Das Berliner #Verkehrsnetz wird noch dichter – und mancherorts auch die Takte. Zum #Fahrplanwechsel am 11. April ändert sich auf mehr als 30 BVG-Linien das Angebot. Vielerorts verbessert sich das Angebot auf einzelnen Abschnitten, werden dichte #Takte über einen längeren Zeitraum angeboten oder Linien besser verknüpft.
So fährt beispielsweise die bekannte #Straßenbahnlinie#68 auf dem Abschnitt vom Bahnhof Köpenick bis Grünau tagsüber künftig häufiger. Die Züge kommen montags bis freitags (6 bis 19 Uhr) und samstags (10 bis 18 Uhr) alle zehn Minuten. Auch die Buslinien #X69 und #246 werden verstärkt und sorgen damit für eine bessere Anbindung des Unfallkrankenhauses Berlin und des Auguste-Viktoria-Krankenhauses.
Ganz neue Angebote gibt es zwischen Spandau und dem nordwestlichen Umland sowie an der Rummelsburger Bucht. Die Nachtlinie #N40 wird vom bisherigen Endpunkt Wühlischplatz bis zum Blockdammweg verlängert und bietet den Fahrgästen an der Rummelsburger Bucht jetzt eine nächtliche Anbindung. Schneller und direkter geht es auch von Ruhleben und Spandau nach Falkensee und umgekehrt. Dort ist ab dem Fahrplanwechsel die neue Expresslinie #X37 unterwegs. Gleichzeitig wird in den nachfragestarken Zeiten die Linie #137 auf einen 10-Minuten-Takt verstärkt, um in diesem Korridor die Kapazität zu erhöhen.
Infos zu allen Änderungen im Detail gibt es ab Mitte kommender Woche auf BVG.de.
Damit es auch weiterhin genug Platz in den Fahrzeugen gibt, werden zusätzliche Busse, die seit Februar als Verstärker vor allem im morgendlichen Schulverkehr fahren, auch nach Ostern weiter im Einsatz sein. Auf vielen Linien werden die bisherigen #Sonderfahrten mit dem Fahrplanwechsel zur regulären Leistung. Insbesondere auf den Linien #X10, #162, #164, #170, #194, #365 bleibt das Angebot aber als Verstärker bestehen. Dort gibt es – nicht nur zu Schulzeiten – jeweils eine zusätzliche Fahrt pro 20 Minuten. Die ursprünglich bis zu den Osterferien geplanten Verstärkerleistungen im Busverkehr werden nun bis (mindestens) zu den Sommerferien verlängert.
Bei der #Straßenbahn werden – unter anderem wegen der Verdichtung auf der Linie 68 – künftig mehr Fahrzeuge für den regulären Fahrplan benötigt. Trotzdem gehen die zusätzlichen Angebote auch dort noch in eine Verlängerung. Noch bis Anfang/Mitte Mai sind auf den Linien #M6, #M8 und #27 teilweise längere Züge als üblich im Einsatz – auf der M6 weiterhin teilweise auch die älteren #Tatra-Züge, die nicht barrierefrei sind und anschließend ausgemustert werden.
Auch die personelle Verstärkung bleibt vorerst an Bord. Die zusätzlich von der BVG eingesetzten Sicherheitskräfte werden auch weiter dafür sorgen, dass dort, wo das Fahrgastaufkommen besonders hoch ist, die Abstände möglichst eingehalten werden.
Ab Montag weiten die Berliner Verkehrsbetriebe ihr Angebot aus, damit die Fahrgäste mehr #Abstand halten können. Vom Senat gibt es dafür fünf Millionen Euro.
Ab Montag weitet die BVG ihr Angebot auf Wunsch des Senats deutlich aus. Fünf Millionen zahlt das Land, damit mehr Busse ganztägig auf acht Linien und morgens auf etwa weiteren 40 Linien im #Schülerverkehr eingesetzt werden können.
So sollen Fahrgäste mehr Abstand während der #Corona-Pandemie halten können. Bisher hieß es immer, es gebe keine Wagen dafür. Nun profitiert die BVG auch von einer ohnehin für Mitte April geplanten #Fahrplanausweitung.
Unabhängig von de Coronakrise wird es nach dem Ende der Osterferien auf zahlreichen Linien deutliche Verbesserungen geben – lange geplant. Viele Busse kommen häufiger oder fahren länger am Tag. Manche #Takte werden verdoppelt, andere Linien werden verlängert. Der #100er bekommt eine neue Endstation „#Memhardstraße“.
Berlin steckt künftig fast dreimal so viel Geld wie bisher in die #BVG. Die grüne Verkehrssenatorin verspricht „erfahrbare Verbesserungen“. Was ist geplant?
Neue #Fahrzeuge, #Straßenbahnlinien, eine elektrisch fahrende #Busflotte, dichtere #Takte: Der Senat hat am Dienstag einen neuen Verkehrsvertrag mit der BVG verabschiedet. 19 Milliarden Euro fließen demnach in den nächsten 15 Jahren in die BVG als landeseigenes Unternehmen. Allein in Fahrzeuge und Infrastruktur soll künftig fast dreimal so viel Geld gesteckt werden, wie zuvor – jährlich 800 Millionen Euro nämlich, statt wie zuvor im Schnitt 300 Millionen.
Wirtschaftssenatorin und BVG-Aufsichtsratschefin Ramona Pop sprach am Dienstag von einem „#Wachstumsvertrag für die BVG“. Auch Verkehrssenatorin Regine Günther (Grüne) betonte: „Was wir hier vorhaben, ist ein Aufbruch in eine neue Ära des öffentlichen Nahverkehrs in Berlin.“ Sie versprach „erfahrbare Verbesserungen“ für die Fahrgäste. Der öffentliche #Personennahverkehr solle so attraktiv gestaltet werden, dass es die Menschen motiviere, vom Pkw zu Bus und Bahn zu wechseln.
Die #Straßenbahn passt ab dem 13. Mai 2019 in der Hauptverkehrszeit vorübergehend die #Takte auf den Linien #M2 und #M4 an. Durch den Einsatz größerer #Fahrzeuge bleibt das #Platzangebot dabei nahezu gleich. Außerhalb der Hauptverkehrszeit steigt die Kapazität der beiden Linien sogar deutlich.
Die schwierige Situation im Berliner #Straßenverkehr und ein durchaus damit verbundener langfristig erhöhter #Krankenstand hatten im vergangenen Jahr zu einem Absinken der Zuverlässigkeitswerte geführt. Durch fehlenden Vorrang an Ampelkreuzungen, Staus, Baustellen und das insgesamt erhöhte Verkehrsaufkommen muss die Straßenbahn aktuell täglich bis zu 14 ungeplante Züge (sogenannte Pausenzüge) ins Netz schicken, damit alle Fahrerinnen und Fahrer ihre gesetzlich geregelten Pausenzeiten einhalten können. Die Konsequenz: Obwohl die BVG für die Straßenbahn rechnerisch mehr Fahrpersonal als benötigt unter Vertrag hat, führt dies leider zu Ausfällen an anderer Stelle.
„Durch die weiterhin laufende Lieferung langer #Flexity-Züge ist es uns nun möglich, entsprechend gegenzusteuern“, sagt Rico Gast, Bereichsleiter Straßenbahn. „Als ersten Schritt wollen wir die zuletzt meist ausgefallenen #Verstärkerfahrten auf der Linie #M6 wieder regelmäßig einsetzen. Natürlich läuft auch die Gewinnung neuer Kolleginnen und Kollegen für den Fahrdienst weiter auf Hochtouren. Bis Ende August werden drei weitere Kurse ihre Ausbildung beenden. Wir gehen davon aus, dass wir dann schon wieder zum bisherigen Takt auf der M4 zurückkehren können.“
Auf der Linie M2 gilt in der Hauptverkehrszeit ab dem 13. Mai ein #7/7/6-Minuten Takt statt eines #5-Minuten-Taktes. Durch die Umstellung von kurzen (30 Meter) auf lange (40-Meter) Züge des Typs Flexity wird das kompensiert. Sie bieten rund 60 Fahrgästen mehr Platz als die bisher eingesetzten Fahrzeuge.
Auf der Linie M4 fahren die Züge in der Hauptverkehrszeit ab dem 13. Mai alle vier Minuten. Bisher galt ein #3/3/4-Minuten-Takt. Zum Ausgleich werden auf der Linie ausschließlich gekoppelte #Doppelzüge des Typs #GT6 eingesetzt, in denen fast 60 Fahrgäste mehr Platz finden als in den bisher vorrangig eingesetzten Flexity-Zügen.
Die Takte außerhalb der Hauptverkehrszeiten bleiben auf beiden Linien unverändert.
Jetzt bekommen die #Fahrgäste die #U-Bahn-Krise ganz direkt zu spüren. Weil sie nicht genügend Wagen haben, lassen die Berliner Verkehrsbetriebe (BVG) die Züge auf mehreren Linien künftig seltener fahren. Entsprechende Pläne hatte BVG-Chefin Sigrid Nikutta bereits in der Vorwoche angekündigt. Nun aber werden sie konkret.
So werden ab kommendem Montag die #Takte auf den Linien #U6 (Alt Tegel–Alt Mariendorf) und #U9 (Osloer Straße–Rathaus Steglitz) verlängert. Die U6 fährt im Berufsverkehr künftig im #Fünf-Minuten-Takt. Bislang soll laut Fahrplan alle gut vier Minuten ein Zug kommen. Auf der U9 verlängert sich der Takt um 40 Sekunden auf einen abstand von knapp fünf Minuten. Ab 4. März ist auch eine Taktverlängerung auf Berlins längster Linie, der #U7, vorgesehen. Statt im Abstand von viereinhalb Minuten sollen die Züge zwischen Rudow und Rathaus Spandau im Berufsverkehr nur noch alle fünf Minuten fahren. 30 oder 40 Sekunden – das klingt im ersten Moment nach wenig, bedeutet aber eine Reduzierung der Leistung um rund zehn Prozent.
Ein ganz neues Angebot gibt es für BVG-Fahrgäste im #Märkischen Viertel. Die Buslinie #222 bekommt einen zusätzlichen #Streckenast der wochentags in den Hauptverkehrszeiten im 20-Minuten-Takt bedient wird. Montags bis freitags, jeweils von 6 bis 9 Uhr sowie zwischen 13 und 20 Uhr fährt jeder zweite Bus der Linie 222 ab dem #Zabel-Krüger-Damm auf einer Route über die #Quickborner Straße zur neuen Endhaltestelle an der #Märkischen Zeile. In der Quickborner Straße wurden dafür zusätzliche Haltestellen angelegt.
Über dichtere #Takte können sich mit der Umsetzung des vom Land Berlin bestellten Mehrleistungspakets die Fahrgäste auf den #Buslinien#123, #133, #171, #181, #237, #247 und #296 freuen. So fahren die Busse der Linie 181 beispielsweise künftig tagsüber auf der gesamten Strecke alle zehn Minuten. Der neue Takt gilt zwischen Walther-Schreiber-Platz und Britz, Kielingerstraße montags bis freitags von 6 bis 20 Uhr, samstags und im Sommerhalbjahr auch sonntags von 12:30 bis 19 Uhr. Außerdem fährt die Linie künftig auch zwischen U-Bahnhof Alt-Mariendorf und Kielingerstraße täglich bis 0:30 Uhr, eine Stunde länger als bisher.
Weitere #Angebotsverbesserungen gibt es auf den Linien #112, #114, #179 und #197. Dort fahren die Busse künftig länger als bisher im dichten 10-Minuten-Takt. Beim 133er Bus werden nun auch in den Schulferien mehr Verstärkerfahrten angeboten. Und die Expressbusse des #X69 fahren an Sonntagen künftig zwei Stunden länger, nämlich von 9 bis 20 Uhr (bisher 10 bis 19 Uhr).
Bereits seit Ende März fährt die Ausflugslinie #218 vom S-Bahnhof ICC/Messe Nord bereits ab 9:11 Uhr zur Pfaueninsel. In der Gegenrichtung ist die Linie ebenso länger unterwegs. Im Sommerhalbjahr fährt der letzte Bus um 20:15 Uhr ab S-Bahnhof Wannsee. Linienveränderungen gibt es im Südosten Berlins auf den Nachtlinien #N61 und #N67.
Alle neuen Angebote und Fahrpläne sind bereits in der Fahrinfo auf BVG.de sowie in der BVG-App FahrinfoPlus berücksichtigt.
Hat die Deutsche #Bahn die richtige Antwort auf die Anforderungen an moderne #Mobilität? #Verkehrsexperte Heiner #Monheim im Gespräch mit dem Wirtschaftsmagazin makro.
Mehr #Weichen, mehr #Haltepunkte, dichtere #Takte – Prof. Heiner Monheim, Mitbegründer des #Verkehrsclubs Deutschland, fordert von der Bahn eine Abkehr von teuren Prestigeprojekten und einen Ausbau des Streckennetzes in der Fläche. Dabei kritisiert er den Bund als #Eigentümer der Bahn deutlich – für die Bevorzugung der #Straße gegenüber der #Schiene. Konsequenterweise fordert er, "die ganzen #Subventionen für den Autoverkehr" einzusparen.
makro: Bei den Sondierungsverhandlungen für eine mögliche Jamaika-Koalition in Berlin fordern FDP und Grüne eine Neuorganisation der Bahn: Das Streckennetz und die Transportgesellschaften sollen konsequent getrennt werden, also nicht mehr unter dem Dach der Bahn AG vereint sein: Was halten Sie von diesem Vorschlag?
Heiner Monheim: Diese Debatte wird jetzt schon seit Beginn der #Bahnreform geführt. So lange es sich nur um eine Organisationsregelung handelt, lenkt sie wieder von der zentralen Frage ab, welche Bahnen dieses Land braucht und welche verkehrspolitische Rolle die Bahnen mit welchem Netz eigentlich spielen sollen. Also brauchen wir erst mal ein verkehrspolitisches Gesamtkonzept. Und dann kann man drüber diskutieren, wie man das am besten regelt. Fakt ist, dass die Bahn-Sparte "DB Netz" trotz einer eigenen #Regulierungsbehörde immer noch subtile Tricks hat, wie die eigenen Unternehmen gegenüber Konkurrenten bevorzugt werden können. Eine neutrale, unabhängige Netzgesellschaft wäre sicher eine vernünftige Option.
makro: Die Bahn in ihrer aktuellen Verfassung wird vor allem im Fernverkehr als leistungsstark wahrgenommen – wo sehen Sie weitere Stärken?
Monheim: Diese Wahrnehmung ist falsch. Die Bahn hat im Nah- und Regionalverkehr viel mehr Fahrgäste. Sie ist in den sogenannten "kleinen Netzen" auch sehr viel zuverlässiger. Und fährt da auch viel dichtere Takte. Im Fernverkehr haben wir dagegen große Probleme: Viel mehr Verspätungen. Viel mehr technische Probleme mit den Zügen. Viel mehr Engpässe im Netz, weil ja seit 30 Jahren die Kapazität massiv runtergefahren wird. Durch Rausnehmen von Weichen und Überholgleisen. Und Zentralisierung von Stellwerken. Das alles war gnadenlose Rationalisierungspolitik auf dem Rücken der Kunden. Und zu Lasten der Verkehrsentwicklung, denn wenn es bei der Bahn hakt, werden die …
Frage 1:
Auf welchen Bus
–
und Straßenbahn
–
Linien
konnten in diesem Jahr bereits #Takte#verdichtet und Angebote
ausgeweitet werden und welche weiteren Planungen gibt es noch in diesem Jahr bzw. im Fahrplanjahr
2018?
Antwort zu
1.:
Durch die Senatsverwaltung für Umwelt, Verkehr und Klimaschutz in ihrer
Funktion als
ÖPNV
1
–
Aufgabenträger werden Fahrplanänderungen gemäß den Regelungen des
Verkehrsvertrags mit der BVG
2
sowohl zu den jeweiligen Fahrplanwechseln im Dezember
eines Jahres als auch unterjährig bestellt.
Unterjährig im laufenden Jahr wurden zusä
tzliche Leistungen in Form weiterer Fahrten
und Taktverdichtungen bei folgenden Straßenbahnlinien bestellt: M4, 16 und 18. Beim #Bus
wurden Mehrleistunge
n auf folgenden Linien unterjäh
rig bestellt: M41, M44, M46, X7, 104,
122, 128, 150, 200 und 285
Diese M
ehrleistungen wurden während des laufenden Jahres bestellt. Ein Teil der
Maßnahmen ist noch nicht reali
siert
, wird aber vor dem nächsten Fahrplanwechsel am
10.12.2017 eingeführt werden. Eine genaue Darstellung der entsprechenden
Mehrleistungen mit den Umse
tzungszeitpunkten ist als Anlage 1 beigefügt.
1
Öffentlicher Personennahverkehr
2
Berliner Verkehrsbetriebe
2
Weitere kleinteilige Maßnahmen, mit denen die BVG auf kurzfristige Entwicklu
ngen, bspw.
veränderte Verkehrs
nachfragen im Schülerverkehr, reagiert, werden ebenfalls unterjährig
bestellt. Sie bewegen sich in der
Regel im Bereich des Entfalls oder der Zubestellung
einzelner Fahrten oder der Verlängerung einzelner Zwischenfahrten, auf eine genaue
Auflistung als Anlage ist daher verzichtet worden. Bislang sind entsprechende
Ma
ßnahmen mit Ausweitung des Ange
bots im l
aufenden Jahr auf folgenden Buslinien
bestellt worden: M11, 106, 115, 133, 160, 188, 194, 246 und 291
Zum Fahrplanwechsel am 10.12.2017 sind durch den ÖPNV
–
Aufgabenträger
Leistungsausweitungen bei der BVG auf den folgenden Straßenbahnlinien bestellt worde
n:
M1, 37, 61 und 67. Beim Bus sind Mehrleistungen auf folgenden Linien bestellt worden:
X34, X36 (neue Linie), X49, 122, 123, 136, 140, 163, 170, 172, 221, 245 und 269. Eine
genaue Darstellung der entsprechenden Mehrleistungen ist als Anlage 2 beigefügt.
Weitere Planungen für das laufende Fahrplanjahr 2018 umfassen Maßnahmen für
Angebotsausweitungen auf den Linien X69, M27, M46, 112, 114, 123, 133, 179, 197, 222,
237, 247, 294, 349 un
d 365 (neue Linie zwischen Ober
schöneweide und
Baumschulenweg über die M
inna
–
Todenhagen
–
Brücke). Diese stehen noch unter dem
Vorbehalt der rechtzeitigen Anpassung der erforderlichen Infrastruktur (Haltestellen,
Betriebsendstel
len) oder anderweitiger Anforde
rungen der betrieblichen Machbarkeit.
Weitere Mehrleistungen sind in de
r Absti
mmung zwischen BVG und Aufgaben
träger, aber
können noch nicht linienkonkret benannt werden.
Zudem würden bei Inbetriebnahme des Flughafens
Berlin Brandenburg (
BER
)
entsprechende
Busmehrleistungen zum neuen Flughafen vorgesehen werden.
Das
Kernangebot werden Expressbusse (X7, X71) zwischen dem U
–
Bahnhof Rudow (Linie U7)
und dem Flughafen BER mit Zwischenhalt am alten Terminal Schönefeld bilden.
Die Linie
X7 verkehrt grundsätzlich im 5
–
Minuten
–
Takt zwischen dem U
–
Bahnhof Rudow, dem alten
Term
inal Schönefeld und dem Hauptterminal des BER. Nur wenn die U
–
Bahn
–
Linie U7
seltener verkehrt, wird auch das Busangebot auf den Takt der U
–
Bahn ausgedünnt.
Ergänzend wird es eine Linie X71
im 20
–
Minuten
–
Takt
geben, durch die der Südwesten
von Berlin eine u
msteigefreie Anbindung an den Flughafen erhält.
Frage
2
:
Auf welchen U
–
Bahn
–
Linien wird es zusätzliche Leistungen zur Kapazitätsausweitung geben?
Antwort zu
2.:
Die BVG erhält derzeit die ersten bestellten und über das Sondervermögen Infrastruktur
der Wachsenden Stadt (SIWA) finanzierten neuen U
–
Bahn
–
Fahrzeuge vom Typ IK.
Mögliche Angebotsmaßnahmen durch die
erhöhte Fahrzeugverfügbarkeit
infolge des
Zulauf
s
der
SIWA
–
Züge
werden
derzeit noch zwischen Aufgabenträger und BVG
abgestimmt, eine feste Bestellung für bestimmte Leistungen ist daher noch nicht erfolgt.
Aufgrund der derzeitig angespannten Fahrzeugsituation bei der U
–
Bahn sollen die
zulaufenden neuen Fahrzeu
ge zunächst nicht für Mehrleistungen, sondern prioritär für die
Stabilisierung des bestehenden Fahrplanangebotes genutzt werden. Konkrete Aussagen
zu den Einsatzperspektiven sind daher frühestens im Herbst 2017 möglich.
3
Frage
3
:
Wird es eine Angebotsausweitung auf den Linien U2 und U5 geben?
Antwort zu
3.:
Aus Sicht des ÖPNV
–
Aufgabenträgers zählen die Linien U2 und U5 zu denjenigen Linien,
bei denen
–
eine ausreichende Zahl an zusätzlich verfügbaren U
–
Bahn
–
Zügen
vorausgesetzt
–
Mehrleistungen vorrangig erforderlich sind. Im Übrigen wird auf die
Antwort zu Frage 2 verwiesen.
Berlin, den
31.07.
2017
In Vertretung
Tidow
…………………………..
Senatsverwaltung für
Umwelt, Verkehr und Klimaschutz
4
Anlage 1
Unterjährig im la
ufenden Fahrplanjahr 2016/2017 seit dem 01.01.2017 durch den ÖPNV
–
Aufgabenträger bei der BVG bestellte Mehrleistungen:
Mit Wirkung zum 05.02.2017:
Bus:
Linie M46:
Montag bis Freitag von 21:00/21:30 bis 0:00/0:30 Uhr (lastrichtungsorientiert) auf
dem
Abschnitt S Südkreuz bis U Alt Tempelhof Taktverdichtung auf einen 10
–
Minuten
–
Takt
Mit Wirkung zum 10.04.2017:
Straßenbahn:
Linie M4:
Aufhebung der Ferienfahrpläne, damit Montag bis Freitag während aller Ferien mit
Ausnahme der Sommer
–
ferien 3
–
/3
–
/4
–
Minu
ten
–
Takt während der Früh
–
und
Nachmittags
–
HVZ von 6:00/7:00 bis 8:30/9:00 Uhr und 14:30 bis 20:00 Uhr statt
bislang 4
–
Minuten
–
Takt, entsprechend angepasstes Taktangebot auf den
Abschnitten Prerower Platz bis Falkenberg bzw. Zingster Straße
Während der gro
ßen Ferien 4
–
Minuten
–
Takt während der Früh
–
und Nachmittags
–
HVZ von 6:00/7:00 bis 8:30/9:00 Uhr und 14:30 bis 20:00 Uhr statt bislang 5
–
Minuten
–
Takt, en
tsprechend angepasstes Taktange
bot auf den Abschnitten
Prerower Platz bis Falkenberg bzw. Zingster Straß
e
Mit Wirkung zum 23.04.2017:
Bus:
Linie M41:
An allen Tagen Taktverdichtung von 21:00 bis 23:00 Uhr im Abschnitt S+U
Potsdamer Platz bis S+U Hauptbahnhof auf einen 10
–
Minuten
–
Takt
Samstags Taktverdichtung von 7:00 bis 9:00 Uhr auf der gesamten Linie auf
einen
10
–
Minuten
–
Takt, von 11:00/11.30 (lastrichtungsorientiert) bis 18:00 Uhr im
Abschnitt U Hermannplatz bis S+U Potsdamer Platz auf einen 5
–
Minuten
–
Takt und
von 20:00 bis 22.30 Uhr im Abschnitt Sonnenallee/ Baumschulenstr. bis U
Hermannplatz auf einen
5
–
Minuten
–
Takt
Sonntags Taktverdichtung von 9:00 bis 10:00 Uhr auf der gesamten Linie auf einen
10
–
Minuten
–
Takt und von 11:00 bis 19:00 Uhr auf einen 6
–
/7
–
/7
–
Minuten
–
Takt
Linie M44
:
Montag bis Freitag im Abschnitt Britzer Damm/Gradestraße bis S+U
Herm
an
nstraße zwei zusätzliche Fahr
ten zwischen 5:00 und 6:00 Uhr, nur in
Lastrichtung
Linie X7
:
Ausweitung des Bedienzeitraums an allen Tagen bis 00.00 Uhr auf der gesamten
Linie, Bedienung im 20
–
Minuten
–
Takt
Linie 122
:
5
Ausweitung des Bedienzeitraums an
allen Tagen bis 22.30 Uhr im Abschnitt U Kurt
–
Schumacher
–
Platz bis U Paracelsus
–
Bad, Bedienung im 20
–
Minuten
–
Takt
Linie 128
:
Montag bis Freitag Taktverdichtung von 4:30 bis 5:30 auf der gesamten Linie auf
einen 10
–
Minuten
–
Takt
Linie 150
:
Montag bis Fre
itag von 8:00 bis 14:00 im Abschnitt U Osloer Straße bis Alt
–
Blankenburg Taktverdichtung auf einen 10
–
Minuten
–
Takt (nicht in den
Sommerferien)
Linie 200
:
An allen Tagen Taktverdichtung von 21:00 bis 22:30 auf der gesamten Linie auf
einen 10
–
Minuten
–
Takt
Mit Wirkung zum 03.09.2017:
Straßenbahn:
Linie 16
:
Montag bis Freitag Ausdehnung der Betriebszeit auf der gesamten Linie von 20:00
bis 22:00 Uhr im 20
–
Minuten
–
Takt
Linie 18
:
Montag bis Freitag Ausdehnung der Betriebszeit auf der gesamten Linie von 2
0:00
bis 22:00 Uhr im 20
–
Minuten
–
Takt und Taktverdichtung auf der gesamten Linie von
8:30 bis 9:00 Uhr und 18:00 bis 19:00 Uhr auf einen 10
–
Minuten
–
Takt
Bus:
Linie 285
:
Montag bis Freitag Ausweitung des Bedienzeitraums bis 22.30 Uhr im Abschnitt U
Oskar
–
Helen
e
–
Heim bis Am Waldfriedhof, Bedienung im 20
–
Minuten
–
Takt
Mit Wirkung zum 06.11.2017:
Bus:
Linie 104
:
Samstag Taktverdichtung von 18:00 bis 20:00 Uhr auf dem Abschnitt U Berliner
Straße bis Beermannstraße und Sonntag von 11:00 bis 19:30/20:00
Uhr auf dem
Abschnitt U Boddinstraße bis U Platz der Luftbrücke auf einen 10
–
Minuten
–
Takt
(Beibehaltung der bisherigen sommerlichen Taktverdichtung künftig auch im
Winterhalbjahr)
6
Anlage 2
Zum Fahrplanwechsel am 10.12.2017 für das Fahrplanjahr 2017/201
8 durch den ÖPNV
–
Aufgabenträger bei der BVG bestellte Mehrleistungen:
Straßenbahn:
Linie M1
:
Taktverdichtung Montag bis Freitag im Abschnitt Am Kupfergraben bis Grabbeallee/
Pastor
–
Niemöller
–
Platz von 6:00 bis 20:00 Uhr auf einen 7,5
–
Minuten
–
Takt,
entspre
chend Taktverdichtung auf 15
–
Minuten
–
Takt auf den Abschnitten
Grabbeallee/ Pastor
–
Niemöller
–
Platz bis Rosenthal Nord bzw. Schillerstraße
Linie 37
:
Ausdehnung der Betriebszeit Montag bis Freitag auf der gesamten Linie von
19:30/20:00 bis 20:30/21:00 Uhr i
m 20
–
Minuten
–
Takt
Linie 61
:
Anpassung der Betriebszeiten täglich im Abschnitt Karl
–
Ziegler
–
Straße bis Rathaus
Köpenick Betriebsschluss gegen 21:30 Uhr, im Abschnitt Rathaus Köpenick bis
Rahnsdorf Waldschänke gegen 22:00/22:30 Uhr (Aufhebung der abweichen
den
Saison
–
und Wochenendfahrpläne)
Linie 67
:
Ausdehnung der Betriebszeit Montag bis Freitag auf der gesamten Linie von 20:00
bis 21:00 Uhr im 20
–
Minuten
–
Takt
Bus:
Linie X34
:
Erweiterung um einen zweiten Linienast in Kladow durch Führung von Fahrten ab
Alt
–
Kladow zur Landstadt Gatow (Gutsstraße ) über Ritterfelddamm
Taktangebot Montag bis Freitag von 5.30/6:00 bis 20:00/20:30 Uhr im 20
–
Minuten
–
Takt auf den Abschnitten Alt
–
Klad
ow bis Kaserne Hottengrund bzw. Landstadt
Gatow (Gutsstraße)
Linie X36
:
Neue Linie zwischen S+U Rathaus Spandau (Galenstraße) und U Haselhorst über
Altstadtring
–
Neuendorfer Straße
–
Streitstraße
–
Rauchstraße
–
Hugo
–
Cassirer
–
Straße
–
Pohleseestraße
–
Da
umstraße
–
Ferdinand
–
Friedensburg
–
Platz, Bedienung
Montag bis Freitag von 6:00 bis 19:00 Uh
r im 10
–
Minuten
–
Takt (dafür Ent
fall von
Verstärkerfahrten der Linie 136 während der HVZ)
Linie X49
:
Verlängerung von der bisherigen Endstelle S Messe Nord/ICC bis
U Wilmersdorfer
Straße, Erweiterung um einen zweiten Linienast in Spandau durch Führung von
Fahrten ab Hee
rstr./Magistratsweg über Magistratsweg bis
Spektefeld/
Schulzentrum
Ausdehnung der Betriebszeiten Montag bis Freitag von 9:00 bis 9:30 Uhr, 13:00 bis
1
3:30 Uhr und 18:00 bis 20:00 Uhr,
Taktangebot Montag bis Freitag 6:30 bis 9:30 Uhr und 13:00 bis 20:00 Uhr im 10
–
Minuten
–
Takt auf dem Abschnitt U Wilmersdorfer Straße bis
7
Heerstr./Magistratsweg, im 20
–
Minuten
–
Takt auf den Abschnitten
Heerstr./Magistratswe
g bis Hahneberg und Heerstr./Magistratsweg bis I
m
Spektefeld/Schulzentrum, Sams
tag von 11:00 bis 18:00 Uhr im 20
–
Minuten
–
Takt auf
dem Abschnitt U
Wilmersdorfer Straße bis Hahne
berg
Linie 122
:
Montag bis Freitag Taktverdichtung im Abschnitt Märkische
Zeile bis U Kurt
–
Schumacher
–
Platz von 9:00/9:30 bis 12:00/12:30 Uhr auf einen 10
–
Minuten
–
Takt
(nicht in den großen Ferien)
Montag bis Freitag Taktverdichtung im Abschnitt Göschenplatz/S Wittenau bis
Märkische Zeile von 9:00/9:30 bis 12:00/12:30 Uhr auf ein
en 5
–
Minuten
–
Takt (nicht
in den Sommerferien)
Linie 123
:
Ausdehnung der Betriebszeit Samstags im Abschnitt Goebelplatz bis S+U
Hauptbahnhof von 6:00 bis 6:30/7:00 Uhr im 20
–
Minuten
–
Takt
Linie 136
:
Taktverdichtung im Abschnitt Aalemannufer bis Stadtgrenz
e zu Hennigsdorf (Hst.
Bürgerablage) Montag bis Freitag von 6:00 bis 9:00 Uhr und 13:00 bis 20:00 Uhr
auf einen 20
–
Minuten
–
Takt (durch den Landkreis Oberhavel wird die analoge
Taktverdichtung auf der Linie 136 zwischen der Stadtgrenze und Hennigsdorf
Bahnh
of bestellt)
Linie 140
:
Taktverdichtung Montag bis Freitag im Abschnitt S Ostbahnhof bis U Mehringdamm
von 7:00 bis 13:30/14:00 Uhr auf einen 10
–
Minuten
–
Takt
Linie 163
:
Ausdehnung der Betriebszeit Samstag im Abschnitt S Schöneweide bis S Adlershof
von
10:00 bis 18:00 Uhr im 30
–
Minuten
–
Takt und Sonntag im Abschnitt S
Schöneweide bis S Grünau von 10:00 bis 18:00 Uhr im 30
–
Minuten
–
Takt
Linie 170
:
Taktverdichtung Montag bis Freitag von 6:00/6.30 (lastrichtungsorientiert) bis 8:30
Uhr und 14:00 bis 18:00 Uh
r auf dem Abschnitt Colditzstraße bis U Blaschkoallee
(Buschkrug) auf einen 10
–
Minuten
–
Takt
Linie 172
:
Taktverdichtung Montag bis Freitag von 8:00 bis 9:00 Uhr nur auf dem Abschnitt
von Wünsdorfer Straße bis U Johannisthaler Chaussee und 12:30/13.00 bis
13:30
Uhr auf dem Abschnitt Wünsdorfer Straße bis U Johannisthaler Chaussee bz
w.
Massantebrü
cke auf einen 10
–
Minuten
–
Takt (jeweils lastrichtungsorientiert)
Taktverdichtung
Montag bis Freitag
von 9:00 bis 12:00 Uhr auf dem Abschnitt U
Johannisthaler Chausse
e bis Warmensteinacher Straße (Wendefahrt über
Warmensteinacher Straße
–
Christian
–
Henkel
–
Straße) auf einen 10
–
Minuten
–
Takt
Samstag Taktverdichtung von 13:00 bis 19:00 Uhr auf dem Abschnitt Lichtenrader
Damm/Barnetstr. bis S Lichtenrade auf einen 10
–
Minute
n
–
Takt und von 12:00 bis
13:00 Uhr au
f dem Abschnitt Gesundheitszent
rum bis S Lichtenrade auf einen 10
–
Minuten
–
Takt
8
Linie 221
:
Taktverdichtung Montag bis Freitag im Abschnitt Märkische Zeile bis U Kurt
–
Schumacher
–
Platz von 9:00/9:30 bis 12:00/12:30 Uhr a
uf einen 10
–
Minuten
–
Takt
(nicht in den großen Ferien)
Linie 245
:
Taktverdichtung Samstag auf der gesamten Linie von 11:00 bis 19:00 Uhr auf einen
10
–
Minuten
–
Takt
Linie 269
:
Ausdehnung der Betriebszeit Montag bis Freitag im Abschnitt S Kaulsdorf bis U
Ka
ulsdorf Nord von 5:00 bis 8:00 Uhr und von 20:00 bis 23:00 Uhr im 20
–
Minuten
–
Takt
Ausdehnung der Betriebszeit Samstags im Abschnitt S Kaulsdorf bis U Kaulsdorf
Nord von 5:30 bis 8:00 Uhr und von 20:00 bis 23:00 Uhr im 20
–
Minuten
–
Takt