Die Wege werden erst länger und viel später vielleicht viel kürzer: Für mehr als 30 000 Umsteiger pro Tag ändert sich die Welt am S- und #U-Bahnhof #Warschauer Straße. Zunächst werden, wie berichtet, das marode #Empfangsgebäude sowie die Zugangstreppen zu den drei Bahnsteigen #abgerissen und durch eine #Behelfsbrücke ersetzt. Mit dem #Neubau des Bahnhofs ist auch vorgesehen, den rund 100 Meter entfernten U-Bahnhof näher an die #S-Bahn-Station heranzurücken, so dass die #Umsteigewege viel kürzer werden. Darauf warten müssen die Fahrgäste aber mindestens bis 2010.
Nach dem #Fahrplanwechsel am 12. Dezember bleibt die Linie #S85 Grünau–Waidmannslust Teil des S-Bahn-Fahrplans und ergänzt die #S8 Zeuthen/Grünau– Birkenwerder. So ergibt sich zwischen Grünau und Bornholmer Straße ein ungefährer 10-Minutentakt.
Die Brückenbauarbeiten in Blankenburg sind zwar beendet, aber 2005 stehen in #Pankow weitere Bauarbeiten an.
Damit pünktlich zum Beginn der #Fußball-Weltmeisterschaft die #S-Bahnzüge im #Sonderverkehr im #Zwei-Minutentakt zum und vom #Olympiastadion fahren können, baut die Deutsche Bahn mit Hochdruck auf der westlichen Stadtbahn vom Bahnhof #Charlottenburg bis zu den Abzweigen Richtung #Wannsee und #Spandau – und so klemmt es hin und wieder beim An- und Abfahren zu den Spielen von Hertha BSC.
Besteht die #Finanzierungszusage des Bundes noch, die #Grunderneuerung des Berliner #S-Bahnnetzes nach dem Stand von 1961 zu finanzieren? Und wenn ja: Für welche Projekte? In welcher Höhe (spezifiziert nach Projekten)? In welchem Zeitraum (spezifiziert nach Projekten)?
Für wann ist der Baubeginn für die einzelnen Projekte geplant? Antwort zu 1. und 2.: Die Finanzierungszusage des Bundes zur Grunderneuerung des Berliner S-Bahnnetzes besteht fort.
Mit der im Dezember 2002 abgeschlossenen #Finanzierungsvereinbarung „#Sammelvereinbarung Nr. 14/2002 #Grunderneuerung der #S-Bahn Berlin“ erklären der Bund und die DB AG die Grunderneuerung der S-Bahn Berlin fortzuführen. Ziel ist, das Netz der S-Bahn Berlin zum #Bezugszeitpunkt vom 12. August 1961 #weitestgehend#wiederherzustellen und das zum Zeitpunkt der Wiedervereinigung von der Deutschen Reichsbahn betriebene Netz zu #sanieren und zu #modernisieren.
Nach Auskunft der DB AG sind bis November 2002 insgesamt 92 km Strecke und mehr als 40 Haltepunkte wieder hergestellt bzw. grunderneuert worden sowie große Teile des am 3. Oktober 1990 betriebenen Netzes grunderneuert.
Ganz in Königsblau und passend zum neuen Image, das die Windsors anzustreben scheinen – modern und umweltbewußt – hat #Queen#Elizabeth II. am Mittwoch eine #Klimakonferenz in der britischen Botschaft eröffnet. Für einen Ausflug nach #Potsdam ließ die britische Königin sogar extra ihren Bentley stehen und stieg am #Ostbahnhof in die gläserne #Panorama-S-Bahn.
Nicht nur die S-Bahn-Züge der Baureihe #481 stehen für die neuen Zeiten bei der Berliner S-Bahn. Auch die #Durchführung des S-Bahn-Betriebs hat nur noch wenig mit den 1920er, 30er Jahren zu tun – #Hightech hält Schritt für Schritt Einzug. Nirgends wird das so augenfällig wie in der #Betriebsleitzentrale#Halensee nahe #Westkreuz.
#Queen erlebte Sehenswürdigkeiten Berlins auf der Schiene Königlicher Besuch in der #Panorama-S-Bahn
Der rote Teppich ist ausgerollt und die Panorama-S-Bahn steht am #Ostbahnhof bereit, als #Elisabeth II. auf dem Bahnsteig erscheint. An ihrer Seite Ehemann Prinz #Philip. „Hoffentlich geht alles glatt“, sagt S-Bahn-Fahrer Karl-Heinz Müller aufgeregt. Es ist Mittwoch, der 3. November, und kurz nach elf Uhr, als die Monarchin im ersten Waggon Platz nimmt – Tee, Kaffee und original britisches Gebäck auf dem extra eingebauten Tisch.
Im heißen Herbst 1989 brodelte der Kessel schließlich über: Kurz nachdem Ostberlins SED-Chef Günter #Schabowski am 9. November 1989 abends die #Reisefreiheit für alle DDR-Bürger verkündete, brachen die Dämme – unter dem Druck Zehntausender Menschen öffneten die Grenzer erst den Übergang #Bornholmer Brücke und schließlich auch andere.
#Botanischer Garten. Am 8. November beginnt die Instandsetzung des Kleinpflasterbelags auf dem Bahnsteig, auf dem sich in den vergangenen Jahren die Schäden häuften. Zugleich wird ein Blindenleitsystem integriert.
Die britische Königin setzte bei Ihrem Staatsbesuch in der Bundeshauptstadt am Mittwochvormittag auf die Schiene. Für ihre Fahrt vom Berliner Ostbahnhof nach Potsdam wählte sie den gläsernen Zug der S-Bahn Berlin GmbH.
Die seit fünf Jahren im Sightseeing- und Charterverkehr eingesetzte Panorama-S-Bahn bot der Monarchin besten Blick auf die Sehenswürdigkeiten der Stadt. Unter anderem passierte der rot-gelbe Zug mit den bis zur Decke gezogenen Scheiben den Fernsehturm am Alexanderplatz, das Regierungsviertel und den neuen Berliner Hauptbahnhof – Lehrter Bahnhof. Auch das Schloss Bellevue, die Siegessäule und der Zoologische Garten waren zu sehen.
Nach rund 50 Minuten erreichte die Panorama-S-Bahn die brandenburgische Landeshauptstadt. Aus Sicherheitsgründen ruhte der reguläre S-Bahn-Verkehr in Richtung Potsdam für rund 20 Minuten. Eilige Fahrgäste benutzten die Regionalzüge der Linie RE 1 oder stiegen zwischen Wann-see und Potsdam auf Busse um. Viele Berliner verweilten auf den Bahn-steigen und winkten dem durchfahrenden Sonderzug mit der Königin zu.
Am kommenden Wochenende haben die Berliner und Gäste der Stadt wieder selbst Gelegenheit den „königlichen Zug“ auf Stadtrundfahrt zu erleben. Die einstündigen Fahrten über die Stadtbahn und den Südring beginnen jeweils um 11.06, 12.46 und 14.26 Uhr am Berliner Ostbahnhof. Tickets zum Preis von 14,50 Euro (Kinder 8 Euro) sind nur im Vorverkauf in den S-Bahn-Kundenzentren erhältlich.
Der gläserne Zug wurde 1999 in der unternehmenseigenen Hauptwerkstatt erbaut, verfügt über drei voll klimatisierte Wagen und 65 bequeme Polstersitze, die sich jeweils in Fahrtrichtung drehen lassen. Nähere Informationen unter www.s-bahn-berlin.de/sonderzuege.