U-Bahn: 4G-Mobilfunkstandard für die öffentliche Nutzung im U-Bahnnetz der BVG, aus Senat

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1. Wie weit ist die Errichtung des 4G-Mobilfunkstandards für die öffentliche Nutzung im #U-Bahnnetz
der BVG erreicht?
Zu 1.:
Kundinnen und Kunden von #Telefonica und Marken, die das Telefonica-Netz nutzen,
können bereits seit dem Frühjahr 2016 auf allen Berliner U-Bahn-Linien #LTE (#4GMobilfunk) nutzen. Damit auch #Vodafone und die #Deutsche Telekom ebenso ihren
Kundinnen und Kunden schnelle Datendienste mittels LTE anbieten können, sind der
weitere #Ausbau und die #Verdichtung des Bestandsnetzes notwendig. Dieser Ausbau
wird als Gemeinschaftsprojekt von Telefonica und der BVG aktiv vorangetrieben.
Nachfolgend sind U-Bahnhöfe und Strecken mit LTE-Versorgung durch alle Mobilfunknetzbetreiber aufgeführt:
U2 Pankow bis Stadtmitte
U4 Victoria-Luise-Platz bis Innsbrucker Platz
U5 Tierpark bis Alexanderplatz
U6 Oranienburger Tor bis Alt Mariendorf (Mehringdamm, vorbereitet)
U7 Bayerischer Platz bis Mehringdamm (Mehringdamm, vorbereitet)
U7 Gneisenaustr bis Rudow
U8 Bernauer Str. bis Hermannstraße
U8 Wittenau bis Voltastr. (Osloer Str., vorbereitet)
U9 Osloer Str. bis Birkenstraße (Osloer Str., vorbereitet)
Hinweis: Der Hinweis „vorbereitet“ geht von einer zeitnahen Inbetriebnahme aus.
2
2. Mit welchem Zeitrahmen ist bei der Umsetzung des Vorhabens zu rechnen?
Zu 2.:
Die weitere schrittweise erfolgende LTE-Aktivierung, der bereits in der Antwort zu 1.
aufgeführten vorbereiteten Maßnahmen, wird für Kundinnen und Kunden von Vodafone und Telekom (Netz-Konsolidierung) in weiteren Bereichen der U-Bahn für Mitte
2021 erwartet. Flächendeckung wird voraussichtlich Ende 2022/Anfang 2023 erreicht
sein.
3. Sollte nicht bereits die umfassende 4G-Dienstleistung der Inbetriebnahme zum Ende des Jahres
2020 erreicht sein?
Zu 3.:
Aufgrund technischer Neuanforderungen und bautechnischer Herausforderung kam
es zu nicht kalkulierten Verzögerungen.
Derzeit sind die notwendigen Voraussetzungen bei der BVG für den weiteren #Mobilfunkausbau nach Planungsfreigabe durch die Technische Aufsichtsbehörde (#TAB)
gegeben. Grundsätzlich ist der #LTE-Ausbau der Berliner #U-Bahn ein herausforderndes Projekt, dessen Dauer auch durch die unter Tage geltenden Sicherheitsauflagen
stark beeinflusst wird. Dies schließt sehr zeitaufwändige Prüfungs- und Freigabeprozesse ein. Es gab weitere Verzögerungen durch die Corona-Pandemie ab März
2020.
Berlin, den 28. Januar 2021
In Vertretung
Christian R i c k e r t s
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Senatsverwaltung für Wirtschaft,
Energie und Betriebe

U-Bahn: Telefónica Deutschland, Telekom und Vodafone schalten gemeinsam LTE auf ersten U-Bahn-Linien in Berlin ein, aus BVG

#Telefónica Deutschland hat die ersten vier Linien der Berliner #U-Bahn mit #LTE für die #Telekom und #Vodafone ausgerüstet. Damit haben die drei Anbieter den #LTE-Ausbau im Berliner Untergrund nur drei Monate nach Vertragsunterzeichnung zeitnah umgesetzt.

Ab sofort können alle U-Bahnfahrgäste auf zunächst vier Linien unter Tage online spielen, Filme streamen oder die digitalen Angebote der BVG nutzen. Voraussetzung ist ein LTE-fähiges Smartphones oder Tablet und ein entsprechender Vertrag. „Wir bieten unseren #o2 Kunden bereits seit einigen Jahren ein zuverlässiges LTE-Netz in der U-Bahn. Nun ermöglichen wir LTE für alle“, erläutert Marcus #Thurand, Vice President Regional Implementation & Engineering bei Telefónica Deutschland. „Wir haben im Juli zugesagt, auf Basis unserer #Netzinfrastruktur auch Kunden unserer beiden Wettbewerber so schnell wie möglich eine LTE-Versorgung im Berliner Untergrund zur Verfügung zu stellen – das haben wir mit unseren Teams in den vergangenen Monaten zügig umgesetzt. Darauf bin ich sehr stolz“.

„Vodafone versorgt Berlin mit mobilem #Highspeed-Internet – ab jetzt auch in der U-Bahn. Nach langen Verhandlungen und technisch anspruchsvollen Arbeiten können unsere Kunden endlich auch in den U-Bahnen und an Bahnsteigen Mails checken, Online-News lesen oder auf Social Media posten. Für die noch unterversorgten #U-Bahnstrecken erwarten wir einen möglichst raschen Ausbau, um die Datennutzung für alle Fahrgäste zu ermöglichen. Danke an unsere Partner und insbesondere an das Vodafone Team, das dieses Projekt mit großer Beharrlichkeit vorangetrieben hat“, äußert #Gerd von der Osten, Regionalleiter Technik bei Vodafone.

„Wir freuen uns, dass unsere jahrelangen und intensiven Bemühungen nun erste Früchte tragen“, sagt Mathias #Poeten, Senior Vice President Best Mobile, Deutsche Telekom Technik GmbH. „Der Ausbau der kompletten U-Bahn in Berlin mit LTE ist zweifelsohne ein herausforderndes Projekt, bei dem wir jetzt endlich einen großen, ersten Schritt gehen. Nun wollen wir aber nach vorne schauen und sind optimistisch, dass das geplante weitere Vorgehen mit der BVG und allen Mitbewerbern den Ausbau endlich vorantreiben wird, um auch im Telekom Netz mobile Breitbandanwendungen in der Berliner U-Bahn zu ermöglichen. Ein guter und wichtiger Schritt für Berlin und alle Kunden.“

Zum Ausbau sagt Dr. Sigrid #Nikutta, Vorstandvorsitzende der BVG: „Wir bieten unseren Fahrgästen immer mehr digitale Angebote, wie zum Beispiel unsere Mobilitätsplattform Jelbi. Umso wichtiger ist es, dass sie jederzeit online sein können. Daher freuen wir uns, dass die drei großen Mobilfunkanbieter den LTE-Ausbau in der U-Bahn nun gemeinsam umsetzen. So wird U-Bahnfahren in Zukunft noch attraktiver.“

„Gesagt, getan. Schritt für Schritt kommen wir unserem Ziel, in der Berliner U-Bahn flächendeckenden Zugang zu schnellem Internet anzubieten, voran. Die zuverlässige Verfügbarkeit von großen Bandbreiten ist für unsere digitale Stadt von großer Bedeutung. Ich freue mich, dass immer mehr Berlinerinnen und Berliner die Zeit in der U-Bahn für Information und Unterhaltung nutzen können“, so Ramona #Pop, Aufsichtsratsvorsitzende der BVG und Senatorin für Wirtschaft, Energie und Betriebe.

Vodafone und die Telekom starten die LTE-Versorgung für ihre Kunden ab sofort auf den Linien #U2 (Pankow bis #Stadtmitte), #U5 (Alexanderplatz bis #Tierpark), #U7 (#Gneisenaustraße bis Rudow) sowie #U8 (#Bernauer Straße bis Hermannstraße). Bis voraussichtlich Ende 2020 werden die Anbieter gemeinsam mit Telefónica Deutschland weitere U-Bahn-Strecken mit schnellen Datendiensten ausrüsten und die Mobilfunkversorgung verbessern.

Zu diesem Zweck schaltet Telefónica die LTE-Technik der beiden Kommunikationsunternehmen mit der eigenen vorhandenen Mobilfunk-Infrastruktur im Berliner Untergrund zusammen. Parallel modernisiert und erweitert das Münchner Unternehmen die vorhandene Netzversorgung und bereitet die Infrastruktur auf #5G vor, um dem steigenden Bedarf an schnellen Datendiensten gerecht zu werden – so hat sich das abgerufene Datenvolumen der o2 Kunden von 2018 bis 2019 von 4TB auf annähernd 9TB mehr als verdoppelt.

Das Sonderprojekt „#U-Bahn Berlin“ ist das größte Projekt seiner Art in Deutschland. Aktuell konstruiert das Münchner Mobilfunkunternehmen unter Tage ein zukunftsorientiertes und modernes Netzdesign, auch mit Blick auf den zukünftigen #5G-Ausbau. Hier greift Telefónica Deutschland auf eine langjährige Erfahrung beim Mobilfunkausbau im Berliner U-Bahn-System zurück.

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Mit freundlichen Grüßen

BVG-Pressestelle

Tel. +49 30 256-27901

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pressestelle@bvg.de

U-Bahn: Ausstattung des Berliner U-Bahnnetzes mit LTE-Standard, aus Senat

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1. Was bedeutet für den Senat eine stabile #LTE-Versorgung im Berliner #Untergrund?
Zu 1.:
Eine Mobilfunkabdeckung mit akzeptablem Datendurchsatz/Bandbreite erfordert gegenwärtig
eine LTE-Versorgung. Dies trifft insbesondere auf die Berliner U-Bahn mit
ihren hohen Fahrgastzahlen zu. Die Fahrzeit kann für Information und Unterhaltung
genutzt werden, welches die Berliner U-Bahn als öffentliches Verkehrsmittel attraktiver
gegenüber dem Individualverkehr mit PKW und Motorrad macht. Generell ist die
zuverlässige Verfügbarkeit von großen Bandbreiten für die Digitale Hauptstadt Berlin
essentiell.
2. Aus welchen konkreten Gründen war bislang kein Vertragsabschluss mit den beteiligten Mobilfunkunternehmen
möglich?
Zu 2.:
Um den Vertragsabschluss zu ermöglichen musste eine Vielzahl technischer Details
des neuartigen Versorgungskonzepts, Fragen des Denkmalschutzes, Rechtsfragen
sowie Kompensation der Aufwendungen der BVG geklärt werden. Neben den direkten
Vertragspartnern, #BVG und #Telefonica, waren auch Fragen mit mittelbar betroffenen
Unternehmen, wie mit den anderen Mobilfunkbetreibern #Vodafone und
Deutsche #Telekom oder #Vattenfall, abzustimmen.
3. Welche Vereinbarungen umfasst der geschlossene Vertrag mit dem Telekommunikationsunternehmen
Telefonica Deutschland zum weiteren Ausbau des Mobilfunks im #U-Bahn-Netz?
2
Zu 3.:
Die Vereinbarung umfasst alle technischen, rechtlichen, organisatorischen und
kommerziellen Vereinbarungen zur Errichtung und Betrieb/Wartung sämtlicher benötigter
Infrastruktur. Das ist die Errichtung, Anbindung und Betrieb/Wartung der 4
BTS-Hotels (Base Transceiver Station) und die Installation, Anbindung und Betrieb/
Wartung der Antennentechnik in den Tunneln und Bahnhöfen.
4. Welche Vereinbarungen zur Ausstattung mit dem zukünftigen Mobilfunkstandard #5G umfasst der
Vertrag?
Zu 4.:
Dazu existieren keine expliziten Vereinbarungen. Telefonica beschreibt die Umsetzung
des zukunftsorientierten Netzdesign als Vorbereitung auf den 5GMobilfunkausbau.
5. a) Aus welchen Gründen werden zunächst die Linien U2, U8 und U5 ausgestattet, und b) wann
folgen welche weiteren Linien?
Zu 5a.:
Diese Strecken und Bahnhöfe werden vom ersten der 4 BTS-Hotels versorgt, mit
dessen Fertigstellung im November 2019 gerechnet wird.
Zu 5b.:
Der Gesamtausbau wird, ab dem Zeitpunkt des Vertragsabschlusses, bis zu 2 Jahren
dauern. Die Dauer ist durch die Abstimmung der notwendigen Installations- und
Bauarbeiten in den 146 km U-Bahnstrecke und 151 Bahnhöfen mit dem Bahnbetrieb
bedingt. Die Abstimmung der weiteren Bauabschnitte erfolgt gegenwärtig.
6. Ab wann soll final im gesamten Berliner U-Bahnnetz LTE-Standard gelten?
Zu 6.:
Der LTE-Standard ist bereits heute weltweit und somit auch im gesamten Berliner UBahnnetz
gültig und kann von Mobilfunkbetreibern auf zugeteilten Frequenzen eingesetzt
werden. Die zur Nutzung des LTE-Standards in einem kommerziellen Mobilfunknetz
notwendige Mobilfunkversorgung soll für die Mobilfunknetzbetreiber Telefonica,
Vodafone und Deutsche Telekom innerhalb von 2 Jahren ab dem Zeitpunkt des
Vertragsabschlusses (Juli 2019) erreicht werden.
7. In welchen U-Bahnstationen bzw. auf welchen Linien wird aus welchen Gründen auch zukünftig
kein stabiler LTE-Standard möglich sein?
Zu 7.:
Auf allen U-Bahnhöfen und U-Bahnlinien soll eine stabile LTE-Mobilfunkversorgung
durch die Mobilfunknetzbetreiber Telefonica, Vodafone und Deutsche Telekom gewährleistet
werden.
8. An welchen Stationen sollen die sogenannten „BTS-Hotels“ (Base Transceiver Station) entstehen?
Zu 8.:
Die Veröffentlichung von Detailinformationen zu digitalen Infrastruktur ist aus Gründen
der Sicherheit nicht geboten.
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9. Welche Aspekte des Denkmalschutzes und sowie Auflagen zur technischen Sicherheit gelten
müssen bei der technischen Ausstattung berücksichtigt werden?
Zu 9.:
Bei der Umsetzung werden alle in Deutschland geltenden Vorschriften und Vorgaben,
wie z.B. das Baurecht, Denkmalschutz, Brandschutz, Betriebsvorgaben etc.
eingehalten.
10. Welche Kosten entstehen dem Land Berlin bzw. der BVG durch die Ausstattung des U-Bahn-
Netzes mit LTE-Standard?
Zu 10.:
Die Mobilfunkversorgung erfolgt im privatwirtschaftlichen Ausbau. Dem Land Berlin
entstehen keine Kosten. Die Kompensation der anfallenden Kosten der BVG ist im
Vertrag der BVG mit der Telefonica geregelt.
Berlin, den 14. August 2019
In Vertretung
Christian R i c k e r t s
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Senatsverwaltung für Wirtschaft,
Energie und Betriebe

S-Bahn: Maßnahmen zur Verbesserung des Handyempfangs im Nord-Süd-Tunnel der Berliner S-Bahn aus Senat

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Frage 1:
Welche Maßnahmen hat die #Deutsche Bahn im Rahmen der umfassenden #Modernisierung des #Nord-Süd-
Tunnel der Berliner #S-Bahn vom 16. Januar bis 4. Mai 2015 im Hinblick auf Nachrüstung der Stationen mit
#LTE-Technik für die #Smartphone-Nutzung im Tunnel getroffen?
Frage 2:
Durch die im Frühjahr 2015 durchgeführten Tunnel-Sanierung im S-Bahn-Tunnel sollte LTE für alle Netze
verfügbar gemacht werden, mit Vodafone als Projektführer. Welche Erfahrungen wurden im Verlauf diesen
Anliegens gemacht? Welche Repeater sind im Tunnel installiert worden? Sind mit Vodafone als Provider alle
gebräuchlichen Frequenzbereiche um 800, 1800 und 2600 MHz abgedeckt?
Frage 3:
Verwendet die Telekom im Berliner Untergrund die überwiegend in Europa anzutreffende 800-MHz-
Frequenz, die nicht von allen handelsüblichen Smartphones unterstützt wird? Dies ist häufig bei
Smartphones der Fall, wenn diese neben der Dual-SIM-Funktionalität gleichzeitig LTE unterstützen. Vor
allem für den asiatischen Markt produzierte Smartphones streichen häufig aufgrund von Kostenkalkulationen
die Unterstützung für die 800-MHz-Frequenz, was in Europa zu Schwierigkeiten beim Empfang von LTE auf
anderen Frequenzen führen kann. Welche Schlussfolgerungen ziehen Sie aus dieser Information? Haben
Sie Informationen, inwiefern die Telekom plant, auch die anderen Frequenzbereiche in Zukunft abzudecken
bzw. dies schon getan hat, um LTE auch auf den anderen Frequenzbereichen zu ermöglichen?
Frage 4:
Woran liegt es, dass noch immer, auch unabhängig vom Provider, zwischen Anhalter Bahnhof und dem
Ende des Tunnels zwischen Nordbahnhof und Humboldthain nicht nur keine Verfügbarkeit von LTE besteht,
sondern teilweise gar kein Handyempfang?
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Frage 5:
Welche Informationen haben Sie bezüglich der Abdeckung des Tunnelbereichs durch andere
Mobilfunkprovider? Welche Provider haben Repeater im Tunnel installiert und wie gestalten sich die
Nutzungsbestimmungen?
Frage 6:
Haben die fortbestehenden Problem in der Gewährleistung von schnellem und zuverlässigem
Handyempfang durch private Anbieter im Tunnel zu einem Umdenken der DB Netz AG hinsichtlich ihres
2017 geäußerten Standpunktes geführt, dass es aufgrund der “hervorragenden Netzabdeckung in 3G und
4G-Qualität (…) eigentlich keine Probleme mit dem Surfen im Internet“ gebe, so Berlins S-Bahnchef Peter
Buchner im Jahr 2017?
Frage 7:
Wie bewerten Sie das Argument, dass auch Menschen ohne Datenpakete oder Daten-Flatrates auf lange
Sicht in der gesamten Stadt Zugang zu schnellem Internet haben sollten? Ist dies in Ihrem Sinne einer
umfassenden politischen und gesellschaftlichen Teilhabe? Empfinden Sie eine Bejahung dieser Frage als
Entwertung des von Herrn Buchner vorgebrachte Argument, dass Berlin bereits jetzt eine hervorragende
Netzabdeckung in 3G und 4G-Qualität biete?
Antwort zu 1 bis zu 7:
Hierzu berichtet die DB AG:
„Die DB Netz AG erlaubt grundsätzlich allen Mobilfunkbetreibern über Gestattungsverträge
die Ausrüstung mit Mobilfunkanlagen in Tunneln der DB Netz AG.
Während der unter Frage 1 angesprochenen Sperrung des Nord-Süd-Tunnels der S-Bahn
übernahm das Mobilfunkunternehmen #Vodafone die Ausstattung mit den entsprechenden
Anlagen. Anfragen von anderen Mobilfunkbetreibern zur Ausstattung mit Mobilfunkanlagen
lagen und liegen uns nicht vor. Die Ausstattung mit LTE ist erfolgt und verfügbar. Welche
erforderlichen Anlagen (Repeater etc.) durch Vodafone verbaut sind, ist der DB Netz AG
nicht bekannt und ist auch nicht Bestandteil der Gestattungsverträge. Die Nutzung der
Vodafone-Anlagen im Tunnel wird zwischen den einzelnen Mobilfunkbetreibern geregelt,
wobei der Zugang durch Vodafone gewährleistet werden muss. Die verfügbaren
Frequenzen sind der DB Netz AG nicht bekannt und sind auch nicht Bestandteil der
Gestattungsverträge. Die erforderliche Wartung der Anlagen durch den Mobilfunkbetreiber
(hier Vodafone) wird durch die DB Netz AG mittels Betriebs- und Bauanweisungen
ermöglicht.“
Berlin, den 05.07.2019
In Vertretung
Ingmar Streese
Senatsverwaltung für
Umwelt, Verkehr und Klimaschutz

U-Bahn: Drei Betreiber wollen LTE gemeinsam in die U-Bahn bringen aus golem.de

https://www.golem.de/news/mobilfunk-drei-betreiber-wollen-lte-gemeinsam-in-die-u-bahn-bringen-1710-130593.html

#Telekom, #Vodafone und #Telefónica wollen gemeinsam die #Mobilfunkversorgung in der Berliner #U-Bahn erreichen. Bisher zahlt nur die Telefónica die 500.000 Euro Miete an die BVG und kann deshalb #LTE und #UMTS anbieten.

Die Mobilfunkbetreiber Deutsche Telekom und Vodafone wollen zusammen mit der Telefónica den Netzausbau in der Berliner U-Bahn umsetzen. Das berichtet die Berliner Zeitung unter Berufung auf Vodafone-Sprecher Dirk Ellenbeck. "Wir streben für den Ausbau des LTE-Netzes in der Berliner U-Bahn eine gemeinsame Lösung mit Telefónica und der Telekom an", sagte Ellenbeck.
"Es gibt Verhandlungen mit den Mobilfunkanbietern", sagte ein BVG-Sprecher der Berliner Zeitung.

Nur die Telefónica bietet in der U-Bahn LTE- und UMTS an. Kunden der Telekom und von Vodafone müssen in der U-Bahn das GSM-Netz mit sehr langsamem mobilem Internet über GPRS und EDGE nutzen.

Die Kosten für einen eigenen Ausbau sind hoch: Laut Brancheninformationen sollen die Berliner Verkehrsbetriebe (BVG) Mietforderungen von 500.000 Euro pro Mobilfunkbetreiber stellen. Bei der Kooperation geht es offenbar darum, die Antennen- und Technik-Standorte der Telefónica mitzunutzen, und so weniger an die BVG zahlen zu müssen. Informationen der Berliner Zeitung zufolge soll die Telefónica in dem Gemeinschaftsvorhaben die Führung haben. Ende 2018, spätestens im Frühjahr 2019, soll LTE im gesamten 146 Kilometer U-Bahnnetz für alle drei Netzbetreiber verfügbar sein.
Kooperation läuft bereits

Die Telekom hat bereits mit dem Ausbau von UMTS und LTE in der Berliner U-Bahn …