Doch es gibt weitere Bahn-Projekte in Berlin und Brandenburg. Der Name: „#i2030“. Es geht um Milliarden. Ein Überblick.
30 Jahre nach der Einheit wollen Berlin und Brandenburg endlich das Tempo beim #Ausbau der #Eisenbahn anziehen. Ein gewaltiges #Investitionsprogramm wurde erstellt, es nennt sich „i2030“. Massive Defizite gibt es vor allem auf sieben Strecken – und natürlich bei der #S-Bahn insgesamt. Die Länder haben endlich erkannt, dass die Stadt wächst – ins Umland. 300 000 Menschen pendeln derzeit, Tag für Tag. Die Klagen über brechend volle Züge sind schon jetzt laut. Jetzt wurde für die Reaktivierung der #Heidekrautbahn im Nordosten Berlins ein erster Vertrag unterzeichnet. 2023 sollen wieder Züge fahren und endlich auch das Märkische Viertel in Reinickendorf anbinden – allein dort leben 40 000 Menschen. Doch das ist nur ein Projekt. Es geht um mehr, es geht um Milliarden. Ein Überblick.
Ein betrunkener #ICE-Lokführer vergisst einen Stopp im Bahnhof und fährt durch. Die BVG lässt ihre Fahrer seit 20 Jahren nach Zufallsprinzip #pusten. Um 21.28 Uhr fuhr ICE 993 Hamburg-Leipzig am Berliner Hauptbahnhof ab, 21.35 Uhr dann am Südkreuz, anschließend ging es hinaus nach Brandenburg. Zu dieser wusste noch niemand: Der ICE-Lokführer ist sturzbetrunken.
Nachdem er in #Wittenberg, kurz hinter der Brandenburger Landesgrenze, den fahrplanmäßigen Zwischenstopp verpasst hatte und durch den Bahnhof fuhr, alarmierte der Schaffner zufällig mitreisende #Bundespolizisten. In #Bitterfeld hielt der Lokführer dann wieder – und hier war die Fahrt zu Ende. Ein #Alkoholtest der Polizei ergab …
Preisfrage: Welcher Berliner Bezirk war fast 20 Jahre nicht mit der #S-Bahn zu erreichen? Spandauer wissen es noch: Spandau. 1980 im September hatte die damalige #Reichsbahn der DDR den West-Berliner Bezirk abgekoppelt. Am 30. Dezember 1998, heute vor 20 Jahren, fuhr der erste Zug wieder von Spandau über #Westkreuz „nach Berlin“. Der Regierende Bürgermeister Eberhard #Diepgen höchstselbst hatte um 12.10 Uhr die #Abfahrtskelle erhoben.
Wie hoch war die #Pünktlichkeitsquote der Linien der #BVG zwischen Januar 2017 und November 2018 jeweils aufgeschlüsselt nach einzelnen Linien (U- Bahn-, Straßenbahn- und Bus) und nach Monaten?
Antwort zu 1:
Die BVG teilte hierzu mit:
„Die monatlichen
Pünktlichkeitsquoten über die Bereiche stellen sich im Durchschnitt
wie folgt dar:
Eine differenziertere Darstellung ist aufgrund der Kürze der
Zeit nicht möglich.“
Frage 2:
Welche Definition von „Pünktlichkeit“ legt dabei die BVG zugrunde?
Antwort zu 2:
Die BVG teilte hierzu mit:
„Laut Verkehrsvertrag gilt eine Fahrt als pünktlich,
wenn sie innerhalb einer Zeitspanne von 90 Sekunden vor und 210 Sekunden
nach der im Fahrplan veröffentlichten Soll- Abfahrtszeit tatsächlich stattfindet.
Für die Bewertung der Pünktlichkeit ist es ausschlaggebend, ob innerhalb des festgelegten Zeitfensters (-90 bis +210 Sekunden)
ein Fahrzeug an der Haltestelle abfährt.“
Frage 3:
Wie groß waren die Ausfälle (in Nutzkilometern) bei der BVG zwischen
Januar 2017 und November
2018 jeweils nach Linien und Monaten
aufgeschlüsselt?
Antwort zu 3:
Die #Ausfallkilometer bei der BVG betrugen, differenziert nach Verkehrsmittel und Monaten:
Bus
Straßenbahn
U-Bahn
in Nutzwagenkm
in Nutzzugkm
in Nutzzugkm
1/2017
51.000
12.000
27.000
2/2017
42.000
10.000
34.000
3/2017
41.000
12.000
27.000
4/2017
29.000
12.000
13.000
5/2017
41.000
14.000
13.000
6/2017
51.000
17.000
29.000
7/2017
42.000
16.000
20.000
8/2017
27.000
13.000
9.000
9/2017
50.000
14.000
38.000
10/2017
50.000
17.000
38.000
11/2017
44.000
28.000
51.000
12/2017
44.000
39.000
31.000
1/2018
40.000
13.000
29.000
2/2018
63.000
39.000
24.000
3/2018
112.000
36.000
43.000
4/2018
80.000
21.000
25.000
5/2018
83.000
28.000
43.000
6/2018
135.000
81.000
46.000
7/2018
95.000
50.000
30.000
8/2018
114.000
48.000
41.000
9/2018
203.000
68.000
87.000
10/2018
132.000
107.000
50.000
11/2018
200.000
84.000
75.000
Die Zahlen bei Straßenbahn und U-Bahn berücksichtigen nicht gekürzte Züge.
Die Ausfallerwartung der BVG bei Vertragsschluss 2008 betrug (angepasst um die
Mehrleistungen bis 2017): Bus 12.132 Nutzwagenkilometer/Monat, Straßenbahn 5.361 Nutzzugkilometer/Monat, U-Bahn 2.194 Nutzzugkilometer/Monat.
Frage 4:
Welches waren die wesentlichen Gründe
für die Ausfälle
bei der BVG?
Antwort zu 4:
Nach den Angaben der BVG zur Erfüllung
des Verkehrsvertrages sind im Jahr 2018 (vorliegend bis Oktober) insbesondere in den letzten Monaten in den Betriebsbereichen Straßenbahn und Bus personelle
Gründe zum weit überwiegenden Teil die
Hauptursache für Ausfälle. Auch bei der U-Bahn
haben personelle Gründe
insbesondere in der zweiten Jahreshälfte einen wesentlichen Anteil, hier dominieren aber fahrzeugbedingte Ausfälle. Hintergrund bei der U-Bahn sind hohe Werkstattstandzeiten (aufgrund
des hohen Flotten- alters und der Nutzungsintensität der Bestandsfahrzeuge, der Werkstattorganisation sowie von Vandalismus/Graffitibeseitigung) und die steigende Zahl der dauerhaft
aufgrund von Rissbildungen abgestellten Fahrzeuge der Baureihe F79 (seit Mitte Juni mussten 44 von 70 Wagen abgestellt
werden). Hinzu kommen im Straßenbahn- und v.a. im
Busverkehr Störungen durch Verkehrsbehinderungen, Notfalleinsätze und Großereignisse die zu Sperrungen führen.
Frage 5:
Sind die Anteile der jeweiligen Ausfallgründe an den Ausfällen der BVG quantifizierbar? Wenn ja: welchen Anteil an den Ausfällen
hatten jeweils Personalprobleme und Fahrzeugstörungen?
Antwort zu 5:
Die BVG teilte hierzu mit:
„Die Anteile sind prozentual nicht genau
zu beziffern, da die
genannten Ursachen ineinandergreifen. Wenn z.B. durch ein Betriebsvorkommnis (Auto in Straßenbahngleis verunfallt) ein Polizei-
und Feuerwehreinsatz erforderlich ist, muss die Straßenbahnlinie unterbrochen werden. Dies führt infolge zu einem massiven Eingriff
in die Personal- disposition der Straßenbahn, was in der Kette
wieder zu personalbedingten Verschiebungen bis hin zu Ausfällen führen kann.“
Frage 6:
Wie hoch waren zwischen Januar 2017 und November2018 die Verspätungen der #S-Bahn in Minuten nach Monaten aufgeschlüsselt?
Antwort zu 6:
Die DB AG übermittelte zu dieser Frage folgende Werte:
VerspätungeninMinuten2017
VerspätungeninMinuten2018
Januar
59.500
66.900
Februar
46.500
68.500
März
60.500
61.400
April
41.400
71.600
Mai
76.900
76.500
Juni
80.000
71.400
Juli
75.500
53.800
August
79.200
57.100
September
68.000
50.800
Oktober
94.700
65.200
November
72.000
62.200
Dezember
72.200
Frage 7:
Wie viele #Zugkilometer sind zwischen Januar 2017 und November 2018 bei der S-Bahn ausgefallen, jeweils nach Linien und Monaten aufgeschlüsselt?
Antwort zu 7:
Die DB AG übermittelte
zu dieser Frage die
nachfolgenden Werte.
Darin enthalten sind auch Züge, die nicht ausgefallen
sind, deren Abfahrt
jedoch verfrüht
erfolgte oder deren Verspätung über der Taktzeit der jeweiligen Linie lag. (Diese Aspekte werden gemäß den Regelungen der S-Bahn-Verkehrsverträge als Ausfälle
abgerechnet.)
S1
S2
S25
S26
S3
S41
S42
S45
S46
S47
S5
S7
S75
S8
S85
S9
Summe
Jan 17
9.600
6.800
4.900
0
500
30.100
22.200
2.800
5.000
800
8.400
10.200
5.600
5.500
5.100
3.600
121.000
Feb 17
6.300
4.600
3.000
0
200
16.500
12.900
2.200
2.500
300
14.800
13.900
9.600
3.100
1.900
1.300
93.200
Mrz 17
5.900
5.800
2.900
0
500
20.500
12.700
3.700
1.700
1.100
12.200
9.600
9.300
2.400
3.600
2.000
93.700
Apr17
6.400
5.800
2.800
0
200
10.100
7.400
2.200
2.800
300
10.500
12.000
7.400
2.700
800
1.500
72.700
Mai17
13.300
8.300
6.500
0
100
26.100
21.900
4.700
3.700
500
19.300
19.800
13.600
3.800
4.600
2.500
148.800
Jun 17
14.400
8.900
3.600
0
500
28.300
20.200
3.800
1.200
1.000
10.900
6.000
12.600
3.900
7.300
4.900
127.500
Jul 17
14.000
13.000
9.500
0
1.200
34.200
30.600
11.100
14.500
900
26.300
28.600
12.400
9.000
6.000
4.600
216.000
Aug17
12.400
10.900
12.700
0
12.900
25.100
22.500
6.600
9.100
1.100
26.300
18.100
7.000
7.400
5.900
4.300
182.300
Sep17
6.400
6.200
3.300
0
10.800
14.100
9.900
7.200
600
200
17.000
13.000
8.600
1.000
3.000
1.600
102.800
Okt17
20.200
15.600
5.700
0
22.900
16.800
18.900
10.200
2.100
1.200
23.500
20.600
8.600
1.400
6.900
3.700
178.200
Nov17
8.700
1.700
2.300
0
9.000
25.700
20.600
6.100
700
400
10.800
7.900
5.600
400
5.700
2.700
108.300
Dez17
11.600
11.900
4.400
4.500
13.500
20.300
22.500
15.200
6.300
800
17.200
18.700
9.400
3.700
6.100
6.300
172.500
Jan 18
8.700
10.800
5.300
5.800
13.800
17.800
19.300
10.100
9.000
1.800
19.300
26.400
5.400
7.800
4.500
6.500
172.400
Feb 18
8.700
11.400
4.800
11.400
15.300
17.800
20.200
17.800
9.000
2.100
25.500
30.200
8.700
8.600
5.400
7.700
204.500
Mrz 18
11.600
12.800
5.000
10.900
12.600
15.700
19.400
22.400
15.000
2.000
20.200
26.100
7.800
9.600
4.700
7.600
203.400
Apr18
9.000
10.800
4.200
4.300
15.000
13.200
19.200
9.400
8.600
1.800
24.600
27.900
6.700
10.000
3.500
8.600
176.800
Mai18
7.800
11.300
4.300
4.300
16.400
15.800
20.700
10.500
10.000
2.200
22.200
29.300
5.100
8.900
5.300
8.500
182.500
Jun 18
12.300
11.200
3.100
8.300
9.500
20.400
23.600
13.800
7.800
1.400
16.200
21.500
4.500
10.100
7.400
6.900
178.300
Jul 18
7.400
4.000
2.600
2.700
6.600
17.100
20.500
7.800
7.800
1.300
14.600
22.300
5.200
7.200
4.800
5.000
137.000
Aug18
8.000
6.200
2.900
3.400
13.100
13.300
16.000
12.900
6.200
1.100
16.100
18.100
5.200
8.800
4.700
5.800
141.600
Sep18
7.000
5.300
2.600
5.900
9.200
11.000
11.400
14.300
4.000
800
13.700
15.400
7.100
7.500
3.000
4.800
123.000
Okt18
4.800
4.600
2.500
10.600
6.800
13.900
14.300
14.300
4.200
700
15.300
14.800
6.800
6.100
3.900
3.700
127.300
Nov18
6.400
5.900
2.100
4.700
4.700
15.000
15.500
14.300
3.800
900
19.500
10.900
6.800
6.100
3.400
3.800
123.900
Frage 8:
Welches waren die wesentlichen Gründe für die Ausfälle bei der S-Bahn? Frage 9:
Sind die Anteile der jeweiligen Ausfallgründe an den Ausfällen der S-Bahn
quantifizierbar? Wenn ja: welchen Anteil an den Ausfällen
hatten jeweils Personalprobleme und Fahrzeugstörungen??
Antwort zu 8 und 9:
Die Ursachen für Störungen im S-Bahn-Betrieb sind in drei Kategorien
zu untergliedern: Mehr als die Hälfte aller
Störungen werden durch
das Eisenbahnverkehrsunternehmen
S-Bahn Berlin GmbH selbst verursacht. Hierzu gehören vor allem Fahrzeugstörungen
oder eine unzureichende Verfügbarkeit von Fahrzeugen oder Personal (Triebfahrzeugführer- innen und -führer). Unbesetzte
Schichten infolge fehlender
oder ihren Dienst verspätet antretender Personale, die nicht
rechtzeitig kompensiert werden konnten, verursachen allein rund ein Viertel
aller Zugausfälle. Gut ein weiteres
Fünftel ist auf Fahrzeugstörungen zurückzuführen.
Die zweite Kategorie (mit rund 15 Prozent
der Zugausfälle) bilden
Störungen an der Infra- struktur, die fast ausschließlich durch die
DB Netz AG und nur zu
einem sehr geringen Anteil durch die Unternehmen DB Energie
GmbH und DB Station
& Service AG zu verant- worten sind. Der
überwiegende Teil hiervon
entfällt mit rund zehn
Prozent aller Zugaus- fälle auf Störungen der Leit- und Sicherungstechnik, also
beispielsweise Signal- oder Stell- werksstörungen.
Externen Ursachen als dritter Kategorie ist das übrige Fünftel der Zugausfälle zuzuordnen. Diese umfasst Polizei-
und Notarzteinsätze in Zügen
oder im Bahnsteig- bzw. Gleisbereich (beispielsweise infolge unbefugten Betretens von Bahnanlagen) ebenso wie die Folgen extremer Witterung.
Alle hier benannten Angaben zu den Anteilen der einzelnen
Störungsarten beziehen
sich auf die ersten acht Monate des Jahres 2018. Sekundäre Störungsursachen
(insbesondere Übertragung von Verspätungen auf nachfolgende Fahrten am Wendebahnhof) blieben hierbei außer Betracht, so dass nur
die primären Ursachen einbezogen werden.
Berlin, den 27.12.2018 In Vertretung
Ingmar Streese Senatsverwaltung für
Umwelt, Verkehr und Klimaschutz
Frage 1: Wie viele Zugpaare könnten a) aus technischer Sicht b) aus Sicht der #Betriebsqualität ab 09. Dezember 2018 zwischen #Ostbahnhof und #Westkreuz im 20-Minuten-Intervall fahren, wenn kein #Fahrzeugmangel herrschen würde? Antwort zu 1: Die DB AG hat hierzu mitgeteilt: „Die Angabe einer Anzahl der „aus technischer Sicht“ je Richtung innerhalb von 20 Minuten fahrbaren Züge ist nicht sinnvoll, da diese nicht kundenwirksam umgesetzt werden könnte. Grundsätzlich muss immer die #Gesamtsituation auf der Strecke bzw. den einzelnen Streckenabschnitten betrachtet werden. Hierzu gehören u. a. die Fahr- und #Bremseigenschaften der Züge, die #Haltezeiten an den Verkehrsstationen für den reibungslosen #Fahrgastwechsel, das angestrebte Niveau der Betriebsqualität sowie die Linienwege der einzelnen Züge bzw. die Kapazitäten auf den Zulauf- und Ablaufstrecken. 2 Derzeit verkehren auf der #Stadtbahn 6 #Zugpaare im 20 Minutenzeitraum. Damit ist das betrieblich mögliche Fahrprogramm noch nicht ausgeschöpft. Auf der Grundlage der Eigenschaften der gegenwärtigen vorhandenen Fahrzeuge und der aktuell für die einzelnen Betriebsstellen bestellten Haltezeiten halten wir auf der Berliner Stadtbahn ein Betriebsvolumen von 8 Zugpaaren in 20 Minuten (das heißt, eine Taktfolge von 2,5 Minuten) grundsätzlich für fahrbar. Im Interesse einer hohen Betriebsqualität ist dabei anzustreben, dass diese Zugfolge nicht über den gesamten Tag gefahren wird, sondern, dass Erholungsphasen mit geringerer Zuganzahl vorhanden sind, z. B. außerhalb der Hauptverkehrszeiten.“ Frage 2: Teilt der Senat als Aufgabenträger die Auffassung, dass es zur qualitätsgerechten Bewältigung der Verkehrsnachfrage erforderlich ist, über die gesamte Stadtbahn 9 Zugpaare pro Stunde zu fahren (2xS3, 2xS5, 2xS7, S75, 2xS9), die unter Berücksichtigung einer Pufferzeit zwischen den Fahrten möglich sind? Antwort zu 2: Die Stadtbahn (westlich des Ostbahnhofs) wird derzeit im Regelfahrplan im Tagesverkehr von sechs Zuggruppen (verkehren jeweils im 20-Minuten-Takt) bedient. Es erfolgen somit 18 Fahrten je Stunde und Richtung, was rechnerisch einem 3-1/3-Minuten-Takt entspricht. Die Führung zusätzlicher S-Bahn-Fahrten auf die Stadtbahn ist Bestandteil der Planungen des Öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV)-Aufgabenträgers zur nachfrage- und qualitätsgerechten Gestaltung des S-Bahn-Angebotes. Hierbei sollen im Zielkonzept während der Hauptverkehrszeit acht Zuggruppen auf die Stadtbahn (westlich des Ostbahnhofs) geführt werden. Es würden somit 24 Fahrten je Stunde und Richtung erfolgen, was rechnerisch einem 2,5-Minuten-Takt entspräche. Die Planungen sollen im derzeit in Aufstellung befindlichen Nahverkehrsplan 2019-2023 festgeschrieben werden. Diese Mehrleistungen können aber erst mit dem entsprechenden Zulauf neuer S-Bahn- Fahrzeuge erbracht werden. Neben der geplanten umfassenden Kapazitätserweiterung bei der S-Bahn ist zu berücksichtigen, dass durch den in Umsetzung befindlichen Lückenschluss der U5 zum Hauptbahnhof und die in diesem Zusammenhang geplante Taktverdichtung der U5 neue und attraktive Direktverbindungen zwischen Alexanderplatz, S-Bahn-Nord-Süd-Tunnel und Hauptbahnhof entstehen werden. Hieraus wird sich eine merkbare Entlastungswirkung für die in diesem Abschnitt stark nachgefragten parallelen S-Bahn-Linien auf der Stadtbahn ergeben. Frage 3: Falls die Antwort zu Frage 1a) weniger als 10 oder zu Frage 1b) weniger als 9 lauten sollte: Was sind die Ursachen dafür, und was gedenkt der Senat als Aufgabenträger vom Infrastrukturunternehmen DB Netz AG und vom künftigen Verkehrsunternehmen zu fordern, damit die frühere und andernorts bei Stadtschnellbahnen übliche Leistungsfähigkeit mit einer (technischen) Mindestzugfolgezeit von 90 Sekunden und einer fahrplanmäßigen Zugfolgezeit von 120 Sekunden wieder hergestellt und spätestens nach Aufstockung des Fahrzeugparks die unter Frage 2 genannten Zuganzahlen gefahren werden können? 3 Antwort zu 3: Die DB AG hat hierzu mitgeteilt: „Wie bereits zu Frage 1 ausgeführt, ist entscheidend für die Kapazität auf der Stadtbahn die Wechselwirkung zwischen der Betriebsqualität und den bei der Fahrplanerstellung berücksichtigten Parametern. Dies betrifft beispielsweise: Fahr- und Bremseigenschaften der Züge, Haltezeiten an den Verkehrsstationen für den reibungslosen Fahrgastwechsel, das angestrebte Niveau der Betriebsqualität, die Linienwege der einzelnen Züge bzw. die Kapazitäten auf den Zulauf- und Ablaufstrecken. Maßgeblich sind auf der Stadtbahn unter anderem die Haltezeiten (Ostbahnhof, Alexanderplatz und Friedrichstr. mit gegenwärtig 0,8 Minuten) sowie die aus der Zugfolge resultierenden Fahrzeiten.“ Das in Antwort zu Frage 2 beschriebene geplante S-Bahn-Angebot mit 8 Zugpaaren in 20 Minuten auf der Stadtbahn ist nach Angaben des Infrastrukturbetreibers (siehe Antwort zu Frage 1) grundsätzlich fahrbar, so dass weitere Maßnahmen zur Reduzierung der Zugfolgezeiten auf der Berliner Stadtbahn derzeit nicht als notwendig erachtet werden. Frage 4: Ist die Stadtbahnstrecke von Ostbahnhof bis Westkreuz Inhalt der S-Bahn-Maßnahme im Investitionsprogramm i2030? Wenn ja, was ist konkret geplant und bis wann? Wenn nein, warum nicht? Frage 5: Teilt der Senat die Auffassung, dass zur flexibleren Betriebsabwicklung bei Störungen und Bauarbeiten die fehlenden Weichenverbindungen im Westkopf des Hauptbahnhofs sowie zwischen Hackescher Markt und Alexanderplatz erforderlich sind? Ist die Nachrüstung Gegenstand von i2030? Wenn nein, warum nicht? Antwort zu 4 und 5: Die DB AG hat hierzu mitgeteilt: „In i2030 wird grundsätzlich die Weiterentwicklung des gesamten S-Bahn-Netzes betrachtet. Dabei werden insbesondere Abschnitte betrachtet, deren Leistungsfähigkeit für die zukünftige Verkehrsentwicklung aus heutiger Sicht nicht ausreichend ist. Der Abschnitt zwischen Ostbahnhof und Westkreuz ist bereits für eine sehr enge Zugfolge und damit eine hohe Kapazität im Regelbetrieb ausgebaut worden. Damit auch im Störungsfall ein attraktives Angebot gefahren werden kann, ist u. a. die Ergänzung des Weichentrapezes im Bereich des Berliner Hauptbahnhofes zu untersuchen. Eine Nachrüstung einer weiteren Weichenverbindung zwischen Alexanderplatz und Hackescher Markt ist, auch aufgrund der Nähe zum Weichentrapez in der Betriebsstelle Alexanderplatz, derzeit nicht Gegenstand der Untersuchungen zu i2030.“ 4 Frage 6: Teilt der Senat die Auffassung, dass zur Bewältigung des steigenden Verkehrsbedarfs infolge des Wohnungsbaus im Raum Spindlersfeld / Wendenschloss / Alt-Köpenick der 10-Minuten-Takt der S-Bahn nach Spindlersfeld erforderlich ist? Antwort zu 6: Der Senat betrachtet die Einführung eines 10-Minuten-Taktes nach Spindlersfeld weiterhin als potenzielle Langfristmaßnahme. Die für den Ausbau der Infrastruktur benötigten Flächen werden entsprechend freigehalten. Gegenüber anderen deutlich wirksameren Verkehrsprojekten, bspw. zur verkehrlichen Anbindung neuer Wohnungsbaustandorte und Entwicklungsgebiete sowie zur Systemumstellung kapazitativ überlasteter Buslinien, ist dieses Vorhaben nachrangig weiterzuverfolgen. In Anbetracht der begrenzten finanziellen und planerischen Ressourcen muss der Senat die verkehrlichen Maßnahmen in der gesamten Stadt priorisieren. Hierbei ist zu berücksichtigen, dass die Züge von und nach Spindlersfeld entsprechend aktueller Nachfrageerhebungen ausreichend freie Platzkapazitäten aufweisen. Künftig werden zudem durch die Auslieferung von Neufahrzeugen Möglichkeiten für die Erhöhung der Zuglängen auf der Linie S47 geschaffen. Somit stehen ausreichende Kapazitäten auch bei künftig steigender Nachfrage zur Verfügung. Frage 7: Ist der vollständige oder abschnittsweise zweigleisige Ausbau der S-Bahn-Strecke Schöneweide – Spindlersfeld im Programm i2030 vorgesehen? Wenn ja, was ist konkret vorgesehen und wann? Wenn nein, warum nicht? Antwort zu 7: Die DB AG hat hierzu mitgeteilt: „Der zweigleisige Ausbau der Strecke Schöneweide – Spindlersfeld ist nicht als eigenständige Maßnahme im Teilprojekt i2030 enthalten. Die Strecke wird jedoch im Rahmen einer Untersuchung zum grundsätzlichen zweigleisigen Ausbau aller Streckenäste mit untersucht. Ein zweigleisiger Ausbau steht aufgrund der derzeitigen verkehrlichen Bedeutung und der absehbaren Verkehrsentwicklung auf diesem Abschnitt im Vergleich mit den Entwicklungen auf anderen Korridoren im S-Bahn-Netz nicht im Fokus des Projektes i2030.“ Frage 8: Welche weiteren Einzelprojekte sind im Programm i2030 für die S-Bahn enthalten? Wie wurden die Projekte ausgewählt? Wie ist der Bearbeitungsstand? (Wir bitten um tabellarische Übersicht.) Antwort zu 8: Im Arbeitsprogramm von „i2030“ werden potenzielle Neubaumaßnahmen im S-Bahn- und Regionalverkehr betrachtet. In mehreren der betrachteten Korridore sind Maßnahmen im S-Bahn-Netz als Variante zu untersuchen. Das betrifft u. a. die Korridore Spandau – Nauen, Potsdamer Stammbahn oder Blankenfelde – Rangsdorf. 5 Darüber hinaus werden im Teilprojekt „Weiterentwicklung und Engpassbeseitigung SBahn“ infrastrukturelle Anpassungen zur Bestellung von zusätzlichen Verkehrsleistungen und zur Verbesserung der Betriebsstabilität im Berliner S-Bahnnetz untersucht. Die Länder Berlin und Brandenburg, der Verkehrsverbund Berlin-Brandenburg (VBB) und die DB Netz AG haben hierzu im Rahmen von i2030 gemeinsam Handlungsschwerpunkte identifiziert, u. a.: Zweigleisiger Ausbau zur Erhöhung der Leistungsfähigkeit der betreffenden Streckenäste, Blockverdichtungen zur Verkürzung der Zugfolgezeit, zusätzliche Weichenverbindungen und Kehrmöglichkeiten zur Erhöhung der Reaktionsfähigkeit im Störungsfall bzw. im Fall von Baumaßnahmen, Ausweitung von Abstellkapazitäten zur Aufnahme der zusätzlichen Fahrzeuge. Zur Klärung der konkreten Ziele und zu untersuchenden Varianten in diesem Teilprojekt werden gegenwärtig mit der DB AG Projektkonsolidierungsgespräche durchgeführt. Diese Projektphase wird nach gegenwärtigem Zeitplan voraussichtlich im Juli 2019 abgeschlossen werden können. Anschließend werden die darauf aufbauenden grundlegenden Untersuchungen (Gleisplanerstellung, Fahrplan- und eisenbahnbetriebswissenschaftliche Untersuchungen, verkehrliche und betriebliche Aufgabenstellung) über die Möglichkeit der Realisierung einzelner Maßnahmen sukzessive bearbeitet. Diese Untersuchungen werden durch regelmäßige Gespräche (Projektarbeitskreis, Projektarbeitsgruppe, Lenkungskreis) der Länder Berlin und Brandenburg mit der DB AG begleitet. Berlin, den 20.12.2018 In Vertretung Ingmar Streese Senatsverwaltung für Umwelt, Verkehr und Klimaschutz
Von Freitag, 4. Januar, 22 Uhr bis Montag, 7. Januar, 1.30 Uhr, sowie von Freitag, 11. Januar, 22 Uhr bis Montag 14. Januar, 1.30 Uhr
fallen die Züge der Linien S1, S2, S25 und S26 zwischen Yorkstraße (Großgörschenstraße) bzw. Yorkstraße und Gesundbrunnen aus. Die Verlängerung der S46 am Samstag und Sonntagnachmittag bis bzw. ab Gesundbrunnen entfällt.
Fahrgäste umfahren den gesperrten Abschnitt möglichst mit den Ringbahnlinien S41/S42 oder mit der fast parallel verkehrenden U-Bahn-Linie U6.
Vorwiegend zur lokalen Anbindung werden zwei Ersatzverkehrslinien mit Bussen eingerichtet:
Linie Süd: Yorckstraße (in Höhe Haus-Nr. 53) <> Anhalter Bahnhof <> Potsdamer Platz/Voßstraße <> Bushaltestelle „Behrenstraße/Wilhelmstraße“ (Halt für Brandenburger Tor) <> Friedrichstraße (Reichstagufer, zwischen Tränenpalast und Spree) sowie
Linie Nord: Nord Friedrichstraße (Am Weidendamm) <> Oranienburger Straße <> Nordbahnhof (Julie-Wolfthorn-Straße/Gartenstraße/Brunnenstraße) <> Humboldthain <> Gesundbrunnen (Hanne-Sobek-Platz)
Die S-Bahn Berlin informiert über das veränderte Verkehrsangebot im Internet unter www.sbahn.berlin. Fahralternativen bieten auch die Fahrinfo-Apps der DB und des VBB.
Am Sonnabend wurden die ersten Teile montiert. Die A 114 ist für die Arbeiten bis Montag früh gesperrt.
Die befürchteten Staus sind am Sonnabend ausgeblieben. Trotz der seit Freitagabend geltenden Sperrung der Autobahn #114 zwischen der Anschlussstelle #Schönerlinder Straße und dem Dreieck #Pankow kam es auf den Umleitungen zu keinen längeren Wartezeiten. Auch die Verkehrsinformationszentrale Berlin zeigte für das Gebiet freie Fahrt an. Grund für die Sperrung: Die #Außenringbrücke auf dem Pankow-Zubringer wird durch einen Neubau ersetzt. Die 1974 errichtet Brücke habe „ihre Lebensdauer erreicht“, heißt es von der verantwortlichen Bundesbaugesellschaft #Deges, ein Neubau sei daher notwendig. Dieser wird außerdem mit zusätzlichen Standstreifen versehen.
Für 2017 musste die #S-Bahn wegen #Minderleistungen auf etwa 26 Millionen Euro verzichten. Die einbehaltenen Mittel sollten dem öffentlichen Personennahverkehr zu Gute kommen: Welche konkreten Maßnahmen konnten durch die einbehaltenen Mittel zusätzlich finanziert werden?
Im Rahmen der vertraglichen Abrechnung ergabensich Vergütungsansprüche über den Grund-Finanzierungsanspruch hinaus für die Bereitstellung von #Ersatzverkehren, die Preisanpassung bei #Energiekosten, den Nachteilsausgleich aus der #Fahrzeugbindung sowie zusätzliche Sicherheitsleistungen in Höhe von 13,3 Mio. Euro, so dass nach der Verrechnung dieser Vergütungsansprüche mit den Abzügen Restabzüge in Höhe von 14,4 Mio. Euro verblieben:
Verkehrsvertragbis 14.12.2017
Mehrleistungs-paket
Summe
Ersatzverkehre
2.269.788,19 €
44.924,13 €
2.314.712,32 €
Energiekosten- nachforderung
9.316.182,67 €
–
9.316.182,67 €
Nachteilsausgleich Fahrzeugbindung
1.488.396,53 €
–
1.488.396,53 €
Zusätzliche Sicherheitsleistung
139.997,00 €
–
139.997,00 €
SummeVergütungsansprüche
13.214.364,39€
44.924,13€
13.259.288,52€
VerbleibendeRestabzüge
13.393.761,73€
1.039.019,46€
14.432.781,19€
Die zur Finanzierung des S-Bahn-Verkehrs zur Verfügung gestelltenMittel stammen aus Zuweisungen des Bundes nach dem Regionalisierungsgesetz (RegG)und sind zweck- gebunden zur Finanzierung des Öffentlichen Personennahverkehrs (#ÖPNV) vorgesehen, insbesondere des #Schienenpersonennahverkehrs (#SPNV).
Die bei Kapitel 0730 / Titel 54081
„Leistungen des S-Bahn-Verkehrs“ nicht in Anspruch
genommenen
Mittel fallen aufgrund der Zweckbindung zum Ende des
Haushaltsjahres nicht dem allgemeinen Haushalt zu.
Im Jahr 2017 betrugen
die zum Jahresende noch verfügbaren Mittel 48,6 Mio. Euro (inkl. Reste aus Vorjahren); diese Summe beinhaltete ferner die bei
der Aufstellung des Doppel- haushaltsplans 2016/2017 noch nicht bekannte Zuführung von
Regionalisierungsmitteln
i.H.v. 18,6 Mio. Euro aufgrund der Novelle des RegG 2016.
Von den am Jahresende2017 verfügbaren Mitteln wurde ein Betrag von 6,4Mio. Euro der bestehenden Rücklage (9739/10006) über den Titel91903 zur „Finanzierung der Beschaffung und Ertüchtigung von Schienenfahrzeugen“zugeführt (siehe auch Erläute- rung zum Titel 54081).Sie werden zur Finanzierung vonErtüchtigungsmaßnahmen bei den S-Bahn-Fahrzeugender Baureihen #480/485 eingesetzt und mit den übrigen Mitteln der Rücklage bedarfsgerecht dem Titel 54081 wiederzugeführt.
Die verbleibenden 42,2 Mio. Euro wurden beimTitel 54081 ins Folgejahr 2018 übertragen und dort gesperrt. Diese Mittel stehen u.a.zur Finanzierung von (zusätzlichen) S-Bahn- Verkehrsleistungen in den Folgejahren zur Verfügung. Es ist davon auszugehen, dass ein Teil dieser Summe mit dem Jahresabschluss 2018 entweder ebenfalls der Rücklage zur #Ertüchtigung von #S-Bahn-Altfahrzeugen oder der „Rücklage zur Finanzierung der #S-Bahn-Fahrzeuggesellschaft“ zugewiesen wird, die in 2019 zur Beschaffung neuer S-Bahn- Fahrzeuge von 2026 bis 2033 gegründet werden soll.
Berlin, den 20.12.2018 In Vertretung
Ingmar Streese Senatsverwaltung für
Umwelt, Verkehr und Klimaschutz
Verdichteter Takt auf vielen Linien in der Silvesternacht
Die #S-Bahn fährt, wenn andere feiern! Deshalb wird es auch in diesem Jahr einen #durchgehenden#Nachtverkehr an den Festtagen und zum Jahreswechsel geben. Im Einzelnen ist die S-Bahn wie folgt unterwegs:
Weihnachten 21. bis 25.12. durchgehender Verkehr, nachts jeweils im 30-Minutentakt bis zum Folgetag
24.12. Tagsüber gilt der reguläre #Samstagsfahrplan. Ab 17 Uhr 20-Minutentakt auf allen Linien. Ausnahme: Die Ringbahnlinien S41/S42 sind im 10-Minuten-Takt unterwegs. Die S26 fährt ab 17 Uhr nicht mehr.
28.12. bis 30.12. durchgehender Verkehr, nachts jeweils im 30-Minutentakt bis zum Folgetag
31.12. Bis 21 Uhr gilt der Samstagsfahrplan. Durchgehender Nachtverkehr im 20-Minutentakt, der auf zahlreichen Streckenabschnitten bis zum Neujahrsmorgen auf einen 10-Minuten-Abstand verdichtet wird. Auf der Stadtbahn besteht bis 3 Uhr ein ca. 3-Minutentakt. Für die Abreise von der Party „Welcome 2019“ gibt es zusätzliche Fahrten auf der Stadtbahn im Abschnitt Ostbahnhof <> Charlottenburg. Die Ringbahn verkehrt durchgehend im 10-Minutentakt. Die S5 zwischen Strausberg und Strausberg Nord fährt nach 2 Uhr alle 40 Minuten. Die S8 von Blankenburg nach Birkenwerder ist im Stundentakt unterwegs. Die S45 und S85 verkehren bis 0.45 Uhr bzw. 1 Uhr.
1.1. Ab 7 Uhr gilt der Sonntagsfahrplan.
Hinweis zur Silvesterparty am Brandenburger Tor: Die Bundespolizei schließt aus Sicherheitsgründen die Station Brandenburger Tor ab ca. 16 Uhr bis 3 Uhr. Wir bitten unsere Fahrgäste, in dieser Zeit auf die Bahnhöfe Friedrichstraße, Potsdamer Platz und Hauptbahnhof auszuweichen.
Die S-Bahn Berlin dankt allen ihren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern für ihren Einsatz an den Feiertagen und zum Jahreswechsel. Sie ermöglichen damit vielen Menschen, mit Familie und Freunden unbeschwert zu feiern.
In den vergangenen Jahren wurden bereits die Nord-Süd-, die Ost-West-Strecken sowie 2018 der Ring mit dem #Zugbeeinflussungssystem für die S-Bahn Berlin (#ZBS) ausgestattet und in Betrieb genommen. Nun ist die S-Bahn-Strecke zwischen #Westkreuz und #Spandau an der Reihe.
Das System, das eine automatische Zwangsbremsung auslöst, wenn versehentlich die Geschwindigkeit überschritten oder ein Haltesignal missachtet wird, ist bereits im Sommer eingebaut worden. Nun erfolgt die #Inbetriebnahme. Dazu werden diverse Abnahmen, ein #Softwarewechsel und zahlreiche #Messfahrten durchgeführt. In dieser Zeit können die S-Bahnzüge der Linien #S3 und #S9 zwischen Westkreuz und Spandau nicht fahren. Stattdessen werden #Busse eingesetzt.
Bitte nutzen Sie folgende Umfahrungsmöglichkeiten
Züge des Bahnregionalverkehrs: RE2, RE4, RE6, RB10, RB13, RB14
U7: Eignet sich besonders zwischen Charlottenburg (U-Bf Wilmersdorfer Straße) und Rathaus Spandau.
U2: Eignet sich für Fahrgäste nach Olympiastadion ab Zoologischer Garten bzw. Kaiserdamm (Messe Nord/ICC). Achtung: Der U-Bf Olympia-Stadion (U2) liegt rund 800 Meter Fußweg vom S-Bf Olympiastadion (S 3, S 9) entfernt.