#Straßenbahnbau und #Straßenerneuerung sind in dem Straßenzug aus finanziellen, technischen, verkehrspolitischen und umweltpolitischen Gründen gemeinsam zu betrachten.
„Am 23.09 2004 konnte sieben Tage früher als geplant der Zugverkehr auf der #U5 zwischen #Frankfurter Allee und #Tierpark wieder aufgenommen werden.“
Wen bereits bei dieser Nachricht Zweifel beschleichen, ob es sich tatsächlich um eine Meldung von der Berliner U-Bahn handelt, der wird spätestens bei der Nachricht über eine erhebliche #Baukostenüberschreitung – berlinisch ausgedrückt – Bauklötze staunen. Dass das in kürzerer Zeit mit weniger Geld erzielte Ergebnis sich außerdem auch noch gestalterisch sehen lassen kann, setzt dem ganzen Projekt im besten Sinn die Krone auf. In dieser Krone fehlt allerdings ein großer Zacken: Warum wurden die Einsparungen nicht genutzt, auf den Bahnhöfen #Aufzüge einzubauen?
Nachdem im Dezember #2003 schon die U-Bahnhöfe zwischen #Alexanderplatz und #Frankfurter Allee sowie große Teile des damit verbundenen #Streckennetzes#saniert und #modernisiert an die Berlinerinnen und Berliner übergeben werden konnten, sind nun auch die Bahnhöfe zwischen Frankfurter Allee und #Tierpark fertig gestellt. Der #Schienenersatzverkehr konnte, sieben Tage früher als geplant, eingestellt werden. Denn bereits am 23. September 2004 – eine Woche vor dem geplanten Übergabetermin – gaben die Senatorin für Stadtentwicklung, Ingeborg Junge-Reyer und der Vorstand Betrieb der BVG, Thomas Necker, diesen sanierten Streckenabschnitt wieder für den Verkehr frei.
Wenn die Maschine der Queen morgen auf dem militärischen Teil des Flughafens #Tegel landet, rollt sie über Boden, der Brisantes birgt. Im #Untergrund des Airport-Geländes werden noch Tonnen von #Granaten und #Bomben aus dem Zweiten Weltkrieg vermutet – möglicherweise aus britischen #Munitionsfabriken. Von Mitte November an soll der #Flughafen nach Blindgängern abgesucht werden. „Und besonders gut der #militärische Teil“, sagt Manuela Damianakis, Sprecherin der Stadtentwicklungsverwaltung.
Die Bahn hat den #Baubeginn am #Ostkreuz erneut verschoben. Nun sollen die Arbeiter „spätestens“ Ende 2005 zur #Sanierung anrücken. Zuletzt war der Starttermin von Ende 2004 auf Anfang 2005 vertagt worden. Die Kosten werden inzwischen mit 400 Millionen Euro veranschlagt. Erst 2014 soll nach den derzeitigen Plänen der Umbau des Bahnhofs, der zu den wichtigsten im Netz der #S-Bahn gehört, abgeschlossen sein. Nachträgliche Änderungswünsche des Senats hatten das #Planfeststellungsverfahren verzögert, sagte Berlins Bahnchef Peter Debuschewitz. Während des Verfahrens hatte sich der Senat entschieden, die #Hauptstraße dort vier- statt zweispurig ausbauen zu lassen. Über sie soll einmal der #Zubringerverkehr zur geplanten Verlängerung der Stadtautobahn #A100 rollen.
Nach 40 Einsatzjahren bei der DB und der DB AG ist nun das Einsatzende für diese #Triebwagenbaureihe VT #624.6 gekommen.
Am 18.11.1964 wurde durch die Firmen #MAN Nürnberg und Waggonfabrik #Uerdingen der erste Dieseltriebwagen VT 24 (heute 624 601-1) an die Deutsche #Bundesbahn übergeben. Der VT 624 601-1 wird, zusammen mit sechs weiteren Triebzügen der BR 624, heute noch durch DB Regio Region Nordost u.a. auf den Strecken Berlin-Lichtenberg – #Tiefensee (ab 01.11.2004); Berlin– #Kostrzyn und Potsdam Hbf–Berlin–Angermünde– #Szczecin eingesetzt.
Zwar hat sich die #Parkeisenbahn im Freizeit- und Erholungszentrum #Wuhlheide nach einer großen Party am vergangenen Wochenende aus der Saison verabschiedet, doch am 4. und 5. Dezember unterbricht sie die Winterruhe für den großen Empfang des #Nikolaus! Er wird an Bord des Dampfzuges erwartet, der an beiden Tagen im FEZ unterwegs ist, und hat versprochen, den Kindern Überraschungstüten zu überreichen.
Noch im Dezember 2004 sollen wieder #S-Bahnzüge im #Anhalter Bahnhof halten, der seit dem #Brand eines Zuges der Baureihe #480 am 10. August 2004 gesperrt ist.
Es ist geplant, ab Dezember am Anhalter Bahnhof wieder Züge zunächst in eine Richtung halten zu lassen. Fahrgäste in die andere Richtung mit Ziel Anhalter Bahnhof müssen dann eine Station vorfahren und umsteigen.
Ein wichtiger Knotenpunkt des öffentlichen Nahverkehrs wurde „geliftet“: Am 18. Oktober fielen die Bauzäune auf dem Alexanderplatz, werden drei von insgesamt vier Aufzügen durch die BVG in Betrieb genommen. Damit wurde unseren Fahrgästen der barrierefreie Zugang zu den Bahnsteigen der U2, U5 und U8 ermöglicht und zugleich die barrierefreie Verknüpfung mit der Regionalbahn, S-Bahn sowie mehreren Straßenbahn- und Omnibuslinien geschaffen.
Die neuen Aufzüge bieten für viele Fahrgäste auch eine bessere Erreichbarkeit des östlichen Stadtzentru ms. Von vier Aufzügen führen zwei direkt auf den Alexanderplatz: Ein Aufzug an der Tramhaltestelle auf dem Alexanderplatz, ein zweiter Aufzug zwischen Berolinahaus und S-Bahnhof Alexanderplatz.
Der Einbau von insgesamt vier Personenaufzügen erfolgt im Rahmen der Grundinstandsetzung des denkmalgeschützten U- Bahnhofes Alexanderplatz. Der 4. Aufzug wird baubedingt zu Beginn des nächsten Jahres in Betrieb genommen und dann den Endbahnsteig der U5 (Bahnsteig 1) mit der U2 verbinden. Baubeginn für das Gesamtprojekt war der Juli 2003, abgeschlossen werden die Bauarbeiten im Jahr 2007.
Die Gesamtkosten nach Abschluss aller Bauarbeiten belaufen sich auf 30 Mio. EUR, rund ein Drittel dieser Kosten beträgt der Anteil für den barrierefreien Ausbau. Das umfasst den Einbau der Aufzüge, die Installation von Blindenleitsystemen sowie die barrierefreie Anpassung der Bahnsteigkanten. Bis zum heutigen Zeitpunkt wurden ca. 9 Mio. EUR verbaut, davon 50 Prozent für den barrierefreien Ausbau.
„Das ist ein guter Tag für Menschen mit Behinderungen, aber nicht nur für diese“, würdigte Sozialsenatorin Heidi Knake-Werner die Inbetriebnahme der Aufzüge auf dem U-Bahnhof Alexanderplatz. Gute Aussichten
Das Aufzugsprogramm der BVG wird 2004 fortgeführt: Auf der U9 wird ein Aufzug auf dem U-Bahnhof Amrumer Str. in Betrieb gehen, die U5 erhält einen Aufzug auf dem U-Bahnhof Frankfurter Allee, der den Bahnsteig mit dem Zwischengeschoss verbindet, von dem man über das Ring-Center das Straßenland erreicht.
Im Jahr 2005 erhalten die U-Bahnhöfe Theodor-Heuss-Platz (U2), Kleistpark und Wilmersdorfer Str. (beide U7) einen Aufzug. Übrigens erfolgt der barrierefreie Ausbau der Berliner U-Bahnhöfe nach einer mit Behindertenvertretern abgestimmten Prioritätenliste des Berliner Senats. Online-Auskünfte erweitert
Mit der Inbetriebnahme der Aufzüge am U-Bahnhof Alexanderplatz bietet die BVG auch erweiterte Auskunftsmöglichkeiten für mobilitätseingeschränkte Fahrgäste an.
Bereits seit September 2004 ist die erste Stufe einer barrierefreien Fahrtauskunft für Berlin unter www.fahrinfo-berlin.de online. In der Routenauskunft wurden Linien mit den Attributen behindertengerecht oder behindertenfreundlich versehen. Bahnhöfe wurden mit den Attributen Aufzug, Fahrtreppe, Rampe, Blindenleitsystem ausgestattet. In der Detailansicht von fahrinfo-online erfährt man mittels vorhandener (oder nicht vorhandener) Symbole, ob ein Bahnhof oder eine Linie barrierefrei nutzbar ist, über einen Klick auf das Rollstuhlsymbol am Bahnhofsnamen erhält man Auskunft, mit welchen Mobilitätshilfsmitteln der Bahnhof ausgestattet ist.
Welche Aufzüge der Berliner U-Bahn wegen Wartungsarbeiten oder Störungen vorübergehend nicht erreichbar sind kann man direkt von der Homepage www.bvg.de abrufen. BVG bietet immer attraktivere Mobilitätsangebote
Mit dem U-Bahnhof Alexanderplatz verfügen inzwischen 50 Bahnhöfe über Aufzüge, 10 Bahnhöfe verfügen über Rampen, die für Rollstuhlfahrer zugänglich sind. Von 32 Straßenbahntag- und Nachtlinien werden 22 Linien ganz- oder teilweise behindertengerecht bedient. Von 215 Tag- und Nachtomnibuslinien werden 162 Linien behindertengerecht bedient, 33 Linien werden behindertenfreundlich bedient.
Die BVG wird mit einem zunehmend barrierefreien Angebot ihrem Anspruch gerecht, zuverlässiger Mobilitätsdienstleister für alle Berlinerinnen und Berliner und die Gäste der Stadt zu sein. Der Ausbau der BVG-Mobilitätsangebote wird kontinuierlich fortgesetzt
Die langjährigen BVG-Anstrengungen um Barrierefreiheit im ÖPNV werden kontinuierlich fortgesetzt. Der Prototyp des neuen BVG-Doppeldeckers, der gegenwärtig auf den Straßen der Stadt erprobt wird ist ebenso wie alle anderen Neufahrzeuge der BVG behindertengerecht ausgestattet. Regelmäßig werden „Schnupperkurse“ für mobilitätseingeschränkte Fahrgäste angeboten. Omnibus und Straßenbahn wollen damit Mut machen, die vielfältigen Mobilitätsangebote des öffentlichen Nahverkehrs in Berlin noch stärker zu nutzen.
Die BVG betrachtet ihre barrierefreien Mobilitätsangebote durchaus auch als Angebot für alle ÖPNV-Nutzer, ermöglicht doch ein barrierefreier Zugang zu Bahnhöfen und Fahrzeugen auch Fahrgästen, die mit Kinderwagen oder Urlaubsgepäck unterwegs sind eine komfortable Beförderung.