Berlin – Schnee? Ja bitte! „Es wäre schön, wenn es in diesem Winter schneien würde“, sagt Henry #Widera, der bei den Berliner Verkehrsbetrieben (#BVG) den Vorstandsstab #Digitalisierung leitet. Denn dann könnte eines der wichtigsten Projekte, die der Ingenieur betreut, die nächste Stufe erklimmen.
Kommen die selbstfahrenden #Busse, die bei der #Charité unterwegs sind, mit Schnee klar? Bislang fahren sie pannen- und unfallfrei. „Doch wir hatten noch nicht die Möglichkeit herauszufinden, wie die Technik, insbesondere die #Sensorik, auf verschneiten Straßen funktioniert“, so Widera. Die #autonomen#Shuttles müssen noch lernen, und anders als geplant wird auch 2019 Personal an Bord sein. Der #vollautomatische Betrieb wird …
Erst kommt ewig kein Bus, dann drei auf einmal – viele BVG-Kunden kennen das. Für Fahrgäste wird es in den Bussen immer enger, auch die Fahrer haben es im Berliner Verkehr deutlich schwerer. Können nur noch Straßenbahnen und Abschleppunternehmen helfen?
Für #Fahrgäste wird es in Berlins #Stadtbussen immer #enger. Im Schnitt meldet eine Fahrerin oder ein Fahrer mehr als 300 Mal am Tag, dass der #Bus komplett #voll ist und niemand mehr hinein passt.
Im Jahr 2018 erhielt die Leitstelle bis heute schon rund 110.000 sogenannte #100-Prozent-Meldungen – und damit so viele wie im gesamten Jahr 2017, dem bisherigen Rekordjahr.
Touristen werden oft mit Reisebussen in die City gebracht. Das seit langem versprochene Verkehrskonzept des Senats steht weiter aus.
#Reisebusse gehören zum #Tourismus. Aber gehören Reisebusse auf den Gendarmenmarkt oder die Museumsinsel? Darüber wird in Mitte wieder heftig gestritten. Einrichtungen wie der Berliner Dom und die Musikhochschule Hanns Eisler protestieren mit einem gemeinsamen Brief gegen neue #Halteplätze direkt am Humboldt-Forum und auf den engen Straßen der Museumsinsel. Die Reisebusse sollen ihre Besuchergruppen nach dem Willen der Verkehrsverwaltung dort aussteigen lassen und dann in der Nähe parken.AnzeigeAnzeige
Auch in der Charlottenstraße direkt vor der Hochschule für Musik Hanns Eisler sind Halteplätze geplant. Die Hochschule befürchtet, dass bald ständig Busse vor ihrem Eingang an- und abfahren. „Dies wird das Bus-Chaos auf der Spreeinsel nur noch verschlimmern“, heißt es in dem Protestbrief unter dem Titel „Weltkulturerbe wird zum Busbahnhof“. Derzeit gibt es nach offiziellen Angaben im Großbezirk Mitte 122 Busparkplätze an 27 Orten. In der Regel sind es etwa 50 bis 100 Meter lange Straßenabschnitte, die laut Schild für parkende Reisebusse reserviert sind. Meist liegen sie in der Nähe von Attraktionen. Die Tourismus-Werber „visit Berlin“ hat zusammen mit der Industrie- und Handelskammer eine Liste …
Schöneberg –Ich war eben nur mal ganz schnell Schrippen kaufen! Ich musste die Oma vom Arzt holen! Ich habe ein Paket ausgeliefert! Das sind Ausreden, die sich Busspurbetreuer der BVG, Polizeibeamte und Ordnungsamtsleute anhören müssen, wenn sie einen Falschparker zur Rede stellen. Mal eben in zweiter Reihe parken, weil man etwas zu erledigen hat, selbst wenn dabei auch der Radweg und die Busspur blockiert werden – dieses rücksichtslose Verhalten unzähliger Autofahrer ist in Berlin an der Tagesordnung. So auch auf der Busspur in der Schöneberger Hauptstraße: Hier haben die Polizei, Ordnungsamt und BVG allein vom 8. Oktober bis 30. November 1256 Fahrzeuge umgesetzt.
Außerdem ahndeten die Ordnungshüter 7555 Ordnungswidrigkeiten, berichtete Stadträtin Christiane Heiß (Grüne) am Mittwoch. Auch 2019 werde kontrolliert, sagte sie.
Bezirk hofft auf eigenen Abschleppdienst der BVG
Zufrieden zeigte sich Heiß mit dem Ergebnis aber noch nicht: „Wir hätten noch viel mehr Fahrzeuge umsetzen lassen, wenn das von uns beauftragte Unternehmen dies geschafft hätte“, bedauerte sie. Dessen Kapazitäten reichten nicht, um alle Aufträge auszuführen. So hoffe der Bezirk, dass die Berliner Verkehrsbetriebe (BVG) bald ihren eigenen Abschleppdienst …
Frage 1: Wie viele #Busspurbetreuerinnen und #Verkehrsmeisterinnen sind bei der BVG beschäftigt (bitte Angabe von Stellen insgesamt, davon besetzt, von den besetzten Stellen tatsächlich einsetzbar – also abzüglich dauerkrank, Elternzeit, Mutterschutz o.ä.)? Antwort zu 1: Die BVG hat mitgeteilt, dass es 18 Planstellen für Busspurbetreuende gibt, von denen aktuell 14 besetzt und die entsprechenden Mitarbeitenden im Einsatz sind. Frage 2: Ist es zutreffend, dass die BVG in Bezug auf die neuen Befugnisse aus § 23 MobG plant, die Anzahl der Busspurbetreuerinnen zu erhöhen? Wenn ja, auf welchen #Personalbestand soll die Anzahl der Busspurbetreuerinnen anwachsen? Wann soll der Personalaufwuchs abgeschlossen sein? 2 Antwort zu 2: Die BVG hat mitgeteilt, dass eine Aufstockung der Anzahl von Kräften, die bei den #Fahrzeugumsetzungen eingebunden sind, nach heutigem Stand in Höhe von ca. 40 Personalen erfolgen soll. Dabei wird es teilweise zu internen Veränderungen einzelner Arbeitsaufgaben kommen, sodass noch keine Aussage zum endgültigen Abschluss des Personalaufwuchses möglich ist. Frage 3: Zu welchen Zeiten sind Busspurbetreuerinnen der BVG verfügbar? Wonach richten sich die gegenwärtigenDienstzeiten? Sofern nicht im 24-Stunden-Betrieb gearbeitet wird: Ist eine solche Ausweitung insbesondereim Hinblick auf 24/7-Busspuren sowie Nachtbushaltestellen vorgesehen?Antwort zu 3:Die BVG hat mitgeteilt, dass derzeit die Busspurbetreuenden in einem Zwei-Schicht-System jeweils von Montag bis Freitag in der Zeit von 05:30 Uhr bis 20:30 Uhr im Einsatzsind. Geplant ist perspektivisch die Ausweitung auf einen Rund-um-die Uhr-Einsatz.Frage 4:Wann sollen die acht eigenen Abschleppfahrzeuge der BVG in Dienst gestellt werden?Antwort zu 4:Die BVG hat mitgeteilt, dass bei Planmäßigkeit des Beschaffungsprozesses die neuenAbschleppfahrzeuge im zweiten Halbjahr 2019 einsatzbereit sind.Frage 5:Hat diese Indienststellung bei der BVG Auswirkungen auf die Verträge des Landes Berlin mit Unternehmenzum Umsetzen von Fahrzeugen?Antwort zu 5:Bislang und derzeit werden auch die Fahrzeugumsetzungen von Flächen des ÖffentlichenPersonennahverkehrs (ÖPNV) unter anderem durch die BVG initiiert und stets durch diePolizei Berlin angeordnet bzw. Vertragspartner der Polizei Berlin mit dem Umsetzenbeauftragt. Diese Fälle sollen künftig eigenverantwortlich durch die BVG abgewickelt unddaher nicht mehr im Auftragsvolumen für die polizeilichen Verträge und derenAusschreibung einkalkuliert werden. Die derzeitigen und künftigen vertraglichen Inhaltewerden darüber hinaus von der Aufgabenübernahme durch die BVG nicht berührt.Frage 6:Sind die Verwaltungsvorschriften nach § 23 Abs. 4 MobG bereits erlassen worden? Wenn ja: Welchen Inhalthaben diese, insbesondere in Bezug auf die verkehrsrechtliche Ausbildung der BVG-Kräfte? Wenn nein:Wann sollen diese Vorschriften erlassen werden? Wie ist bis dahin die Ausbildung der BVG-Kräfte geregelt?3Antwort zu 6:Die Verwaltungsvorschriften gemäß § 23 Abs. 4 Mobilitätsgesetz (MobG) werden derzeitzwischen den für Verkehr und für Inneres zuständigen Senatsverwaltungen abgestimmtund sollen schnellstmöglich erlassen werden. Die BVG wird erst dann eigenverantwortlichFahrzeugumsetzungen anordnen, wenn sämtliche notwendigen organisatorischen undstrukturellen Voraussetzungen dafür geschaffen sind. Bis dahin kommt ausschließlich dasbereits in den zurückliegenden Jahren bei der Polizei Berlin verkehrsrechtlich ausgebildetePersonal im Rahmen des bisher noch praktizierten beschleunigten Umsetzverfahrens zumEinsatz.Frage 7:Ist es zutreffend, dass die weitere Bearbeitung der durch BVG-Kräfte verteiltenOrdnungswidrigkeitenanzeigen durch die Bußgeldstelle der Berliner Polizei veranlasst wird?Antwort zu 7:Die BVG-Kräfte haben die Möglichkeit, im Wege der sogenannten Privatanzeige durch siefestgestellte Verkehrsverstöße im ruhenden Verkehr auf Busspuren, inHaltestellenbereichen oder Straßenbahngleisen zur Anzeige bei der Bußgeldstelle derPolizei Berlin zu bringen. Die Entscheidung über die Einleitung und Einstellung vonVerkehrsordnungswidrigkeitenverfahren unterliegt im Rahmen des Opportunitätsprinzipsdem pflichtgemäßen Ermessen der Bußgeldstelle.Frage 8:Wem stehen die Einnahmen aus den vorgenannten Anzeigen zu? Wer trägt die Kosten der Verfahren?Antwort zu 8:Einnahmen aus Verfahren, die gemäß der Darstellung in der Antwort zu Frage 7eingeleitet wurden, fließen dem Berliner Landeshaushalt zu. Sämtliche Verfahrenskostenwerden aus dem Haushalt der Polizei Berlin finanziert. Soweit im Rahmen vonVerkehrsordnungswidrigkeitenverfahren Bußgelder rechtskräftig verhängt werden, habendie Betroffenen neben dem Bußgeld weitere Gebühren und Auslagen nach Maßgabe desGesetzes über Ordnungswidrigkeiten zu tragen, um die Verwaltungsverfahrenskostenabzugelten.Frage 9:Sofern die Verfahren nicht durch die Bußgeldstelle bearbeitet werden: Wie stellt der Senat sicher, dass eineStatistik über die Anzahl der von der BVG veranlassten Verkehrsordnungswidrigkeitenanzeigen undUmsetzungen geführt wird?Antwort zu 9:Verkehrsordnungswidrigkeitenverfahren, die gemäß der Darstellung in der Antwort zuFrage 7 eingeleitet wurden, sind Bestandteil der Statistik der Bußgeldstelle der PolizeiBerlin. Maßnahmen zur Gefahrenabwehr durch die BVG (Kfz-Umsetzungen) werden dabei4nicht erfasst. Die entsprechenden Zahlen können über die polizeiliche Auskunfts – undFahndungsstelle abgerufen werden.Frage 10:Ist es zutreffend, dass die BVG nach der gegenwärtigen Ausgestaltung Probleme hat, als nicht mithoheitlichen Befugnissen bzw. nicht mit dem Recht zur Selbsttitulierung ausgestattete Institution bei selbstveranlassten Umsetzungen die entstandenen Kosten einzutreiben? Wie gedenkt der Senat, dieses Problemzu lösen? Wie gedenkt der Senat, mit den drohenden Einnahmeausfällen umzugehen?Antwort zu 10:Die BVG hat mitgeteilt, dass sie hinsichtlich des bislang praktizierten Verfahrens die ihrdurch die Busspurbetreuung entstandenen Kosten anteilig gegenüber denFalschparkenden im Rahmen zivilrechtlicher Ansprüche geltend macht, wobei ihrgrundsätzlich – bestätigt durch die Rechtsprechung des Landgerichts Berlin – Ansprücheauf Erstattung hinsichtlich der Personal- und Verwaltungskosten sowie einesNutzungsentgelts für ihre eingesetzten Fahrzeuge zustehen.Frage 11:Plant der Senat die Ausweitung von Busspurbetreuerinnen (sowohl durch Anlage von neuen Spuren als auch durch die Aufhebung zeitlicher Beschränkungen von Busspurbetreuer*innen)? Antwort zu 11: Ja, die Ausweitung von Bussonderfahrstreifen (sowohl durch Anlage von neuen Spuren als auch durch die Aufhebung zeitlicher Beschränkungen von Bussonderfahrstreifen) ist geplant (der Senat geht davon aus, dass die Frage 11 auf die Ausweitungen der Bussonderfahrstreifen zielt und lediglich aufgrund eines redaktionelles Versehens nach der Ausweitung von Busspurbetreuerinnen/Busspurbetreuern gefragt wird). Berlin, den 17.12.2018 In Vertretung Ingmar Streese Senatsverwaltung für Umwelt, Verkehr und Klimaschutz
…kommt das Christuskind! Aber nicht nur das Christuskind kommt jedes Jahr. Nein, auch die BVG ist jahraus jahrein zur #Weihnachtszeit für Ihre Fahrgäste im Einsatz und halten mit U-Bahnen, #Bussen und #Straßenbahnen Berlin während der Feiertage in Bewegung. Vom 21. bis zum 26. Dezember abends und in der Nacht von 30. auf den 31. Dezember fährt die #U-Bahn ohne Pause – außer der U4 und der U55, die Linien fahren nicht in der Nacht. Am Heiligabend fahren alle U-Bahnlinien nach dem Samstagsfahrplan. Der 5-Minuten-Takt gilt von ca. 8 bis ca. 15 Uhr. Damit jeder an den kommenden Festtagen pünktlich und zuverlässig im Kreise der Liebsten feiern kann, sind Tausende BVGer im Einsatz. An Heiligabend sind beispielsweise rund 3400 Fahrerinnen und Fahrer sowie Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in den Leitstellen, bei der Infrastruktur, der Sicherheit und vielen anderen Bereichen im Dienst.
Mit der BVG ins neue Jahr
Die Berlinerinnen und Berliner sowie die vielen Besucher Berlins können auch zu Silvester auf die U-Bahnen, Busse und Straßenbahnen der BVG zählen. Die U-Bahnen fahren in der Nacht von Silvester auf Neujahr auf allen Linien durchgehend – auch auf der U4. Auf 19 Buslinien und einigen Straßenbahnlinien wird in der Silvesternacht der Takt verdichtet. Die U55 fährt aufgrund der Silvesterfeier am Brandenburger Tor aus Sicherheitsgründen nur bis 16 Uhr und Neujahr nach dem Sonntagsfahrplan.
Alle detaillierten Informationen, auch zu Bus und Straßenbahn finden sich wie immer im BVG-navi, auf BVG.de sowie in der kostenfreien BVG-App FahrInfo Plus.
Die BVG wünscht allen Berlinerinnen und Berlinern sowie allen Besuchern der Stadt ein frohes Fest und einen guten Start ins neue Jahr!
Der #Kiezbus, der #Glienicke und #Schildow mit dem #S-Bahnhof #Frohnau in Berlin-Reinickendorf verbinden soll, wird voraussichtlich erst im nächsten Frühjahr eingesetzt werden können. Das teilte Gemeindevertreter Uwe Klein (SPD) mit. Die Oberhavel-Verkehrsgesellschaft (OVG) habe eine Genehmigung mit Auflagen in Aussicht gestellt, habe eine Nachfrage von ihm ergeben. Demnach seien zwei Voraussetzungen zu erfüllen. Zum einen müsse eine bisher nicht geplante Haltestelle auf dem Fürstendamm in Frohnau eingerichtet werden. Zum anderen müsse mit den Berliner Verkehrsbetrieben (BVG) vereinbart werden, dass der Kiezbus die bestehende Haltestelle am S-Bahnhof in Frohnau anfahren dürfe.
Berlin. Die Berliner Verkehrsbetriebe (#BVG) sollen wieder einen #Vorstand bekommen, der sich ausschließlich um den #Fahrbetrieb bei Bussen und Bahnen kümmert. Eine entsprechende Entscheidung hat jetzt der Aufsichtsrat der landeseigenen Verkehrsbetriebe getroffen, bestätigte Berlins Wirtschaftssenatorin Ramona Pop (Grüne) am Mittwoch der Berliner Morgenpost. Bislang wird diese wichtige Führungsaufgabe von BVG-Chefin Sigrid #Nikutta mit übernommen.
Das Aufsichtsgremium, deren Vorsitzende Pop ist, reagiert damit auf die vielen Probleme im aktuellen Angebot der BVG. Vor allem bei der #U-Bahn, die mit täglich rund 1,5 Millionen Fahrgästen die meisten Nahverkehrsnutzer in der Stadt befördert, läuft es schon seit Monaten nicht rund. Ausfälle und Verspätungen sind an der Tagesordnung. Der U-Bahn mangelt es vor allem an einsatzfähigen Zügen, an Fahrpersonal und Werkstatt-Kapazitäten, um die überalterte Flotte am Leben zu erhalten. Doch auch bei #Bus und #Tram gibt es viele …
#Potsdam – Es geht auch eine Nummer kleiner: Anders als im Vorjahr halten sich die Änderungen im öffentlichen #Nahverkehr zum #Fahrplanwechsel am Sonntag in Grenzen. Neue Strecken gibt es nicht. Dennoch wird an einigen Stellen das Angebot erweitert. Die größte Neuerung gibt es im Norden. Dort wird die Linie 698 wie berichtet von ihrem bisherigen Endpunkt Weißer See zum neuen Umsteigeknoten am Campus #Jungfernsee verlängert.
Mit diesem Lückenschluss werde für den Einzugsbereich in #Nedlitz und #Bornim eine zweite attraktive Verbindung in die Innenstadt geschaffen, wie der Verkehrsbetrieb mitteilte. Außerdem verdoppele sich die Zahl der Abfahrtmöglichkeiten, weil man nun in beiden Richtungen Anschluss an die Innenstadt habe. Die Verbesserung war allerdings erst nach öffentlichen Protesten und Druck aus der Stadtverordnetenversammlung zustande gekommen.
Zusätzliche Fahrten bei der Tram
Zusätzliche Fahrten gibt es auch auf der Straßenbahnlinie 92.
Berlins #unpünktlichster #BVG-Bus: ein #Staakener! Es geht um die unpünktlichste #BVG-Buslinie, die tagsüber durch die Stadt kurvt. Routiniers von der zugestauten Heerstraße rufen jetzt tapfer: „Bestimmt der X49!“ Und die liegen richtig. Das geht aus der neuen BVG-Jahresstatistik hervor. Der, hust!, Schnellbus raus nach Staaken ist tagsüber mit nur 74 % Pünktlichkeit die schlimmste BVG-Linie in ganz Berlin. Kein Wunder, bei dem täglichen 3-km-Stau zwischen Stößenseebrücke und Wilhelmstraße, oder? Und der Clou: Der #X49 hat sogar souverän Platz 1 verteidigt.
Berlins #pünktlichster BVG-Bus: ein Gatower! Und weil die BVG uns so gern hat („Weil wir Spandau lieben“), liegt das andere Extrem ebenfalls bei uns im Bezirk – der pünktlichste Bus in ganz Berlin. Routiniers aus dem Habichtswald erahnen es: „Bestimmt der #334 er!“ Bingo. Dieser schnuckelige #Mini-Bus von Gatow rollt über die Felder, durch den Wald und kurvt in die versteckte Künstlersiedlung hinterm Flugplatz Gatow. Pünktlichkeit: 99 %. Nur: Wie kann dieser BVG-Bus eigentlich auch nur 1 % unpünktlich sein, wenn er doch gar keinen #Fahrplan hat? Der 334er ist ein #Rufbus. Die Busfahrer dösen in ihrem Mini-Gefährt an der Badewiese in Alt-Gatow. Fahrgäste müssen in der BVG-Zentrale in Friedrichshain anrufen, der weckt den Fahrer über Funk in Gatow („Ich sitze hier manchmal stundenlang ohne Fahrgäste“) – und rollt dann los in den Wald, um den einsamen Fahrgast einzusammeln. Ohne Übertreibung: ein abgefahrener Ausflug!