Rechtzeitig zur Fußballweltmeisterschaft im Sommer nächsten Jahres soll die Region Berlin-Brandenburg das weltweit am besten ausgebaute #Regionalverkehrsnetz erhalten. Dies kündigte der Geschäftsführer des Verkehrsverbundes Berlin-Brandenburg (#VBB), Hans-Werner #Franz, gestern in Potsdam zumindest an. Mit der Öffnung des Berliner #Nord-Süd-Tunnels im Mai kommenden Jahres würden sich durch neue #Linienführungen die Fahrzeiten für die Kunden aus dem Umland in die Hauptstadt und umgekehrt von 20 bis zu 40 Prozent verkürzen, prognostizierte Brandenburgs Infrastrukturminister Frank Szymanski (SPD).
Auch ein gutes Jahr vor der #Eröffnung des #Nord-Süd-Tunnels der Bahn ist noch nicht geklärt, wie der #Flughafen#Schönefeld ins #Liniennetz integriert werden soll. Klar ist, dass die Nord-Süd-Verbindungen von Rostock und Stralsund Richtung Jüterbog durch den Tunnel fahren werden. Offen ist dagegen nach wie vor, wie der Regionalverkehr dann fahren soll. Heute verbinden die Linien des Regionalverkehrs das #Stadtzentrum umsteigefrei alle 30 Minuten mit dem Flughafen Schönefeld. Die Fahrt vom Zoologischen Garten dauert eine halbe Stunde. Die S-Bahn fährt die Strecke zwar ebenfalls, benötigt aber rund 50 Minuten.
Seit dem 1. Januar gelten auch für Fahrten innerhalb des Landkreises #Ostprignitz Ruppin die #VBB-Tarife. Davon profitieren vor allem die rund 110 000 #Einwohner, die jetzt mit einem Fahrschein alle #Verkehrsmittel im #VBB nutzen können, neben den …
auf dem Abschnitt #Potsdam — Berlin — #Prenzlau in den IC-Zügen in Richtung #Stralsund und im sommerlichen D-Zug Potsdam — #Seebad Ahlbeck auf dem Abschnitt Berlin— #Szczecin (Stettin) im neuen IC Amsterdam—Szczecin auf dem Abschnitt Berlin— #Cottbus im IC-Zug Norddeich-Cottbus auf dem Abschnitt Potsdam—Berlin—Cottbus— #Forst im IC-Zug Hamburg-Krakow (Krakau) auf dem Abschnitt Berlin— #Elsterwerda in den IR-Zügen Richtung Chemnitz und jeweils in Gegenrichtung. Weitere Regelungen:
Das Brandenburg-Ticket gilt in den erwähnten Zügen auf VBB-Umweltkarten darf nur eine Person fahren (keine Mitnahmeregelung) Fahrradmitnahme nach DB-Tarif (nicht VBB-Tarif) Schwerbehinderte fahren nur im IR frei (nicht in IC) VBB-Karten werden nicht im IC/IR verkauft. (Schalter oder Automat im Bahnhof nutzen.) Das Ziel Stettin ist nicht an allen Automaten zu erwerben. (Am Schalter Hin- und Rückfahrt kaufen.) Trotz der Einschränkungen ist in Berlin-Brandenburg eine sehr erfreuliche Entwicklung eingetreten, die bundesweit ihresgleichen sucht. Die Ausnahmen wollen Land und DB im Frühjahr 2005 nochmals verhandeln…
Die #BVG will am 12. Dezember ihr #Liniennetz vollkommen #umkrempeln. Wer sich über die Änderungen schon jetzt informieren will, muss jedoch meist noch warten. Die #Informationskampagne zum neuen Angebot, die 5,1 Millionen Euro kosten soll, wird erst im November beginnen. 61 verschiedene so genannte #Flyer will die BVG dann mit „ortsteilbezogenen Informationen“ an Haushalte, aber auch in Einkaufszentren, Freizeiteinrichtungen, Behörden, Schulen sowie Firmen verteilen. Doch dann ist längst alles entschieden.
Zum #Fahrplanwechsel am 12. Dezember wird die Deutsche Bahn auf Grund erheblich gestiegener Kosten die #Preise im #Fernverkehr erhöhen. Zur Anhebung von #Nahverkehrspreisen wurden Anträge gestellt, die von den Ländern noch genehmigt werden müssen.
Das gilt jedoch nicht für den #VBB-Tarif. Berliner und Brandenburger, die mit #VBB-Tickets unterwegs sind, sind nicht betroffen.
Am 14. Dezember 2003 ist nicht nur #Fahrplanwechsel, auch die nationalen und internationalen #Tarife werden von den Bahnen zu diesem Termin vermehrt geändert.
Bei der DB wird nach der Genehmigung durch die zuständige Behörde der Tarif im #Nahverkehr um 4 Prozent angehoben. Das gilt jedoch nicht bei Fahrten innerhalb des Verkehrsverbundes Berlin-Brandenburg. Hier gilt der Tarif des #VBB.
Ab 1. Januar 2004 gibt es das #Sozialticket (#Berlin-Karte S) für den #Tarifbereich Berlin AB nicht mehr. Es entfällt ersatzlos für die 80 000 arbeitsfähigen #Sozialhilfeempfänger, die bisher das Ticket kauften. Das in einer tiefen #Finanzkrise steckende Land Berlin kann sich die Zuschüsse in Höhe von jährlich 17,4 Mio €, die den Sozialhilfeempfängern den Kauf des Fahrscheins zum günstigen Preis von 20,40 € ermöglichten, nicht mehr leisten.