S-Bahn + Museum: 80 Jahre S-Bahn-Tradition zum Anfassen: Ein Abend S-Bahn-Geschichte

http://www.s-bahn-berlin.de/presse/
presse_anzeige.php?ID=242

Mit historischen ZĂŒgen zum S-Bahn-Museum

Am Samstag, den 28. August 2004 erwartet die Freunde der Berliner S-Bahn ein Abend voller S-Bahn-Geschichte. An Bord zweier liebevoll restau-rierter S-Bahn-ZĂŒge aus den dreißiger Jahren können sich die FahrgĂ€ste bei einem Glas Sekt und einem kleinen Imbiss in die Zeit der Entstehungs-geschichte der Berliner S-Bahn zurĂŒckversetzen.

Ein anschließender Besuch im S-Bahn-Museum in Griebnitzsee bringt die Entwicklungsgeschichte der S-Bahn in Berlin zum Greifen nahe: Signale, Fahrkartendrucker, Bahnhofsschilder, NetzplĂ€ne und viele Geschichten rund um die S-Bahn sind dort Zeugen der 80jĂ€hrigen Geschichte.

Die Fahrt geht wahlweise mit dem Museumszug ab Treptower Park um 20.24 Uhr ĂŒber Friedrichstraße (20.53 Uhr) und Potsdamer Platz (20.57 Uhr) nach Griebnitzsee (21.33 Uhr) oder mit dem Traditionszug ab Mahls-dorf um 20.21 Uhr ĂŒber Ostkreuz (20.37 Uhr) und Friedrichstraße (20.52 Uhr) nach Griebnitzsee. ZurĂŒck geht es mit dem jeweils anderen histori-schen Zug ab Griebnitzsee um 23.08 Uhr bzw. 23.18 Uhr.

Die Fahrkarten inklusive Glas Sekt, Imbiss und Eintritt ins S-Bahn-Museum kosten 15€ und sind in allen Kundenzentren und Fahrkartenausgaben der S-Bahn Berlin GmbH erhĂ€ltlich. Restkarten gibt es direkt am Zug.

NĂ€here Informationen zum Fahrplan, den historischen ZĂŒgen und dem S-Bahn-Museum unter www.s-bahn-berlin.de (Siehe „Weitere Links“).

Sandra KinzingerStellv. Pressesprecherin

You may also like

S-Bahn: Die Panorama-S-Bahn wird fĂŒnf Jahre alt: Geburtstagsfahrten mit dem glĂ€sernen Zug

http://www.s-bahn-berlin.de/presse/
presse_anzeige.php?ID=241

Vom ImagetrÀger zur Hauptstadtattraktion

Mit drei Sonderfahrten am kommenden Samstagabend feiert die S-Bahn Berlin GmbH den 5. Ge-burtstag der Panorama-S-Bahn. Um 18.46 Uhr star-tet der glĂ€serne Zug ab Ostbahnhof zur ein-stĂŒndigen „Sundowner-Tour“ durch die Berliner Abendstimmung. Die Geburtstagsfahrt geht ĂŒber den SĂŒdring und die Stadtbahn zurĂŒck zum Ostbahnhof. An der bordeigenen Bar steht eine reich-haltige Auswahl an GetrĂ€nken zur VerfĂŒgung. Besondere Romantik verspricht die Sonder-fahrt „Berlin im Licht“, die um 21.26 Uhr am Ostbahnhof beginnt. Leider schon ausverkauft ist die Tour um 20.06 Uhr.

Tickets zum Geburtstagssonderpreis von nur 8,- Euro (sonst 14,50 Euro) sind – nur solange der Vorrat reicht – in allen S-Bahn-Kundenzentren erhĂ€ltlich.

Der glÀserne Zug war ein Geschenk, das die S-Bahn Berlin GmbH den Berlinern zum 75. Geburts-tag des traditionsreichen Verkehrsmittels im Jah-re 1999 gemacht hat. Erbaut wurde das Fahr-zeug in der zum Unternehmen gehörenden Hauptwerkstatt Schöneweide. Es entstand auf der Basis eines Fahrzeuges der Baureihe 477, Baujahr 1938.

Das einst als ImagetrĂ€ger fĂŒr das Verkehrsunternehmen gedachte Fahr-zeug hat sich lĂ€ngst zu einer etablierten Touristenattraktion entwickelt, mit der Besucher der Bundeshauptstadt auf ori-ginelle Weise die Bundeshauptstadt erleben können.

Die technischen Daten: LĂ€nge 54 Meter, Eigengewicht 123 t, Fahrspannung 750 V Gleichstrom, Höchstgeschwindigkeit 80 km/h und 65 SitzplĂ€tze, die sich jeweils in Fahrtrichtung drehen lassen. 40 Panoramascheiben reichen bis ins Dach und vermitteln ein cabrioĂ€hnliches Fahrerlebnis. Au-ßerdem gibt es in dem klimatisierten Zug eine Bar und eine behindertengerechte Toilette.

Ingo PriegnitzPressesprecher

You may also like

S-Bahn: Bauarbeiten im Anhalter Bahnhof erfordern FahrplanÀnderungen

http://www.s-bahn-berlin.de/presse/
presse_anzeige.php?ID=238

S-Bahn Berlin GmbH wirbt um VerstÀndnis

Im Zusammenhang mit den notwendigen Sanierungsarbeiten im Anhalter Bahnhof muss der Zug-verkehr auf den Linien S1, S2 und S25 zeitweise reduziert oder in den Nachtstunden unter brochen werden muss. Dies geschieht entsprechend der jeweiligen Erfordernisse und kann auch kurzfristig erfolgen.

Die S-Bahn Berlin GmbH bittet ihre FahrgĂ€ste dafĂŒr um VerstĂ€ndnis und bittet um Beachtung der Hinweise im Verkehrsfunk der Radiosender.

Aktuelle Informationen sind im Internet unter www.s-bahn-berlin.de ersichtlich.
Individuelle AuskĂŒnfte erteilt das S-Bahn-Kundentelefon unter 030 / 29 74 33 33.

Ingo Priegnitz
Pressesprecher

You may also like

S-Bahn + Bahnhöfe: Nord-SĂŒd-S-Bahn ab Freitag wieder in Betrieb: Anhalter Bahnhof bleibt bis auf weiteres geschlossen

http://www.s-bahn-berlin.de/presse/
presse_anzeige.php?ID=237

Bundesgrenzschutz schließt Ermittlungen ab

Der S-Bahn-Verkehr zwischen Potsdamer Platz und Yorckstraße wird am Freitagmorgen wieder aufgenommen. Die ZĂŒge der Linien S1, S2 und S25 durchfahren den Anhalter Bahnhof allerdings bis auf weiteres ohne Halt. Ein Termin der Wiedereröffnung fĂŒr den Fahrgastverkehr kann erst nach Erstellung weiterer Expertengutachten mitgeteilt werden.

Nach dem Brand eines S-Bahn-Wagens im Anhalter Bahnhof am frĂŒhen Dienstagmorgen haben Mitarbeiter der Deutschen Bahn und der S-Bahn Berlin GmbH die SchĂ€den im Bahnhof besichtigt. Teile der Zwischendecke des S-Bahn-Tunnels mĂŒssen abgerissen werden. Die Wand- und Deckenverkleidungen mĂŒssen gereinigt und Beleuchtungsanlagen ersetzt werden. Ebenso beginnt die Instandsetzung der Kommunikations- und Sicherungstechnik. Der Schaden an Bahnhof und Zug liegt in Millionenhöhe

Der Bundesgrenzschutz hat die Ermittlungen zur Brandursache abgeschlossen. Danach ist ein Fremdverschulden und damit ein Straftatverdacht ausgeschlossen. Die Untersuchung des technischen Defektes liegt nunmehr beim Eisenbahn-Bundesamt.

Ingo Priegnitz
Pressesprecher

You may also like

S-Bahn: Nach Brand eines S-Bahnwagens: S-Bahnverkehr am Anhalter Bahnhof weiterhin unterbrochen

http://www.s-bahn-berlin.de/presse/
presse_anzeige.php?ID=240

AufrÀumarbeiten dauern an

Nach dem Brand eines S-Bahnwagens am Dienstagmorgen bleibt der S?Bahnbetrieb der S-Bahnlinien S 1, S 2 und S 25 zwischen Potsdamer Platz und Yorckstraße bzw. Papestraße weiterhin unterbrochen.

Der Zugbetrieb kann am Mittwochmorgen zunĂ€chst nicht wiederaufge-nommen werden. Mit einer Entscheidung ĂŒber die Wiederaufnahme des Zugbetriebs ist im Laufe des Mittwochs zu rechnen.

Bis dahin fahren die S-Bahnlinien nach folgendem Linienplan:

S 1
Oranienburg/Frohnau – Potsdamer Platz sowie
Potsdam Hbf/Wannsee – Yorckstraße (Großgörschenstraße)

S 2
Bernau/Buch – Nordbahnhof sowie
Blankenfelde/Lichtenrade – Papestraße

S 25
Hennigsdorf – Gesundbrunnen sowie
Lichterfelde SĂŒd – Priesterweg

Zwischen Yorckstraße (Großgörschenstraße) und Potsdamer Platz wird bis zur Aufnahme des Zugbetriebs ein Ersatzverkehr mit Bussen angeboten. Die Busse fahren in einer Ringlinie (und nur in dieser Richtung): Yorckstra-ße (Großgörschenstraße) – Anhalter Bahnhof – Potsdamer Platz – Yorck-straße (Großgörschenstraße).

FahrgĂ€ste aus Richtung Blankenfelde/Lichtenrade sowie Lichterfelde SĂŒd benutzen ab Papestraße die Ringbahn und steigen in Schöneberg in die S 1 in Richtung Yorckstraße (Großgörschenstraße) um. Eine weitrĂ€umige Umfahrung ist mit der Ringbahn oder der U-Bahnlinie U 6 möglich.

Die zusĂ€tzlichen Berufsverkehrs-VerstĂ€rkungszĂŒge der S 1 (Zehlendorf – Nordbahnhof) fahren am Mittwoch nicht.

Ingo PriegnitzPressesprecher

You may also like

U-Bahn: Bauarbeiten auf zwei U-Bahnlinien

http://www.bvg.de/index.php/de/Bvg/Detail/
folder/301/rewindaction/Index/archive/1/
year/2004/id/26511/name/
Bauarbeiten+auf+zwei+U-Bahnlinien

Auf der U2 und der U7 wird gebaut.
U7: Bauarbeiten zwischen den U-Bahnhöfen Fehrbelliner Platz und Richard-Wagner-Platz

Ebenfalls wegen Bauarbeiten wird zwischen den U-Bahnhöfen Fehrbelliner Platz und Richard-Wagner-Platz jeweils von sonntags bis donnerstags, in der Zeit von 22.20 Uhr bis Betriebsschluss, ein Pendelverkehr im 20-Minuten-Takt eingerichtet.

Letzte durchfahrende ZĂŒge: ab Rathaus Spandau 21.56 Uhr nach Rudow ab Rudow 21.37 Uhr nach Rathaus Spandau

* Die ZĂŒge fahren zwischen Rathaus Spandau und Richard-Wagner-Platz sowie Fehrbelliner Platz und Rudow nach dem gĂŒltigen Fahrplan. Bitte beachten Sie die Durchsagen in den ZĂŒgen und auf den Bahnsteigen.

Der Umsteigebahnhof Richard-Wagner-Platz ist nicht behindertengerecht. Durch das Umsteigen entstehen leider FahrzeitverlÀngerungen.
Wir bitten um Ihr VerstÀndnis.
Sanierungsarbeiten an U-Bahnhöfen der U2 beginnen

Auf der U-Bahnlinie U2 beginnen in diesen Tagen die Sanierungsarbeiten an den U-Bahnhöfen U Wittenbergplatz und U BĂŒlowstraße. An dem historischen BahnhofsgebĂ€ude am Wittenbergplatz werden Instandsetzungsarbeiten am Dach sowie an der Blitzschutzanlage durchgefĂŒhrt. Außerdem muss eine Entrauchungsanlage mit Öffnungen im Dach eingebaut werden.

Am Bahnhof BĂŒlowstraße sanieren wir die StĂŒtzpfeiler des Hochbahnviadukts. Im Zuge dieser Bauarbeiten wird in Abstimmung mit dem Bezirksamt Tempelhof-Schöneberg die Mittelpromenade so umgebaut, dass die Sandsteinkonstruktion der Pfeiler zukĂŒnftig besser geschĂŒtzt ist. Dabei werden zwischen Potsdamer Straße und Dennewitzplatz die Fahrbahnen um jeweils circa zwei Meter von dem U-Bahnhof wegverlegt, um schĂ€dliches Spritzwasser fernzuhalten.

Die Sanierungs- und Umbaukosten in Höhe von rund 300.000 EUR werden zum grĂ¶ĂŸten Teil aus Werbung finanziert. Dazu wird in Zusammenarbeit mit der VVR-Berek GmbH und in Abstimmung mit dem zustĂ€ndigen Bezirksamt die Bauplane am U-Bahnhof Wittenbergplatz fĂŒr Werbung zur Verfugung gestellt. Bereits vor zwei Jahren konnte so die Erneuerung der Kuppel auf dem U-Bahnhof am Nollendorfplatz finanziert werden.

Die Arbeiten finden ohne Behinderung des U-Bahnverkehrs statt und dauern voraussichtlich bis Anfang 2005.

Datum: 05.08.2004

You may also like

S-Bahn: Neu ab Fahrplanwechsel im Dezember: S-Bahn-Nachtverkehr im 30-Minuten-Takt

http://www.s-bahn-berlin.de/presse/
presse_anzeige.php?ID=235

Verdopplung des Angebotes auf Außenstrecken

Die S-Bahn Berlin GmbH reagiert auf die weiter steigende Nachfrage im Wochenend-Nachtverkehr und verdichtet das Angebot fĂŒr die NachtschwĂ€rmer. Ab dem Fahrplanwechsel am 12. Dezember fahren die rot-gelben ZĂŒge in den NĂ€chten vor Samstagen, Sonn- und Feiertagen auf nahezu allen Strecken im 30-Minuten-Takt. Bisher wurden die Außenstrecken nur alle 60 Minuten bedient.

Eine Verdoppelung des Zugangebotes ist vorgesehen fĂŒr:
– Linie S1 zwischen Frohnau und Oranienburg
– Linie S2 zwischen Blankenfelde und Bernau.
– Nordring (S41 / S42) zwischen Westend und Gesundbrunnen.

Im Citybereich sind die ZĂŒge auf der Stadtbahn und auf weiten Teilen der Ringbahn im 15-Minuten-Abstand unterwegs. Damit bildet die S-Bahn am Wochenende nunmehr das RĂŒckgrat des Berliner Nachtverkehrs. ErgĂ€nzend werden Teile des U-Bahn-Netzes und die Nachtlinien von Bus und Straßenbahn betrieben.

Berlin mit europaweit bestem Nachtverkehr

„Ein vergleichbares Nachtangebot ist in keiner anderen europĂ€ischen
Metropole zu finden“, erklĂ€rt Eberhard Lorenz, Fachbereichsleiter Betrieb der S-Bahn Berlin GmbH. „Es entspricht unserer Philosophie als Verkehrsdienstleister, 24 Stunden am Tag volle MobilitĂ€t ohne Auto zu gewĂ€hrleisten.“ Einem durchgehenden Fahrtenangebot an allen Wochentagen stehen derzeit noch die erheblichen Sanierungslasten entgegen, die u.a. in den NĂ€chten abgearbeitet werden. Langfristig sieht das Betriebskonzept einen durchgehenden Betrieb an allen Tagen der Woche vor.

Das Angebot erfordert die Zustimmung der LĂ€nder Berlin und Brandenburg. Die Finanzierung des zusĂ€tzlichen Angebots ab 12. Dezember erfolgt kostenneutral durch Reduzierung von Zugfahrten in der besonders nachfrageschwachen Zeit am frĂŒhen Samstag- und Sonntagmorgen. In Abstimmung mit den Verkehrsmitteln der BVG beginnt der Tagesfahrplan kĂŒnftig gegen 6.30 Uhr.

Seit zehn Jahren: S-Bahn-Nachtverkehr fĂŒr die ganze Stadt

Die Geschichte des Berliner S-Bahn-Nachtverkehrs begann im Ostteil der Stadt in den sechziger Jahren zunĂ€chst mit einzelnen SpĂ€tzĂŒgen. Bald schon wurden stĂŒndlich Fahrten vom Stadtzentrum in die Vororte angeboten. Nach der Wiedervereinigung begann die zaghafte Ausweitung des Nachtverkehrs in West-Berlin auf ausgewĂ€hlten Strecken. Dabei wurde das Angebot von Jahr zu Jahr erweitert und ist seit 1994 flĂ€chendeckend. Nur die Strecke zwischen Blankenburg und Birkenwerder wird wegen der ge-ringen Besiedlung in den Nachtstunden nicht befahren.

Ingo Priegnitz
Pressesprecher

You may also like

S-Bahn: Im August wird die Berliner S-Bahn 80 Jahre jung

http://www.s-bahn-berlin.de/presse/
presse_anzeige.php?ID=236

Neuer Verkehrsvertrag sichert attraktives Angebot fĂŒr die Region

„Der Wettbewerb im Schienenpersonennahverkehr ist eine weitere Herausforderung, der wir uns stellen werden“, erklĂ€rt der GeschĂ€ftsfĂŒhrer der S-Bahn Berlin GmbH, GĂŒnter Ruppert, mit Blick auf das bevorstehende 80-jĂ€hrige JubilĂ€um des traditionsreichen Verkehrsmittels. „Die Berliner S-Bahn ist ein unverzichtbares Verkehrsmittel und Wahrzeichen der Region Berlin/ Brandenburg, das sich mit einer umfangreichen Modernisierung von Infrastruktur und Fahrzeugen bestens auf die Aufgaben der Zukunft vorbereitet hat“, gibt sich der S-Bahn-Chef zuversichtlich.

S-Bahn Berlin GmbH – Kompetenz in der Region

TĂ€glich ĂŒber 1,2 Mio. FahrgĂ€ste schĂ€tzen besonders die PĂŒnktlichkeit, Sauberkeit und die Taktdichte der rot-gelben ZĂŒge. In halbjĂ€hrlichen unabhĂ€ngigen Kundenzufriedenheits-befragungen erhĂ€lt die S-Bahn Berlin GmbH deutschlandweit Bestnoten. Umso wichtiger ist es, dass der zwischen dem Unternehmen und dem Berliner Senat bereits im MĂ€rz 2004 ausgehandelte neue Verkehrsvertrag nach dem zustimmenden Senatsbeschluss vom 3. August umgehend unterzeichnet wird Der neue Verkehrsvertrag gibt dem Unternehmen Planungsperspektiven und sichert das Angebot bis zum Jahr 2017.

Vom Verkehrsunternehmen zum MobilitÀtsdienstleister

Trotz schwieriger politischer, gesellschaftlicher und finanzieller Rahmenbedingungen in den vergangenen Jahrzehnten ist es den Mitarbeitern der Berliner S-Bahn stets gelungen, zur MobilitĂ€t der Menschen in Stadt und Umland beizutragen. Dies allein reicht im 21. Jahrhundert nicht mehr aus. Die AnsprĂŒche an Schnelligkeit, ZuverlĂ€ssigkeit und Komfort sind gestiegen. Der Dienstleistungsgedanke stellt erhöhte Anforderungen an die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die sich unter dem hohen Rationalisierungsdruck auf neue Berufsbilder einstellen mĂŒssen. Mit der EinfĂŒhrung der Zugabfertigung durch den TriebfahrzeugfĂŒhrer ist die betrieblich geprĂ€gte TĂ€tigkeit der Aufsicht nicht mehr erforderlich. Stattdessen werden an 23 zentralen Bahnhöfen im S-Bahn-Netz Mitarbeiter eingesetzt, die dem Fahrgast als Ansprechpartner zur VerfĂŒgung stehen und zudem im Störungsfall organisatorische Aufgaben ĂŒbernehmen.

„Die Zahl der S-Bahn-Mitarbeiter wird sich mittelfristig sozialvertrĂ€glich von derzeit knapp 3.900 auf rund 3.100 reduzieren“, erklĂ€rt S-Bahn-Chef Ruppert. „Gute Dienstleistung hĂ€ngt nicht von der Zahl der BeschĂ€ftigten ab, sondern von durchdachten und effizienten Konzepten. NatĂŒrlich wĂŒr-den wir gerne auf allen Bahnsteigen Personal haben, aber der Wettbewerbsdruck zwingt uns zu bundesweit ĂŒblichen Standards ĂŒberzugehen. Nicht alles was wir uns wĂŒnschen ist machbar“, so Ruppert.

Verantwortung fĂŒr die Jugend – Engagement fĂŒr AusbildungsplĂ€tze

UnverĂ€ndert bleibt das Engagement des Unternehmens bei der Ausbildung junger Menschen. KĂŒrzlich feierte die Ausbildungswerkstatt Schöneweide ihr 70-jĂ€hriges Bestehen. Seit 1934 bekamen 17.200 MĂ€dchen und Jungen dort das RĂŒstzeug fĂŒr ihre berufliche Karriere bei der Eisenbahn. Derzeit werden 205 Azubis der S-Bahn Berlin GmbH, der Deutschen Bahn und fĂŒr Dritte in den RĂ€umen der Hauptwerkstatt Schöneweide auf den „Ernst des Lebens“ vorbereitet. Im neuen Ausbildungsjahr ab 1. September werden 29 Bewerber eingestellt. 5 Jugendliche konnten im Rahmen des Ausbildungspaktes mit der Bundesregierung zusĂ€tzlich berĂŒcksichtigt werden. Die S-Bahn Berlin Berlin GmbH gehört zu den grĂ¶ĂŸten Berliner Ausbildungsbetrieben.

Die Hausaufgaben sind gemacht

Das Sanierungsprogramm der Berliner S-Bahn wird bis zum Jahr 2010 weitgehend abgeschlossen sein. Die Grunderneuerung des Bahnhofs Ostkreuz soll bis 2012 realisiert sein.

82,7 Kilometer Strecken wurden seit dem Fall der Mauer wieder aufgebaut und mehr als 118 Kilometer Gleise grunderneuert. Wichtige Knotenbahnhöfe mit ĂŒberregionaler Bedeutung auch fĂŒr den Regional- und Fernverkehr sind im Bau. Zahlreiche S-Bahn-Stationen konnten unter denk-malpflegerischen Gesichtspunkten instandgesetzt werden und entsprechend den Anforderungen zu modernen Dienstleistungszentren erweitert werden. Neben Einkaufsmöglichkeiten stehen an 85 Bahnhöfen Kundenzentren und Fahrkartenausgaben zur persönlichen Betreuung und Bera-tung der FahrgĂ€ste zur VerfĂŒgung.

Behindertengerechte Ausstattung Berliner Bahnhöfe vorbildlich

Die Erreichbarkeit der S-Bahnhöfe fĂŒr mobilitĂ€tsbehinderte Menschen ist erheblich verbessert worden. Aktuell sind von den 164 Berliner- und Brandenburger Bahnhöfen 121 (73,8%) behindertengerecht ausgestattet. 83 Bahnhöfe verfĂŒgen ĂŒber ein Blindenleitsystem. „Mittelfristig soll, abhĂ€ngig von den zur VerfĂŒgung stehenden Finanzmitteln, an allen S-Bahn-Stationen eine Zu- und Abgangsmöglichkeit fĂŒr mobilitĂ€tseingeschrĂ€nkte FahrgĂ€ste geschaffen werden“, erklĂ€rt Wolfgang Borsch, Leiter Regionalbereich Ost, DB Station & Service. Im bundesdeutschen Vergleich nehmen die Berliner Bahnhöfe bei der behindertengerechten Ausstattung einen Spitzenplatz ein.

S-Bahn nach Teltow Stadt macht Streckennetz komplett

Mit der Inbetriebnahme der S-Bahn-VerlĂ€ngerung von Lichterfelde SĂŒd nach Teltow Stadt im Februar nĂ€chsten Jahres wird der vorerst letzte S-BahnlĂŒckenschluss vollzogen. Optionen fĂŒr ErgĂ€nzungen bestehen weiterhin fĂŒr Falkensee, Velten und Rangsdorf. Außerdem sieht der Stadt-entwicklungsplan (STEP) des Berliner Senats einen S-Bahnverkehr auf dem Eisenbahn-Außenring zwischen GrĂŒnauer und Karower Kreuz vor. Die Realisierung setzt jedoch eine Bestellung und Finanzierung durch den AufgabentrĂ€ger voraus.

Die S-Bahn Berlin GmbH orientiert sich auch kĂŒnftig durch verbesserte Angebotsgestaltung und erhöhte BeförderungsqualitĂ€t auf die Gewinnung von Neukunden. Laut Kundenzufriedenheits-befragungen ist schon heute die Schnelligkeit ein wesentliches Kriterium fĂŒr die Wahl der S-Bahn als Beförderungsmittel. Fahrzeiten von 32 Minuten fĂŒr die Strecke von Hennigsdorf zur Friedrichstraße, 27 Minuten von Hoppegarten zum Ostbahnhof und 22 Minuten von Lichtenrade zum Potsdamer Platz sind im Individualverkehr kaum zu erreichen. Die durchschnittliche Reisegeschwindigkeit bei der Berliner S-Bahn (inkl. aller Bahnhofshalte) betrĂ€gt ca. 38 km/h.

KĂŒrzere Fahrzeiten durch Erhöhung der Reisegeschwindigkeit

Die Fertigstellung der Bauvorhaben, der ausschließliche Einsatz von Neubaufahrzeugen und die EinfĂŒhrung der Zugabfertigung durch den S-Bahn-Fahrer erlauben es schrittweise, die Reisegeschwindigkeit auf ĂŒber 40 km/h zu erhöhen und die FahrplĂ€ne sukzessive zu straffen. Der Vorteil: FahrgĂ€ste kommen schneller an ihr Ziel; das Verkehrsunternehmen spart Kosten, weil bei gleichem Leistungsangebot weniger ZĂŒge erforderlich sind.

Erneuerung des Fahrzeugparks steht vor dem Abschluss

Mit der Auslieferung des 1000. neuen S-Bahn-Wagens der Baureihe 481 im September diesen Jahres steht den FahrgĂ€sten ein komplett erneuerter Fahrzeugpark zur VerfĂŒgung. Innerhalb nur eines Jahrzehnts sank das Durchschnittsalter der ZĂŒge von 43 Jahre auf 6 Jahre. Die FahrgĂ€ste erlebten einen Komfortsprung von der Holzklasse zu bequemen Polstersitzen. In enger Zusammenarbeit mit dem Hersteller Bombardier wurde ein qualitativ hochwertiger Fahrzeugtyp entwickelt, der sich durch eine durchschnittlich 92-prozentige VerfĂŒgbarkeit auszeichnet. WĂ€hrend AltbauzĂŒge durchschnittlich alle 300.000 Kilometer zur Revision in die Hauptwerkstatt mussten, ist dies bei den Fahrzeugen der Baureihe 481 nur alle 1,2 Millionen Kilometer erforderlich. Die ZĂŒge der Berliner S-Bahn prĂ€sentieren sich traditionell in einer rot-gelben Lackierung.

Als ein beliebter Zusatznutzen hat sich die Mitnahmemöglichkeit von FahrrĂ€dern in den ZĂŒgen entwickelt. Mit entsprechend gestalteten Mehrzweckabteilen hat sich die S-Bahn Berlin GmbH auf den Trend zur gesundheitsbewussten Kombination von Rad- und S-Bahn-Fahren eingestellt. Im Jahr 2003 wurden 18 Millionen Drahtesel befördert. Tendenz steigend.
Der Preis fĂŒr die Fahrradmitnahme wurde im Zusammenhang mit der letzten Tarifanpassung gesenkt. Neu eingefĂŒhrt wurde eine preisgĂŒnstige Fahrradmonatskarte, die ergĂ€nzend zur Umweltmonatskarte erworben werden kann.

AusflĂŒge mit der S-Bahn liegen im Trend

Die Berliner S-Bahn wird neben ihrer wichtigen Rolle im Berufsverkehr auch wieder zunehmend mehr im Freizeit- und Ausflugsverkehr genutzt. Das Unternehmen knĂŒpft damit an Traditionen aus den zwanziger Jahren an. Der Einsatz einer Ausflugs-S-Bahn mit Catering-Service und Reise-begleitung, die Stadtrundfahrten mit der glĂ€sernen Panorama-S-Bahn, Tages-Erlebnistouren zu touristisch attraktiven Zielen und ein umfangreiches Angebot an Infomaterial mit Tourentipps werden umfangreich ge-nutzt.

Direkter Draht zum Kunden

Die Kommunikation mit den FahrgĂ€sten ist fĂŒr die S-Bahn Berlin GmbH wesentliches Element zur Bereitstellung eines optimalen Angebotes. Die auf allen Bahnhöfen kostenlos erhĂ€ltliche Kundenzeitung „punkt 3“ gibt 14-tĂ€gig einen umfassenden Überblick zu FahrplĂ€nen, Veranstaltungen, Baumaßnahmen und aktuellen Themen. Am Kundentelefon werden unter 030 / 29 74 33 33 zum Ortstarif individuelle Anfragen beantwortet. Empfehlenswert ist auch ein Besuch der Internetseite www.s-bahn-berlin.de. PĂŒnktlich zum 80-jĂ€hrigen JubilĂ€um der Berliner S-Bahn haben S-Bahn-Mitarbeiter die Website www.s-bahn80.de erarbeitet, die einen umfassenden kompetenten Überblick ĂŒber die Geschichte des traditionsreichen Verkehrsmittels vermittelt.

Ingo Priegnitz
Pressesprecher

You may also like