,00 €, Kinder 7-14 Jahre (nur in Begleitung Erwachsener) 12,00 €
Berliner Unterwelten
Adresse
Ausstellungsräume des Berliner Unterwelten e.V.
Zugang über Verkehrsinsel #Behmstraße/Kreuzung Badstraße, 13357 Berlin

S-Bahn + Museum: Ausstellung im Untergrund-Klo, aus Berliner Woche

http://www.berliner-woche.de/gesundbrunnen/bildung/ausstellung-im-untergrund-klo-d141243.html

Ungewöhnlicher #Ausstellungsort: In der ehemaligen unterirdischen #Toilettenanlage unter der #Behmstraße aus den 1930er-Jahren zeigt das Berliner #S-Bahn-Museum in Kooperation mit dem #Unterwelten-Verein wieder die #Sonderausstellung zur #Nordsüd-S-Bahn.

Am 27. Januar, 24. Februar und 31. März, jeweils 11 bis 18 Uhr, ist die Ausstellung geöffnet. Die Nordsüd-S-Bahn, Berlins bisher einzige unterirdische #S-Bahnstrecke, entstand zwischen 1934 und 1939. Sie spiegelt wie keine andere Bahn die wechselvolle deutsche Geschichte des 20. Jahrhunderts wider. Die Ausstellung des Berliner S-Bahn-Museums zeigt mit vielen Bildern, Plänen, textlichen Beschreibungen und Filmausschnitten Impressionen von Bau, Zerstörung, #Überflutung 1945 bis zu den „#Geisterbahnhöfen“ zu #Mauerzeiten und gibt einen Ausblick über …

VERKEHRSTECHNIK So kam Berlin zu seinem ersten U-Bahntunnel, aus Die Welt

https://www.welt.de/geschichte/article163688378/So-kam-Berlin-zu-seinem-ersten-U-Bahntunnel.html

Ging es um einen perfiden Plan, die Reichshauptstadt zu unterminieren – wie angeblich in London, Budapest und Boston? Oder lag es doch an ganz nüchternen Berechnungen von problembewussten Ingenieuren?

Darauf muss man kommen: „Bald werden alle Hauptstädte der Welt von Stollen der #Untergrundbahnen durchzogen sein.“ Was für eine Chance für Dunkelmänner: „Von diesen Stollen aus werden wir im Falle der Gefahr für uns die ganzen Städte mit Staatsleitungen, Ämtern, Urkundensammlungen und den Nichtjuden mit ihrem Hab und Gut in die Luft sprengen.“

So zumindest steht es in den „Protokollen der Weisen von Zion“. Glaubt man diesen Worten, hegten jüdische Eliten im Spätsommer 1897 dunkle Pläne. Erwogen sie tatsächlich mittels unterirdischer Sprengungen den Tod von Millionen Menschen, um die Weltherrschaft an sich zu reißen?

Ausgerechnet kurz nachdem auch in Deutschland der erste #U-Bahntunnel entstanden war? Diesen ersten Stollen macht jetzt der Verein Berliner #Unterwelten wieder zugänglich. Und bringt damit buchstäblich Licht ins Dunkel.

Beruhigenderweise ist das bedrohliche Zitat – genau wie die Schrift, der es entstammt – vor allem eines: frei erfunden. Die vermeintlichen „Protokolle“ gelten zwar als „Bibel“ der modernen Judenfeindschaft. Doch sogar Theodor Fritsch, überzeugter Antisemit und Verleger einer deutschen Übersetzung des schlecht kompilierten Pamphlets, mochte nicht an eine Unterwanderung der Hauptstädte durch die Juden im Wortsinne glauben.

Denn der seit den 1860er-Jahren betriebene Ausbau von #U-Bahnnetzen in Europa hatte nichts mit angeblich semitischen Allmachtsfantasien zu tun. Der Stollenbau sollte die #Strukturprobleme der europäischen Metropolen Mitte des 19. Jahrhunderts lösen.

Urbanisierung und Landflucht hatten zur Verdichtung der Großstädte geführt. #Verkehrswege verstopften und die Städte quollen über vor Menschen. Die Wiener planten daher bereits 1844, den Verkehr in die städtische …

U-Bahn: Wiederentdeckt Erster Blick in den Ur-Bahn-Tunnel – Quelle: http://www.berliner-kurier.de

http://www.berliner-kurier.de/berlin/kiez—stadt/wiederentdeckt-erster-blick-in-den-ur-bahn-tunnel-26265646

Berlin – Drei Jahrzehnte lang schlummerte der #erste #U-Bahn-Tunnel #Deutschlands im „Dornröschenschlaf“. Die 374 Meter lange Röhre im Wedding geriet fast in Vergessenheit. Jetzt wurde sie wiederentdeckt.
Dietmar Arnold ist stolz. Der Chef des Vereins „Berliner #Unterwelten“ erzählt den Reportern vom KURIER von den unzähligen Arbeitsstunden, die seine Kollegen in die Instandsetzung des Urahns aller U-Bahn-Tunnel steckten. „Es wurden Zwischenwände entfernt und neue Stahlträger eingezogen. Auch mussten wir die Röhre trocken- und das historische Gleis freilegen. Hier stand das Wasser knietief“.
Hier, das ist sechseinhalb Meter unter der alten Großmaschinenfabrik der „Allgemeinen Electricitäts-Gesellschaft“ (AEG) in der Weddinger Voltastraße. Dort liegt die 3,15 Meter hohe und 2,60 Meter breite Backstein-Röhre.
Am 31. Mai 1897, vor fast 120 Jahren, wurde sie in Betrieb genommen. Drei Jahre zuvor hatte die AEG auf dem Areal begonnen, ihre Fabrik mit mehr als 10 000 Arbeitsplätzen zu errichten. Der Tunnel war ein Test für eine unterirdische Röhrenbahn nach Londoner Vorbild. Der Beweis, dass selbst im grundwasserreichen Berlin eine tief gelegene U-Bahn möglich ist, gelang.
Kommerziell erfolgreich war die „Tube“ nicht, die Konkurrenz von Siemens setzte sich mit einer kostengünstigeren …

U-Bahn: Berlin-Kreuzberg Alter U-Bahn-Tunnel wird zugeschüttet, aus Der Tagesspiegel

http://www.tagesspiegel.de/berlin/bezirke/kreuzberg-blog/berlin-kreuzberg-alter-u-bahn-tunnel-wird-zugeschuettet/11343876.html Der für die #U-Bahn gebaute, aber nie von ihr genutzte #Tunnel unter der #Dresdener Straße in Kreuzberg soll in den nächsten Wochen verfüllt werden. Die in den 20er Jahren des vergangenen Jahrhunderts gebaute Anlage ist bereits seit 2012 gesperrt, weil sie nach Ansicht der Behörde statisch nicht mehr sicher ist. Der Verein Berliner #Unterwelten, der vor der Sperrung Führungen durch den Tunnel und einen Bahnhofsrohbau angeboten hatte, hat versucht, das historische Bauwerk zu retten. Die vom Bezirksamt Friedrichshain-Kreuzberg geforderten Auflagen seien aber …