Seit die Berliner #S-Bahn 1924 den Betrieb aufnahm, hat sich das Gesicht der heute #rot-gelben #Stadtbahn ständig verändert. Züge aus acht Jahrzehnten können heute und morgen, jeweils 11-18 Uhr, beim Tag der offenen Tür in der #Triebwagenhalle#Erkner (Oder-Spree) besichtigt werden. Zu sehen sind der „#Jumbo“-Wagen von 1925, „#Stadtbahner“ aus den 20er Jahren, der „#Rundkopf“ von 1938 …
Ende April beginnt wieder die Saison der Themenfahrten mit historischen Straßenbahnen.
Der Denkmalpflege-Verein Nahverkehr lädt einmal im Monat zu Stadtrundfahrten ein, die wie in den letzten Jahren einem bestimmten Thema gewidmet sind. Los gehts am 24. April um 11 und 14 Uhr ab Hackescher Markt (Haltestelle Richtung Alexanderplatz) mit dem Mitteleinstiegwagen 3802 aus dem Jahr 1929 und einem Reko-Zug von 1959.
Das Ziel der Bahnen ist der Straßenbahnhof Weißensee in der Bernkasteler Straße und die Plattenbausiedlung in Hohenschönhausen. Auf der Rückfahrt geht es auch durch das Altberliner Gebiet Chausseestraße und Oranienburger Straße.
Der Fahrpreis bleibt wie in letzten Jahr unverändert 6 EUR für Erwachsene, Kinder von 6 bis 14 Jahre zahlen 3 EUR.
Auch die Führungen über den denkmalgeschützten Straßenbahnhof Niederschönhausen gibt es dieses Jahr wieder. Der nächste Termin ist am 9. April um 10, 11, 12, 14 und 15 Uhr.
12. September 1880: An der Eisenbahnstrecke Berlin–Hamburg wird der Abzweig #Paulinenaue – #Neuruppin an den öffentlichen Verkehr angeschlossen. „Stille Pauline“ heißt die Strecke im Volksmund. 1897/98 Bau des #Seedamms in Neuruppin 1899 bzw 1902: Die #Kremmen -Ruppin- #Wittstocker Eisenbahn und die Kreisbahn Neustadt/Dosse– #Herzberg kommen hinzu.
Am 1. Juli 1841 ging die Strecke Berlin– #Jüterbog als Teil der Berlin-Anhaltischen Eisenbahn in Betrieb. Zugleich wurden die Personenpost nach #Luckenwalde und die #Dresdner Schnellpost im Abschnitt Berlin–Jüterbog eingestellt.
Doch die Stadt #Teltow sollte noch geschlagene sechs Jahrzehnte auf die Eröffnung ihrer ersten #Bahnstation zu warten haben. Diese erfolgte am 1. Oktober #1901 an der Mahlower Allee, gemäß des Vertrags zwischen der Stadt und der #Königlich- Preußischen Eisenbahn vom 4. April 1900.
Derzeit laufen im #Bahninstandsetzungswerk in #Wittenberge Arbeiten am #Hofsalonwagen von #Kaiserin Auguste Victoria (1858-1921) und außerdem an einem Reisezugwagen der #preußischen Staatsbahn von 1912. Die #Restaurierung und der Umbau der zwei historischen Reisezugwagen, die am künftigen Sitz der #Akademie der Deutschen Bahn (DB) im alten Potsdamer #Kaiserbahnhof aufgestellt werden sollen, steht kurz vor dem Abschluss. Der #Salonwagen ist eine Dauerleihgabe des Deutschen Technikmuseums Berlin. Ab 1950 und verwendete ihn die westdeutsche Bundesbahn als #Unterrichtswagen in München. Das #Technikmuseum bekam den Waggon erst 1987. Den #Schnellzugwagen der preußischen Staatsbahn von 1912 erhält die Akademie vom #DB-Museum in #Nürnberg.
Im heißen Herbst 1989 brodelte der Kessel schließlich über: Kurz nachdem Ostberlins SED-Chef Günter #Schabowski am 9. November 1989 abends die #Reisefreiheit für alle DDR-Bürger verkündete, brachen die Dämme – unter dem Druck Zehntausender Menschen öffneten die Grenzer erst den Übergang #Bornholmer Brücke und schließlich auch andere.
Am Samstag, den 28. August 2004 erwartet die Freunde der Berliner S-Bahn ein Abend voller S-Bahn-Geschichte. An Bord zweier liebevoll restau-rierter S-Bahn-Züge aus den dreißiger Jahren können sich die Fahrgäste bei einem Glas Sekt und einem kleinen Imbiss in die Zeit der Entstehungs-geschichte der Berliner S-Bahn zurückversetzen.
Ein anschließender Besuch im S-Bahn-Museum in Griebnitzsee bringt die Entwicklungsgeschichte der S-Bahn in Berlin zum Greifen nahe: Signale, Fahrkartendrucker, Bahnhofsschilder, Netzpläne und viele Geschichten rund um die S-Bahn sind dort Zeugen der 80jährigen Geschichte.
Die Fahrt geht wahlweise mit dem Museumszug ab Treptower Park um 20.24 Uhr über Friedrichstraße (20.53 Uhr) und Potsdamer Platz (20.57 Uhr) nach Griebnitzsee (21.33 Uhr) oder mit dem Traditionszug ab Mahls-dorf um 20.21 Uhr über Ostkreuz (20.37 Uhr) und Friedrichstraße (20.52 Uhr) nach Griebnitzsee. Zurück geht es mit dem jeweils anderen histori-schen Zug ab Griebnitzsee um 23.08 Uhr bzw. 23.18 Uhr.
Die Fahrkarten inklusive Glas Sekt, Imbiss und Eintritt ins S-Bahn-Museum kosten 15€ und sind in allen Kundenzentren und Fahrkartenausgaben der S-Bahn Berlin GmbH erhältlich. Restkarten gibt es direkt am Zug.
Nähere Informationen zum Fahrplan, den historischen Zügen und dem S-Bahn-Museum unter www.s-bahn-berlin.de (Siehe „Weitere Links“).
Im damaligen West-Berlin wendete sich das Schicksal der S-Bahn am 9. Januar #1984, als die #Betriebsführung auf die #BVG überging.
An diesem historischen Tag endeten der #Boykott durch weite Teile der Bevölkerung und der #Substanzverfall infolge unterlassener Instandhaltung (punkt 3 berichtete).
Andere Strecken jedoch legte die BVG still, die die #Reichsbahn noch betrieben hatte – das war das Ergebnis des gewaltigen Abstiegs der Westberliner Bahn nach dem Mauerbau: die Abschnitte von #Charlottenburg nach #Wannsee und von #Heiligensee / #Frohnau nach #Lichterfelde Süd.
Erst dauerte es Jahre, dann war innerhalb von Wochen die Übernahme vom Tisch
Die #S-Bahn wird in Berlin und Umgebung von Jahr zu Jahr von immer mehr Fahrgästen als modernes, leistungsfähiges Verkehrsmittel geschätzt, 2003 nutzten sie schon 315 Millionen, die Schallmauer von 300 Mio war 2002 durchbrochen worden. Vor gerade mal 20 Jahren sah das in Berlin (#West) ganz anders aus.